angeschwärzt.....

Startbeitrag von miikka am 10.01.2007 11:46

...von der konkurrenz aus der nachbarschaft, abgezockt von dubiosen advocaats.

ich finde das einfach zum kotzen, dass justitia da mitspielt.
weniger als 100 ¤ pro monat umgesetzt, und das landgericht berlin schickt die frau in die fänge der raffkes. :hau
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Wer neuwertige oder gebrauchte Kleidung seiner Kinder via Ebay verkauft, muss damit rechnen, wettbewerbsrechtlich abgemahnt zu werden. Denn auch wer im großen Stil gebrauchte Artikel bei Ebay vertickert, kann als gewerblicher Händler eingestuft werden. Folge: Er muss seinen Kunden ein Widerrufs- und Rückgaberecht einräumen, sie über dieses belehren und bei allen Angeboten Namen und Anschrift angeben.

Einer Heilbronnerin wurde zum Verhängnis, dass sie im März 2006 exakt 93 Artikel bei Ebay versteigert hatte - das meiste davon Kinderkleidung sowie Haushaltsgegenstände. Einer Abmahnung wollte sie sich nicht beugen, so kam der Fall vor das Landgericht Berlin. Und das entschied, die Frau sei als Unternehmerin einzustufen (Az. 103 O 75/06). Folge: Sie muss Anwalts- und Gerichtskosten in vierstelliger Höhe zahlen. Dabei hatte sie in den vergangenen drei Jahren bei Ebay im Schnitt einen Monatsumsatz von unter 100 Euro. Experten halten das Urteil für nicht ungewöhnlich: "Das Risiko, als gewerblich eingestuft zu werden, besteht immer dann, wenn plötzlich viele Artikel auf einmal angeboten werden", sagte Ulrike Weingand, Justiziarin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

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