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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
La Dolce Vita, saw, Zecke, OLAV., -Mami-, habibi1

Privatpatienten-endlich mal was Neues. :D

Startbeitrag von habibi1 am 21.02.2007 23:37

Das ist nur einer der Berichte, de ich online dazu gefunden habe.
Ich habe vor 20 Jahren eine Lehre als Arzthelferin gemacht und frage mich,
warum regt man sich heute über etwas auf, was schon immmer "Gang und Gebe" war?
Das mit den monatelangen Wartezeiten auf einen Termn kann ich nicht bestätigen, aber sitzt so ein "P", wie Private kurz genannt werden einmal im Wartezimmer, dann ist er eben sofort dran, und normale gewöhnliche Kassenpatienten haben zu warten.



Privatpatienten werden bevorzugt behandelt
Testanrufe bei Berliner Facharztpraxen beweisen: Bei der Terminvergabe gibt es Unterschiede von bis zu anderthalb Monaten

Werden in Facharztpraxen die Privatpatienten bevorzugt behandelt? Ein Test dieser Zeitung ergibt eindeutig: In gut der Hälfte der geprüften Praxen war ein deutlicher Unterschied bei der Terminvergabe zu spüren. DIE WELT hatte in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet, daß sich bei den Krankenkassen und bei der Berliner Patientenvertretung die Beschwerden häufen: Gesetzlich krankenversicherte Patienten würden von Fachärzten abgewiesen oder erhielten erst nach wochenlanger Wartezeit einen Termin. Selbst die Kassenärztliche Vereinigung bestätigte, daß "das Problem bekannt" sei. Gestern vormittag wälzten deshalb die Reporterinnen Kathrin Lange und Gabi Zylla die Gelben Seiten und wählten 21 Ärzte verteilt über das gesamt Stadtgebiet aus. Die eine gab sich als Privatversicherte zu erkennen, die andere als Kassenpatientin. Ergebnis: Für Privatversicherte gelten meist schon im Wartezimmer Sonderkonditionen. Ist der Andrang groß, werden Privatpatienten schon einmal zwischengeschoben. Auch bei der Vergabe der Termine gab es deutliche Unterschiede. Viele Arzthelferinnen prüften nach dem ausdrücklichen Hinweis, daß ein Privatpatient anrufe, den Terminkalender ein weiteres Mal. Und siehe da: Oft geht es schneller. Im Fall einer Lichtenberger Augenärztin etwa wurde der mutmaßlichen Kassenpatientin erst Ende August, Anfang September ein Termin avisiert; die Privatpatientin mit gleichem Anliegen darf am 26. Juli kommen. Eine Orthopädiepraxis in Prenzlauer Berg bietet der Privatpatientin schon heute einen Termin; für die Kassenpatienten verlängert sich die Wartezeit bis 8. August. Darüber hinaus hat eine Reihe der Praxen wie ein Orthopäde in Marzahn-Hellersdorf eine Privatsprechstunde eingerichtet. Kassenpatienten müssen dagegen in einigen Fällen bis August, manchmal sogar bis September warten, bis sich ein Arzt ihrer Beschwerden annimmt.

Antworten:

Also ich wundere mich auch, warum man jetzt so tut, als ob das neu sei. Das war doch schon immer so.
Bei manchen Ärzten gab es sogar getrennte Wartezimmer für Kasse oder "P"!
Und ich werde auch bei jeder telefonischen Terminvereinbarung schon nach der Krankenkasse gefragt. Warum wohl? Wenn ich nicht danach gefragt werde, dann nur, weil sie's schlauer anstellen und gleich in der Kartei nachschauen, da muss ich dann kurz warten, bis sie die Kasse gefunden haben. Und dann erst krieg ich nen Termin.

Gut ist immerhin, dass man überhaupt mal deutlicher darüber redet, statt es einfach nur hinzunehmen.

von -Mami- - am 22.02.2007 09:03
das ist doch nur wieder mal ein AUFEINANDERHETZEN verschiedener gruppierungen.

genau wie mit arbeitslosen und arbeitnehmern.

usw.


das soll doch nur vom unvermögen der politik ablenken,

damit die in ruhe wieder was ätzendes

und irrsinniges ausdenken können.




von OLAV. - am 22.02.2007 11:46
Natürlich werden in den harten Zeiten für Ärzte die Privatpatienten teilweise
vorgezogen. Die Ärzte verdienen doch viel mehr an ihnen. Bei mir zB wird meist der dreifache Satz für eine Behandlung
verlangt, als bei einem Kassenpatienten. Und die Privatpatienten,
die sich eine Krankenkasse ohne Selbstbeteiligung wegen der monatlichen Belastung nicht leisten können
und das gilt wohl für die Meisten, dürfen dann für die gleiche Behandlung das Dreifache
aus eigener Tasche bezahlen!
Je nachdem wie hoch die Selbstbeteiligung angelegt
ist. Also wenn ich dann noch
was von Bevorzugung höre, geht mir der Kragen hoch. Ausnutzen tun sie einen,
das ist alles.
Das man überall
schneller einen Termin bekommt, das stimmt. War schon immer so. Ich denke,
man hat immer schon was mehr an ihnen verdient.

von La Dolce Vita - am 22.02.2007 16:59
da hast du vollkommen recht.
allerdings gab es damals weniger andere misstände und deswegen wurde es auch anders hingenommen.

saw

von saw - am 22.02.2007 21:54
Mit dem keine Termine bekommen als Kassenpatient, das ist viel krasser geworden als früher.

von La Dolce Vita - am 22.02.2007 21:56
find ich nun nicht,aber mag ja von region zu region verschieden sein.

saw

von saw - am 22.02.2007 21:57
Hier ist es ganz krass. Besonders bei den Fachärzten. Da muss man wirklich monatelang auf einen Termin warten, als Kassenpatient, während der Privatpatient vielleicht ein paar Tage warten muss. Ich seh das Beispiel immer an mir und meiner Mutter, die ebenfalls Kassenpatient ist, weil wir in etwa die selben Ärzte haben.

von La Dolce Vita - am 22.02.2007 22:02
Also ich werde nicht gefragt und ich sitze leider auch nicht alleine in einem Wartezimmer! *fg*

von Zecke - am 23.02.2007 00:59
Da ist was dran.

von Zecke - am 23.02.2007 00:59
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