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Media-Analyse 2017 Radio II

Startbeitrag von Staumelder am 10.07.2017 18:51

Morgen um 9.00 Uhr ist es wieder soweit. Bis dahin gern spekulieren, nach der Veröffentlichung dann gern Zahlen sowie Meinungen sammeln.

Mich interessieren die einzelnen Werte der Privatsender in NDS, ich befürchte aber dass die wieder (ähnlich wie bei den NKLs) über eine separate Befragung ermittelt werden. Und Bremen Next, bis dahin muss ich aber wohl noch zwei Befragungen abwarten.

Antworten:

Vermutung für Hessen:

- Verluste bei FFH und leichte Verluste bei You FM
- Stabile Hörerzahlen bei hr1, hr3, hr4 und BOB.
- Leichter Zugewinn bei planet radio, harmony und Antenne Frankfurt

von DX OberTShausen - am 10.07.2017 19:16
Da ist die Übersicht: https://www.rms.de/fileadmin/user_upload/ma_2017_Radio_II_-_Marktanteilsbericht.pdf

"Alle Hörer" wurden bisher ab 10 Jahre gemessen. Nun ab 14 Jahre. Außerdem ist das Schlagerparadies dieses Mal mit aufgeführt

von Cha - am 11.07.2017 09:21
Überraschend für mich: Sunshine live mit 1,8% Marktanteil in Sachsen in der Zielgruppe. :eek: Auch Energy Sachsen hat ordentlich zu gelegt. DLF Kultur ist nun wieder klar vor DLF Nova.

von Cha - am 11.07.2017 09:34
In Hessen hat SSL 1,9% bei den 14-49 jährigen.
Ui, und Radio Teddy schon 0,4%.

Erstaunlich ist, dass in NRW der WDR und R.NRW zusammen einen extremen hohen Anteil haben, und
Alternativen (FFH, SWR, SSL usw.) kaum Messbar sind.

von Nordi - am 11.07.2017 10:17
Zitat
Nordi
Erstaunlich ist, dass in NRW der WDR und R.NRW zusammen einen extremen hohen Anteil haben, und
Alternativen (FFH, SWR, SSL usw.) kaum Messbar sind.


Wenn ich das richtig sehe, haben in NRW eigentlich alle massiv verloren, aber keiner gewonnen. Lässt man dort das Radiohören also aufgrund der Eintönigkeit zunehmend bleiben?

von Habakukk - am 11.07.2017 10:43
Zitat

Lässt man dort das Radiohören also aufgrund der Eintönigkeit zunehmend bleiben?

Warum? Man hat ja auch noch die Möglichkeit, Sender zu hören, die nicht in der MA ausgewiesen werden und die außerdem nicht "eintönig" sind".

von iro - am 11.07.2017 11:06
@iro:
Genau das habe ich eigentlich damit gemeint. Das wird aber durch die MA leider überhaupt nicht widergespiegelt, wo die alle hingewandert sind.

von Habakukk - am 11.07.2017 11:09
https://dubisthalle.de/mdr-sachsen-anhalt-meistgehoertes-radioprogramm-in-sachsen-anhalt
Da fällt mir doch glatt wieder Grebes "Sachsen-Anhalt-Lied" ein... .

MDR Sachsen-Anhalt bleibt weiterhin das meistgehörte Radioprogramm in Sachsen-Anhalt. Das Programm gibt 8.000 Hörer pro Durchschnittsstunde ab, kommt nun auf 176.000 Hörer. Auf Platz 2 folgt Radio SAW mit 161.000 Hörern in Sachsen-Anhalt, das sind 8.000 weniger. Zwar hat SAW bundesweit mehr Hörer als MDR Sachsen-Anhalt, das liegt aber an einer höheren Einschaltquote in Niedersachsen.

Radio Brocken wird in Sachsen-Anhalt von 103.000 Personen gehört, 1.000 weniger. JUMP hat 38.000 Hörer in Sachsen-Anhalt (-8.000). 89.0 RTL kommt auf 41.000 Hörer (+6.000), MDR 1 Sachsen 23.000, Rockland hat 15.000 Hörer. NDR2 wird von 14.000 Menschen in Sachsen-Anhalt gehört. Radio PSR kommt auf 6.000 Hörer in Sachsen-Anhalt, Radio Paloma auf 7.000.

Die Zahlen beziehen sich auf die Stundenreichweiten in Sachsen-Anhalt. Veröffentlicht wurden sie am Mittwoch mit der Mediaanalyse MA 2/2017.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 11.07.2017 11:50
Was kostet den MDR damit eigentlich ein Jump-Hörer in Sachsen-Anhalt? :joke:

von PowerAM - am 11.07.2017 13:37
Dabei kommt das Jump-Programm ja immer noch aus Halle. Ich bin bekennender, teilweiser "MDR Kultur" - Hörer, zumindest zeiweise, haben die dort gutes Programm, neben "MDR Aktuell" mein 2.MDR Programm was ich gelegentlich einschalte. Jump und Sputnik halte ich für zu langweilig, immer klingen die gleich, wenn ich da mal rein zappe, alles irgenwie nur langweilige Soße... .
MDR1 Sachsen-Anhalt kann ich wegen Hyperkompressor, total fehlender Dynamik nicht mehr ertragen, dagegen ist sogar SAW noch fast Hifi.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 11.07.2017 14:12
MDR Aktuell höre ich ebenfalls sehr gerne. Seit über 10 Jahren inzwischen. Von den ganzen "Info" und "Aktuell"-Programmen der ARD gefällt mir MDR Aktuell nachwievor am Besten, auch und besonders wegen der ARD-Infonacht. (Hier auch mal wieder die Erwähnung, dass der WDR als einzige Anstalt die ARD-Infonacht nicht übernimmt. Eine Schande sowas.)

MDR Sachsen-Anhalt habe ich mal eine Weile intensiver verfolgt. Ist halt ein nettes Begleitprogramm und der 80er Hit-Abend mit Frank Eberlein ist sehr hörenswert. Der Klang ist aber auf den verschiedenen Auspielwegen höchst unterschiedlich. Auf UKW "knallt" der Sender deutlich mehr, während er auf DVB-S sehr flach und undynamisch daher kommt.

MDR JUMP ist inzwischen nahezu eine exakte Kopie von SWR3. Selbe Stationvoice (Jan Garcia von SWR3), selber Claim ("Der beste Musikmix für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen" vs. "Der beste Musikmix für Rheinland-Pfalz und das Rheinland") [Ja, es gibt noch mehr Regionen bei SWR3, ich weiß.]. Da fragt man sich schon, warum man überhaupt noch aus Halle sendet. Aber besser als vorher.

von Sebastian Dohrmann - am 11.07.2017 14:47
Ja, am Bett noch mal schnell die Infonacht zum Einschlafen, dass muss einfach sein, früh im Bad auf jeden fall dann auch "MDR Aktuell". Im Auto auch mal schnelle Informationen von "MDR Aktuell", neben den anderen Programmen. Ansonsten natürlich auch gerne mal den DLF, wenn ich die Zeit dafür habe und die Konzentration dort langen Wortbeiträgen zu lauschen.
DLF-Kultur im Auto natürlich auch gelegentlich, wenn dort Unterhaltungsprogramm läuft.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 11.07.2017 15:40
In Hessen fällt vorallem auf, dass der Unterschied zwischen FFH und hr3 nicht mehr so groß ist. Ich kann mich an Zeiten erinnern, als FFH im Durchschnitt über 700.000 Hörer hatte. Mittlerweile sind es nur noch 457.000 und hr3 hat 324.000.

von DX OberTShausen - am 11.07.2017 16:12
Ich frage mich, wozu in Hessen überhaupt MA-Zahlen ermittelt werden. Da die Sender (FFH wie hr) im nationalen Vergleich doch wenig Werbung bringen. Gefühlt bringen Locals wie Gong das 3 -fache an Werbung.

von Nordi - am 11.07.2017 16:22
Bei Gong gehts noch. Hör mal bei Primavera rein ;)

von DX OberTShausen - am 11.07.2017 16:37
Und RTL Radio macht weiter ordentlich + mit seinem Hot AC Programm. Allen unkenrufen zum trotz war es also die richtige Entscheidung um wieder aus dem Dauertief heraus zu kommen.

Für mich weiterhin unbegreiflich das SR3 mit seinem Langweiler Soft-Pop Programm immer noch der meistgehörte Sender im Saarland ist. Die ausgelutschtesten Titel der 70er, 80er und ein paar Alibi-Schlager. :rolleyes:

von Spacelab - am 11.07.2017 16:46
Zitat
Spacelab
Und RTL Radio macht weiter ordentlich + mit seinem Hot AC Programm. Allen unkenrufen zum trotz war es also die richtige Entscheidung um wieder aus dem Dauertief heraus zu kommen.


Predige ich seit... 2015? ;) RTL setzt damit auf ein altes Pferd, es ist ber noch nicht tot und zieht noch den einen oder anderen Hörer an. Dazu schnell gefahren und geile Jingles. Technisch übrigens eine Höllenarbeit. Der Inhalt... naja, die BILD verkauft sich ja auch. Und es gibt Leute denen reicht Gedudel und ein wenig Hihihihi.

von Staumelder - am 11.07.2017 17:10
Zitat
Sebastian Dohrmann
MDR Aktuell höre ich ebenfalls sehr gerne. Seit über 10 Jahren inzwischen. Von den ganzen "Info" und "Aktuell"-Programmen der ARD gefällt mir MDR Aktuell nachwievor am Besten, auch und besonders wegen der ARD-Infonacht. (Hier auch mal wieder die Erwähnung, dass der WDR als einzige Anstalt die ARD-Infonacht nicht übernimmt. Eine Schande sowas.)


Genau sowas wie MDR aktuell fehlt mir persönlich hier in NRW.

von Hallenser - am 11.07.2017 17:39
Den kann in NRW abgeholfen weden. Übliches neues Empfangsgerät ( Handy ), oder per Kabel, oder Satellit. Nur eben nicht auf Rauschewelle.
Die letzten freien Rausch-Frequenzen wurden bekanntlich an einen Sender in Berlin vermittelt, und mittels fadenscheinigen Ausreden bislang nicht auf Sendung gebracht.

von sup2 - am 12.07.2017 14:49
Interessant finde ich die Zahlen vor dem Hintergrund der hr-Gerüchte: wirft man Popwellen aus einem Haus in einen Topf (1LIVE und WDR2, NDR2 und N-Joy, hr3 und YOU FM und so weiter) wird es interessant. Die ARD hätte dicke Cashkühe und könnte die restlichen Programme weniger interessante / mainstreamig / back to the roots aufziehen. Wird aber nicht passieren. Im Ausland verwässern die jungen und mittleren Wellen auch immer stärker (NPO, BBC, DR etc.).

Zum Schlagerparadies: die Tagesreichweite über alles ohne Werbefirlefanz liegt bei 183.000 Hörern. Damit erreicht man zwar mehr Hörer als Sender wie z.B. Antenne Frankfurt (56.000) oder baden.fm (98.000, Beides übrigens willkürlich ausgewählt). Sicher ein Achtungserfolg, der Sender läuft aber nach wie vor unter "ferner liefen". Die Präsenz der Schlagerparadiesfanboys hier im Forum entspricht also nicht der Realität. Das freut mich ein wenig.

von Staumelder - am 12.07.2017 20:26
Zitat
Sebastian Dohrmann
[...] MDR Sachsen-Anhalt habe ich mal eine Weile intensiver verfolgt. Ist halt ein nettes Begleitprogramm und der 80er Hit-Abend mit Frank Eberlein ist sehr hörenswert. Der Klang ist aber auf den verschiedenen Auspielwegen höchst unterschiedlich. Auf UKW "knallt" der Sender deutlich mehr, während er auf DVB-S sehr flach und undynamisch daher kommt. [...]


Über DVB-S fällt mir zudem eine deutliche Mittenabsenkung auf. Die rückt Gesang in den Hintergrund und gefällt mir persönlich auch für die Moderationen nicht. Es fehlt hier für mein Empfinden Präsenz. Der UKW-Empfang ist hier nicht mehr ganz einwandfrei, alle Sender sind mehr als 100 km entfernt. Trotzdem bilde ich mir ein, dass zumindest die Moderatoren ein wenig heller klingen. Ich nahm hierzu das gleiche Radio mit den gleichen Boxen. Zumeist spielt es aber mit DVB-S. Am Wochenende weile ich in Sichtweite des Senders Wittenberg. Da höre ich mal mit dem Autoradio rein.

von PowerAM - am 13.07.2017 08:44
Bis vor etwa 1,5 Jahren hatten die nur wenig Dynamikkompression und es klang gut auf allen Empfangswegen, dann haben die diesen Hyperkompressor angeschafft und die Mitten abgesenkt, alles Stimmen klingen seit dem rülpsig, der Musik ist jeglicher Restdynamik komplett beraubt. Auch via DVB-S ist der Klang total Scheiße geworden, dort hätten sie wenigstens hinter vor diesem Hyperkompressor abgreifen können. Jump, Sputnik, Brocken, SAW haben etwas mehr Dynamik, auch wenn die trotzdem schon Scheiße klingen. Rockland-Sachsen-Anhalt klingt leider auch Oberscheiße, absolute Mittenabsenkung und viel zu hohe Kompression, dass man keine Pauke und keinerlei Schlagzeugimpulse mehr raushört, nur noch breiige Soße.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 13.07.2017 14:17
Könnten wir bitte mal beim Thema bleiben?!

von Spacelab - am 13.07.2017 14:25
Zitat
Staumelder
Im Ausland verwässern die jungen und mittleren Wellen auch immer stärker (NPO, BBC, DR etc.).


Wobei die Geschwindigkeit dort langsamer zu sein scheint. Der NPO rudert mit 3FM sogar wieder etwas zurück zu seinen Wurzeln, auch wenn noch viel Luft nach oben ist (die Talsohle scheint jedenfalls erreicht zu sein). Radio 2 hat mit der Soul Night und dem Muziekcafe sowie Spijkers met koppen interessante Sendungen abseits des normalen Programms). Und die BBC macht unter den horrenden Sparauflagen immer noch das beste. In GB bleibt die Hoffnung, dass ein künftiger Minister der BBC wieder etwas mehr Luft zum Atmen lässt.

Zum Thema Schlager muss ich sagen, dass alle Seiten - egal ob pro oder contra - manchmal (sorry) aus meiner Sicht einen gewaltigen Knall haben. An Eurem Verhalten merkt man, wie sehr die Musik es schafft zu polarisieren. Die einen sollen ihre Schlager hören können, dafür lassen diese die anderen ihre eigene Lieblingsmusik hören. Eigentlich ist es so einfach. ;-)

von NurzumSpassda - am 13.07.2017 20:08
Was ist denn da in Hessen passiert? Planet Radio von 70.000 auf 114.000 Hörer, und damit wieder weit vor You FM. Und das trotz der starken 95,3 in Südhessen.

Auch die starken Verluste von Rockland und Radio 21 fallen auf, das wundert mich allerdings gar nicht. Ich weiß nicht was die Musikredaktion, falls es überhaupt eine gibt, in der letzten Zeit gemacht hat. Wahrscheinlich Kaffee kochen. Rockland hat jedenfalls mal wieder einen Punkt erreicht, wo nur noch absolut totgedudelter Schrott läuft. Wer kann, hört sowieso Radio Bob.

von ScheichManfred - am 13.07.2017 20:36
Und hier ein paar Zahlen aus NRW:

Radio Kiepenkerl: 50,0 %
Radio Hochstift: 47,7 %
Radio Bielefeld: 47,2 %
Hellweg Radio: 46,0 %
Radio Herford: 44,5 %
Radio WAF: 44,5 %
Radio Gütersloh: 41,0 %
Radio Westfalica: 40,4 %
Radio Bochum: 36,0 %
Radio Essen: 36,0 %
Radio Oberhausen: 36,0 %
Radio Emscher-Lippe: 34,0 %
107.7 Radio Hagen: 32,0 %
Radio Sauerland: 30,0 %
Radio Rur: 29,9 %
Radio Lippe: 29,5 %
Radio Herne: 29,0 %
Antenne Münster: 29,0 %
Radio Duisburg: 28,0 %
Radio WMW: 28,0 %
Radio RST: 27,3 %
Radio Bonn/Rhein-Sieg: 27,0 %
Radio Mühlheim: 24,0 %
Radio K.W.: 22,0 %
Radio Ennepe Ruhr: 21,0 %
Radio Vest: 20,0 %

Sie stammen jeweils von den Websites der Locals. Demnach sind der Kreis Coesfeld und die Stadt Bielefeld das Tal der Ahnungslosen :joke:

von Staumelder - am 17.07.2017 17:46
Zitat

Radio Mühlheim: 24,0 %
Radio K.W.: 22,0 %
Radio Ennepe Ruhr: 21,0 %
Radio Vest: 20,0 %


Ich hätte da eine Idee...mit den Frequenzen ließe sich ein Großteil des Ruhrgebiets beschallen... :D

von Japhi - am 17.07.2017 19:24
Zitat
Staumelder
Und hier ein paar Zahlen aus NRW:

Radio Kiepenkerl: 50,0 %
Radio Hochstift: 47,7 %
Radio Bielefeld: 47,2 %
Hellweg Radio: 46,0 %
Radio Herford: 44,5 %
Radio WAF: 44,5 %
Radio Gütersloh: 41,0 %


Das liegt bei Radio Kiepenkerl daran, dass der Sender oft anders klingt als die übrigen Münsterländer. Gerade die Sender der Münsterländischen Medien Service GmbH & Co. KG (MMS) (Antenne Münster, Radio RST, Radio WMW) sind Alibistationen mit Dienst nach Vorschrift oder weniger. Die Lokalstunden verweisen lediglich auf die Nachrichten um halb. Ansonsten Berichterstattung und Hörerbindung aus der Region? Fehlanzeige. Keine Call-Ins, keine spontanen Einwürfe. Und die Moderationen sind gähnend langweilig. Kurz: Die Sender sind töter als tot.

Das macht Kiepenkerl besser. Hier wird sowohl in der Morgensendung wie auch in den übrigen Stunden, die aus Dülmen kommen, mit großem Bezug zur Region gesendet. Und das rechnen die Hörer dem Sender an, auch wenn die technische Reichweite bis heute im Kreis Coesfeld teilweise dürftig ist. Fazit auch hier: Sei fleißig und Du wirst belohnt.

von NurzumSpassda - am 19.07.2017 08:48
Ingesamt bleibt festzustellen, dass der Lokalfunk in Westfalen gut angenommen wird und im Ruhrgebiet/ Niederrhein/ Rheinschiene eher nicht so. Wobei da jetzt nicht Zahlen von Köln und Düsseldorf auftauchen. Liegen die gar unter 20%? Wundert mich etwas wo doch in Westfalen die Sender aus NDS doch ganz gut gehen müssten. Offensichtlich können NDR 2 & Co. dort aber kaum Hörer gewinnen.

von zerobase now - am 19.07.2017 11:08
Zitat
zerobase now
Wundert mich etwas wo doch in Westfalen die Sender aus NDS doch ganz gut gehen müssten. Offensichtlich können NDR 2 & Co. dort aber kaum Hörer gewinnen.

Ist das wirklich so verwunderlich, wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat?

von RheinMain701 - am 19.07.2017 16:07
Das könnte auch an dem alten Eindruck liehen, der WDR konzentriere sich zu sehr auf Rheinland und Ruhrpott und vernachlässige Westfalen.

von Alqaszar - am 20.07.2017 02:25
Die Sender aus Ostwestfalen erreichen eine gute Hörerbindung. Die Programme der Audio Media Service (ams) sind ohnehin recht eigenständig und auf ihr Zielgebiet ausgerichtet. Darum werden sie auch von den Hörern angenommen. Sie haben oft die niedersächsischen Programme nicht nötig, zumal sich die Musik der dortigen Privaten nicht groß von den NRW-Locals unterscheidet. Eher wird noch auf den NDR oder auf Radio Bremen (der geht insbesondere im nördlichen Kreis Minden gut) ausgewichen.

von NurzumSpassda - am 20.07.2017 07:17
Zitat
RheinMain701

Ist das wirklich so verwunderlich, wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat?


Vermutlich nicht, trotzdem wundert es mich, dass ausgerechnet im Grenzgebiet die lokalen Hitdudler in NRW doch so gute Zahlen vorweisen. Zumal ja noch hinzukommt, dass das Sendegebiet ja doch sehr begrenzt ist und die schwachen Funzeln den Empfang im Auto meist wirklich nur im Sendegebiet zulassen. Overspill gibt es da ja kaum, während NDR 2, Antenne und FFN ja doch doch recht weit nach NRW reinstrahlen.

von zerobase now - am 20.07.2017 07:20
Warum sollten die Hörer auch was anderes hören? Die selbe Dudelmusik wie bei den von außen einstrahlenden Sendern, dazu aber lokale Infornation. Das zieht doch.

von Japhi - am 20.07.2017 08:38
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