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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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dw, ksbwb, jessen

Sportlerwahl 2005

Startbeitrag von jessen am 13.02.2006 13:58

Wie soeben vom Kreissportbund des Landkreises Wittenberg zu erfahren war, hat es die 1. Männermannschaft des JSV 53 nicht einmal unter die fünf Erstplatzierten geschafft. Demnach ist das Team nicht zur Sportlergala am Samstag in Wittenberg eingeladen.

Über den Sinn bzw. Unsinn dieser Wahl kann man sich jetzt mal wieder so seine Gedanken machen.

Gegen die alljährliche Übermacht des Laufclubs Dübener Heide kann halt ein bisher ungeschlagener Fastlandesmeister nicht ausrichten.

In diesem Sinne

Antworten:

Man könnte jetzt darüber philosophieren, ob es billige Rache des KSB gegenüber dem JSV ist, weil wir bereits im letzten Jahr die Art und Weise der Sportlerwahl ausgiebig im Siebenmeter/März05 moniert hatten. Die damalige Bitte um eine schriftliche Stellungnahme zur Dominanz der Auswahl von Wittenberger Vereinen und Sportler im Verhältnis zum "Rest" des Kreises blieb der KSB-Vorsitzende der Vereinszeitung Siebenmeter und den JSV-Vereinsmitgliedern bis heute schuldig.
Es scheint angenehmer, eigene Eitelkeiten in der Öffentlichkeit zu pflegen und inhaltslose Phrasen zu dreschen, als sich der realistischen Gegebenheit an der Basis zu stellen. Was halten wir von solch einer Arbeitsweise und Interessenvertretung, lieber Herr Melzer ???

N I C H T S !!!!

von dw - am 14.02.2006 13:12
Liebe anonyme Jessener Sportfreunde (dw 14. 2.)
Als ehemaliger Handballer der TSG WB verfolge ich mit großer Aufmerksamkeit das aktuelle Handballgeschehen im LK WB. So gesehen, kann ich dem Jessener SV zur bisherigen Saisonleistung nur gratulieren und wenn dann Regionalliga viel Erfolg wünschen. Dass Eure Mannschaft den Sprung auf den Stimmzettel der 2005er Sportlerwahl geschafft hat, verdient ebenso größte Anerkennung. Wie im Sport, so gibt es auch bei einer, zugegebener Maßen immer subjektiven Wahl, Gewinner und „Verlierer“, obwohl eigentlich alle eingereichten Sportler nur Gewinner sind. Einen echten Sportsmann zeichnet unter anderem aus, dass er mit „Niederlagen“ umgehen kann. Aus Eurer Reaktion kann ich nur folgern, dass Eure Vorstellungen von einer Wahl etwas konfus sind. Vielleicht ist Euch das Gefühl, mit Anstand verlieren zu können, verloren gegangen. Vielleicht hebt man, wenn man ganz oben steht schnell etwas ab und sieht bzw. will nicht mehr die Realität sehen und reagiert unangemessen mit oberflächlichen, unsachlichen Rundumschlägen (vielleicht um seine eigenen Eitelkeiten zu pflegen).
Liebe Jessener Handballer, als ehemaliger Aktiver waren mir die Gegner am genehmsten, wo ich wusste, die spielen hart, aber fair. Dagegen mochte ich die überhaupt nicht, die mit vorgetäuschter Freundlichkeit, mit versteckten Fouls den Gegner glaubten attakieren zu können. Und so betrachtet, muss ich Euch zur letzten Gruppe zählen. (Wenn Ihr vielleicht etwas selbstkritisch wäret, würde Euch die Zuordnung leicht fallen.)
Nun bin ich aber nicht der Mensch, der vor Problemen wegläuft und konstruktive Kritik nicht verträgt. Im Gegenteil: Ich bin dankbar, wenn auf der Basis der Sachlichkeit das sportliche Geschehen kritisch reflektiert wird.
Meine Bereitschaft zum Gespräch war und ist stets gegeben: Ein paar Beispiele?
Als vor einiger Zeit der Jessener SV einige Probleme hatte (Sportfr. John), habe ich zwei Termine den Verantwortlichen vom Verein angeboten. Das wurde aber von Jessener Seite einfach ignoriert. (Frage. Was ist von einem solchen Tun zu halten?)
Zweitens: Meine Sprechstunde in Jessen wurde vom Verein ebenso nicht genutzt.
Drittens; Außerdem ist mir nicht bekannt, dass ein Vertreter des Vereins bei den jährlichen Hauptausschüssen des KSB die öffentliche Bühne (mit Presseleuten) genutzt hat, um „Probleme“ anzusprechen.
Also, liebe Jessener, was soll ich von soviel Ignoranz von Euren Seiten halten? Bei mir verstärkt sich mehr und mehr der Eindruck: Die Sache an sich ist Euch egal, lieber ein paar Phrasen dreschen, eigene Eitelkeiten pflegen, billige Polemik betreiben (Rache des KSB)
Aber, liebe anonymen Jessener, ich bin von Natur aus ein optimistischer Mensch: Wenn Ihr Interesse an einem konstruktiven Gespräch haben solltet, lasst es mich wissen.
Ansonsten wünsche ich auch weiterhin viel sportlichen Erfolg.

W. Melzer

von ksbwb - am 04.03.2006 17:13

Werter Herr Melzer

Werter Herr Melzer,
man sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt. In einem persönlichen Brief habe ich im Auftrag der Leser der Vereinszeitung Siebenmeter an Sie die Bitte im Dezember 2004 herangetragen, zu begründen, wie das Ungleichgewicht der Nominierungen von Wittenberger Teams und Vereinen aus der "Randregion" beim KSB gerechtfertigt wird. Bis heute, 16 Monate später, habe noch immer keine persönliche schriftliche Antwort von Ihnen erhalten. Es sollte meiner Meinung nach zu den geschäftlichen Gepflogenheiten eines seriös arbeitetenden Kreissportbundvorsitzenden gehören, persönlich adressierte Anfragen auch persönlich zu beantworten. Wenn Sie in einem Wittenberger Anzeigenblatt äußern: "Es kann und wird nie eine gerechte Sportlerwahl geben", zeigt es einmal mehr Ihre Einstellung zum Sachverhalt, der jegliches diplomatisches Geschick und Gespür vermissen lässt. Dann müssen Sie sich auch nicht über das Desinteresse wundern, das Ihnen von der Basis entgegengebracht wird.

D. Weiner
Redaktion
Vereinszeitung Siebenmeter

von dw - am 11.03.2006 22:25
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