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Radiohörer-Forum
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vor 5 Jahren, 4 Monaten
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Radio Moskau und Nürnberger Privatsender sind schuld dass ich so gerne Radio höre.

Startbeitrag von Winterkönig am 30.06.2012 15:21

Heute möchte ich euch an meine Leidenschaft fürs Radio hören teilhaben lassen.

Anfang der 80er kannte ich nur die Hörfunkprogramme des Bayrischen Rundfunks (Bayern 1 -4) und das Programm des DLF.

1987 kam ich nach Nürnberg ins Internat. Dort hörte ich zum ersten mal Privatfunk. Wer den Privatfunk von damals kennt, weiß das es ein großer Unterschied ist was man jetzt so im Radio hört. Schnell verliebte ich mich in Programme wie Gong 97,1, Radio Down Town oder den Schlager und Oldie Sender Radio 5 der sich mit dem Alternativen NKL Sender Radio Z eine Frequenz teilte. Legendär war immer der Übergang wenn Radio Z zum senden begann, und denn Wechsel mit folgenden Worten begann „Elvis geht, Radio Z kommt“.

1988 versuchte ich auch mal Radio auf Mittelwelle und Kurzwelle zu empfangen. Das erste Programm was ich damals (glaube Mittelwelle) hörte war das deutsche Programm von Radio Moskau. Damit entbrannte in mir erst recht die Leidenschaft für Radio.

Genau im selben Jahr bekamen wir zuhause auch noch Kabelanschluss, weiß noch wie ich am Wochenende Nachhause kam und auf meinen klein Schwarz-Weiß Fernseher Tele 5 auf einmal lief.
Jedenfalls bemerkte ich schnell das man über Kabel nicht nur Fernsehen sondern auch Radio hören konnte. Dort wurden schnell Sender wie RadioRopa Info, Star*Sat Radio , Rias 2 und Ö3 zu meinen Lieblingssender. Später auch JAM FM das kurze Zeit auch durch 89 Hit FM ersetzt wurde.

In Nürnberg (Internat) lernte ich einen neuen Radio Sender kennen. Es handelte sich um DT64. Damals wusste ich noch nicht das es ein DDR Sender ist, aber das Programm war einfach Genial. Nach dem Mauerfall wurde DT 64 bei uns auch im Kabel eingespeist, so konnte ich diesen tollen Sender auch zuhause in Amberg hören.

1991 begann ich mit meiner Lehre und kaufte mir von meinen ersten Gehalt einen Weltempfänger. Es handelte sich um den Siemens RK 651.

http://www.nautibits.be/aanbiedingen/rubriekenaanbiedingen/aelektriekwater/imagesaelektriekwater/siemensradio.jpg

Mit diesem Gerät empfing ich auf Kurzwelle auch meine ersten Piratensender.

Nach der Lehre kaufte ich mir einen DSR-Tuner von Amstrad. Dort hörte ich zum erstenmal das tolle Schlagerprogramm von RPR2 und Langeman und die Morgecrew auf NRJ München.

Nachdem DSR eingestellt wurde und wir 1998 auf Sat umstiegen legte ich mir ein ADR-Receiver von Kathrein zu. Dort begeisterte ich mich schnell für Fritz und Sunshine Live.

Ab 2001 hörte ich auch Radio über meinen Digitalen Sat-Receiver. Der ADR Receiver blieb aber weiter. Weil bis 2005 oder wares 2006 konnte man nur über ADR fast alle ARD-Hörfunkprogramme hören.

Desweiteren legte ich mir 2003 ein Worldspace Radio zu. Zum erstenmal konnte ich draußen im Garten Internationale Sender über Sat hören.

2004 legte ich mir meinen ersten DAB-Radio zu. Hier in Amberg war das Teil damals kaum zu gebrauchen. In Nürnberg dagegen schon
2010 legte ich mir dann mein erstes Internetradio zu. Und lernte dadurch wieder viele neue Sender kennen und lieben. 2011 legte ich mir dann noch mein DAB+ Radio zu. Der im Gegensatz zu meinen alten DAB-Radio auch hier in Amberg und sogar in der Wohnung funktioniert.

Antworten:

ja es gab (und gibt) sie immer(noch) diese Perlen im Rundfunk. Viele sind gegangen oder (gegangen worden), aber es kam auch immer wieder was neues nach. Ich höre auch schon immer gerne sunshine live, Radio Bob habe ich aber erst mit der Ausstrahlung via DAB+ kennengelernt und finde den auch sehr gut.

Früher als Kind war ich stolz auf Empfänge aus Berlin (wenn Überreichweiten waren), da gab es dann z.B. SFB1 zu hören. Bei meinem Opa, welcher eine große UKW-Antenne auf dem Dach hatte gab es den immer, darüber hinaus Rias1 und 2 und SFB 2 (zusätzlich zu den regionalen).

DT64 haben hier in meiner Region wirklich sehr viele Leute gerne gehört, als dessen Sendeende anstand waren allerorten gesprayte "DT64"-Logos zu sehen.

.

von Felix II - am 01.07.2012 08:18
Ja, der deutsche Dienst von Radio Moskau ging praktisch über Bolshakovo 1386 "mit dem nassen Finger". Das Signal hatte selbst hier im Westen absolute Ortssenderqualität bei Dunkelheit und war bei Dämmerung eines der ersten, die Auftauchten. In der spannenden Zeit um 1989 bis 1991 habe ich ebenfalls oft Radio Moskau gehört.

Auch an Radioropa Info erinnere ich mich gerne, weil es da am Sonntagabend eine DX-Sendung gab. Fasziniert war ich auch von Star'Sat Radio, das zunächst aus Grünwald bei München sendete und von Jo Lüders gegrundet wurde. Der war zuvor bereits in einigen südtiroler Projekten beteiligt gewesen, weilt aber inzwischen nicht mehr unter uns.

Leider war Star*Sat kein kommerzieller Erfolg und wurde später von der Radioropa-Gruppe übernommen. Damit verschlechterte sich das eigentliche Markenzechen des Senders: Nämlich der hervorragende Klang, das damals sogar von Bundepostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling dafür persönlich gelobt wurde.

Der größte Vorteil des Kabelanschluss bei uns im Haus war, dass ich endlich SWF 3 rauschfrei in Stereo hören kommte. Die Elmi radio Show war sonntags Pflicht, und vor der Schule natürlich, aber immer mit Comedy, die diesen Namen verdiente: Ützwurst und Osterwelle in Taxi Sharia sind bis heute unerreicht. Die haben die damals wohl berühmteste Telefonummer Deutschlands -- 07221 2011 -- sogar als gesungenen Jingle gehabt.

Heute führt ein Anruf bei dieser Nummer leider nur noch in die absolute Leere und Ödnis. Doch zu den besten Zeiten war darunter von 0 bis 4 Uhr das "C-Team" zu erreichen -- bestehend aus Christian Thees und natürlich Anke Engelke.

von Alqaszar - am 03.07.2012 02:59
Auch ich habe seinerzeit den "Sender für Frieden und Forschung" gehört. Ich fand schon als Kind interessant, am Nordmende meiner Eltern auf Sendersuche zu gehen. Das Teil war sehr empfindlich, und machte sogar RTL auf 97 MHz hörbar. Auf Kurzwelle war das Teil auch eine Wucht. Das war bis Anfang der 1980er durchaus hörenswert. Später hörte ich natürlich auch viel SWF 3. Bis 1986 plötzlich zwei interessante Programme aus Belgien hier sehr gut zu empfangen waren: RTI aus Gemmenich und Radio Fantasy aus Raeren. Da begann meine Leidenschaft für das Antennenbauen, weil mir da richtig bewusst wurde, was uns hier auf UKW eigentlich fehlt. Zwar gab es 3FM aus den Niederlanden mit aktueller Musik, aber ausgerechnet bei den Veranstaltern mit der besten Musik (damals Avro, Tros und Veronika) klangen für mich die Moderatoren wie Losverkäufer auf der Kirmes. Da gefiel mir der trockene Humor der Sprecher bei Studio Brussel, welches auch damals den Sendebetrieb aufnahm, wesentlich besser.

von Bolivar diGriz - am 05.07.2012 05:43
hallo da bist du genauso ein radioliebhaber wie ich.
ich habe 1983 angefangen richtig radio zu hören.
erstmals bayern drei, ab 15 juli radio bavaria international/m1.
und radio brenner.
1984 hörte ich viel radio c 1985 hörte ich da ich ja in der blindenschule in münchen unter der woche war radio xanadu radio 44 radio aktiv radio brenner radio m1 gong 2000 und am wochenende charivari rosenheim.
1987 hörte ich radio 2day starsat radio und 89 münchen. und xanadu 93.3.
1992 hörte ich 89 hit fm.
dann als ich mit der lehre fertig war hörte ich in rosenheim über kabel starsatradio, radioropa info,
und rtl-radio.
1994 hörte ich jam fm und 89 hit fm.
1996 hatte ich einen besonderen radioempfänger wo man 89 hit fm und radio 2day auf 89.0 gut hören konnte.
1998 hörte ich jam fm evosonicradio,
und dann hörte ich bis 2000 89 hit fm dann radio 2day.
1993 kaufte ich mir einen weltspaceemfänger und hörte hit mix fm und twentyforseven.
und einige blackmusicsender.
dann kam mir ein satelitenrisiver 1992 und ich hörte dann auf hotbeat discoradio und partyradio.
und vieles mehr. natürlich 2002
2005 hörte ich hit mix fm über satelit, und dann über internet.
2006 kam bei mir das erste mal internet in frage wir hörten als wir den pc erstmals über das internet anschließen energy hamburg, und audiojuice.net.
heute höre ich über internetradio die bayernsender wie charivari rosenheim galaxy rosenheim, 89 hit fm mit den 3 channels,
oder auch mal jam fm mit den 2 channels.
oder rtl-radio.
ich höre aber ganz gerne idn italian dance network italosoundradio, di fm inbeatradio.
flyflew,
www.laut.fm/flyflew
und radio nova chicago und eurodance unseren sender
www.laut.fm/radiofresh
und deluxe radio disco.
oder auch gerne arabella oder liferadio austropop.
und dann habe ich ein dab-plus und höre rt1 in the mix rt1 fantasy magicstarradio, megaradio aber auch mal gerne bayern 1 oder bayern 3.
als es nur dab also nicht dabplus gab hörte ich auch augsburger sender.
in den 80er jahren so 1981 -82 hörte ich oft über mitelwelle sr1 europawelle sa und radio luxemburg.

von stephan kirsch - am 05.07.2012 13:30
seinerzeit den "Sender für Frieden und Forschung" gehört.

Das war Frieden und Fortschritt.... Peace & Progress, kam immer halbstündlich vor & zwischen den Radio Moskau-Auslandsdiensten auf MW 1322/1321 kHz.

von kirkroger - am 09.07.2012 00:10
Zitat
Alqaszar
Leider war Star*Sat kein kommerzieller Erfolg und wurde später von der Radioropa-Gruppe übernommen. Damit verschlechterte sich das eigentliche Markenzechen des Senders: Nämlich der hervorragende Klang, das damals sogar von Bundepostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling dafür persönlich gelobt wurde.


Der Klang war für damalige Verhältnisse wirklich ganz gut. Trotzdem war das Markenzeichen eher die gute Musikauswahl und das man nicht mit Claims, Gequatsche und vielen Jingles genervt wurde. Das Problem war halt, dass man nur im Kabel zu hören war und damit auch die Hörerzahlen sehr begrenzt waren. Nur die wenigsten haben damals den Kabelanschluss auch fürs Radio genutzt.

von zerobase now - am 09.07.2012 09:53
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