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Radiohörer-Forum
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vor 11 Monaten, 1 Woche
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zerobase now, iro, Radiofreak, AURADIO, _Yoshi_, Staumelder, Jupita

Radio Ostfriesland

Startbeitrag von Radiofreak am 17.11.2016 21:10

Ist es nur mein Eindruck oder hat das Programm von Radio Ostfriesland wirklich merklich nachgelassen? Ganze Sendestrecken bestehen nur noch aus dümmlichen Sprüchen (...vor dem Radio Ostfriesland Studiofenster... ...wenn sie um 9 Uhr einen Termin mit ihrem Chef haben, dann haben sie noch zwanzig Minuten Zeit, es ist 8.40 Uhr usw.) Die Moderation wirkt oft lieblos runtergequasselt, eine Verlosung jagt die nächste... Geht es wirklich nur mir so?

Antworten:

Mir erschloss sich der Einschaltimpuls von Radio OF eh nie. Das hörte sich doch immer mehr wie eine NDR 1 Kopie an. Zum Glück gibt es im Sendegebiet neuerdings ja mehr als genug Alternativen. ;)

von zerobase now - am 18.11.2016 09:26
Zitat zerobase now:
Zum Glück gibt es im Sendegebiet neuerdings ja mehr als genug Alternativen.


Ach ja, welche denn?

von Radiofreak - am 18.11.2016 20:51
DAB, Holländer und Nordseewelle

Alles ist besser als Radio Ostfriesland!

von AURADIO - am 18.11.2016 22:47
Das liegt immer im Auge des Betrachters. Meine letzten Radio-Ostfiresland-Session habe ich in durchaus positiver Erinnerung. Die Moderation mag nicht gerade Grimme-Preis-verdächtig sein, die Musikauswahl und der Fahrstil sind aber zwei Gründe den Sender immer mal wieder (online) zu hören. Radio Ostfriesland ist meiner Meinung nach ein Lichtblick in der niedersächsischen Radiolandschaft.

von Staumelder - am 18.11.2016 23:50
Nordseewelle... Gröhl... Das Programm ist nicht nur flach, es ist unterirdisch.

von Radiofreak - am 19.11.2016 11:14
:joke: Flach und unterirdisch? Kannst du das auch begründen? Ich höre lokale Nachrichten und Berichte - auch wenn die Musik nicht immer mein Geschmack ist.

von AURADIO - am 19.11.2016 13:43
Zitat
AURADIO
:joke: Flach und unterirdisch? Kannst du das auch begründen? Ich höre lokale Nachrichten und Berichte - auch wenn die Musik nicht immer mein Geschmack ist.

Insgesamt bin ich mit dem Informationsgehalt der Nordseewelle zufrieden, die Musik fand ich anfangs besser als mittlerweile. Allerdings habe ich den Vorteil, sie mir gar nicht erst anhören zu müssen ;)
So läuft bei mir immer noch - seit Sendestart - täglich von 6-20 Uhr der Mitschnitt. Und den höre ich dann.
Zu Anfang noch den kompletten Tag, später dann nur noch wenige Teile, da sich vieles über Tag wiederholt.
Derzeit eigentlich nur noch den Morgen ab 6 bix X sowie die Moderationsübergaben um 9.40 und 14.40 Uhr. Wenn dort dann noch interessante Themen des Folgeprogramms genannt werden, hör ich vielleicht auch noch mal stellenweise herein.
Von den Lokalnachrichten muss man nur zwei Ausgaben mitnehmen, eine am Morgen, eine am Abend, der Rest ist Wiederholung. Um 12.30 Uhr gibt es noch spezielle Nachrichten nur mit Insel-Themen. Ebenso erwähnenswert: Interviews/Gespräche im Vorfeld der Kommunalwahl, sowie ausführliches Wahlspezial am Sonntagabend um 18-00 Uhr live. Und zur folgenden Stichwahl noch weitere sonntagabendliche 2 Stunden live.
Es gibt auch immer wieder mal 1-stündige Gespräche mit Gästen im Studio im Programm.
All das hört man natürlich nicht, wenn man nur zufällig kurz reinschaltet. Meist wird sowas aber per Facebook angekündigt, ich bekomme es durch den Programmscan mit...

Informationsmäßig für mich als ex-Norder definitiv eine Bereicherung. Immer noch, oder sogar noch mehr als zu Anfang.

Gleichzeitig haben aber auch zugegebenermaßen die Nerv-Faktoren im Programm zugenommen, Gewinnspiele - und deren Ankündigungen. Mittlerweile sind auch mehr Moderatoren teils rotierend on air als die knappe Besetzung zu Beginn. Und darunter gibt es auch einen, den ich überhaupt nicht hören mag, und einen, der richtig gut ist und einen einheimischen Ton trifft.

von iro - am 19.11.2016 21:37
Ich finde, daß man Radio Ostfriesland und Radio Nordseewelle gar nicht vergleichen kann. Klar haben bei lokale Nachrichten. Aber ansonsten werden doch ziemlich unterschiedliche Zielgruppen bedient. Wenn Radio Ostfriesland NDR 1 ist, dann ist Radio Nordseewelle NDR2/N-Joy.

Nun hat es bei Radio Ostfriesland einigen Personalwechsel gegeben - ich finde den Sender heute sogar besser durchhörbar als früher, selbst im Bürgerfunk. Aber vielleicht haben wir da unterschiedlichen Geschmack.

von Jupita - am 20.11.2016 11:45
Zitat
Staumelder
die Musikauswahl und der Fahrstil sind aber zwei Gründe den Sender immer mal wieder (online) zu hören. Radio Ostfriesland ist meiner Meinung nach ein Lichtblick in der niedersächsischen Radiolandschaft.


Das sehe ich leider anders. Das Programm ist langweilig bis zum geht nicht mehr. Musikalisch bietet der Sender, zumindest im Tagesprogramm, null Überraschungen. Stattdessen die ausgelutschtesten Oldies der 70er und 80er. Gähn. Wie gesagt, da kann ich dann direkt NDR 1 oder WDR 4 hören. Da habe ich im Prinzip dasselbe.

Mit Alternativen meinte ich in erster Linie den DAB-Empfang, der ja seit diesem Jahr auch in OF möglich ist. Programme wie NDR plus, NDR blue, Radio Bob, Schlagerpardies oder wenn es denn Oldies sein müssen, natürlich das Schwarzwaldradio bieten da einfach deutlich mehr Abwechslung. Auch Radio Nordseewelle ist da deutlich besser unterwegs und einfach moderner von der Präsentation. Radio OF ist echt so ein Programm für die Zielgruppe 50+ die mit ihrem 20 Jahre alten 200 D samstags zum Aldi fahren und sonntags zum Klöschnack zu Omma Frieda. Da schlafen mir echt die Füsse ein. Das ist alles so betulich und langweilig präsentiert, dass man den Sender echt nur als Einschlafhilfe verwenden kann. Ok, zugegeben in OF ist alles ein bisschen betulicher und das Wort Hektik, muss man erst goo.... nachschlagen. Ein bischen mehr Power kann da aber auch nicht schaden.

von zerobase now - am 24.11.2016 11:58
Zitat

Stattdessen die ausgelutschtesten Oldies der 70er und 80er. Gähn. Wie gesagt, da kann ich dann direkt NDR 1 oder WDR 4 hören. Da habe ich im Prinzip dasselbe.
Musik, die keinem weh tut. Aber es geht gar nicht um die Musik, die ist auch hier nur das Schmiermittel. Als Nichtostfriese, den die Inhalte neben der Musik nicht interessieren, kannst Du natürlich auch NDR1 oder WDR4 hören. Für Ostfriesen, für die auch der Informationsanteil von Interesse ist, sind aber weder NDR1 noch WDR4 eine Alternative. Was man auch an den überaus hohen Einschaltquoten von RO sieht.
Warum wird das Radio eigentlich immer nur auf die Musik reduziert?
Zielgruppe 50+? Warum nicht? DAS ist die Zielgruppe der näheren Zukunft. Und es ist eine sehr große Zielgruppe... Die letzten beiden Jahrgänge (1965/1966) vor dem Pillenknick haben soeben die 50+ erreicht und haben jetzt noch durchschnittlich 20 Jahre zu leben - diese Gruppe wird vorerst also nicht kleiner werden, auch wenn sie ab Geburtsjahrgang 1967 weniger Neuzugänge haben wird.
In 2017 ist bereits die Hälfte der Bevölkerung älter als 46 Jahre, 2041 beträgt das Medianalter 50,0 Jahre.

Allerdings enthält die untere Hälfte der Alterspyramide natürlich auch Babies und Kinder, die man nicht unbedingt als Radiohörer mitzählen kann.
Wenn ich die Grenze mal bei 14 Jahren setze, sieht die Bevölkerungsstruktur in Deutschland im Jahre 2016 so aus:

Alter Millionen Anteil
50+ 36,0 44%
14–49 35,6 44%



von iro - am 24.11.2016 13:20
Zitat
iro

Musik, die keinem weh tut. Aber es geht gar nicht um die Musik, die ist auch hier nur das Schmiermittel. Als Nichtostfriese, den die Inhalte neben der Musik nicht interessieren, kannst Du natürlich auch NDR1 oder WDR4 hören. Für Ostfriesen, für die auch der Informationsanteil von Interesse ist, sind aber weder NDR1 noch WDR4 eine Alternative. Was man auch an den überaus hohen Einschaltquoten von RO sieht.
Warum wird das Radio eigentlich immer nur auf die Musik reduziert?


Doch geht es. Bei einem privaten Radioprogramm wo 80% des Programms aus Musik bestehen, spielt das schon eine Rolle. Da kann der Informationsanteil noch so hoch sein und die Moderatoren noch so toll sein, aber wenn die mir jeden Tag mit ABBA, den Rubbettes oder Santa Esmeralda kommen, muss ich mir das nicht geben. Dafür ist mir meine Zeit echt zu schade. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden ein Programm für die Zielgruppe 50+ zu machen, aber dann bitte keinen Altenheimfunk. Auch musikalisch dürfte man sich da ruhig viel mehr trauen. Gerade diese Altersgruppe ist doch noch mit richtigem Volldampfradio aufgewachsen wie z.B. mit Günter Fink oder Carlo v. Tiedemann.Warum muss man ein Programm so präsentieren, dass es keinem wehtut? Also müsste man zuerst mal die Playlist entstauben und die "Dauerbrenner" erstmal aussortieren und einfach mal mehr Abwechslung rein. Wenn man keine Ahnung hat, wie das geht, dann einfach mal beim Schwarzwaldradio reinhören oder bei diversen holländischen Oldie-Stationen. Da merkt man dann schon sehr schnell, wo genau der Hase im Pfeffer liegt bei Radio OF.

von zerobase now - am 25.11.2016 07:33
Zitat
zerobase
Da kann der Informationsanteil noch so hoch sein und die Moderatoren noch so toll sein, aber wenn dir mir jeden Tag mit ABBA, den Rubbettes oder Santa Esmeralda kommen, muss ich mir das nicht geben.

Ich auch nicht... aber wie gesagt, mir ist die Musik eigentlich komplett egal. NDR1 habe ich auch schon eingeschaltet, als die noch Unmengen an Schlagerzeug gespielt haben - und obwohl der Infoanteil sehr klein war. Da aber die Regionalnews einem genauen Sendeplan unterliegen, hab ich halt nur dann für die 3 Minuten eingeschaltet. Mit den o.g. Interpreten braucht man mir sowieso nicht kommen, nicht nur nicht jeden Tag, sondern niemals. Das Leben ist viel zu kurz, um überhaupt ein Musikstück zweimal zu hören. Sogar, wenn es gut ist.

von iro - am 25.11.2016 10:36
@iro

Ok, wenn man die Musik ausblendet, dann ist Radio OF sicherlich hörbar. :spos:

Als Hintergrundberieselung im Büro oder Auto taugt es aber eher weniger, da der Nervfaktor dann schon sehr hoch ist.

Zitat
iro
Das Leben ist viel zu kurz, um überhaupt ein Musikstück zweimal zu hören. Sogar, wenn es gut ist.


Das ist was dran, aber schwierig umzusetzen. ;)

von zerobase now - am 25.11.2016 13:02
Zitat
zerobase now

Doch geht es. Bei einem privaten Radioprogramm wo 80% des Programms aus Musik bestehen, spielt das schon eine Rolle. Da kann der Informationsanteil noch so hoch sein und die Moderatoren noch so toll sein, aber wenn die mir jeden Tag mit ABBA, den Rubbettes oder Santa Esmeralda kommen, muss ich mir das nicht geben. Dafür ist mir meine Zeit echt zu schade. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden ein Programm für die Zielgruppe 50+ zu machen, aber dann bitte keinen Altenheimfunk. Auch musikalisch dürfte man sich da ruhig viel mehr trauen. Gerade diese Altersgruppe ist doch noch mit richtigem Volldampfradio aufgewachsen wie z.B. mit Günter Fink oder Carlo v. Tiedemann.Warum muss man ein Programm so präsentieren, dass es keinem wehtut? Also müsste man zuerst mal die Playlist entstauben und die "Dauerbrenner" erstmal aussortieren und einfach mal mehr Abwechslung rein. Wenn man keine Ahnung hat, wie das geht, dann einfach mal beim Schwarzwaldradio reinhören oder bei diversen holländischen Oldie-Stationen. Da merkt man dann schon sehr schnell, wo genau der Hase im Pfeffer liegt bei Radio OF.


Mir fällt auch auf das wenn Moderiertes Programm läuft sehr viel Beatles gespielt wird.
Die Musikauswahl ist Nachts deutlich besser.
Da laufen auch einige Seltene Perlen die man so fast gar nicht mehr im Radio Hört.
Auch Samstagsabend die PartyMusik ist auf dauer recht langweilig.
Da jeden Samstag die selbe Palylist gespielt wird.

An RO intressieren mich eigentlich nur die Lokalnachrichten, Polizeibericht und die Blitzermeldungen.

von _Yoshi_ - am 25.11.2016 20:19
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