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Pulverturm Gothic- und Wave-Messageboard
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
StonedBones, Ex-Anonymos, kc7

Weinachtsmann...

Startbeitrag von StonedBones am 31.08.2001 10:30

Meine Guete, ist das still heute... das gibts ja gar nicht... nungut, da poste ich fuer die paar braven Mitleser wieder einen Bloedsinnstext :D Das ist einer meiner absoluten Lieblinge, vielleicht kennen den schon einige von euch, auf Gong 96,3 wurde der Text letztes Jahr vorgelesen, aber der ist schon aelter:

Gibt es den Weihnachtsmann?


Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber
es gibt 300.000 Arten von lebenden Organismen, die noch klassifiziert
werden müssen, und obwohl es sich dabei haupsächlich Insekten und
Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit
fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt.
aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und
Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der
Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei
einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das
91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus mindestens
ein braves Kind lebt.

Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt
durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist
(was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde.
Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit
braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem
Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken
füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen,
alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den
Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen.
Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf
die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht
stimmt, aber als Berechnungsgrundlage
akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von
Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km,
nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns
mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw.

Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro
Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum
Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde,
der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde.
Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.

Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren
interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als
ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein
Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den
Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben
wird.

Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst
bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das
zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten
nicht acht oder vielleicht neun
Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht
- den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400
Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht
der Queen Elizabeth.

410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt
einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere
aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die
Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6
Trillionen Joule Energie absorbieren. Jedes. Anders
ausgedrückt: sie werden praktisch
augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere
wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein
ohrenbetäubender Knall erzeugt.

Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel
Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer
Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung
ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung
nach lächerlich
wenig sein muß) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit
einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.


Damit kommen wir zu dem Schluß: wenn der Weihnachtsmann irgendwann
einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.

Antworten:

Weihnachtsmann muss das latuernich heissen

Sorry, Typo...

von StonedBones - am 31.08.2001 10:31

Langeweile?

Hab vorhin nen netten Link zugeschickt bekommen, damit bist - glaub ich - ne zeitlang beschäftigt.
Shadowsphere

Deinen Text konnte ich noch nicht durchlesen, bin etwas beschäftigt...
...kc7

von kc7 - am 31.08.2001 10:36

Re: Langeweile?

Hey thnx, ist ne recht coole Seite... sogar ausnahmsweise mit Informationen gefuellt ;-)

von StonedBones - am 31.08.2001 10:45
StonedBones schrieb:
>

> - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet -
> auf 410.400
> Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das
> vierfache Gewicht
> von Queen Elizabeth.



*lol*gacker*prust* man sollte zwar nicht über ältere Damen lästern, aber der ist zuuu gut . . . wie macht sie das nur mit der Figur *kopf-schüttel*

sorry, bin grade in der "ich-will-endlich-Wochenende-Stimmung" und da kommt von mir noch mehr Stuß

. . . noch 6 1/2 Stunden bis Turm . . .

von Ex-Anonymos - am 31.08.2001 13:37
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