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Media-Analyse 2017 Radio I

Startbeitrag von Staumelder am 08.03.2017 06:55

Neues Spiel, neues Gück: um kurz nach 9.00 gibt es heute die neuen Zahlen. Meinungen bitte hierher und wer "es haben alle gewonnen" schreibt schmeisst ne Lokalrunde ;)

Antworten:

Vermutlich nochmal Hörerzuwachs bei BOB.

von DX OberTShausen - am 08.03.2017 07:41
Kein Wunder dass hr3 und FFH verlieren. Deren planet und youfm sind musikalisch auf dem Besten Weg die erst genannten zu ersetzen. Mit ' junges Radio' haben die nicht viel zutun, zumindest in der daytime.
HR1 hat harmony stark geschadet mit dem 80er Konzept.

von Nordi - am 08.03.2017 09:17
Mit Antenne Bayern geht es weiterhin abwärts (wenngleich auf hohem Niveau), diesmal allerdings massiv
https://www.blm.de/files/pdf1/tabelle_ma_2017_radioi.pdf

Bayern1 hat jetzt nahezu aufgeschlossen.

von jkr 2 - am 08.03.2017 10:36
In Sachen-Anhalt ist MDR Sachsen-Anhalt Marktführer, SAW auf Platz 2.
Mit zunehmender Verflachung des Programms und extremer Klangverschlechterung vom ex. MDR1 jagt man SAW ein paar Hörer ab, toll :sneg:.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 08.03.2017 12:01
'Erschreckend dass Sender wie NDR 2, WDR 2, WDR 4 oder auch SSL und RTL Radio noch dazugewonnen haben. Das kann doch wohl nicht wahr sein. :rolleyes:

von zerobase now - am 08.03.2017 13:21
Ausgerechnet SSL für dieses zunehmend bedauernswerte Programm... :rolleyes:
Aber gut, das war ja noch vom Zeitraum her, bevor es ganz schlimm wurde...

von Habakukk - am 08.03.2017 13:46
Ist sunshine live nicht schon seit rund 15 Jahren jedes Jahr letztes Jahr besser gewesen?

von Wrzlbrnft - am 08.03.2017 14:04
Ja die Programmreform dürfte sich in dieser MA noch nicht niedergeschlagen haben. Auch wenn man sich bei SSL dafür jetzt auf die Schulter klopft.

RTLRadio legte doch wirklich nochmals kräftig zu. Obwohl man jetzt genauso ein Dudelsender ist wie alle anderen auch. Man hielt den Shitstorm nach der Programmreform durch und wird dafür jetzt belohnt.

Im Saarland hört man wohl insgesamt weniger Radio. Denn alle Programme haben verloren. Außer bigFM die gleichgeblieben sind und SR3. Die haben nochmals leicht zugelegt. Die scheinen mit ihrem Kraut und Rüben Programm, durchsetzt mit dem ausgelutschtesten 80er Jahre Soft Pop Gedudel, mir unverständlicher weise auch noch Erfolg zu haben. :rolleyes:

Für SR1 scheint es die letzte Zeit auch nur noch bergab zu gehen. Eigentlich schade. Aber bei dem langweilig gefahrenen Programm kann ich es verstehen.

Erschrocken bin ich über die MA IP. Spotify hat 107.436.928 Sessions. Auf Platz 2 haben alle ARD Radioprogramme zusammengenommen gerade mal 61.741.209. Alter Verwalter! :eek: Die Radiomacher haben wohl nicht umsonst Angst vor den Streamingdiensten.

von Spacelab - am 08.03.2017 14:09
Man folge einfach den Ausführungen eines österreischischen Politikers, dann
klappt die MA wie von selbst :
http://www1.wdr.de/archiv/rundfunkgeschichte/rundfunkgeschichte124.html
Einer von vielen .........

von sup2 - am 08.03.2017 14:43
Die Marktanteile: https://www.rms.de/fileadmin/Dokumente/Leistungswerte/ma_2017_Radio_I-Marktanteilsbericht.pdf

In Sachsen scheint man nun gern Antenne Bayern zu hören (von 0,6 auf 3,3 % :eek: ). Dafür haben MDR Aktuell und R.SA kräftig einbüßt.

von Cha - am 08.03.2017 16:36
Große Verluste bei harmony.fm. Wen wundert's? Das Programm ist einfach nur langweilig. Es laufen immer die gleichen Songs. Anstatt mal wieder mehr 60s zu spielen, konzentriert man sich vorallem auf die 80s und dann auch noch auf gefühlt 50 Songs. Als gäbe es nicht mehr Musik...

von DX OberTShausen - am 08.03.2017 16:52
Das sind wieder diese Momente, wo ich froh bin, daß mein Autoradio einen USB-Port hat.

von nürnberger - am 08.03.2017 17:22
Und ich weiß wieder warum ich 9,90€ für Spotify bezahle.

von Spacelab - am 08.03.2017 20:14
Prinzipiell kann man aus den Zahlen lesen was man möchte. In der Ukraine In NRW sind in der Kategorie "Tagesreichweite alle Altersgruppen" die größten Gewinner:

radio NRW: + 129.000
WDR 4: + 111.000
WDR 2: + 93.000
Cosmo: + 54.000
WDR 3: + 53.000
ffn: +26.000
Radio Paloma: + 21.000
hr4: + 19.000
RADIO 21: + 10.000

Und die grössten Verlierer:

1LIVE: - 102.000
SWR3: - 48.000
ANTENNE BAYERN: - 43.000
100'5 DAS HITRADIO: - 42.000
SWR1 RP: - 36.000
JAM FM: - 28.000
RPR1.: - 25.000
hr1: - 23.000
DLF: - 21.000
Klassik Radio: - 21.000
Antenne Niedersachsen: - 15.000

Den bundesweiten Sprung von RTL RADIO kann ich wiederum ansatzweise nachvollziehen: in vielen mir bekannten Gastro-Einrichtungen lief das Oldieprogramm, ein Großteil der Betreiber wird die Beschallung nicht verändert haben. Im terrestrischen Einzugsbereich dreht der eine oder andere vielleicht am Radio um seinen Pommesbudensender zu finden und bleibt dabei, in anderen Ländern (ohne echte Top 40-Maschine) bequemt man sich vielleicht zum Kabelradio. Eine halbwegs durchmoderierte Top 40-Maschine auf 5C rechnet sich meiner Meinung nach dann schon (gerade in den Bundesländern wo die Platzhirsche nicht via DAB+ senden möchten). Und: RTL RADIO ist technisch gesehen gar nicht schlecht zusammengestrickt. Wir hören das Puzzle sehr schnell raus, Otto Normalverbraucher freut sich über Sia und "Hihihihi, das war lustig und jetzt das Wetter".

von Staumelder - am 08.03.2017 21:56
Hat Classic Rock Radio (Radio Salü II) dermaßen schlechte Hörerzahlen, dass es schon gar nicht erst erfasst wurde ? :cool:

von RealRock - am 09.03.2017 06:29
Zitat
Staumelder
Den bundesweiten Sprung von RTL RADIO kann ich wiederum ansatzweise nachvollziehen: in vielen mir bekannten Gastro-Einrichtungen lief das Oldieprogramm, ein Großteil der Betreiber wird die Beschallung nicht verändert haben.

Dann müsste er aber schon laaaaange nicht mehr an seinem Radio gedreht haben. Dazwischen gab es schon mehrere RTLRadio Versionen. ;-)

Zitat
RealRock
Hat Classic Rock Radio (Radio Salü II) dermaßen schlechte Hörerzahlen, dass es schon gar nicht erst erfasst wurde ?

CRR wird nicht extra ausgewiesen sondern ist in der "Radio Salü plus Kombi" mit drin. Das war immer schon so. Da Salü aber nur 2 Programme hat kann man das ganz einfach herausrechnen. CRR hat aktuell 10.000 Hörer. In der MA davor hatte man noch 15.000.

von Spacelab - am 09.03.2017 08:07
Interessant wäre eine Beragung derer, die ihren ehemaligen "Lieblingssender" nicht mehr hören wollen, Warum !!! sie ihn nicht mehr hören !
Und genau DAS fehlt in der MA.
Ich bin in der Firma mittlerweile nur noch von Spotify-Netflix und sonstwas-Typen umgeben.
Einer schenkte mir neullich sogar sein altes UKW-Radio. "Is eh Schrott, da kommt nichts"., so seine Aussage.
Dummerweise : Ein werberelevanter Hörer, 42, und für den UKW-Funk verloren.
MA ....hahahaha. Reimt sich sogar.

von sup2 - am 09.03.2017 14:40
Zitat
Spacelab
Dann müsste er aber schon laaaaange nicht mehr an seinem Radio gedreht haben. Dazwischen gab es schon mehrere RTLRadio Versionen. ;-)


Deutschlands Hitradio, 93,3/97,0 und mit Abstrichen Berlin, oder? Via Kabel dürfte Version 1 verbreitet werden und Kabel dient bei den hiesigen Gastronomen als Zuführungsquelle. Etwas Pfiffigere nutzen vielleicht DVB-S. Ich habe noch nie Deutschland und LUX miteinander verglichen...

von Staumelder - am 09.03.2017 19:33
Jetzt muss ich ernsthaft überlegen. Mein letzter Stand war das die beiden Programme mittlerweile eh absolut gleich sind. Lediglich über die beiden UKW Frequenzen gibt es noch Wetter und Verkehr "aus der Großregion". Und natürlich regionalisierte Werbung. :rolleyes:

von Spacelab - am 09.03.2017 19:37
Und Veranstaltungstipps meine ich. Habe den 93,3/97,0-Stream mal ne Zeit lang im Büro laufen lassen.

von Staumelder - am 09.03.2017 19:48
Stimmt die hatte ich vergessen. Laut RTL kommt das Programm ja seit geraumer Zeit aus Berlin und nicht mehr aus Luxemburg. Nur noch die regionalisierten Teile kommen aus Lux. Wobei das aber auch egal ist denn das was ich zuletzt dort im Programm gehört habe war eh nur Voicetracking. Die Morningshow soll Live sein. Aber das habe ich selbst noch nicht gehört da ich um diese Zeit das Privatradio meide.

von Spacelab - am 09.03.2017 19:55
Klingt für mich nach Live On Tape. Und nach einem Höllenjob für alle Beteiligten. 3x Verkehr, 3x Wetter, 3x ein Quiz aufnehmen (wieso ruft jetzt jemand aus Chemnitz an?) und so weiter. Schneiden, Taggen, in die Automation pflanzen.... Es klingt afair einigermassen gut, live dürfte da aber nichts sein.

von Staumelder - am 09.03.2017 19:58
Zitat
DX OberTShausen
Große Verluste bei harmony.fm. Wen wundert's? Das Programm ist einfach nur langweilig. Es laufen immer die gleichen Songs. Anstatt mal wieder mehr 60s zu spielen, konzentriert man sich vorallem auf die 80s und dann auch noch auf gefühlt 50 Songs. Als gäbe es nicht mehr Musik...

Und planet vs YOUFM dürft auch wieder nur wegen des Hardberg-Effektes für YOUFM ausgegangen sein.

von Thomas (Metal) - am 10.03.2017 07:28
Mittlerweile könnte man doch auch guten Gewissens hr3 und You FM zusammenlegen. Alternativ YouFM progressiver machen oder beide unterschiedlich ausrichten, hr3 rockiger, YouFM dafür mehr in die Urban/Dance-Richtung. Es gäbe viele Möglichkeiten, und das nicht nur beim hr.

von Japhi - am 10.03.2017 09:17
Ich möchte mal bescheiden fragen wo das Schlagerparadies steht?

von pomnitz26 - am 10.03.2017 11:29
Die sind gar nicht gelistet da sie unter der Bemessungsgrenze liegen.

von Spacelab - am 10.03.2017 11:48
Zitat
Japhi
Alternativ YouFM progressiver machen oder beide unterschiedlich ausrichten, hr3 rockiger, YouFM dafür mehr in die Urban/Dance-Richtung. Es gäbe viele Möglichkeiten, und das nicht nur beim hr.


Mehr Urban/Dance und vorallem auch mehr Deutsch-Rap! Sowas will die Jugend hören und nicht immer die gleichen 30 Chart-Hits.

von DX OberTShausen - am 10.03.2017 15:19
Radio Hamburg hat den Abstand auf NDR 90,3 vergrößert. NDR 2 liegt in der Stadt Hamburg nicht mehr weit von 90,3 entfernt. Es sieht so aus, dass das 0815-Gedudel hier in der Stadt am Beliebtesten ist.

Dass in Gaststätten bundesweit oft RTL-Radio läuft, ist mir auch schon aufgefallen.

von Lorenz Palm - am 10.03.2017 16:20
Ich schüttle eh immer wieder den Kopf. Jeder mit dem ich spreche meckert über die Dudelfunker. Steigt man aber zu den Leuten ins Auto läuft Radio Salü. In den Büros läuft auch immer nur noch Salü oder SR1. Ich kann mich noch daran erinnern das öfters mal Classic Rock Radio lief. Aber viele sind von dem Sender wieder weg nachdem man Monate lang nur die immer selben 50 Titel rauf und runter gespielt hat.

Nachdem SR3 vom reinen Schlagersender zum Softpop Dudler mit ein paar Oldies umgestellt wurde wechseln sehr viele jetzt dorthin. Mit jeder MA verzeichnen die neue Rekordzahlen.

von Spacelab - am 10.03.2017 16:40
Zitat
Spacelab
Nachdem SR3 vom reinen Schlagersender zum Softpop Dudler mit ein paar Oldies umgestellt wurde wechseln sehr viele jetzt dorthin. Mit jeder MA verzeichnen die neue Rekordzahlen.


Ähnliche Phänomene gibt's doch bei vielen "Alte-Leute-Wellen" der ARD. Auch Sender wie MDR1, NDR1 & Co haben diese Formatänderungen durchgezogen und haben immer noch eine riesige Hörerschaft.

von Cha - am 10.03.2017 17:00
Ich hätte ja damals bei der Programmreform erwartet das es ein riesen Gemecker gibt weil es ja dann im Saarland, zumindest über UKW, keine Schlagerwelle mehr gibt. Aber außer einem empörten Kommentar in der Tageszeitung gab es keine entsprechenden Reaktionen. Und das die Entscheidung weg von der Schlagerwelle eine richtige war beweist seitdem jedesmal die MA. Auch wenn ich es echt nicht nachvollziehen kann.

von Spacelab - am 10.03.2017 17:54
Einer der Überraschungssieger war der Berliner Schlagersender "Radio B2". Schlager scheint wohl zu funktionieren.

http://www.radioszene.de/102176/media-analyse-radiob2-deutschlandweit-groesste-gewinner.html

von Winterkönig - am 11.03.2017 07:24
Zitat
sup2
Interessant wäre eine Beragung derer, die ihren ehemaligen "Lieblingssender" nicht mehr hören wollen, Warum !!! sie ihn nicht mehr hören !
Und genau DAS fehlt in der MA.

Das wäre aber 1. nicht so einfach zu erheben und 2. ziemlich aufwendig (und damit teuer) zum Auswerten. Die MA ist meines Wissens ja kein Pannel, d.h. man befrägt jedes Mal andere Leute und kann die Information, welches Programm jemand das letzte Mal gehört hat nicht einfach aus dem System ziehen. D.h. man müsste nachfragen: "Haben Sie vor einem halben Jahr hauptsächlich ein anderes Programm gehört?". Keine leicht Frage, v.a., wenn man nicht nur ein Programm hört.
Und für die Auswertung der (offenen) Antworten, brauchst du Leute, die sich das durchlesen und kategorisieren.

Zudem wirkt die MA exakter als sie eigentlich ist - viele Veränderungen zur letzen Erhebung sind gar nicht signifikant, d.h. sie könnten genausogut Zufall sein.

Noch komplizierter wird die ganze Sache, wenn man bedenkt, dass die MA 2017 I nicht nur aus der Herbsterhebung 2016 besteht, sondern auch aus der Frühjahrserhebung 2016. D.h. wenn ein Programm in der Herbstbefragung 2015 sehr viele Hörer zählen konnte, es in der Frühjahrsbefragung 2016 weniger waren und in der Herbstbefragung 2016 genauso viele Hörer das Programm gehört haben wie bei der Frühjahrsbefragung wird in der MA 2017 I ein erneuter Rückgang der Hörerszahlen im Vgl. zur MA 2016 II ausgewiesen.

Von daher ist es wohl sinnvoller, wenn die Programmveranstalter, wenn sie Bedarf sehen, selbst eine Umfrage in Auftrag geben um die Gründe herauszufinden.

von Zwölf - am 12.03.2017 12:28
Schön finde ich ja immer wieder, wenn sich Media Analyse und die hier in Bayern durchgeführte Funkanalyse völlig widersprechen. Klar, die Zeiträume sind nicht immer 100%ig die gleichen, aber wenn man manchmal völlig gegenläufige Tendenzen erkennt, zweifelt man schon an der Aussagekraft des Ganzen. Als grobes Schätzeisen, wo man ungefähr liegt, mag das taugen, für mehr aber nicht.

von Habakukk - am 12.03.2017 15:02
Eine Umfrage ist immer so viel wert wie man daraus macht. Das kann der größte Humbug sein der da drin steht. Aber wenn sie jeder als Richtschnur nutzt hat sie eine unglaubliche Macht.

von Spacelab - am 12.03.2017 15:07
Zitat
Habakukk
Schön finde ich ja immer wieder, wenn sich Media Analyse und die hier in Bayern durchgeführte Funkanalyse völlig widersprechen. Klar, die Zeiträume sind nicht immer 100%ig die gleichen, aber wenn man manchmal völlig gegenläufige Tendenzen erkennt, zweifelt man schon an der Aussagekraft des Ganzen. Als grobes Schätzeisen, wo man ungefähr liegt, mag das taugen, für mehr aber nicht.

Nicht 100%ig die gleichen Zeiträume ist gut... Die FAB bezieht sich auf einen Zeitraum, die MA auf zwei. Oder anders gesagt, in die eine Umfrage fließen die Hörerentwicklungen von knapp 2,5 Monaten ein, in die andere die Entwicklung von 7 Monaten (zzgl. einer Pause zwischen den Umfragewellen).

Saisonale Schwankungen fließen von daher in die FAB sehr viel stärker ein als in die MA. Ein starker Herbstwert kann einen schwachen Frühjahrswert beispielsweise mehr als nur ausgleichen, was in der FAB halt nicht möglich ist.
Andererseits finde ich es schwieriger den MA-Wert inhaltlich zu interpretieren - man erfährt nicht wo die Programme bei der letzten Erhebung standen, sondern man bekommt, wenn man davon annimmt, dass Entwicklungen gleichmäßig übers Jahr verteilt statt finden, einen theoretischen Mittelwert für einen Zeitpunkt zu dem gerade keine Erhebung statt gefunden hat.

von Zwölf - am 12.03.2017 16:15
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