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vor 7 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 8 Monaten
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Medusa1599, Zecke, -Mami-, Erok

Ohne Worte über unseren Nachbarn Österreich

Startbeitrag von Erok am 06.11.2010 17:51

Da erspar ich mir jeglichen Kommentar, wollts Euch aber nicht vor enthalten...

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Ich habe den Beitrag gelesen, leider stand jetzt nicht dabei was er für negative Erfahrung der Hotelbesitzer gemacht hat

ich unterstelle den Hotelbetreiber mal das er nicht aus rassistischen Gründen so gehandelt hat und sehe das jetzt mal von einer anderen Richtung

Aber dazu etwas allgemeines zum Judentum

Beten bei aufwachen und Schlafengehen(wie in den meisten Religionen)
Die Männer beten zusätzlich dreimal am Tag in einer Synagoge wen sie zu 10 sind bilden sie ein Minjan
Im Judentum ist man angehalten ständig Dankgebete zu sprechen
jeden Tag sollte man min 100 Danksagungen zb wen man einen schluck Wasser trinkt oder die Toilette benützt (kein Scherz) diese werden halblaut gemummerlt.(was andere Hotelgäste auch auf dauer etwas störrent wirken könnte)

Der Schabbat dauert von Freitagabend Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang
Am Schabbat sollst du ruhen Gott erschuf die Erde an sechs Tagen am siebten ruhte er
mit dem Schabbat muß jede Arbeit eingestellt werde.In der Zeit darf auch nicht über Alltagsangelegenheiten,Sorgen Probleme gesprochen werden man soll an nichts denken und sich entspannen und auf Gott einlassen.

Koscher Essen (Lev. 11 und Deut. 14 )
jegliche Raubtiere scheiden aus da da man davon ausgeht das das Verhalten auf den Menschen übergreift zB Rauben und Plündern
Auszug Koscher Essenregeln :
Fleisch, Milch und Eier von einigen Tierarten sind zu essen erlaubt, andere hingegen verboten.
Zusätzlich gibt es beeinflussende Gesetzen, wie z.B. ein Tier zu töten ist und welche Teile von ihm gegessen werden dürfen.

Fleisch und Milch werden niemals gemischt. Für beide Speisesorten gilt getrenntes Geschirr und zwischen beiden Nahrungskategorien muß eine Wartezeit einhalten.werden
Früchte, Gemüse und Getreidearten sind generell koscher, solange sie insektenfrei sind. Wein oder Traubensaft müssen durch ein Koscherzertifikat gekennzeichnet sein.
Selbst eine kleine Menge nicht koscherer Substanz macht koschere Speisen unkoscher. Restaurants benötigen aus einer verlässlichen rabbinischen oder Kaschrut-Überwachungsabteilung, ein Koscher-Zertifikat Gleiches gilt auch für die im Handel erhältlichen Fertiggerichte.

Landsäugetiere:
Koscher ist, wer gespaltene Hufe hat, und wer ein Wiederkäuer ist. Ein koscheres Tier muss beide Merkmale aufweisen, wie z.B. Kühe, Schafe, Ziegen, Rehwild. Dagegen sind Schweine, Hasen, Eichhörnchen, Bären, Hunde, Katzen, Kamele und Pferde nicht koscher.
Geflügel:
Die Tora zählt 21unkoschere Vogelarten auf. Dazu gehören im Grunde genommen alle Raubvögel und Aasfresser. Koschere Vogelarten z.B. die heimischen Hühnerarten, Enten, Gänse, Puten, Tauben.
Fisch & Meeresfrüchte:
Wasserlebewesen sind koscher, wenn sie Flossen und Schuppen haben, z.B.: Lachs, Tunfisch, Hecht, Flunder, Karpfen, Hering. Nicht koscher sind z.B. Wels, Stör, Schwertfisch, Krebse, Schalentiere, Krabben, alle Meeressäugetiere.

Alle Reptilien, Amphibien, Würmer, Insekten sind nicht koscher. Eine Ausnahme bilden vier Heuschreckenarten

Koscher Tiere müssen geschächtet sein. Dieses spezielle Verfahren wird Sch’chita genannt.
Beim Schächten wird die Kehle des Tieres sehr schnell, präzise und in einem für das Tier schmerzfreien Schnitt durchtrennt. Der Schächter (Schochet) muss ein speziell geschulter, religiöser und gottesfürchtiger Mann sein, der mit einem extrem scharfen Messer (Chalaf) den Schnitt ausführt
Nach dem Schlachten müssen die inneren Organe von Rindern und Geflügel auf potentielle Erkrankungen oder Verletzungen untersucht werdenz.B. auf Verklebungen (Sirchot) in der Lunge oder Löcher im Magen. Sollten diese Untersuchungen eine Beanstandung aufweisen ist das Tier „trejfot“ und automatisch nicht mehr koscher.
Mit der Adern- und Venen-Entfernung (Nikur-Prozess) werden bestimmte für den Verzehr verbotene Venen und Fette vom Rind abgetrennt, wie z.B. die Gewebestrukturen am Hinterteil des Rindes. Weil dort die Venen- und Fett-Entfernung sehr kompliziert ist, wird dieses Fleisch als nicht-koscher weiterverkauft
Blut zu konsumieren, ist von der Tora strengstens verboten worden. Innerhalb von 72 Stunden nach der Schlachtung wird das gesamte Blut des toten Tieres durch einen spezielle Aufsaug- und Pökelprozess entfernt. Koscheres Fleisch wird blutfrei verkauft.

Das Kaschrut-Gesetz fordert, dass alle milchigen Speisen aus Chalav Jisrael (jüdischer Milch) hergestellt werden müssen. Um sicher zu gehen, das die Milch Chalav Jisrael sich nennen darf, muss ein religiöser Jude den Herstellungsprozess - von Melkbeginn bis Verarbeitungsabschluss – überwachen. Nur so ist die Verwendung der Milch eines koscheren Tieres garantiert

In den rabbinischen Verordnungen gegen Mischehen und Assimilation, haben die Weisen entschieden, dass Wein, Brot und gekochte Speisen nicht von einem Nicht-Juden verzehren werden dürfen, selbst wenn alle Inhaltsstoffe absolut koscher sind.
Das Verbot, die von einem Nicht-Juden gekochten Speisen essen zu dürfen, gilt nur wenn: a) die Speise nicht ungekocht verzehrt werden kann; b) es ein bedeutsames Essen ist, welches „an einer Königstafel gereicht wird“.
Das Verbot, nicht-jüdisches Brot zu essen, bezieht sich nur auf selbstgebackenes, während das in einer Bäckerei kommerziell hergestellte Brot erlaubt ist. Viele jüdische Gemeinden verzehren generell nur Pas Jisrael (Jüdisches Brot).
Ein in einen Back- oder Kochprozess involvierter Jude kann z.B. kann den Ofen anschalten, damit das Essen nachher koscher ist. Nach sephardischer Tradition aber muss ein Jude das Essen auch auf die Feuerstelle setzen, - nur so ist es für ihn tatsächlich koscher.

Selbst eine kleine Spur von unkoscherer Substanz – schon bereits ab 1/60 (1,66 %) der Speisenmenge und manchmal sogar weniger als das – macht die gesamte Speise unkoscher

Das waren jetzt nur mal so ein paar der wichtigsten Regeln zum Koscher Essen
Für einen Hotelbesitzer heißt das im Klartext er braucht 2 komplette Küchen,Kühlhäuser und min.
einen jüdischen Hauptkoch. Dafür muß erst mal der Platz und das Geld vorhanden sein
dazu kommt das der Folgetag des Schabbat (wo reichlich und viel gegessen wird )bei uns der Sonntag ist (sag nur Gesundheitsamt Veterinäramt extra Kosten !!)
Und die Erlaubnis dafür braucht das Hotel ja auch noch was im bestimmt nicht so einfach ist zu bekommen.

Jeder Hotelbesitzer will ja seine Gäste glücklich und zufrieden machen
und muß abwegen was ihm wichtiger ist

Leider sind die Zeiten heute so das viele Menschen sofort reklamiren wen was nicht so ist wie im Reisekaterlog
Nur mal ein Gedankenspiel:
es ist Schabbat der Hotelbesitzer will seine Jüdischen Gäste glücklich machen
er stellt somit alle Lichter ab und stellt Kerzen auf
die Klimaanlage und die Pool/Zimmerheizung aus (vorausgesetzt sie lässt sich ausschalten oft geht das gar nicht ohne die ganze elektronik durcheinnander zu bringen)
jeglichen Animationsprogramm wird eingestellt
Hotelbar/Diskothek usw zugemacht

Reaktion der anderen Hotelgäste sie sind sauer und beschweren sich bei ihren Reiseunternehmen über das Hotel
Der Reiseveranstallter wird reagieren und im schlimmsten Fall fällt das Hotel aus dem Katalog raus.
oft hört man das ja von deutschen Urlauber
Oh ich war in diesem Jahr in .... das war ein Reinfall nichts war in dem Hotel/Ort auf
der Pool war leer kein Wasser drin, Animation /Ausflüge Fehlanzeige usw
Und dann fragt man ja wann warst den dort
und siehe da ihr Reisedatum viel in die drei Trauerwochen Tischa Be-Aw (9Aw Juli oder August je nach Kalender)ohne das sie es wusten (steht in keinem Reiseprosekt drin)

Oder die wahren Kosten sind im Vorfeld zu gering angesetzt worden,der Reiseveranstallter bezahlt einen Festpreis an das Hotel und das Hotel macht misse.

Sicher hätte der Hotelbesitzer freundlicher reagieren können
Entschuldigung wir würden uns sehr über sie als Gast freuen müssen ihnen aber mitteilen das wir keine Koscher Küche haben oder nicht auf Jüdische Hotelgäste eingestellt sind oder oder
wir wissen auch nicht welche Laus dem Hotelchef über die Leber gelaufen ist an diesem Tag welchen Ärger er schon gehabt hat



von Medusa1599 - am 07.11.2010 20:36
Nachdem ich jetzt die Nacht über Zeit hatte darüber nochmal nachzugrübeln
ist mir eingefallen
Das ein Hotelbesitzer ja von den extras lebt also Verkauf von Speisen Getränke Minibar usw.
und das fällt ja weg bei jüdischen Gästen (außer man hat 3 Minibars auf den Zimmern zwei für Koscher Essen und eine für "normal Esser" da ja die Speisen sich nicht berühren dürfen bzw nicht da rein dürfen wo nicht Koscher (rein)ist.

Das selbe dürfte auch mit den Gastroküchen gelten also man braucht nicht min zwei sondern 3 Küchen das selbe mit Kühllager Geschirr usw sowas kann ins Geld gehen

Ich denke mal das sich sowas nur aus Wirtschaftlicher Sicht rentiert wen man nur jüdische bzw Koscheresser bewirtet oder wen das Hotel so groß ist das es nicht ins Gewicht fällt

von Medusa1599 - am 08.11.2010 06:03
Welchen Grad an Antisemitismus willst du eigentlich mit dem argumentativ wie sprachlich schwachen Geschreibsel rechtfertigen?

von Zecke - am 08.11.2010 15:29
Ich wollte nur mal drauf Hinweisen das es nicht so einfach ist zB Koscher Essen herzustellen,
und das wäre doch eine Grundvoraussetzung um jüdische Hotelgäste zu bewirten.
Und nicht jedes Hotel hat die Möglichkeit dazu ,
Ich finde das kam in dem Beitrag im SZ heft nicht zur Sprache viele Menschen wissen nicht was alles zu beachten ist wen man jüdische Gäste aufnehmen möchte.

Daher glaube ich nicht das der Hotelchef allgemein gegen jüdische Gäste ist weil er was gegen Juden (Rassismus,Judenhass ) hat ich weis es nicht hoffe es aber mal
sondern das darumherum (Essen Gebetsraum Zimmer usw)sich schwierig gestalltet im Hotelbetrieb.
Keine Essenskultur ist so schwierig wie die Koscher Nahrungszubereitung .

Und seien wir mal realistisch einen Hotelchef geht es darum möglichst schnell mit wenig Aufwand Kohle zu machen
Der denkt nicht Menschlich sondern Wirtschaftlich
und vom witschaftlicher Sicht ist ein "jüdischer Gast" ein "schlechter Gast" (also nicht das du das jetzt in den falschen Hals bekommst Juden sind Menschen wie du und ich und die haben die selben Rechte wie jeder andere Mensch also ich bin nicht antijüdisch eingestellt)
Aber könnte ein Hotelchef wählen zwischen 10 streng gläubige Juden und 10 trinkfreudige minibarplünderente Russen für welche Gäste wird er sich entscheiden ?

Ich will das Verhalten des Hotelbetreiberes nicht verteitigen aber auch nicht anprangeren.

Wen man aber so einen Bericht schreibt wie in der SZ dann finde ich gehört auch die andere Seite der Medalle dazu vorallem wie schwierig es sich für Hotelbesitzer gestalltet überhaupt die Möglichkeiten zu schaffen Jüdische Bürger aufzunehmen und zu bewirten

Es steht leider nicht drin ob sich der Hotelbetreiber zB letztes Jahr nicht bemüht hat von einer rabbinischen oder Kaschrut-Überwachungsabteilung, ein Koscher-Zertifikat zu bekommen und an den Auflagen gescheitert ist und deshalb angefressen war und jetzt Jüdische Gäste abweist.

oder oder oder





von Medusa1599 - am 08.11.2010 16:23
Um koschere Mahlzeiten muss sich aber nicht der Gastwirt kümmern, sondern der Jude selbst, wenn er auf reisen geht.

Von daher ist die Argumentation völlig daneben.

Und der Hotel-Boss lief sicher nicht aus seinem Hotel raus mit dem Gedanke im Hinterkopf, oh, denen kann ich nix zu essen kochen, darum will ich die nicht im Hotel haben.

Bisschen genauer nachdenken wäre evtl auch sinnvoll ;)

Greetz Erok

von Erok - am 08.11.2010 19:32
Ich denke mal das der keine Jüdischen Gäste haben wollte einfach weil er daran nichts zu verdienen gibt.


In dem Beitrag stand nichts drin das der Hotelboss rassistische Bemerkungen oder so gemacht hat
sondern nur das er letztes Jahr eine negaive Erfahrung gemacht hat mehr nicht.
Wen ich Gäste aus fremden Ländern einlade bei mir zu wohnen dann muß ich auch Sorge dafür tragen und da gehört für mich das Essen dazu (vorallem wen dafür auch noch bezahlen werden muß)
Das Essen war ja nur ein Beispiel weil es am deutlichsten macht wie schwierig es sein kann einen Gast gerecht zu werden.

Vielleicht bin ich jetzt naiv
aber ich stelle mir das so vor
Das die auch in ein Reisebüro gehen (heißt halt dort anderes) sich ein Hotel aus dem Katalog dort raussuchen und erwarten das man im Hotel auf Sie eingestellt ist.
Als jüdischer Mensch würde ich je nach Sternchenhotel erwarten das es einen Gebetsraum gibt
das das Essen stimmt und das man Rücksicht auf meine Religion nimmt und dafür bezahle ich ja auch


Um koschere Mahlzeiten muss sich aber nicht der Gastwirt kümmern, sondern der Jude selbst, wenn er auf reisen geht.

Man kann doch nicht von einem Gast verlangen der hier total fremd ist das er sich sein essen und die Küchen selber besorgt vielleicht auch noch der deutschen Sprache nicht mächtig.
Wie stellst dir das vor ?
der klingelt sich mal schnell eben durch das Dorf dort auf der Suche nach Koscherküchen ?
und essen muß er was
Essen und trinken das wichtigste im Leben ohne dem geht gar nichts beim Menschen
Koscher Essen darf niemals mit nicht Koscheressen in Berührung kommen bzw in normale Küchen zubereitet werden
Dazu kommt noch das der Jüdischereisetourismus noch sehr neu ist und man noch nicht so richtig darauf vorbereitet ist.

Wirst sehen in ein paar jahren ist es vollkommen normal das es in jeder größeren Stadt und Urlaubsregionen ein Hotel für Jüdische Menschen gibt.

Heute findest in jeder gutsotierten Minibar Gummibärchen ohne Gelandine oder speziäl für moslemische Gäste Produkte auch nimmt man auf Speisekartenzusammenstellung Rücksicht das war nicht immer so
auch findest heute schon in den meisten Hotel´s einen Gebetsraum abundzu sogar mit einem Buddha je nach dem wie sich die Gäste zusammen setzen die das Hotel besuchen.

Ich wollte mit dem Beitrag nur den Blick auch auf andere Gründe richten ohne gleich den Hotelbesitzer als Rassist vorzuverurteilen

Und das Hotelbesitzer nicht immer mit freundlichkeit gesegnet sind das wissen wir alle das selbe hätte in Bayern passieren können

Der hochdeutsche Hotelbesitzer sagt freundlich: leider können wir ihnen kein Zimmer anbieten ,weil...
Der bayrische Hotelbesitzer sagt gereizt: Zimmer gibts net (fragt man dann warum)pasta
um so mehr man in die Berge kommt um so Wortkarger werden die Äußerrungen

Das der Hotelbesitzer den Gast angefahren hat mit RAUS ist jetzt nicht rassistisch auszulegen sondern einfach landesübliche Spache .

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ich arbeite ja in einem Bestattungsinstitut
Mein Chef (einheimischer urbayer) man müsste meinen das der Feingefühl oder Mitleid oder sowas hat wen er so einen Laden betreibt
Es sitzen eine trauernde Familie im Wartebereich mein Chef huscht durch den Raum ohne Gruß und blährt "Was wollst den ihr " (Man könnte meinen er wüste es was sie wollen,das die nicht kommen um sich zu belustigen dürfte klar sein )
Frau antwortet "mei Mann ist hi "(Mein Gatte ist verstorben)
Mein Chef "um den is a nett schad öt war er eh schon" (um den ist es nicht schade er war eh schon sehr betagt)zu mir vor der Witwe "nimmst den Sarg vom Wasserschaden der tuts scho"(Verkauf den Sarg vom Wasserschaden der reicht für den Verstorben schon aus)
Ich habe mich in Grund und Boden für ihn geschämd

Als ich am Anfang dort das arbeiten angefangen habe hatte ich ja noch gehoft das ich einen freundlichen Zeitgenossen aus ihm mache und ein 4 Augengespräch gesucht
Er zu mir : "häää freundlich warum soll i das sei gestorb wird immer die kommen ob sie wollen oder nicht und wen net de ,dann andere""

Also kurz um das RAUS des Hotelbesitzer würde ich nicht überbewerten

von Medusa1599 - am 08.11.2010 20:54
Darum geht's doch überhaupt nicht. Das eine sich sehr auf Juden einlassende Hotel hat nach Absprache mit israelischen Organisationen eben ein jüdisches Angebot geschaffen, sich quasi spezialisiert. Unternehmerische Entscheidung des Hotel-Betreibers. Das andere Hotel hat Juden per se als Kunden abgelehnt, von Diskussionen über Essen o.ä. steht da absolut nichts. Sprich ein normaler Hotel-Betreiber würde welche Gruppe auch immer aufnehmen, seine Geschäftspolitik nicht verändern und schlimmstenfalls kommt diese Gruppe dann eben nicht wieder, weil ihnen das Essen nicht passt oder was auch immer. Nach deiner Argumentation bräuchte der Hotelbetreiber ein komplettes Persönlichkeitsprofil seiner Kunden, um sie als Gäste entweder abzulehnen oder zu nehmen. Aus wirtschaftlichen Gründen. Und das ist, was du wohl zugeben muss, Schwachsinn.

von Zecke - am 08.11.2010 21:29
Eben. Der Gast sucht sich ein Hotel samt Angebot aktiv aus.

von Zecke - am 08.11.2010 21:30
Also Moment mal. Er hat scheinbar gesagt "Ich will keine Juden" und nicht "Ich kann euch aber nicht anständig bekochen." und sie "Dann suchen wir uns was anderes" oder "Das ist scheiße". Und dass ein Hotelbetreiber seine Gäste danach auswählt, ob sie potentiell die Minibar leeren würden, ist Blödsinn. Und eine Ablehnung einer bestimmten Volks- oder Religionsgruppe ist per Definition Rassismus. Kannst du auch nicht abstreiten.
Und doch, Gäste in einem Hotel, in fremden Kulturen sollten sich vorher überlegen wie sich da ernähren, das ist nicht Sache des Mannes, der das Angebot geschaffen hat. Da steht ja auch nirgendwo im Artikel, dass diese Juden das nicht getan hätten.
Auf den Rest gehe ich nicht ein, ich kann deinen Beiträgen wegen Länge, Form und Abschweifungen nur sehr schwer folgen.

von Zecke - am 08.11.2010 21:40
also abgesehen vom Essen

Du darfst aber auch nicht vergessen bei dem Hotel handelt es sich um ein Wellnesshotel
mit Saunawelt (nach der Kabbala verboten) 5 Badebecken eignen Feng Shui Garten
also für jüdische Besucher gänzlich ungeeignet
Ich vermute mal weil er ein unangemeldete Gast war und spät abends gekommen ist das er nur ein Zimmer gesucht hat egal wo und in welchen Hotel.

also abgesehen vom Essen

Auzug O Bericht
Es ist nicht das erste Mal, dass jüdische Gäste in Serfaus abgewiesen werden. Im Frühjahr 2009 wollte ein fünffacher jüdischer Familienvater eine Ferienwohnung im »Haus Sonnenhof« buchen. Er erhielt eine Antwort-E-Mail von der Besitzerin: Man wolle »nach schlechter Erfahrung vom August 2008 keine jüdischen Gäste mehr beherbergen«. Daraufhin verzichtete er auf einen Urlaub in Serfaus. In solch einem »rassistischen Nest« wolle er seine Ferien nicht verbringen, sagte er der Tiroler Tageszeitung. Medien aus der ganzen Welt berichteten über den Fall.

Mehr steht da nicht drin man weis nicht was die für schlechte Erfahrungen gemacht haben bei der Absage stehen auch keine rassistischen Äußerrungen drin, sonderen gar kein Grund
Das es sich um eine Absage aus rassistischen Gründen handelt ist Auslegungssache des Gastes der buchen wollte

Das in der Ortschaft ein jüdisches Hotel gibt und das gut ausgebucht ist spricht sich halt auch unter den jüdischen Bürger rum es steht aber auch dabei das sich das Hotel komplett auf seine Gäste eingerichtet hat auch sowas spricht sich schnell rum (vielleicht war gerade an diesem Tag kein Zimmer frei und deshalb ist er auf Zimmersuche gegangen und in dem Wellnesshotel gelandet)

Selbst wen er nur eine Nacht dort übernachtet hätte wäre es für alle Beteitigten unzufrieden ausgegangen
vielleicht hat sich der Hotelbetreiber einfach angst gehabt das es Reklamation hagelt.
Noch dazu verdient er nichts kann sein das der Hotelbesitzer durchaus gehoft hat das kurzentschlossene Gäste noch kommen die Frühstücken Massagen usw dazu buchen.

Es steht aber auch im OBericht
Die »Wellness-Residenz Schalber« setzt bei Buchungsanfragen ganz darauf, jüdisch-orthodoxe Gäste an ihren Nachnamen zu erkennen. Außerdem solle man orthodoxe Juden »mit Fingerspitzengefühl« abweisen, wenn sie an der Rezeption nach einem Zimmer verlangten,der Personalchef: »Ich bin kein Rassist, will aber diese Leute hier auch nicht haben."

Auf der Hp des Hotels findest auch einen Hinweis das die Räume und das Hotel auf Feng Shui basis augestattet und gebaut ist.
Da bedeutet für mich das sich dort Gäste/Anhänger tummen aus den Religionen Buddismus,Daoismus,Konfuzianismus gegebenfalls auch Shinto,Zoroastrismus
vielleicht wollte man einen "Glaubesauseinnandersetztung /Glaubeskrieg)von vorn herrein keine Möglichkeit bieten.Könnte auch sein das sich Gäste auch gestört fühlen wen jüdische Personen(nicht aus rassistischen sondern aus Glaubensgründen) durch die Hallen ziehen

Jetzt wo ich die HP mir genau angeschaut habe und weis das des Hotel eine ganz andere Glaubensrichtung verfolgt kann ich auch verstehen das dort Gäste abgewissen werden die nicht reinpassen

So was kommt tagtäglich vor das Leute zb vor Diskotheken abgewissen werden die nicht zu den Gästen im Lokal passen (egal was für einen Glauben sie haben)

Ich will jetzt das Verhalten von dem Hotelbesitzer nicht rechtfertigen kann es aber nachvollziehen

von Medusa1599 - am 09.11.2010 13:15
Ich kann es nicht nachvollziehen.

Du schreibst es sei nicht rassistisch, weil keine rassistischen Gründe bzw. gar keine Gründe angeführt würden. Was ist die Ablehnung einer bestimmten Religionsgruppe ohne Gründe denn sonst außer Rassismus?

Und mir ist scheißegal, was Juden im Hotel haben dürfen oder was nicht. Wenn sie da einchecken wollen, ist das ihr Problem und nicht Sache des Hotelmanagers.

Es wäre sicher zu Unzufriedenheit gekommen? Kann man nicht wissen. Das Hotel hätte nichts an den Juden verdient? Ähm Moment mal, deine Argumentation ist verdammt hanebüchen. Da wollen nachts welche in ein Hotel einchecken und es sind noch Zimmer frei. Dann verdient das Hotel genausowenig als wenn die Zimmer leer blieben???

Und zu deinem letzten Satz: Du rechtfertigst es aber.

von Zecke - am 09.11.2010 14:24
Nee weist bevor man einen Menschen rassitische Züge zuordnet bzw unterstellt muß man erst mal alle anderen Möglichkeiten abklopfen die ein sollches handeln in ein anders Licht rücken können.
Erst wen das alles scheitert kann man den Menschen als Rassist abstempeln

Was ist die Ablehnung einer bestimmten Religionsgruppe ohne Gründe denn sonst außer Rassismus?
In dem Fall steht auf der Hotel Hp deutlich es handelt sich um ein Feng Shui Welleeshotel
(Auch ich habe es heute erst gelesen)
und da muß ich einfach auch einräumen das die "Glaubensrichtungen (der Gäste) zu weit auseinnader weichen.
es steht leider auch nicht im Artikel drin ob es das einzige Hotel war das noch Zimmer frei hatte oder nicht und ob man dem Gast hätte erklären können(Sprachprobleme) um was es sich für ein Hotel handelt.
Es kann auch eine Verwechslung auf Seiten des Gastes vorliegen .Er wuste vom hören und sagen das es ein Jüdisches Hotel gibt am Ort und das es mit S beginnt und ist falsch gestrandet.
Ich glaube nicht das der Gast bewust dort einchecken wollte

Wäre ich an der Stelle gewessen ich hätte ihm auch kein Zimmer im Hotel gegeben.Ich hätte halt erst mal versucht ihm zu erklären um was es sich für ein Hotel handelt und dann meine bedenken deshalb versucht nahe zubringen.Ich hätte versucht ein Zimmer für ihn zu finden in einem normalen Hotel aber so wie ich mich kenne hätte ich ihm einen Übernachtungsplatz kostenlos bei mir Zuhause angeboten mit dem Hinweis das er hungeren muß und ich jetzt nicht auf ihn direkt eingerichtet bin.Dann hätte er immer noch abwegen können was er macht.Oder ich hätte versucht jemanden vom jüdischen Verband ans Telefon zu bekommen zum übersetzten und eine Lösung zu finden so einfach hätte ich ihn nicht weggeschickt oder ziehen lassen.

Unzufriedenheit hätte es gegeben entwerder beim Jüdischen Gast späterstes am Morgen wen er in einem FengShui Zimmer aufwacht und es ihm bewust wird
Im laufe des Tages hätte er mal aus seinem Zimmer raus müßen und wäre dann den anderen Gästen in die Hände gefallen was be denen dann für unmut gesorgt hätte.
Das sind ja jetzt Glaubesrichtungen die sich nicht gerade positiv gegenüberstehen sondern eher "feindliche Züge "gegeneinnander hegen.

Ich steige aber jetzt nicht in jede Glaubsrichtung ein das liest bitte selber nach was die untereinnander haben.
ob der Hotelfrieden in Gefahr war kann ich nicht beurteilen

Schau mal auf die HotelHp die haben gar keine Zimmer zu vermieten sondern nur Wellnesspauschalen heißt es gibt gar kein Zimmer nur zum schlafen

laut HotelHP (die wissen auch warum sie keine Preise online haben)Hotelwerbung in gestrichelter Line zum überspringen
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In der Wellness residenz ebenfalls inklusive
Begrüßungscocktail mit Urlaubsinformation
Frühstücksbuffet mit Vitalecke
mittags Lunchbuffet, frische Salate, schmackhafte Snacks
am Nachmittag hausgemachte Mehlspeisen
die alkoholfreien Getränke, Kaffee und Tee vom Getränkebuffet bis 17.30 Uhr.
abwechslungsreiche Wahlmenüs - 5 Gänge - mit Elementen aus der Vollwertküche bzw. auf Wunsch Diät bzw. Trennkost
täglich Salatbuffet mit feinen Dressings
In der Wellness residenz ebenfalls inklusive
Benützung der Wellness- & SPA-Welt: Wellnesshallenbad mit Freibecken, Meerwasserpool, Ruhe- und Entspannungsräume, Saunen und Dampfbäder.
LADY-SPA – Rosenblütensauna, Himalaya-Salzsteingrotte, Inhalationsgang, Wärmekabinen …
PANORAMA-SPA:
· 40-m²-Panoramasauna für 25 Personen mit einem spektakulären Blick in die Serfauser Bergwelt
· Ruhebereich mit bequemen Relaxliegen und Wasserbetten
· Tauchbecken im vorgelagerten Innenhof
· edel eingerichtete Saunalounge
· Edelstahl-Relax-Whirlpool
· über 100 m² großer, modernst eingerichteter und betreuter Fitnessraum
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Da stellt sich doch noch mal die Frage ob der Hotelchef nicht Angst hatte das der Gast die ganzen extras nicht zahlen gewillt ist die er gar nicht nützen kann .
Vielleicht gab es schon Ärger in diese Richtung

Und wen ich mir die Hp noch näher anschaue ist das ein Hotel für gehobenen Anspruch das heißt wer da eincheckt der hat was am Feng Shui gefressen (also ein leichter Fanatiker mit dem nötigen Geldbeutel dazu) und da könnte ich mir leider auch vorstellen das sich Gäste gestört am Anblick eines jüdischen Bürgers fühlen .
Ich meine wieviele beschwerden treffen jedes jahr bei den Reiseveranstallter ein (die einen störren sich weil Behinderte Menschen im Hotel sind, die anderen weil eine Kinderreichefamilie da ist usw und ich kann mir vorstellen das sich auch jemand daran gestört fühlt.

Das Hotel liegt sicher in eine Preisklasse wo sich auch "Geschäfttüchtige Gäste" tummeln.
Und die suchen dann Mängel um den Preis zu drücken bzw eine Entschädigung zu bekommen
sowas läuft dann über den Veranstallter der die Sterne für den nächsten Katalog vergibt

Und da sind wir wieder bei der Wirtschaftlichen Sichtweise ob man wegen einen Gast zig andere Gäste verärgeren will.

Sorry aber toleranz und so das gibt es nur in Filmen oder Serien aber nicht praktisch in unserer Gesellschaft wo Geld Anerkennung usw mehr zählt als Menschlichkeit

Ich bin ja gespannt bei den Komendare hat ja einer eine Stellungnahme des Hotels gefordert sollte er diese bekommen wissen wir vielleicht mehr ich habe ihn angemailt das ich an dieser intressiert bin.

Bis dahin bleibt alles wilde Spekulation
sollte der Hotelbesitzer es wirklich rassistisch gemeind haben so wird er eines Tages seine Strafe dafür bekommen wen er Rechenschaft über sein Leben abgeben muß

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Und jetzt kommt noch ein Gedicht

Nur geliehen
Es ist alles nur geliehen
hier auf dieser schönen Welt
es ist alles nur geliehen
aller Reichtum alles Geld
es ist alles nur geliehen
jede Stunde voller Glück
mußt du eines Tages gehen
läßt du alles hier zurück

Man sieht tausend schöne Dinge
und man wünscht sich die und das
nur was gut ist und was teuer
macht dem Menschen sehr oft Spaß
jeder möchte mehr besitzen
zahlt er auch sehr viel dafür
keinem kann es etwas nützen
es bleibt alles einmal hier

Jeder hat oft das bestreben
etwas besseres zu sein
schafft und rafft das ganze Leben
Doch was bringt es ihm schon ein ?
alle Güter dieser Erde
die das Schicksal dir verehrt
sind dir nur auf Zeit geben
und auf Dauer gar nichts Wert

Darum lebt doch euer Leben
freut euch neu auf jeden Tag
wer weis auf unseren Erdkugel
was das Morgen bringen mag ?
freut euch auch an den kleinen Dingen
nicht nur an Besitz und Geld
es ist alles nur geliehen
hier auf dieser schönen Welt

von Medusa1599 - am 09.11.2010 19:28
Von einem guten Hotel mit dementsprechend auch guter Küche sollte man durchaus erwarten können, dass es sich auf unterschiedliche Essenswünsche verschiedener Gäste einstellen kann - egal ob diese Wünsche gesundheitlicher (z.B. Allergien oder Unverträglichkeiten) oder auch religiöser Natur. Gute Hotels schaffen Angebote für Vegetarier, Veganer, an Zöliakie Erkrankte (ohne Gluten), an Muslime (ohne Schweinefleisch). Beim Bestellen kann man entsprechende Wünsche äußern und aus der Küche kommen dann meist sehr wissende und hilfreiche Vorschläge, ganz egal, worum es geht.
Ein Küchenchef, der glutenfrei kochen kann, kann sicher auch koscher kochen, das ist bestimmt das geringste Problem.

Der Gast ist König, das gilt in jedem guten Hotel. Jeder zufriedene Gast ist ein Werbeträger, der weitere Gäste anlocken kann.
Ich als Hotelchef würde dabei lieber 10 betende Juden hofieren wollen als 10 besoffene Russen, die mir womöglich noch alles vollkotzen. Wenn ich die Einnahmen aus der Minibar für die Renigung aufwenden muss, hab ich letztendlich ja auch wieder nix davon.

Dass ein Hotelchef Juden als Gäste ablehnt, hat also ganz sicher nicht finanzielle Gründe!

von -Mami- - am 09.11.2010 23:09
Also mir geht's wie Zecke, ich kann das gar nicht alles lesen, was du schreibst, weil irgendwie verworren.

Was hat denn dein Beerdigungsinstitut mit dem Ganzen zu tun?
Von so einem Beerdigungsunternehmen würde ich ganz bestimmt niemanden beerdigen lassen. Bei uns hier schleimen die Berufstrauernden um die Wette, um die meisten Aufträge zu bekommen. Das ist oft schon wieder zu viel des Guten, denn schließlich wollen sie alle ja nur das Geld der Hinterbliebenen, aber in Anbetracht der Situation der Trauernden ist es immer noch würdevoller als das, was du beschreibst.
Und das als Rechtfertigung für ein RAUS ??? Also bei dir hackt's wohl!

von -Mami- - am 09.11.2010 23:17
"und da muß ich einfach auch einräumen das die "Glaubensrichtungen (der Gäste) zu weit auseinnader weichen. "

Was ist denn das bitte für ein Geschwafel?
Ich hab mir die Homepage jetzt nicht angeguckt, aber ein Gast, der da übernachten will, wird das schon irgendwie resgistrieren, dass es ein Wellnesshotel mit Feng Shui oder was auch immer ist. Und wenn er dort einchecken will, warum denn nicht. Egal, ob er nun Buddhist, Hindu, Moslem, Jude oder Christ, weiß, gelb oder schwarz ist - warum soll da nicht jeder eichecken dürfen, wenn er es selber so entscheidet?

Steht auf der Homepage irgendwo, dass das Hotel ausschließlich für Buddhisten offen ist? Geschlossene Gesellschaft oder so? Vermutlich nicht, also steht es doch allen zahlenden Gästen offen. Und warum soll sich ein Jude nicht auch mal in eine eher fernöstliche Atmosphäre begeben dürfen? Was weicht denn da zu weit auseinander? Vor allem, wenn man eigentlich nur sein müdes Haupt auf ein weiches Kissen betten und schlafen will?

Ein Hotelier, der keine Juden beherbergen will, ist für mich sehr wohl rassistisch - genauso wie wenn er sagen würde, hier dürfen keine Schwarzen rein oder keine Chinesen.

von -Mami- - am 09.11.2010 23:31
"Wenn er Rechenschaft über sein Leben ablegen muss"...
Soll ich mich kaputtlachen oder was?

Ich lehne für mich jegliche Religion ab mit der Toleranz die dazugehört, aber was du hier machst ist Verteidigung von Antisemitismus und Rassismus. Richtig, wir kennen die Hintergründe der Geschichte nicht, aber du verteidigst ja im Voraus schon alles mit ellenlangen hanebüchenen Texten ohne irgendwas näheres zu wissen. Und da man Inhalte auch knapper rüberbringen kann, hab ich gar keinen Bock auf all deine Zeilen einzugehen. Weil genaugenommen: Da verlier ich den Überblick!



von Zecke - am 10.11.2010 03:58
Ich wollte mit dem Beispiel nur sagen das die Sprache obwohl deutsch je nach Region anderes ist
Und um so näher du an die Berge kommst um so handiger wird diese
Für Fremde klingt sie oft unhöflich, agressiv,deftig ohne das das der Einheimische so will
Ich hab auch schon Fremde gehört das wir eine hau hau Sprache haben zB das Buchstaben oder ganze Wortsilben eingespart werden

Wir sind das einzige Bestattungsinstitut vor Ort das nächste ist dann Augsburg(2)und München(viele) das Beispiel sollte auch verdeutlichen das ich geschockt und beschämd war aber die Hinterbliebene das als normal ansah (Ich bin fremd eine Zugereiste sie eine Einheimische)

und so ist ein einfaches RAUS noch kein rassistische Äußerrung

von Medusa1599 - am 10.11.2010 11:10
würdest du einen
Gastwirt als Rassist beschimpfen
wen er in sein Lokal wo Abendgadrobe erwünscht ist und er einen Gast in Jeans abweist ?
(beide haben Huger und würden bezahlen aber da finden wir es total normal)

ein Discobesitzer als Rassist bezeichen der Junge Menschen nicht reinlasst nur weil sie sich anderes Kleiden oder ihm das Gesicht nicht past (auch in diesem Fall würde sich niemand dabei was denken)

Es werden tagtäglich Menschen abgewisen ohne das man gleich rassistische Züge den jenigen unterstellen würde sie abweisen


von Medusa1599 - am 10.11.2010 11:24
Es ist doch ganz einfach keiner von uns weis ob wirklich ein rassitischer Hintergrund vorhanden ist
solange es Zweifel gibt ob das so war

man liest den Beitrag während dem lesen bildet man sich seine Erstmeinung darüber
gerade wen es um Rassisten oder rassismus geht distanziert man sich ja schon während dem lesen.
Also mir geht es so das ich sollche Leute freundlich gegenüber bin aber nicht unbedingt erspicht drauf bin eine intensive freundschaft einzugehen .
Die erste Meinung ist meist aber auch eine vorschnelle Meinung

Ich hinterfrage dann meine Erstmeinung ob die sich wirklich so bestättigt.
und dazu gehört auch das ich mir Platz für Spekulationen und Zweifel zulasse
in dem Fall sind Zweifel ob es sich um einen rassistischen oder wirtschaftlichen oder oder Grund handelt nur auf Grund des Berichtes bleiben viele Fragen offen und es ist nicht 100% nachgewissen das es sich um einen rassistischen Akt handelt.

Ich habe halt Angst das ich jemanden zu vorschnell verurteile

Einen Menschen zum Rassisten zu machen ohne das es sicher fest steht, grenzen wir dann den jenigen nicht auch von der Gesellschaft (zuminderst in unseren Köpfen) aus.
Und begeben wir uns dann nicht auf die selbe Stufe mit unserem tun, wie die die wir hier anprangeren ?

Anders würde es aussehen wen jetzt eine Stellungsnahme vom Hotelbesitzer kommt mit eindeutigen rassistischen Bemerkungen (zB schade das die immer noch Leben oder Gaskammer ole ...)
oder das er sollche Äußerrungen macht gegenüber Gäste.
aber ein einfaches RAUS und " hier sind jüdische Gäste nicht Willkommen" ohne Grundangabe reicht nicht aus


Ich will jetzt nicht sagen der Hotelbesitzer ist kein Rassist aber auch nicht das er einer ist
In meinen Augen ist es Hotelbesitzer der sich in dieser Situation fasch verhalten hat.

von Medusa1599 - am 10.11.2010 11:55
Was du oben aufgeführt hast sind alles Speiserichtungen die du in ein und der selben Gastroküche machen darfst mit ein und dem selben Koch
Bei Koscher Essen ist es so es darf niemals in der normalen Gastroküche zubereitet werden es darf auf gar keinen Fall mit anderen Lebensmittel in Berührung kommen auch nicht mit Messer,Herd usw die nicht von einer Kaschrut-Überwachungsabteilung ein Koscher-Zertifikat haben
und es darf nur von einen gläubigen jüdischen Koch zubereitet werden
bzw brauchst du 2 verscheidene Küchen beherbergst du noch dazu obrige Gäste brauchst a dritte Küche das selbe ist mit Kühlräumen usw
je nachdem muß man abwägen ob sich so eine Anschaffung rechnet.
(im ersten posting bin ich genauer auf Koscher Essen eingegangen bitte dort nachlesen wen dich intressiert)

Ich hab es schon mal geschrieben der JüdischeFremdenverkehr steckt noch in den Kinderschuhen und es kann in ein paar Jahren in diesem Bereich schon ganz anderes aussehen.





von Medusa1599 - am 10.11.2010 12:11
[/color]Wenn er Rechenschaft über sein Leben ablegen muss"...
Soll ich mich kaputtlachen oder was?
Ich lehne für mich jegliche Religion ab mit der Toleranz die dazugehört[/color]


Ich hab vergessen dazu zu Antworten
Das ist dein freier Wille und es ist ok
ich habe für mich noch nicht die Religion gefunden und suche noch und beschäftige mich daher mit den verschiednen Religionen

Ich habe 33 Jahre unter der Bibel gelebt (das einzige Buch was bei uns erlaubt war)
Ich wurde unter der Bibel bestraft und belohnt und habe mich strikt daran gehalten ihr blind vertraut ohne etwas zu hinterfragen.
Als ich Weg bin von der Geschwisterschaft stellte ich nach und nach fest das die Bibel die ich kannte und lebte nicht mehr so zu mir past bzw ich sie immer mehr mit anderen Augen sehe

Kleines Beispiel zum schmunzel
ich bin ja nach den Tagen im Frauenhaus nach München gekommen.
Habe eine 2 1/2 Zimmer Wohnung in Neuperlach bekommen mit Blick auf einen Einkaufstempel (für mich damals schon unheimlich genug)
Die erste woche war eine Sachbearbeiterin bei uns und zeigte mir was Geld ist wie man Einkauft usw.
Und dann war da mein Nachbar ! und ich füchtete mich vor ihm
Warum?
Mir hat man 33 Jahre eingeredet "... hüte dich vor den Gezeichneten!" eine Bibelstelle
Mein Nachbar damals tätowiert Oberkörper,Schulter Beine
mit Flammen und Totenkopf Teufel Dämonen und was weis ich noch alles
Da es bei uns sowas nicht gab und ich das nicht kannte dachte ich Gott hat ihn so gezeichnet.
damit man kennt der ist mit dem Bösen im Bunde (Satan)
Da sein Balkon sich mit meinen Wohnzimmer überschnitt machte die ganze Sache nicht einfacher
sobald er außer Haus ging hüpfte ich in den hausflur und räucherte ihn mit Weihrauch aus besondees seine Wohnungstüre!
Sobald er heim kam lies ich meine Rolladen runter so das ich durch die Löcher ihn beobachten konnte was er so trieb ,ab und zu bemerkte er es und zog dann erst recht sein T Shirt aus
(heute weis ich das sich der pfau geschmeichelt gefühlt hat oder dachte ich finde was an ihn.)ansonsten las er Bücher auf seinen Sonnenstuhl und bekam Besuch von weiteren Gezeichneten
Nach einem jahren zog ich dann weg ins Allgäu ohne jemals mit ihm ein Wort gesprochen zu haben
Ich hatte mir einen Fernseher angeschaft eine der ersten Sendungen die ich sah war eine Talksendung wo es um Tätowierungen ging und jemand wurde live tätowiert.
Erst da habe ich dann begiffen das nicht Gott sie zeichnet und sie nicht so auf die Welt kommen sondern sie sich das selber zufügen.
Heute habe ich auch keine Angst mehr von tätowierten Menschen

Ich weis nicht ob wir mal nach dem Tod vor einem Gericht stehen oder nicht

Ich weis nur das ich mir mal ein Auto für 370¤ gekauft habe und das fing zum kochen an.
Ich bin dann noch von der Autobahn runter gefahren und wollte Wasser nachfüllen
als ich den Kühlerdeckel halb auf hatte sprang der weg und eine fontäne heißes Wasser spritze hoch.
Ich konnte mich gerade noch wegdrehen vom Kopf her aber meine Hand wurde übergossen mit dem Wasser das tat so weh.
Sollte es ein Fegefeuer geben dann habe ich Angst vor den Schmerzen vorallem wen ich daran denke das man das tag täglich duchmachen muß (wochen ,monatelang, jahre )

Ein Prister hat mal zu mir gesagt das ich mich nicht füchteten muß davor weil wir alles in unserem Leben schon durchmachen Hölle in Stunden ,tagen die uns qällen,Fegefeuer wen wir ein schlechtes Gewissen haben und Paradies in den schönen Stunden, Momenten
ob es stimmt keine Ahnung.

Ich weis es echt nicht
ich weis nur das ich keine Fehler machen möchte falls ich doch mal rechenschaft ablegen muß









von Medusa1599 - am 10.11.2010 21:20
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