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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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marC

Solidaritäts- und Protestveranstaltung des Aktionsbündnisses "Gloria darf nicht sterben"

Startbeitrag von marC am 02.02.2006 20:57

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in Zusammenarbeit mit der IG Metall Oelde-Ahlen bereitet ein Aktionsbündnis "Gloria darf nicht sterben" Solidaritätsaktionen für die 300 von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten vor. Erster Höhepunkt ist eine Solidaritäts- und Protestveranstaltung unter dem Motto "5 vor 12 in Wadersloh"

am Samstag, 04. Februar 2006
um 11:55 Uhr in Wadersloh am Bildungsheim.

Im Namen des Aktionsbündnisses appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger in und um Wadersloh, an die Vereine und Schulen und die Beschäftigten der umliegenden Betriebe zum Bildungsheim nach Wadersloh zu kommen und ein "Band der Solidarität" mit den Beschäftigten der Gloria-GmbH zu schließen. Während betrieblich mit Hochdruck Alternativen und Strategien erarbeitet werden, will das Bündnis ein unübersehbares Zeichen der Solidarität setzen, dass die Gloria - Beschäf-tigten und ihre Familien nicht alleine stehen.

Wadersloh braucht die Arbeitsplätze bei Gloria.
Und die Gloria - Beschäftigten brauchen Wadersloh! Jetzt!
Bitte kommen Sie um "5 vor 12" zum Bildungsheim!

Weitere Informationen erhalten Sie im Rathaus unter Tel.-Nr. 02523/ 950-115 oder bei der IG Metall in Oelde unter Tel.-Nr. 02522/920-970; E-mail: oelde@igmetall.de.

Ihr
Theo Westhagemann
Bürgermeister


bisheriger Sachstand:

Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit wurden beim Wadersloher Unternehmen GLORIA vom amerikanischen Konzern UTC Fire & Security Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Aus diesem Grunde ist ein Mitbestimmungsverfahren mit dem Betriebsrat eingeleitet worden. "Der mögliche Wegfall von 300 Arbeitsplätzen im Bereich der Fertigung ist für Wadersloh eine schlimme Nachricht", so Bürgermeister Theo Westhagemann.

Im Vordergrund stehe jetzt aber die schwierige Situation der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Die Gemeinde konnte auf die aktuellen Entwicklungen keinen Einfluss nehmen. Es werde jedoch versucht, sich aktiv an Lösungen zu beteiligen. Obwohl es bisher an fundierten Informationen von Seiten der Firmenleitung mangele, hoffe die Gemeinde zukünftig ein Konzept über geplante Maßnahmen zu erhalten.

Die Gemeinde Wadersloh werde in der aktuellen Situation alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, die Situation bei der Firma GLORIA verbessern zu helfen. So fanden bereits Gespräche mit den Fraktionen des Rates der Gemeinde Wadersloh statt.

Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, müssten alle Beteiligten an anderen Lösungen arbeiten und evtl. andere Wege gehen.
"In jeder negativen Situation ergibt sich die Chance einer positiven Veränderung." so der Bürgermeister abschließend optimistisch.

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