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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
La Dolce Vita, OLAV., Scheißerle, Scooby doo, Ente2, Don Rick, Michimüller, Rattenfänger

Und die Vogelgrippe ist jetzt auch in...

Startbeitrag von Scooby doo am 03.03.2006 15:53

.... MANNHEIM!!!


Wobei ich ja doch erstmal abwarten möchte, ob die Ente nicht vielleicht an ner Chemie-Vergiftung gestorben ist.

Antworten:

Da hat Xavier ja wieder Stoff für nen neuen Song ! ;-)

von Scheißerle - am 03.03.2006 15:56
der schreibt doch nie über was aktuelles. Das ist dem doch viel zu anspruchslos

von Scooby doo - am 03.03.2006 15:57
Heute morgen ist hier so'n toter Vogel vor die Haustür meiner Tante gefallen. Die hat direkt
Panikattacken bekommen und Polizei, Feuerwehr u.ä. informiert. Die rückten an, und haben
ihn entfernt. Das wird jetzt untersucht. Ich könnte meinen Arsch verwetten, dass das arme
Tier nur ein Problem mit dem ganzen Schnee hier hatte und das nicht verkraftet hat...
mitlerweile sind die Leute ja so dermaßen panisch, dass sie die Vögel im Winter nicht mal
mehr füttern wollen. Könnt' ja die Vogelgrippe in' Garten kommen. :bekloppt

von Rattenfänger - am 03.03.2006 16:13
und schweinepest nun in NRW !


es geht aufwärts .

von OLAV. - am 03.03.2006 16:26
Oder erst dann wenn er einen Freund and der Vogelgrippe verloren hat ;-)

von La Dolce Vita - am 03.03.2006 21:56
*lol*
Der war gut !

von Scheißerle - am 03.03.2006 22:18
ich merk schon Du hast heute gute Laune.

von La Dolce Vita - am 03.03.2006 22:20
Warum ?
Ich weiß jeden guten Witz zu schätzen, auch wenn er von jemandem kommt, den ich sonst nicht so mag ! :-)

Scheißerle

von Scheißerle - am 03.03.2006 22:23
Achso.

von La Dolce Vita - am 03.03.2006 22:28
Vogelgrippe

Es fing an vor etlichen Jahren
als die Vögel noch frei im Himmel waren
Dann kam der böses Virus auf die Welt
und ale Vögel dieses Planeten
Fingen an zu beten

Laßt uns leben
denn wir sind nur Vögel
Wenns uns Vögel an den Kragen geht
werden wir bald nicht mehr schweben

Schweben ,ja schweben müßt ihr Menschen
hinfort zu neuen Ufern
Wo Rinderwahn noch Rinderwahn ist
UndSchweinepest Schweinepest
Und Gen Gemüse Gen gemüse
och kommt,laßt euch doch nicht von uns verreckenden Vgeln erschrecken

von Michimüller - am 04.03.2006 07:57
vielleicht war er ja mit der ente befreundet?

von Don Rick - am 04.03.2006 15:06

Das Ressort "Wissenschaft" des SPIEGEL äussert nochmal

starke Zweifel, wie einige Wissenschaftler ebenfalls, dass die Vogelgrippe WIRKLICH mit den Zugvögeln verbreitet wurde/wird!!

Die Verbreitung der Vogelgrippe die letzten Wochen steht NICHT(!) in Übereinstimmung mit den Flugrouten der Zugvögel und Wildvögel wie Schwäne, Enten, etc!!!

Genau durchlesen - mir erscheint dies sehr wahrscheinlich, dass es wie bei BSE via Fischfutter an Nutzgeflügel/Hühner entstand. Die armen Wildvögel sind natürlich viel LEICHTER zum Schuldigen zu machen von Politik und Boulevardmedien als wie die tierquälerischen Nutztier-Halter und die Sauereien in den Geflügelmastbetrieben WELTWEIT....

UND weil sich alle ihrer persönlichen Vogelgrippehysterie hingeben - OHNE jemals ihr HIRN einzuschalten zwischendurch - braucht sich die REGIERUNG und ihre willigen Presse-Lobhudeler keinerlei Gedanken mehr um 5 Mio Arbeitslose, Bankrott des Rentensystems und der Krankenversicheurng, Schulmisere und all das ÜBRIGE zu machen, was BIS zur Vogelgrippeberichterstattung dauernd in den Medien war! Das Volk ist einfach DEBIL, unglaublich, was da so alles einfach ohne eigene(!) Recherchen geglaubt(!) wird in Sachen Vogelgrippe auf Wissenschafts-Sites so den CDU-Politikern und der Boulevardpresse bzw. ihren unterbezahlten Freiberuflichen Schreiberlingen, die, je REISSERISCHER der Artikel desto HÖHER der Zeilensatz, nur mehr das schreiben, womit sie das Blödvolk zum LESEN oder gar KAUFEN bringen!

[www.spiegel.de]

04. März 2006 AUSBREITUNG VON H5N1

Forscher zweifeln an der Zugvogel-These

Wie die Vogelgrippe nach Deutschland kam, ist weiter völlig unklar. Während Politiker und Veterinäre vor dem Beginn des Vogelzugs warnen, weisen Experten auf die Lücken der Erkenntnisse hin: Es scheint, als könnten wilde Gänse, Schwäne und Enten es nicht alleine gewesen sein.

Die Weltkarte ist zu einem Flickenteppich geworden. Von China und Vietnam aus breiten sich rote Felder aus: Jene Länder, in denen das Vogelgrippe-Virus H5N1 ausbricht. Beinahe täglich scheinen Länder dazuzukommen, jüngst immer mehr europäische. Und auch beim Betrachten der Deutschlandkarte drängt sich die Flickenteppich-Assoziation auf. Rügen traf es als erstes, inmitten H5N1-freier Nachbarländer. Die betroffenen brandenburgischen Landkreise grenzen nicht eben an die Insel. Ostholstein liegt 150 Kilometer weiter westlich. Um gar an den Bodenseestrand von Überlingen oder das Mannheimer Rheinufer zu gelangen, muss der Erreger gar die gesamte Bundesrepublik diagonal überquert haben. Muss? Müsste? Nur wie? Geflogen?



DDP
Kraniche über Brandenburg: Brachten allein Zugvögel H5N1 nach Deutschland?
"Es ist verfehlt, Zugvögel für die Vogelgrippe verantwortlich zu machen", sagte der Exekutivsekretär der Uno-Konvention über wandernde Tierarten (CMS), Robert Hepworth. Für die Verbreitung des Virus durch Zugvögel gebe es keine wissenschaftlichen Belege.

In der Tat bleibt das Auftreten der aggressiven asiatischen Variante von H5N1 in Europa rätselhaft. Die Wanderbewegungen wilder Tiere sind bislang die einzige Erklärung, und diese bleibt unbefriedigend. "Es gibt da viele Einzelfälle, aber wir können kein Zentrum sehen, kein Muster", sagt der Ornithologe Bert Lenten im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Er trägt einen noch sperrigeren Titel als Hepworth: Exekutivsekretär des Abkommens zur Erhaltung der afrikanischeurasischen wandernden Wasservögel (AEWA). Die beiden Uno-Tierschutzbürokraten sehen sich plötzlich als Verteidiger zu Unrecht Alleinverdächtiger.

Zugvögel unter Generalverdacht

Minister und Veterinäre warnen unisono vor dem Beginn des Vogelzugs im nahenden Frühling. Zugvögel sind die erstbesten Verdächtigen. "Wenn Wildvögel die hauptsächlichen Überträger wären, zum Beispiel zwischen China und Nigeria, dann würde man doch auf der Strecke dazwischen auch Ausbrüche erwarten", sagt Lenten. Das gefährliche Virus hat sich von Osten nach Westen ausgebreitet, die maßgeblichen Vogelzugrouten verlaufen in Nord-Süd-Richtung. Im Fall Rügen kommt hinzu, dass viele betroffene Schwäne überhaupt keine klassischen Zugvögel waren, sondern bestenfalls sogenannte Kälteflüchter.


"Ich halte überhaupt nichts von dieser Theorie", sagt der Mikrobiologe Alexander Kekulé von der Universität Halle-Wittenberg. Denn nach allem was man wisse, wirke das Virus in Schwänen sehr schnell und sehr stark. "Die fallen in wenigen Tagen tot um", betont Kekulé. "Einbahnstraßen-Denken" nennt der Vogelkundler Klaus-Dieter Feige die These, dass Wildvögel das Virus aus Osteuropa eingeschleppt haben, wo sich ihre Brutreviere mit denen nach Asien ziehender Vögel überlappen. Feige ist Landeschef der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern.

Thomas Mettenleiter, Chef des Friedrich-Loeffler-Instituts spricht nur noch davon, dass "Puzzlesteine" darauf hindeuten, der Erreger könne sich "stafettenartig" ins Bundesgebiet bewegt haben. Ein in Lettland beringter Singschwan gilt als Hauptverdächtiger: Er war eines der ersten Tiere, bei dem auf Rügen H5N1 festgestellt wurde. Bei seinem Abflug soll er noch gesund gewesen sein. "Er wurde in Lettland beringt, aber wir wissen nicht, wo er sich angesteckt hat", sagt Uno-Wildvogelfürsprecher Lenten. Offiziell gilt die Osteeküste von Russland bis nach Usedom als H5N1-frei. Auch Verdachtsfälle wurden bislang nicht gemeldet.

Angst vor und Aggression gegen Wildvögel

Doch wie sonst könnte der Erreger - in lebenden Vögeln, deren Fleisch oder ihrem Kot - nach Mitteleuropa gekommen sein? Bert Lenten zählt Möglichkeiten auf: Handel, Schmuggel, illegaler Einfurh von lebendem oder totem Geflügel. "In Osteuropa wird sogar der Mist aus Hühnerställen als Futter für Fischteiche genommen", sagte er. "Wir haben den Fall eines Schwans, der bei seiner Beringung in Ungarn kerngesund war und zwei Tage später tot in Kroatien aufgesammelt wurde." Wer sich einzig auf Zugvögel als Überträger von H5N1 konzentriere, der übersehe andere Ansteckungswege - das sei gefährlich.

Im Januar hatte der Politpopulist Wladimir Schirinowski im russischen Parlament gefordert, alle Zugvögel bei der Rückkehr aus ihren türkischen Winterrevieren abzuschießen. "Die Regierung muss dem Vogelzug einen Riegel vorschieben", forderte er. In der Türkei waren im Januar vier Kinder nach einer H5N1-Infektion gestorben. "Die Vögel sollen da bleiben, wo sie sind", sagte der Politiker.


Auch in den friedlicheren Niederlanden hat Experte Bert Lenten 2003 beim Ausbruch einer "Hühnerpest" genannten Vogelgrippe-Variante beobachtet, wie die Menschen Wildvögel plötzlich als Bedrohung wahrnahmen. Seiner Ansicht nach ist die umgekehrte Sichtweise angemessener: "Es sind einfach viele Feuchtgebiete zerstört worden. Wildvögel müssen sich aber irgendwo ernähren und so kommen sie den Nutztieren immer näher."

Fakten dringend benötigt

Während Tierseuchen-Erreger in Wildvögeln vorkommen, von ihnen übertragen werden, gar in ihnen weiterentwickelt und rekombiniert werden, brechen die Krankheiten mit großen Zahlen toter Tiere immer dann aus, wenn sie auf große Nutztierbestände treffen. Wilde Tiere gelten teilweise als immun, teilweise als richtiges Reservoir gefährlichster Erreger. Bloß die Datenlage für die meisten Wildvögel ist recht dünn.

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) und die in Bonn ansässige Zugvogel-Konvention erarbeiten zurzeit nach Angaben von Robert Hepworth wissenschaftliche Empfehlungen für Regierungen. Dazu werde im April eine Konferenz in Nairobi stattfinden. Unep habe außerdem die Konvention beauftragt, ein Frühwarnsystem zu aufzubauen, um Wanderwege und Brennpunkte möglicher Kontakte zwischen Zugvögeln und Geflügel zu erforschen.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist ein Pilotprojekt, das Bert Lenten im Auftrag der französischen Regierung in einigen nordafrikanischen Ländern und dem Iran durchführt: Sein Team analysiert dort den Kot größerer Vogelbestände, die sich im Frühjahr auf den Weg in Richtung Côte d'Azur und Normandie machen werden. "Bisher", sagt Zugvogelforscher Lenten, "waren sie alle Virus-frei."

Stefan Schmitt/AP/dpa




von Ente2 - am 04.03.2006 15:32
selbstgemacht ...oder woher is dat ?

von OLAV. - am 04.03.2006 17:37
selbst ne ente will den nicht als freund:D

von OLAV. - am 05.03.2006 00:21
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