Klinsmann verliert gegen die taz

Startbeitrag von -Mami- am 22.04.2009 08:42

Zitat
t-online.de
Auch vor Gericht muss Jürgen Klinsmann eine Niederlage hinnehmen: Das Landgericht München hat einen Antrag Klinsmanns zurückgewiesen, der Berliner Tageszeitung "taz" die Veröffentlichung ihres Ostertitels vom 11. April zu untersagen. Die Fotomontage zeigte den gekreuzigten Trainer des deutschen Fußballmeisters FC Bayern München.

"Es liegt eine satirische Meinungsäußerung vor, deren Kernaussage sich nicht auf religiösem Gebiet bewegt, sondern den beruflichen Erfolg des Antragstellers als Fußballtrainer behandelt", urteilte das Gericht laut "taz"-Mitteilung. Es werde der berufliche Niedergang des Antragstellers symbolisch dargestellt.


Klinsmann fühlte sich durch die Darstellung in einer Monty-Python-Parodie auf die Kreuzigung Jesu Christi mit dem Text "Always Look on the Bright Side of Life" in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt.

[sport.t-online.de]

Antworten:

Jep, auch heute in der taz gelesen. (Deren neues Layout mir übrigens überhaupt nicht gefällt, sie könnte jetzt allein davon jede andere x-beliebige stromlinienförmige Zeitung sein.)
Am besten ist die Begründung des Gerichts: "Es werde der berufliche Niedergang des Antragstellers symbolisch dargestellt." *lol*

von Zecke - am 22.04.2009 16:57
Der berufliche Niedergang is ja nun auch nich mehr nur symbolisch. Es ist ja nun das eingetreten, was zu erwarten war...

von Lüse - am 28.04.2009 08:42
Zitat
Lüse
Der berufliche Niedergang is ja nun auch nich mehr nur symbolisch. Es ist ja nun das eingetreten, was zu erwarten war...

Und was bei Bayern mittlerweile ja bei ziemlich jedem Trainer zu erwarten ist.
Es gibt ja auch kaum noch gute Trainer, die noch nicht bei Bayern waren *g*

von -Mami- - am 28.04.2009 19:53
Ich muss da jetzt einfach noch ma meinen Senf dazugeben: ;)

die bayern wollten eine radikale veränderung und haben sich dafür einen mann ausgesucht, der sicherlich nicht unumstritten ist/war und zudem nicht gerade der sympathieträger im deutschen fußball ist. kein erfahrung als vereinstrainer, "interessanter" trainerstab, etc.
und dann schmeißen sie den raus weil er in 10 monaten nicht die welt verändert hat? das war absehbar.

von Garageland - am 29.04.2009 06:54
"Nicht der Sympathieträger"? Nach der WM 2006 konnten sie wohl kaum 'nen größeren Sympathieträger im deutschen Fußball verpflichten. Was umstritten sowie die Zweifel am Passen Bayern-Klinsmann angeht, gehe ich dir natürlich Recht, das hat mit der Sympathie zur Zeit des Einstiegs aber wenig zu tun.

von Zecke - am 29.04.2009 11:09
ich versteh das ganze "geheul" net so wirklich *g* klinsi is doch supi !!! ;-)))))
Na klar, nen beseren trainer für die bayern hätt sich doch fast *g*ganz deutschland für die bayern
net wünschen können oder ???????? *lmw*


Schade um klinsi, der hat uns immerhin zum vize weltmeister geführt ( sollte man auch net vergessen, nä ! )


Monster

:cheers:


von Mr. Monster - am 29.04.2009 20:37
meiner meinung nach...

a) klinsmann hat zu wenig bzw. kaum erfahrung als trainer um eine mannschaft wie den FCB schnell und erfolgreich nach vorne zu bringen.
b) trainer bei der nationalmannschaft und trainer bei einem verein in der 1 bundesliga das sind 2 verschiedene paar schuhe.
(bei seinem erfolg als nationaltrainer hast er auch reichlich leute um sich gehabt ...die mitgeholfen haben... ua. Löw....)
c) von den Amis können wir in deutschland weder was in sachen fussballspielen,taktik noch fitness lernen.*g*

denke mir aber... irgendwann mal wird er einer von den top-leuten sein... was er braucht als trainer ...ist einfach etwas erfahrung... der rauswurf beim FCB war eine gute lektion..bin mir sicher dass er daraus lernen wird. (und über die 5 millionen an abfindung ...wird er ganz sicher auch nicht traurig sein *gg*)

Klinsmann und FCB das hat doch von anfang an nicht zusammengepasst... glaube da waren sich fast alle darüber enig,bevor er dort überhaupt angefangen hat.

von Zorro - am 30.04.2009 19:01
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