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Die Deutsche Bank in der Dreigroschenoper

Startbeitrag von -Mami- am 04.03.2006 23:05

Ähm, ich hab das ja erst jetzt mitgekriegt, dass ausgerechnet die Deutsche Bank die Inszenierung der Dreigroschenoper in Berlin sponsert.

Ja wie denn das?????


Wo mir in diesem Stück doch am allerbesten genau dieser Satz gefällt, den Mackie Messer angesichts des Galgens spricht:

"Wir kleinen bürgerlichen Handwerker, die wir mit dem biederen Brecheisen an den Nickelkassen der kleinen Ladenbesitzer arbeiten, werden von den Großunternehmern verschlungen, hinter denen die Banken stehen. Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"

Die 50 interessantesten Antworten:

Soweit ich weiss ist das so. Überleg mal warum der
Herr
Frege sowas nicht ablehnt? Weil er eben inzwischen besser differenzieren kann als früher
und
nicht weil er ein übler Kapitalist
geworden ist , das ist er nämlich NICHT.
Auch wenn er nicht wirklich so links ist wie er tut.
Und wenn ich mir diesen pseudobetroffenen Bankspruch durchlese wird mir übel.
na gut er ist aus dem Stück. Aber heftig verlogen was?

von La Dolce Vita - am 05.03.2006 11:10
Ja das ist ja auch das was ich verlogen finde.

Natürlich habe ich ein Konto bei einer Bank, genaugenommen sogar drei, aber es geht nun mal auch nicht ohne. Das heißt ja nicht, dass man trotzdem nicht noch zwischen den verschiedenen Banken vom Ausmaß des Negativen unterscheiden und sich dann für eine andere entscheiden kann. Okay, ich habe mein Privat-Konto auch schon immer bei einer Bank gehabt, die einiges an Dreck am Stecken hat. Aber es ist für mich auch noch ein ganz großer Unterschied, ob man ein Konto bei einer Bank besitzt, wo man drauf angewiesen ist, oder ob man sich von einer Bank sponsoren lässt (und dann auch noch bei antikapitalistischen Inhalten), wo es vielleicht auch ohne Sponsoring oder mit Sponsoring aus einer anderen Branche ginge. Das ist für mich der Haken.

von Zecke - am 05.03.2006 14:21
Vielleicht wissen die Verantwortlichen bei der Deutschen Bank gar nicht, was sie da wirklich sponsern?

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die literarisch nicht so besonders gut informeirt sind.

Das Sponsoring bezieht sich ja vermutlich zum großen Teil auch auf den Admiralspalast, der durch diese Inszenierung wieder groß rauskommen soll.

Vielleicht fallen die Verantworlichen des Bank-Sponsorings ja aus allen Wolken, wenn sie bei der Premiere diesen Satz zu hören bekommen? *gg*



Aber ernsthaft, ich finde das irgendwie schon einen ziemlichen Hammer, dass diejenigen, die das Stück aufführen, also Brandauer & Co., ein solches Sponsoring zulassen!
Irgendwie hat so ziemlich jede Bank ein bisschen Dreck am Stecken, aber bei der Deutschen Bank finde ich es schon extrem!



von -Mami- - am 05.03.2006 16:29
Zitat
Zecke
Allerdings waren sie da verstrickt. Und nicht zu knapp.


Ich glaube zu der Zeit waren alle darin verstrickt, wenn sie nicht die Gnade, der späten Geburt hatten !

Ein Theater muß wohl Sponsoren finden um noch etwas Kultur unter die Leute zu bringen und wenn das dann die Deutsche Bank ist, die da einspringt, dann kann man über diese Entwicklung doch nur froh sein, aber ich bin kein Politexperte. Deshalb sehe ich wohl auch keinen Grund zum meckern ! *g*

Scheißerle

von Scheißerle - am 05.03.2006 22:10
Zitat
Zecke
Bei manchen Dingen hat es für mich nichts mit Differenzierung, sondern mit Prinzipien zu tun. Was ist verlogen an dem Spruch?


Nein verlogen ist der Spruch nicht, aber der Staat hat anscheinend zu wenig Geld um ein Theater zu subventionieren, also sucht man Investoren in der Wirtschaft.
Was ist daran verwerflich ?

Scheißerle

von Scheißerle - am 05.03.2006 23:15



KULTURSTIFTUNGSUNSINN
Die Deutsche Bank macht Theater und Theater dicht

"Ich glaube an die Deutsche Bank, denn die zahlt aus in bar", bekannte Marius Müller-Westernhagen 1978 in seinem ersten Hit Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz. Heute hat dieses Glaubensbekenntnis ein "Geschmäckle", weil ehemalige und amtierende Manager der Deutschen Bank allzu bereitwillig Geld ausgezahlt haben - zwar nicht in bar, aber von einer Tasche in die andere und in Summen, die die Staatsanwaltschaft aufschreckten.

Einem solchen eher eigennützigen Geschäftsgebaren steht eine Verwendung des anvertrauten Geldes gegenüber, die das Sigel der Gemeinnützigkeit trägt. Und das aus gutem Grund, denn die kulturelle Vielfalt in der Bundesrepublik wäre ohne das finanzielle Engagement zahlreicher großer und kleiner Firmen schlicht undenkbar.

An deren Tropf hängen auch Institutionen, die auf fremdes Geld eigentlich nicht angewiesen sein dürften, so auch die subventionierten Theater. In fast allen großen Häusern tragen so genannte "Freundeskreise" zum Etat bei, deren zumeist einflussreiche Mitglieder dezent Fäden in die Wirtschaft spinnen.

Bleiben die Geldgeber hier zumeist ungenannt, treten sie bei frei finanzierten Projekten offen als Sponsoren auf. Und auch auf diesem Feld nimmt die Deutsche Bank eine Spitzenstellung ein. Über eine Stiftung stellt sie jährlich 70 Millionen Euro für die Kulturförderung zur Verfügung. Gemessen an der Bilanzsumme des größten deutschen Kreditinstituts, mögen das die berühmten peanuts sein, die sich zudem steuermindernd und imagefördernd auswirken.

Zu den geförderten Projekten gehören mitunter auch Veranstaltungen, die dem Firmenzweck zu widersprechen scheinen. Eine solche wurde am letzten Wochenende in Berlin vorgestellt. Pünktlich zu Bertolt Brechts 50. Todestag im August dieses Jahres wird im dann frisch renovierten Admiralspalast die Dreigroschenoper in der Regie von Klaus Maria Brandauer Premiere haben. Als Darsteller des Diebes, Mörders und Brandstifters Mackie Messer wurde Campino verpflichtet, im Hauptberuf Sänger der Punk-Band Die Toten Hosen. Zu Gehör bringen wird er dabei auch Brechts berühmte Frage, was der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank sei.

Diese Frage wird derzeit auch die Berliner Familie Wölffer bewegen, die in mittlerweile dritter Generation die Bühnen am Kurfürstendamm betreibt. Vor 80 Jahren von Max Reinhardt unmittelbar an der Flaniermeile erbaut, vereinigt das Gebäude zwei Spielstätten unter einem Dach, das seit Anfang der Siebzigerjahre auch eine Einkaufspassage beherbergt. Eigentümerin des Kudamm-Karrees ist die Immobilienfirma Real Estate, eine Tochter der Deutschen Bank, die nun den gesamten Komplex umbauen will und den Wölffers zum Jahresende gekündigt hat. Zwar ist in den Bauplänen auch ein Theater vorgesehen, die 1-A-Lage direkt am Boulevard ist jedoch dem Kommerz vorbehalten. Die Muse soll sich fortan ins zweite Obergeschoss eines Neubaus zurückziehen. Von der mehrjährigen Bauzeit ganz abgesehen - für ein Theater, das vor allem von Laufkundschaft lebt, wäre diese Verbannung wohl das Aus.

Ihre Rechnung hat die Real Estate jedoch ohne den Wirt gemacht - die Berliner Bevölkerung. Der Aufschrei der Empörung war so gewaltig, wie es bei mancher Firmenschließung der letzten Zeit wünschenswert gewesen wäre: Von der Presse unterstützt, wurden bislang 20.000 Unterschriften für den Erhalt des traditionsreichen Hauses gesammelt. Zu den Unterzeichnern gehört auch Klaus Wowereit, der in seiner Eigenschaft als Regierender Bürgermeister zudem einen Brief an den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, schrieb. In seiner Antwort zeigte sich der Konzernlenker gesprächsbereit. Und anlässlich der Pressekonferenz zur Dreigroschenoper trafen sich beide Seiten in, so die offizielle Verlautbarung, "sehr konstruktiver Atmosphäre".

Dazu beigetragen haben mag, dass am Tisch kein Vertreter der Real Estate saß, sondern der Vorsitzende der Kulturstiftung der Deutschen Bank. Die scheint derzeit über jede Gelegenheit froh, ihren Ruf vom "Geschmäckle" zu befreien. Wenn dabei für die Muse der Platz am Boulevard herausspringt - umso besser. Und ein Weg, den Imagegewinn steuermindernd geltend zu machen, wird sich schon finden.


von Zecke - am 06.03.2006 00:58
Zitat
Zecke
Ja eben, ich auch. Ich würde zum Boykott dieses Stücks aufrufen. Das ist definitiv das heuchlerischste und unglaubwürdigste was einer von den Hosen seit langem gemacht hat.


Diesen Gedanken hatte ich auch schon. Ich fahr ja eh nicht dahin, also boykottier ich das Stück :-)

von Barbiel - am 06.03.2006 09:02
wie bitte???
Aber die heutigen Führer der deutschen Bank können doch sicherlich nichts mehr dafür das damals Nazis unter den Begründern waren oder wie? Ausserdem wer war damals nicht in irgendwelche Sachen verstrickt.Bei den anderen ist es sicher nur besser vertuscht worden ich versteh das jetzt irgendwie nicht , und wie gesagt Campino sieht sowas nicht so eng, denke ich, er denkt in erster Linie an seine Karriere und an seine Möglichkeiten und das er an den Verbrechen heute eh nichts mehr ändern kann?

von La Dolce Vita - am 06.03.2006 10:26
Zitat
Zecke
Höhö und die Deutsche Bank bezahlt die Feierlichkeiten vermutlich.
Genau wegen diesen Verbrechern von der Deutschen Bank musste einer wie Brecht ins Exil. Was zig Millionen andere nicht konnten.

Wer vom Faschismus redet, darf vom Kapitalismus nicht schweigen.




Hm, hab ich da Feier geschrieben? Sollte eigentlich nur Aufführung heißen, aber egal.

Ich überleg mir gerade, ob ich mir nicht irgendwelche Flyer drucke, die ich dan dort im Foyer verteile *gg*

Eigentlich sollte man das Stück wirklich boykottieren - aber jetzt habe ich mich gerade dazu entschlossen, doch hinzufahren, nachdem ich einige Widrigkeiten, die mich sowieso zeitlich daran gehindert hätten, aus dem Weg räumen konnte. Und nun doch wieder nicht fahren? ... hm ... ich wollte das doch unbedingt sehen ...

Aber irgendwie sollte man das Sponsoring der Deutschen Bank - gerade in Zusammenhang mit Diesem Zitat und Brechts Anliegen allgemein - wenigstens groß publik machen.

von -Mami- - am 06.03.2006 14:44
Zitat
OLAV.
ich möchte mal dazu die meinung von herrn frege hören.




Soll ich ihn mal fragen? *g*



Na eigentlich ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass die Deutsche Bank das sponsert. So wird das Publikum, wenn es den Satz denn überhaupt richtig wahrnimmt, gleich mit der Nase auf eine von diesen Verbrecherbanden - und nicht gerade die kleinste - gestoßen, gegen die ein Bankeinbruch gar nichts ist.

Wenn ich Brandauer wäre, würde ich den Text noch entsprechend abwandeln und vielleicht den Namen dieser Bank mit einflechten oder so was Ähnliches.
Normalerweise ist es doch bei Sponsoring auch üblich, dass der Name des Sponsors auch speziell genannt wird oder etwa nicht? *gg*

Brecht hätte sicher nichts gegen solche Änderungen :D

von -Mami- - am 06.03.2006 14:51
also mal ganz ehrlich: man kanns auch übertreiben!!!

Ackermann ist ein Arsch, ja. Aber nicht jeder, der da arbeitet auch.
Man sollte nicht alles übber einen Kamm scheren und auch mal Geschichte Geschichte sein lassen.

Ich hoffe nur, DU hast Dich mal ganz genau in Deiner Familiengeschichte umgeschaut und kannst sagen, dass da jeder, aber wirklich jeder eine 100% lupen reine weisse Weste hat.

von Scooby doo - am 06.03.2006 14:57
Tja, was tut man nicht alles für Werbung und für ein positives Image!

Kulturförderung!

Soll man nun froh sein darüber, dass auf diese Weise die Kultur nicht ganz den Bach runtergeht, weil ja öffentliche Gelder dafür immer weniger werden?

Oder soll man es doch anprangern, weil es einfach verlogen ist?



von -Mami- - am 06.03.2006 14:57
Zitat
La Dolce Vita
Aber wenn von dem Geld Kultur gefördert wird ist es doch immerhin besser angelegt als das man es der freien Wirtschaft ( die Du ja für so bedenklich hälst) in die Hände spielt. ich versteh nicht warum Du so wütend bist, man könnte es doch als eine Art Wiedergutmachungsversuch betrachten.




Und in welchem Verhältnis steht die Kulturförderung zu dem, was die Bank ansonsten an Mist macht?

von -Mami- - am 06.03.2006 14:58
Weiss ich nicht , aber ich finde wenn in diesem Fall das Geld für etwas Positives eingesetzt wird find ich es nicht verwerflich dahinzugehen. Ausserdem weiss ich noch immer nicht genau was die Bank denn so Schlimmes macht. Ich hab das noch nicht so richtig gerafft.
Klar ist das Ganze ein bisschen verlogen,durch Campino eben als Linker, und den Inhalt des Stückes.Und weils von Brecht ist.

von La Dolce Vita - am 06.03.2006 15:49
Um was gegen die Deutsche Bank zu haben, muss man kein Linksradikaler sein und auch kein Gutmensch. Wenn er sich damit wirklich befassen würde, hätte er wohl auch was dagegen. Es geht auch gar nicht darum, dass das Teil nicht gesponsort werden dürfte, es ist nur ein Unterschied, ob sie ihre Tour von Diebels sponsoren lassen oder ob er in einem linkspolitischen Theaterstück mitspielt, in dem ganz klar antikapitalistische Kritik geübt wird. Ja bitte wie sieht das denn dann aus, wenn sie das Stück von einem der größten kapitalistischen Konzerne Deutschlands sponsoren lassen? Es geht ja auch nicht nur um die Vergangenheit, die Heuschrecken-Debatte in der relativen Gegenwart kam ja auch nicht von ungefähr.

von Zecke - am 06.03.2006 20:52
Fangen wir mit den Untaten in der Geschichte an (Profit von Arierisierung und Holocaust in der NS-Zeit, enge Zusammenarbeit mit der Nazi-Spitze, Verwicklung in Völkermord in Namibia usw.) und enden wir bei der späteren Konzernausrichtung als eine der Top-Ausgeburten des deutschen Kapitalismus (sei nur mal kurz auf die Strategie unter Ackermann bezüglich Gewinn und Entlassungen sowie die grundsätzliche Firmenausrichtung verwiesen.

von Zecke - am 06.03.2006 21:30
Nein. Es waren sicher viele verstrickt, aber nicht alle.
Und es waren nur ganz wenige so verstrickt wie die Firmen Deutsche Bank, Bayer, BASF (beide als IG Farben) oder Krupp.

Es geht nicht darum, dass das Theater einen Sponsor sucht, weil die öffentlichen Gelder fehlen. Und es geht auch nicht darum, dass die Deutsche Bank ein Theaterstück sponsort. Es geht einzig und allein darum, dass die Deutsche Bank (jede Bank wäre unpassend, aber diese hoch zehn) ein linkspolitisches Stück eines toten Antikapitalisten präsentiert, in dem am Rande auch noch ein sich gerne mit einer linkspolitischen Aura schmückender mittelalter ehemaliger Berufs-Revoluzzer mitspielt, der heute lieber jedem Journalisten seine Familiengeschichte erzählt.
Damit brauchen Leute wie LDV oder Sparvöga kein Problem zu haben. Die haben eine grundlegend andere politische Meinung, die ich nicht gut finde, aber da ist diese Haltung legitim. Aber jeder vom linken SPDler bis zum Linksextremisten sollte sich mal bewusst und in Ruhe fragen, ob er da nicht vielleicht ein Problem mit hat, wenn er richtig drüber nachdenkt.

von Zecke - am 06.03.2006 21:36
Was? Der erste Absatz oder der zweite?

Klar, war der erste keine Erklärung des Holocausts, aber ohne die Unterstützung eines Anteils der deutschen Großindustrie wäre es Hitler und seinen Schergen nicht so einfach gemacht werden. Und genau so wollte ich auch den Satz am Ende verstanden wissen, diese Firmen haben den Faschismus finanziert und am Leben erhalten, entweder aus ideologischer Überzeugung oder eben weil viele radikale Kapitalisten auch Geschäfte mit dem Teufel machen würden.

von Zecke - am 06.03.2006 21:56
Siehe den einen Eintrag an Scheißerle. Zusätzlich: Na ja, es kommt aber auch immer darauf an, wie man zur Vergangenheit steht und ob vielleicht die später Handelnden Entschädigungen geleistet haben. Aber ich würde auch ohne die Vergangenheit der Deutschen Bank nicht weniger gegen diese Aktivität hetzen als mit. Es geht auch um die Ausrichtung dieser Bank in den letzten 50 Jahren, ihrer Gegenwart und überhaupt darum, dass eine BANK und dann auch noch die Deutsche Bank DIESES Stück präsentiert.

von Zecke - am 06.03.2006 22:06
Natürlich sind auch bei Juden Kapitalisten, aber ich habe das doch in den anderen Einträgen schon erklärt. Und der gute Herr Frege kann aber schon mal erzählen, was er davon hält. Vermutlich scheißt ihm aber sein Kind immer morgens auf die Zeitung und deswegen bekommt er vom politischen Alltag nichts mehr mit. *gg*

von Zecke - am 06.03.2006 22:09
Ich bin wütend, weil es nicht zusammenpasst und allem anderen hier geschriebenen.

Und na ja, sie sponsoren es bestimmt nicht, weil sie Brechts Wirken so toll finden. Es bringt ja auch was fürs Image und man kann Sachen abschreiben. Gerade fürs Image hat die Deutsche Bank ja wohl auch solche Aktionen nötig...

von Zecke - am 06.03.2006 22:22
Glaub ich kaum, dass da irgendwas umgeschrieben oder in Richtung Deutsche Bank umgewandelt wird. Das wäre ja auch irgendwie noch heuchlerischer als jetzt. Das Geld an dem Dreck klebt, nimmt man, aber inhaltlich kritisiert man sie dann... Neenee...
Außerdem würden sie dann wohl im Nachhinein von deren Anwälten hören.

von Zecke - am 06.03.2006 22:26
Aber der Name Deutsche Bank steht wohl wesentlich mehr für Ackermann und Co als für die kleinen Angestellten, deswegen verstehe ich das Argument nicht.
Außerdem hat es nichts mit alle über einen Kamm scheren zu tun, es geht v.a. auch einfach um die Konzern-Ausrichtung. Und Geschichte soll man nie Geschichte sein lassen.

Der Hinweis auf meine Familiengeschichte hinkt, erstens weil ich ein Individuum bin und nicht seit Jahrzenten einer Firmen-Strategie folgen muss und zweitens weil er allgemein Blödsinn war. Und zumindest bei meinen Großeltern war keiner ein Nazi. Weiter kann ich es nicht verfolgen. Und selbst wenn einer es gewesen wäre, ist was anderes als wenn eine Massenorganisation wie ein Konzern oder eine Partei in was verstrickt ist. Dafür dass der Vergleich hinhaut, müsste das dann ja schon absolute Mehrheitsmeinung in einer Familien-Dynastie gewesen sein. Außerdem agiere ich ja auch nicht heute konträr zu den Inhalten, die ich irgendwie auf irgendeinem Wege präsentiere. Das wäre z.B. gegeben, wenn ich auf der Bühne Lieder gegen die Union singen würde und sie heimlich aber wählen würde.

von Zecke - am 06.03.2006 22:34
Zitat
Zecke
Nein. Es waren sicher viele verstrickt, aber nicht alle.
Und es waren nur ganz wenige so verstrickt wie die Firmen Deutsche Bank, Bayer, BASF (beide als IG Farben) oder Krupp.

Es geht nicht darum, dass das Theater einen Sponsor sucht, weil die öffentlichen Gelder fehlen. Und es geht auch nicht darum, dass die Deutsche Bank ein Theaterstück sponsort. Es geht einzig und allein darum, dass die Deutsche Bank (jede Bank wäre unpassend, aber diese hoch zehn) ein linkspolitisches Stück eines toten Antikapitalisten präsentiert, in dem am Rande auch noch ein sich gerne mit einer linkspolitischen Aura schmückender mittelalter ehemaliger Berufs-Revoluzzer mitspielt, der heute lieber jedem Journalisten seine Familiengeschichte erzählt.
Damit brauchen Leute wie LDV oder Sparvöga kein Problem zu haben. Die haben eine grundlegend andere politische Meinung, die ich nicht gut finde, aber da ist diese Haltung legitim. Aber jeder vom linken SPDler bis zum Linksextremisten sollte sich mal bewusst und in Ruhe fragen, ob er da nicht vielleicht ein Problem mit hat, wenn er richtig drüber nachdenkt.


Achso ! Dann werde ich da wohl noch näher drüber nachdenken müssen. Ich halte allerdings Campino nicht für einen Berufsrevoluzer, sondern für einen ältergewordenen Rockmusiker, der nicht allzuviel Ahnung von Politik hat. Der hat halt früher Parolen an die Wand geschrieben, die er selbst nicht so genau verstand. (Ja, diese Liedzeile halte ich für authentisch und heute labert er halt Sprüche ins Puplikum, die nichtmal meinereiner, als Fan richtig ernst nimmt. Ich wähle und handele so, wie ich das für richtig halte, egal was Campino sagt.
Du darfst das nicht mit dir vergleichen, denn du studierst Politik und hast wesentlich mehr Interesse und verstehst deshalb auch die Hintergründe besser, wie z.B. unsereiner....
Campino ist selbst Mitglied eines mittelständischen Unternehmens, nämlich JKP. Er vermarktet sein Produkt, genauso, wie sich selbt auch ganz gut . Der wird im Alter mal genauso werden, wie Mick Jagger. Der hat sich auch im Laufe seines Lebens ständig widersprochen.
Seine Familiengeschichte ? Er ist der Sohn eines Richters und einer Lehrerin und nun Anfang 40 J. selbst Familienvater.


Scheißerle



von Scheißerle - am 06.03.2006 22:37
Allerdings. Und das sind ja auch meine Hauptkritikpunkte. Wegen dem Inhalt, dem Autor und mindestens einem mitwirkenden Akteur ist es verlogen.
Zu den Verbrechen und Untaten habe ich was geschrieben, ich suche die ganze Zeit schon Aufstellungen über die Deutsche Bank Geschichte im Internet, aber ich finde irgendwie nix außer dem Wikipedia-Eintrag und der gibt außer der NS-Geschichte und der Ackermann-Phase nicht viel her. Ansonsten ist er von der Länge recht spärlich.

von Zecke - am 06.03.2006 22:37
Ja, das finde ich auch ziemlich erstaunlich. Da kaufen sich alle fleißig ihre Tickets, denken dass man überreagiert oder fragen einen, ob der Beitrag "Verarsche" sei und so weiter. Oder folgen halt dem Herrn Frege kritiklos. Ich nehme doch mal an, dass der Großteil der Leute hier eher linksliberal angeordnet ist, aber beim Thema Deutsche Bank findet man ja mehr negative Meinungen bei den Leserbriefen in der BILD-Zeitung.

von Zecke - am 06.03.2006 22:48
Kann ich nicht beurteilen, wieviel Ahnung er von Politik hat. Er hat sicher nicht unterdurchschnittlich Ahnung, aber auch nicht übermäßig viel. Vermutlich unterscheidet er sich vom Durchschnittsbürger mit Abitur da nicht sonderlich. Allerdings finde ich es auch schwierig, in wenigen Momenten in der Öffentlichkeit schlaue politische Statements abzugeben. Beim Thema Deutsche Bank und der Thematik hier finde ich aber nicht, dass man extrem Ahnung von Politik haben muss, um die Sache beurteilen zu können. Außerdem studiere ich Politik auch noch nicht so lange und so intensiv.
Und der Herr Frege macht auf mich irgendwie einen ziemlich gespaltenen Eindruck. Das mit dem mittelständischen Unternehmen sehe ich gar nicht so als Problem an, das ist okay. Die bilden ja auch viel aus, haben ein soziales Bewusstsein, spenden wohl manchmal Geld und so weiter. Das Problem sind mehr irgendwelche Aktionen wie die Kauf mich Sachen oder so. Mit gespalten wollte ich aber darauf hinaus, dass er zum einen einen sehr politisch bewussten Eindruck erweckt (man kann ja auch ein politischer Mensch sein ohne so extrem viel Ahnung zu haben) und er auch in reiferen Lebensjahren noch zwischen Bullen bei Castor-Transporten protestierte, ihm auf der anderen Seite aber so etwas am Arsch vorbei zu gehen scheint. Und dabei kann gegen die Deutsche Bank doch auch jeder Assel-Punker ohne Plan und jeder BILD-Zeitungsleser was haben.

von Zecke - am 06.03.2006 23:00
Du hast ihn schon ganz gut durschaut alle Achtung.
Gerade wo Du von den Castor Geschichten sprichst ,da ist eben viel Show dabei, da kann man nichts schön reden.Campino ist kein linker Aktivist und war es auch nie.Und wie gesagt wenn es für seine Karriere förderlich ist ist ihm das egal wovon er sponsoriert wird.

von La Dolce Vita - am 07.03.2006 00:04

Nee das kann ich so nicht gelten lassen. Ich finde
nicht dass ich eine grundlegend andere politische Meinung habe als Du und ich finde auch nicht das ich deshalb eher über Ungerechtigkeiten hinweg sehe. Ich halte mich für einen
äusserst sozialen Menschen mit einem grossen Sinn für Gerechtigkeit, das ist nicht immer alles nur eine Frage der politischen Einstellung, wobei meine ja eher neutral sein dürfte was jetzt die Parteien angeht.
ich kenne auch politisch Linke die äusserst soziale Weltbilder haben aber in ihrem täglichen Leben sich äusserst unsozial verhalten oder zu nervigen Pseudobetroffenenen
verkommen. Dein Weltbild ist sicher ehrenwert, aber es ist einfach zu schwarz und weiss.


von La Dolce Vita - am 07.03.2006 00:28
dass die bühne campinos leben und herzblut ist, ist mir klar, und das soll ihm nicht genommen werden...und dass man sein eigenes Leben nüchtern im Griff haben sollte, dagegen habe ich nichts einzuwenden...aber was du jetzt behauptest, klingt so, als wär der ziemlich eiskalt...voll unsympathisch........bah, kanns mir kaum vorstellen!

von sorgenkind - am 07.03.2006 00:49

Re: @zecke

Politisches Interesse, keine Lust arbeiten zu wollen, sondern zu studieren und keine Ahnung, was man sonst so machen soll. *g*
Was ich damit erreichen will? Mehr Ahnung und politisches Bewusstsein haben als vorher. Sonst wüsste ich da jetzt nichts an Zielen. Einen klassischen anschließenden Beruf gibt es ja eh nicht und politisches Engagement scheidet leider in den meisten Bereichen schon durch gewisse Sachen wie Parteienbindung und so weiter aus. Na ja...

von Zecke - am 07.03.2006 01:02
Meine Meinung ist auch neutral, was die Parteien angeht. Und trotzdem hat sich bei Diskussionen herausgestellt, dass Du grundlegend ander politischer Meinung bist als ich. Weniger als Sparvöga, aber das ist ja auch nicht schwer. Und von den Parteien abgesehen, gibt es "neutral" bei Politik nicht, es gibt nur "keine Meinung".
Die Eigenschaften streite ich Dir auch gar nicht ab und dass es auch bei Linken schlechte Menschen gibt, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten.

von Zecke - am 07.03.2006 01:10
Ach ich schätze ihn als Künstler ja. Aber ich behalte mir trotzdem das Recht vor, sie zu kritisieren, wo ich einen Anlass erkenne. Mit enttäuscht sein hat das eher weniger zu tun. Ich finde halt dass diese Aktion die schlimmste Aktion ist, die er oder die Hosen seit Ewigkeiten gemacht haben bzw. ich wüsste jetzt gar nicht, was daran so heranreichen sollte. Enttäuscht, na ja, ich würde es natürlich lieber anders sehen und ihn mehr sinnvolle Sachen über Politik reden hören, gerade weil er ein Held meiner Jugend war. Aber enttäuscht wäre ich vielleicht mit 14 gewesen, in den letzten Jahren nimmt man viele Sachen nur noch mit Kritik hin und hat zum Glück eine eigene gefestigte Einstellung. Die mir dann teilweise auch was ehrenwerter scheint, ich besserer Mensch, ich! *gg* Aber abgesehen davon trotzdem Respekt vor der ganzen Karriere, wirklich komplette verbogen haben sie sich nie. Da kenn ich andere Beispiele.

von Zecke - am 07.03.2006 01:15
Deine Weltanschaung ist ja auch ....etwas extrem ( ich meine das nicht negativ), ich
finde nicht das sich unsere Weltbilder grundlegend voneinander unterscheiden
weil ich denk das wir beide sozial eingestellte Menschen sind
die sehr viel nachdenken über das Leben.
Der Unterschied besteht darin,dass
Du das rein an der politischen Meinung festmachst und ich eher im zwischenmenschlichen Bereich ob da grundlegende Unterschiede sind.
Doch ich bin relativ neutral. Ich finde an jeder Partei etwas Gutes und Schlechtes. Und ich finde sie sind alle wichtig.Ich glaube innerhalb der Politik nicht an richtig oder falsch.Das ist ein Unterschied zwischen uns. Aber ich sehe in Dir kein Feindbild, sondern eher jemand dessen Meinung ich sehr gut akzeptieren kann.

von La Dolce Vita - am 07.03.2006 01:24
Das stimmt gross verbogen haben sie sich nie.Was die Musikrichtung und die Statements
angeht.
Und zu dem sinnvoll reden .... da gehören viel Dinge dazu damit man nicht verblasst, er hat da keine so guten Vorraussetzungen mehr glaub ich aber lassen wir das Private mal weg. Brandauer tut ihm sicher mal ziemlich gut.


von La Dolce Vita - am 07.03.2006 01:32
der Breiti politisch mehr Ahnung? Schwer zu sagen ich kenn den nicht so besonders gut, aber ich denke ja , zumindest nimmt er meines Erachtens nach Politik
deutlich ernster vor allem sein Engagement mit dem pro Asyl. So bewandert wie Du ist er allerdings nicht denke ich.Du hast in Politik ja auch eine
wahre Leidenschaft entdeckt.

von La Dolce Vita - am 07.03.2006 01:38
Na ja, geht so. Es gibt auch Momente, wo ich damit nichts zu tun haben will. Heute im Zug saß bei mir in der Vierer-Gruppe irgendein Typ aus dem Ruhrpott, der die Frau neben mir die ganze Zeit zulaberte und sie sagte immer nur so Sachen wie "ja, das stimmt" oder "ja das ist viel Geld" oder so, der kam echt von einem zum nächsten Thema im Schnelldurchlauf, relativ schnell auch extrem meckernd zu Politik. Das war echt wie Dittsche, man hätte das filmen müssen. Aber hätte er mich in das Gespräch mit einbezogen hätte ich echt gesagt "Sorry, aber lassen Sie mich bitte damit in Ruhe, ich studiere Politik, interessiere mich ansonsten auch sehr dafür, dann will ich nicht hier im Zug auch noch darüber reden..."

von Zecke - am 07.03.2006 01:42

Re: @zecke

Nee, dann eher Old School. Planlos und noch mehr Massendefekt sind ja schon sehr poppig. Wir sehen uns eher in der Traditon von Bands wie Slime, Toxoplasma, Dödelhaie, Normahl, Dritte Wahl, Rasta Knast oder auch altem britischen Punk. Viel wie die deutschen 80er-Jahre-Punkbands. Inhaltlich auch durchaus beeinflusst durch Heiter bis Wolkig und Hosen. Aber jetzt genau auf eine Band als ähnliche hinzuweisen, funktioniert nicht wirklich.

von Zecke - am 07.03.2006 02:08
Zitat
La Dolce Vita
Sie ist auch ne Rieseninstitution *g*und ich bin auf sie angewiesen und sie hat mich auch noch nie im Stich gelassen


das wird sicher dann beginnen wenn du Schulden hast :) ja leider muß ich dir RECHT geben, irgendwie sind wir manchen Institutionen ausgeliefert. Aber habe mich gerade mit der Geschichte der Deutschen Bank beschäftigt als die RAF Herrhausen ermordet hat. Das hat mich doch schon interssiert warum der Bankchef auf der Liste stand !!!

von Eddie 72 - am 07.03.2006 07:32
ich bin ja nicht bei der deutschen Bank. Aber lassen die Juden sich denn das gefallen wenn deren Kapital damit drinhängt, was ja dann unrechtmässig erworben worden ist? es gibt doch diese Entschädigungsgeschichten. und die Deutsche Bank finanziert ja so ziemlich alles hier in unserem Land.
Das sie trotz steigender Gewinne immer mehr Leute entlassen das weiss ich und das finde ich auch unglaublich und eigentlich auch unlogisch.

von La Dolce Vita - am 07.03.2006 14:32
ich denke es könnte sich um Komplexe handeln denn dass er einsam war zu dem damaligen Zeitpunkt und allein unterm Tannenbaum hätte sitzen müssen (laut Selbstaussage) das stimmt nicht.
Es gab schon Jemand in seinem Leben der hundert Prozent zu ihm gestanden hat und mit ihm durch dick und dünn gelaufen wäre . Mehr will ich dazu aber nicht sagen denn sonst bekomm ich wieder Haue.

von La Dolce Vita - am 07.03.2006 14:42
also bitte, das kannste mir nicht erzählen, wenn das wirklich jemand gewesen sein sollte, der soviel für ihn bedeutet hat, aber nun weg ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass er darüber wirklich glücklich ist! zumindest würde ich mich so fühlen, wenn es mir widerfahren würde.

öhm....da fällt mir was ein......das klingt jetzt vielleicht mehr oder weniger weithergeholt......aber kann es sein, dass lieder wie "der letzte kuss" was damit zu tun haben....?



von sorgenkind - am 07.03.2006 17:38
wer bereut nicht mal irgendwas in seinem leben?

aber das ist doch nicht schon alles, entscheidend ist, was man daraus lernt...
in den schwierigsten momenten kann man am meisten wachsen....entweder man geht an krisen kaputt - oder man wird durch sie stärker...

und das ende kann auch ein neuanfang bedeuten.
ich wünsche mir für campi, dass es für ihn nicht "der letzte kuss" sein! :-)


mfg

von sorgenkind - am 07.03.2006 18:35
Zitat
Zecke
Allerdings. Und das sind ja auch meine Hauptkritikpunkte. Wegen dem Inhalt, dem Autor und mindestens einem mitwirkenden Akteur ist es verlogen.
Zu den Verbrechen und Untaten habe ich was geschrieben, ich suche die ganze Zeit schon Aufstellungen über die Deutsche Bank Geschichte im Internet, aber ich finde irgendwie nix außer dem Wikipedia-Eintrag und der gibt außer der NS-Geschichte und der Ackermann-Phase nicht viel her. Ansonsten ist er von der Länge recht spärlich.




Bin grad nur kurz hier, und der Thread ist mir ein bisschen zu unübersichtlich geworden, um in 5 Minuten alles zu erfassen *gg*

Ich hab mir gestern Abend noch handschriftlich ein paar Notizen über die Dt.Bk gemacht, die ich hier reinstellen wollte, komm aber jetzt nicht dazu. Vielleicht morgen mal.

Denn ich hab den Eindruck, die meisten hier haben gar keine Vorstellung, was die Dt.Bk. so alles treibt (was mir selber vor einiger Zeit nicht anders ging, bis ich mal auf ein paar genauere Infos gestoßen bin).

Also evtl. dann bis morgen ...



von -Mami- - am 07.03.2006 21:27
Na ja, Du denkst halt sehr schnell, dass man was gegen Dich hat oder zumindest keine Lust zu irgendwas hat, wenn man nicht so reagiert wie von Dir gewünscht. Ist mir im Zusammenhang mit mir hier im Forum schon öfters aufgefallen. Ohne Grund. Ich werde schon noch antworten, keine Sorge. Und wenn Du mit Mails beantworten nicht hinterherkommst, dann kennst Du das Problem ja. *g*

von Zecke - am 08.03.2006 00:18
Nein nicht wenn man nicht so reagiert wie ich das wünsche. Ich wünsche mir gar nichts. Und ich erwarte auch gar nichts. Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht was Du meinst.
Ich hab keine Sorge dass Du mir nicht antwortest.Ich bin ja schliesslich ja nicht "süchtig" nach Dir.
So ich geh schlafen. Gute Nacht.


von La Dolce Vita - am 08.03.2006 00:32

Re: @zecke

Hab vor Jahren mal kurz den Ole kennengelernt und kenne vom Sehen und früher aus dem Forum noch den Clausi von ihnen flüchtig. Ansonsten sind wir ihnen nie groß begegnet und hatten auch noch nie einen Gig zusammen. Trotzdem hat man aber natürlich die ein oder anderen Verbindungspunkte, seien es Veranstalter, andere Bands die beide kennen und so weiter.

von Zecke - am 08.03.2006 00:33

Re: @zecke

So kann man das nicht sagen, wir sind uns halt bisher noch nirgendwo so wirklich auf Veranstaltungen begegnet. Was eigentlich seltsam ist, weil die Heimat der beiden Bands ja nicht so unterschiedlich ist. Das mit "poppig" oder "rockig" meinte ich nicht wirklich wertend, es ist für mich im Vergleich zu krasseren Deutschpunk-Bands nun mal eher Rockmusik. Und wenn ich mich nicht irre, nennen sie sich auf der Homepage ja selber eine Rockband.

Bist Du eigentlich Männlein oder Weiblein? Die Info gibt der Nick nicht so wirklich her. *g*



von Zecke - am 08.03.2006 00:45

Re: @zecke

wurde auch wieder sehr spät gestern... auf dauer is dat nicht gesund. ich versuch heute bissl früher schluss zu machen...mal sehen, ob das klappt... *g*

gehst du immer ordnungsgemäß zu deinen vorlesungen? das ist ja nicht so ohne, dass man sich selber organisieren und disziplin aufbringen muss.

von sorgenkind - am 08.03.2006 21:31

Re: @zecke

Nö, gehe ich nicht immer. Ich versuche mir in der Regel aber auch einen relativ geschmeidigen Stundenplan zu machen, trotzdem geh ich manchmal wegen des weiten Pendel-Weges nicht hin und versuche anderweitig zu lernen. Einige Veranstaltungen sind aber halt auch mit Anwesenheitspflicht. Aber im Moment sind ja Semesterferien, da stellt sich das Problem nicht so.

Was machst Du denn? Auch Studium?

von Zecke - am 09.03.2006 00:05
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