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Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Lüse, Edelweisspirat, miikka., *Kleini*, -Mami-

Gezwungen zum Flug in den Tod.

Startbeitrag von Edelweisspirat am 22.08.2008 15:11

Die Besatzung des in Madrid abgestürzten Flugzeugs hat nach spanischen Medienberichten mehreren nach technischen Problemen besorgten Passagieren den Ausstieg verweigert.


Eine Angehörige des bei dem Unglück getöteten Ruben Santana bestätigte, dieser habe in seiner letzten SMS-Nachricht geschrieben: "Sie lassen uns nicht raus, alles ist geschlossen". Seine Frau hatte demnach Santana zum Ausstieg gedrängt, nachdem er ihr telefonisch von der Verspätung des Spanair-Fluges wegen technischer Probleme berichtet hatte. Laut der Zeitung "ABC" wurde auch mehreren weiteren Passagieren vor dem verhängnisvollen Start der gewünschte Ausstieg verwehrt.

Santana berichtete nach Angaben seines Sohnes vor dem Unglück auch, der Pilot habe wegen eines Schadens im linken Triebwerk nicht abheben wollen. Die Maschine war nach Angaben von Spanair vor dem Start wegen eines überhitzten Luftschachts unter dem Cockpit zum Gate zurückgekehrt. Diese Panne wurde nach Angaben der Fluggesellschaft behoben.


Quelle: GMX

Antworten:

Ob da wohl jemals alles wirklich ans Licht kommt, was dieses Unglück ausgelöst hat?
Wleche Fluggesellschaft will schon in einem schlechten Licht dastehen? Die werden wohl alles tun, um alle Vorwürfe gegen sie abzustreiten.

von -Mami- - am 22.08.2008 15:28
natürlich, aber nicht nur wegen dem schlechten Licht - da gehts auch um ziemlich viel Geld!

von *Kleini* - am 22.08.2008 19:59
es richtig, dass es Probleme bei Spanair gibt, seitdem sie von SAS übernommen wurden und kurz vor diesem Unglück es einen Pilotenprotest gegeben hat. Aber das die Passagiere gezwungen wurden, in den Tod zu fliegen, is nun doch sehr weit hergeholt. Keiner hatte es geahnt und erst recht nicht gewollt. Insofern is diese Schlagzeile doch sehr BLÖD-, sorry, BILD-populistisch. Abwarten was rauskommt, und sicher muß sich Spanair einige unangenehme Untersuchungen gefallen lassen.

von Lüse - am 23.08.2008 00:44
im nachhinein war es ein flug in den tod.
wenn man von technischen problem hört, sollte man schon das flugzeug verlassen dürfen.
und ich muß nicht für jeden mist verständnis haben !!!

von Edelweisspirat - am 23.08.2008 10:35
hab isch auch nich, also hammer schon mal wenigstens etwas gemein...

von Lüse - am 23.08.2008 12:00
m allgemeinen ist es bei internationalen flügen völlig normal, dass die crew die fluggäste nicht mehr so ohne weiteres von bord lässt, wenn der flieger erstmal vom gate abgedockt hat.
denn das würde eine ziemlich teuere angelegenheit: slot verpasst, gepäck muss raus, verspätung und möglicherweise schadenersatzansprüche anderer fluggäste.
jedenfalls reicht so eine plötzlich auftretende allgemeine flugangst nicht aus, um so ein manöver zu rechtfertigen. solche kurzfristigen ängste vor dem start werden etwa bei 2% aller flüge bei der crew gemeldet. Da muss schon eine massive panikattacke oder ein kollaps eintreten, um die rückkehr zum gate als notwendig zu begründen. diese entscheidung obliegt dem pilot.
allerdings hätte ich nach startabbruch wegen technischer probleme diese fluggäste aus der maschine gelassen, denn mit einer flugphobie kann der passagier auf der strecke bis zu den kanaren völlig ausrasten.

die komplette crew kommt aus mallorca und die die ich kenne waren keine hasadeure oder buschflieger.
merkwürdig ist schon, dass das technische problem sooo kurzfristig behoben werden.
bekannt ist auch, dass der copilot wegen der finanziellen probleme und des sparkurses von spanair bereits die kündigung in der tasche hatte.

fatal wäre, wenn die maschine des schnöden mammons wegen gegen den willen der crew "rausgedrückt" wurde frei nach dem kölschen grundgesetz "et hätt noch immer jot jejange".

:-(


von miikka. - am 23.08.2008 16:57
abgesehen davon kann man nich einfach mal über den Flughafen nach Hause spazieren, is schließlich keine Bushaltestelle.:) Wie gesagt, dass so etwas passiert, konnte keiner vorher ahnen. Und mag Spanair noch so Dreck am stecken haben, so war die Vorgehensweise, wie von Dir auch gesagt, völlig normal und üblich, bei aller Tragik über den weiteren Verlauf.

von Lüse - am 23.08.2008 23:34
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