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Lass knacken! Reinke, Koschwitz und Vinyl

Startbeitrag von Reinhold Heeg am 07.09.2013 21:40

Am 8.9.2013 lassen es 2 Radiolegenden heftig knacken. Ab 12:00 Uhr werden Werner Reinke und Thomas Koschwitz ausschließlich die schwarzen Vinyl-Scheiben aus einem reaktivierten Studio senden. Ganze 7 Stunden, also bis 19:00 wird das dauern.

http://www.hr-online.de/website/radio/hr1/index.jsp?rubrik=72203&key=standard_document_49483685

Schönes Wochenende
Reinhold

Die 50 interessantesten Antworten:

Was für eine tolle Radio-Sendung - ein 7 Stunden-Flashback in längst vergangene Radio-Zeiten. Kein digitales Format-Radio, nein "analoges" Radio mit zwei Profis und Fachkenntnis (vor allem von Werner).
Beide Moderatoren vereint an ihrer "alten" Wirkungsstätte - beim HR. Seit gefühlten 25 Jahren saß ich nicht mehr so lange gebannt vorm Radio und war einfach nur begeistert, wie die beiden die Vinyls (welche die eingeladenen Hörer mitbrachten) abfeierten.

Wäre die 2. Stunde auch als Download verfügbar? Ich bin erst gegen 13:30 Uhr zum Hören gekommen. Wäre sehr nett, um zu hören was die beiden Herren da noch von sich gegeben haben.
Danke an tojo für die 1. Stunde. Danke!
Viele Grüße,
Andreas

von Kangoo - am 09.09.2013 19:40
ok,

hier ist schon mal der zweite Teil 13:00-14:00 Uhr: hr1---MIXTAPE-hr1-09-08-13-03-36.mp2

Ich hätte notfalls auch die restlichen Teile, aber muss ich alles allein machen :joke: ??? Ein paar andere hier haben es doch sicher auch auf der Festplatte.

Gruß
Torsten

von tojo - am 09.09.2013 20:51
Zitat
Exidor
Und wieso wird es dann heftig knacken? Wurden die Platten falsch gelagert? Ist der Plattenspieler kaputt oder aus der untersten Preisklasse? Bei mir zu Hause knacken Schallplatten normalerweise nicht, schon gar nicht "heftig".


Das ist halt diese Assoziation jener, die nur Musik von CD oder Festplatte kennen und Platten nur vom Hörensagen bzw. der Werbung glauben, dass alles in "CD-Qualität rausch- und knisterfrei " sei.
Ältere Archivaufnahmen im Fernsehen müssen ja auch immer mit diesem gekünstelten, völlig wiedersprüchlichem "Filmlook" hinterlegt werden: Simulierte Laufstreifen, Staub und ein in der Praxis nie so schlecht möglicher Bildstand.

von Radio_DDR - am 11.09.2013 16:57
Zitat
Exidor
Und wieso wird es dann heftig knacken? Wurden die Platten falsch gelagert? Ist der Plattenspieler kaputt oder aus der untersten Preisklasse? Bei mir zu Hause knacken Schallplatten normalerweise nicht, schon gar nicht "heftig".


Naja. Platten knacksen und knistern, das ist nunmal physikalisch bedingt. Natürlich kann man dagegen bis zu einem gewissen Maße etwas tun, aber eine bereits oft abgespielte und vielleicht auch nicht optimal gelagerte Schallplatte knistert halt. Auch eine pressfrische Platte ist nicht perfekt, auch nicht auf einem EMT.
Mal davon abgesehen, wie hättest du die Sendung genannt?

Ich hoffe, dass man das Konzept wieder aufgreift. Die Sendung hat richtig Spaß gemacht - Radio mit Herzblut gemacht, so wie es sein sollte!

von DigiAndi - am 12.09.2013 10:59
Wobei die Störgeräusche dieser Tonträger eher zu verschmerzen sind als die "rausch und knisterfreien Digitalübertragungen" mit ihren entstellenden Soundprozessings.
Aber heutige Platten sind auch nicht mehr mit denen aus früheren Jahrzehnten zu vergleichen. Wenn Quellmaterial per Mail in gezippten 128er mp3-Dateien zur Mastererstellung/Presswerk oder zum Direktschnitt geht, kann man sich in etwa vorstellen, welch geringe Qualitätsansprüche da dahinter stecken. Hauptsache eine Platte, aber nicht im Entferntesten die Vorteile ausgenutzt, die sich dort im Gegensatz zu anderen Verfahren anböten.

von Radio_DDR - am 12.09.2013 19:37
Vielen Dank auch von mir für die Bereitstellung der Files. Klasse Sendung von HR1, mit dem für mich einer der besten Moderatoren im deutschen U-Rundfunk, Werner Reinke. In den 80igern war er bei HR3 eine Kultfigur und hatte ich seine Sendungen äußerst gern gehört. Sein Vertreter, Thomas Koschwitz, konnte ihm allerdings nicht das Wasser reichen, macht aber seine Sache hier als Co-Moderator gut.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 23.09.2013 15:00
Ich nehms auf, aber weiß nicht wohin damit. Mein DYON Raptor hat bei manueller Aufnahme eine Begrenzung von 2 Stunden Aufnahmedauer. Ob ich wie bei TV auch Radio programmieren kann, muss ich erst noch herausfinden. Nehme ich manuell auf, müsste ich alle 2 Stunden nachsehen und nach den Nachrichten eine neue Aufnahme starten. Das wären dann 3mal 2 und einmal eine Stunde Aufnahme. Des Weiteren hab ich keine Ahnung, wieviel GB so eine Aufnahme frisst. Bei TV in SD sind es in der Regel 1,8 bis 2 GB pro Stunde.
Mal sehen, wie wir das lösen, ist ja noch'ne Woche Zeit.
Schönen Sonntag
Reinhold

von Reinhold Heeg - am 02.02.2014 08:41
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
TS kann mit dem kostenlosen Tool "ProjectX" in mp2 problemlos demuxt werden. Mit dem kostenlosen Tool "MP3-Direct-Cut" und einer eingefügten DLL für MP2 kann dann problemlos auch mp2-Audio geschnitten werden. Falls erforderlich, dann hinterher mit beliebigen Programm z.B. "Super" oder viele andere in mp3 wandeln.


Danke vielmals!
Radioaufnahmen lassen sich mit dem DYON Raptor wie TV-Aufnahmen per EPG programmieren. Oder händisch, falls der EPG nix anzeigt. Samstag werde ich mal nachsehen, ob "Lass knacken" im EPG von hr1 auftaucht.
Gruß
Reinhold

von Reinhold Heeg - am 03.02.2014 07:31
@Reinhold:
Bei Fip (von Radio France) gibt es jeden Monat eine Vinyl-Spezialsendung, sie nennt sich "Dites 33" und wird jeden letzten Freitag im Monat von 21 bis 23 Uhr ausgestrahlt. Radio France hegt und pflegt wenigstens noch das Schallplattenarchiv, und stellt Raritäten sowohl auf FIP vor, als auch auf France Inter in der Sendung "Radio Vinyle" http://radiovinyle.radiofrance.fr/

Hier ist die Dites 33 Ausgabe vom 31. Januar. http://www.fipradio.fr/diffusion-dites-33-sur-fip-avec-seb-lawkyz-eric-trosset-et-le-professeur-inlassable

In Deutschland legen vor allem bei einigen nichtkommerziellen Radiostationen DJs ihre Schallplatten auf.

Und in New York bei WKCR, dem Campus-Radio der Columbia-Universität werden im Tagesprogramm auch noch viele Jazz-Schallplatten aufgelegt, die guten Technics-Plattenspieler zieren sogar den Banner der Homepage: http://www.studentaffairs.columbia.edu/wkcr/

Zitat
DigiAndi
Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Wie sollte man den Aufwand rechtfertigen?


für den Notfall, wenn die Digitaltechnik im Sendestudio versagt :D

von Chris85 - am 04.02.2014 01:10
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Der unregistrierte Freedownload der ersten Stunde geht leider nicht, ich werde mich nicht registrieren.
Bei der 2. Stunde gehts problemlos, neue IP nutzt auch nichts.

Versuch mal alle Cookies zu löschen oder nimm einen anderen Browser. Bei mir haben beide Downloads funktioniert.

von iEhrl - am 09.02.2014 12:32
Zitat
iEhrl
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Der unregistrierte Freedownload der ersten Stunde geht leider nicht, ich werde mich nicht registrieren.
Bei der 2. Stunde gehts problemlos, neue IP nutzt auch nichts.

Versuch mal alle Cookies zu löschen oder nimm einen anderen Browser. Bei mir haben beide Downloads funktioniert.


Trotz Browser wechseln, Cookies löschen, funktioniert die erste Stunde auch bei mir nicht. Kabelmodem neustarten hat auch nichts gebracht.

Edit: Zumindest der Kompressor scheint draußen zu sein, Ulla Meinekes "Tänzerin" klingt wesentlich dynamischer als auf hr3.

Edit: Eben hat Werner selbst bestätigt, dass nur noch der Limiter in der Soundausgabe aktiviert ist. Sehr löblich. Warum ist das nicht mehr die Regel?

von rolling_stone - am 09.02.2014 13:18
Meine Rede ein paar Posts weiter oben :-). .Noch anfang der Nullziger war hr3 hr1 ohne Kompressor, das ließ sich in der Popnacht immer schön beobachten im Vergleich zu hr3. Radio ohne ständige Claims und vor allem diese nervigen Musikbetten im Hintergrund - das ist richtig erholsam. Ich habe den beiden schon ins Studio gemailt, dass diese Ecken und Kanten auf keinen Fall verloren gehen dürfen.

von rolling_stone - am 09.02.2014 15:50
Zitat

Was ist ein "Senkel"?


Analoges 1/4" Rundfunkband. Aufgrund des aussehens und der Festigkeit durchaus auch als Schnürsenkel zu benutzen :-)

[attachment 2782 RevoxB77.jpg]

Eine passende Abspielmöglichkeit steht beim HR auch neben den Plattenspielern.
http://www.hr-online.de/website/radio/hr1/index.jsp?rubrik=53713&key=standard_document_49483685&gallery=1&mMediaKey=mediathek_49555697&b=1

von Marc_RE - am 09.02.2014 16:36
Einmal naß bedeutet immer naß. Ein großer Teil der Knacker kommt nicht von Kratzern sondern von feinen Staubpartikeln. Die liegen in der Rille und verursachen das knacken. Spielt man naß, schwimmen diese Partikel in der Flüssigkeit und es knistert nicht mehr. Trocknet die Flüssigkeit, liegen die Partikel tiefer in der Rille und kleben, zusammen mit Resten der Flüssigkeit, dort fest und es knistert mehr als je zuvor.
Normales reinigen hilft nun nicht mehr, nur noch waschen, evtl. sogar mehrfach.

Das bewirkt allerdings Wunder. Und dabei muß es kein Vollautomat wie in der Sendung sein. "Die Knosti" bewirkt oft schon Wunder. http://www.knosti.de/deutsch/media-archiving/medienpflege/disco-antistat-schallplatten-waschgeraet.html

[attachment 2785 knosti.jpg]

Hörbeispiel: https://soundcloud.com/marc_re/knostitest/s-wTiCI

Die Platte war extrem verstaubt und knistert entsprechend stark. Abwischen hilft da nicht mehr.

von Marc_RE - am 09.02.2014 19:03
Genauso wurde das auch in der Sendung erzählt. Mir war nur nicht bekannt, dass reines Abwischen bei starkem Knistern nicht mehr hilft.
Kommen Sprünge in der Platte eigentlich nur von starkem Staub, oder befinden sich da schon Kratzer drin? Wie können Kratzer überhaupt zustande kommen? Schallplatten sind doch deutlich robuster als CDs, und wenn die Rille getroffen ist, hätte doch nichts weiter passieren können. Als Kind bin ich immer zu Tode erschrocken, wenn eine Platte einen Sprung hatte, und als ich mich dafür zu interessieren begann, war unser Plattenspieler eingemottet.
Schon die Knosti hat bei deiner Platte ordentlich geholfen, wie wird das erst bei der vollwertigen Waschmaschine gewesen sein....

von rolling_stone - am 09.02.2014 19:26
Zitat
Reinhold Heeg
Wer nimmt auf und stellt es dann zum Download bereit?
Danke schonmal im Voraus.
Schönen Sonntag
Reinhold

@all:Lass Knacken wird gerade von mir bei wetransfer hochgeladen. Leider nur Aufnahme per Stream. An zwei Stellen (einmal gravierender in der letzten Sendestunde) gibt es Aussetzer, aber in der letzten Sendestunde hat mein Streamplayer intelligent weitergemacht, nämlich ab dort neugestartet,wo die Aussetzer anfingen. Mitschnitte per DVB-S sind immer willkommen.

von rolling_stone - am 09.02.2014 19:58
Springen kann mehrere Ursachen haben.
Kratzer können die Nadel natürlich in die davorliegende Rille zurückspringen lassen. Kratzer entstehen durch falsche Handhabung. Platte nicht wieder in die Hülle gepackt, mit der Platte irgendwo angestoßen usw.
Springen kann aber auch durch grobe verschmutzungen wie Getränkespritzer kommen, was ja auf Feten durchaus mal vorkommt. Da hilft dann waschen.
Dann kommen natürlich noch schlechte Plattenspieler bzw. Tonabnehmer in Verbindung mit sehr laut aufgenommenen Platten mit entsprechend starken Auslenkungen in der Rille als Ursache in Frage. Ebenso falsch eingestellte Tonarme.
Die Nadel muß den Auslenkungen der Rille ja ohne größeren Widerstand folgen, um die Musik verzerrungsfrei wiedergeben zu können. Der Arm sollte sich dabei möglichst wenig bewegen.
Ultimativer Härtetest dürften dabei wohl die Kanonenschüsse auf der Telarc Version von Tschaikovskys 1812 sein.

EDIT: DVB-S Mitschnitt habe ich, muß ich aber noch von der Receiverplatte holen.

von Marc_RE - am 09.02.2014 20:02
Wie gesagt, von Schallplatten habe ich leider nicht mehr so viel mitbekommen, da wir schon 1991 (da war ich gerade 10) unseren CD-Player bekamen. Die Plattennadel unseres alten Spielers war im Eimer und kostete damals aber schon so viel wie ein CD-Player dieser Ära, der übrigens auch heute noch klaglos seinen Dienst verrichtet und auch, wie men Technics, in der Lage ist, selbst dann CDs noch abspielen zu können, die mein heutiger Schwager als Frisbeescheibe missbraucht hatte.

Edit. Je später der Abend, desto mehr Rechtschreibfehler korrigiert.

von rolling_stone - am 09.02.2014 20:32
Eine interessante Beobachtung: Vermutlich wurde generell in den älteren Kuschelrock-Ausgaben bei Titeln von anderen Labels von LP abgegriffen. Obwohl technisch deutlich schlechter, gefällt mir die "Version" von "Seasons in the Sun" von Terry Jacks auf Kuschelrocl 3 deutlich besser (Plattenknistern, unsauber klingende Hammond-Orgel durch Gleichlaufschwankungen) als das perfekte Master bei der Edition "Feelings of the Seventies".

von rolling_stone - am 09.02.2014 20:52
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Ja, nun werde ich wohl das nächste Mail erst wieder hr1 hören, wenns die 3 Auflage gibt, die Sendung war kurzweilig und absolute Spitze :spos:.

Tja, wenn es einen Gott im deutschen Radio gibt, dann ist es für mich Werner Reinke (neben dem seligen Märchenonkel Volker Rebell).
So 60% hochgeladen, in einer knappen Stunde gibts die Links.

von rolling_stone - am 09.02.2014 21:09
Das ist bis heute ein generelles Problem bei Samplern. Die Genehmigung heißt noch lange nicht, das man ein Master bekommt. Ben Liebrand hat z.B. bei der "Grand 12 Inches" Serie lange nach Masterbändern gesucht und mußte einige Titel doch von Vinyl holen. Auf vielen Samplern, vor allen mit seltenen Titeln, hört man deutlich das Vinyl die Quelle war. Einige Billigsampler sind da ganz extrem. Aber auch die EAMS-Compilation CDs, die für recht viel Geld bei ebay weggehen, sind teilweise von miserablen Quellen.


So... DVB-S Mitschnitt ist geschnitten.

von Marc_RE - am 09.02.2014 21:31
Die Pause ist technisch nicht notwendig. Die neueren Optimods können, soweit ich weiß, sogar verschiedene Einstellungen zeitgesteuert abrufen oder sogar überblenden.

So, wie gesagt, der Upload läuft. Mitschnittanfragen bitte unter mitschnitt-lassknacken2@yahoo.de, dann gibt es den Downloadlink.

von Marc_RE - am 09.02.2014 22:43
Ich habe jetzt noch mal in die erste Sendung vom letzten Jahr reingehört, hier war der Sound etwas aufgedickter und lauter und etwas weniger Dynamik. Daher war in der ersten Sendung der Unterschied zwischen den Nachrichten und der "Lass Knacken Sendung" nicht so krass. Schön zu hören auch daran, dass Koschwitz und Reinke in der 2. Sendung auch etwas weniger Bass in der Stimme haben als in der 1. Sendung. Verglichen habe ich direkt die mp2 Mitschnitte via Sat. Irgend ein Soundaufbereiter oder Ähnliches war vermutlich in der 1. Sendung wohl doch nicht ganz komplett abgeschaltet oder anders eingepegelt.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 10.02.2014 09:44
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Ich habe jetzt noch mal in die erste Sendung vom letzten Jahr reingehört, hier war der Sound etwas aufgedickter und lauter und etwas weniger Dynamik. Daher war in der ersten Sendung der Unterschied zwischen den Nachrichten und der "Lass Knacken Sendung" nicht so krass. Schön zu hören auch daran, dass Koschwitz und Reinke in der 2. Sendung auch etwas weniger Bass in der Stimme haben als in der 1. Sendung. Verglichen habe ich direkt die mp2 Mitschnitte via Sat. Irgend ein Soundaufbereiter oder Ähnliches war vermutlich in der 1. Sendung wohl doch nicht ganz komplett abgeschaltet oder anders eingepegelt.

Deswegen hatte ich auch so meine Zweifel (siehe einige Posts weiter oben). Es ging alles zu glatt.

von rolling_stone - am 10.02.2014 18:36
Zitat
DigiAndi
Während der sieben waren in der Tat keinerlei Klangverbieger und Dynamikkompressoren drin. Hätte man auch gerne um 19:00 Uhr vergessen dürfen, die wieder zu aktivieren. Gestört hätte das wohl niemanden, jedenfalls nicht außerhalb des Funkhauses.


Jetzt im Ernst? Haette ich dem hr echt nicht zugetraut. :spos:

von Habakukk - am 11.02.2014 08:49
Ich auch nicht, war aber tatsächlich so. Ich hatte also auch nicht eingeschaltet, bis dann eine Mail von nem hr-Techniker bei mir eintrudelte, ob ich Lust hätte, mal sauberen Klang zu hören. Ja, der hr lädt die Hörer persönlich ein. :D

Klang saugeil, zumal auch Sprache bestens war (manche Gäste waren sehr weit weg vom Mikrofon und das merkte man manchmal) und die vorrangig älteren Aufnahmen, die es von LP gab, auch aus Zeiten stammten, als man nicht schon auf Tonträgern widerlich komprimiert hat. Dann spielten sie was brandneues von Maffay (ebenfalls von Vinyl) und da war er dann wieder, der plattgepreßte, nervige Soundbrei. Kann der hr abe rnix dazu.

Um 19 Uhr dann zu den Nachrichten wieder das üble Gedonner und die dröhnende Stimme - schnell ausgeschaltet.

von Chris_BLN - am 12.02.2014 20:52
Dann liegt das wohl eher am Empfang, denn die ~8 kbit/s, die die meisten Anbieter vom Audiosignal für Slideshow (und DL/DL+) abzwacken, reichen ganz gut aus, um alle 30 Sekunden ein neues Bild zu übertragen. Generell haben die Bilder ja (im Normalfall) 320x240, da reichen dann auch mal ~20 KB.

On-topic:
MIch nervt wieder dieses Kokettieren mit dem Hinzthriller, wie bei den letzten Malen...als ob sie aus der Übung wären und ihn damals nicht jede halbe Stunde benutzt hätten. Aber ansonsten kann man wenig klagen; der Ton ist auch super. Von mir aus könnte man das auch gerne mal mit guten CD-Aufnahmen aus dem hr-Archiv machen (und ohne Reinsprechen), als "Lass springen!" oder so.

von Basic.Master - am 18.05.2014 14:59
Von Heinz Rudolf Kunze hätten sie ja wirklich was anderes aussuchen als"Finden Sie Mable".

Wie dem auch sei, final countdown und damit die letzte Sendestunde:
Teil 1
Teil 2


Jetzt bekommt man wieder die üblichen Ohrenschmerzen.


Alles ist bis zum 25.Mai 2014 verfügbar.

von rolling_stone - am 18.05.2014 17:03
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Kurze Pause, Kompressor wieder an, da zerfetzt es einen glatt die Lautsprechermembrane bzw das Gehör.

Dito.Koschwitz und Reinke hätten ruhig weitersenden können. Diesmal haben allerdings die humoristischen Platten etwas gefehlt, ich erinnere da an den Jäger aus Kurpfalz in der zweiten Sendung.

von rolling_stone - am 18.05.2014 17:05
Da haste ein absolutes Audio-Highlight bestellt, das Bild ist zwar nur NTSC 4:3 aber der Ton ist eigentlich fast schon High-End und gilt in HiFi-Kreisen als Referenz. Ich glaube ich habe diese Eagles-DVD im Laufe der Jahre mir mindestens schon 10 x angesehen bzw. angehört, in 5.1 und in 2.0, beides ist Referenz auf dieser Scheibe. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Bestellung, wenn Dir Hotel California bei hr1 auf Vinyl gefallen hat, wirst Du auf DVD das Konzert sicher auch komplett mögen :spos:.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 18.05.2014 19:33
Naja, wenn ich richtig gesehen habe ist das Konzert 1994 produziert worden, da hat man bei Konzertaufzeichnungen noch nicht an Breitbild gedacht. Du machst mich wirklich neugierig.

Edit: Gestern (30.05.) kam die DVD an. Da mein einziges DVD-Laufwerk in meinem Laptop steckt, habe ich diesen ausnahmsweise an meine Anlage angeschlossen und war von der ersten Minute an begeistert. Einen solchen Klang und eine solche Dynamik sucht man bei vielen moderneren DVDs vergeblich.

von rolling_stone - am 18.05.2014 19:46
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Sehr angenehme Sendung für einen total verregneten, kühlen Sonntag, da kann man nicht meckern.

Verregnet? Bei uns in Rheinhessen war herrlichstes Wetter, Sonne und Wolken im Wechsel, angenehme 22 Grad, so dass ich sowohl das Wetter als auch die Sendung (die mal wieder großartig war) im Freien genießen konnte :spos:

von Harald P. - am 19.05.2014 05:28
Ich hatte mich über einen ungewöhnlich klaren und unverfälschten Sound auf der guten alten 99,0 gefreut.
Das WE hatte schon einiges an Stress für die Festplatte zu bieten - erst die 80er-Sendung mit Maxis und Raritäten auf 94,6 und gleich am nächsten Tag [Edit]Korrektur: am übernächsten Tag. Die 80er laufen immer Freitags. ;)[/Edit] schon die altbekannten Stimmen von Reincke und Koschwitz auf 99,0. Das nenne ich ein 1A Radio-Wochenende! :spos:

von Mc Jack - am 19.05.2014 07:03
Zitat
Reinhold Heeg
Lass knacken geht in die nächste Runde, am 30.11.2014 ist es wieder soweit.


Danke für den wertvollen Hinweis, der es mir erstmals möglich macht, die vierte Ausgabe live zu verfolgen.

Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Danke hr1 für diesen tollen Sound jetzt, so wie jetzt gerade klangen Mitte der 80iger alle hr-Radioprogramme auf UKW. Der HR war wohl eine der letzten ARD-Sender, welche das Prozessing und Dynamikkompression damals einführte.


Der HR war tatsächlich in den 70ern/80ern (war damals Hörer in Thüringen, wo man vieles reinbekam) noch der mit dem besten Klang. Wenn möglich, wurde daher HR gehört, und auch wegen der unverkennbaren Radiostimmen dieser beiden Moderatoren. Bayern 3 war damals schon irgendwie klang-verwobbelt und NDR dröhnig verbaßt - HR3 hingegen kristallklar.

Der derzeitige Sound und die Vielfalt der aufgelegten Platten sind leider nicht von Dauer, seit die Politik mit ihren Rahmenbedingungen die Gleichschaltungsbeauftragten reihenweise durch die Funkhäuser schleust. Bei HR1 hat ja solch einer vor kurzem erst ganze Arbeit geleistet, nun gibt es 2x HR3, und statt kristallklar mit üblicher Kompressor-Dröhnung. Jüngere sollen Vielfalt mit immer neuen Angeboten und echten Radiosound gar nicht erst kennenlernen.

Dass der Nachmittag so stattfinden darf, ist somit gar nicht hoch genug zu schätzen.

Danke! Und noch schönen Advent.

von RichtungBerlinRadiohörenderSachse - am 30.11.2014 13:09
Eigentlich ja... Ich dachte heute schon mehrmals: "Kaum zu glauben, dass Radio so klingen kann". Und als Bj. 1986 kenne ich diese Zeit auch nicht mehr. Trauere ihr, wenn ich das gerade höre, mehr als nach...

Auf UKW klingen die ja zurzeit ziemlich leise. Was mich mal interessieren würde, sind die MPX-Werte. Ich mein, sind die nur so leise weil der Optimod bypass läuft, oder haben die sicherheitshalber zusätzlich den Pegel reduziert um keine Hubüberschreitung zu begehen? Hat jemand die Möglichkeit das zu messen? Kann ja auch sein, dass der MPX-Limiter im Orban oder Omnia weiter läuft und nur der Rest bypass. Glaube ich aber nicht so richtig, weil man schon mehrmals gehört hat wie der Pegel zurückgezogen wurde, als der Techniker etwas zu optimisitsch ausgesteuert hat

von showmasterroman1 - am 30.11.2014 16:54
Ein Limiter ist im Audio jetzt noch drinnen, hat der Werner Reinke vorhin erklärt. Diese 7 Stunden jetzt wurden wieder komplett handausgesteuert, von Technikern im Nebenraum, so wie es beim HR in den 80igern war, damals war auch nur ein Limiter als Übersteuerungsschutz drinnen und sonst nichts.
So leise wie jetzt hr1 auf UKW gerde noch ist, war auch hr3 in den 80igern, mein damaliger Lieblingssender.
Das war einfach normal, der NDR, BR, SFB und Rias2 hatten schon eher Soundprozessing und waren lauter.
Als Rias2 zur Abspielstation wurde hatte ich selten lange zugehört, es wurde die Dynamik schon arg begrenzt, damals, außerdem war mein Stereoempfang für den Rias meist völlig unzureichend an meinem QTH, Berlin war zu schwankend und der Waldstein bei mir auch.
Die DDR-Sender waren auch sehr leise und unprozesst, klangen aber z.T. (je nach Sendestandort) nicht sauber weil die Modulationszuführungen, auf Grund von chronischer Mangelwirtschaft, oft improvisisert wurden.
Von DT64 auf 102,9 Wiederau habe ich keine Bandaufnahmen gemacht, wegen permanntem leisen 100Hz-Brummen, ich nahm immer die 100,0 Geyer für die Aufnahme, der kam in Halle genau so gut rein, war aber im Audio sauberer.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 30.11.2014 17:25
@ DLR-Fan Sachsen-Anhalt: Danke für die Infos. Das mit dem Limiter habe ich nicht mitbekommen. Habe nicht non-stop hören können. Der Limiter scheint aber brav eingestellt gewesen zu sein. Denn hören konnte ich den nicht. Es sei denn, dass runterziehen des Pegels war der Limiter. Hörte sich in diesen Fällen aber eher nach "Handarbeit" an.

Nun ist alles wieder vorbei. Das differenzierte schöne Stereosignal ist wieder zu einer "Raumwolke" geworden. Trotz gutem Content. Wieso macht man das nur. Ich verstehe es nicht...

von showmasterroman1 - am 30.11.2014 19:46
Warum kann man nicht zumindest bei DVB-S diesen Klang beibehalten? Schaltet man mdr Jump (ausgerechnet!) ein, kann man einen himmelweiten Unterschied zwischen UKW und DVB-S ausmachen.
Gerade im Jahr 2014 wo ein Schallarchiev doch digital vorliegt und, dem Hören-Sagen nach, die Pegel schon auf ein einheitliches Maß gebracht wurden, sollte das keine Kunst sein. Kunst ist es hingen wie heute in hr1, wenn man alles von einer Platte fährt.

von Thomas (Metal) - am 30.11.2014 20:22
Der Werner Reinke erklärte vorhin, dass der Limiter erst greift wenn auf Null dB ausgesteuert wird, das bedeutet, wenn brav mit der Hand geregelt wird, der gar nicht zu hören sein wird, so wars auch. Ich habe auch gemerkt, dass machmal manuell der Pegel geregelt wurde. Das war Mitte der 80iger bei hr3 genau so, es war also für 7h wirklich Radio wie früher:spos:.
Schön wärs, wenn man öfters solche Sendungen ohne Soundprozessing hätte, heute muss man mit wenig leider zufrieden sein. Ich bin dem HR trotzdem dankbar für diese Sendung, die Musikmischuing war auch gut, fand ich. Rock, Pop, Hardrock, Soul waren vorhanden, kein Charts-Einheitsbrei und aller 2h die gleichen Titel, so muss Radio für Erwachsene klingen :spos:.
Das geht allerdings nur mit handgemachtem Radio. Wenn "Genosse Computer" die Playlist und den Sound aufbereitet und die Sprache als Voicetracking kommt, wird es wieder schnell langweilig und farblos.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 30.11.2014 20:23
Zitat

Gerade im Jahr 2014 wo ein Schallarchiev doch digital vorliegt und, dem Hören-Sagen nach, die Pegel schon auf ein einheitliches Maß gebracht wurden, sollte das keine Kunst sein. Kunst ist es hingen wie heute in hr1, wenn man alles von einer Platte fährt.

Naja ein wirkliche Kunst ist es auch bei Schallplatte nicht. Eine so brachiale Dynamik haben die Dinger nämlich nicht. Bei maximal 48dB ist da Ende im Gelände. Das einzige was da mehr Dynamik macht ist das Knacken. :D Um an die 48dB Dynamikumfang zu kommen muss man aber schon einen wirklich erstklassigen Abnehmer und Tonarm haben und nicht die üblichen "Discoabnehmer". Außerdem muss es auch schon eine sehr gute Pressung sein und keine 80er Jahre Kamelschei** die als Vinyl verkauft wurde. :rolleyes: Da waren schon 40dB das Höchste der Gefühle. Und über den Frequenzgang decken wir auch lieber mal das Mäntelchen des Schweigens. ;-)

von Spacelab - am 01.12.2014 10:52
Och, es ging noch schlechter: Club Top 13.
Ich habe einen Sampler von 1983 im Schrank stehen und hatte ihn vor kurzem wieder auf dem Plattenteller (einem mit einem "Discoabnehmer" Ortofon Concorde :D).

Sehr flacher, dünner Sound, keinerlei Tiefgang, kaum Höhen, kaum Tiefen. Die anderen Sampler aus der Zeit, die noch in meinem Schrank schlummern (K-Tel Summer Hit News etc.), klingen da schon wesentlich besser.
Das ist defintiv die schlechteste Platte in meiner Sammlung.
Im Vergleich dazu fliegt mir bei der Maxi von "A-ha - The Living Daylight" regelrecht der Kopfhörer weg.

von Mc Jack - am 01.12.2014 13:33
Der Dynamikumfang war auch nur eines der Probleme. Vor allem in der 80ern nahm man sehr seltsame Vinylmischungen die in ruhigen Passagen ein deutliches rumpeln erzeugten. Die Pressungen der letzten Jahre nutzen zwar dickes verwindungssteifes Vinyl. Aber die rauschen noch stärker als es eine Schallplatte eh schon tut. Außerdem sind sie, laut den in der Zeitschrift "Stereo" abgedruckten Messergebnissen, in den Höhen noch stärker beschnitten als Schallplatten es eh schon sind. Bei der letzten Lana del Rey Platte war bei 13khz schlagartig nichts mehr. Wie mit dem Messer abgeschnitten. Die meisten modernen Pressungen fallen bei 12khz kontinuierlich ab bis dann zwischen 14 und 15 khz endgültig Feierabend ist. Ausnahmen sind da einzelne audiophile "Spezialpressungen" wie etwa von Blue Note Records. Die benutzen ja auch nur 45rpm weil dort die Klangverschlechterung von der Außen- zur Innenseite nicht so groß ist.

Das Schallplatten in der Dynamik und vor allem im Bass stark beschnitten wurden war doch gang und gebe. Damit erhöht man die Spielzeit dramatisch. Bei Samplern merkte man das deutlich. Diese waren nicht nur leise, sondern auch klanglich extrem flau.

von Spacelab - am 01.12.2014 14:11
Ich habe auch Platten aus den 80ern in denen Papier mit eingepresst ist.
Fehlpressungen, sowie der abgeschnittene Rand werden in den Presswerken ja geschreddert und wiederverwendet, indem man das Recyclinggranulat mit neuem PVC-Granulat vermischt.
Die Etiketten sollten dabei natürlich vorher rausgeschitten werden. Das passiert mit Pressen mit Rundmesser, in die ein ganzer Stapel Platten gelegt wird. Wenn dabei aber eine verrutscht, kann Papier in das Granulat gelangen.
Hochwertige Pressungen bestehen daher aus 100% neuen PVC-Granulat, ohne Recyclinganteil.

Mehr Bass, mehr Lautstärke und höhere Dynamik war ja ein Verkaufsargument bei der Einführung der Maxisingle. Die ersten hatten ja extra Erklärungstexte, um dem Kunden zu erklären, warum er denn 10DM statt 5DM ausgeben sollte.

Dickes Vinyl ist auch kein Allheilmittel, auch die richtige Mischung ist wichtig. Nicht jedes PVC-Granulat ist für das pressen von Platten geeignet.
Extrem wenig Nebengeräusche haben z.B. 60er und 70er Jahre US-Singles aus Polystyrol (Styrene). Allerdings nur bei den ersten paar mal abspielen. Das Material fühlt sich anders an als Vinyl, klingt beim dagegenklopfen heller und ist zerbrechlicher.
Hohe Auflagekräfte mögen die nicht, dann ist nach wenigen hundert mal abspielen ein deutlicher Qualitätsverlust zu hören. Die Platten sehen dann sichtbar grau aus.
Je nach Schliff der Nadel wird das noch schlimmer.
Die wurden auch nicht gepresst sondern in einem Spritzgussverfahren produziert, die Labels danach aufgeklebt.

von Marc_RE - am 03.12.2014 07:19
Wann gibt es denn die nächste „Lass knacken!“ ?

Dieses naturbelassene Sendeformat, zudem im innovativen Sound-Bypassmodus, sollte der HR mit diesen Rahmenbedingungen im Gepäck weiterverkaufen. Schließlich stehen bundesweit unendlich viele Vinylplatten im Schrank und warten auf Besprechung mit anschließender Abtastung für einen schlanken Weg zum geneigten Ohr des Hörers.

Und Vinyl ist ja ohnehin wieder im Kommen, da gibt es unterdessen auch reichlich Neues.

von RichtungBerlinRadiohörenderSachse - am 29.07.2015 18:47
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Der Herr Reinke würde das sicherlich öfter machen können, scheinbar ist es problematischer mit Herrn Koschwitz und seiner Agentur... .


Werner Reinke stemmt das doch souverän auch alleine. Gesprächspartner sind ja immer anwesend gewesen.

Die Frage ist aber, sollte sowas ggf. bei "unserem" MDR stattfinden, haben die überhaupt einen Plattenspieler und wenn, geschultes Personal um diesen zu bedienen? Und wenn doch, ist jemand in der Lage, auf Bypass umzuschalten?

Und wenn, ist jemand ausreichend ausgebildet, ausreichend leise zu senden, um diese UKW-Norm abzusichern. Ich seh schwarz! Wir kriegen das nie.

von RichtungBerlinRadiohörenderSachse - am 30.07.2015 21:28
So eine "Lass Knacken"- Sendung halte ich beim MDR für nicht machbar, weder technisch, personaltechnisch und oder politisch.
Man will beim MDR nur seichte, hirnlose U-Programme für Popmusik produzieren, wenn man was Anderes wöllte, hätte man die letzten 24 Jahre das auch mal getan, zumindest schon mal versucht... .

Ausgenommen davon ist die Anfangszeit von MDR-Sputnik bis zur UKW-Aufschaltung der 104,4 Mhz, ab diesem Zeitpunkt wurde Sputnik im mehren Phasen systematisch kaputt gemacht und zu einem hirnlosen Dudler umgewandelt.
Seit dem hatte der MDR keine U-Programm mit irgend einem Anspruch auf Lager, die Programme Jump, Sputnik, neuerdings auch die (ex.) MDR1er sind nur noch zur Konkurrenz gegen die Privatsender positioniert worden, das Bedarf keine hohen Anspruch ans U-Programm, man scheint hier die meisten Leute im MDR-Gebiet nur für hirnlose Dudelhörer zu halten, bzw. abzustempeln.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 07.08.2015 12:12
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
So eine "Lass Knacken"- Sendung halte ich beim MDR für nicht machbar, weder technisch, personaltechnisch und oder politisch.

Sehe ich eigentlich auch so, wäre aber eine Frage des "Wollens". Die Sache ist: wenn nur ein paar Hörer anfragen, wird das nichts. Die Idee muss denke ich vielleicht aus dem Hause MDR selber kommen. Man müsste dort sowas platzieren. Ein Adresse wäre (denke ich) Frank Eberlein (siehe mein nächster Kommentar).

Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Man will beim MDR nur seichte, hirnlose U-Programme für Popmusik produzieren ...

Einzige Ausnahme finde ich "Der 80er Hit-Abend" mit Frank Eberlein von 20 bis 23 Uhr auf MDR SACHSEN-ANHALT. Hier wird auch mal Musik gespielt, die man sonst nicht hört. Er spielt auch "rare" Maxis, allerdings vermutlich nicht direkt vom Plattenteller sondern digitalisiert diese vorher.
Jetzt läuft gerade "Sharpe & Numan" mit "Change your mind" als Maxi ... wann hört man das schon bei anderen Sendern (außer im Web-Radio).

Wenn, dann könnte er so etwas vielleicht in seiner 3 Stunden-Sendung möglich machen (allerdings ohne Abschaltung des Optimod, das wäre vermutlich eine Nummer zu hoch für den MDR).

von Kangoo - am 07.08.2015 18:57
Zitat
RichtungBerlinRadiohörenderSachse
haben die überhaupt einen Plattenspieler und wenn, geschultes Personal um diesen zu bedienen?


Plattenspieler werden die noch haben, vermutlich aber nicht mehr in einem Sendestudio sondern irgendwo im Archiv. Bei bedarf wird dann digitalisiert.

Wobei es ja nicht so ein großes Problem ist, zwei Plattenspieler in ein Studio zu stellen. Auch die Bedienung sollte man einem heutigen Digitalmenschen noch irgendwie beibringen können.
Nadel in die Rille, drehen bis Musik kommt, von dort, je nach Modell, ca. eine Viertel Umdehung zurück. Die EMT haben dafür sogar Markierungen, viele andere Rundfunkplattenspieler auch.

Wenn die Platte dann benötigt wird, Fader hoch bzw. Knopf drücken.

Dann muß man nur noch begreifen, das diese 2 lustigen zuckenden Balken eine Funktion haben. Bewegung im oberen Bereich der Balken ist gut. Die Farbe rot ist böse, und ein bewegungsloser Balken, egal ob der nun bunt leuchtet oder weg ist, ist ganz schlecht :-)

von Marc_RE - am 12.08.2015 13:06
Zitat
Marc_RE
Plattenspieler werden die noch haben, vermutlich aber nicht mehr in einem Sendestudio sondern irgendwo im Archiv.


Na das ist ja mal eine gute Nachricht: Plattenspieler im MDR nicht fest verbaut !
Da kann man die ja reinholen und ganz flexibel nach dem Klangverbieger anstöpseln.

Hauptsache man kommt ran, um ohne Verrenkungen die Platten der Hörer aufzulegen. Bei den Raritäten, die Hörer so von weit her mitbringen, ist ja oberste Sorgfalt oberstes Gebot.

von RichtungBerlinRadiohörenderSachse - am 13.08.2015 21:29
RichtungBerlinRadiohörenderSachse wollte den Plattenspieler "ganz flexibel nach dem Klangverbieger anstöpseln. Wo der Klangverbieger steht, ist relativ egal und umgehen kann man ihm im einfachsten Fall mit der entsprechenden Funktion am Gerät selbst, aber der Plattenspieler sollte schon im Studio stehen. Das vereinfacht das auflegen doch sehr :-)

von Marc_RE - am 24.09.2015 10:41
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