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Ist der MDR noch zu retten?

Startbeitrag von Kay B am 09.11.2014 13:05

In den letzten Monaten kam ich etwas öfter und länger in den Genuß der MDR-Radioprogramme. Schon sehr krass, was uns der MDR als öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorsetzt.


MDR Thüringen - Der Gerät

Der erste Höreindruck bei MDR Thüringen war jetzt nicht so daneben was die Musikauswahl betrifft. Das änderte sich aber schnell, als noch am selben Tag die gleichen Titel wieder rübergedudelt wurden. Und am nächsten Tag, am übernächsten Tag usw. Also mit einer weiten Rotation hat es der MDR nicht so.

Schlimmer fand ich aber dieses Hit-Champion-Gewinnspiel, bei man 100 Euro bzw. 1000 Euro bei einem bestimmten Titel bzw. einer bestimmten Titelreihenfolge gewinnen konnte:
http://www.mdr.de/mdr-thueringen/hit_champion100.html

Dafür wurde der Hörer auch ständig mit einem Trailer für dieses Gewinnspiel zugeballert.


MDR Hüpf

Daß man bei MDR Hüpf auf eine extrem enge Musikrotation setzt, ist ja schon lange bekannt. Das mit dem Gewinnspiel zieht man dort auch durch, sodaß es beim MDR-Hüpf-Hitherbst 1000 Euro für einen und 10 000 Euro für drei gehörte Titel zu gewinnen gibt. Selbstredend nervt der MDR auch dort mit Trailern für diesen Mist.


Extrem seltsam fand ich aber die auffällig lange Berichterstattung beim Erscheinen des iPhone 6. Selbst beim ansonsten mit Wortbeiträgen sehr sparsamen MDR-Hüpf gab es da sehr lange Berichte, in denen die Vorzüge des neuen iPhone 6 ausführlich dargestellt wurden. Macht der MDR etwa Hofberichterstattung für Apple?


Wo liegt jetzt der Unterschied zwischen MDR Thüringen, MDR Hüpf und kommerziellen Privatfunk?

Die 50 interessantesten Antworten:

Der Hitherbst bei MDR Jump ist wirklich furchtbar. Da zeigt man dem Hörer auch noch, dass man auf die furchtbar enge Rotation anscheinend noch stolz ist.
Zwischen MDR Jump und den mitteldeutschen Privatsendern gibt's keinen Unterschied.
Dass man die Grenzen zwischen den MDR1ern, MDR Jump und Sputnik auch kaum noch sieht, wird schon seit einigen Tagen im "Ältere Musik bei NDR1"-Thread diskutiert.

von Cha - am 09.11.2014 13:48
MDR 1 Thüringen ist ganz Ok, geht bei mir stationär und ist inhaltlich definitiv besser als hr1.Höre ich ganz gerne im Auto, wenn es mich mal wieder nach Erfurt zieht.

MDR Klassik hat auch programmlich vom Stichtag der Umstellung auf DAB+ enorm profitiert. MDR Info könnte etwas weniger Dauerwiederholung in den Nachtstunden vertragen, da finde ich B5aktuell tagsüber besser. Aber was die Qualität beider Sender angeht, stimme ich euch zu.

von rolling_stone - am 09.11.2014 16:00
Wieso sollte er nicht mehr zu retten sein ;-) ? Es ist die Frage, ob mit der Mannschaft oder den Vorgaben dies gelingen kann und vor allem ob man da überhaupt an verantwortlicher Stelle einen Bedarf sieht.
Nun, ich kann mich entspannt zurücklehnen: Weder gehen meine Gebühren dorthin, noch hat er für meine Aufenthaltsorte eine Alleinstellung in der ö. r. Versorgung.
Grundsätzlich muß man aber wohl eher sagen, daß jede ö. r. Anstalt in gewisser Weise unter die Räder kam. Gut vielleicht kann man sich fragen, ob der mdr überhaupt schon mal oben auf dem Kutschbock saß. Ich möchte jetzt nicht für mdr Info sprechen, bei den anderen Programmen wage ich das eher mit einem Nein zu beantworten.
Bleibt man allgemein bei. ö. r. Rundfunk kann man über die letzten 20 Jahre ein Wegfallen der Differenzierung zwischen den Programmen erkennen. Einerseits wurden Ecken und Kanten weggeschliffen, andererseits scheint z. B. der Musikpool auf der einen Hand sehr eng gesteckt und auf der anderen der gleiche für ähnlich gelagerte Programme zu sein. Dazu kommt noch daß die Auswahl daraus überall scheinbar gleich ist: Man gräbt einen 20 Jahre alten Titel aus den dann alle ertragen dürfen. Ob der jetzt schön war, noch schön ist oder wie auch immer überlasse ich hier gerne dem subjektiven Geschmack. Das ist kein "Programm mit Eiern", sondern frei nach dem Motto wir "wissen das wir das besser machen könnten, aber es ist ja von oben abgesegnet und wir müssen uns dafür dann nicht verantworten wenn es einmal mehr in den Graben geht".
Würde man dies konsequenz angehen, könnte ich mir vorstellen, daß man auch deutliche Unterschiede zwischen mdr1, mdr Jump und mdr Sputnik ausmachen könnte. Würde man dann noch sowas wie Journalismus zulassen, auch hier die Möglichkeit einer Fehlbarkeit hoch, könnte man sogar irgendwann wieder von hörenswerten Programmen sprechen. Und dann braucht man weder Gewinnspiele noch Blitzer. Wie verdummt muß man denn sein Blitzer anzuhören um dann zu glauben man hätte freie Bahn. Das ist auf einer Stufe mit Hor(r)o(r)skope.
Fazit: Ja, verloren ist nix, man müßte halt damit anfangen...

von Thomas (Metal) - am 09.11.2014 16:31
Gar nicht erwähnt wurde bisher MDR Figaro. Mir gefällt die musikalische Mischung aus leichter Klassik und gediegenem Pop recht gut. Ein Programm mit dem ich gern in den Tag starte. Desweiteren gibt es noch interessante Features und spezielle Musiksendungen. Die rein klassischen Musiksendungen sind nicht so mein Fall.
Auch MDR Info hat - wie ich finde - eine hohe Informationskompetenz.

von Der Langenhagener - am 09.11.2014 18:57
Ich habe nichts gegen MDR Info gesagt. Udo Reiter hat ja in beiden Häusern - BR und MDR - die Informationswellen aufgebaut, die auch in Zeiten des Internets noch ihre Berechtigung haben und gute Arbeit abliefern.

MDR Figaro - das stimmt - ist bei den Spezialsendungen ganz gut.

Mir gefällt beim gesamten MDR der starke Regionalbezug. Bei MDR Info höre ich mehr aus den drei Ländern als im BR (wobei dort auch meine Wahlheimat Franken etwas kurz kommt *grins*) , in MDR Klassik und Figaro gefallen mir insbesondere die Konzertübertragungen, die meistens von einem großen Festival in Mitteldeutschland kommen. So muss es sein :-)

von rolling_stone - am 09.11.2014 19:48
mdr Figaro
Ich habe hier mein BR Klassik ;-) . Das ist bezüglich E-Musik bekanntlich die Vollbedienung; ähnlich wie wenn früher jemand in NRW gerne Popmusik hören wollte und zwischen WDR2 und SWF3 wählen konnte. Von daher fehlt mir der Bezug mdr Figaro zu bewerten. Ich höre es schlicht zu wenig. Dennoch würde ich es bedenklich finden, so man Spezialangebote die eigentlich Popmusik sind, nach dort verschoben hat/hätte.

von Thomas (Metal) - am 09.11.2014 20:28
Zitat

Udo Reiter hat ja in beiden Häusern - BR und MDR - die Informationswellen aufgebaut, die auch in Zeiten des Internets noch ihre Berechtigung haben und gute Arbeit abliefern.

Sehe ich ganz anders. Das Programmkonzept von BR 5 (und logischerweise MDR Info) ist 90er Jahre. Seit ca. 2005 und erst recht Ende 2014 vollkommen von der (Internet-) Zeit überholt und daher -nicht nur hier- als "Newsdudler" bezeichnet.
Genauso ist übrtigends auch Nachrichtenfernsehen im Stil von "bei uns ist immer 20 Uhr" (n-tv) oder N24 oder CNN überholt. Es sei denn, es steht ein Event wie eine Papstwahl etc. an.
Aber da senden die normalen Programme i. d. R. auch dieses Event auf allen Kanälen.

von Schwabinger - am 10.11.2014 18:54
OT:
@Schwabinger

Hast du gerade wirklich N24/n-tv mit CNN gleichgesetzt? Die deutschen Nachrichtensender sind doch nur noch Dokukanäle mit ein bisschen Nachrichten. CNN ist für mich noch ein wirklicher Nachrichtensender mit Hintergrund-Berichten etc. Kürzlich zum Mauerfalljubiläum liefen dort echt interessante Berichte zum Thema.

von Cha - am 11.11.2014 14:07
Zitat
Schwabinger
Zitat

Udo Reiter hat ja in beiden Häusern - BR und MDR - die Informationswellen aufgebaut, die auch in Zeiten des Internets noch ihre Berechtigung haben und gute Arbeit abliefern.

Sehe ich ganz anders. Das Programmkonzept von BR 5 (und logischerweise MDR Info) ist 90er Jahre. Seit ca. 2005 und erst recht Ende 2014 vollkommen von der (Internet-) Zeit überholt und daher -nicht nur hier- als "Newsdudler" bezeichnet.

Naja, bevor ich bei Tempo 150 auf der Autobahn anfange, mich durch Webseiten wie spiegel-online.de zu klicken, höre ich mir lieber den "Newsdudler" B5 Aktuell an. Aus Gründen der Verkehrsicherheit finde ich das besser - zumindest ICH bin nicht so multitaskingfähig, dass ich beim Fahren noch surfen kann :-)

Newsdudler meine ich nichtmal so abwertend, wie es vielleicht klingt: Sicher kein Ersatz für tiegründige Berichterstattungen, Interviews und Analysen im DLF oder auf SPON, aber genau das Richtige, um mal schnell, zu jeder Zeit, Nachrichten, Wetter, Verkehrsfunk und aktuelle Themen hören zu können. Ohne mal eben rechts ranzufahren, ohne mal eben bis zur nächsten vollen Stunde warten zu müssen.
Wenn ich spätabends richtung Bayern fahre und auf dem DLF grad ein Hörspiel läuft, ist das fast schon Standard: Nach dem Lämmerbuckeltunnel auf der A8 wird auf B5aktuell geschaltet.

Das ist ein bischen wie bei Klassik: Wenn ich zuhause relaxed Klassik hören möchte, schalte ich zur rechten Zeit BR Klassik ein. Wenn ich einen Kontrast zum Lärm der Autobahn brauche, wahlweise Klassikradio, BOB! oder Sunshine live (ich weiß, die Mischung ist krass :D ). Alles nur Dudler. Aber dank Totkomprimierung immer brav lauter als die Fahrgeräusche...

von DH0GHU - am 11.11.2014 17:58
Wow, du hast mir die Arbeit abgenommen.DH0GHU. Zumal sich bei mir aus Gründen, die sich ein wenig in meinem Nick verstecken, ohnehin nicht die Möglichkeit bietet, während der Fahrt irgendetwas anderes zu bedienen als das Lenkrad, weil ich dann sofort von der Straße abkommen würde (bei mir funktioniert alles per Handsteuerung, auch beschleunigen und bremsen - da kann ich mich nicht durch Webseiten scrollen. Und nein - Sprachbefehle sind auch keine Lösung - meinem Navi sind regelmäßig die Fahrgeräusche zu laut.

von rolling_stone - am 11.11.2014 18:14
Die "Newsdudler" der verschiedenen regionalen Rundfunkanstalten hätten wesentlich mehr Existenz-Berechtigung, wenn sie wirklich die Hörer mit regionalen Informationen versorgen würde.

Beispiel NDR-Info: Wird von mir faktisch nur Morgens eingeschaltet. Aber nicht als erstes. Um 5.30 Uhr läuft dort nur Wieder-Einschlafmusik. Also DLF, bringt mich in der ersten halben Sunde rundum in Sachen Weltgeschehen und deutschlandweite Vorkommnisse auf den neusten Stand: Nachrichten, Presseschau und bei den Berichten ist auch bis 6 Uhr immer ein ausführliches Thema dabei. Auch Interviews gibt es um diese Uhrzeit meist schon. Zwar sind diese sicher vom Vortag aufgezeichnet, aber da ich tagsüber und Abends oft nicht mehr den DLF einschalte, sind diese für mich neu.

Um 6 Uhr geht es ins Bad. Und es ist auch Zeit, sich über den Arbeitsweg Gedanken zu machen. Also Wechsel auf NDR-Info um dann nach den dortigen Nachrichten das erste Mal die Verkehrsmeldungen zu hören. Was dann aber danach auf NDR-Info kommt, hat keinerlei regionalen Bezug, das das NDR-Sendegebiet einfach zu groß ist. Was interessiert mich selbst in den 3-4 Minuten "Norddeutschland Kompakt" die umgefallene Schaufel in den Weiten von MeckVorPomp...


Und noch zu n-tv/n24: Diese hätten als News-Programme weit aus mehr Berechtigung, wenn bei aktuellen Ereignissen auch die Dokus mal unterbrochen werden, insbesondere Nachts. Gerade Nachts von Mitternacht bis 5 Uhr bleibt in der deutschen Rundfunklandschaft (Radio & TV) eigentlich nur mdr-info, um sich auf den neusten Stand zu bringen. Von daher ist es gut, dass von dort das Programm bundesweit ausgerichtet ist und als ARD-Infonacht auch in den anderen Sendegebieten verbreitet wird. Aber auch zu dieser Zeit müsste es doch möglich sein, zu bestimmten Zeiten wieder auseinander zu schalten und in den einzelnen Region regionale Berichte zu senden. Sowas lässt sich doch heute im Computerzeitalter einfach programmieren und es muss noch nicht mal jemand einen Mausklick ausführen!

von Murky - am 14.11.2014 19:59
Einfach nur NEIN!
Ich habs völlig aufgegeben mit unseren U-Programmen aus Halle/Saale (meiner Heimatstadt) Was Jump und Sputnik so abliefern ist einfach nur noch Schrott, 25 Jahre nach der Wende bekommen die nicht mehr ein vernünftiges Jugendprogramm und bekamen und bekommen niemals ein vernünftiges, anspruchsvolleres Programm für jüngere Erwachsene hin. Da ist einfach nichts mehr zu retten... .
Man verpasst einfach beim Abschalten der beiden Programme gar nichts mehr und man vermisst auch nichts... .

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 18.12.2014 18:40
Zitat
Sebastian Dohrmann
NDR 2 und N-JOY kann man doch genauso vergessen.

Zumindest treiben einen die beiden Programme dazu, in der Küche der in Kiel genutzten Wohnung lustige Drahtkonstruktionen zu basteln, um am Brüllwürfel DR P3 besser hörbar zu machen.
Mit solchen Drahtdingern habe ich das letzte mal vor 25 Jahren im Zentral - Saarland hantiert, um an einem Nordmende-Radiorecorder bei Radio Regenbogen bzw. vorher noch Radio 7 Victoria (ja, daaaamals) die Stereolampe zum Brennen zu bringen.

Soll jetzt also mal einer sagen, der NDR sei zu nichts gut.

von Noch'n Saarländer - am 19.12.2014 10:05
Hier würde mich wie so oft schon interessieren woher und aus welchem Topf diese Gelder stammen.
Nutz und hörbar beim MDR ist eigentlich nur "Figaro" und zum Teil "Info" alles andere ist Gebührenfinanziertes Privatfunkgedöns.
Jagt auf Blitzerflitzer frisst mehr Zeit als z.B. Regionalnachrichten in Tickerformat, da werden sogenannte Interviews geführt die aus drei, vier Wortfetzen bestehen und ich weiß aus erster Hand das selbst die ausführenden Reporter/innen davon genervt sind weil ihre Arbeit zu nichte gemacht wird und oft ihre Beiträge sinnentleert werden.
Kritik wird erst gar nicht angenommen, aber schwachsinnige Zustimmung in übertriebenen gekünzelten Mundarten werden als Eigenwerbung nervig oft gesendet.

von astranase - am 15.02.2015 09:58
Zitat
Kay B
Und der MDR kann es nicht lassen. Es werden wieder nach 9-Live-Tradition bis zu 10 000 Euro über Gewinnspiele rausgehauen! :mad:

http://www.mdr.de/mdr-thueringen/aktion_zwei_gleichen100.html


Noch schlimmer ist: Die privaten machen es nun sogar noch. Hitradio RTL Sachsen bringt aktuell genau das gleiche Gewinnspiel. :kotz: (warum geht das kotz-Smiley hier eigentlich nicht?)

von Cha - am 15.02.2015 10:01
Weil es kein Smiley ist, sondern ein Kotzie :-)

Naja, auf meinen unregelmäßigen Fahrten nach Erfurt höre ich doch ab und zu mal MDR Thüringen. Gerade abends kommt doch mal das eine oder andere interessante Special. Und für Autofahrten ist das Programm sehr angenehm und unaufdringlich.

Zu Hause ist es dann doch wieder eher der Deutschlandfunk, MDR info oder MDR Klassik (Figaro ist zwar manchmal interessant, aber überwiegend ein Gemischtwarenladen ohne klares Konzept)

von rolling_stone - am 15.02.2015 10:23
Was ich oft noch für einen Eindruck habe, besonders bei MDR 1 Radio Sachsen, wer hier mitreden will muss RTL Nutzer sein weil man auf dem laufenden sein muss was im Dschungelcamp läuft und BILDleser natürlich auch, aber OK das ist halt MDR Niveau und ich beschrieb das Programm ja schon öfters als elektronische Ausgabe von "Bild"

von astranase - am 15.02.2015 10:45
Was ganz klar dem MDR fehlt ist seine Abgrenzung der eigenen Programme voneinander:
Besonders zwischen JUMP und SPUNTIK ist nach meiner Meinung ein ganz klarer „Schnitt“ von Nöten. JUMP als „Servicewelle“ mit 80er, 90er und 00er-Musik sowie SPUNTIK als jugendorientierter Sender mit aktuellen Titeln aus den Nichtmainstreambereich sowie den letzten Jahren (2000-heute). 50% Mainstream sowie 50% Independent (Elektro, HipHop, Rock) wären das richtige für ein solches Programm. Das SPUNTIK es kann beweisen sie ja mit Ihren abendlichen Musikspecials – nur werde diese Titel nie tagsüber sonst gespielt sondern nur im Korsett der ein- bzw. zweistündigen Spezialsendung: SPUTNIK Soundcheck/ SPUTNIK Roboton/ SPUTNIK Rock It/ SPUTNIK Soulfood/ SPUTNIK Insomnia

Für mich unverständlich dass man 75% dieselben Songs auf Sputnik dudelt wie beim Schwestersender JUMP. Da muss es doch bei jedem Senderchef klingeln das man mit JUMP x2 eine Vergeudung der Kapazitäten betreibt!?:confused:

von Schattenparker - am 15.02.2015 17:00
Ich habe ja nunmehr seit ca. 3 Wochen ein Radio mit WLAN und schalte nur noch während der Nachrichten auf MDR 1 S-Anhalt um. Ich konnte das ewig gleiche Gedudele nicht mehr hören. Dann das unqualifizierte Gerede der Moderatoren und die sich ständig wiederholenden Musiktitel. Ich habe das Radio nur drei mal am Tag für jeweils ca. 1 Stunde an, aber schon dabei passiert es das ich z.B. dreimal den gleichen Titel höre. Am tollsten ist aber dieser Werbetrailer für den "Hitkommissar"
Man muß sich diesen Werbetrailer mal anhören der ständig läuft:
"Schalten Sie ein wenn Sie den Hitkommissar sagen hören......"
Ja hallo, was bitteschön soll ich denn da einschalten, den Mixer, die Mikrowelle, die Kaffeemaschine, oder was? Denn das Radio kann es doch nicht sein was gemeint ist, oder doch?:confused: Denn das habe ich ja schließlich schon an, sonst würde ich den Hitkommissar ja erst garnicht sagen hören:
"Schalten Sie ein wenn Sie den Hitkommissar sagen hören......"
Merken die denn das nicht selber? Wohl anscheinend nicht.:rolleyes:
Ich höre jetzt SWR 4. Ja gut ist auch nicht jedermanns Sache, aber mir gefällt es.

Gruß, flinki

von flinki - am 17.02.2015 12:25
Sputnik setzt dem ganzen jetzt die Krone auf:
http://www.satnews.de/mlesen.php?id=17df0e6ef8bae29c2a1c891b7627cb22
Ja, was denn? Dreimal am Tag Avicii oder David Guetta? (Nur mal als Beispiel) Hilfe! Dann kann man doch gleich einen 2011 ins Programm puschen mit genau der gleichen Wirkung.
https://www.youtube.com/watch?v=WtQ5yqZ3tCU

von rolling_stone - am 20.02.2015 08:34
Bei einer durchschnittlichen Hoerdauer von ca. 3.5h passt das mit der engen Rotation. Nur Radio und Musikinteressierte wie wir hier im Forum stoeren sich daran.:(
Immerhin gibt es ausserhalb von UKW Programme die anders sind, private und gebuehrenfinanzierte, so dass man sich nicht mehr an Hitdudlern stoeren muss und sie einfach ignorieren kann. Radiohoeren macht wieder Spass.

von Nordlicht2 - am 21.02.2015 11:49
Zitat
rolling_stone
Sputnik setzt dem ganzen jetzt die Krone auf:
http://www.satnews.de/mlesen.php?id=17df0e6ef8bae29c2a1c891b7627cb22
Ja, was denn? Dreimal am Tag Avicii oder David Guetta? (Nur mal als Beispiel) Hilfe! Dann kann man doch gleich einen 2011 ins Programm puschen mit genau der gleichen Wirkung.
https://www.youtube.com/watch?v=WtQ5yqZ3tCU


Nun ja, im Grunde ist es doch mal eine Innovation, ein Rückkanal vom Hörer zum Radio.

Das Phänomen, dass bei "Wunschsendungen" immer die Songs gewünscht werden, die sowieso den ganzen Tag laufen existiert schon länger.

Die Frage wäre doch eher, welche Songs in der App angeboten werden. Wenn es natürlich wieder nur Titel sind, die hoch und runter gespielt werden ist es natürlich nutzlos.

von Murky - am 22.02.2015 03:52
Zitat
Murky
Das Phänomen, dass bei "Wunschsendungen" immer die Songs gewünscht werden, die sowieso den ganzen Tag laufen existiert schon länger.

Das Phänomen hast du aber nicht nur bei Wunschsendungen im Radio sondern das dürfte auch jedem DJ wohl bekannt sein. Das Lied das du schon 10 mal am Abend gedudelt hast wird auch noch ein 11tes mal gewünscht. Oder exakt die gleiche Playlist die im örtlichen Dummfunker von morgens bis abends in Endlosschleife läuft steht regelmäßig auf Platz 1 in den Verkaufscharts. Steht dann "Bravo Hits" oder "The Dome" drauf.

von Spacelab - am 23.02.2015 08:42
Zitat

Das Phänomen, dass bei "Wunschsendungen" immer die Songs gewünscht werden, die sowieso den ganzen Tag laufen existiert schon länger.


Wobei man nicht weiß ob vielleicht vom Radioprogrammveranstalter nur eben solche Wünsche durchgestellt werden und Titel welche aus der Reihe tanzen dann einfach ignoriert werden.

von Felix II - am 23.02.2015 11:14
Zitat
Zwölf
Da geht es allerdings nur um Fernsehen, nicht um Radio. Immerhin war das MDR FS 2014 das erfolgreichste Dritte im jeweils eigenen Sendegebiet.


Das hat aber wohl geschichtliche Hintergründe weil es doch eine gewisse Identifikation zur Region und früherer Eigenstaatlichkeit gibt.
Sicher gibt es beim MDR FS einige gut gemachte Sachen, aber der Boulevardjournalismus als elektronische Ausgabe der Bild hat die gesamte ARD Landschaft vergiftet.
Im Hörfunk hat die hohe Nutzung wohl auch eine Ursache darin das der Ottonormal UKW Nutzer kaum Alternativen zur Verfügung hat und mich würde mal interessieren wie sich die Nutzung dort ändert wo ein Empfang anderer Sender ... BR, NDR,HR ohne Aufwand möglich ist.

von astranase - am 01.08.2015 09:42
Zitat

Das hat aber wohl geschichtliche Hintergründe weil es doch eine gewisse Identifikation zur Region und früherer Eigenstaatlichkeit gibt.

Aber warum ist dann das RBB FS Schlusslicht unter den ARD-Dritten?

Wie aussagekräftig die Studie ist, darf eh bezweifelt werden. In dem Artikel werden die methodischen Mängel ja schon kurz angesprochen. Grundsätzlich stellt sich natürlich auch die Frage, welche Rolle die Dritten Programme zukünftig übernehmen sollen. Weitere Nischenprogramme (quotenmäßig wie inhaltlich) wie arte oder 3sat brauchen wir auch nicht unbedingt. Denn große Programme bieten auch die Möglichkeit Randthemen in eine breitere Öffentlichkeit zu rücken. Und mit 9,0% Marktanteil gehört der MDR in Mitteldeutschland zu den ganz großen. Ich weiß jetzt zwar nicht, wie die Marktanteile der anderen Programme in Mitteldeutschland sind, aber z.B. in Bayern hat RTL als erfolgreichster Privatsender einen Marktanteil von nur 8,8%.

Zitat

Im Hörfunk hat die hohe Nutzung wohl auch eine Ursache darin das der Ottonormal UKW Nutzer kaum Alternativen zur Verfügung hat und mich würde mal interessieren wie sich die Nutzung dort ändert wo ein Empfang anderer Sender ... BR, NDR,HR ohne Aufwand möglich ist.

In Sachsen-Anhalt erreichen die NDR-Programme in Summe immerhin einen höheren Marktanteil als Sputnik und Info. Und Figaro wird von NDR 2, NDR1, MDR1 Sachsen und DLF überholt.
Zu den Pop-Wellen muss aber insgesamt gesagt werden: die meisten Leute finden die wohl recht austauschbar. So hören laut FAB etwa im Allgäu fast genauso viele Leute SWR 3 wie Bayern 3. In Coburg und Umgebung schafft es MDR Jump immerhin Bayern 2, BR-Klassik und B5 aktuell zu überholen.

von Zwölf - am 01.08.2015 11:24
Die Kosten für diese Programme muss man aber auch vor der Mehrheit der Beitragszahler rechtfertigen. Derzeit haben wir 6 anspruchsvolle Programme von insgesamt 14. Zwei sollen gestrichen werden, bleiben langfristig also noch 6 von 12, wobei die meisten der 6 anderen Programme zumindest einige anspruchsvollere Programmelemente enthalten und sich eines auf Kinderfernsehen spezialisiert hat.

von Zwölf - am 01.08.2015 11:59
Weil vernünftige erwachsene Menschen an Wochenenden eh besseres zu tun haben, als vor der Glotze zu versauern :-)
... und daher unvernünftigerweise ihre eventuell vorhandene Kinder vorm Fernseher versauern lassen :-(

Und auch ich sehe das so: Massentauglicher Flachfunk, sowas brauchen wir nicht noch mehr im öffentlichrechtlichen Rundfunk, egal ob TV oder Radio. Gibts schon mehr als genug, können aber auch nichtgebührenfinanzierte Anbieter, denn es ist rentabel. Gebührenfinanzierte Programme sollten sich speziell auf die Bereiche konzentrieren, die keinen lukrativen "return of invest" bieten. Unangenehmen Journalismus, unangenehme Dokumentationen, etc. Nicht das Hirnwellness-Gedöns am Abend (bzw im Radio am morgen), sondern das "hey, denk mal nach, auch wenns weh tut".

von DH0GHU - am 02.08.2015 11:06
Naja, die Hauptaufgabe der Dritten Programme sind (mittlerweile) regionale Nachrichten, Kultur usw. Die Frage ist, in welchem Umfeld diese präsentiert werden sollen. Werden sie in einem zu unattraktiven Umfeld gesendet, landet der Sender weit hinten in der Senderliste, wird selten eingeschaltet und die teuren Regionalproduktionen sind nahezu umsonst. Zudem stellen die Dritten Programme für die ARD-Landesrundfunkanstalten das einzige TV-Programm dar, auf dem sie für eigene Hörfunkprogramme, Veranstaltungen usw. werben können, nachdem Das Erste so gut wie nicht mehr regionalisiert ist. Diese Möglichkeit wäre so gut wie erledigt, wenn die Dritten zu 1-2%-Sendern würden.

von Zwölf - am 02.08.2015 16:59
Mir würde es z.B. reichen wenn dieses Brisant (wenn es das schon geben muss) eben im Ersten unter Vermerk vom MDR gesendet wird und dann nicht noch mal teils gekürzt durch fast? alle Dritten Programme geschleust wird und dann glaube sogar in den Digitalen Ablegern noch mal auftaucht.
Es wäre ohne hin besser wie es das früher ja mal gab das dass Erste am Beginn der Sendung mitteilt "dies ist eine Sendung vom MDR, vom BR ... usw", heute geht so mit für viele schon unter das dass Erste eigentlich das Mutterschiff der Dritten ist und jene die Beiboote, wobei ich eher Beibootfahrer bin.
Wer die Sendung verpasst hat doch heute die Möglichkeit auch die Mediatheken zu nutzen, nur müssten dann insbesondere auch der MDR es unterlassen unbequeme Stellen herauszuschneiden oder diese müssten rechtlich abgesicherten werden.

von astranase - am 02.08.2015 21:04
@ Zwölf

Zitat

In dem Artikel werden die methodischen Mängel ja schon kurz angesprochen.


Und der MDR begründet dabei die für eine öffentlich-rechtliche Anstalt höchst peinlichen Ergebnisse der Studie mit 25 Jahren friedliche Revolution. Der MDR begründet den Flachfunk mit Geschichtsaufarbeitung. Was ist denn das für eine Logik? :sneg:


Zitat

Und mit 9,0% Marktanteil gehört der MDR in Mitteldeutschland zu den ganz großen. Ich weiß jetzt zwar nicht, wie die Marktanteile der anderen Programme in Mitteldeutschland sind, aber z.B. in Bayern hat RTL als erfolgreichster Privatsender einen Marktanteil von nur 8,8%.


Das hieße dann im Umkehrschluß, daß man den MDR privatisieren könnte. Bei einem höheren Marktanteil als RTL müßte er privatwirtschaftlich tragbar sein.



@ B.Zwo

Zitat

Jedenfalls bringen sie im TV viel DFF-Material, vielleicht liegt es auch daran.


Mir kommt es so vor, daß das Hessen Fernsehen da ganz vorne liegt, was DFF-Material angeht. Da tauchen in der Programmliste sehr oft alte Krimis, Serien, Spielfilme und sogar solche Sachen wie "Der Staatsanwalt hat das Wort", die seit dem Ende der DDR in den Archiven lagen, auf.


Was die Aufarbeitung der DDR-Geschichte angeht, scheint der MDR da wirklich sehr schwarzgefärbt zu sein, sodaß z.B. Legenden vom Verbot des Westempfangs Ende der 1970er Jahre erzählt werden. (Siehe den Westfernsehen-Faden: http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,35157,1313092#msg-1313092 )

Die Auswahl des DFF-Materials beschränkt sich beim MDR eigentlich auch eher auf harmlose Berieselungen des DDR-Fernsehens. Da traut sich der hr offenbar an deutlich "eingemachtere" Sachen aus dem DFF-Archiv.

von Kay B - am 02.08.2015 23:55
Zitat

Das hieße dann im Umkehrschluß, daß man den MDR privatisieren könnte. Bei einem höheren Marktanteil als RTL müßte er privatwirtschaftlich tragbar sein.

Wobei der MDR diese Quote nur im eigenen Sendegebiet erreicht; bundesweit sind es nur um die 2%. Außerdem profitiert er auch vom Austausch mit anderen ARD-Anstalten und ob alle Eigenproduktionenen und Einkäufe auch durch Werbefinanzierung getragen werden könnten, darf wohl zumindest angezweifelt werden.
Mit deiner Begründung könnte man auch arte und Co. privatisieren, da sich ServusTV anscheinend auch halten kann. Ob das aber letztlich wirklich aufgeht ist die Frage.

von Zwölf - am 03.08.2015 09:30
Zitat

Mir würde es z.B. reichen wenn dieses Brisant (wenn es das schon geben muss) eben im Ersten unter Vermerk vom MDR gesendet wird und dann nicht noch mal teils gekürzt durch fast? alle Dritten Programme geschleust wird und dann glaube sogar in den Digitalen Ablegern noch mal auftaucht.

Dann schreibe doch deinem Dritten, dass sie es nicht übernehmen sollen. Vielleicht hilft es ja was. Grundsätzlich sind die Dritten Programme aber nicht für Leute gedacht, die außerhalb des jeweiligen Sendegebiets leben.

von Zwölf - am 03.08.2015 09:34
@ Zwölf

Zitat

Wobei der MDR diese Quote nur im eigenen Sendegebiet erreicht; bundesweit sind es nur um die 2%.


Ist ja wurscht. Es geht um da jeweilige Zielgebiet. Und das sind beim MDR nur drei Bundesländer. Du schreibst ja selber, daß die Dritten grundsätzlich nicht für Leute außerhalb des jeweiligen Sendegebietes gedacht sind.


Zitat

Mit deiner Begründung könnte man auch arte und Co. privatisieren, da sich ServusTV anscheinend auch halten kann. Ob das aber letztlich wirklich aufgeht ist die Frage.


War das nicht irgendwie so, daß Servus TV durch einen international agierenden österreichischen Getränkehersteller finanziert wird?

Und zwischen MDR und arte liegen ja echt Welten. Schon der MDR und der BR sind Dimensionen weit auseinander, obwohl beide ja eigentlich ähnlich sein sollten.

von Kay B - am 03.08.2015 22:37
Zitat

Ist ja wurscht. Es geht um da jeweilige Zielgebiet. Und das sind beim MDR nur drei Bundesländer. Du schreibst ja selber, daß die Dritten grundsätzlich nicht für Leute außerhalb des jeweiligen Sendegebietes gedacht sind.

Sicher, die Bemerkung war nur in die Richtung gemeint, dass es dadurch für einen privaten Sender schwieriger wäre sich zu refinanzieren und trotzdem ein Programm zu liefern, das qualitativ nicht unter dem des MDR liegt (auch was den Anteil an Eigenproduktionen anbelangt).

von Zwölf - am 03.08.2015 23:36
Den Vergleich mit dem ehem.9 Live kann ich so nicht nachvollziehen.

Der Anruf beim MDR ist offensichtlich kostenlos und die Geschenke werden vermutlich
mit Werbegeldern finanziert.

Ein Mittel zur Hörerbindung,nicht gerade vom ÖR-Kernauftrag abgedeckt und kein Ruhmesblatt,aber gerade
noch im grünen Bereich vermute ich.

von UM74 - am 06.12.2015 16:35

Ist der MDR noch zu retten?

Zitat
UM74
... und die Geschenke werden vermutlich mit Werbegeldern finanziert....


Ist anzunehmen. Üblicherweise läuft das über die entsprechende Werbetochtergesellschaft des Senders (ebenso wie die Werbebuchungen) und wird dann aus den Werbeeinnahmen bezahlt. Wäre also "Hörer / Senderbindung" und steht dem ö-r Auftrag nicht entgegen.

von KlausD - am 06.12.2015 17:57
Wäre schön, wenn der MDR das auch kenntlich machen würde, daß das nicht über die Haushaltsabgabe läuft.

Auch wenn man diesen Gewinnspielkram noch irgendwie als Hörerbindung deklarieren könnte, muß man fragen, was das in einen Sender, der sich als "hochwertig" und "unabhängig" bezeichnet (steht so im Schreiben vom Beitragsservice) verloren hat.

Alleine schon, daß man Werbung betreibt, stellt die Unabhängigkeit in Frage.

von Kay B - am 09.03.2016 20:43
2mal durchgefallen
1. Wo ist es das Radio wie wir?
2. Warum die Unerträglichkeit auf 4 Stunden ausweiten?

Ich war vorhin mal mutig und habe zu den ehemaligen MDR 1 Wellen geschaltet. Was bringen die da eigentlich. Es heisst ja das Radio wie wir. 4 Stunden britische Volksmusik. Gut, ich dachte wir sind deutsche aber diesen Müll will man ja nicht mehr spielen. Als Krönung dann noch die Lebensgeschichte eines Künstlers deren Namen ich weder Lesen, noch verstehen und schon gar nicht aussprechen kann. Erbrachte Leistung beim Militär regelmässig ausgerastet und mit Vorgesetzten aneinandergeraten, dann im Gefängnis gelandet, danach auf der Strasse und jetzt singt er da mal irgendwas. Nicht das die anderen MDR Wellen besser wären, ich konnte da wirklich nichts finden. Scheinbar wollen die auch noch den letzten Hörer mit aller Gewalt vergraueln.

von pomnitz26 - am 22.03.2016 20:00
Zitat
Japhi
Zitat

Ist der MDR noch zu retten?


Nein, anscheinend nicht: http://www.mdr.de/mdr-thueringen/service/redakteur-musiktitel-100.html

gefunden von Robert S.

Soso, sehr interessant...
http://www.mdr.de/mdr-thueringen/service/redakteur-musiktitel-100.html
Zitat

Auf Platz eins war(...)tatsächlich die Nick Straker Band - "A Walk In The Park"

...und dabei gibts den für die Freunde des gehobenen deutschen Liedguts auch in unserer Muttersprache
"Ick renn´ durch´n Park - hab Beene wie Quark" . Die Interpreten sind mir inzwischen leider entfallen.
Wurde seinerzeit im RIAS oft gespielt.
Edit: Gerade wiedergefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=6YqAVXxkxvs

von mittendrin - am 03.02.2017 12:34
Zitat
mittendrin
...und dabei gibts den für die Freunde des gehobenen deutschen Liedguts auch in unserer Muttersprache
"Ick renn´ durch´n Park - hab Beene wie Quark" . Die Interpreten sind mir inzwischen leider entfallen.
Wurde seinerzeit im RIAS oft gespielt.
Edit: Gerade wiedergefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=6YqAVXxkxvs

:-) :joke: :spos: Noch nie vorher gehört. Muss wohl 1980 rum gewesen sein, wenn von Moskau als Olympia gesprochen wird.

von Jens1978 - am 16.02.2017 07:43
Mal eine bessere Nachricht zum MDR Radio:
"Der MDR-Jugendsender Sputnik schickt sein im Herbst vergangenen Jahres pilotiertes "Talkradio" mit Maurice Gajda und Kevin Klose in Serie. Ab März läuft die Sendung immer sonntags um 19 Uhr live im Radio und ist einen Tag später dann auch als Podcast bei iTunes zu hören."

http://www.dwdl.de/radioupdate/60256/digitalradioroadmap_vorgelegt_vprt_dagegen/

von Cha - am 23.02.2017 11:19
Die MDR1 Sender bekommen ab 2. Mai die neuen Logos. Bei der sächsischen Version verschwindet nun auch die "1".





Von MDR Thüringen ist noch kein neues Logo zu finden (obwohl deren Logo bisher am schlimmsten aussieht ;)).

von Cha - am 29.04.2017 09:02
MDR Fernsehen heute abend:
Andre Rieu!!!, dann Semino Rossi!!!!,
fehlt nur noch Roland Kaiser!!!!!
- Warum ist das MDR-Fernsehen so völlig anders als seine Radiolandesprogramme?
(So langsam habe ich meine Zweifel, ob ich dereinst mit "Rockin´ All Over The World" und Vorlieben wie Deep Purple oder Led Zeppelin ins Seniorenheim einziehen kann).:eek:

von mittendrin - am 10.06.2017 18:19
Die momentan laufende Sendung "SPUTNIK Heimspiel" (Sonntag 0-3Uhr) ist aus elektronischer Seite ein Filetstück im Vergleich was sonst dort täglich über den Äther geht.

Auszug der vergangenen Stunde:
Deejay Ced - Living on My Own 2017 (Remix)
Jason Parker - Around the World (La La La La La) (Kevin Neon & Franz Taeubig Remix)
Lizot feat. Emelie Cyréus - On the Top
Marcus Brodowski - Mad World (Club Mix)

von Schattenparker - am 15.07.2017 23:28
Gerade aktuell.

Bei MDR Thüringen bekommt man im Moment 100 Euro, wenn man sich einen Musiktitel ]aus einer vorgegebenen Titelliste aussucht und wünscht:

"Drücken Sie Ihren Wunschhit auf unserer Jukebox. Und wenn MDR THÜRINGEN - Das Radio dann Ihren Wunschhit im Radio spielt und Ihren Namen nennt, dann gibt's 100 Euro für Sie."

http://www.mdr.de/mdr-thueringen/juke-box-100.html

von Kay B - am 02.09.2017 14:18
Die MDR Schlagerwelt und Bayern plus machen ab 16. Oktober jeweils von 22 bis 6 Uhr gemeinsame Sache. Prinzipiell keine schlechte Sache, aber warum ausgerechnet die Federführung beim MDR?

Immerhin ist dafür auch beim MDR zukünftig nicht alles gevoicetrackt, wie die Pressemeldung des MDR zeigt.
http://www.radiowoche.de/ab-16-oktober-gemeinsames-nachtprogramm-von-bayern-plus-und-mdr-schlagerwelt/

von rolling_stone - am 07.09.2017 16:56
Zitat
rolling_stone
Die MDR Schlagerwelt und Bayern plus machen ab 16. Oktober jeweils von 22 bis 6 Uhr gemeinsame Sache. Prinzipiell keine schlechte Sache, aber warum ausgerechnet die Federführung beim MDR?

Immerhin ist dafür auch beim MDR zukünftig nicht alles gevoicetrackt, wie die Pressemeldung des MDR zeigt.
http://www.radiowoche.de/ab-16-oktober-gemeinsames-nachtprogramm-von-bayern-plus-und-mdr-schlagerwelt/


"Neben den besten deutschen Schlagern aller Zeiten und aktuellen deutschen Hits werden darin auch internationale Schlager und Instrumentaltitel enthalten sein."

Auch wenn es in Thüringen produziert wird, klingt das mehr nach der Mischung von Bayern plus.

von Cha - am 07.09.2017 17:17
Zitat
rolling_stone
Die MDR Schlagerwelt und Bayern plus machen ab 16. Oktober jeweils von 22 bis 6 Uhr gemeinsame Sache. Prinzipiell keine schlechte Sache, aber warum ausgerechnet die Federführung beim MDR?

Immerhin ist dafür auch beim MDR zukünftig nicht alles gevoicetrackt, wie die Pressemeldung des MDR zeigt.
http://www.radiowoche.de/ab-16-oktober-gemeinsames-nachtprogramm-von-bayern-plus-und-mdr-schlagerwelt/
Der MDR Mitarbeiter ist sicher günstiger. Außerdem spielt die Schlagerwelt nur deutschsprachige Titel wie das Schlagerparadies. Bayern Plus spielt auch mal internationale Titel, klingt aber mehr nach Schlagerparadies wie die MDR Schlagerwelt. Im Schlagerparadies gibt es diese internationalen Sachen eben auf Deutsch und nicht in Dauerrotation wie auch Bayern 1. Bei der Schlagerwelt hat man auch angefangen dem Hörer mehr als nur die Festplatte zu bieten. Wichtig für alle MDR Hörer die bisher die Landeswellen gehört haben.

von pomnitz26 - am 09.09.2017 09:11
Zitat
pomnitz26
]Der MDR Mitarbeiter ist sicher günstiger.

Du meinst den Redakteur, der die Playliste zusammenstellt. Das muss er ja ohnehin schon, und die Software ist ja mittlerweile schon so gut, dass allerhöchstens noch etwas Feinjustierung vorgenommen werden muss.
Zitat
pomnitz26
Außerdem spielt die Schlagerwelt nur deutschsprachige Titel wie das Schlagerparadies. Bayern Plus spielt auch mal internationale Titel, klingt aber mehr nach Schlagerparadies wie die MDR Schlagerwelt

Ich gebe zu,dass ich zwischen beiden Programmen gerne mal wechsel, und da ist mir schon eher aufgefallen, dass die MDR Schlagerwelt eher die deutschsprachigen Schlageroldies aufgreift als Bayern plus, wöhrend bei Bayern plus auch mal Instrumentaltitel vorkommen. In diesem Bereich ist es also durchaus eine Bereicherung für beide Hörerschaften. Lediglich bei den "internationalen Titeln" sehe ich da beim MDR eine zu starke Überschneidung mit dem, was ab und an auf MDR Thüringen läuft. Für Bayern ist das schon wieder was Anderes, weil sich Bayern 1 ja sehr stark auf die 80er und 90er Jahre konzentriert, zumindest nach meinem Empfinden. Ältere Titel finden dort kaum statt.

von rolling_stone - am 09.09.2017 09:26
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