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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
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opl, saw, welli, Heike., Lüse, Zecke, LordEis, Edelweisspirat, Erok, Hanseatic Pride, *Kleini*

Amazon und die NPD; Account auflösen!

Startbeitrag von opl am 25.06.2009 13:55

Sicher habt ihr auch von der Kooperation Amazon mit der NPD gelesen. Amazon hat zwar mittlerweile die Zusammenarbeit mit der NPD gekündigt, aber: auch ich will kündigen; und zwar meinen Account bei Amazon!
Aber - ihr dürft es glauben - ich komm da nicht raus. Da ist nichts zu finden i. S. Account kündigen oder auflösen! Ich hab auch andere gucken lassen... Nichts!!!!

Hat eine/r von euch es ebenfalls probiert?

Gruß opl

Antworten:

Wie wär`s denn mit:
"Mein Konto" --> "Konto schließen" ?
Dann ist es weg und nach Ablauf von "Schäubles Mindestverweildauer" wird es dann auch auf dem Rechner von amazon gelöscht.

von Heike. - am 25.06.2009 16:43
reicht DAS nicht?:
Konto schließen
Möchten Sie Ihr Konto bei uns schließen, bitten wir Sie um die Beantwortung einer Sicherheitsabfrage. Denn wir möchten ganz sichergehen, dass Sie als der Kontoinhaber die Schließung beantragen.

Schreiben Sie uns doch bitte noch Informationen zu Ihrer letzten Bestellung -- ein oder zwei Titel genügen. Rechts sehen Sie die Box "Kundenservice" -- klicken Sie dort einfach auf den Schaltknopf "Kontaktieren Sie uns".

Beachten Sie, dass ein geschlossenes Konto nicht mehr zugänglich ist. Nehmen Sie unter diesem Kontor am Partnerprogramm teil? Dann wären auch hier keine Transaktionen mehr möglich.

Falls Sie lediglich eine Zahlungsoption löschen möchten, genügt die Zusendung der letzten 4 Ziffern. Wir werden diese dann von Ihrem Konto nehmen, aber das Konto erhalten.


von saw - am 25.06.2009 18:01

gefunden bei:börsenblatt.net

4. Tom Liehr 08.06.2009 19:55h
Einer macht aus einer Mücke einen Elefanten, und alle anderen reiten drauf.

Es ist GUT, dass Amazon reagiert hat, aber wer hier eine "Bereinigung" der Sortimente fordert, sollte sich genau überlegen, welche Konsequenzen das hätte. Eine Zensur findet in Deutschland nicht statt. Das Instrumentarium ist ansonsten ausreichend und wird auch weidlich genutzt. Was auf dem Index landet, darf nicht im freien Handel angeboten werden, und damit ist's auch schon gut. Weitergehende Forderungen oder gar populistische Boykottaufrufe schaden NIEMALS denen, gegen die es hier gehen soll und sollte. Dass die Herrschaften an den äußeren Enden der Skala die Technik für sich nutzen, ist kein Argument gegen die Technik selbst. Hunderttausende nehmen an den diversen Partnerprogrammen der Online-Einzelhändler teil. Millionen Titel finden sich in den Sortimenten, wovon einige tendentiös und viele einfach nur strunzblöd sein dürften. Aber nicht jeder "Fall" ist auch ein solcher.

Viel schlimmer als die zweiundzwanzig Cent, die die Nazis - wenn überhaupt - mit Amazon verdient haben dürften (eigentlich an sich selbst - denn: Wer kauft denn solche Bücher?), sind Schlagzeilen wie "Amazon betreibt Partnerschaft mit NPD". Das ist inhaltlich dicht am Unsinn, eine unredliche Kampagne und bestenfalls dafür gut, vergessen gemeinte Politplappermäuler wie Momper wieder auf den Plan zu rufen.

Pawlow lässt grüßen.

Herzlich,
Tom Liehr

von saw - am 25.06.2009 18:41
Hab ich gesucht ..... normalerweise ja ganz einfach.

von opl - am 26.06.2009 20:45
Soweit war ich auch gekommen. Doch auch nach dem ich 1 oder 2 Titel meiner letzten Bestellung genannt hatte, war ich nicht raus.

von opl - am 26.06.2009 20:46

Re: gefunden bei:börsenblatt.net

Ist mir jetzt wurscht! Dass die "Account schließen" so versteckt haben, bzw. unmöglich machen online zu kündigen, reicht mir jetzt vollkommen und erst recht als Kündigungsgrund!

von opl - am 26.06.2009 20:48

Re: gefunden bei:börsenblatt.net

Tret doch kurzfristig bei der NPD ein, dann biste sofort raus :D

von Erok - am 27.06.2009 12:24

Re: gefunden bei:börsenblatt.net

loooool

von saw - am 27.06.2009 14:56
Das wird einen multinationalen Konzern, wie Amazon, sicher schwer treffen, wenn Du (und ggf. noch drei weitere Leute) das eigene Konto löschen.

von Hanseatic Pride - am 27.06.2009 15:00
Dass ich (und möglicherweise 3 weitere Leute) Amazon mit unserer Kündigung zu Fall bringen, hatte ich nie angenommen.
Für mich geht es ums Prinzip.
Schön, dass Amazon so schnell i. S. NPD reagiert hat, weniger schön, dass ein Konzern mit solchen Mitteln arbeitet. Und da mein ich jetzt das "Verstecken bis unmöglich Machen" seinen Account wie bei jedem anderen beliebigen Versandhandel zu kündigen. Das ist eine Sauerei!

von opl - am 27.06.2009 18:11

Re: gefunden bei:börsenblatt.net

das reicht doch, wenn du einfach nix kaufst oder gar verkaufst.

von Edelweisspirat - am 28.06.2009 19:15
Bestell einfach, so wie ich schon immer, bei bol.de --> keine Versandkosten, super schneller Versand und bislang ist mir noch nix zu Ohren gekommen, dass da krumme Partnerschaften im Spiel wären!

Liebe Grüße ;)

von *Kleini* - am 29.06.2009 11:40
Dann hilft nur noch: Eine Mail schreiben und um die Löschung des Accounts bitten (gleich noch mit entsprechender Begründung selbstverständlich!!!)

von Heike. - am 29.06.2009 15:54

Post vonner Gewerkschaft

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,


aufgrund unserer Informationen über die Zusammenarbeit von dem Online-Händler Amazon mit der NPD hat es einige Reaktionen gegeben.


Ich gebe einige wieder, wie:


„Die haben doch das Partnerprogramm mit der NPD aufgelöst“.


„Amazon hat sich doch dem Druck von PolitikernInnen gebeugt“.


„Jetzt kann man da doch wieder einkaufen“.


„Amazon ist doch nur einem Fehler unterlaufen“.


„Amazon hat schnell auf die Kritik reagiert“.


Richtig ist, dass Amazon nach den ersten Hinweisen durch den Verfassungsschutz und durch verschiedene Tageszeitungen erst Monate später das Partnerprogramm aufgelöst hatte. Amazon hat sich nicht einem moralischen Druck gebeugt, sondern hat bei einem drohenden Boykott finanzielle Einbußen befürchtet.


Amazon ist auch kein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, sondern weiß genau, mit wem sie Geschäfte betreibt.


„Unser Ziel ist es, unseren Kunden die größtmögliche Auswahl an verschiedenen Titeln bereitzustellen", so Amazon-Sprecherin Christine Höger. In einer weiteren Stellungnahme heißt es u.a.;“ Man verkaufe ja keine verbotenen Bücher und alles andere käme einer dem Recht auf freie Meinungsäußerung widersprechenden Zensur gleich“.


Amazon bietet auch heute weiterhin Nazi-Propaganda an!


Unter www.amazon.de und Suche: Alle Kategorien/Zeitschriften/Bücher und dann rechts daneben Deutsche Stimme eingeben,


findet ihr die Monatszeitschrift DS – Deutsche Stimme. Herausgeber ist der NPD – Parteivorstand in Berlin.


[www.amazon.de]


Weiteren Dreck findet ihr unter Suche/Bücher:


[www.amazon.de]


Die Geschäftsführung von Amazon hat aus der Geschichte nichts gelernt. Auch damals haben zahlreiche Unternehmer die Nazi – Propaganda unterstützt und verbreitert.


Deshalb muss für uns gelten: Selbst wenn das Unternehmen auf weiteren Druck diese Propaganda in mehreren Monaten oder in einigen Jahren endlich aus dem Angebot nehmen würde, kann man dort nicht mehr einkaufen. Deshalb sollten wir auch weiterhin die Forderung von unserer Kollegin und Landesbezirksleiterin Gabriele Schmidt beherzigen:


„Kein Einkauf mehr bei Amazon“! „Keine finanzielle Unterstützung der NPD durch Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter“.


Bitte leitet auch dieses Info an eure Kolleginnen und Kollegen weiter.










von opl - am 12.08.2009 17:54

Re: Post vonner Gewerkschaft

ehm opl, vielliecht versteh ich hier jetzt was falsch, aber zur Produktbeschreibung zu deinem ersten Link, ergo dem Buch steht folgendes:

Kurzbeschreibung
'Sozial geht nur national' - unter diesem Motto will die NPD flächendeckend in die Landtage einziehen. Die Strategen der Partei haben die Wahlen im Superwahljahr 2009 von langer Hand vorbereitet. Schon bald wollen sie in den Bundestag einziehen zusammen mit ihren neonazistischen Bundesgenossen.
Zwei Jahre lang haben die Autoren dort recherchiert, wo die rechtsextremen Milieus prosperieren. Sie waren auf Europas größtem Rechtsrock-Festival und bei Aufmärschen der autonomen Nationalisten. Sie waren dort, wo die NPD Sportvereine und Feuerwehren unterwandert. Und sie haben alle maßgeblichen Vertreter der Partei getroffen auch in den Dörfern und Kommunen, in denen der Sprung an die Macht vorbereitet wird. So unmittelbar wie Olaf Sundermeyer und Christoph Ruf hat sich bislang noch kein Journalist mit der NPD befasst. Deshalb gelingt ihnen die authentische Nahaufnahme einer wandlungsfähigen Partei, deren Ideologie eine existenzielle Gefahr für die parlamentarische Demokratie darstellt.

Über den Autor
Christoph Ruf, Redakteur bei Spiegel Online, studierte Politische Wissenschaften in Hamburg und Toulouse. Er publiziert seit seiner Studienzeit über die rechtsextreme Szene in Deutschland und Frankreich und wurde für seine journalistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet.


Rechte Gesinnung oder ein "Partnerschaftsprogramm" kann ich hier nicht erkennen. Und wenn irgendwelche rechte Spinner dieses Buch mal wieder mißbrauchen sollten, so ist das hart ausgedrückt, nicht das Problem von Amazon. Die anderen Publikationen sind zwar mitunter heikel, doch auch hier würde ich nich soweit gehen und Amazon eine "Partnerschaft" mit den Rechten vorwerfen. Die Rezensionen der Leser sprechen dagegen und stellen klar, zu welchen Zweck es solche Bücher gibt und geben sollte. Wobei wir hier wieder bei der Debatte in der Kultur -und Historikerszene zur umstrittenen, geforderten Neuveröffentlichung von Hitlers "Mein Kampf" angekommen sind. Ich persönlich finde, dass es irgendwann wieder dieses Buch geben sollte, um die kranke Denkweise Hitlers besser nachvollziehen können und den Kontext zu der Zeit damals besser verstehen zu können.

von Lüse - am 13.08.2009 07:53

Re: Post vonner Gewerkschaft

Christoph Ruf ist ein angesehener Autor. Beim Rest kann man Amazon sehr wohl kritisieren.
Ganz vom Thema abgesehen: Man sollte eh wieder viel mehr die Buchhändler im Stadtteil unterstützen als aus vermeintlicher Bequemlichkeit jeden Scheiß bei Amazon zu ordern. Auch eine "normale" Buchhandlung kann das Meiste bestellen und hat darüber hinaus noch Beratung zu bieten...



von Zecke - am 13.08.2009 12:53

Re: Post vonner Gewerkschaft

da geb ich dir uneingeschränkt recht!
und teurer ist es auch fast nie.
der service ist aber oft genial@beratung
ich bin immer wieder angenehm überrascht.

von saw - am 13.08.2009 23:34

Re: Post vonner Gewerkschaft

stimmt. Bücher kauf ich bis jetz immer noch im Buchhandel. Schon weil ich das Buch vorher in der Hand halten will und mal drin schmökern will.

von Lüse - am 14.08.2009 07:36

Re: Post vonner Gewerkschaft

hach in bücher geschäfften, kann ich mich stundenlang aufhalten und schmökern. ich liebe bücher.
naja wenn ich genau weiß was ich will, dann vergleich ich Preise bei amazon und booklooker, ansonsten geh ich auch ins büchergeschäfft. die atmosphäre is einfach viel toller....


@saw: haste nu wieder zugriff aufn rechner?


von welli - am 14.08.2009 15:09

Re: Post vonner Gewerkschaft

ich habe nun ein lap*g*



von saw - am 14.08.2009 17:15

Re: Post vonner Gewerkschaft

uiiiii ich hätt ja so gern ein asus eee *g* die sind ja soooooo süß hehe

von welli - am 14.08.2009 17:47

Re: Post vonner Gewerkschaft

asus ist das auch,aber x5dab
kannste dann ja donnerstag bestaunen;-)

von saw - am 14.08.2009 18:21

Re: Post vonner Gewerkschaft

werde ich ausgiebig tun ;)

von welli - am 14.08.2009 23:40

Re: Post vonner Gewerkschaft

...

von LordEis - am 23.08.2009 13:45
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