Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Allgemeines Forum
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Coach.Manni

Spielberichte 2.Spieltag

Startbeitrag von Coach.Manni am 08.09.2009 07:39

Friesen Frankleben - Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz 33:28 (16:13)
Nach dem Sieg zum Saisonauftakt konnten die Friesen auch ihr zweites Match in der Handball-Oberliga für sich entscheiden. In der heimischen Harry-Kaßler-Sporthalle feierten die Plaul-Schützlinge einen verdienten Erfolg über den favorisierten Gast aus Wittenberg. Die Lutherstädter sind mit dem Ziel, beide Punkte aus dem Geiseltal mitzunehmen angereist. Schließlich wollen sie in dieser Saison um den Meistertitel ein Wörtchen mitreden. Doch die Hausherren liessen sich davon nicht beeindrucken und boten ihrerseits hervorragende Handballkost.
Doch zu Beginn des Spieles bestimmten die Gäste wie erwartet das Geschehen. Frankleben brauchte etwas Zeit, um ins Spiel zu finden. Wittenberg konnte sein Spiel aufziehen und lag bis Mitte der ersten Halbzeit meist mit zwei Toren in Führung. Jetzt kam aber die Zeit der Friesen. Beim 6:6 konnte man ausgleichen und mit einem verwandelten Siebenmeter nach knapp zwanzig Spielminuten erstmals mit 9:8 in Führung gehen.
Ein Zwischenspurt zum 13:9 verschaffte etwas Luft und trieb dem Trainer der Lutherstädter die Schweißperlen auf die Stirn. Selbst eine Auszeit brachte seinem Team keine Besserung. Frankleben hingegen agierte über eine stabile Abwehr konzentriert von allen Positionen aus und war dem Gast vor allem kämpferisch überlegen. Mit einem 3-Tore-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt und die Friesen trugen danach ihr Spiel weiter überzeugend vor und witterten Ihre Chance auf einen Sieg.
Erfreulich sind dabei die Leistungen von Karsten Gerlach und Michél Schmidt zu erwähnen, die sich an diesem Tag oft gekonnt in Szene setzten. Doch auch alle anderen Spieler gingen an ihre Grenzen und trugen so zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung bei. Über die Stationen 20:15 und 25:20 wuchs der Vorsprung bis knapp 10 Minuten vor Spielende beim Stand von 32:24 auf 8 Tore an. Mit dem Glauben an einen sicheren Sieg ging man nun nicht mehr so konzentriert zu Werke und erlaubte dem Gegner noch Ergebniskosmetik.
Nach den beiden Heimsiegen gilt es, diese Leistungen auch beim ersten Auswärtsspiel der Saison im entfernten Seehausen umzusetzen.
Friesen spielte mit: Klose, Theile; Schmidt (7), Wasner (1), Gora,
Bautz, Schubert (1), J. Schindler (5), Benne, Gerlach (3), Barnickel,
Graßmeyer (1), Holzapfel (15)
Zeitstrafen:Friesen 7; Wittenberg 10
Siebenmeter: Friesen 7/6 Tore; Wittenberg 5/5

Handball-Oberliga : SV Irxleben 1919 –SG Lok Schönebeck 30 : 27 ( 14 : 14 )
Rüdiger Turm in der Schlacht

Der 30 : 27 ( 14 : 14 ) -Heimsieg des Handball-Oberligisten SV Irxleben gegen die SG Lok Schönebeck geht in Ordnung, waren sich Guido Heisinger und Voker Musche, Trainer der Kontrahenten, einig.
Irxleben. Es gewann das Team, welches in den 60 Minuten auf dem Feld weniger Fehler machte und sich auf die Taktik des Gegners besser einstellte.
Irxlebens Trainer Guido Heisinger sagte mit Rückschau auf den Saisonstart in Staßfurt bereits vor dem Spiel, dass erstes Ziel sein muss, die einfachen Fehler zu reduzieren. Seine Mannschaft setzte diese Forderung jedoch in der ersten Spielhälfte nicht um. Immer wieder führten Fehlabspiele, unvorbereitete Würfe und unabgestimmte Laufwege zu Ballverlusten. Wenn nicht in dieser Phase ein überragender Michael Rüdiger im Irxleber Tor mehrere " Todsichere ", darunter drei Strafwürfe, weggefangen hätte, wäre seine Mannschaft in Rückstand geraten. Gegenüber Staßfurt war jedoch ein Problem gelöst worden, Andre Hätscher verwandelte alle Irxeber Strafwürfe sicher, so dass zumindest hierbei nichts anbrannte. Schönebeck spielte einfachen Handball ohne große Spielidee, aber mit Hohmann und Seifert hat die Mannschaft zwei der stärksten Rückraumspieler der Oberliga in ihren Reihen, die auch insbesondere vor der Pause die Irxleber Deckung immer wieder düpierten, so dass der Halbzeitstand von 14 : 14 dem Spielverlauf entsprach.
Tatsächlich steigerte sich Heisingers Team anschließend, reduzierte die Fehlerquote im Angriff und die Deckung agierte intensiver, ohne dabei unfair zu spielen. Langsam, aber stetig setzte sich die Heimmannschaft dann vom Gegner ab, auch weil Andreas Fink bei seinen Einsätzen sofort die Deckung auf Spitze stabilisierte. Insbesondere Falk Hohmann kam mit dieser veränderten Deckungsarbeit nicht klar, so dass ihm immer wieder Stürmerfouls unterliefen, die Fink dann gleich mal bei drei schnellen Vorstößen sicher verwandelte.
Das Spiel wurde über die gesamte Spielzeit beidseits fair geführt. Die vielen eher unnötigen Zeitstrafen auf beiden Seiten entsprangen eher der Unsicherheit der Schiedsrichter, die stets zu Beginn einer neuen Saison angehalten werden, bestimmte Verhaltensweisen noch strenger zu ahnden und dann oftmals überziehen. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf das Ergebnis. Aus dem immer besser werdenden Zusammenspiel profitierte das gesamte Irxleber Team, so dass Tore von allen Positionen erzielt wurden. Beim 30 : 26-Zwischenstand in der 57. Spielminute wechselte dann Michael Gottschalk ins Tor und parierte sogleich einen Strafwurf.
SV Irxleben : Gottschalk, Rüdiger, Böhm – Aebi ( 2 ), Damm, Fink ( 3 ), Most, Grüneberg ( 1 ), Fritzsche, Hätscher ( 12 ), Nebe ( 4 ), Huber ( 8 ), Frank, Haberkorn.
Siebenmeter : Irxleben 11 / 11, Schönebeck 7 / 3. Zeitstrafen : Irxleben 11, Schönebeck 10.

Viel probiert und doch nicht gewonnen
Volker Musche hatte wirklich viel probiert. Und fast jede seiner Amtshandlungen hatte funktioniert – zumindest beim ersten Mal. Danach jedoch lief bei seinen Oberliga-Handballern der SG Lok Schönebeck nicht viel zusammen. Das Team unterlag beim SV Irxleben am Sonntag mit 26 : 30 ( 14 : 14 ).
Nach einer Viertelstunde wechselte Musche Falk Hohmann ein, der mit seinem ersten Auftritt das 8 : 7 erzielte. Wenige Minuten später kam Ralf Borchardt, der den glücklosen Christian Schuster im Tor ersetzte. Die ersten beiden Bälle auf seinen Kasten hielt Borchardt. Und kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit kam Nico Krüger. Der setzte sich sehr gut durch, hatte aber Pech im Abschluss und traf nur den Pfosten.
Der Pfostentreffer war bezeichnend für die Offensive des Teams, das " schlecht mit der Chancenverwertung umgegangen ist ", sagte Musche. Vor allem in Halbzeit eins, als das Team mehrfach hätte in Führung gehen können, scheiterte es am glänzend aufgelegten Michael Rüdiger im Gehäuse der Gastgeber. " Er kennt viele Schönebecker schon lange ", erklärte SVI-Coach Guido Heisinger. " Seine Stärken liegen unten. " Warum Lok nun trotzdem immer wieder versucht hatte, ihn unten zu bezwingen, vermochte auch Musche nicht zu sagen. " Wir sind wieder da, wo wir in der vergangenen Saison waren. " Bezeichnend : Fünfmal versuchte es Schönebeck unten – fünfmal hielt Rüdiger. Insgesamt zeigte er 14 Paraden noch vor der Pause, dabei hielt er zwei Siebenmeter. Sein Gegenüber Borchardt hielt sechs Würfe, weshalb Schönebeck ein Unentschieden vor dem Wechsel retten konnte.
Den Start in Hälfte zwei verschliefen die Gäste vollkommen. Mehrere Ballverluste und drei Offensivfouls brachten den 16 : 19-Rückstand. " Wir wollen hier gewinnen ", spornte Borchardt seine Vorderleute an, nachdem er erneut zwei Paraden in Folge zeigte und Lok beim 23 : 21 ( 47. ) in Schlagdistanz war. Doch die Aufmunterung half nicht. Rüdiger lief zu Hochform auf, fischte nun auch die Bälle mit seinen Armen aus dem Winkel und hielt 13 Würfe. Michael Gottschalk stand ihm in nichts nach, als er zwei Minuten vor dem Ende eingewechselt wurde. Der 48-Jährige hielt einen Siebenmeter und einen Freien – 30 : 26. " Wir haben uns für unsere gute Abwehrarbeit nicht belohnt ", schätzte Musche ein. " Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Aber die Saison ist noch lang ", schaute er positiv nach vorn.
Fehler sah auch Heisinger bei seinem Team. " Das war schlecht, was wir gezeigt haben ", sagte er nüchtern. Vor allem hatten beide Teams " Probleme, sich auf die recht kleinlich pfeifenden Schiedsrichter einzustellen ". Heisinger hatte seine Mannschaft in der Halbzeit gewarnt, wie gewohnt zu Werke zu gehen. Irxleben bekam nach dem Wiederanpfi ff vier Zeitstrafen, Schönebeck sechs.
Irxleben : Gottschalk / Rüdiger – Aebi ( 2 ), Damm, Fink ( 3 ), Most, Grüneberg ( 1 ), Fritzsche, Hätscher ( 12 ), Nebe ( 4 ), Huber ( 8 ), Frank, Haberkorn, Böhm
Schönebeck : Schuster / Borchardt – Rabe ( 1 ), Krüger, Stark ( 4 ), Seifert ( 5 ), Hohman ( 3 ), Grüning ( 1 ), Herrmann ( 1 ), Kazmierowski ( 1 ), Bauer, Schulz, Barby ( 5 ), Weidner ( 5 )
Siebenmeter : Irxleben 11 / 11 – Schönebeck 7 / 3 ; Zeitstrafen : Irxleben 11 – Schönebeck 10


Jessen gelingt wie geplant Auftaktsieg
Wittenberger Oberligaherren kassieren Niederlage
WITTENBERG/MZ. Der Wettkampf um die Meisterschaftspunkte ist nun in allen Ligen eröffnet.
OBERLIGA MÄNNER
SV Friesen Frankleben Grün-Weiß Wittenberg 33:28
Die Gäste hatten sich weit mehr ausgerechnet. Und ihr Trainer Krzysztof Zubrzak machte nach dem Abpfiff keinen Hehl aus seiner Unzufriedenheit. "Wer in dieser Liga ganz vorn mitmischen will, darf solche Begegnungen einfach nicht verlieren. Schon gar nicht, wenn man am Anfang des Spieles auch noch dominiert."
Das hatten die Lutherstädter nämlich. Bis Mitte der ersten Hälfte bestimmten sie die Partie, lagen stets in Führung. Doch dann kam es zum für den Trainer unerklärlichen Bruch. "Im Grunde genommen machte Frankleben alles das, was wir machen wollten. Sie agierten gefährlich, zeigten Kampfeswillen, traten als Team auf. Am Schluss haben sie verdient die zwei Punkte behalten." Zubrzak zieht als Fazit dieser Niederlage, dass es noch Nachholbedarf in einigen Belangen gibt. "Die Jungs haben das Potenzial für mehr, nur müssen sie es umsetzen. Immer nur darüber reden bringt uns nichts."
Wittenberg: Christian Brandt, Steffen Bley, Rafal Faldrowicz, Oliver Balke (1), Piotr Pawlak (3), Stefan Schering, Robert Giese (4), Andreas Olle (3), Sebastian Engel (3), Torsten Fuchs (6 / 5), René Seiffert (1), Nico Meckel (2), Robert Szép-Kis (5)

Jessener SV 53 SG Seehausen 31:21
Mit den Altmärkern stellte sich ein absoluter Oberliganeuling in der Gymnasiumsporthalle vor und entsprechend unbekannt war dessen Spielstärke. Nach einer kurzen Abtastphase ging der JSV mit 4:2 und 6:3 in Führung und erzielte vor allem über die Außenpositionen sehenswerte Treffer.
Bis zum 7:5 hielten die Gäste die Partie sehr offen, auch weil Jessen die konzentriert vorgetragenen Gegenstöße der Hennigs-Schützlinge nur unzureichend unterband. Dann stabilisierte sich jedoch die Abwehr mit einem vorzüglichen Kevin Zwicker im Gehäuse sichtlich, und die Elsterstädter setzten sich bis zum 16:12-Halbzeitstand etwas ab. Nach dem Wechsel knüpften die Männer um den bemerkenswert aufspielenden Kapitän Matthias Bannert nahtlos an und zogen über 20:13 auf 26:15 davon. Spätestens ab der 45. Minute waren die Hansestädter aufgrund fehlender Kondition chancenlos. Jessen spielte weiter konsequent und konterte gnadenlos. Am Ende stand für das zufriedene Publikum und das stark kämpfende Team der Elsterstädter einer der höchsten Heimsiege der jüngeren Zeit auf der Anzeigetafel.
JSV 53: Zwicker, Hufnagel (7), Thieme (2), Picker (3), Bannert (1), Tiede (1 / 1), Walde (2), Kretschmann (11 / 6), G. Apfelbaum, F. Apfelbaum (2), Schäde (3), Plott (2)

BSV 93 Magdeburg TuS 1947 Radis 25:32
Einen Start nach Maß haben die Handballer aus Radis hingelegt. Denn der Liganeuling hat in der Landeshauptstadt das fast Unmögliche vollbracht.
Und dies, obwohl Pierre Sogalla (verletzt) und Christian Rupprecht fehlten. Dafür gab der regionalligaerfahrene Maik Mischek sein Punktspieldebüt. Die Startphase der ersten Halbzeit verlief ziemlich ausgeglichen, wobei die Führung ständig wechselte. Mit zunehmender Dauer bekamen die Magdeburger den Aufsteiger besser in den Griff und zogen beim 13:10 davon. Den Gästen gelang es aber, den Rückstand zu verringern (14:12). Nach dem Wiederanpfiff legte zunächst der Gastgeber so richtig los, und die mitgereisten Fans mussten mit ansehen, wie ihre Mannschaft den Anschluss zu verlieren begann. Aus dem 14:12 wurde plötzlich ein 19:13, ein Debakel schien sich anzubahnen. Doch dann ging der berühmte "Ruck" durch die Reihen der TuS-Sieben, und plötzlich lief es. Der Rückstand wurde Tor um Tor verkürzt und mit dem 23:23 erstmals wieder der Ausgleich geschafft. Magdeburg hatte sein Deckungssystem auf eine offensivere Variante umgestellt, und dies nutzten Christian Schmidt und Sebastian Mensch im Zusammenspiel so richtig aus. Da sich auch Patrick Rogall im Tor steigerte, baute Radis die Führung kontinuierlich aus und siegte am Ende klar mit 32:25 und nimmt damit den zweiten Tabellenplatz ein.
Radis: P. Rogall, I. Otto, Ch. Schmidt (3), F. Lampe (4), S. Mensch (7), N. Bergelt (3), M. Tuckay (1), M. Mischek (7), F. Hildebrandt, R. Nathow (7)

Handball-Oberliga : HV Rot-Weiss Staßfurt – SV Oebisfelde 25 : 25 ( 13 : 8 )
Friedrich trifft ins Glück
Diese Dramatik hatte sich das Spiel eigentlich nicht verdient. Plötzlich standen die Zeichen auf Niederlage, selbst verschuldet vom HV Rot-Weiss Staßfurt in der heimischen Merkewitz-Halle. Aber am Sonnabend gab es Unvermögen in so einigen Momenten, jenes des SV Oebisfelde in den letzten zwei Minuten, als eine 25 : 23-F ührung nicht mehr reichen sollte : Die Handball-Oberligisten trennten sich 25 : 25 ( 13 : 8 ) -unentschieden.
Staßfurt. Am Ende umarmten sich alle, drückten sich ob des Glücks, das ihnen widerfahren war und das Jörg Friedrich besiegelt hatte mit seinem abschließenden Treffer Sekunden vor der Schlusssirene. Für Rot-Weiss-Trainer Jürgen Wartmann war die Aufholjagd trotz doppelter Unterzahl in der Endphase auch ein Zeichen von Moral, nach dem sich seine Schützlinge vor allem nach dem Wechsel durch die aufgrund der vielen Unterbrechungen ewigen 30 Minuten gequält hatten. " In der ersten Halbzeit waren sehr gute Passagen zu sehen ", erklärte Wartmann. Den Höhepunkt dieser lieferten Marco Richter, der Tobias Ortmann zum Kempa-Trick herausgefordert und Ortmann dies mit dem Treffer zum 2 : 1 angenommen hatte. Das war schön, aber was fehlte, war das Tempo, mit dem die Staßfurter eine Woche zuvor den SV Irxleben noch schwindlig gespielt hatten. " Sie haben auf Alexander Ernst gewartet ", fand Wartmann den Grund dafür. Der Trainer hatte nämlich mit doppeltem Angriff-Deckungs-Wechsel agieren lassen. Für Friedrich kam Volker Wartmann, für Ernst kam Matthias Schröder – und umgekehrt. Dass diese Maßnahme nicht jedem in der Halle gefi el, wusste auch Wartmann, aber " das war richtig so, das lasse ich mir nicht schlecht reden. Sicherlich werden wir in Zukunft auch andere Varianten spielen, das ist klar ". Aber natürlich " war der Spielfl uss gehemmt ".
SVO-Coach Thomas Meinel hatte nun die Nervosität beobachtet bei den Kontrahenten, " beide kennen sich schon lange ", erklärte Meinel. Vielleicht war diesem Aspekt die hohe Anzahl der technischen Fehler geschuldet. Hinzu kamen acht Paraden Stefan Wiederholds in der ersten Halbzeit sowie die Fehlwürfe der Rot-Weissen, weshalb es nach 16 Minuten nur 4 : 3 stand. Während Staßfurt konsequent die 5-1 in der Abwehr zelebrierte, stellte Meinel Mitte der ersten Hälfte auf jenes System nach einer 6-0 erst um. Den Schlussspurt zur klaren Halbzeitführung des Gastgebers konnte dies nicht verhindern. Rot-Weiss zog auf fünf Tore davon. " Ich habe der Mannschaft gesagt, wir dürfen uns nicht auf das 13 : 8 ausruhen, die zweite Hälfte geht wieder bei Null los und wir wollen sie unbedingt gewinnen ", so über die Kabinenansprache. Es kam anders. " Mir hat nicht gefallen, was einige Spieler in der Abwehr gezeigt haben. "
Abwehr, aber auch Angriff : Oliver Jacobi kam überhaupt nicht ins Spiel, er erzielte nach 45 Minuten seinen ersten von zwei Treffern. Es nützte auch wenig, dass Staßfurt innerhalb von zwei Minuten von einem zwischenzeitlichen 14 : 13, denn Oebisfelde hatte offensiv zugelegt, auf ein 17 : 13 ( 39. ) davongezogen war. Vielleicht war das auch viel zu leicht, weshalb der lethargische Auftritt seine Fortsetzung fand und beim 20 : 20 ( 52. ) mit dem ersten Ausgleich in dieser Partie seinen Höhepunkt erreichte. Als dann Eike Rach Rot nach dem Treffer von Andreas Kalupke zum 22 : 24 ( 58 : 08 ) sah, auch Jacobi beim 24 : 25 ( 59 : 28 ) vom Feld musste, Ernst hatte zuvor per Freiwurf getroffen, glaubten wohl die Wenigsten an ein positives Ende. Und dann das : Oebisfelde spielte seinen letzten Angriff " nicht so, wie es vorgesehen war ", so Meinel. Vorgesehen war Kalupke, " der viel stärker im Zweikampfverhalten ist ". Kalupke warf aber nicht, der SVO hatte die Chance vergeben, es lief der letzte Angriff Staßfurts, das mit Schröder für Wiederhold wenigstens fünf Akteure stellte, und es kam der Pass auf Friedrich, der aus spitzem Winkel das 25 : 25 erzielte.
" Man hat gesehen, dass man sich jedes Spiel immer wieder erarbeiten muss ", sagte Wartmann. " Aber der Punkt ist völlig verdient. Und man muss immer bedenken, dass der Gegner einer Topfavoriten in der Oberliga war. " Kein Vergleich zu Irxleben also. Auch Meinel konnte mit dem Punkt leben : " Wir hatten das Spiel eigentlich schon in der ersten Halbzeit verloren. " Das galt für Rot-Weiss nach dem Wechsel.
Rot-Weiss Staßfurt : Wiederhold / Schliwa – Richter ( 6 ), Wartmann, Ortmann ( 1 ), Friedrich ( 7 ), Halfpap, Jacobi ( 2 ), Ernst ( 6 ), Rach ( 3 ), Schröder, Scholz, Hoppe ( 1 )
SVO : Drese / Ellenberg – P. Seiler, Eckert ( 1 ), Ni. Bischoff ( 5 ), Herrmann ( 7 ), Vorobev, Werner ( 1 ), Thiele ( 2 / 1 ), Wolter, Vogel ( 1 ), Kalupke ( 8 ), F. Seiler, No. Bischoff
Siebenmeter : Staßfurt 2 / 1 – Oebisfelde 2 / 1 ; Zwei Minuten : Staßfurt : 6 – Oebisfelde 6 ; Rot : Tobias Ortmann ( 59 : 58 ), Oliver Jacobi ( 59 : 28 ), Eike Rach ( 58 : 08 / alle Staßfurt ; Ausschluss : Florian Seiler ( 51 : 58 / Oebisfelde )

Mit hängenden Köpfen schlichen die Güsener nach ihrer schwachen Leistung gegen Calbe vom Parkett. 29: 39-Heimklatsche für einen enttäuschenden Güsener HC
Am 2. Spieltag der Handball-Oberliga leistete der Güsener HC Aufbauarbeit für die TSG Calbe. Im Duell der am ersten Spieltag sieglosen Mannschaften unterlag ein überraschend kraft- und ideenloser
GHC den Gästen von der Saale am Wochenende 29 : 39 ( 13 : 20 ).
Güsen ( ghc ). Zwar ging der Güsener HC zu Beginn des Spiels mit 2 : 0 in Führung, doch das war es dann auch schon. In der Folgezeit wurden gleich vier klare Einwurfchancen vergeben. Dies ermöglichte Calbe die Wende. Fortan lagen die Gastgeber bis auf das 5 : 5 immer in Rückstand. Beim 5 : 8 lag Güsen wieder mit drei Toren hinten, bäumte sich auf, kam auf 10 : 11 heran, um dann aber nach dem 11 : 13 nach gut 20 Minuten sechs Tore hintereinander zu schlucken. Damit war die Partie gegessen. Calbe lag zur Pause schier uneinholbar mit 20 : 13 vorn. Güsen präsentierte sich im Angriff zu harmlos und in der Abwehr ohne Körpersprache. Damit war zumindest an diesem Tag kein Blumentopf zu gewinnen.
In der zweiten Halbzeit spielte Calbe seine ganze Cleverness aus und nutzte die Güsener Abwehrschwächen vornehmlich auf den Außenbahnen aus. Selbst in zweifacher Unterzahl fand Calbe den Weg zum Torerfolg. Die unnötigen Ab- und Anspielfehler ermöglichten den Gästen einfache Tore.
Beim 16 : 26 nach knapp 40 Minuten lagen die Gastgeber erstmals mit zehn Toren zurück, wobei bis zum Schlusspfiff nicht einmal mehr Ergebnis-Kosmetik gelang. Nach dem 24 : 36 ( 50. ) lag Güsen noch dreimal gar mit zwölf Toren zurück. Dabei war nicht zu übersehen, dass gerade über die Kreispositionen einfach zu wenig gelang. Und wenn Kevin und Christian Haßbargen 23 der 29 Güsener Tore erzielten, spricht das nicht gerade für die Mannschaft, in der es ohnehin lediglich fünf Torschützen gab.
" In der zweiten Halbzeit fand kein Aufbäumen statt, die Spieler gaben sich mit der Niederlage zufrieden. Von Beginn an hat die mentale Einstellung zum Gegner als auch zum Spiel gefehlt. Calbe hat uns als Auswärtsmannschaft gezeigt, mit welcher Einstellung und Körpersprache wir als Heimmannschaft hätten auftreten müssen. Diese Art von Einstellung durch alle Mannschaftsteile hindurch ist inakzeptabel. So etwas geht einfach nicht ", kritisierte GHCTrainer Peter Arndt.
Güsener HC : Ch. Bretschneider,, Beyer – K. Haßbargen 7, B. Bretschneider 1, Eichner, Beyer, Ch. Haßbargen 16, Müller, R. Klewe 1, Geue, Salomon, Schwab, S. Bretschneider 4

Oberliga : Güsen – TSG Calbe 29 : 39 ( 13 : 20 )
Souveräner Erfolg in fremder Halle
Güsen ( gle ). Nach der 29 : 32-Auftaktniederlage gegen den Aufsteiger TuS Radis boten die Oberliga-Handballer der TSG Calbe am Sonnabend eine souveräne Vorstellung und siegten mit 39 : 29 ( 20 : 13 ) beim Güsener HC.
" Die Mannschaft hat sich heute stark präsentiert und auf die schwache Leistung aus der Vorwoche die richtige Antwort gegeben ", so Trainer Eckhard Rätzel nach der Partie. Die TSG wollte den Auswärtssieg unbedingt und offenbarte dabei alte Calbenser Tugenden – Einsatz, Siegeswille und Kampf bis zur letzten Minute.
Zwar legten die Gastgeber eine schnelle 2 : 0-F ührung vor, doch die Gäste blieben unbeeindruckt und gingen mit fünf Toren in Folge selbst mit 5 : 2 in Front. Güsen konnte noch einmal zum 5 : 5 ausgleichen, doch die TSG blieb spielbestimmend und setzte den Gegner immer wieder unter Druck. Vor allem die Abwehr zeigte sich stark verbessert. Auch die Angriffs-Effektivität und Spielfreude war gegenüber der Vorwoche um einiges besser. Nach dem 11 : 13 setzten sich die Gäste mit einem energischen Zwischenspurt und sechs Toren in Folge auf 11 : 19 ab und führten zur Pause mit 20 : 13.
Auch nach dem Seitenwechsel dominierte Calbe die Partie und ließ die Gastgeber nur wenig zur Entfaltung kommen. Die Abwehr kämpfte aufopferungsvoll, und die Ballgewinne wurden sofort per Konter in Tore umgemünzt. Dabei tat sich besonders Felix Kralik hervor, der am Ende mit 13 Treffern erfolgreichster TSGWerfer war. Vor allem aber überzeugten die Gäste mit ihrer geschlossenen Mannschaftsleistung, waren von allen Positionen erfolgreich und schraubten den Vorsprung weiter nach oben. Beim 26 : 39 ( 58. ) durch Christian Hübner war längst alles klar, die restlichen drei Güsener Treffer waren nur noch Ergebniskosmetik.
Philipp Kaiser sagte nach der Partie : " Wir haben über den Kampf zum Spiel gefunden und uns voll rehabilitiert. Den Sieg sollten wir aber nicht überbewerten. Wir müssen weiter hart im Training arbeiten und diese Leistung auch beim nächsten schweren Auswärtsspiel bei Wittenberg-Piesteritz bestätigen.“
Güsen : Ch. Bretschneider / Beyer – K. Haßbargen ( 7 ), B. Bretschneider ( 1 ), Eichner, Beyer, Ch. Haßbargen ( 16 ), Müller, R. Klewe ( 1 ), Geue, Salomon, Schwab, S. Bretschneider ( 4 )
Calbe : Bertram Knörich- Sowa ( 1 ), Doll ( 1 ), Hulha ( 5 ), Roost ( 4 ), Kaiser ( 4 ), Kralik ( 13 ), Deumeland, Rätzel ( 4 / 3 ), Hübner ( 7 )

Handball-Oberliga : SV Langenweddingen - HSV Haldensleben 33 : 30 ( 16 : 15 )
Starke zweite Hälfte sichert den Derbysieg der Sülzetaler ab
Die Oberligahandballer des SV Langenweddingen besiegten am Sonnabend im ersten Punktspiel der neuen Handballsaison 2009 / 10 den HSV Haldensleben mit 33 : 30 Toren und feierten somit einen gelungenen Saisonauftakt.
Langenweddingen. Beide Teams standen gehörig unter Druck, denn nach dem Pokalaus der Gäste bei der dritten Männervertretung des SVL wollten sie Wiedergutmachung betreiben. Der Gastgeber hingegen wollte beweisen, dass man, als Aushängeschild des Vereins, ebenfalls gegen den HSV bestehen kann. Langenweddingen legte – nachdem es zunächst eine Weile gedauert hatte, bis überhaupt ein Treffer fiel – vor und ging mit 3 : 1 in Führung. Doch die Mannschaft von Enrico Nefe drehte den Spieß um und lag bald selbst mit 5 : 3 in Front. Die Partie blieb spannend und ausgeglichen. Der SVL kämpfte sich nach Toren von beiden Neuzugängen, David Stolze und Karl Hermann, welche damit einen gelungenen Einstieg ablieferten und zusammen 16 Treffer erzielten, bis zum 9 : 9 zurück. Dann folgte die stärkste Phase der Heimmannschaft in der ersten Hälfte. Der inzwischen ins Tor gewechselte Ferry Heuer hielt gut und der SVL konterte. Ricardo Schult, Tim Heine und Karl Hermann vollendeten zur 13 : 9- Führung. Dann kam ein Bruch ins Langenweddinger Spiel, denn Abwehrchef Alexander Rohr erhielt die zweite Zweiminutenstrafe, wodurch er nur noch bedingt einsetzbar war. Der HSV nutzte die Unordnung nach der Umstellung aus und war über 14 : 11 beim 14 : 14 wieder im Spiel. Zur Pause führte der SVL mit 16 : 15. " Ich habe der Mannschaft in der Halbzeitpause erklärt, dass sie guten Handball gespielt hat, aber zu einfache Gegentore hinnehmen musste ", berichtet SVL-Trainer Markus Deinert.
Der Gastgeber erwischte in der zweiten Hälfte den besseren Start. David Stolze per Strafwurf und aus dem Rückraum, sowie Sebastian Schneider und Ricardo Schult schossenden SVLzur 20 : 16- Führung. Die Abwehr stand sicherer, vor allem Sebastian Höppner und Tim Heine kämpften verbissen, zudem zeichnete sich Heuer mehrfach aus. Die Sülzetaler gaben weiterhin den Ton an und hielten den Gegner über 23 : 18 und 26 : 21 auf Distanz. Hermann, Stolze und Höppner trafen zum 29 : 25 und als der eingewechselte Carlo Bzdok das 31 : 25 erzielte und Stefan Schult das 32 : 26 gelang, war das Spiel gelaufen. Haldensleben gelang nur noch ein wenig Ergebniskosmetik. " Kompliment an meine Mannschaft für den gelungenen Saisonauftakt. Spielerisch war eindeutig eine Steigerung zu erkennen. In der zweiten Halbzeit haben wir den HSV beherrscht und auch verdient gewonnen. Überzeugt haben vor allem unsere Neuzugänge und Ricardo Schult, " attestierte ein zufriedener SVLTrainer Markus Deinert. Langenweddingen : Matthias Krüger, Ferry Heuer - C. Bzdok ( 1 ), Stolze ( 11 ), R. Schult ( 7 ), N. Bollmann, Schneider ( 3 ), Höppner ( 2 ), Lange, Hermann ( 5 ), Heine ( 1 ), Rohr ( 2 ), S. Schult ( 1 ).
HSV Haldensleben : Wichmann, Tümmler - Krüger ( 3 ), Hilliger ( 9 ), Deutschmann ( 1 ), Schöttke ( 8 ), Tysach, Schafft ( 4 ), Papendiek ( 4 ), Große, Teßmann, Jagla ( 1 ), Haselhorst.


Der Spielbericht von Seehausen war in der Volksstimme noch nicht zu sehen....:eek:

Antworten:

2.Spieltag Ergänzung

Handball-Oberliga, Männer

BSV 93 böse vom Aufsteiger TuS Radis überrascht – 25:32

Nach der dürftigen Vorstellung gegen den HSV Haldensleben vor Wochenfrist blieb die erhoffte Leistungssteigerung beim BSV 93 aus. Die Olvenstedter Oberliga-Handballer unterlagen in eigener Halle TuS Radis deutlich mit 25:32.
Zwar konnte der BSV gegen den Aufsteiger ein zwischenzeitliches Sechs-Tore-Polster erspielen, verlor dann jedoch völlig den Faden und rannte in einen Konter nach dem anderen.
Nach dem Auftakterfolg der Gäste gegen Calbe war der BSV vorgewarnt. Dennoch ging die Mannschaft um das Trainergespann Eckstein/Lantzsch von Beginn an zu leichtsinnig in die Partie. Besonders in der Deckung klappte die Abstimmung nicht. So legte Radis bis zum 2:3 stets vor, bevor die Magdeburger zu ihrer ersten Führung kamen (4:3).
Ronny Thiele, bester Schütze mit acht Treffern, konnte mehrmals mustergültig auf Linksaußen bedient werden und nutzte seine Chancen konsequent. Obwohl die Unstimmigkeiten in der Deckung kaum zu übersehen waren, setzten sich die Hallenherren auf 10:7 ab.
Doch dann ließ der BSV zunehmend die Dynamik in den Angriffsaktionen vermissen und rieb sich vor der gegnerischen Abwehr auf. Auf der Gegenseite nutzten die Rückraumspieler des Gastes die sich bietenden Lücken konsequent. Nach einem Gegentor durch einen
direkten Freiwurf ging der BSV mit einer 14:12-Führung in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn wuchs der Vorsprung sogar auf 18:12 an. In der Folgezeit verfielen die Gastgeber aber erneut in den Trott der Anfangsphase. Dazu gesellten sich immer mehr technische und Regelfehler. Eine Viertelstunde vor dem Ende hatte der BSV dann völlig
den Faden verloren. Binnen kürzester Zeit luden Abspiel- und
Fangfehler die Gäste zu Tempogegenstößen ein.
Selbst eine Auszeit von Trainer Lantzsch beim Stand von 23:21 verpuffte. Zusehends verfiel man nun in Hektik vorm gegnerischen Gehäuse und kam gar nicht mehr zum Abschluss. Nach sechs Gegentoren hintereinander (23:27) sah sich der BSV einem Vier-Tore-Rückstand gegenüber. Auch eine offensivere Deckung der Hausherren
lud die Radiser nur weiter zu einfachen Treffern ein.
Fazit: Mit fast 20 Technik und Regelfehlern allein im zweiten Abschnitt :eek::confused::eek: kann man auch gegen einen Aufsteiger keine Punkte gewinnen.
BSV 93: Ch. Fredow, F. Fredow – Bade 3, Berger, Heinicke, B. Hoffmann 3, M. Hoffmann 1, Kolberg 3/1, Nowak 6, Pethe, Thiele 8, Zengerling 1.






von Coach.Manni - am 09.09.2009 13:38
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.