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La Dolce Vita, Zecke, ZAPPI, Der Imperator, Sparvöga, Scheißerle, DJ Ente, OLAV., punkix

Was haltet ihr davon?

Startbeitrag von DJ Ente am 27.01.2007 19:31

Zitat

n Köln wird voraussichtlich demnächst ein Gymnasium eröffnet, in dem ab der fünften Klasse Türkisch neben Englisch Pflichtfach werden soll. Die Kölner Bezirksregierung sieht keinen Hinderungsgrund für den geplanten Start im Sommer. Schließlich verfolgt die Schule edle Ziele: Sie will die Kinder "zu Toleranz, Demokratie und Pluralismus zu erziehen - wenn es sein muss, auch gegen die Eltern."

Super! So etwas muss man natürlich unterstützen. Schließlich will die Schule, dass die Kinder "mit einer „multikulturellen internationalen Perspektive“ aufwachsen. Das verspreche "beste Aussichten fürs Berufsleben." Beste Aussichten für das Berufsleben mit Türkisch?

Der Akademiker-Bund, in dem sich türkischstämmige Kölner für Bildung, Chancengleichheit und bessere Perspektiven für Migrantenkinder engagieren, will nicht nur ein Signal in der Kölner Bildungslandschaft setzen. Er will von nun an in jedem Jahr 50 Kindern eine besondere Förderung zuteilwerden lassen. Im Sommer geht es mit zwei fünften Schuljahren in Buchheim los. Man möchte gern, dass die Klassen zur Hälfte aus Kindern aus Migrantenfamilien bestehen.

Das Projekt ist ambitioniert, auch wenn der Träger vom ursprünglichen Plan abgerückt ist, als bi- oder gar trilinguales Gymnasium zu starten. Die Fünftklässler werden nun mit zwei Sprachen starten. Englisch und Türkisch sind Pflichtfächer. Im siebten Schuljahr kommt eine weitere Fremdsprache hinzu. Unterrichtssprache ist Deutsch. (...) Die Kölner Bezirksregierung, die den Betrieb der Ersatzschule genehmigen muss, sieht zurzeit keinen Hinderungsgrund für den planmäßigen Start im Sommer. „Die Antragsteller sind gut aufgestellt“, sagt Sprecher August Gemünd. (...) Ziel des TDAB (Anm.: Türkisch-deutsch Akademischer Bund) sei, die Kinder zu Toleranz, Demokratie und Pluralismus zu erziehen - „wenn es sein muss, auch gegen die Eltern“.

Welche deutschen Eltern werden ihre Kinder wohl auf eine solche Schule schicken? Doch sicher nicht die, die der ganzen Multikulti-Träumerei kritisch gegenüberstehen. Es werden also Eltern sein, die alles ganz toll finden. Sollte aber trotz dieses wohlgesonnen Hintergrundes einmal einem Elternteil irgendetwas an dieser Schule zu weit gehen, dann soll das Kind gegen den Willen der Eltern weiter indoktriniert werden. Das lässt tief blicken, auch auf die Sichtweise der Kölner Stadtregierung, die offenbar keine Probleme damit, dass hiermit das Außerkraftsetzen von Artikel 6 (2) Grundgesetz

Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.

schon vorab angekündigt wird. Aber die Linken haben sich ja bekanntlich noch nie um das Grundgesetz gekümmert.

P.S.: Der Redakteur des Kölner Stadt-Anzeigers, Helmut Frangenberg, hält in seinem Kommentar zum obigen Artikel das neue deutsch-türkische Gymnasium für "einen guten Anfang" und einen "Leuchtturm für Bildung".


ehh Quelle?Habs ausem Abiforum...würd mal sagen Express?!

Naja, irgendwie [ohne dass ich hier jetzt doof angeguckt werd]: Mit Türkisch würd man in einigen großen Städten Deutschlands sicher weiterkommen als mit Französisch od Spanisch...

Die 50 interessantesten Antworten:

Wurde denn da auch eine verlässliche Quelle genannt, wo man das nachlesen kann? Das klingt doch irgendwie total lächerlich. Es sei denn, das soll ein Gymnasium explizit für türkische Gymnasiasten werden. Damit die ihre Muttersprache korrekt lernen können. das wäre das Einzige, was Sinn macht.

von La Dolce Vita - am 27.01.2007 21:53

Richtiger Artikel dazu samt Kommentar

[www.ksta.de]

Türkisch als Pflichtfach ab Klasse 5

VON HELMUT FRANGENBERG, 25.01.07, 23:33h

„Wir sind keine Eliteschule, wollen aber Menschen elitär fördern“, sagt der Vorsitzende des Türkisch-deutschen Akademischen Bundes, Alp Sarac, selbstbewusst. Man mache ein Angebot für begabte Kinder, die mit einer „multikulturellen internationalen Perspektive“ aufwachsen wollen. Das verspreche beste Aussichten fürs Berufsleben.

Der Akademiker-Bund, in dem sich türkischstämmige Kölner für Bildung, Chancengleichheit und bessere Perspektiven für Migrantenkinder engagieren, will nicht nur ein Signal in der Kölner Bildungslandschaft setzen. Er will von nun an in jedem Jahr 50 Kindern eine besondere Förderung zuteilwerden lassen. Im Sommer geht es mit zwei fünften Schuljahren in Buchheim los. Man möchte gern, dass die Klassen zur Hälfte aus Kindern aus Migrantenfamilien bestehen.

Das Projekt ist ambitioniert, auch wenn der Träger vom ursprünglichen Plan abgerückt ist, als bi- oder gar trilinguales Gymnasium zu starten. Die Fünftklässler werden nun mit zwei Sprachen starten. Englisch und Türkisch sind Pflichtfächer. Im siebten Schuljahr kommt eine weitere Fremdsprache hinzu. Unterrichtssprache ist Deutsch.

Die Schule macht ein Ganztagsangebot mit kreativen und musischen Kursen sowie einer gezielten Sprachförderung in Deutsch, Englisch und Türkisch auch am Nachmittag. „Wir wollen uns um die Kinder kümmern und sie während ihrer Schullaufbahn begleiten“, sagt Sarc. Der Verein greift auf seine jahrelangen Erfahrungen im Bereich der Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe an sieben Kölner Standorten, in Brühl und neuerdings auch in Wesseling zurück.

Die Kölner Bezirksregierung, die den Betrieb der Ersatzschule genehmigen muss, sieht zurzeit keinen Hinderungsgrund für den planmäßigen Start im Sommer. „Die Antragsteller sind gut aufgestellt“, sagt Sprecher August Gemünd. Die Prüfung eines solchen Antrages sei sehr umfassend und schließe Fragen nach dem Hintergrund und der Finanzierung der Schulträger mit ein. Die Gründung von deutsch-türkischen Gymnasien hat in anderen Städten wie in Berlin zu kritischen Fragen nach einem möglicherweise problematischen Hintergrund der Schulträger geführt. Türkei- und Islamexperten sagen dem umstrittenen türkischen Prediger Fethullah Gülen und seinem Umfeld nach, sie würden weltweit türkisch-islamische Eliteschulen gründen wollen. Gülen lebt in den USA im selbst gewählten Exil, nachdem er in der Türkei Probleme mit Staat und Justiz bekommen hatte. Er wolle mit seinen Eliteschulen die „Führer von morgen“ erziehen, die seinen weltweiten Einfluss vergrößern sollen. Der Auftritt von Gülen erinnert manchen Insider an das Vorgehen von Sekten und Organisationen wie Scientology.

Arp Sarac bestreitet eine Verbindung zu Gülen, den er aber auch nicht „verteufeln“ möchte. Gülen sei ein viel gelesener, „konstruktiver Denker, der keine Dogmen kennt“. Der Kölner Akademiker-Bund sei ein „unabhängiger Verein“, der sich aus Spenden von hier lebenden Bürgern und aus Elternbeiträgen finanziere. Ziel des TDAB sei, die Kinder zu Toleranz, Demokratie und Pluralismus zu erziehen - „wenn es sein muss, auch gegen die Eltern“, so Sarac. Die Trennung von Staat und Kirche müsse sein, weil „Menschen sonst nicht in einer Gemeinschaft zusammen leben können“. Im neuen Gymnasium werde es keine Lehrerinnen mit Kopftuch geben, auch wenn er finde, dass die „Kopftuch-Debatte“ nicht sachlich geführt werde. „Religion ist Privatsache.“ In der neuen Schule habe man am liebsten ganz auf den Religionsunterricht verzichten und stattdessen das Fach „Ethik“ für alle Schüler anbieten wollen. Für die Genehmigung durch die Bezirksregierung ist es jedoch nötig, katholischen und evangelischen Religionsunterricht anzubieten. Von dem können sich moslemische Schüler befreien lassen, um dann am „Ethik“-Unterricht teilzunehmen. Der soll von einem in Deutschland ausgebildeten Lehrer erteilt werden.

www.tdab.de

Kommentar Seite 31
[www.ksta.de]

Ein guter Anfang

VON HELMUT FRANGENBERG, 25.01.07, 23:33h

Kölns Bildungslandschaft wird reicher. Auch wenn zunächst nur wenige Kinder vom neuen deutsch-türkischen Gymnasium profitieren, wird die Initiative des Türkisch-Deutschen Akademikerverbandes größere Wirkung entfalten können. Als Leuchtturm für Bildung kann sie vielen Eltern die Bedeutung qualifizierter Schulabschlüsse verdeutlichen.
Zu viele Jugendliche stehen nach der Schule mit schlechten Perspektiven auf der Straße. Obwohl sie Kinder der dritten Ausländergeneration sind, haben zu viele zu große Sprachprobleme. Sie können weder Deutsch noch Türkisch. Hinzu kommen eine fehlende Verwurzelung und Orientierung. Das befördert die Parallelgesellschaft und den Zulauf für dubiose Organisationen. Ein Gymnasium, das Kinder begleitet, Ganztagsbetreuung anbietet, offen für alle ist und mit hohen Qualitätsansprüchen Mehrsprachigkeit fördert, erreicht das Gegenteil.

Die Bezirksregierung kennt die Hinweise von Kritikern, die über eine Verbindung des Schulträgers zum umstrittenen Exil-Türken Fethullah Gülen spekulieren. Wenn sie nun nach einer Prüfung sagt, dass dem Start des Gymnasiums nichts im Wege steht, sollte man ihr vertrauen. Der Schulträger wird sich immer wieder kritische Fragen gefallen und sich am Anspruch der Transparenz messen lassen müssen. Der Akademikerverband distanziert sich öffentlich von den türkisch-muslimischen Verbänden in Deutschland. Das ist ein guter Anfang.

von Zecke - am 27.01.2007 21:58
Die Idee ? :spos:

Der Artikel ? :sneg:

Zitat

Welche deutschen Eltern werden ihre Kinder wohl auf eine solche Schule schicken? Doch sicher nicht die, die der ganzen Multikulti-Träumerei kritisch gegenüberstehen. Es werden also Eltern sein, die alles ganz toll finden.


Hat der Autor noch alle Tassen im Schrank ? Stinkt irgendwie nach Wagner...
Eine Fremdsprache zu lernen die die Kommunikation mit der größten Ausländergruppe dieses Landes erleichtert ist keine Multi-Träumerei sondern ein richtiger Schritt in Richtung Integration. Im Moment sieht es ja immer noch so aus dass Deutsche und Ausländer in diesem Land in ihren eigenen Parallelwelten nebeneinander her leben (wird das zusammen doer Auseinander geschrieben ?). Wenn man sich mal mit dem türkischen Nachbarn mal richitg unterhalten kann - also nicht nur in seinem Pidgin-Deutsch- dann weicht das diese Grenzen zumindest etwas auf und wenn die Türken dadurch mehr Kontakt zu Deutschen haben werden sie dadurch früher oder später selber besser Deutsch lernen. Und selbst wenn nicht: Schaden tut es auf keinen Fall...

Zitat

Sollte aber trotz dieses wohlgesonnen Hintergrundes einmal einem Elternteil irgendetwas an dieser Schule zu weit gehen, dann soll das Kind gegen den Willen der Eltern weiter indoktriniert werden.


Oho. "Irgendwas zu weit gehn." Da bleiben wir aber schön nebulös damit sich jeder sein Schreckensszenario selber aussuchen kann. Burkazwang, Scharia in SoWi...klar.
Sowas könnte eine Schule auch ganz legal durchsetzen...also von dacher völlig berechtigt, die Besorgnis. Vor allem weil die Kinder in Schulhofbarracken eingesperrt werden, damit sie nicht die Schule wechseln können.
Naja, die Kinder könnten schon zu Multikulti-Schwuchteln erzogen werden...

Zitat

Das lässt tief blicken, auch auf die Sichtweise der Kölner Stadtregierung, die offenbar keine Probleme damit, dass hiermit das Außerkraftsetzen von Artikel 6 (2) Grundgesetz
Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.


Versteh ich nicht. Ich meine, ich kann mir denken was der Autor damit ausdrücken will aber ich verstehe nicht wie man das "Argument (wenn es denn als solches bezeichnen möchte) nicht direkt als Schwachsinn erkennen kann.
Die Eltern schließen keinen Verttrag ab der es unmöglich macht das Kind von der Schule zu nehmen und auf eine Andere zu schicken. Man kan sich die Schule seines Kindes immer noch aussuchen, die Hauptsache ist dass es seine Schulpflicht überhaupt wahrnimmt.
Die Nichterwähnung der Schulpflicht lässt darauf schließen dass der Autor das betreffende Gesetz entweder gar nicht wirklich kennt oder es bewusst sinnentfremdend darstellt um seinen Standpunkt zu untermauern.

Wahrscheinlich hat der Kerl nur Angs vor Überfremdung und Turkifizierung der deutschen Jugend.
Ist klar. Ich kenn Leute die hatten Französisch-LK, und die seh ich nur noch mit 'ner Baskenmütze und nem Baguette unterm Arm...


von Der Imperator - am 28.01.2007 00:55
Ach ja, hier der angesprochene Grundgesetz-Artikel. Auch wenn mir schleierhaft ist, was die Agitatoren damit sinnvoll argumentieren wollen.

Artikel 6
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.


von Zecke - am 28.01.2007 02:29
Oh ja, das kenne ich. Zecke und ich versacken da auch immer total. Macht mir aber in der Regel viel Spass. Man kann es nur nicht jede Nacht machen, wenn man morgens raus muss. Das geht an sie Substanz.
Meine Cousine ist da ganz streng, was ICQ betrifft. Sie sagt, ich bin jetzt ne halbe Stunde am Computer und dann macht sie ihn aus.

von La Dolce Vita - am 28.01.2007 08:43
Mal völlig am Thema vorbei : Bist du mit diesem Vita-Gebrabbel eigentlich verheiratet ?

Die hängt sich ja an ALLES,was du sagst, 110%ig mit dran.

Schön, wenn ein Mensch noch so dermaßen die Meinung eines anderen teilt (auch wenns eher einseitig zu sein scheint *fg*).

MFG

Z

von ZAPPI - am 28.01.2007 13:16
"...denn wozu braucht man denn Türkisch in der Regel fürs spätere Leben?"

Wofür braucht denn ein Mensch aus Köln-Chorweiler in der Regel französisch für sein späteres Leben ?

Das Gleiche gilt wohl für viele Großstädte/-Bezirke.

Können ja nicht alle so hochgebildete, international agierende Politwissenschaftler werden, wie du es gerne sein würdest.

MFG

Z

von ZAPPI - am 28.01.2007 13:18
Jemand, der hier in DIESEM Forum ewig einen auf Zeckes Vollkomplizen macht, das bist Du, nicht ich.
Ich bin nicht sehr oft Zeckes Meinung, aber es gibt Dinge, die ich inzwischen ähnlich sehe, weil er mir über gewisse Dinge einiges vermitteln konnte.
Wenn ich merken würde, dass diese "Bekanntschaft" einseitig wäre, hätte er mich längst als Bekanntschaft verloren. Das sind aber auch Dinge, die Dich nichts angehen und die auch nichts mit dem Forum zutun haben.

von La Dolce Vita - am 28.01.2007 13:31
Darf ich hier jemanden etwas fragen, ohne daß DU mir auferlegst, was mich nichts an geht & das Forum auch nicht ??

Da du kaum noch etwas sagst, ohne Zeckes Vorlage ab zu warten, könntest du doch bitte auch bei einer Frage, die an IHN geht, erstmal die Klappe halten.

MFG

Z

von ZAPPI - am 28.01.2007 13:39
Und für einen deutschen Schüler in Köln-Chorweiler; Berlin-Wedding; Hamburg-KeineAhnung; etc. ist Türkisch im Unterricht sinnlos ?

Wo fängt denn "Was werden" bei dir an ? Da du ja dauernd einen auf super-niveauvoll machst (was angesichts deiner Sprachführung oft unbeholfen/krampfhaft rüber kommt), wirst du dabei sicher Minimum an ein Studium denken o.ä. ?

Auch (bzw GERADE) Menschen, die nicht die OlèOlè-Karriere anstreben/erreichen, nachdem sie in o.g. Bezirken mit der Schule fertig sind, können während/nach dieser Schule sicher mit Türkischkenntnissen ihr Leben vereinfachen.

MFG

Z



von ZAPPI - am 28.01.2007 13:43

übrigens

"Re: Was haltet ihr davon?
geschrieben von: La Dolce Vita (IP gespeichert)
Datum: 27. Januar 2007 22:21

Das kann ich mir nicht vorstellen. Kein Deutscher würde sein Kind auf so ein Gymnasium schicken, denn wozu braucht man denn Türkisch in der Regel fürs spätere Leben? Bist Du ganz sicher, dass das aus einer seriösen Quelle stammt? Vielleicht betreibt da auch mal wieder jemand bloss Hetzerei."

Zum Glück erläuterte dir Zecke kurz danach, wie das wohl alles gemeint sein sollte, wodrauf hin du es auf einmal "wichtig & richtig" fandest *lol*.

MFG

Z

von ZAPPI - am 28.01.2007 13:46
Für Deutsche dürfte es in der Regel sicher kein wichtiges Fach darstellen, es sei denn, sie wollen später irgendetwas mit Sprachen machen oder in die Türkei gehen.
Es gehört für jeden Türken zu einer guten Grundausbildung mit dazu. Egal, ob er einmal Abi machen wird oder studieren wird. Ich begrüße diese Sache sehr.

von La Dolce Vita - am 28.01.2007 13:48
Ja, ich weiß ja, wie unheimlich "am Arsch vorbei" dir meine Meinung über dich geht usw usw blabla. Das sieht man immer wieder an der intensiven Beschäftigung von dir mit meinen Postings.

Ich gebe mir nicht gerade aufwendige Mühe, um dich irgendwie zu verunsichern.
Ich verspotte dich einfach nur; dafür muss man sich nun wirklich keine Mühe geben.
Und Oh Wunder: Das hat nicht mal einen tieferen Sinn.

Natürlich "darfst" du zu allem was sagen.
Aber nerv doch wenigstens mal nicht, wenn ich jemand anderen was frage.

MFG

Z





von ZAPPI - am 28.01.2007 13:50
Es gibt auch Deutsche, die nach der Schule weder "was mit Sprache machen", noch in die Türkei gehen. Auch die können in Stadtteilen mit hohem türkischen Bevölkerungsanteil mit gewissen Türkisch-Kenntnissen sicher besser zurecht kommen im "normalen" Leben.

Übrigens gibt es auch Türken, die weder Abi, noch Studium machen wollen/werden.

Solche Aktionen zielen sicher nicht auf die Super-Studiums-Leute ab; ein Großteil der Schüler wird nichtmal mit dem Abitur was zu tun haben.

MFG

Z





von ZAPPI - am 28.01.2007 13:53

Re: übrigens

Er hat einen Artikel hier reingestellt, den Olav aber schon zuvor hier reingesetzt hatte. Ich hatte es am Anfang etwas anders verstanden. Ich dachte für jeden Deutschen sollte es zum Pflichtfach werden.
Wieso aber wühlst Du in meinen ganzen Postings rum? Was soll das? Darf ich Dich mal nach Deinem Alter fragen?


von La Dolce Vita - am 28.01.2007 13:54
Das macht ja nichts, trotzdem ist es für diese türkischen Jugendlichen gut, wenn sie fundierte Türkischkenntnisse besitzen.
Wieso braucht hier ein Deutscher Türkischkenntnisse? Das halte ich für Quatsch. Wenn er allerdings Lust hat die Sprache zu erlernen, soll er das natürlich tun.

von La Dolce Vita - am 28.01.2007 13:58

Re: übrigens

Was das soll ?

Denkbar einfach: Wenn ich irgendein Grundthema finde, was mich etwas interessiert, kann ich mir bei deinen Postings zu 98% sicher sein, daß Blödsinn/Unlogik/Widersprüche drin stehen.
Dieses dann zu kommentieren/kritisieren/hinterfragen bedetutet saichte Unterhaltung mit wenig Aufwand an einem Sonntag Mittag.

Noch einfacher ist heirbei eigenmtlich nur noch der BILD-Plakat-Kleber Olav. Da dieser aber nur noch über mich redet, aber nich mehr antwortet, macht es da nicht so viel Spaß.

Natürlich darfst du nach meinem Alter fragen.

MFG

Z

von ZAPPI - am 28.01.2007 13:58
Ich kommentiere da, wo ich es für angebracht halte.
Ich beschäftige mich mit allen Postings ziemlich intensiv. Das hat nichts zu sagen.
Warum verspottest Du denn Leute? Dann ist da aber irgendwas in Deinem Leben nicht okay.
Oder meinst Du mit verspotten lediglich "Spass machen"

von La Dolce Vita - am 28.01.2007 14:01
Wenn man zb in Berlin-Wedding ein wenig türkisch kann, erhält man leichteren Zugang zu einigen Leuten. Dies verändert nicht gerade die Welt, kann aber in bestimmten Situtationen (Restaurant ; Kiosk; etc) Alltagssituationen vereinfachen.

Und gerade in der Schulzeit hätten es viele Kinder um einiges Leichter, wenn sie etwas türkisch sprechen könnten.
Das mag jetzt wieder ein "So weit ist es gekommen" hervor rufen.; aber so IST es nunmal (und ganz sicher nicht nur in Berlin), also sollte man damit auch arbeiten.

Einem Schüler aus einem so genannten "Problembezirk" bringt das Erlernen von Französisch sicher einiges Weniger. Der wird nämlich vorraussichtlich nicht studieren & auch eher selten in Frankreich o.ä. arbeiten/leben.

MFG

Z

von ZAPPI - am 28.01.2007 14:03

Re: übrigens

Auch das erwähntest du in Variationen bereits einige Male.

Beim Nächstenmal (vermutlich noch in diesem Thread) bist du doch eh wieder mit dabei.

Und wenn du tatsächlich (Achtung; es folgt ein Stück Hausfrauenpsyche) aus Hilflosigkeit jetzt einen auf Olav machst, gibt es immer wieder jemanden, der si geistreich ist, wie ihr & dazu auch noch antwortet *g*.

MFG

Z

P.S.: Auch Kinderkram muss manchmal sein; niemand will sein Leben NUR damit verbringen, die Welt & deren Geist zu erretten (sofern Zecke das so möchte natürlich).

von ZAPPI - am 28.01.2007 14:11
Naja, Hausfrauenpsychologie...., ich habe schon ein abgeschlossenes Psychologiestudium an der Erziehungwissenschaftlichen Fakultät hinter mir, was aber nicht heisst, dass ich dadurch unermesslich schlau bin. Hab ich auch nie behauptet. Ein Mensch der wirklich schlau ist, hält sich selber niemals für schlau. Und schaut auch nie zu anderen herab, um sie für dumm zu befinden.
Meine grundsätzliche Meinung ändere ich selten, es kommt aber vor, dass ich meine Gedankengänge erweitere, das kann auch schon mal ziemlich schnell gehen.
Und ja, manchmal schreibe ich, genau wie die anderen hier, einfach auch mal Müll. Und das ist auch okay so, weil es eben bloss ein Freitzeitvergnügen ist und keine wichtige Prüfung für's Leben. Und meine Postings hat hier auch niemand nachzuprüfen! Forumspolizei wird hier allgemein nicht so gern gesehen.

von La Dolce Vita - am 28.01.2007 14:20
Ich hab sogar in einen Viertel gewohnt, was sich Türkenviertel nennt. Ein alter Stadtteil von Düsseldorf. Ich brauchte da aber kein Türkisch für zu lernen*g*. Die konnten alle recht gut Deutsch und ich hätte da auch keinen Bock drauf. Ganz ehrlich. Ich spreche dreieinhalb Sprachen, das reicht mir.:D

von La Dolce Vita - am 28.01.2007 14:23

Re: übrigens

Das wird jetzt ja immer billiger - Erst habe ich Probleme; jetzt bin ich eifersüchtig.
Es fehlt noch die Information/Vermutung, daß ich keine Freundin/Freunde habe.

Es soll Menschen geben, die einfach Spaß daran haben, die Blödheit anderer zu verspotten; da braucht man keine tiefsinnige Intention.

MFG

Z

P.S.: HIER bist du es @hörig. Was ihr privat so auskaspert, intressiert mich eigentlich nicht großartig.

von ZAPPI - am 28.01.2007 14:41
Man kann auch das lahmste Geschwätz noch so abgehoben formulieren; es bleibt weiterhin lahm; das mal als Hinweis (oder als "Anregung, deine Gedankengänge zu erweiteren..bla...fasel...schwafel..").

Deine tollen Studiengänge usw usw haben mit dem Thema nichts zu tun (wieso sollten Psychologen keine Hausfrauenpsyche absondern ?); aber schön für dich, daß du es mal wieder posaunen konntest.

"Ein Mensch der wirklich schlau ist, hält sich selber niemals für schlau. Und schaut auch nie zu anderen herab, um sie für dumm zu befinden. "
Beifall; ganz großes Kino - Aus welchen "Buch der Sinnsprüche" stammt das ? Oder steht das bei "www.Metager.de" ab und an als schlau Lebensweisheit oben drüber ?
Bei sowas könnte ich echt kotzen; dieses edle Geseihere, was ewig weit am realen Leben vorbei geht.

Was hier angeblich allgemein nicht gerne gesehen wird, ist mir echt einfach scheißegal; das hätte man inzwischen merken können.
Abgesehen davon empfinde ich mich auch nicht als irgendeine Forumspolizei, weil ich mich über deine Grütze lustig mache. Aber auch da hast du halt mal wieder irgendein Schlagwort themenfremd eingeworfen; Glückwunsch.


MFG

Z


von ZAPPI - am 28.01.2007 14:47
Ja.
Aber ich versteh nicht wieso du hier mit Türken ankommst die das brauchen werde, und für die das gedacht sein soll.
Meinst du die lernen das nicht ehs chon von ihren Eltern ? Meinst du die müssen überhaupt eher türkisch können als Deutsch ?
Und was ist das für eine Traumwelt in der Türken aufs Gymnasium gehn ?

von Der Imperator - am 28.01.2007 17:20

PS

PS: Dass dort massig Deutsche auf das Gymnasium gehen werden, glaub ich eher weniger. Das erhofft man sich. Das wird in erster Linie den türkischen Jugendlichen zu Gute kommen und da finde ich die Angelegenheit auch sinnvoll, aber für Deutsche wohl eher weniger, es sei denn, jemand hat wirklich Lust, diese Sprache ganz ernsthaft zu erlernen.

von La Dolce Vita - am 28.01.2007 17:25
Die Sprache Deutsch lernen wir doch auch von den Eltern und Deutsch ist ein wichtiges Pflichtfach in der Schule. Um es zu intensivieren. Es gibt jede Menge Türken, die auf's Gymnasium gehen können. Und hier geht es ja auch erstmal um eine einzige Schule. Dies ist doch auch vom türkischen Akademiker Bund gefordert worden und nicht von irgendwelchen Deutschen. Die werden ja wohl kaum so dreist sein und von den Deutschen verlangen, Türkisch als Pflichtfach zu absolvieren.*lol*


von La Dolce Vita - am 28.01.2007 17:29
Verschiedene Lehrpläne für Türken und Deutsche halte ich für mehr als nur bedenklich.
Es ist ganz und gr nicht dreist in der Schule von jedem Schüler (auch von Kurden und Armeniern) zu fordern dass er die Pflichtfächer.
Ich würde es eigentlich für noch sinnvoller halten Arabisch in allen Gymnasien als Wahlfach einzuführen.
Das erleichtert nicht nur die Kommunikation mit Türken sondern mit allen Muslimen.
Was für einen Vorteil hätten denn Türken in Deutschland wenn sie grammatikalisch einwandfreies Türkisch könnten an Stelle der Umgangssprache ihrer Eltern ? Ich seh keinen, außer man geht davon aus dass sie wieder in die Türkei ziehen.

von Der Imperator - am 28.01.2007 17:46
Meinst du nicht, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem türkisch, das man zu Hause als Muttersprache lernt und dem das in der Schule unterrichtet wird ?
Deiner These nach könnte man sich "Deutsch" als Schulfach für deutsche Schüler ja sparen, denn die lernen das ja auch alle zu Hause !

Zitat

Ja.
Und was ist das für eine Traumwelt in der Türken aufs Gymnasium gehn ?


Das kannst du nur ironisch gemeint haben. Ich kenne Türken, die haben sogar eine Uni besucht und haben einen Dr. med vor ihrem Namen stehen.
Vielleicht haben sie das vorausgesetzte Abitur dafür ja zu Hause gemacht ! *g*





von Scheißerle - am 28.01.2007 19:57
Ich denke dass es sinnvoller wäre einem Deutschen Türkisch beizubringen als einem Türken.
Denn ob der jetzt "nur" sein Umgangstürkisch spricht oder korrektes Türkisch wird für ihm kaum einen Unterschied machen sofern er nicht in die Türkei zieht um dort Journalist oder sonstwas zu werden.
Englisch wude ja auch nicht als Pflichtfach eingeführt damit die ganzen englischen Einwandererkinder ihre Muttersprache lernen.
Und den letzten Satz habe ich nicht ironisch gemeint.
Ich kenne auch Türken die auf dem Gymnasium waren. In meiner Schule war es im Schnitt etwa ein halber pro Jahrgang, und als Jugo mit Abi bin ich auch eher ein Kuriosum.

von Der Imperator - am 28.01.2007 20:54
Ich würde sagen, dass es ein falsches Zeichen ist. Integration muss anders gestaltet werden.
*Meine Meinung*

Aber das Thema hatten wir ja schon öfters hier...

Abgesehen davon gibt es bereits an anderen Schulen Türkisch als Unterrichtsfach. Zum Beispiel an einem Duisburger Gymnasium!

von Sparvöga - am 28.01.2007 20:54
Zitat
Der Imperator
Was hat das mit Integration zu tun ?



Na es hat insofern etwas mit Integration zu tun, als dass man offenbar versuchen möchte, die in Deutschland lebenden Türken einzugliedern, indem man Deutsche Türkisch lernen lässt, um eine bessere Verständigung zu ermöglichen. So stellt es sich mir jedenfalls dar. Ich bin aber der Meinung, dass man die Deutschkenntnisse der hier lebenden Türken verbessern müsste, denn nur ausreichende Sprachkenntnisse ermöglichen einem, dass man zum Beispiel die Abiturprüfung besteht und somit auch Zugang zu Hochschulen und besseren Ausbildungsberufen erhält.
Abgesehen davon frage ich mich, was man ansonsten mit Türkisch anfangen will?! Ist doch nur interessant, wenn man den Ehrgeiz hat, sich seinen Döner auf Türkisch zu bestellen oder wenn man gerne Urlaub in der Türkei macht. Aber ansonsten...?! Oder ist die Türkei so ein wichtiger Handelspartner für uns, dass man dringend Leute bräuchte, die auch noch Türkisch können?!

von Sparvöga - am 28.01.2007 21:15
Zitat
Der Imperator
Ich denke dass es sinnvoller wäre einem Deutschen Türkisch beizubringen als einem Türken.
Denn ob der jetzt "nur" sein Umgangstürkisch spricht oder korrektes Türkisch wird für ihm kaum einen Unterschied machen sofern er nicht in die Türkei zieht um dort Journalist oder sonstwas zu werden.
Englisch wude ja auch nicht als Pflichtfach eingeführt damit die ganzen englischen Einwandererkinder ihre Muttersprache lernen.
Und den letzten Satz habe ich nicht ironisch gemeint.
Ich kenne auch Türken die auf dem Gymnasium waren. In meiner Schule war es im Schnitt etwa ein halber pro Jahrgang, und als Jugo mit Abi bin ich auch eher ein Kuriosum.

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"Wer weiß, wie Gesetze und Würste zustande kommen, der kann nachts nicht mehr ruhig schlafen." - Otto von Bismarck


Englisch und Französisch wurde als Pflichtfach eingeführt, weil es zu den meist gesprochenen Amtssprachen hier in der Welt gehört.
Mit Englisch kommt man ja auch überall auf der Welt klar, aber darum geht es ja in diesem Thread auch nicht, sondern darum dass es eben Schulen geben soll, die auch türkisch orientiert sind, türkisch als Pflichtfach haben, die aber sowohl Deutsche wie auch Türken besuchen können.

Gut die meisten Türken, die hier in Deutschland leben, sind Fabrikarbeiter und leben in Ghettos. Da haben nur wenige Chancen es auf das Gymnasium zu schaffen, aber ich bin schon der Meinung, dass man seine Muttersprache auch schriftlich und gramatikalisch richtig lernen sollte.

In der Kleinstadt in der ich 1965 aufs Gymnasium kam gab es nicht viele Türken.
Den einzigen den ich kannte, saß zwei Reihen vor mir, hieß Deria war der Sohn eines Stationsarztes des Kreiskrankenhauses und war der Klassenliebling. Der war total nett, superlieb und clever.
Ich glaube, wenn es damals so einen türkischen Zug gegeben hätte, allein wegen Deria hätten alle Mädels dieses Fach gewählt ! *g*

Grüßle
Scheißerle



von Scheißerle - am 28.01.2007 21:15
Zitat
Scheißerle
Gut die meisten Türken, die hier in Deutschland leben, sind Fabrikarbeiter und leben in Ghettos. Da haben nur wenige Chancen es auf das Gymnasium zu schaffen, aber ich bin schon der Meinung, dass man seine Muttersprache auch schriftlich und gramatikalisch richtig lernen sollte.



Ist das deines Erachtens wichtiger als Deutsch einigermaßen unfallfrei sprechen und schreiben zu können...?! Es gibt doch tatsächlich Leute, sie sitzen in der Oberstufe, wollen das Abitur machen (ob sie's schaffen steht auf einem anderen Blatt...), beherrschen aber nicht einmal den deutschen Grundwortschatz (!). Das ist so. Solange solche Zustände herrschen, bin ich dagegen, dass Türkisch als Unterrichtsfach eingeführt wird.

von Sparvöga - am 28.01.2007 21:20
Schaden tuts doch nix.
Oder glaubst du dass das irgendeienen Türken davor abhält Deutsch zulernen ? Die paar die es aufs Gymnasium schaffen (denn wir reden hier von einem Gymnasium) können in der Regel mindestens so gut Deutsch wie ein Durchschnittsdeutscher und werden bis zum Abi auch noch mit Goethe gemartert.
Der Nutzen mag gering sein, aber er ist da.

von Der Imperator - am 28.01.2007 21:23
Zitat
Der Imperator
Schaden tuts doch nix.
Oder glaubst du dass das irgendeienen Türken davor abhält Deutsch zulernen ? Die paar die es aufs Gymnasium schaffen (denn wir reden hier von einem Gymnasium) können in der Regel mindestens so gut Deutsch wie ein Durchschnittsdeutscher und werden bis zum Abi auch noch mit Goethe gemartert.


Es kommt darauf an! Einige ja, andere nicht.

von Sparvöga - am 28.01.2007 21:24
Zitat
Sparvöga
Zitat
Scheißerle
Gut die meisten Türken, die hier in Deutschland leben, sind Fabrikarbeiter und leben in Ghettos. Da haben nur wenige Chancen es auf das Gymnasium zu schaffen, aber ich bin schon der Meinung, dass man seine Muttersprache auch schriftlich und gramatikalisch richtig lernen sollte.



Ist das deines Erachtens wichtiger als Deutsch einigermaßen unfallfrei sprechen und schreiben zu können...?! Es gibt doch tatsächlich Leute, sie sitzen in der Oberstufe, wollen das Abitur machen (ob sie's schaffen steht auf einem anderen Blatt...), beherrschen aber nicht einmal den deutschen Grundwortschatz (!). Das ist so. Solange solche Zustände herrschen, bin ich dagegen, dass Türkisch als Unterrichtsfach eingeführt wird.

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Wie steigert man Lüge?
Lüge - Meineid - Wahlversprechen.

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Es spricht eindeutig für einen Menschen, wenn er eine ganze Menge Dummköpfe gegen sich hat.

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The more I know about men, the more I like my dog.


Es gibt aber andererseits auch tatsächlich Leute, die "nur" die Hauptschule besucht haben und den deutschen Grundwortschatz beherrschen, jedenfalls ich Baden Württemberg.
Für eure miserablen Verhältnisse in NRW können die hier lebenen Türken nun wirklich nix ! ;-)

Scheißerle

von Scheißerle - am 28.01.2007 21:43
Zitat
Der Imperator
Leute die ohne vernünftiges Deutsch in die Oberstufe kommen ?
Kann ich mir nicht vorstellen.


Ist aber so...! Was du dir vorstellen kannst, ist das EINE, was der Realität entspricht, ist das ANDERE! Geh doch mal in eine Oberstufe auf einer Gesamtschule...

von Sparvöga - am 28.01.2007 21:47

Re: PS:

Zitat
Sparvöga
Zitat
Scheißerle
Falls du Deria meinst. Der konnte ein akzentfreies Deutsch sprechen und hatte in "Deutsch" eine zwei !


So Leute kenne ich auch. Das scheint mir jedoch leider nicht die Mehrheit zu sein.

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Die Mehrheit geht auch nicht aufs Gymnasium und davon war ja wohl die Rede !

von Scheißerle - am 28.01.2007 21:51
Zitat
Zecke
Ich auch nicht. Es gibt sicher viele Schüler, die ohne große Allgemeinbildung und so weiter in die Oberstufe kommen, aber deutsch dürfte von denen wohl jeder ausreichend können.


Tja, dann weißt du halt nicht, wie die Realität an so manch einer Gesamtschule aussieht...! Ich hab's mal drei Wochen live miterlebt! Bei manchen war's gar so schlimm, dass sich nicht einmal erahnen ließ, was der Satz einem eigentlich sagen sollte...

von Sparvöga - am 03.02.2007 10:13
Zitat
Zecke
Ich glaub, hier war von Gymnasien die Rede. Auf Gesamtschulen kenne ich mich nicht aus, ich kann mir trotzdem aber nicht vorstellen, dass man dort mit mangelhaftem Deutsch zum Abitur kommt.


Nö, zum Abitur nicht. Viele werden auf der Strecke bleiben. Aber sie sind trotzdem in die Oberstufe gekommen und vertun dort ihre Zeit....

von Sparvöga - am 03.02.2007 10:14
Ja, ich auch. Wenn ich mir so manche jämmerliche Gestalt auf dieser Welt anschaue die es ausser zu chronischer Bissigkeit, Neid, Kleingeistigkeit und ekelerregender Psedomoral zu nichts gebracht hat, ist es wahrlich schwer sich nicht als "was Besseres" zu empfinden.:geil Trotzdem ist es überheblich und falsch.

von La Dolce Vita - am 03.02.2007 10:25
Das sehe ich nicht so. Ich rede ja nicht von Arroganz aufgrund von Aussehen, Intelligenz, Karriere etc., sondern einzig von Arroganz aufgrund von angeeigneten Sachen, sprich Aneignung von Ahnung. Die Arroganz richtet sich einzig gegen Leute, die scheinbar zum einen nicht mit offenen Augen durchs Leben gehen und sich zum anderen scheinbar für verdammt wenig interessieren.

von Zecke - am 03.02.2007 19:18
Krasse Quote. Bei uns haben sie vor der Oberstufe auf dem Gymnasium extrem in der 10 aussortiert. (Ich z.B. war als ich nach der 12 eine Stufe runterging der letzte verbliebene Junge meiner Ursprungs-Klasse aus dem 5.Schuljahr. Und der Imperator könnte eventuell sogar der einzige Junge aus der 10.Klasse von uns gewesen sein, der noch regulär in dieser Stufe sein Abi gemacht hat.) In der Oberstufe sind dann zwar auch noch einige abhanden gekommen (unter anderem ich), aber bei weitem keine solche Quote...

Was für Erweiterungskurse?

von Zecke - am 03.02.2007 20:49
Zitat
Zecke
Krasse Quote.


So sieht's aber aus. Ich weiß allerdings nicht, wie die Quote an anderen Gesamtschulen ist. Da wird's sicherlich auch Unterschiede geben. Das Einzugegebiert dieser Schule war nun auch alles andere als berauschend...Da hat man sich die Häuser in der Gegend angesehen und wusste Bescheid...

Schlimm ist halt, dass die Leute dort in der Oberstufe ihre Zeit vertun!

Zitat
Zecke
In der Oberstufe sind dann zwar auch noch einige abhanden gekommen (unter anderem ich), aber bei weitem keine solche Quote...


Das Problem ist halt (Was heißt Problem? Ich find's richtig!), dass nun auch Gesamtschüler am Zentralabitur teilnehmen müssen. Das gibt's nicht mehr das Wischiwaschigesamtschulabitur geschenkt! Die Zeiten sind vorbei...

Zitat
Zecke
Was für Erweiterungskurse?


Auf der Gesamtschule werden die Schüler in Sek I je nach Leistung in sogenannte Grundkurse und Erweiterungskurse aufgeteilt. Die Grundkurse haben Hauptschulniveau. Die Erweiterungskurse liegen vom Niveau her zwischen Realschule und Gymnasium.

von Sparvöga - am 03.02.2007 21:15
Ja okay, dann definiert sich Deine Arroganz noch etwas anders als meine Arroganz*gg*, aber interessierte Leute mit weltoffenen und sozialverträglichen Ansichten und Umgehensweisen (da trifft es sich dann wieder, denn das gehört für mich zusammen. Alles andere ist Pseudo) ziehen mich auch deutlich mehr an die andere Spezies.
Und trotzdem in der Psychologie, für die Reinigung des Geistes, wäre es fatal so zu denken, weil es Feindbilder schafft und das uneingeschränkt positive Denken blockiert. Streng psychologisch betrachtet ist es ein Fehlverhalten und gehört abtrainiert. Ziemlich deprimierend, ich weiss.

von La Dolce Vita - am 03.02.2007 22:27
Genau das habe ich früher auch gedacht. Heute glaube ich, das es richtig sein könnte! Das Problem ist eben nur, diese andere, übliche Art zu denken (und da würde ich auch uns mit einbeziehen*g*) macht uns eben mehr Spass.


Es geht dabei nur um einen selbst und darum, sein Unterbewusstsein von allen negativen sprich schädlichen Einflüssen zu befreien!
Alle negativen Gedanken schwächen das eigene ICH und schaden ihm!!! Der Inhalt unseres Denkens und Glaubens gestaltet unser gesamtes Leben und zieht das Gute oder Schlechte magisch an.
Der Gedanke dahinter, denke ich, wird sein, die Veränderung der Welt fängt mit mir an und in mir und nicht irgendwo da draussen und nicht mit "andere sind böse ich bin gut". Ich finde das eine tolle Grundeistellung. Diese üblichen, dummen Denkstrukturen sollen weg.
Ein sehr gutes Buch dazu gibt es von Dr. Joseph Murphy, welches auch für einen psychologischen Laien recht gut zu lesen ist. Er war Doktor der Philosophie und Religionswissenschaften, also nicht irgendein selbsternannter Guru ohne Hintergrungwissen. Der Typ war ein echter Weltbüger des Geistes. Er ist aber nicht der Erfinder dieser Lehren, obwohl das sicherlich im Netz überall so stehen mag.
Und das Ganze hat auch nichts mit diesen unsäglichen Typen wie Eli Jaxon Bear oder so zutun. Dieser Typ, der am Ende auf seiner eigenen Reinheit ausgeruscht ist. *gg* Obwohl auch Advita als Gesamteinstellung gute Tendenzen aufweist, wie ich finde.

von La Dolce Vita - am 04.02.2007 13:30
Alle werden ja nicht ihre Zeit vertun. Solang man nicht richtig schlecht ist, kann man ja auch Abschlüsse nach der elften und zwölften Klasse erwerben.

Ach scheiße, jetzt gibt es ja nur noch zwölf Jahre. Ja keine Ahnung wann es das jetzt gibt, früher hatte ich nach der 12 halt Fachabi.

von Zecke - am 05.02.2007 09:49
Also ich find türkisch als Fremdsprache gut. Nicht nur in Problemvierteln von Gr0ßstädten und dann auf'm Gymi.
Es wäre doch eine Überlegung wert, für die jetztigen Schüler mehr Sprachen als engl., franz., und spanisch anzubieten... .
Das ganze jedoch als ide Super-Integration zu sehen, halte ich für völlig überzogen. Es kann ein Schritt in die richtige Richtung sein, aber mehr ist es nicht und wird es auch nicht sein.

punkix

von punkix - am 05.02.2007 17:38

Re: PS

PPS
Kurioserweise wurde diese "normale" Art zu Denken von Freitag (okay, ein ziemlich umstrittener Genosse, aber davon lasse ich mich nicht beeeindrucken, er hat mit vielen Dingen einfach recht und die meisten Angreifer verzweifeln lediglich an ihrer eigenen Unfähigkeit, ihre armselig kleingeistigen Denkstrukturen zu erweitern)
mal als typisches Stammtisch-Denken bezeichnet, dieser Begriff, von dem gerade ihr beide euch immer so meilenweit entfernt seht.:joke::joke:
Geb ihm da irgendwo recht, obwohl ich ja dann selber dazugehöre, bei mir fangen die Feindbilder ja bereits bei harmlosen Walkern an.:rolleyes:

von La Dolce Vita - am 07.02.2007 09:59
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