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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 4 Monaten
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saw, Erok, shasa, punkix, Zecke, Heike., Zorro, miikka, superbayern

ist einer von euch in der IG bau?

Startbeitrag von saw am 05.09.2007 22:45

hab da jetzt wieder son fall,der lehrling hat in theorie nicht bestanden,praxis ne glatte 1.
nun hat er die nachprüfung im dezember.
der lehrherr hat eingewilligt das er solange im betrieb bleibt.
soweit,so schön .
nun fing aber die berufsschule an,blockunterricht.
der lehrer rief an das er selbstverständlich teilnehmen muss.
der lehrherr sagte allerdings,das die nachprüfung im dezember sei und es ausreicht das er ca 3 wochen vorher zur schule geht.
im gespräch mit mir kam dann raus das dieser lehrgang nur für maurer ist(er lernt zimmermann)
nun haben wir im gespräch mit dem lehrer festgestellt das es sinnvoll ist wenn er an beiden sachen teilnimmt.
der lehrherr hat ihm daraufhin gesagt das er nur eines billigt.
der junge bekommt allerdings immer noch das lehrgehalt.
was soll man tun?

Antworten:

Am besten mal auf dem Arbeitsgericht oder Sozialgericht anrufen. Ich glaub die können da am besten weiterhelfen :)


von Erok - am 05.09.2007 22:53
ich hab an die gewerkschaft gedacht
bei der schule wurde angerufen und die geben keine auskunft

von saw - am 05.09.2007 22:55
ich glaub da is heike gefragt*g*
*schrei*:HEIKE
die wusste sowas immer

von saw - am 05.09.2007 22:59
wohl auf anliegen des lehrers hin, oder ? *g*

von Erok - am 05.09.2007 23:00
nein,gesamt.
die antwort war,das er selber kommen soll um das zu klären.
er bekommt aber kein frei von seinem lehrherrn.

von saw - am 05.09.2007 23:03
frag doch mal zecke *ggg*

von Erok - am 05.09.2007 23:11
meinste?
der haut ja bloss den kapitalisten platt und schiebt den ganzen scheiss dann auf die neos*g*

von saw - am 05.09.2007 23:14
na wenn der lehrer nen neo ist, gibts sicher nen weg, voraus gesetzt, der richter issen linker *g*

von Erok - am 05.09.2007 23:19

P.S.:

und der Lehrherr hat sicher irgendwas mit den Juden und dem Holocaust zu tun ;)

von Erok - am 05.09.2007 23:20

aber geht ja garnicht

denn dann hätte der Lehrling ja längst aufs Maul bekommen vom Lehrherren bzw vom Lehrer :)

von Erok - am 05.09.2007 23:21

Resultat :

Nun weisste, warum die Schule nicht mit Dir reden wollte :D

von Erok - am 05.09.2007 23:22

Re: Resultat :

aha!

von saw - am 05.09.2007 23:27

Re: aber geht ja garnicht

ne wirkliche hilfe bist du in diesem fall eher nicht*g*

von saw - am 05.09.2007 23:28

Re: P.S.:

bestimmt!
wir haben ja ein vorgefestigtes bild von einem juden und das is immer scheisse*fg*
plöderok!

von saw - am 05.09.2007 23:29
der lehrer isn linker,evtl is das problem nun gesichtet;-.)

von saw - am 05.09.2007 23:30
achtet nicht auf erok;-),das war eine ernste nachfrage und falls mir jemand weiterhilft wär das toll!

von saw - am 05.09.2007 23:32

Re: aber geht ja garnicht

Nee nich wirklich *ggg*

Wie gesagt, auf dem Arbeitsgericht hätte ich mich informiert, da die am ehesten neutral zur Sache stehn. Gewerkschaft ist aber auch ne gute Idee, hoffe ich zumindest mal :)

von Erok - am 05.09.2007 23:34

Re: P.S.:

für dich immer gerne ;)

knuff

Erok

von Erok - am 05.09.2007 23:35
ach du schande *ggg*

von Erok - am 05.09.2007 23:35
was sollen das heissen ? püh, ich geh gleich schmollen ;)

von Erok - am 05.09.2007 23:35
Ein entfernter Bekannter und Mitarbeiter von mir ist in der IG BAU, war hier in der Ecke mal Gewerkschaftssekretär. Ich selber leider nicht, jetzt woanders. Habe nie in meinem Leben länger körperlich gearbeitet. *lol*

von Zecke - am 06.09.2007 01:13
Sehr witzig...

von Zecke - am 06.09.2007 01:14
Wenn ihr einen Personalrat bzw. Betriebsrat habt, wendet Euch an den. Bei uns ist es üblich, dass die Wiederholer (wir ham 100 Azubis) wie "normale" Azubis laufen. Und ich denke so ist es auch rechtens. Und die erste Verlängerung muss der Chef geben(sofern der Azubi nich wirklich viel Mist gemacht hat). Ich glaub danach ist es ihm freigestellt.

LG
punkix

von punkix - am 06.09.2007 05:31

Berufsbildungsgesetz Auszug

Bin selbst im Personalrat und verdi.
Lösung:

Er hat nämlich im Berufsausbildungsgesetz (§ 14 Abs. 3) geregelt, dass ein Auszubildender dann eine Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung verlangen kann, wenn er die Abschlussprüfung nicht bestanden hat. Der Zeitraum beträgt höchstens ein Jahr.

Was passiert aber im "worst case", wenn auch die Wiederholungsprüfung "in die Hose geht"? Bisher war es sowohl in der Fachliteratur als auch in der Rechtsprechung der Instanzgerichte umstritten, ob eine weitere Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses in diesem Fall möglich ist.

Unter diese Diskussion hat nun das höchste deutsche Arbeitsgericht, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt, einen Schlussstrich gezogen. In ihrer Grundsatzentscheidung vom 15. März 2000 (Az.: 5 AZR 622/98) haben die Erfurter Richter klargestellt, dass sich das Berufsausbildungsverhältnis bis zur zweiten Wiederholungsprüfung verlängert, wenn der Auszubildende die erste Wiederholungsprüfung nicht besteht und er eine Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses vom ausbildenden Betrieb verlangt.

In dieser Grundsatzentscheidung hat das BAG ebenfalls klargestellt, dass sich das Berufsausbildungsverhältnis nur dann bis zur zweiten Wiederholungsprüfung (also dem dritten Versuch der Abschlussprüfung) verlängert, wenn sie noch innerhalb des bereits laufenden Verlängerungsjahres stattfindet.

Endgültig beendet wird das Ausbildungsverhältnis nach dem Verlängerungsjahr. Und zwar unabhängig davon, ob die zweite Wiederholungsprüfung zu diesem Zeitpunkt bestanden wurde oder nicht. Die zweite Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses wegen einer nicht bestandenen Wiederholungsprüfung führt also nicht dazu, dass sich der Ausbildungsvertrag über ein Jahr hinaus verlängert.

Nur auf Antrag

Generell muss für jede Verlängerung der Ausbildung ein Antrag gestellt werden, unabhängig davon, ob der Prüfling nur den ersten Versuch nicht schafft oder ob es auch mit der Wiederholungsprüfung nicht klappt.

Der Gesetzgeber hat dafür keine bestimmte Form vorgesehen. Es empfiehlt sich aber aus Gründen der Beweissicherung einen entsprechenden Antrag schriftlich zu stellen und sich auch den Empfang durch den ausbildenden Betrieb bestätigen zu lassen. Bei Minderjährigen sollte der jeweils zuständige gesetzliche Vertreter diesen Antrag stellen oder eine entsprechende Einwilligungserklärung mit einreichen.

Der Antrag auf Verlängerung des Ausbildungverhältnisses muss unbedingt innerhalb einer "angemessenen" Frist gestellt werden. Im Interesse beider Parteien sollte dies bereits wenige Tage nach dem Prüfungstermin sein, jedoch nicht später als drei bis vier Wochen danach. Wird zu lange abgewartet, besteht die Gefahr, dass der ausbildende Betrieb das Verlangen als unzumutbar zurückweist. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass sich mit Zugang des Antrages auf Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses das Berufsausbildungsverhältnis automatisch – also auch gegen den Willen des ausbildenden Betriebes – verlängert.

Wird die Verlängerung verweigert, so kann der Auszubildende auf Grund der BAG-Entscheidung zumindest eine vertragsgemäße Vergütung (Vergütung des dritten Lehrjahres soweit sich aus dem Tarifvertrag nichts anderes ergibt) einklagen. Es bietet sich an, dass die Jugend und Auszubildendenvertretung (JAV) nicht nur die Auszubildenden selbst, sondern auch den Betriebs oder Personalrat auf diese Entscheidung hinweist.

Wegen der Schule frag beim DGB nach ggf. auch dort bei der JAV, aber m.E. ist ein Azubi ja verpflichtet am Unterricht teilzunehmen. Leider sehen das Lehrherrn immer wieder als unnütz an... und sorgen damit für Ärger.

LG punkix

von punkix - am 06.09.2007 05:42
klick

von miikka - am 06.09.2007 09:22

zur Berufsschule

ähhhm ich hab mich heut mal bei den verdianern erkundigt und es müsste im Ausbildungsvertrag bzw. bei der zuständigen Handelskammer gereglt sein. Einen gesetzlichen Anspruch (wie ich dachte) gibt es nämlich wohl nicht. Das wird wohl immer einzeln verhandelt.

LG punkix

von punkix - am 06.09.2007 11:54
Naja, ich müsste mich da auch erst belesen (also absichern ;))
Vom Gefühl her ist der Junge aber immer nocj Azubi und damit verpflichtet, am Unterricht teilzunehmen, wenn die Schule das so vorsieht. Das der Lehrmeister davon nicht begeistert ist, ist verständlich, aber uninteressant. Allerdings ist die Frage zu klären, ob der Kurs nun für ihn verpflichtend ist für die nachprüfung oder nicht - irgendwie sind Mauer eben keine Zimmerleute, die Themen könnten sich aber trotzdem überschneiden.
Aber eigentlich auch egal, denn wenn sich der Chef quer stellt und der Junge teilnehmen "will", bleibt eh nur der Gang zum Arbeitsgericht.
Ich persönlich würde es trotzdem erst mal mit einem vertraulichen Gespräch bei Kaffee (und Kuchen) mit Lehrmeister und Azubi und dir versuchen (und eventuell mit noch `nem Vertreter der Schule), um einfach abzuklären, was das Beste für den Jungen ist. Und eigentlich wird der Chef ja auch ein Interesse am Erfolg der Prüfung des Jungen haben. Noch ein Durchfaller nützt keinem was. Also müsste doch ein Weg zu finden sein.

von Heike. - am 07.09.2007 16:25
Bin selber selbstständig und dies hat auch mit der IG Bau zu tun...( Dachdeckerbertrieb ) ...bei uns gibt es auch diesen Blockunterricht....
Bei uns ist es so...( und auch bei den Zimmer-leuten da die auch dazu gehören )...hat dein Sohn eine verlängerung beantragt...( WICHTIG...: SCHRIFTLICH..)..also einen weiteren Ausbildungdunsvertrag über diese Zeit von 6 Monaten..so kann der lehrbetrieb nicht verlangen das dein Sohn an eine überbetriebliche Unterweisung nicht teilnehmen darf...er ist sogar verpflichtet deine Sohn dafür freizugeben und selbst für die enfallenen Schulstunden die bestimmt wiederholt werden freizugeben...dies ist zwar nicht schön aber dies ist der Fall.....
Evtl. solltest du dich mal mit Lehrbetrieb von deinem Sohn in Verbindung setzen....mal sehen was die dazu sagen wenn du dich direkt mit denen in verbindung setzt....Also bevor du den Weg woanders hin suchst..( Arbeitsgericht oder so ) lieber einmal direkt mit denene sprechen...

von superbayern - am 09.09.2007 20:30
danke euch allen,die mir mit rat und tat zur seite standen!
im moment ist noch alles in der schwebe,aber wenn tatsachen anligen werde ich hier weiterberichten.

saw

von saw - am 08.10.2007 19:27
er hat bestanden!
hat nun in theorie ne 2(warum ging sowas vorher nicht)
ich hab gesagt das er auf den lehrherrn scheissen soll,weil der ihn nur als arbeitskraft will und die theorie bleibt auf der strecke.
jedenfalls hat er sich auf meinen rat freistellen lassen,hat alle schulische massnahmen ausgenutzt und nun ist alles gut;-)

saw

von saw - am 26.02.2008 20:35
leider ist es öfter so das die lehrbetriebe ihre azubis nur als billige arbeitskraft haben wollen.

ich durfte auch nicht die firma tauschen um das polstern zu lernen...

von shasa - am 26.02.2008 20:57
in der tat....es ist so ... traurig aber wahr :-(

die azubis werden oft in der lehre nur ausgenutzt ...zum teil müssen arbeiten durchführen wie ein ganz normaler geselle ...und nach der lehre werden sie einfach gekickt..... und dann besorgt man sich einfach paar neue.

von Zorro - am 26.02.2008 21:14
und das ganze wird noch vom staat bezuschusst :-(

von saw - am 26.02.2008 21:16
naja,also menschlich hatte ich wirklich ne gute stellung bei meinem meister in der ausbildung.

am ende hab ich meine ausbildung gemacht,einen lehrling ausgebildet und der meister fragte mich nach meiner meinung hörte sogar darauf wenn er dachte es könnte stimmen.

von shasa - am 26.02.2008 21:21
was? ne lehre?

von shasa - am 26.02.2008 21:21
ja
der lehrherr bekommt nen ordentlichen zuschuss.

von saw - am 26.02.2008 21:42
Na dann mal unbekannterweise herzlichen Glückwunsch :Blumenstrauß ;-)

Was ich mich bei der ganzen Sache eher gefragt habe, ist, wie jemand, der in der Praxis `ne 1 bekommt, in der Theorie, dann augenscheinlich nicht mal mehr wissen soll, was Mörtel ist. Wenn der Junge nicht den Totalblackout hatte - was vorkommen kann - dann stinkt das nach absichtlicher Manipulation von Seiten der Handwerkskammer. Wenn der nicht der einzige gewesen sein sollte, dem das so gegangen ist, dann sollte man wohl der IG Bau doch `nen kleinen Tipp geben.

von Heike. - am 28.02.2008 17:35
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