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Forum:
Suzuki OffRoad
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
clemens, muddyzooki, Spoktor, Bernd, suzidriver97, Michael

Verschraubung Hinterachse/Kardanwelle beim Samurai

Startbeitrag von Michael am 17.01.2006 16:08

Hallo!

Habe bei meinem 88er Samurai folgendes Problem:mein Differenzial an der Hinterachse ist defekt.Nun möchte ich die ganze Achse wechseln.Meine jetzige Hinterachse ist mit der Kardanwelle mittels M8er Schrauben verbunden.Die Achse die ich bekommen könnte ist aber mit M10er Schrauben verschraubt.Der Lochkreis ist auch unterschiedlich.

Nun meine Fragen:Kann man den Flansch an der Achse evtl. tauschen?
Wenn ja,auf was muss man achten(Simmering o.ä.)?

Oder suche komplette, intakte Hinterachse für Samurai Bj.88 (die mit M8er verschraubung) im Raum Schweinfurt oder Versand.

Danke! Gruß Michael

Antworten:

Hallo

Du schaust das Du eine Kardanwelle mit 10er Löcher passen zu Achse bekommst.

Dann nimmst du den hinteren Teil der neuen und den vorderen Teil Deiner Welle. Schiebestücke passen ineinander.

Die Flansche passen aber auch untereinander. Nur sollte man hier Vorsichtig sein weil mit der Mutter vom Flansch gleichzeitig das Lagerspiel vom Kegelrad eingestellt wird.

Gruß

Thomas

von suzidriver97 - am 17.01.2006 16:42
Hallo
die Flansche anpassen o.k. aber passt dann auch die Über-bzw.Untersetzung wenn die Achsen unterschiedlich sind?
ìch würde sicherheitshalber die 100% passende suchen oder Diff demontieren und Zähne zählen
MfG. Bernd

von Bernd - am 18.01.2006 09:14
ist ein bekanntes problem. ab bj 88 1/2 sind am samurai die grösseren flansche von vitara draufgekommen. der innenkreis ist kein problem. du musst im prinzip nur 4 neue löcher bohren. nimm dazu den teil der kardanwelle als bohrschablone und fertig.

samurais sollten alle die gleiche übersetzung haben. nur die 413er und 410er hatten kürzere übersetzung. das muss schon sehr blöd hergehen wenn du einen hybrid samurai mit 413er diffs hast.

ich würde die achse verbauen, dann in den 4wd schalten und ganz vorsichtig fahren. wenn die diffs nicht passen verspannt es sich eh sofort. (also auf keinen fall voll gas rein weil denn geht das diff kaputt.)

so haben wir das gemacht:


von clemens - am 18.01.2006 09:42
Toller Tipp Clemens,

lass sowas hier in keinen TÜV-Prüfer sehn....einfach nen Loch wo reinbohren.....

von muddyzooki - am 18.01.2006 09:45
erstens sieht das keiner, zweitens wenn du die kardanwelle als bohrschablone nimmst und dann gleich eine schraube reinsteckst passen die löcher exakt. ich sehe keinen grund warum da ein tüv prüfer ein problem haben kann...

die lösung ist auf jeden fall besser als den flansch zu tauschen weil dabei das spiel vom triebling verändert wird und das diff im schlechtesten fall kaputt geht.

die andere lösung mit dem teil der kardanwelle wäre auch noch akzeptabel, aber dadurch können vibrationen entstehen. kardanwellen sind gewuchtet und da müssen die beiden teile zusammenpassen sonst stimmt das wuchtgewicht nicht.

meiner meinung nach ist das bohren von 4 neuen löchern (um genau 45 grad versetzt) die sauberste lösung. das geht aber nur mit den grossen flanschen. die kleinen flanschen kann man nicht umbohren auf die grossen löcher weil sich das nicht ausgeht!!!

von clemens - am 18.01.2006 10:06
könnte man ja tehaoretisch :) auch den flansch am vtg tauschen und dann die komplette andere welle fahren..........


und du kannst den flansch und den reifen aussen markieren, dann den flansch ein, zwei oder dreimal durchdrehen... dann jeweils den zurückgelegten weg des reifens vergleichen...
sollte über die übersetzung aufschluss geben ;)

von Spoktor - am 18.01.2006 10:30
@spoktor: stimmt. das wäre sogar die beste methode weil es hat ja einen grund warum suzuki die grösseren flanschen mit den 10er schrauben verbaut hat. allerdings müsste dazu das zwischengetriebe ausgebaut werden, d.h alle kardis abgeschraubt werden, dann flansch tauschen etc... is scho a bisi viel aufwand. er wollte ja die gesammte achse tauschen weil er sich was sparen wollte.

die schnellste und billigste und dabei noch relativ saubere variante ist das umbohren. hab das schon mehrere male gemacht und noch keine negative erfahrung damit gemacht.

von clemens - am 18.01.2006 10:42
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