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Erster Beitrag:
vor 16 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren
Beteiligte Autoren:
Saiddhâm, Trillian, Ex-Anonymos

Seltsame Leute

Startbeitrag von Saiddhâm am 20.09.2001 11:30

Habe ich irgendwas verpasst?





Pressemitteilung Nr. 3 der PdgD vom 17.6.2001

PdgD: Keine gesetzliche Verankerung von Brustverkleinerungen /-entfernungen!

Anläßlich der aktuell geführten Diskussion, ob man Frauen per Gesetz Brustverkleinerungen vorschreiben sollte, damit Männer nicht auf unkeusche Gedanken kommen, hat der
designierte Vorstand der PdgD folgende Erklärung verabschiedet:

"Der Vorstand der PdgD sieht sich zu der Stellungnahme genötigt, daß wir die staatliche Anordnung von Brustverkleinerungen bei
Frauen strikt ablehnen!

Hintergrund: Es ist von hochrangigen Verfechtern der Redlichkeit, denen die PdgD für gewöhnlich nahesteht, der Vorschlag unterbreitet worden, man solle doch die Frauen zu
operativen Brustverkleinerungen drängen, damit ihre Männer nicht auf unkeusche Gedanken kommen. Die Wortwahl ließ darauf schließen, daß die Verfasser eine gesetzliche
Verankerung dieser Maßnahme zumindest angedacht haben könnten.

Wir erklären: Dies ist nicht die Position der PdgD. Die PdgD tritt ein für die strikte Trennung von Staat und Familie. Familienangelegenheiten hat die Familie zu klären und nicht der
Gesetzgeber.

Es kann natürlich sein, daß bei Ehepaaren folgende Überlegung reift:

"Wir haben eine reichliche Kinderschar gezeugt. Wir sind fruchtbar gewesen, wir haben uns vermehrt, und damit das Gebot Gottes erfüllt. Jetzt reicht es, mehr Kinder wollen wir nicht.
Damit der Ehemann aber nicht beim Anblick seines nackten Weibes evtl. auf den Gedanken verfällt, mit ihr intim zu werden ohne den Zweck, Nachwuchs zu zeugen, beschließen wir,
daß die Frau sich ihre Brust operativ entfernen läßt."

In diesem Fall will natürlich niemand die beiden von ihrem Vorhaben abbringen, und schon gar nicht die PdgD. Wir sind die letzten, die jemanden daran hindern wollten, die
christlichen Gebote einzuhalten. Wenn die Partner aber zu der Auffassung gelangen, die Gebote Gottes auch ohne solch eine Maßnahme einhalten zu können, dann ist das ihre
Sache. Der Gesetzgeber hat ihnen da jedenfalls nicht hineinzureden.

Man kann natürlich andenken, ob es nicht sinnvoll wäre, entsprechende Kampagnen für Brustverkleinerungen bzw. -entfernungen zu führen; dies ist dann aber eine Sache der Kirchen
und nicht des Gesetzgebers.

Als christliche Partei wissen wir aber um die herausgehobene Rolle der Familie und lehnen daher die staatliche Anordnung solcher
Operationen entschieden ab!

Für den designierten Vorstand der PdgD:

Antworten:

. . . das MUSS eine Verarschng sein, sowas meint doch kein Mensch ernst ??!!

von Ex-Anonymos - am 20.09.2001 11:33
ich bin heute sooo unwissend was/wer ist PdgD ?

von Trillian - am 20.09.2001 11:36
Meiner Vermutung nach auch.
Doch seit meinem kleinen Satanisten am Dienstag traue ich der Menschheit so einiges zu.

Ist aber lieb geschrieben.

von Saiddhâm - am 20.09.2001 11:37
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