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Änderungen beim WDR Hörfunk

Startbeitrag von Sebastian Dohrmann am 02.07.2014 07:49

Vorweg: Ich weiß, dass es bereits einen Faden zum Thema gibt, dass Valerie Weber Hörfunkdirektorin des WDR wurde, aber die Änderungen, welche nun offenbar anstehen, waren mir ein eigenes Thema wert.

Nebenan wird ja schon über den Artikel der WAZ zu den Sparplänen des WDR diskutiert, allerdings vorwiegend zum Thema Fernsehen (Lokalzeit, Plasberg, Kopfball).

Allerdings ist auch der WDR Hörfunk Thema in besagtem Artikel. Da ich keine Zitate aus Fremdmedien hier einstellen möchte, möge bitte jeder selbst unter dem Link zum Artikel nachlesen.

In kurzen, eigenen Worten, sind das die Punkte, die Frau Weber angekündigt hat:

Kürzungen / Rotstift beim Nachtprogramm aller fünf Wellen
Hier frage ich mich, wo man noch kürzen will. Denn das Potenzial im Nachtprogramm (für mich alles ab 0:00 Uhr) dürfte begrenzt sein. Schauen wir uns das Nachtprogramm des WDR Hörfunks mal an:

1LIVE: Hier gibt es von 0:00 Uhr bis 1:00 Uhr Musik-Spezial-Sendungen (u. a. Klaus Fiehe!). Hier wäre vorstellbar, dass einige Sendungen wegfallen, und in der Stunde nur die Festplatte läuft.
Von 1:00 Uhr bis 2:00 Uhr: Domian. Eine Institution. Wer die Sendung streicht, wäre verrückt.
2:00 Uhr bis 5:00 Uhr: Musik ohne Moderation. Einsparpotenzial = Null.

WDR 2: Ab 0:00 Uhr Übernahme von NDR 2 bis 5:00 Uhr. Firmiert zwar unter "NDR 2 und WDR 2 - Die Nacht", ist aber de facto nur eine Übernahme von NDR 2. Hier dürfte auch kaum was einzusparen sein.

WDR 3: ARD-Nachtkonzert. Tja, evtl. könnte der WDR hier als produzierende Anstalt aussteigen und nur noch übernehmen. Das passt aber nicht damit zusammen, dass Frau Weber im selben Artikel verlautbaren lässt, dass die Hochkultur und die Klangkörper bestehen bleiben sollen.

WDR 4: Der Rhytmus der Nacht sticht sofort ins Auge. Wenn es dem WDR so schlecht geht wie vermutet, wäre hier eine Streichung möglich.

WDR 5: Hier laufen Nachts Wiederholungen vom Tage. Evtl. kann man die ARD-Infonacht übernehmen, aber ob das kostenmäßig einen großen Unterschied macht, wage ich zu bezweifeln.

Es gibt natürlich noch Funkhaus Europa, da allerdings nur von fünf Wellen die Rede ist, will man Funkhaus Europa evtl. unangetastet lassen.

Unter'm Strich bleibt die Frage, wo Frau Weber im Nachtprogramm beim WDR Hörfunk noch sparen will?

Hörfunk soll weiter regionalisiert werden
Ich frage mich, was das bedeuten soll. Eine Pseudoregionalisierung mit mehr NRW-bezogenen Inhalten im Programm und Jingles, wie jetzt schon bei WDR 2? ( "Immer für NRW" ). Denn eine weitere Auseinanderschaltung und die damit verbundene Infrastruktur wäre ein Gegensatz zum Argument der Kosteneinsparungen die grade beim WDR die Runde machen.

Eine Hörerbefragung soll in Auftrag gegeben werden
Man will also wissen wie "die Hörer ticken" und was sie vom WDR erwarten... Na ja, wir alle wissen wohl, zu was solche Umfragen in der Vergangenheit geführt haben. In der Zukunft wird dann auch diese Umfrage als Totschlagargument gegen Kritiker genutzt. Tonus "Unsere Hörerbefragung hat ergeben, dass die Hörer das so wollen."

Stärkeres Engagement bei neuen, digitalen Übertragungswegen
Soso... Frau Weber will, dass der WDR beim Hörfunk sträker auf die digitalen Übertragungswege setzt. Namentlich werden im Artikel DAB+, DVB-T und DVB-T2 genannt. Das ist aber wieder mit Kosten verbunden. Hier drängt sich mir der Verdacht auf, dass die Priorität wohl eher auf Verbreitung als auf den Inhalten liegt, wenn man bereit ist, hier Geld zu investieren, welches an anderer Stelle, teils schmerzhaft, zusammen gestrichen wird. Wie dieses Engagement konkret aussehen wird, weiß wohl nur der WDR.

Man darf also gespannt sein, was uns beim WDR Hörfunk erwartet. Wenn man aber die Einschnitte beim Fernsehen sieht, erwarte ich hier kaum Verbesserungen aus unserer Sicht.

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
Sebastian Dohrmann
WDR 3: ARD-Nachtkonzert. Tja, evtl. könnte der WDR hier als produzierende Anstalt aussteigen und nur noch übernehmen.


Das Nachtkonzert kommt seit wenigen Jahren nur noch aus München - von BR-Klassik. Da lässt sich nichts mehr einsparen.


Zitat
Sebastian Dohrmann
WDR 4: Der Rhytmus der Nacht sticht sofort ins Auge. Wenn es dem WDR so schlecht geht wie vermutet, wäre hier eine Streichung möglich.


Diese Sendung gibt es aber nur in der Nacht von Sa auf So. An den anderen Wochentagen übernimmt WDR 4 die ARD-Hitnacht aus Saarbrücken (SR 3 Saarlandwelle). Einsparungspotential nahe Null.



Zitat
Sebastian Dohrmann
WDR 5: Hier laufen Nachts Wiederholungen vom Tage. Evtl. kann man die ARD-Infonacht übernehmen, aber ob das kostenmäßig einen großen Unterschied macht, wage ich zu bezweifeln.


Das ist wohl wahr.
Trotzdem ist es eine gute Idee. Dann wäre die Infonacht endlich bundesweit empfangbar.


Wesentlich größere Einsparungspotentiale als bei den vergleichsweise preiswert produzierten Hörfunkwellen lassen sich im TV-Bereich erschließen.

von Manager. - am 02.07.2014 16:05
@Manager Danke bzgl. WDR 3 und 4. Das wusste ich nicht, da ich die Programme zu selten höre. Dann ist da das Einsparpotenzial auch gleich Null.

@Rikko Bis ungefähr 2000 glaube ich, war es tatsächlich so, dass 1LIVE Nachts, nach Domian, WDR 2 übernommen hat. Aber ob jetzt die Festplatte nonstop Musik dudelt oder WDR 2/NDR 2 läuft, dürfte kostenmäßig nichts ausmachen, da es ja kein moderiertes Programm ist, was 1LIVE nachts fährt. Selbes gilt für die WDR 5 Wiederholungen. Das läuft auch automatisiert. WDR 5 hat früher, zusammen mit Funkhaus Europa, die "World Music Night" von radio multikulti aus Berlin übernommen, aber mit den Wiederholungen war das vorbei.

Unter'm Strich find ich's schon etwas peinlich, dass die größte ARD-Anstalt nachts auf keiner einzigen Welle mehr ein eigenes Programm fährt. Nur die Frage bleibt... Was will man da Nachts noch einsparen, laut Valerie Weber?

von Sebastian Dohrmann - am 02.07.2014 17:03
Zitat

Mensch Marcus, so viel Ahnungslosigkeit über NRW in so einem kurzen Artikel...


WIeso Ahnungslosigkeit? Fakt ist doch, dass durch den Sender Langeberg eien Regionalisierung nicht möglich ausser man nutzt wie früher eine zweite Frequenz mit der Region Ruhr 103,3.

Zitat

WDR 5 - ARD-Infonacht (kein eigenes WDR 5 Nachtprogramm)
Eine ganze Nacht Eigenprogramm wird eingespart, wenn auch zum großen Teil Wiederholungen. Außerdem arbeiten für die ARD-Infonacht auch WDR-Korrespondenten.


Ob ich jz nachts von der Festplatte Wiederholungen abspiele oder ein anderes Programm übernehme, macht in Sachen Kosten wohl keinen Unterschied.

Die Frage ist, ob es für die anderen Anstalten sinnvoll nachts ein eigenes Programm zu fahren?

und ganz Richtig ist dass nicht, dass der WDR kein eigenes Nachtprogramm hat, Samstag gibt es Rhytmus der Nacht.

von Marcus. - am 02.07.2014 17:40
Zitat
Komisch, dass es schon jetzt problemlos möglich ist. Dass die Regionalisierung recht stiefmütterlich geschieht, steht auf einem anderen Blatt-


Meiner Meinung ist das Grund, warum die Regionalisierung so stiefmütterlich behandelt wird. Durch Langenberg ist RHein-Ruhr einfach unverhältnismäßig groß.

Zu Zeiten als nochd ie 103,3 für Essen gab war sie ja auf WDR1 zuerst später auf seinem Nachfolger WDR5 großflächiger.

Mit nur einer Frequenz in Langenberg ist dies aber schwer zu realisiern und machen wir uns nix vor UKW ist immer noch das Steckenpferd. Wenn wir mal ein bischen rumspinnen und mal möglichkeiten ausloten, wie man es hätte machen können, so fällt mir folgende Aktion ein.

Tausch Kleve WDR2 Wesel DLF mit neue Antenne für die Region Düsseldorf.

Langenberg 96,5 Langenberg WDR2

Das wäre natürlich mit dem Tausch von AFN gegangen.

von Marcus. - am 02.07.2014 20:34
Genau das mit WDR 5 war ja oben genannt worden.

Und warum sollte eine Regionalisierung der WDR-Sender mit den vorhandenen Frequenzen nicht möglich sein? Früher ging es mit (zweimal) Langenberg auch. Klar deckt Langenberg ein großes Gebiet ab, aber dieses wird doch bislang mit der Regionalisierung Rhein-Ruhr geführt. Anders ließ es nach momentanem Stand mit der vorhanden Reichweite nicht unbedingt logisch erscheinen.

Besser wäre es, die vorhandenen "Kleinregionalisierungen" wie Dortmund und Co. zu streichen und statt dessen die regionalen Nachrichten wieder jede Stunde zu bringen. Aber die Aufgabe von Regionalstudios wird nicht passieren. Sonst könnten ja evtl. Frequenzen in Frage gestellt werden (ich sage nur Dortmund 87.8 MHz).

Im Nachtprogramm sehe ich allerdings bis auf WDR 5 in der Tat wenig Einsparpotential. Schon früher war der WDR Meister im Einsparen, was das Nachtprogramm angeht. Bevor auf 1Live die Festplatte zwischen zwei und fünf nachts erfunden wurde, lief die WDR-Nachtschicht als Übernahme von WDR 2. Allerdings hat WDR 2 damals an sieben Tagen die Woche noch ein eigenes Nachtprogramm gehabt, welches einmal die Woche sogar zur Popnacht durchgeschaltet wurde.

von NurzumSpassda - am 03.07.2014 21:09
Der Saarländische Rundfunk wird sicherlich finanzielle Mittel erhalten, weil der die ARD-Hinacht produziert.

Die Übernahme der Nachrichten des nachts vom NDR dürfte den WDR nichts kosten, da NDR und WDR im Jahre 2010 eine intensive Zusammenarbeit vereinbart haben. Beide Anstalten sind schon seit je her "eng befreundet!; bis Anfang der 80er Jahre war das erste Hörfunkprogramm eine gemeinsam produzierte Welle.

Eben aufgrund dieser Kooperation begreife ich nicht, warum WDR 4 des nachts nicht die NDR 1 - Nacht übernimmt; vom Musikprogramm her ist das für mich die erste Wahl.

Das Angebot des nachts ist übrigens sehr gut, denn neben NDR 1 und NDR 2 wird auch auf NDR 4 mit dem "Nachtclub" und der "Nightlounge" ein eigenes Nachtprogramm gesendet, wobei allerdings letztere Sendung auch nur ein Nonstop-Musikprogramm ist (allerdings mit guter Musik abseits des Mainstream).

von Longus - am 04.07.2014 16:28
Zitat
Longus Schöningen
Der Saarländische Rundfunk wird sicherlich finanzielle Mittel erhalten, weil der die ARD-Hinacht produziert.

Die Übernahme der Nachrichten des nachts vom NDR dürfte den WDR nichts kosten, da NDR und WDR im Jahre 2010 eine intensive Zusammenarbeit vereinbart haben. Beide Anstalten sind schon seit je her "eng befreundet!; bis Anfang der 80er Jahre war das erste Hörfunkprogramm eine gemeinsam produzierte Welle.

Eben aufgrund dieser Kooperation begreife ich nicht, warum WDR 4 des nachts nicht die NDR 1 - Nacht übernimmt; vom Musikprogramm her ist das für mich die erste Wahl.

Das Angebot des nachts ist übrigens sehr gut, denn neben NDR 1 und NDR 2 wird auch auf NDR 4 mit dem "Nachtclub" und der "Nightlounge" ein eigenes Nachtprogramm gesendet, wobei allerdings letztere Sendung auch nur ein Nonstop-Musikprogramm ist (allerdings mit guter Musik abseits des Mainstream).
Ach ndr_2de,
daß Du ob des Unsinns den Du seit Jahren propagierst nicht langsam selbst überdrüssig wirst erklärt deine hohe Schmerzgrenze mit welcher Du die unterirdische Qualität aller NDR-Programme in PD-artiger Manier regelmäßig zum Besten gibst.
Wenn Du doch wenigstens dafür bezahlt würdest. :(

von Anonymer Teilnehmer - am 05.07.2014 22:06
Analogkäse: Die Basherei gegen den NDR geht schon auf keine Kuhhaut mehr. Wenn die Programme so mies wären, wie sie von dir und vielen anderen ständig im Paralleluniversum dargestellt werden, dann hätten sie wohl kaum so viel Zuspruch. Wenn dann ständig Radio1 von RBB oder das Nordwestradio angeführt wird, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das sind gut gemachte Programme, aber doch für eine Minderheit. Wenn WDR2 oder NDR2 ein derartiges Programm bieten würden, dann hätten sie massiv weniger Hörer. Die Hörgewohnheiten haben sich verändert, das begreifen viel nicht. Ein WDR 2 oder ein NDR 2 wie vor 20 Jahren hätte heute keine Chance mehr. Glaubst du im Ernst NDR 2 würde ein Programm senden, was keiner einschaltet? Wenn dieses Programm massive Hörerverluste hätte, dann hätten sie schon längst die Notbremse gezogen und gehandelt; dazu besteht aber keine Veranlassung, was die Hörerzahlen zeigen.
In einem gebe ich dir Recht: viele Titel laufen drei, viermal am Tag - das geht einem Hörer wie mir, der von 5 - 14 Uhr werktags zuhört massiv auf den Zeiger. Das missfällt mir an WDR2, NDR2 und NDR1, aber wie schon bemerkte, haben sich die Hörgewohnheiten geändert.
Wenn du WDR (oder NDR2) nicht magst, dann zwingt dich niemand diese Wellen einzuschalten, aber das ständige Gebashe von NDR und WDR ist schon langsam paranoid und eben mit ein Grund warum ich mich vor Jahren aus dem Nachbarforum abmeldete. Dann wurde dort User "Barry" angegangen, der sich jetzt ja auch verabschiedet hat, weil dort keine vernünftigen Diskussionen mehr möglich sind.

von Longus - am 06.07.2014 06:08
Zitat
Longus Schöningen
Analogkäse: Die Basherei gegen den NDR geht schon auf keine Kuhhaut mehr. Wenn die Programme so mies wären, wie sie von dir und vielen anderen ständig im Paralleluniversum dargestellt werden, dann hätten sie wohl kaum so viel Zuspruch. Wenn dann ständig Radio1 von RBB oder das Nordwestradio angeführt wird, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das sind gut gemachte Programme, aber doch für eine Minderheit. Wenn WDR2 oder NDR2 ein derartiges Programm bieten würden, dann hätten sie massiv weniger Hörer. Die Hörgewohnheiten haben sich verändert, das begreifen viel nicht. Ein WDR 2 oder ein NDR 2 wie vor 20 Jahren hätte heute keine Chance mehr. Glaubst du im Ernst NDR 2 würde ein Programm senden, was keiner einschaltet? Wenn dieses Programm massive Hörerverluste hätte, dann hätten sie schon längst die Notbremse gezogen und gehandelt; dazu besteht aber keine Veranlassung, was die Hörerzahlen zeigen.
In einem gebe ich dir Recht: viele Titel laufen drei, viermal am Tag - das geht einem Hörer wie mir, der von 5 - 14 Uhr werktags zuhört massiv auf den Zeiger. Das missfällt mir an WDR2, NDR2 und NDR1, aber wie schon bemerkte, haben sich die Hörgewohnheiten geändert.
Wenn du WDR (oder NDR2) nicht magst, dann zwingt dich niemand diese Wellen einzuschalten, aber das ständige Gebashe von NDR und WDR ist schon langsam paranoid und eben mit ein Grund warum ich mich vor Jahren aus dem Nachbarforum abmeldete. Dann wurde dort User "Barry" angegangen, der sich jetzt ja auch verabschiedet hat, weil dort keine vernünftigen Diskussionen mehr möglich sind.


Fürs Protokoll: Du und Berry habt Euch dort nicht abgemeldet, Ihr wurdet schlicht und ergreifend gesperrt, weil Ihr in trollhafter Manier immer wieder denselben Käse postet!

Den jetzt zitierten Post hast Du dort über die Jahre in zigmal gepostet, was ihn weder hier noch dort an gravitätischem Inhalt gewinnen lässt.

Ich muß dabei auch gar nicht auf rbb radioeins oder das Nordwestradio verweisen um den deutschen Rundfunkanstalten, und dem NDR insbesondere, sowie neuerdings auch dem WDR, ein Armutszeugnis auszustellen.

Daß es den ein oder anderen simpleren gestrickten Hörer gibt dem man jegliche minderwertige Ware vorsetzen kann habe ich dank Dir und Berry ,oder Rikko wie er hier jetzt neuerdings heißt, begriffen.

Weitermachen!

von Anonymer Teilnehmer - am 07.07.2014 19:13
Nur wer definiert, dass die Nacht um Mitternacht anfängt? Der WDR könnte bereits ab 20 Uhr oder 22 Uhr eine gemeinsame Sendung mit einer anderen ARD-Anstalt produzieren. Da ließe sich noch etwas einsparen. Die Nachrichten könnten von einem Sprecher für alle Wellen gelesen werden, einfach vorher einsprechen und auf unterschiedlichen Wellen einspielen.
An 1LIVE-Abend werden die nichts verändern. Die WDR 5-Wiederholungen kosten auch nicht soviel. WDR 2, WDR 3 und WDR 4 könnten mit einer anderen ARD-Anstalt eine gemeinsame Abendschiene produzieren. Die Anzahl der Hörer ist nach 20 Uhr sehr gering.

Die Regionalisierung lässt sich unterschiedlich verstehen. Es müssen keine Regionalprogramme ausgestrahlt werden, die Landeswellen kommen aus unterschiedlichen Regionalstudios, wie es bereits bei WDR 4 der Fall ist. Seit der Zeitverkürzung bei den WDR 2-Regionalfenstern sind die regionalen Hörfunkstudios nicht mehr so ausgelastet. Die 2:30 an Regionalnachrichten können komplett aus Köln kommen. Die können auch in der Sprecherkabine fürs Fernsehen eingesprochen werden und in Köln auf eine Festplatte geschoben werden. Dafür muss man dieses komplizierte Netz zu WDR 2-Auseinanderschaltung nicht mehr betreiben. Anderseits wurde bei WDR schon immer angedacht die Regionalprogramme zu WDR 5 zu verschieben. Angedacht aber zum Schutz von Radio NRW nicht durchgeführt. Kaum vorstellbar, dass es noch kommt.

WDR 2 muss Geld verdienen, da zählt jeder Hörer. Durch die Auseinanderschaltung für die vielen Regionalfenster bekommen einigen Hörer Empfangsprobleme und der WDR es nicht geschafft eine Lösung für WDR 2 in DAB gefunden. Es gibt auch keine Lösung für die Regionalstudios Essen und Düsseldorf. Es sind auch keine Gelder für einen weiteren DAB-Ausbau beantragt worden. Es gab auch keinen Versuch für das Ruhrgebiet das Fenster über Satellit, Kabel, Internet oder DAB+ auszustrahlen. Der WDR muss alle Landesteile berücksichtigen. Wie das passiert, ist nicht genau beschrieben.

Es würde mich nicht wundern, dass ein Jahr nach dem Start von „dein.fm“ der WDR seine Wellen verjüngt, um den Verlegern keinen Erfolg zu gönnen.

Die Infonacht kann der WDR auf KiRaKa übernehmen. Schließlich wird der KinderRadioKanal auch in anderen Bundesländern ausgestrahlt.

Auch wenn der NDR und der WDR eine Kooperation vereinbart haben, bedeutet es nicht, dass dort kein Geld fließt. Schließlich ist es eine Behörde und jede Aufgabe muss jemand bezahlen.

von Seltener Besucher - am 14.07.2014 00:49
Ich gebe es gern zu: Ich bin kein Kulturradiohörer. Ab und an kann ich mir eine reine Wortsendung geben. Die beste, die es mal gab: Heute im Gespräch auf SDR1. Wenn mich das Thema mal grad interessierte.
In den meisten Fällen will ich vom Radio knappe Information, etwas Überraschendes und ansonsten unterhalten werden mit abwechslungsreicher Musik. Es muss mir nicht jedes Lied gefallen, aber die Grundausrichtung. Und ein gewisser Drive sollte im Programm sein. Das bekommt der WDR auf keiner Welle auch nur annähernd hin. Ausser vielleicht Götz Alsmann auf seine Art in seiner WDR4-Show.
Ich hab die letzten Tage ab und zu bei Radio 10 aus NL reingehört. Die Musik...nicht weltbewegend, die Inhalte...ferner liefen. Aber es ist ein gewisser Drive, ein gewisses Feeling on air...das kann ich morgens hören und hab gute Laune. Bei WDR2 falle ich binnen zwei Minuten der deutschen Bräsigkeit anheim.

von Peter Schwarz - am 09.09.2014 09:08
WDR2 sollte mal an der Geschwindigkeit von diesen kurzen Lokalnachrichten um Halb und dem Verkehrsfunk danach arbeiten!!!

Das viel mir heute in der Eifel auf der A1 auf, da stellte ich die 100,4 ein welche zwischenzeitlich ganz weg brach, was da auch nicht verwunderlich ist. 30 min später auf der A61 als der Sender eigentlich einwandfrei hätte kommen müssen, blockierte der Lokalausstieg die ersten Verkehrsmeldungen! So das dass RDS nicht greifen konnte, und sich weigerte auf evtl einer Besseren Frequenz um zu schalten. Also habe ich das fix selbst gemacht, an sonsten hätte ich wichtige Meldungen verpasst :mad:

Offenbar stört das keinen, weil die meisten wohl aufs Navi(TMC) oder Handy gucken?

PS: Die neueste masche ist das Wort Zeitverlust innerhalb des Verkehrsfunks, diese stimmen häufig nicht mal auch nur annähernd überein!!!

von Rheinländer - am 10.09.2014 20:38
Zitat
Staumelder
Ich ignoriere den WDR ja mittlerweile fast komplett, daher eine vmtl. blöde Frage: gibts es in den Verkehrsmeldungen mittlerweile Zeitangaben? Das irritiert mich bei den hiesigen Programmanbietern die ich gelegentlich beim Scannen höre. Ich kann mit 45 Minuten Zeitverlust nichts anfangen, mit 6km Stau allerdings schon.


Da kommt man mittlerweile in Bayern nicht mehr drumherum, es sei denn, man schaltet B5 Aktuell ein. Bayern 1, 3 und die Antenne melden stets mit Zeitangaben. Dies allein wäre gar nicht mal nervig, würden nicht alle drei Sender am Anfang betonen, dass sie dies nun so melden. :rolleyes: Außerdem würde ich mir wünschen, die Meldungen insgesamt "abzukürzen". Einfach Strecke-Staulänge-Staudauer, fertig. Beispiel: "A 8 München-Salzburg zwischen Anger und Bad Reichenhall, 6 km, 20 Minuten." Durch einen ganzen Satz "Hier stehen Sie 20 Minuten" werden ohnehin lange Verkehrsmeldungen wie gestern abend noch länger.

Zum Thema: Der WDR machts (noch) nicht, in einer Meldung gestern abend kam mal ein solcher Satz. Vielleicht wird sich Köln dies aber auch verkneifen, die sie eine der wenigen Anstalten sein dürften, die zu Spitzenzeiten ohnehin die Verkehrsmeldungen nach Länge selektieren und ansonsten auf die Mittelwelle verweisen.

von NurzumSpassda - am 13.09.2014 18:18
Zitat
NurzumSpassda
Zitat
Staumelder
Ich ignoriere den WDR ja mittlerweile fast komplett, daher eine vmtl. blöde Frage: gibts es in den Verkehrsmeldungen mittlerweile Zeitangaben? Das irritiert mich bei den hiesigen Programmanbietern die ich gelegentlich beim Scannen höre. Ich kann mit 45 Minuten Zeitverlust nichts anfangen, mit 6km Stau allerdings schon.


Da kommt man mittlerweile in Bayern nicht mehr drumherum, es sei denn, man schaltet B5 Aktuell ein. Bayern 1, 3 und die Antenne melden stets mit Zeitangaben.
Zum Thema: Der WDR machts (noch) nicht, in einer Meldung gestern abend kam mal ein solcher Satz. Vielleicht wird sich Köln dies aber auch verkneifen, die sie eine der wenigen Anstalten sein dürften, die zu Spitzenzeiten ohnehin die Verkehrsmeldungen nach Länge selektieren und ansonsten auf die Mittelwelle verweisen.

Der dort und über DAB+ verbreitete Verkehrskanal vermeldet bei größeren Staus allerdings mitlerweile auch einen möglichen Zeitverlust - hab ich mal bei einrm Aufenthalt in Bonn getestet. Das DAB+-Netz ust mittlerweile recht gut ausgebaut. Selbst mit dem Pure Move, der nur Kopfhörerkabel als Antenne verwendet, gehts im Auto von Bonn nach Dortmund fast durchgängig, besser als beim Bundesmux.

von rolling_stone - am 17.09.2014 03:52
Zitat
Bolivar diGriz
Zitat
Sebastian Dohrmann
Allerdings ist die Frage, ob Verkehrsfunk (mit Ausnahme von akuten Gefahrenmeldungen) in Zeiten von TMC, Real Time Traffic und Google Maps Traffic noch zeitgemäß ist oder ob die Radiosender hier ein totes Pferd reiten.


Wohl kaum. Nur schwer Demenzkranke haben wohl auf dem Weg zur Arbeit, der sich ja normalerweise nicht täglich ändert, das Navi eingeschaltet. Und mit dem Smartphone spielen während der Fahrt wohl auch nur die Wenigsten rum. Der Verkehrsfunk ist während der Fahrt immer noch die wichtigste Infoquelle über Verkehrsstörungen.


Es ist hip diesbezüglich strohdoof zu sein und selbst für Fahrten von der Vorstadt in die City das Navi zu verwenden. Man erntet unter gleichaltrigen immer mehr Staunen wenn man Strecken mit einer Länge von +50km ohne Navi bewältigt. Jene vielen Bewunder sind es aber auch, die in Vielzahl mit dem Handy am Steuer spielen.

von Dr. Antenne - am 17.09.2014 13:17
Alles falsch, de WDR nennt seinen sender nach
GG steht als Abkürzung für:

Gleichgewicht (mehrere Bedeutungen)
Global Greens, Weltverband der grünen Parteien und anderen ökologischen Bewegungen
Großes Gewächs, die höchste Klassifikationsstufe für Weine

Zumindest das findet man bei Wikepedia bei "GG".

Und um die Diskussion mal abzukürzen:
Das "diGGi" mit den 2 großen "biggen" G's im Namen ist ja völlig bescheuert.Wenn der WDR damit "kommt fett" oder so was meinen, sind die mehr als ein Jahrzehnt hinterher.:D

Fazit WDR:
Schlecht.

Einziger Trost für den WDR:
Der BR hat mit on3Radio mal einen noch dümmeren denglish-Namen in die Welt gesetzt (und schämt sich wohl heute noch dafür so blöd gewesen sein, so einen Namen für den Vorgänger von Puls überhaupt mal im Portfolio gehabt zu haben, den man englisch-deutsch in einem Wort aussprechen musste - auf so was gehört ja die Höchststrafe).

von Schwabinger - am 26.11.2014 20:44
Zitat
Spacelab
Das wollte ich gerade fragen. Ich dachte 1diggii wäre nur ein reiner Festplattendudler.


Eine reine Festplatte ist es schon seit 1 1/2 Jahren nicht mehr. Zu mindestens von Mo. bis So. zwischen 16 und 20 Uhr gibt es Live Moderation.
Ausserdem werden die Beiträge der täglichen Live Sendung auch in die restliche Zeit mit eingestreut.
Ein bisschen mehr mut könnte man noch was die Musik betrifft zeigen, anstatt die ein oder andere langsam Pop Radio Edit Nummer könnte man ruhig einen Remix einfügen.

Ich hoffe ja noch das man eine Art Freitag/Samstag Abend Playlist einführt, seid dem KissFM weg ist gibt es keinen Mainstream Club Sound mehr in NRW. Besonders am Freitag, Samstag's gibt es noch "Moving", warum nicht einfach auf 1Live diGGi schon am Freitag diese Sendung oder zu mindestens den Musikstil übernehmen.

von robin1990 - am 27.11.2014 09:13
Und die Abwärtsspirale beim 2. dreht sich weiter, Ausblick auf den Januar mit der neuesten EPG-Woche:
Freitag, den 02.01.2015
00:00 Nachrichten, Wetter
Übernahme vom NDR
00:03 NDR 2 und WDR 2 Die Nacht
Übernahme vom NDR
Darin: 01.00, 02.00, 03.00, 04.00 Nachrichten, Wetter
05:00 Nachrichten, Wetter
Übernahme vom NDR
05:05 WDR 2
Ihr Morgenmagazin für einen frischen Start in den Tag
Darin: Wetter
05.30, 06.30, 07.30, 08.30, 09.30 Kurznachrichten
05.56 Kirche in WDR 2
Franz Meurer, Köln
06.00, 07.00, 08.00, 09.00 Nachrichten, Wetter
06.31, 07.31, 08.31, 09.31 WDR 2 regional
09.40 WDR 2 Stichtag
2. Januar 1995: Die Daily Soap "Verbotene Liebe" startet in der ARD
10:00 Nachrichten, Wetter
10:05 WDR 2

Mit WDR 2 immer gut durch den Tag
Darin:
10.30, 11.30, 12.30, 13.30 Kurznachrichten
10.50 WDR 2 - Jürgen Becker/Didi Jünemann
11.00, 12.00, 13.00 Nachrichten, Wetter
12.05 WDR 2 Mittagsmagazin
14:00 Nachrichten, Wetter
14:05 WDR 2

Mit WDR 2 in den Feierabend
Darin:
14.30, 15.30, 16.30, 17.30 Kurznachrichten
14.31, 15.31, 16.31, 17.31 WDR 2 regional
14.50 Quintessenz Tipps und Trends
15.00, 16.00, 17.00, 18.00 Nachrichten, Wetter
16.05 WDR 2 Zwischen Rhein und Weser
18.40 WDR 2 Stichtag
19:00 Nachrichten, Wetter
19:05 WDR 2 Sportzeit

Berichterstattung über die Vierschanzentournee und aktuelle
Sportberichterstattung
Darin: 20.00, 21.00, 22.00 Nachrichten, Wetter
22:30 WDR 2 In Concert
Darin: 23.00 Nachrichten, Wetter
23:30 WDR 2 Berichte von heute
Übernahme vom NDR
bis 24:00 Uhr

Stand: 01.12.2014

Ja, genau, "Der Tag", früher auch noch "Der Tag heute" wird gestrichen, mit der Tageszusammenfassung zum Feierabend stirbt ein weiteres Stück NRW-Hörfunkgeschichte! Denn die direkte Verlegung des Stichtags in den bisherigen "Der Tag"-Slot spricht nicht gerade dafür, dass nur der Name wegfällt.
Aber das ist noch nicht alles, die Zugabe gibt es 2015 auch nicht mehr, die Ankündigungen dazu befinden sich im allseits bekannten "anderen" Forum.

von Muschelsammler - am 01.12.2014 14:16
In der Januar-Ausgabe von WDR PRINT gibt es ein ausführliches "Interview" mit Velerie Weber, wie sie den WDR Hörfunk auf Kurs bringen will (S. 34 - 36).

Der Abschnitt, der mir am meisten Sorgen macht, ist der hier:
Zitat
WDR PRINT/Valerie Weber
Ich will, dass 1LIVE, WDR 2 und WDR 4 – wenn wir uns die Wellen mal als Flotte vorstellen – nah beieinander fahren und wir geschickt überlegen, wo WDR 3, WDR 5 und Funkhaus Europa ihren Platz im Flottenverband finden. Damit ein Hörer, wenn er mal über Bord geht, nicht ins Wasser fällt, sondern ein anderes Boot findet. Wir solltenuns als Gesamtangebot in NRW verstehen.

Für mich klingt das stark nach einer Formatierung von WDR 3, 5 unf FH Europa. Ich höre schon "WDR 5 Info" in meinen geistigen Ohren klingeln.

von Sebastian Dohrmann - am 05.01.2015 20:38
Zitat
Rikko
Ich sehe das nicht so negativ, da ich oft in anderen Bundesländern unterwegs bin und höre, welcher Dreck dort im Radio gesendet wird. Glaubt mir, es ist wirklich erholsam, wenn ich auf der Rückfahrt vom Norden, zwischen Bremen und Osnabrück, von NDR 2 wieder auf WDR 2 schalten kann, oder wenn ich vom Süden komme, hinter Frankfurt von HR3 auf WDR 2. Dann weiß man den WDR erst richtig zu schätzen. Und ich sehe Veränderungen nicht grundsätzlich negativ. So ist mir am Samstagabend eine Musiksendung lieber, als die Zugabe, über deren Comedy ich schon lange nicht mehr lachen kann.


Du solltest vielleicht mal hr1 ausprobieren. Im Grunde als "Formatradio" gar nicht mal so schlecht gelungen, wenn man bedenkt, dass man in der angestrebten Altersgruppe schon eine gewisse Massentauglichkeit hinbekommen muss. Wäre ich in Hessen würde ich wahrscheinlich zwischen Bob und hr1 hin und her zappen. Beide knapp an meinem Musikgeschmack vorbei ;)

NWDR2 sind beides Sender die keinerlei "Charakter" haben. Die gespielte Musik ist austauschbar, glattgebügelt und die Songs sollen einen angeblichen Massengeschmack repräsentieren. In Wirklichkeit handelt es sich aber um einen von der Musikindustrie hochgepuschter Akustikschrott, welches weichgespülte Gehirne nach mehrmaligen hören plötzlich als "Gut" bewerten!

PS: Das "alte hr1" hatte ohne Frage ebenfalls seine Existenzberechtigung und es ist schon schade, dass dieses Programm wegformatiert wurde. Ich wollte aber deutlich machen, dass bei einer "Programmreform" nicht unbedingt nur Müll bei rauskommen. Anders ist dieses beim NWDR, dort ist keines der Programme in irgendeiner Form zu retten.

von Murky - am 06.01.2015 21:32
Zitat
Murky
Das "alte hr1" hatte ohne Frage ebenfalls seine Existenzberechtigung und es ist schon schade, dass dieses Programm wegformatiert wurde. Ich wollte aber deutlich machen, dass bei einer "Programmreform" nicht unbedingt nur Müll bei rauskommen. Anders ist dieses beim NWDR, dort ist keines der Programme in irgendeiner Form zu retten.


Valerie Weber ist nicht für den NDR zuständig, sondern für den WDR-Hörfunk. WDR 2 ist nach wie vor die informativste Service Welle in Deutschland. Gut, die Musik tagsüber entspricht dem Massengeschmack, aber was ist daran so schlimm? Wer besondere Musik hören will, schaltet WDR 3 oder Funkhaus Europa ein, den CD oder MP3 Player. Ich selber gehe auf Klassik Konzerte. WDR 2 ist ein informativer Tagesbegleiter für eine breite Hörerschaft, nicht mehr und nicht weniger.

von Rikko - am 07.01.2015 08:36
[X] Ihr nehmt doch alle Drogen :D

Zu WDR2: mein Eindruck ist, dass der Sender stark nachgelassen hat (seit etwa 2011). Vorher habe ich gern reingehört, weil mir die Mischung aus Infos und Musik gut gefallen hat. Dazu kam eine relativ entspannte und bisweilen zynische Art der Moderation. Alles verpackt mit einem entspannten Jinglepaket. Seit etwa 2011 spricht mich die Musik aber irgendwie nicht mehr an (zu viel Gedudel, radioNRW bietet mehr Dampf und auch Abwechslung). Ich schalte höchstens zwischen 18.00 und 20.00 Uhr nochmal ein. Ansonsten hat WDR2 bei mir verloren.

Dafür schätze ich WDR5 umso mehr, ist allerdings kein Nebenbeiradio. WDR2 habe ich tagelang im Büro oder auch im Haus dudeln lassen, also Zeiträume in denen man seine Aufmerksamkeit zu 80% auf andere Dinge richtet. WDR5 INFO finde ich als zusätzliches Programm eine sinnvolle Ergänzung. So einen Sender könnte man nach dem Vorbild von NDR Info gestalten (alle 15 Minuten Nachrichten, dazwischen feste Rubriken a la Wirtschaft etc., gern auch Zweit- oder Drittverwertung von anderen WDR-Wellen). Zack in den WDR-Mux und auf die Mittelwelle, loift.

von Staumelder - am 07.01.2015 11:33
Zitat
Staumelder
Zu WDR2: mein Eindruck ist, dass der Sender stark nachgelassen hat (seit etwa 2011). Vorher habe ich gern reingehört, weil mir die Mischung aus Infos und Musik gut gefallen hat. Dazu kam eine relativ entspannte und bisweilen zynische Art der Moderation. Alles verpackt mit einem entspannten Jinglepaket. Seit etwa 2011 spricht mich die Musik aber irgendwie nicht mehr an (zu viel Gedudel, radioNRW bietet mehr Dampf und auch Abwechslung). Ich schalte höchstens zwischen 18.00 und 20.00 Uhr nochmal ein. Ansonsten hat WDR2 bei mir verloren.
Dafür schätze ich WDR5 umso mehr, ist allerdings kein Nebenbeiradio.


Staumelder, deine Einschätzung und Bewertung zu WDR 5 teile ich, zu WDR 2 aber nicht.
WDR 2 und WDR 5 sprechen eigentlich unterschiedliche Hörgruppen an. Wer WDR 5 hören will, möchte umfassende vertiefende Informationen, wer WDR 2 hört will einen Tagesbegleiter mit Information und populärer Musik. Es ist natürlich klar, dass man bei WDR 5 andere (höhere) Ansprüche stellen muss, als bei WDR 2. Wer aber bei allen Programmen die gleichen hohen Ansprüche stellt, muss bei WDR 2 automatisch zu einer schlechten Bewertung kommen, welche aber nach der heuttigen Ausrichtung des Programms auf einer möglichst breiten Hörerschaft (das war nicht immer so) ungerecht wäre. Aber bei sechs Programmen auf UKW ist eine unterschiedliche Ausrichtung für Hörer mit unterschiedlichen Ansprüchen zu vertreten und auch sinnvoll. Deshalb kann das heutige WDR 2 nicht allen Hörern gefallen und das muss es auch nicht.

von Rikko - am 07.01.2015 12:24
@ Rikko: Ich hab mich vielleicht ungünstig ausgedrückt: WDR2 war für mich eher Geräuschkulisse (Büro / Hausarbeit / im Auto mit mehreren Leuten), bei WDR5 (und auch NDR Imfo) höre ich hin (allein zu Hause, allein im Auto, im Bad). Daher schere ich die Programme auch nicht über einen Kamm. WDR2 hat meiner Meinung nach musikalisch nachgelassen. Entweder war der Sender vor ca. 2011 nicht auf die von Dir erwähnte breite Hörerschaft ausgerichtet (ich bin sicher kein normaler Nebenbeihörer) oder meine Hörgewohnheiten haben sich geändert (glaube ich eher weniger da ich prinzipiell noch die gleichen Sender höre wie vor vier oder fünf Jahren, diese haben sich tlw. natürlich auch geändert). Bis etwa 2011 fand ich die Musikzusammenstellung besser als heute, daher ist WDR2 für mich vom Radar verschwunden. Die Ansprache des Hörers finde ich bei WDR2 trotzdem angenehmer als bei NDR2. Die Kölner wahren für mich eine gewisse Instanz, NDR2 möchte von mir wissen wie meine Stulle heute Morgen geschmeckt hat. Eeeeeuhjaa.

von Staumelder - am 07.01.2015 12:45
Das glaube ich nicht. Aus mehreren Gründen:

Wie Du selbst schreibst, sind WDR 5 und Bayern 2 ein ähnliches (meiner Meinung nach sogar gleiches) Format, das aber nicht identisch sein kann, da es unterschiedliche Sendegebiete (lokale Gegebenheiten, etc.) gibt. Also wäre eine Veränderung von WDR 5 in Richtung Bayern 2 eher kontraproduktiv. Auch, weil WDR 5 seit Jahren in der MA ständig zulegt. Die Veränderung wird, wenn, eher in Richtung B5 aktuell gehen. Warum: Der angesprochene BR hat mit B5 aktuell ein Info-Programm im Portfolio. Das fehlt dem WDR. Der WDR ist sowieso die letzte Anstalt innerhalb der ARD, der ein solches Format fehlt. Der SR hat SWRinfo halbtags auf Antenne Saar laufen und Radio Bremen hat NDR Info auf der Stadtfrequenz dudeln. Selbst als Übernahme ist das realisierbar. Aber im Sendegebiet des WDR gibt es nichtmal das.
Wenn der WDR hier nachziehen will, müsste man entweder bei WDR 5 einen Spagat zwischen beiden Formaten hinbekommen (z. B. wie bei NDR Info tagsüber Newsdudler und Abends längere Inhalte) oder ein zusätzliches (rein digitales) Programm schaffen. Letzteres wird der WDR vmtl. aus Kostengründen nicht tun (können), also gehe ich davon aus, dass uns bei WDR 5 mittelfristig ein Umbau ins Haus steht.

von Sebastian Dohrmann - am 08.01.2015 12:52
Ich persönlich finde Infodudler praktisch. Morgens habe ich z.B. keine Lust ausführlich aufs Handy zu gucken, da ich last minute aufstehe. Also Radio einschalten und im Bad/Auto Radio hören um zu wissen was passiert ist . Am Wochenende oder im Urlaub schaue ich schon mal vor dem Aufstehen oder beim Frühstück (entfällt unter der Woche bei mir) nach ob irgendwas passiert ist. Bei besonders spannender Nachrichtenlage bin ich nach 20.00 Uhr zumindest unterwegs aufs Smartphone angewiesen um informiert zu bleiben. NDR Info konzentriert sich bis 22.00 Uhr auf Hintergrundinfos und dann auf Musik, die Infonacht wird ja leider nicht übernommen. MDR Info ging hier früher™ auf Mittelwelle, ich höre den Sender dann via Livestream. Ist aber Geschmackssache.

WDR5 INFO als Zusatzprogramm (exklsuiv über DAB oder evtl. Parallelausstrahlung auf der Mittelwelle) wäre sicher eine Bereicherung. Ich finde sogar einen "ARD Infodudler" nicht schlecht, Regionale/lokale Inhalte könnte man zu bestimmten Zeiten verbreiten (:15 bis :45 oder so, je nach vorhandenem Material). Zentrale Weltnachrichten alle 15 Minuten, Themen von zentraler Bedeutung vor und nach den :00-Nachrichten. Die Umsetzung eines solchen Hirngespinstes würde sicher Arbeitsplätze kosten, die Streichung ist gefühlt aber nicht so massiv wie sie sich auf den ersten Blick liest. Wer einmal einen 1:30 -Beitrag erstellt hat (inkl. Recherche und Interviews) weiß wieviel Arbeit dahinter steckt. Huch, wir schweifen ab...

von Staumelder - am 09.01.2015 06:36
Diese Woche gab es ja wieder interessante Informationen aus dem Hause WDR:
Zum einen hat WDR 2 ein nagelneues Studio bekommen,
ebenso wie offenbar 1LIVE diGGi.
Dann kam noch die Meldung, dass der WDR (angeblich aus formalen Gründen) den Vertrag von Funkhaus Europa mit dem rbb und radio bremen gekündigt hat, offenbar muss hier also zukünftig mehr Geld in Funkhaus Europa fließen.

Wenn man nun die Meldungen anschaut die aus dem WDR kommen seit Buhrow Intendant ist gegenüber stellt, muss man den Schluss ziehen, dass der WDR eigentlich kein Geld für diese Investitionen hat:

DWDL.de: Buhrows bittere Erkenntnis: WDR steht vor "gigantischem strukturellen Abgrund"
DWDL.de: Buhrow kündigt harten Sparkurs an: WDR kündigt Abbau von 500 Stellen bis 2020 an
DWDL.de: Harte Sparmaßnahme: WDR streicht Samstags-"Lokalzeit" und Plasberg
DWDL.de: Buhrow fordert eine neue Strategie: "Reformieren heißt auch - sinnvoll schrumpfen"
DWDL.de: "Weichen sind gestellt": WDR muss trotz Sparmaßnahmen an die Reserven

Ich drücke es mal freundlich aus: Wie passt das bitteschön zusammen? Man spart an den öffentlich-rechtlichen Kernkompetenzen um das Geld an anderer Stelle wieder auszugeben. Ich bin Fan des öffentlich-rechtlichen Systems, aber hier stößt meine Liebe an ihre Grenzen.

von Sebastian Dohrmann - am 23.01.2015 08:50
Der WDR hat anscheinend überhaupt keinen Plan, wie er seine Programmflotte aufbauen soll. Da können die NRW-Lokalklitschen sich ja beruhigt zurücklehnen.
Solche Überschneidungen im Musikprogramm gibt es ja nicht einmal bei HR, SWR und NDR.
Der WDR sollte sich ein Beispiel am BR nehmen, die haben die Programme mittlerweile ganz gut aufgestellt, am schwächsten ist m.E. noch Bayern 3.
Was hat der WDR? (Achtung, jetzt kommt die harte Keule!)
- Ein "Jugendprogramm", das nach 90ern riecht, mit berufsjugendlichen, pseudohippen Moderateusen, von den Inhalten so belanglos wie noch was, mit einem Humor, der so neben der Spur ist, dass man nicht einmal mittels synchroner Kitzelattacke durch drei Mitmenschen lachen kann, mit einer Musikmischung, die nicht Fleisch ist und nicht Fisch, sondern allenfalls ein Resteeintopf. Den Abend hat man schon aufgeweicht, am Spätabend tummeln sich noch ein paar Relikte des kulturellen Anspruchs, die das Format sprengen.

- eine "Info/Servicewelle", die seit Jahren versucht, den parteipolitischen Mief abzustreifen und irgendwie unterhaltsamer zu werden. Letztendlich riecht sie nach 80ern, ergiesst sich in belanglosen Programmstrecken mit austauschbaren Moderatoren und einer Musik, welche die Spannungskurve eines Sinustons nicht erreicht.

- einer Klassik/Kulturwelle, die ich kaum beurteilen kann, die aber zumindest von den Hörerzahlen eine der schwächsten in Deutschland ist, offenbar also am Publikum komplett vorbeisendet

- einer "4er-Welle", der man aktuell den Schlager mit dem Weberschen Hexenbesen austreibt. Man orientiert sich anscheinend in Richtung Bayern 1, aber mit größtmöglicher Inkonsequenz. Aktuell tummelt sich da von Jelena Petrowna Fischer und kölschen Stimmungsattacken über Oldiesamplerware bis hin zu Olly Murs und Glasperlenspiel fast alles, ab und zu sogar mal eine musikalische Perle. Abends ab 20 Uhr dann Old Style. Noch. Letztendlich auch hier: Alles zwischen den Stühlen.

- ein Wortprogramm, das irgendwo zwischen DLF und DR Kultur positioniert ist, das aber dagegen recht blass aussieht. Alt-68er-Radio für die Stuckdeckenwohnung, musikalisch experimentiert man nun weg vom Wohlfühljazz hin zu erwachsenem Mainstream. Braucht auch irgendwie keiner...

- einen Frequenzplatzhalter unter dem Deckmantel eines Multikultiprogrammes, das manchmal (besonders, wenn es vom RB oder vom SFB kommt) ganz erfrischend sein kann, das früher zu 80% Ethnodudel für Weltverbesserer war und jetzt irgendwie eine jüngere, urbane, weltoffene Zielgruppe erreichen will. Betonung liegt auf will. Das versucht man, indem man immer mehr Mainstream-Rhythmus-Pop einmischt. Was natürlich nicht funktioniert, zumal zur morgendlichen Primetime und abends in allen möglichen Sprachen gesprochen wird, Relikte der "Gastarbeiterprogramme", deren Entsorgung man vergessen hat und deren Zielpublikum längst andere Kanäle nutzt.

- einen Ableger des Jugendprogramms für die Jugendlichen, die man mit dem Hauptjugendprogramm liegen lässt. Das aber kaum einer kennt und vermutlich kaum einer hört. Man hätte die Chance gehabt, aus dem Plan B einen Ableger zu zimmern, quasi für das "Radio 1-Publikum", hatte man mal versucht und dann wieder eingestampft. Wenn der WDR was falsch machen kann, dann macht er es halt falsch.

- einen putzigen Kinderradiokanal, den Eltern mit Frühförderungsbewusstsein sicher ganz ganz toll finden. Viel Spaß dabei!

Ganz ehrlich? Ich würde das ALLES KOMPLETT einstampfen und neu machen! Laßt Peter Fox ran. Abrißbirne! Mach neu! Vielleicht sollte ich das als Bewerbung an den WDR schicken und dann Frau Weber mit der Zwirnhexe nach Oberhausen treiben.

von Peter Schwarz - am 06.02.2015 10:10
Zitat
Rikko
Zitat
Peter Schwarz
Ich finde die HR-Programme musikalisch (mit Ausnahme des Schlagerdampfschiffs HR4) auch recht schwach positioniert


Stehst Du auf eine Schlagerdudelwelle? HR 4 dudelt doch nur Schlagerschmalz bis er aus den Ohren rauskommt.

Ja und selbst wenn dem so wäre, wieso darf jemand nicht auf Schlagerschmaltz stehen, auf debile Dummfunker, wie Du Bello, aber schon?

Zudem hat hr4 eine weitaus größere Playlist und Daseinsberechtigung als die Überlappungsprogramme seitens des WDR, aber das ist Dir zu hoch, und wenn es Dir dann wie so oft zu hoch wird schmeißt Du einfach mal Querverweise wie WDR 3, 5 oder FHE ein, welche dann als Rechtfertigung für das miserable Restprogramm herhalten soll.

Mach Dir dann doch wenigstens die Mühe eine Standardantwort wie aus der PR-Abteilung des WDR zu verfassen damit Du wenigstens ein kleinwenig Glaubwürdiger wirst.

von Anonymer Teilnehmer - am 07.02.2015 18:16
Der Kölner Stadt-Anzeiger hat einen Artikel zur Umstrukturierung der WDR-Hörfunk-Wellen veröffentlicht:
ksta.de: Auf halbem Weg zum Dudelfunk

Wenn das, was in dem Artikel steht, so stimmt, dann sehe ich für den WDR Hörfunk endgültig schwarz. Jochen Rausch als Wellenchef von 1LIVE, WDR 2 und WDR 4; WDR 2 keine Informationsleitwelle mehr, ... Man kann auch Kosten sparen, indem man sich wieder an den NDR angliedert. Da ist die Verflachung ja schon fertig vollzogen.

Was mich am Vorgehen des WDR am meisten stört ist, dass mit den Hörern so unehrlich umgegangen wird.. Man gibt sich verschlossen, äußert sich nicht zu Plänen. Ich mutmaße, dass man das tut, damit keine echte Diskussion darüber aufkommen kann und man sich nicht mit fundierter Kritik auseinandersetzen muss. Publikumsnähe sieht für mich anders aus.

von Sebastian Dohrmann - am 13.02.2015 08:47
So ein Artikel auf der Unternehmensseite des WDR? Früher wäre das einer Meuterei gleichgekommen.

Beachtlich auch:

Die lokale Presse vor Ort will bereits von nervösen Reaktionen bei den Mitarbeitern wissen und mutmaßt, ...

Das gelte auch für Personalentscheidungen. Auf den Fluren des WDR wird bereits 1LIVE-Chef Jochen Rausch als neuer Programmbereichsleiter für 1LIVE, WDR 2 und WDR 4 gehandelt.

Aber was sind die 'Dickschiffe', die mit ihrem profilierten Mix aus populärer Musik sowie einem intelligenten Informations- und Bildungsangebot eine relevante Verbreitung im Markt haben. Damit sind hoffentlich nicht 1Live und WDR 2 gemeint. Und was ist eine "relevante Verbreitung"? Das Gegenteil zur Quote für WDR 3?

Man muß die Mitarbeiter beim WDR mittlerweile mit größtmöglichem Mitleid gedanklich in die Arme schließen. Das hat niemand verdient, auch nicht Köln.

gb

von gb - am 15.02.2015 11:44
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?15515,542362,545904#msg-545904

Zitat
Jens Rau
Hier meine Idee für ein neues Programmschema von WDR 2:

Montag bis Freitag:

00:00 Uhr bis 05:00 Uhr WDR 2 Die Nacht

05:00 Uhr bis 07:00 Uhr WDR 2 "Der Morgen"

07:00 Uhr bis 09:00 Uhr WDR 2 "Der Morgen in Ihrer Region"

09:00 Uhr bis 12:00 Uhr WDR 2 "Der Vormittag"

12:oo Uhr bis 15:00 Uhr WDR 2 " Der Mittag" mit Quintessenz"

15:o0 Uhr bis 18:00 Uhr WDR 2 "NRW am Nachmittag" mit Infos aus der Region von 16 bis 17:00 Uhr

18:00 Uhr bis 19:00 Uhr WDR 2: "Der Tag" Das wichtigste vom Tage

19:00 Uhr bis 22:00 Uhr WDR 2 "Der Abend" mit wechselnden Themen u. Freitags ab 20:30 Uhr "Liga Live"

22:05 Uhr bis 24:00 Uhr WDR 2 "Soundfiles" ; Freitags ab 23:00 Uhr



Samstag:

00:00 Uhr bis 05:00 Uhr WDR 2 "Die Nacht"

05:00 Uhr bis 09:00 Uhr WDR 2 "Das Wochenende"

09:00 Uhr bis 14:00 Uhr WDR 2 "Bug am Samstag"

14:00 Uhr bis 18:00 Uhr WDR 2 "Liga Live"

18:00 Uhr bis 19:00 Uhr WDR 2 "Der Tag"

19:00 Uhr bis 22:00 Uhr WDR 2 "Yesterday"

22:00 Uhr bis 02:00 Uhr WDR 2 "Der Samstagabend"


Sonntag:

02:00 Uhr bis 06:00 Uhr WDR 2 "Die Nacht"

06:00 Uhr bis 09:00 Uhr WDR2 " Der Sonntag"

09:00 Uhr bis 14:00 Uhr "Matuschick am Sonntag"

14:00 Uhr bis 17:00 Uhr WDR 2 "Der Sonntagnachmittag"

17:00 Uhr bis 20:00 Uhr Liga Live

20:00 Uhr bis 24: 00 Uhr Soundfiles


Vor fast acht Jahren haben wir noch darüber gelacht, jetzt ist es schon Wirklichkeit:

00:00 Uhr bis 05:00 Uhr: NDR 2 und WDR 2 "Die Nacht"

05:00 Uhr bis 19:00 Uhr: WDR 2

[ 5-10: WDR 2 (Ihr Morgenmagazin für einen frischen Start in den Tag)
10-14: WDR 2 (Mit WDR 2 immer gut durch den Tag)
14-19: WDR 2 (Mit WDR 2 in den Feierabend)]

19:00 Uhr bis 21:00 Uhr: MonTalk, etc
21:00 Uhr bis 23:00 Uhr: Musikspezialsendung "WDR 2 Made In Germany", "WDR 2 Lounge" etc.
23:30 Uhr bis 00:00 Uhr: Berichte von heute (*aufatmen*)

:sneg: (Was spricht mittlerweile eigentlich dagegen 1:1 den NDR durchzuschleifen?)

von Japhi - am 16.02.2015 19:25
Zähl die Gründe mal auf.

Du kannst als Angestellter doch nicht streiken, nur weil Du mit inhaltlichen Positionen Deines Chefs nicht einverstanden bist.
Dein Chef kann sogar ein riesengroßes Arschloch und fachlich komplett unfähig sein. Ein Streikrecht ergibt sich daraus nicht. Der Chef Deines Chefs kann diesen höchstens wegen Verhaltensfehler oder fachlicher Defizite 'rauswerfen.

Hier gilt: Change it, Love it or leave it.

Entweder Du überzeugst Deinen Chef, etwas anders zu tun, oder Du akzeptierst die Vorgaben. Oder Du gehst.
Alles andere würde wohl innerhalb weniger Monate zur totalen Pleite der deutschen Wirtschaft führen :-)

Die MA können dann streiken, wenn es Gründe gibt, die im Bereich tarifvertraglicher Regelungen liegen, d.h. explizit dann wenn Tarifverhandlungen gescheitert sind. Programminhalte dürften wohl kaum Bestandteil von Tarifverträgen sein.
In Einzelfällen (z.B.: MA wird gezwungen, vom Computer vorgegebene Musik zu spielen, obwohl im Arbeitsvertrag steht, daß er eigenverantwortlich Musik in seiner Sendung auswählen darf) dürften noch Arbeitsgerichte einschaltbar sein. Falls der WDR so dumm war, sowas in Verträge zu schreiben.

von DH0GHU - am 18.02.2015 16:52
Zitat
Japhi
Nach dem WDR-Check möchte ich hoffen, das Götz Alsmann die Frau möglichst bald ersetzt. Ich traue ihm das mehr als zu.


Ja, der Typ wirkt auf mich sehr kompetent und sympathisch zugleich :spos:

Valerie Weber dagegen... kam mir wirklich extrem aufgesetzt vor. Ich finde sie würde richtig gut ins Teleshopping-Business passen, allein schon von der Art wie sie dort geredet hat. Und das meine ich durchaus ernst.

Ansonsten bin ich mal gespannt, was es denn mit der angeblichen Verjüngung von 1LIVE auf sich hat. Die Musikfarbe von Plan B soll ja laut Frau Weber abends beibehalten werden. Und sonst wird sich denke ich mal wenig bis gar nichts ändern. 1LIVE soll ja schließlich die bekannteste Radiomarke Deutschlands sein. Leider wird dabei außer Acht gelassen, dass NRW schlicht und einfach das einwohnerstärkste Bundesland ist und die Bewohner auf UKW gar kein anderes junges Radioprogramm zur Auswahl haben.

Außerdem hätte mich noch interessiert, was jetzt genau mit 1LIVE diGGi geschehen soll. Wen genau soll das Programm ansprechen? Für mich ähnelt 1LIVE diGGi immer noch zu sehr dem Hauptprogramm. Warum könnte man nicht 1LIVE diGGi als flottes, junges Programm a la SLAM!FM gestalten und das Hauptprogramm an gediegeneren Formaten wie SR P3, NRK P3, Studio Brussel etc. orientieren?

von pg09 - am 25.02.2015 22:34
Zitat
Muschelsammler
Das passiert doch schon nach Ostern die Woche und in Domians weiteren Urlaubszeiten! Der Slot 0-1 ist ab dem 6.4. tot!


Ja, in den Urlaubszeiten, aber ansonsten dudelt ja derzeit zwischen 1 und 2 noch nicht die Festplatte. Würde der WDR einen guten Job machen, könnte man erwarten, dass man in dem ab 2016 leerwerdenden Slot von 1 bis 2 (oder dann eben doch von 0 bis 1, man könnte ja schließlich vorverlegen und die Festplatte erst ab 1 Uhr starten lassen) eine neue, gleichwertige Talksendung etabliert. Das ist natürlich nur Wunschdenken und wird so nicht passieren.

Die Idee mit der LateLine würde mir realistischer erscheinen. Dann könnte man, außer am Montag, wo die LateLine ja nicht mehr läuft, gleich noch eine Stunde vom eigenen Abendprogramm einsparen und müsste trotzdem nicht vor 1 Uhr die Festplatte laufen lassen.

Aber wie ich den WDR kenne wird es tatsächlich so kommen, wie du es schon erwähnt hast, nämlich einfach Festplatte ab 0 Uhr. Aber na ja, erstmal ist Domian ja noch über ein Jahr auf Sendung.
Von daher ist es vermutlich nicht so sinnvoll jetzt schon groß über das künftige Sendeschema zu diskutieren.

von pg09 - am 09.03.2015 22:54
Zitat
robin1990
Was ist mit dem Fehler bei 1Live diGGi, wenn es denn einer ist.
Seit Wochen gibt es dort Nachts laut dem EPG von 0-3Uhr eine Special / Hip-Hop und 1Live Neu Sendung. Gehört habe ich die bis heute noch nicht.


Das ist schon seit einigen Monaten so im EPG hinterlegt. Dies sind die "Sendevorlagen" für die diversen 1LIVE-Webchannels, welche auf der 1LIVE-Webseite als Endlosschleife angehört werden können. Die ARD-Radios dürfen nur "Sendungen" als Endlosschleife ins Netz stellen, die so schon irgendwo zuvor im linearen Programm gelaufen sind.

Bei 1LIVE sind diese eben nachts im diGGi-Programm parkiert. Der WDR kommuniziert dies immerhin noch noch einigermaßen öffentlich im EPG. JUMP macht es ähnlich (Rock-Channel in der Nacht Do/Fr. 1-4h glaube ich, Trend-Channel Nacht Di/Mi. 1-4h), YOU FM auch (Di/Mi: 1-5h Hip Hop; Mi/Do: 1-5h Rock). Allerdings kommt man da nur mit Playlisten durchforsten - oder nachts live hören - drauf.

von Wrzlbrnft - am 09.03.2015 23:20
Zitat
DWDL.de
Das Satiremagazin "Zugabe", das wie 1Live in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert, wird weiter gekürzt. War die Sendung anfangs gar täglich im Programm, so waren es bis zum vergangenen Jahr noch drei Stunden am Samstagabend und zuletzt noch zwei Stunden ab kurz nach 22 Uhr. Ab April gibt es wöchentlich nun aber nur noch eine Stunde Sendezeit. Statt samstags wird die Sendung dann freitags um 22:30 Uhr, also in Konkurrenz zur "heute-show" laufen. Einen entsprechenden Bericht der "FAZ" bestätigte der WDR. Comedy und Kabarett solle stattdessen verstärkt im Tagesprogramm gesendet werden - was aber deutlich weniger Freiheiten für die Macher bietet. Samstags gibt es zwischen 20 Uhr und Mitternacht stattdessen eine "moderierte Musiksendung", durch die Thomas Bug führen wird. "Nicht zuletzt ist diese Umstellung auch eine kreative Weiterentwicklung des Programms in Zeiten knapper werdenden Geldes", so der WDR. Das bedeutet auch: Die Mitte 2013 eingeführte Sendung "Zu Gast bei Thomas Bug" bzw. "Zu Gast bei Tobias Häusler" wird Anfang April eingestellt. Während Thomas Bug die neue Samstagabendsendung übernimmt, wird Tobias Häusler - neben seinen anderen WDR-Aktivitäten - künftig im Moderatorenteam des "Montalk" von WDR 2 mitwirken.


von Muschelsammler - am 12.03.2015 16:42
Ich hole den ersten Eintrag nochmal hoch:

Zitat

1LIVE: Hier gibt es von 0:00 Uhr bis 1:00 Uhr Musik-Spezial-Sendungen (u. a. Klaus Fiehe!). Hier wäre vorstellbar, dass einige Sendungen wegfallen, und in der Stunde nur die Festplatte läuft.
Von 1:00 Uhr bis 2:00 Uhr: Domian. Eine Institution. Wer die Sendung streicht, wäre verrückt.
2:00 Uhr bis 5:00 Uhr: Musik ohne Moderation. Einsparpotenzial = Null.


Richtig. Spezialsendungen nach 0 Uhr fallen weg. Domian fällt 2016 weg. Plan B wird geändert und fängt zukünftig später an, das Tagesprogramm dauert bis 21(?) Uhr.

Zitat

WDR 2: Ab 0:00 Uhr Übernahme von NDR 2 bis 5:00 Uhr. Firmiert zwar unter "NDR 2 und WDR 2 - Die Nacht", ist aber de facto nur eine Übernahme von NDR 2. Hier dürfte auch kaum was einzusparen sein.

Die Zugabe dauert seit ein paar Wochen Samstags nicht mehr bis 1 Uhr nachts, sondern endet nach zwei Stunden um 0 Uhr. Zukünftig wechselt die Zugabe wieder auf den Freitag, wo sie von 22-23.30 Uhr nur noch anderthalb Stunden dauern darf. Langfristig soll es statt der Satire- und Kabarettsendung Zugabe mehr Comedybeiträge im Tagesprogramm geben. Die Berichte von heute fallen im April(?) weg. Die Samstagabend-Talksendung mit Bug und Häusler wird in den MonTalk integriert.[/quote]

Zitat

WDR 3: ARD-Nachtkonzert. Tja, evtl. könnte der WDR hier als produzierende Anstalt aussteigen und nur noch übernehmen. Das passt aber nicht damit zusammen, dass Frau Weber im selben Artikel verlautbaren lässt, dass die Hochkultur und die Klangkörper bestehen bleiben sollen.


Bisher nix passiert.

Zitat

WDR 4: Der Rhytmus der Nacht sticht sofort ins Auge. Wenn es dem WDR so schlecht geht wie vermutet, wäre hier eine Streichung möglich.

Auch nix. Fallen noch die Spezial- und Liebhabersendungen am Abend weg? Schallplattenbar, Scheinwerfer etc?[/quote]

Zitat

WDR 5: Hier laufen Nachts Wiederholungen vom Tage. Evtl. kann man die ARD-Infonacht übernehmen, aber ob das kostenmäßig einen großen Unterschied macht, wage ich zu bezweifeln.


Nein, keine Infonacht. Weiter Wiederholungen ("weil nachts nichts passiert").

Es werden anscheinend erst 1LIVE und WDR 2 "in Form gebracht".

von Japhi - am 16.03.2015 20:10
@Japhi:
Nein, das stimmt nicht ganz, "Plan B" bekommt zwar neue Moderatoren, behält aber den Platz von 20 bis 23 Uhr, das Tagesprogramm endet dafür am Freitag und Sonntag künftig sogar schon um 18 Uhr, am Freitag heißt es dann von 18 bis 1 Uhr nur "1LIVE", Sonntag von 18 bis 22 Uhr dann "Klubbing".
Bei WDR 2 geht die Zugabe sogar nur noch 60 Minuten, von 22.30 bis 23.30 Uhr. Die Berichte bleiben jedoch weiterhin.
Bug bekommt eine eigene Show "Alles BUG!" ab 11.04.
Zitat
http://www.wdr.de/epg/download/dl/16wdr2.txt
14:05 WDR 2 Liga Live
Ihr Stadion für Zuhause. Mit Live-Reportagen, Interviews, Analysen und
den legendären Bundesliga-Konferenzen
Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag
2. Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag
Darin:
15.00 Nachrichten, Wetter
16.08 Bundesliga-Halbzeit-Konferenz
16.28 Kurznachrichten
16.55 Bundesliga-Konferenz
18:00 Nachrichten, Wetter
18:05 WDR 2 Nachspiel

Ihr Start in den Samstagabend
Darin:
19.00 Nachrichten, Wetter
20:00 Nachrichten, Wetter
20:05 WDR 2 Alles BUG!
Die Radioshow mit Moderator Thomas Bug
bis 24:00 Uhr
Darin:
21.00, 22.00, 23.00 Nachrichten, Wetter

WDR 3 produziert gar nichts mehr für das Nachtkonzert, es gibt lediglich in der Nacht auf Mittwoch im Nachtkonzert, präsentiert von BR-Klassik, Produktionen der Kölner Klangkörper zu hören, ist aber schon seit der Übergabe an den BR so.
Der Rhythmus der Nacht bleibt mindestens bis Ende 2015 und geht sogar im Oktober wieder aufs Schiff mit Begasse und Brüggemann samt Stars.
Überhaupt finden mit dieser und 2 weiteren 3 der von VW genannten Schlagerparties dieses Jahr tatsächlich statt, der Schlagerexpress ist weiterhin fraglich.
Zu WDR 5 las ich heute folgendes, nicht so schön, aber bevor man am Programm spart...
Zitat
http://www.dwdl.de/radioupdate/50190/zuschlag_fuer_metropol_fm_nrwlokalradios_klagen/
© WDR/Herby Sachs
Zum Thema Sparen beim WDR: Einen etwas eigentümliche Maßnahme wurde gerade bei WDR 5 umgesetzt, wie Stefan Niggemeier in seinem Blog berichtet. So wurden Anfang des Monats Podcasts der Sendungen "Platz der Republik", "Tagesgespräch", "Lebensart", "Funkhaus Wallrafplatz" und "Osteuropamagazin" aus Kostengründen eingestellt. Hintergrund seien die geringen Abrufzahlen im dreistelligen Bereich. Durch den Wegfall des Online-Zuschlags in Höhe von 4,5 Prozent auf die Honorare könnten so demnach alles in allem rund 10.000 Euro pro Jahr eingespart werden - ein geringer Bruchteil dessen, was die Produktion der Sendungen kostet. Niggemeier spricht daher von "einigermaßen kopflosen" Einsparungen - auch vor dem Hintergrund dessen, dass ARD und auch WDR-Rundfunkrat gerade darum kämpfen, bei TV-Inhalten die 7-Tage-Frist im Web abzuschaffen.


von Muschelsammler - am 19.03.2015 12:49
Die Party geht weiter...
Zitat
http://www.dwdl.de/meinungen/51147/buhrow_und_der_wdr_wo_ist_die_liebe_geblieben/
(...)
Brav bekannte sich Valerie Weber danach zu den Werten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, was man halt alles so sagt, wenn man niemanden verschrecken will. Wie schon bei Monika Piel klaffen indes zwischen den Qualitätsschwüren und der Quotenpraxis tiefe Schluchten. Derzeit fürchten beispielsweise die Redakteure von WDR 5 um die Qualität ihres Programms. Der Nachmittag soll irgendwie fluffiger werden, heißt es, und das Meinungsmagazin „Politikum“ stehe zur Eindampfung an. Statt viermal die Woche frech eine halbe Stunde auch klare Meinungen zuzulassen, soll künftig nur noch eine Stunde pro Woche drin sein. Noch sind es nur Pläne, die da durchs Haus wabern, aber gut klingen sie erst einmal nicht.
(...)

"Fluffig", da könnt man ja echt fluffig k***en :angry:
Und Politikum dann wahrscheinlich am Sonntag um 22 Uhr...

von Muschelsammler - am 31.05.2015 15:48
Zitat

Wieso muss Eins Live sparen? Nimmt der WDR nicht genug Gebühren ein? Nein, daran kann es nicht liegen. Anscheinend werden die vielen Gelder anderswo sinnlos verplempert


Abgesehen von der (berechtigten) Kritik an Strategie und Ausrichtung der WDR-Radiowellen hier ein wichtiger Hintergrund zur Rundfunkfinanzierung:

Während durch Inflation die laufenden Kosten auch für ARD und ZDF stetig steigen, ist die Rundfunkgebühr - jetzt Rundfunkbeitrag - seit 2009 nicht mehr gestiegen.
Weil das neue Modell (Beitrag statt Gebühr) die Beitragssolidarität stärkt, gibt es zwar Mehreinnahmen - die dürfen ARD und ZDF aber nicht behalten.
Die Länder haben entschieden, dass sie auf gesperrte Sonderkonten wandern, um die Beitragshöhe mittelfristig stabil zu halten. Zum April ist der Rundfunkbeitrag zudem noch um einen halben Euro gesenkt worden.

Seit fast 6 Jahren also nicht einmal ein Inflationsausgleich für die Öffentlich-Rechtlichen - klar, dass die Kosten davon laufen. Deshalb muss 1live, muss der WDR sparen!

von Fred54 - am 12.06.2015 12:17
Für die twitteraffinen hier: Seit gestern gibt es auf Twitter einen neuen Account Namens "WDR Leaks" (@wdr_leaks)

Laut eigener Aussage schreiben hier Mitarbeiter (scheinbar aus dem Radiobereich) über die Stimmung innerhalb des WDR und geben auch interne Inforationen nach draußen. Vor allem gegen Valerie Webers wird scharf geschossen. Gestern wurden auf dem Account auch Folien zur Neuausrichtung der Hörfunknachrichten veröffentlicht, die Gerüchte bestätigen, dass die Nachrichten für alle(!) WDR-Hörfunkprogramme zentral und inkl. Wetter nicht länger als 3:30 Min. Außerdem "bunter".

Einige WDR-Mitarbeiter die privat bei Twitter unterwegs sind haben teilweise ihren Unmut über den Account geäußrrt und dafür teilweise selbst wiederum Kritik passiert. Der Account hat innerhalb eines Tages schon weit über 1.000 Follower, Tedenz steigend.

Offenbar scheint es hinter den Kulissen im WDR derzaitheftig zu krachen. Denn er WDR sah sich gestern sogar genötigt eine Pressemitteilung dazu raus zu geben, wo Valerie Weber Stellung dazu bezieht, in von ihr gewohner Art:
Illoyalität schadet dem ganzen Unternehmen

Soll sich nun jeder sein eigenes Bild von machen.

von Sebastian Dohrmann - am 02.07.2015 08:04
Zitat
DJ Taifun
Bei Einslive fällt mir die Musik positiv auf. Mehr Pop und Dance Musik, weniger Rockmusik, oder sagen wir mal der Übergang ist besser geworden. Zumindest am Tage im Büro macht das hören wieder Spaß. Nur die Rotation finde ich ist was kürzer geworden.


Auszug aus der 1LIVE Playlist der letzten 7 Tage:

Zitat

05.07.2015,
08.43 Uhr Green Day When I come around
03.07.2015,
05.10 Uhr Green Day Wake me up when September ends
01.07.2015,
10.39 Uhr Green Day Basket case
30.06.2015,
13.48 Uhr Green Day Boulevard of broken dreams
29.06.2015,
19.47 Uhr Green Day American idiot
29.06.2015,
15.24 Uhr Green Day Holiday
29.06.2015,
12.12 Uhr Green Day When I come around
28.06.2015,
11.43 Uhr Green Day Wake me up when September ends
28.06.2015,
08.53 Uhr Green Day Know Your Enemy


Zitat

05.07.2015,
15.15 Uhr Red Hot Chili Peppers Dani California
05.07.2015,
07.19 Uhr Red Hot Chili Peppers By the way
04.07.2015,
04.16 Uhr Red Hot Chili Peppers Snow (Hey oh)
03.07.2015,
09.17 Uhr Red Hot Chili Peppers Californication
03.07.2015,
05.50 Uhr Red Hot Chili Peppers Otherside
02.07.2015,
12.40 Uhr Red Hot Chili Peppers Can't stop
01.07.2015,
16.41 Uhr Red Hot Chili Peppers Tell me baby
29.06.2015,
15.47 Uhr Red Hot Chili Peppers Can't stop
29.06.2015,
10.03 Uhr Red Hot Chili Peppers Dani California
29.06.2015,
06.08 Uhr Red Hot Chili Peppers Californication
28.06.2015,
14.16 Uhr Red Hot Chili Peppers Otherside

Ähm.. Nein.

von Sebastian Dohrmann - am 05.07.2015 20:05
Ja, mir auch. Wie kann man auch eine Privattante in so einen Posten stecken? Was soll da rauskommen? Ich versteh's nicht. Was ich auch nicht ganz verstehe: Gab es keine Person aus NRW, welche vllt. auch das Land und dessen Zusammensetzung versteht und entsprechend agiert? Meiner Ansicht nach ist das bei der Tante einfach nur Aktionismus, damit sie schlußendlich zeigen kann, dass sie aktiv ist (Stichwort "Zielvereinbarung").
Aber sagen wir mal so, eine immer seichter werdende und unkritisch eingestellte Medienlandschaft kommt doch "allen" zugute. Vor allem der Politik und der Wirtschaft (wobei zweite erste stark bestimmt und steuert), und um die geht's doch :angry: Demnächst werden noch Blödmachtabletten ins Essen gemischt; Schlaftabletten wäre dumm, denn könnte das Vieh ja nicht noch mehr arbeiten, arbeiten, arbeiten ... Und dabei war WDR5 eines meiner Lieblingsprogramme, NDR Info kann man ja nur abends (länger) hören.

von Jens1978 - am 19.08.2015 09:42
Und WDR 3 wird mit geschrottet :angry:

http://www.sueddeutsche.de/medien/radio-mit-zueckerchen-1.2615171

Auszug:
Zitat

Für Weber geht es bei WDR 3 vor allem um Profilierung. "Wir wollen von morgens um sechs Uhr bis abends um sechs Uhr eine Mischung anbieten aus klassischer Musik und Kulturwortangebot. Nicht eine Stunde so und dann eine Stunde so." Mit diesem neuen Angebot will sie mehr kulturinteressierte Menschen im Land erreichen.

Die im Privatfunk gestählte Radiofrau weiß natürlich, dass sie mit ihren Plänen all jenen Futter liefert, die sie schon früh als große Verderberin des Kulturradios sehen wollten. Deshalb gibt sie im Gegenzug auch Zückerchen aus. So wird es künftig um 19 Uhr ein Hörspiel auf WDR 3 geben. Täglich. "Hörspiel können wir entweder lassen, weil wir nicht mehr dran glauben, oder wir setzen es prominent", sagt sie.


NDR Kultur für NRW!

von Muschelsammler - am 20.08.2015 20:21
Zitat
Jassy
Übel, also WDR 4 wird immer mehr an WDR 2 angeglichen. Der Hand von Frau Weber wird jetzt deutlich.. Das ist übelstes Privat- und Beraterradio.


Der öffentlich-rechtlicher Rundfunk hat keine Wahl. Die Programmanzahl ist beschränkt, neue Programme können aus technischen Gründen nicht mehr auf UKW aufgeschaltet werden und rechtlich geht es auch nicht, diese Praxis wurde verboten. Früher erfolgte die Verjüngung eines Programms durch die Aufschaltung eines weiteren Programms. Die Hörer orientierten sich neu. Den härtesten Schnitt machte der WDR bei seiner Jugendwelle WDR 1, von der nichts übrig blieb. Jetzt haben wir ein 1LIVE mit Hörern kurz vor der Pensionierung und ein WDR 2, dass für die Hörer ab 25 Jahren produziert aber nicht gehört wird. Erst muss WDR 4 jünger und WDR 2 ähnlicher werden, dann können 1LIVE und WDR 2 verjüngt werden. 1LIVE muss wieder ein Jugendprogramm werden. Am Ende wird 1LIVE diggi verjüngt. Mal sehen wie die Verjüngung von KIRAKA aussehen wird?
Die Hörer haben die Wahl. Dieses blöde Jammern wg. WDR 4 kann ich nicht mehr ertragen. Wer deutsche Musik hören will, soll Schlagerparadies hören. Wenn die Schlagerparadies-Einschaltquote durch die Decke schießt, wird der WDR schon die richtigen Maßnahmen ergreifen. Die Hörer sind selber Schuld, weil sie nicht flexibel sind. Hörer greift zu Fernbedienung! Die Sender werden sich schon nach Euch richten!

Zitat
Sebastian Dohrmann
Inzwischen gibt es Details zum Umbau bei WDR 5: http://www.dwdl.de/nachrichten/52225/valerie_weber_stoesst_auch_mit_wdr_5umbau_auf_kritik/


Ich bin zwar ein großer Fan von KIRAKA als Idee. Ich finde es passte noch nie auf den 14 Uhr Sendeplatz, denn es unterbrach das Programm. Die Folge war Senderwechsel. Bei mir meistens zu DLF. Allerdings kann ich mir KIRAKA mit den Nachrichten für Kinder um 19:00 Uhr nicht vorstellen. Wenn die Sendung nachmittags läuft, dann können Kinder die Themen noch mit den Eltern diskutieren. Ich befürchte, dass die Sendung umgebaut werden muss, weil man den Kindern vor dem Schlaf viele Inhalte nicht zumuten kann. Ich wäre für die Beibehaltung von dem 14 Uhr Sendeplatz für kleinere Kinder z.B. die nicht ganztags im Kindergarten betreut werden. Die Ausstrahlung auf DAB+ reicht vollkommen aus. Es sollte um 14 Uhr ein Hinweis auf DAB+ und das Internet erfolgen.

von Seltener Besucher - am 24.08.2015 00:09
Ich erinnere mal an "Logo" im Zweiten West! Wann kamen dort die kindgerecht aufbereiteten Nachrichten? ;) Ansonsten empfehle ich bei Radio Teddy reinzuhoeren, sofern das Programm irgendwie erreichbar ist. Ich betrachte mich zwar nicht als Zielgruppe und haette auch einige Kritikpunkte, trotzdem schafft es das gebotene Format, zugleich kindgerecht und fuer die Eltern annehmbar bis unterhaltsam zu sein. Die Menge an Reklame und Product Placement ist mir persoenlich zuviel, wird sich aber bei einem werbefinanzierten Programm schwer vermeiden lassen. Ich meine nur, sie sollten aufpassen, wen sie sich als Werbepartner aussuchen!

Die vom WDR zwangsbeglueckten Hoerer tun mir dagegen leid. Sie haben nun noch die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich hoerte gestern am Nachmittag und Abend mal bei Freunden ueber DVB-S ins Programm von WDR 4 rein und das war an Profillosigkeit kaum noch zu ueberbieten. Das vom NDR ebenfalls kaputtreformierte NDR 1 Niedersachsen hat dagegen noch immer regelrecht Drive! Wir hatten zum Vergleich zwischenzeitlich mal umgeschaltet. Das Programm von WDR 2 bekomme ich in Berlin ueber DAB, da habe ich zu Analysezwecken mal reingeschaltet: Lockt mich auch nicht hinter dem Ofen vor! Wenn ich's den ganzen Tag hoeren muesste, dann wuerde ich oefter mal abschalten und das als Erholung empfinden. 1Live ist fuer mich aehnlich nichtssagend wie Bremen 4. Beiden Programmen fehlt alles, was mich als Hoerer zum Bleiben animieren koennte. Man muesste beide auf Augenhoehe mit dem rbb-Programm Fritz! betrachten. Fuer Bremen 4 oder 1Live spricht dann nichts mehr.

Unter dem Strich wuerde mir in NRW nur die Flucht auf DAB bleiben, um den plattformatierten WDR-Programmen und dem Radio NRW-Gedudel zu entkommen. Da betrachte ich es schon als Vorteil, im Raum Berlin zu leben, der mit einer noch einigermassen brauchbaren Radiovielfalt aufwarten kann.

von PowerAM - am 24.08.2015 04:46
Zitat
Bolivar diGriz
Was die Reform von WDR 3 betrifft, das klingt gar nicht schlecht. Hoffentlich wird "Klassik für Einsteiger" nicht mit Gedudel à la "Rondo Veneziano" oder "#Symphonieorchester dudelt Pophits im Fahrstuhl-Sound" verwechselt, wie man es von vielen privaten Klassikwellen kennt.

Das wäre doch die Gelegenheit, "Klassik populär" vom 4. ins 3. zu verschieben ;)
Zitat
Thomas (Metal)
WDR3: Aber mehr Hörspiel? Das dann bitte lieber bei WDR5.

Es wird schon interessant zu sehen bzw. zu hören, wo man die ganzen Hörspiele hernehmen will.
Sicher wegfallen wird zugunsten des neuen Europamagazins ja das WDR 5-Hörspiel am Dienstagabend, sofern es nicht aufs Wochenende wandert, wäre das Hörspielzugang Nummer 1. Der Krimi am Samstag fand sich ja schon öfter bei WDR 3 wieder, hier könnte er in Erstausstrahlung oder aber Wiederholung auch an einem der Werktage (denn an diesen gibt es das Hörspiel ja) laufen.
Auch das Hörspiel vom Samstagnachmittag könnte man auf Wanderschaft schicken.
Denn mehr Hörspiele produzieren wird man wohl kaum.
Zitat
Sebastian Dohrmann
Mir ist es unbegreiflich, wie man bei WDR 5 "Politikum" so stark eindampft, wenn die Sendung und ihr Moderator "Max von Malotki" schon zwei Mal für den Deutschen Radiopreis nominiert waren. Auch der Rest der Ändrungen ist für mich nur teilweise nachvollziehbar. Wofür braucht es nach drei Stunden Morgenecho noch einen "Westblick am Morgen"? Wenn das Morgenecho nur noch über Themen aus Deutschland und den Rest der Welt berichten soll, kann man sich die Sendung auch schenken. Das macht nämich der DLF mit den "Informationen am Morgen" auch schon.

Politikum heute: 4 mal 25 Minuten = 100 Minuten
Politikum ab 2016: 5 mal 15 Minuten (die Hörtipps dort werden wohl entfallen hoffe ich) = 75 Minuten.
Wenn man bedenkt, dass mal eine komplette Absetzung im Raum stand...
Und der "Westblick am Morgen" soll ja das kompensieren was durch das Politikum an Sendezeit verlorengeht.

von Muschelsammler - am 24.09.2015 14:08
Die Nachrichten
Zitat
http://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/gremien/rundfunkrat/rueckblick200.html
Einstimmig hat das Gremium zudem Änderungen bei den WDR-Hörfunknachrichten beschlossen. In der hörerstarken Zeit werden drei Formate neu ausgerichtet, daneben strahlen zwischen 10:00 Uhr und 24:00 Uhr WDR 2, WDR 3, WDR 4 und WDR 5 ein gemeinsames Nachrichtenformat aus. Bei WDR 3, WDR 4 und WDR 5 gibt es längere Formate, der Rundfunkrat regte dies auch für WDR 2 an. Auch diese Entscheidung hat der Programmausschuss des WDR-Rundfunkrats vorbereitet. Mitglieder hielten fest, dass der gleichzeitige Ausbau eines personalintensiven, linearen Nachrichtenformats am Morgen und am Tag sowie der digitalen Angebote nur möglich ist, wenn in hörerschwächeren Randzeiten Synergien erzielt werden.


Ein Datum sehe ich da leider nicht und offenbar plant man vornehmlich am Morgen Neues, denn das Format haben die genannten (1LIVE bleibt also außen vor) doch schon lange gemeinsam, Meldungen, größtenteils mit O-Tönen, bei WDR 2 schon jetzt kürzer und bekanntlich nicht vom Sprecherensemble vorgetragen. Oder hört man den Sprecher dann künftig auch bei WDR 2, welches sich aber früher ausklinkt?
Solang man diese vieldiskutierte "bunte Schlußmeldung" weglässt, solls mir egal sein.

von Muschelsammler - am 22.03.2016 23:42
Bei all der Tragik um den ÖR-Rundfunk in diesem Lande empfinde ich doch ein wenig Genugtuung: über Jahre wurde in diesem Forum nach einem Privatfunk für NRW geschrieen, über Jahre predigte ich diesen Schreihälsen daß sie froh sein können KEINEN zu haben und die etwas angestaubte aber durchaus hörenswerte ÖR-Bastion Namens WDR ihr Eigen nennen zu dürfen.

Tja meine Herren: jetzt habt Ihr Euren Privatfunk und zwar ganz anders als Ihr es Euch gewünscht oder je zu träumen gewagt habt! Der geklaute Slogan wird nur der Anfang vom Ende sein, die platten Nachrichten als WDR Aktuell nur ein kleiner Zwischenschritt sein. Spätestens wenn die Werbung auf ein Programm reduziert sein wird kann und wird der WDR sich dann auch rühmen können: "keine Werbung, die neusten Hits immer zuerst, der Sound der 80er, vielfach mehr Ein... äh, einfach mehr Vielfalt".

von Anonymer Teilnehmer - am 04.06.2016 13:22
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