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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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kölschmädsche, -Mami-, La Dolce Vita, Scheißerle, C-Hörnchen, Ente2, miikka, Dommö

Wie reich bist du?

Startbeitrag von -Mami- am 05.12.2006 14:07

So viele jammern doch immer, wie schlecht es ihnen geht!
Rechnet doch mal aus, was für ein Jahreseinkommen ihr habt, und gebt es hier ein: Hier klicken: Wie reich bist du?

Selbst als kleiner Taschengeldempfänger wirst du noch zur reicheren Hälfte der Menschheit gehören!

Antworten:

Tja, irgendwie ist bei vielen Jammern auf hohem Niveau angesagt.

Ich hatte erst mein Monatseinkommen eingeben und war da schon recht erstaunt. Mit dem Jahreseinkommen sah das ganze dann noch erstaunlicher aus.




von C-Hörnchen - am 05.12.2006 14:36
"You are the 53,063,681 richest person in the world!"


nix glaub :D

von miikka - am 05.12.2006 14:42
Zitat
C-Hörnchen
Tja, irgendwie ist bei vielen Jammern auf hohem Niveau angesagt.

Ich hatte erst mein Monatseinkommen eingeben und war da schon recht erstaunt. Mit dem Jahreseinkommen sah das ganze dann noch erstaunlicher aus.



Selbst wenn du im Jahr nur 1000 Euro hättest, wärst du noch in der privilegierten ersten Hälfte!
Ich hab da so ein parr Zahlen durchgespielt und hab echt nur noch gestaunt!

von -Mami- - am 05.12.2006 15:28
Dass du ein Schweinegeld verdienst, hab ich mir schon gedacht :D
(wobei "verdienen" vielleicht nicht der richtige Ausdruck dafür ist *g*)

von -Mami- - am 05.12.2006 15:29
Ja, kannste aber in unserem Land mit unseren Preisen nicht von leben.

von La Dolce Vita - am 05.12.2006 15:36
also schweinegeld fängt auf nem anderen level an ;-)

und ohne aufträge sieht das seit ein paar wochen schon alles ganz anders aus :sneg: und wenn dann auch keine frau für die brötchen sorgt.....................;-)

das geht dann an die substanz..aber hungern muss ich nun nicht :drink:

von miikka - am 05.12.2006 16:22
Das ist einerseits so. Die Deutschen sind einen guten Lebensstandard gewöhnt und im Allgemeinen nicht besonders sparsam. Viele nehmen viel zu leichtfertig Kredite auf oder geben ihre Kohle für unvernünftigen Mist aus, während sie dann für wichtige Dinge schon zu pleite sind. Auch daher rührt viel von unserer vermeintlichen "Armut" hier.

von La Dolce Vita - am 05.12.2006 16:23
Zitat
La Dolce Vita
Viele nehmen viel zu leichtfertig Kredite auf oder geben ihre Kohle für unvernünftigen Mist aus, während sie dann für wichtige Dinge schon zu pleite sind. Auch daher rührt viel von unserer vermeintlichen "Armut" hier.


also nach dem was ich weiß und was auch heute hier im Radio erzählt wurde, weil das statistische Bundesamt eine neue Studie veröffentlicht hat, gehört man in Deutschland zu den armen Menschen, wenn man als Alleinstehender weniger als 840 Euros im Monat für seinen Lebensunterhalt hat.
Das hat herzlich wenig mit Krediten zu tun, sondern ist einfach weniger als 60 % des deutschen Durchschnittseinkommens.

von C-Hörnchen - am 05.12.2006 16:37
Das ist aber ja dann wieder eine andere Sache. Ich meinte damit, dass einige deshalb arm sind, weil sie nicht mit Geld umgehen können.
Und mit 860 Euro ist man aber auch echt bescheiden dran. Aber als arm würde ich es noch nicht bezeichnen. Meine eine Freundin in Köln verdient mit ihrem Bürojob 980 Euro netto und muss damit sich und ihre Tochter ernähren. Sie fährt davon sogar noch ein kleines, altes Auto.

von La Dolce Vita - am 05.12.2006 16:54
denn gehöre ich ja zu den armen Menschen :D
Allerdings fühl ich mich nicht so, dass Geld, wa sich zur verfügung habe, ist meiner Meinung nach ausreichend, fast zu viel ;)

von Dommö - am 05.12.2006 17:04
Du hast ca. 860 Euro zur Verfügung und musst da noch die Miete von bestreiten und kommst gut aus?
Dann bist du aber echt bescheiden.

von La Dolce Vita - am 05.12.2006 17:32
860? nein, ich hab eindeutig weniger und muss davon alles bezahlen.
Aber ich denke trotzdem, dass ich ein recht gutes Studentenleben führe, kann mich nicht beklagen :)

von Dommö - am 05.12.2006 18:08
frau für brötchen sorgen? :D

von kölschmädsche - am 05.12.2006 18:34
La Dolce, ich geb dir recht, kann dieses Asselgejammer nicht mehr hören, das ich da im Fernsehen immer seh: Kette rauchen, jedes Kind ein Handy, Einrichtung und Plasmafernseher auf Kredit - und dann mehr Geld/Sozialhilfe fordern von der Allgemeinheit, weil angeblich am 20. kein Geld mehr für Essen da ist.

Ob arm oder reich mit einer bestimmten Summe/Vermögen, hängt sehr davon ab, WO man lebt, in München z.B.. wärst Du miut 860 Euro absolut VERLOREN! Minimum 600 Euro für Miete,, meine Krankenversicherung kostet mich 450 Euro pro Monat...tja....da bist Du schon wesentlich FRÜHER als mit 860 Euros ARM! :-)) In NRW oder Berlin kann man aber sicher gut leben mit 860.... *G*

von Ente2 - am 05.12.2006 19:03
boooaaaaaaaaaaaah. wann heiraten wir? :rolleyes::hot:

von kölschmädsche - am 05.12.2006 19:09
einen schlafplatz könnte ich dir anbieten *zwinka zwinka* ;-)

von kölschmädsche - am 05.12.2006 19:10
Mir kommts so vor, dass Leute, die ihren Lebensunterhalt von der Gesellschaft "geschenkt" bekommen, dieses Geld einfach nicht Wert schätzen! Also dass man bei SELBST VERDIENTEM Geld eher drauf achtet, WOFÜR man es ausgibt und sich 2x überlegt, ob man irgendwelchen Konsumplunder WIRKLICH braucht.....Meijner Beobachtung nach im Umfeld ist am meisten FIXIERT auf denKonsum nur die Unterschicht und die eher Ungebildeten. Weil die vermutlich SONST NIX haben in ihrem Leben, wodurch sie sich profilieren und Selbstwertgefühl verschaffen könnten (als da wären Karriere, gutes Aussehen etc).

In meiner Umgebung kaufen die, die das meiste Vermögen/höchste Einkommen haben, wirklich am WENIGSTEN ein....hätten die auch gar keine ZEIT und ENERGIE dafür, wenn die 6 Tage die Woche bis 22 uhr nachts im Büro sitzen oder geschäftlich ihre Abende mit Kunden verbringen müssen...Bleibt also wenig Zeit sich um Konsum und Einkäufe zu kümmern. Die Wohlhabenderen, die ich kenne, scheren sich echt einen Dreck um MARKEN, neueste technische Gadgets, etc....nur ein Proll DEFINIERT sich und seinen Wert als Mensch über seine Handy- oder Kleidungsmarke.

Diue Wohlhabenden die ich kenne, "kokettieren" eher damit, wie WENIG sie konsumieren, viele davon kaufen bei ALDI ein, einfach weil der Laden am BEQUEMSTEN zu erreichen ist....dies nur als Beispiel.

Leute, die eine POSITION in Leben und Beruf erreicht haben, haben es seelisch schlichtweg nicht NÖTIG, sich über Konsum "darzustellen"....

von Ente2 - am 05.12.2006 19:10
Ja, tolle Milchmädlesrechnung.
Gibt hier doch wirklich anscheinend Leute, die das ernst nehmen ! *rotfl*

Aber der Rechner dient ja auch nur dazu Leute zum Spenden zu bewegen, wenn ich das mit meinem schlechten Englisch richtig deute ?

Scheißerle

von Scheißerle - am 05.12.2006 19:11
na na
so s/w sollte man das nicht sehen. es gibt auch workoholics, die immer das beste vom besten essen, tragen, fahren etc. also die, die man als reich bezeichnen könnte.

schlimm und bedenklich finde ich, dass gerade in bevölkerungsschichten, die dadurch besser gestellt sein könnten, nix in bildung für kinder, weiterbildung für sich selbst, gehirnnahrung investiert wird.

ich schaue fast gar nicht mehr fernsehen, weil ma das programmieren auf konsum, die gehirnwäsche der industrie mächtig auf die nüsse geht :mad:

von kölschmädsche - am 05.12.2006 19:15
kölschmäddsche,
das ist ja auch der Grund, warum sich bei den Unteren Schichten nie was ändern wird: Wenn Du denen noch mehr Geld geben würdest, würde es ebenso hirnlos verkonsumiert anstatt in LANGFRISTIGES wie Bildung investiert....das ist völlig unabhängig von der HÖHE des Geldes das du solchen Leuten gibst, die Geld und Arbeiten gehen nur als "Mittel zum Konsum" sehen.

Die anderen Workaholics, von denen Du sprichst sind meist "Emporkömlinge", die von unten kommen, sich was erarbeitet haben, aber halt immer noch VERUNSICHERT sind in ihrer gesellschaftlichen stellung und sich dann "Support" durch die Markenprodukte oder möglichst Teures holen wollen...also wiederum mangelndes Selbstbewusstsein, egal wie weit sie den Aufstieg aus der Mittel- oder Unterschicht geschafft haben.

Vieles liegt aber in dem, was Eltern vorleben...und auch da steht es halt schlimm, denn auch da wird den Kindern Ärmerer vorgelebt, dass man sich erstens auch OHNE Arbeit oder Anstrengung Handies etc LEISTEN kann (und wenn die blöde Mutti dafür dann putzen geht!) und dass der Konsum die vorherrschende "Freizeitbeschäftigung" solcher Schichten geworden ist!

Geh mal samstags in die Innenstadt in die Kaufhäuser: Nur solche, die ihre Sozialhilfe oder kleines Einkommen verplempern....Meine Nachbaqrin (ziemlich wohlhabend) geht mit ihren Kindern NIEMALS(!) shoppen am Wochenende, sondern fährt mit denenn ins Grüne (mit der S-Bahn trotzdem sie n Auto auch hätte) oder besucht Spielzeugmuseum oder ähnliches mit denen....und die hat mir auch gesagt, dass sie das ganz bewusst so macht. Dass ihre Kinder sich Bildung und weitgefächerte INTERESSSENSGEBIETE erschliessen sollen und nicht nur "konsumtrottel werden (IHRE WORTE!) - und lernen sollen, dass sie SELBER was leisten müssen, wenn sie Sachen haben wollen und die Teilchen eben nicht vom gutverdienenden Pappi einfach so vom Himmel kommen....

Wenn diese armen Eltern ihren Kindern ERKLÄREN würden, dass man ohne Arbeit, Schulabschluss etc eben sich gewisse Dinge NICHT leisten kann (statt für die Kinder putzen zu gehen oder zu klauen oder Konsumkredite aufzunehmen!), wäre dies ja eventuell auch ein ANSPORN, sich eben anzustrengen und auch mal Frustrationstoleranz sich anzueignen und den Willen, anzustreben, dass es einem eben BESSER mal geht als den Eltern. Anstatt sich schon mit 15 auf HARTZ 4 - Bezug einzustimmen...schlimmer als die materielle Armut ist eh die bildungs- und soziale kommunikative Verarmung solcher Kinder, finde ich.

von Ente2 - am 05.12.2006 19:32
zur "Verarmung" in meinem letzten Satz möchte ich auch noch "Verrohung" anfügen.....denn ich denke,, dies hängt ZUSAMMEN, dass jemand, der nur hauptsächlich nach Konsum schielt, eben auch innerlich seelisch verroht...

von Ente2 - am 05.12.2006 19:34
Zitat
Ente2
Mir kommts so vor, dass Leute, die ihren Lebensunterhalt von der Gesellschaft "geschenkt" bekommen, dieses Geld einfach nicht Wert schätzen! Also dass man bei SELBST VERDIENTEM Geld eher drauf achtet, WOFÜR man es ausgibt und sich 2x überlegt, ob man irgendwelchen Konsumplunder WIRKLICH braucht.....Meijner Beobachtung nach im Umfeld ist am meisten FIXIERT auf denKonsum nur die Unterschicht und die eher Ungebildeten. Weil die vermutlich SONST NIX haben in ihrem Leben, wodurch sie sich profilieren und Selbstwertgefühl verschaffen könnten (als da wären Karriere, gutes Aussehen etc).


Das würde ich so nicht direkt unterschreiben.
Auch die, die ihr Geld selber verdienen, wie du es nennst, schätzen nicht unbedingt, wo es herkommt. Mancher Steuerberater oder mancher Arzt schreibt einfach nur seine Rechnungen und schiebt nur zu gerne ein.
Oder wer als Angestellter einen guten Posten hat, schätzt das auch nicht unbedingt, sondern versucht sich nebenher noch mehr rauszuholen, indem er billig am Arbeitsplatz telefoniert (statt in der Zeit zu arbeiten) oder hier nen Bleistift und da nen Radiergummi mirgehen lässt ... das nur ein paar Beispiele.

Zitat

In meiner Umgebung kaufen die, die das meiste Vermögen/höchste Einkommen haben, wirklich am WENIGSTEN ein....hätten die auch gar keine ZEIT und ENERGIE dafür, wenn die 6 Tage die Woche bis 22 uhr nachts im Büro sitzen oder geschäftlich ihre Abende mit Kunden verbringen müssen...Bleibt also wenig Zeit sich um Konsum und Einkäufe zu kümmern. Die Wohlhabenderen, die ich kenne, scheren sich echt einen Dreck um MARKEN, neueste technische Gadgets, etc....nur ein Proll DEFINIERT sich und seinen Wert als Mensch über seine Handy- oder Kleidungsmarke.

Diue Wohlhabenden die ich kenne, "kokettieren" eher damit, wie WENIG sie konsumieren, viele davon kaufen bei ALDI ein, einfach weil der Laden am BEQUEMSTEN zu erreichen ist....dies nur als Beispiel.


Dass die ausgerechnet bei Aldi kaufen und damit solche Preistreiber unterstützen, halte ich eigentlich auch für sehr bedenklich!
Dafür gehen sie dann aber am Wochenende ins schniekefeine Lokal beim Starkoch zum Essen und Urlaub machen sie in Dubai! (z.B. zum Skifahren in der Wüste!)

Zitat

Leute, die eine POSITION in Leben und Beruf erreicht haben, haben es seelisch schlichtweg nicht NÖTIG, sich über Konsum "darzustellen"....

Nein, das würde ich so ganz bestimmt nicht für alle sagen.
Es gibt bestimmt welche, die mit sich zufrieden sind und sich nicht darstellen müssen, ich kenne da auch ein paar, aber es gibt auch andere, die mit dem Erreichten ganz gerne die Sau rauslassen, und von der Sorte kenne ich auch einige!

von -Mami- - am 05.12.2006 19:40
Zitat
kölschmädsche
einen schlafplatz könnte ich dir anbieten *zwinka zwinka* ;-)


Wenn er doch aber Brötchen will?
Bringst du ihm die dann zum Frühstück ans Bett? :D

von -Mami- - am 05.12.2006 19:41
:)joa

von kölschmädsche - am 05.12.2006 19:45
Zitat
Scheißerle
Ja, tolle Milchmädlesrechnung.
Gibt hier doch wirklich anscheinend Leute, die das ernst nehmen ! *rotfl*

Aber der Rechner dient ja auch nur dazu Leute zum Spenden zu bewegen, wenn ich das mit meinem schlechten Englisch richtig deute ?

Scheißerle


Ähm, so weit hab ich da gar nicht geguckt *g*
Also ich weiß im Prinzip auch ohne so einen Rechner, dass ich zur priviliegierten Minderheit dieser Welt gehöre - und dabei langt mir mein Geld ja auch vorne und hinten nicht ...
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass das mit den Einkommenszahlen schon in etwa hinkommen kann - wobei natürlich auch gar nicht berücksichtigt ist, mit welchen Ausgaben man in unterschiedlichen Ländern rechnen muss. Da geht die Rechnung natürlich doch nicht ganz auf, das ist mir schon klar.

von -Mami- - am 05.12.2006 19:46
Zitat
kölschmädsche
:)joa

~~~~~~~~~~~~~~~~



Ach wie süß :D
Na dann soll er doch mal schnell vorbeikommen ;-)

von -Mami- - am 05.12.2006 19:47
Zitat
-Mami-
Zitat
Scheißerle
Ja, tolle Milchmädlesrechnung.
Gibt hier doch wirklich anscheinend Leute, die das ernst nehmen ! *rotfl*

Aber der Rechner dient ja auch nur dazu Leute zum Spenden zu bewegen, wenn ich das mit meinem schlechten Englisch richtig deute ?

Scheißerle


Ähm, so weit hab ich da gar nicht geguckt *g*
Also ich weiß im Prinzip auch ohne so einen Rechner, dass ich zur priviliegierten Minderheit dieser Welt gehöre - und dabei langt mir mein Geld ja auch vorne und hinten nicht ...
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass das mit den Einkommenszahlen schon in etwa hinkommen kann - wobei natürlich auch gar nicht berücksichtigt ist, mit welchen Ausgaben man in unterschiedlichen Ländern rechnen muss. Da geht die Rechnung natürlich doch nicht ganz auf, das ist mir schon klar.


Schon alleine die Überschrift ist Humbuk. Da steht nämlich, "wie reich bist du ?"
Der Reichtum ist nämlich das, was übrig bleibt, was man auf dem Sparbuch hat, oder an Immobilien besitzt und nicht das Jahreseinkommen.
Umsatz und Gewinn gleichzusetzen ist ja nun leider der Fehler, den viele Leute machen.

Scheißerle

von Scheißerle - am 05.12.2006 19:59
Wirklich ?
Dann machst du was falsch. Der meinige bringt mir die Brötchen ans Bett und nicht umgekehrt ! :-)

von Scheißerle - am 05.12.2006 20:01
er täte dafür das bad putzen :rolleyes:

von kölschmädsche - am 05.12.2006 20:03
Ach ihr frühstückt im Bad ? ;-)

von Scheißerle - am 05.12.2006 20:04
wir wohnen net zusamm

von kölschmädsche - am 05.12.2006 20:05
...und wenn er dich besuchen kommt, frühstückt ihr im Bad, du bringst ihm die Brötchen und der putzt ? ;-)

von Scheißerle - am 05.12.2006 20:08
Ist viel eine Frage der richtigen Einteilung und der Ansprüche halt.

von La Dolce Vita - am 05.12.2006 20:54
das ist ja dann selber Schuld. Aber es gibt Leute, die können nix dafür, daß sie arm sind.
Und wie gesagt, die 840 Euros gelten für eine Einpersonenhaushalt. Bei 2 oder mehr sieht das anders aus. D.h. nach der Definition würde deine Freundin auch als arm gelten

von C-Hörnchen - am 06.12.2006 00:16
was ist so schlimm daran, putzen zu gehen um sich ein bißchen mehr leisten zu können?

von C-Hörnchen - am 06.12.2006 00:29
und der Rechner berücksichtigt ja auch nicht, wieviel Personen hinter dem Einkommen stecken. Ist schon anders, ob ich alleine 1000 Euros hab oder ob ich davon 2 Leute durchbringen muß.
Trotzdem ist es nicht uninteressant.

von C-Hörnchen - am 06.12.2006 00:32
:)

von miikka - am 06.12.2006 08:13
Ja, aber das ist eben alles relativ zu sehen. In unserem Land gilt sie vielleicht als arm. Aber wieso? Sie hat eine schöne, kleine Wohnung, hat ein kleines Auto, kann sich genug zu essen kaufen für sich und die Tochter, bekommt gute ärztliche Versorgung, besucht alle 2 Wochen ihre Hundeshows (Ausstellungen) und hat auch immer nette Klamotten an.
... Wo bitte ist denn so ein Mensch arm?? Luxus kann sie sich nicht leisten, grössere Sprünge ebenfalls nicht. Sie muss bescheiden leben. Das heisst für mich aber nicht arm. Und sie meistert das alles prima.
Unverschuldet Arme gibt es, klar, aber auch viele, die mit dran schuld sind. Es ist viel eine Frage der Sparsamkeit. Das sehe ich immer wieder, wenn ich die deutschen Ansprüche, mit denen der Finnen vergleiche. Und wie schnell die Deutschen sich als arm bejammern. In Finnland jammert niemand und die Leute haben in der Regel total wenig Geld zum Leben.
Oder nimm dir die Schweiz.
Da leben 80 Prozent Landbevölkerung und das in totaler Eigenverantwortung. Die sitzen abends meist bei einem winzigen Lichtlein zusammen, um Strom zu sparen. Die müssen nämlich alles selber bezahlen, für sich und ihre Kinder, da es im Grunde keine soziale Versorgung oder Krankenkassenversorgung gibt. Das weiss ich von einer Bekannten meiner Mutter, die da in einigen Dörflein ein Haus hat, das sie jeweils vermietet. Die Leute da in den Dörfern sind ebenfalls nicht gut verdienend, haben aber alle genug Geld für wichtige Dinge zurückgelegt. Lieber fahren die 20 Jahre nicht in Urlaub. Leichtfertig irgendwelche Kredite aufnehmen, wie das hier Gang und Gebe ist, wäre für die ein Unding.
Es hat alles auch sehr viel mit dem verantwortungsvollen und richtigen Umgang mit Geld zutun. Wenn man eben nunmmal nicht zu den Wohlhabenden gehört.

von La Dolce Vita - am 06.12.2006 09:36
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