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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
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Driver, Skroob

Die eiligen drei Könige

Startbeitrag von Skroob am 06.01.2007 11:35

Die eiligen drei Könige


(Ark), hallo Kinders, hier tut der Onkel Hotte sein, jah, und zwar mit seinem Geschichtelein "Die eiligen drei Könige" aus meinemseinem Buche "Trio mit zwei Hirnen". Also los. (rotz)

Es waren einmal am gewesen sein tun drei fertige Wichtel, die allenthalben über allerorten nur die eiligen drei Könige genännt würdeteten, weil es für sie einfach niemals schnell genug gehen konnte, daß sie einen in der Krone hatten. Ihre Namen waren Kaspar, Seppl und Krokodil. "Jaharr, man kann auch mit Alkohol fröhlich sein", sagten sie zumeist gerne lachend, bevor sie schielend mit dem Kopf in die Knabbergebäckschale plumpsten.
Einer schönen Täglichkeit nun verlassten sie ihre heimische Kneipe und machten auf den Weg sich um eine Packung Zigarettenzichten zu käufen. Auf der Straße angekommen frägten sie einen zufällig vorbeifliegenden Engel, wo sich wohl der nächste Fluppencontainer befindete, worauf dieser ihnen auskunftete, daß sie nur dem Stern der Herodes-Karaokebar folgen sollten, da wär dann was.
(rotz) Gesägt und tun getan. Aber leider liefen sich die drei Bekloppten ziehmlich ver, da sie selber soviele Sterne, Elefanten und andere Tiere sahen, daß sie nicht mehr wussten, wem sie nun eigentlich folgen sollten. So herumirrten sie viele Tage und Nächte bis sie versehentlich an die Türen des großen Schlachthofes für "Maria und Josefs dicke Lümmel in zartem Saitling" ankamten. Als sie diese Türe öffneten, sähteten die drei beiden ein seltensames Bild. Umringt von Kühen und Schweinen, die kopflos heiter um sie herumhingen, saßen dort ein Mann und eine Frau mit roten Plastiknasen an einer Krippe, in der ein frischgeborenes Blagelein lag und an seinem Gameboy spielte.
"Ach du @#$%&e", sägten sie da, "Kindergeburtstag!", und durchkramten ihre Taschen nach Geschenkwaren. So gibten sie ihm alles was sie dabei hatteten: Weihrauch und Myrre, Salz und Pfeffer, Hopfen und Malz, ein volles Taschentuch, ein kaputtes Feuerzeug und ein Klavier. Dann setzten sie sich lustige Papphüte auf, spielten mit allen der Plumpsack fällt um und Eierlaufen bis die Nacht anbrach. Dann bestellten sie ein Taxi und fuhren nach Hause.
Und niemals erfuhrten sie, daß das kleine Kindelein mit Schnurrbart in der Krippe, das sie gesucht hatteten, der kleine Möllemann gewesen war. Und weil man ja sonst nichts zu feiern hat, zelebriert man auch heute noch diesen Tag, indem man sich den Kopp zusallert und dann mit Einkaufswagen pfiffig gröhlend durch die Straßen zieht. Und das nennt man dann Drei-Königs-Tag. Oder FDP-Landesparteitag. Oder Vatertag, das weiß ich dann auch nicht so genau.
Jawoll... (rotz)

(c) Olliver Kalkhofe

Antworten:



Die Heiligen Drei Könige mit dem goldenen Stern,
die essen und trinken und zahlen nicht gern.

von Driver - am 08.01.2007 12:00
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