Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Kontakthof
Beiträge im Thema:
41
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Zecke, Erok, -Mami-, matze05, opl, Edelweisspirat, Giselbert

Friedensnobelpreis für Kriegs(be)treiber Obama

Startbeitrag von Erok am 09.10.2009 11:30

Das ist schon eine ziemlich kranke Welt, in der einem Präsidenten, dessen Soldaten jeden Tag morden, der Friedensnobelpreis verliehen wird.

In 50 Jahren werden dann Hussein und Hitler heilig gesprochen ? .....

Antworten:

Er bekam ihn aufgrund der Erwartungen, die an ihn gestellt wurden/werden.

Begründung des Komitees:
"Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass diejenigen, die die Welt führen, dies auf der Grundlage von Werten und Haltungen tun müssen, welche von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden." Außerdem merkte das Komitee an, dass Obamas Vision für eine Welt ohne Atomwaffen bei der Preisentscheidung eine besondere Rolle gespielt habe.

Wie eine Fee, die mit einem Zauberspruch die ganze Welt verändern kann, schaut er nicht aus. Die gibt es auch relativ selten.

Ich hoffe, dass der Preis ihn in seiner Vision von menschlichem Anstand, Fairness und Freiheit bestärkt und weiter bringt !

Gratulation!

von opl - am 09.10.2009 11:47
Dass er ihn bekommt, hätte ich echt nicht gedacht.
Aber aus einer 205 Kandidaten umfassenden Liste, in der auch Silvio Berlusconi und Nicolas Sarkozy stehen ... - lieber als die zwei ist er mir dann doch noch.

Allerdings was hat er schon groß getan in seiner kurzen Amtszeit?
Gut, er hat vieles angestoßen, was in eine gute Richtung geht, er tritt für Abrüstung ein, das kann man auf jeden Fall würdigen. Im Vergleich zu dem, was Amerika bisher repräsentierte, hat er schon einiges umzukrempeln versucht.

Der Preis soll nun vielleicht ein Zeichen sein, dass man ihn - als mächtigsten Mann der Welt - beim Wort nimmt und dass er auf jeden Fall in dieser Richtung weitermachen muss.
Ein Friedensnobelpreisträger wird Kriegsentscheidungen sicherlich künftig noch sorgfältiger überdenken als bisher schon.

Nobelpreis als Zeichen der Hoffnung?
Verliehen im Voraus, um schlimme Entwicklungen zu vermeiden?
Kleine Erpressung quasi?


Kann ein Nobelpreis im Nachhinein eigentlich auch wieder aberkannt werden?

von -Mami- - am 09.10.2009 12:25
Frage mich auch wofür. Wie wohl die Mehrzahl. Früher wurden Leute für handfeste Friedensbemühungen in der Außenpolitik geehrt. Okay, Ausnahme Henry Kissinger, der ist ein Verbrecher...

von Zecke - am 09.10.2009 13:28
Ja. Aber für Erwartungen etwas zu bekommen ist eine Farce und karikiert so einen Preis.

von Zecke - am 09.10.2009 13:29
Diese Frage stellte sich mir gerade auch.
Sagen wir so, den Preis gibt es für verbales Gefasel, nicht für Taten.

von Zecke - am 09.10.2009 13:30
Dann habe ich wohl ein komplett falsches Bild von "Frieden" im Kopf.

Wenn man jemandem gratuliert, der Visionen hat, viele, zugegebenermassen eindrucksvolle, Reden hält, jedoch über die meisten Atomwaffen herrscht, die meisten Soldaten auf diesem Erdball verstreut hat, und ausser grossem Gerede bisher nichts für den Frieden in die Tat umgesetzt hat. das kann ich nicht nachvollziehen.

Ganz kluger Schachzug kommt ja noch hinzu. Man kündigt an, zum Ende diesen Monats offiziell den Kriegseinsatz der US-Kräfte im Irak zu beenden, und sendet dann aber weitere 35 bis 50.0000 Soldaten in dieses Land.

Es ist echt traurig, daß das Wort Frieden heutzutage nur noch über die Waffengewalt und deren Machthaber darüber definiert wird. Das macht mir ehrlich gesagt angst, diese Vision......

von Erok - am 09.10.2009 14:15
Nun ja, dass er von einem Tag auf den anderen nicht alle Soldaten heim schickt dürfte klar gewesen sein. Ich finde es aber noch ein Bisschen früh, sowohl was das Urteilen über Obama betrifft, als auch ihm den Nobelpreis zu geben. Da hätte man mindestens eine Amtszeit abwarten müssen und sehen was dabei rauskommt...

Matze

von matze05 - am 09.10.2009 14:16
Jep, die mittleren beiden Absätze sagen alles.

von Zecke - am 09.10.2009 14:24
Ja, urteilen kann man noch nicht. Und deswegen auch keinen Friedensnobelpreis verleihen.

von Zecke - am 09.10.2009 14:25
Was wäre es für ein grosses Zeichen, den Preis abzulehnen mit der Begründung, solange die USA noch keine Atomwaffen abgerüstet hat, bin ich dieses Preises nicht würdig.....

Dafür würde er glaub mehr Anerkennung verdienen *g*

von Erok - am 09.10.2009 14:45
Da hast Du allerdings recht.

von matze05 - am 09.10.2009 14:54
ich will nachträglich mit dir zusammen auch so nen preis, als wir sternhagelvoll auf der loreley durch den zaun gebrochen sind, um frei von zwängen die loreley runter pullerten und die revolution erneut ausriefen lol

von Erok - am 09.10.2009 15:06
Ja die Revolution.. Die sollte ja angeblich da den Berg heruntergerollt kommen. ich will nicht wissen was für pilze Herr Frege da intus hatte *g*

von matze05 - am 09.10.2009 15:13
ich bin mir aber bis heute nicht sicher, welche stimme eher wahr genommen wurde auf dem campingplatz. obs wirklich frege war, oder das überaus lustige töröööööööööööööööööööö von ziehsack :D

von Erok - am 09.10.2009 15:16
Also Ziehsack war auf jeden lauter. Frege konnte doch kaum noch sprechen nach dem Konzert.

von matze05 - am 09.10.2009 15:28
Erinnert mich an letzte Woche nach dem Konzert in Pulheim. :D

von Zecke - am 09.10.2009 15:29
Wenn ich denke, dass damals Arafat und Begin auch den Friedensnobelpreis erhielten für ihre Friedensbemühungen. Wesentlich weiter sind sie in dem Punkt ja nicht im Nahen Osten.

von Giselbert - am 09.10.2009 15:40
Ich bin anderer Meinung. Ich glaube, er hat die Welt schon zu einem Wertewandel angestoßen.

Dieser Preis ist eine Verpflichtung in seinen Bemühungen (Klima, Diplomatie, Rüstungskontrolle) fortzufahren.

von opl - am 10.10.2009 08:32
Dann vergibt man zukünftig diesen Preis nicht mehr für geleistete Friedensbewegungen, sondern vorab als ansporn ?...

von Erok - am 10.10.2009 08:42
Zitat
opl
Ich bin anderer Meinung. Ich glaube, er hat die Welt schon zu einem Wertewandel angestoßen.

Dieser Preis ist eine Verpflichtung in seinen Bemühungen (Klima, Diplomatie, Rüstungskontrolle) fortzufahren.


Ich würde Obama ja wünschen, dass er diese Vorschusslorbeeren eines Tages wirklich verdient, aber wie war das denn damals mit Sadat und Begin? Die wollten auch Frieden im Nahen Osten und haben tatsächlich eine Menge angestoßen. 1978 war das. 1994 brauchte es dann wieder neue Staatsmänner aus dieser Region, denen man hoffnungsvollerweise den Friedensnobelpreis verlieh: Arafat und Peres. Und wie viel Frieden haben wir heute im Nahen Osten?

Obama will Nuklearwaffen abrüsten, Obama hat vor Guantanamo zu schließen, Obama wird vielleicht das Kyoto-Protokoll unterzeichnen, Obama signalisiert allerorten Gesprächsbereitschaft - aber ich würde ganz gerne erst Taten sehen, bevor ich jemanden nicht nur lobe, sondern ihm sogar einen hoch dotierten Preis vergebe. Große Reden kann man leicht schwingen, letztendlich zählen aber die Ergebnisse und nicht hohles Geschwätz!

Wobei ich natürlich nach wie vor hoffe, dass es bei hohlem Geschwätz nicht bleibt - wie seinerzeit in Israel ...

Übrigens sagt Obama ja selbst, dass er den Preis eigentlich nicht verdient hat.
Er weiß wohl selber, dass er noch ganz am Anfang eines langen und schwierigen Weges steht.


Und wenn du groß von Wertewandel sprichst - da bin ich mir auch nicht sicher, dass der (falls er überhaupt wirklich schon angestoßen ist, auch da zweifle ich noch) wirklich direkt auf Obamas Konto geht. Die gegenwärtige Finanzkrise wandelt die Werte nämlich auch ganz gewaltig.

von -Mami- - am 10.10.2009 09:53
Zitat
Giselbert
Wenn ich denke, dass damals Arafat und Begin auch den Friedensnobelpreis erhielten für ihre Friedensbemühungen. Wesentlich weiter sind sie in dem Punkt ja nicht im Nahen Osten.


GISELBERT !!!
Schön dich auch mal wieder hier zu lesen!

Ja, an die beiden musste ich anlässlich der Verleihung des Preises an Obama auch schon denken.

von -Mami- - am 10.10.2009 09:55
Zitat
Zecke
Frage mich auch wofür. Wie wohl die Mehrzahl. Früher wurden Leute für handfeste Friedensbemühungen in der Außenpolitik geehrt. Okay, Ausnahme Henry Kissinger, der ist ein Verbrecher...


Ausnahmen gab es da wohl schon öfters.
Aber ich halte auf jeden Fall Leute bzw. Organisationen wie Henry Dunant und sein Rotes Kreuz, Bertha von Suttner (zumal in ihrer Zeit damals), Albert Schweitzer, Georges Pire, Albert John Luthuli, Linus Carl Pauling, Martin Luther King, UNICEF, Mutter Teresa, Nelson Mandela, Ärzte ohne Grenzen, Wangari Muta Maathai oder Muhammad Yunus für geeignetere Preisträger als irgendwelche Staatsmänner, die ja eigentlich von Menschen dafür gewählt wurden, dass sie im Interesse ihrer Mitmenschen handeln und sich um Frieden in der Welt bemühen.
Eine Mutter Teresa oder ein Martin Luther King haben sich aus eigenem Antrieb für Verständigung und Frieden eingesetzt und nicht aufgrund eines Mandats.

von -Mami- - am 10.10.2009 10:21
schön gesagt :)

von Erok - am 10.10.2009 10:44

Ich glaube halt immer noch an das Gute im Menschen. ;-)
Natürlich versteh ich euere Bedenken zum Teil, aber ich freu mich dennoch für ihn, weil er für mich (immer noch) ein Hoffnungsträger ist.



von opl - am 10.10.2009 13:30

Hm... grundsätzlich muss ich dir da Recht geben.

Aber es ist halt schon lange her als einer sagte: I've a dream .... und jetzt ist da wieder einer, der eine Vision hat .

Dieser Preis wird ihm den Weg zu seiner Vision sicher etwas ebnen und Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen. So seh ich das halt.

von opl - am 10.10.2009 13:34
Es geht dabei aber nicht um Werte oder um 'ne Einstellung, sondern um handfeste politische Taten. Und außerdem: Obama wurde keine 14 Tage nach seinem Amtsantritt nominiert, da hatte er vieles von dem, worauf Leute wie du sich jetzt berufen, noch gar nicht gesagt.

von Zecke - am 10.10.2009 13:50
Gute Sache. Möchte ich auch bekommen. Meine letzte handfeste Auseinandersetzung liegt schließlich schon 10 Monate zurück. :D

von Zecke - am 10.10.2009 13:51
Ich finde, man hätte den Friedensnobelpreis an Fidel Castro verleihen sollen. Wenn man von ein paar indirekten Guerillaunterstützungen in Angola und im Kongo vor langer Zeit absieht, hat er im Gegensatz zu Obama als Staatsmann nie Krieg geführt. Außerdem kann man bei ihm seine ganze Karriere bewerten. :cool:

von Zecke - am 10.10.2009 13:56
Ich sehe es grad anders rum. Ihm wirds dadurch nicht leichter, sondern viel schwerer gemacht, da jetzt ein unheimlich hoher Erwartungsdruck auf ihn einprasselt.

Ich würde es ihm wünschen, daß er diesen Erwartungen stand hält und etwas bewegen kann für eine bessere Welt, jedoch hab ich da enorme Zweifel. Wenn ich allein an die Thematik Krankenversicherung in den USA denke, und was er seinen Versprechen nach bisher dafür geleistet hat. Genauso verpufft zur Zeit der Rest seiner grossen Ansprachen.....

von Erok - am 10.10.2009 14:15
Von Castro halt ich auch nicht viel...

Ich hätte den Preis zum Beispiel symbolisch dem Pfarrer der Nikolai-Kirche in Dresden gegeben, der dort vor 20 Jahren tätig war. Er hätte ihn stellvertretend für alle damaligen Demonstranten mehr verdient als Obama

von Erok - am 10.10.2009 14:44
Das war ja auch wegen der Verleihung an Obama provozierend gemeint. Auch wenn ich Castro schätze.

von Zecke - am 10.10.2009 14:47
Naja, war zwar provozierend, aber dennoch hattest damit irgendwie recht *g*

von Erok - am 10.10.2009 14:49

Begründung für Friedensnobelpreis an Obama

Die Begründung des Komitees, warum der Preis Obama zugesprochen wird:

"Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis für seinen außergewöhnlichen Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern. Das Komitee hat besonderes Gewicht auf seine Vision und seinen Einsatz für eine Welt ohne Atomwaffen gelegt. Obama hat als Präsident ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen. Multilaterale Diplomatie steht wieder im Mittelpunkt, mit besonderem Gewicht auf der Rolle, die die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen spielen. Dialog und Verhandlungen sind hier die bevorzugten Mittel, um auch die schwierigsten internationalen Konflikte zu lösen.

Die Vision einer atomwaffenfreien Welt hat auf kraftvolle Weise Verhandlungen um Abrüstung und Rüstungskontrolle neu belebt. Durch Obamas Initiativen spielen die USA jetzt eine konstruktivere Rolle zur Bewältigung der enormen Klima-Herausforderungen, mit denen die Welt konfrontiert ist.

Demokratie und Menschenrechte sollen gestärkt werden. Es geschieht selten, dass eine Person wie jetzt Obama die Aufmerksamkeit der Welt derart auf sich zieht und neue Hoffnungen auf eine bessere Zukunft entfacht. Seine Diplomatie fußt auf der Vorstellung, dass diejenigen, die die Welt führen sollen, dies auf der Grundlage von Werten und Haltungen tun müssen, die von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden.

Über 108 Jahre hat das norwegische Nobelkomitee genau die Art von internationaler Politik und von Haltungen zu stärken versucht, für die Obama jetzt zum weltweit führenden Sprecher geworden ist. Das Komitee will sich hinter Obamas Appell stellen: 'Now is the time for all of us to take our share of responsibility for a global response to global challenges.' ('Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle unseren Teil der Verantwortung für eine globale Antwort auf globale Herausforderungen übernehmen.')"

[www.n-tv.de]


So gesehen kann man die Vergabe natürlich schon verstehen.
Das Nobelpreis-Komitee hegt eben auch große Hoffnung, dass Obama endlich mal etwas wirklich Weltbewegendes in die Wege leiten kann!
Ich hoffe auf jeden Fall mit!



von -Mami- - am 12.10.2009 09:09

Hä???

Hä??? Wieso hat sich denn mein Name verändert? Bis gestern war ich doch noch Mami, oder nicht?
Das Mamile123 stammt als Benutzername aus einer Zeit, als ich nach einem PC-Absturz mit Mami irgendwie kein Passwort mehr bekommen konnte. Hab dann einfach irgendwas eingegeben und war anschließend aber trotzdem als Mami wieder angemeldet (und das nach jedem neuen PC-Absturz und jeder neuen Passwort-Anfrage)

Seltsam, seltsam ...


von -Mami- - am 12.10.2009 09:12
Obama hat diesen Krieg nicht angefangen, das war Bush. Ein Bush hätte auch nie so eine gewaltfreie Videobotschaft an den Iran in der ersten Jahreshälfte geschickt. Ich verstehe unter den Preis mehr, das man damit ein Zeichen setzen wollte für Andere.

von Edelweisspirat - am 19.10.2009 18:46
Ein Zeichen setzen wollte er ca 6 Monate vor seiner Wahl

Zeichen setzen will er in den USA und im Rest der Welt seit seiner Wahl.

Weder innenpolitisch, noch aussenpolitisch wurde bisher was von ihm bewegt.

Ich denke nur mal in ganz kleinem Rahmen, wie er mit sehr sehr grossen Worten das Ende von Guantanamo ankündigte.... Und was ist ????

Ich denke an seine Rede in Berlin, in Prag und während sonstigen Auftritten seines Wahlkampfes. Die Atomwaffen müssen abgerüstet werden. Was geschah ? Sie verfügen über dermassen viele Atomwaffen, verstreut in sehr vielen Ländern dieser Welt. Ergebnis bisher ? Es wird auf Reaktionen anderer Länder gewartet, bis auch nur ein einziger Spreng-Kopf vernichtet wird aus eigener Initiative.

Dieser Mann wird mittlerweile nicht zu unrecht mit Hitler verglichen. Versprechen werden im Übermass ausgeschüttet, jedoch nichts davon trifft ein....

Aussenpolitisch ja noch für alle Länder verkraftbar, da man es vom Ami nicht anders kennt, aber innenpolitisch, allein an der Gesundheitsreform festgenagelt, ist es eine Katastrophe was er bisher durchgesetzt hat, ausser seinen Phrasen.

Aber ok, wie ich schon erwähnte, für leere Worte wird heutzutage dieser Preis vergeben, für ein Zeichen des guten Willens, aber nicht mehr für Taten....

von Erok - am 19.10.2009 19:44
Na ja, wenn jeder der weniger schlimm ist als Bush den Friedensnobelpreis bekommen würde, kämen wir aus den Verleihungszeremonien wohl nicht mehr raus, ansonsten gilt weiter:
Wieso hab ich den nicht bekommen? Ich würde auch gerne die Welt verändern, kann es aber nicht. Und ich habe weniger Einfluss als der amerikanische Präsident...

von Zecke - am 19.10.2009 19:54
Na ja, Vergleich mit Hitler ist Blödsinn und Schlimmes verharmlosend. Ich finde aber, dass genau eine kleine Sache schon gegen den Friedensnobelpreis spricht: Dass er diejenigen im eigenen Land, die Folter befohlen haben, nicht zur Rechenschaft zieht. Man hätte den Friedensnobelpreis auch stellvertretend an irgendeinen us-amerikanischen Deserteur aus der im Irak stationierten Army verleihen können. Einer versucht gerade in Deutschland Asyl zu bekommen.

von Zecke - am 19.10.2009 19:57
Nich daß beim Weihnachts-Spektakel auf einmal die schwedische Einheit bei Dir vor der Bühne steht und was übergeben möchte *gggg*

von Erok - am 20.10.2009 13:06
Keine gute Idee. Beim Weihnachtskonzert 2007 im Sonic Ballroom mussten wir uns nach unserem Set vor dem Club mit zwei Chaoten aus dem Publikum prügeln. Straßenschlachtähnliche Zustände, wo auch Flaschen flogen. ;-)

von Zecke - am 21.10.2009 20:40
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.