Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radiohörer-Forum
Beiträge im Thema:
59
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Internetradiofan, Wrzlbrnft, Peter Schwarz, Bolivar diGriz, Japhi, Jens Rau, zerobase now, .:., Wiesbadener, Rheinländer, ... und 11 weitere

Vielfalt in NRW ;-) - RadioNRW startet dein.fm Jugendradio

Startbeitrag von teucom am 28.10.2010 14:32

RadioNRW hat einen "Jugendradio"-Ableger namens "mein.fm" gestartet.
Im Internet ist er schon von der Festplatte zu hören (meinfm.de), es wird VERMUTET, dass die freigewordenen DLR-Frequenzen in NRW hierfür aquiriert werden sollen.

Der Zeitpunkt passt ja auffällig, wird doch die Neuausschreibung einiger freigewordener Frequenzen aus dem DLR/BFBS Tausch erwartet.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

http://www.satnews.de/mlesen.php?id=8deded1b3cd3c83268c68e9402dca214

Die 50 interessantesten Antworten:

Von NRW kann ja aufgrund der paar Funzeln nicht die Rede sein...Der Grossteil von NRW bekommt davon nichts ab.

von Hallenser - am 28.10.2010 15:01
Das wird wieder so ein Nischenradio wie Domradio oder die Uniradios. Kann kaum einer hören und damit wird man über den Status Festplattendudler wohl nicht hinauskommen.

von zerobase now - am 29.10.2010 08:13
Konnte nun weiteres erfahren: Es wird eine Struktur wie bei Radio NRW geben: Die Stationen heißen dein.fm Köln, dein.fm Ruhrgebiet usw. und werden von den Locals vor Ort mitproduziert (änlich wie bei R. Galaxy Bayern). Mantel und Musikabläufe kommen von radio NRW Oberhausen. Gesendet wird auf allen ehemaligen noch freien DLR-Kanälen sowie auf einigen Frequenzen, die der bestehende Lokalfunk opfern konnte. Start ist Anfang 2011. Die Frequenzen werden wohl ausgeschrieben, aber ist ist so gut wie 99,9 % sicher, dass man die Lizenz bekommt. radio NRW 2 ist geboren.





von Wiesbadener - am 29.10.2010 09:50
Einige der Lokal-Streams sind bereits online. Allerdings alle identisch und nur 97k.

Ruhrgebiet: http://deinfmruhrgebiet.com/
Rheinland: http://www.deinfmkoeln.de/
Euregio Aachen: http://www.deinfmaachen.de/
Münsterland: http://www.deinfmmuenster.de/
Ostwestfalen-Lippe: http://www.deinfmowl.de/

Fürs Sauerland konnte ich noch nichts finden.

von LukeDX - am 29.10.2010 10:10
Zitat
Start ist Anfang 2011. Die Frequenzen werden wohl ausgeschrieben, aber ist ist so gut wie 99,9 % sicher, dass man die Lizenz bekommt. radio NRW 2 ist geboren.


So schnell wird das doch nie was. Erstmal muss ausgeschrieben werden und dann muss darüber ja noch entschieden werden. Realistisch ist wohl eher Mitte 2011 bis die ersten Töne on air sind oder erst zum Weihnachtsgeschäft 2011. :joke:

von zerobase now - am 29.10.2010 11:11
Zitat
NurzumSpassda
... nicht mehr, wenn Letztgenannte bald Energy heißen ... ;-)


Das tun sie doch schon seit September. Aber man könnte es trotzdem verwechseln und meinen Main FM wäre zurück.

von DX OberTShausen - am 29.10.2010 14:53
Ich höre nun seit etwa einer Dreiviertelstunde die Musikschleife. Enthalten sind ausschließlich ältere Chartsongs (keiner jünger als 1 Jahr) aus den Bereichen Hip Hop und Rock, auch einige House-Nummern sind dabei, jetzt grade mit Sander van Doorns "Close My Eyes" sogar auch eine erste Trance-Nummer. Entspricht im Großen und Ganzen der Musikauswahl der einstigen Power-Radio-Show, jedoch nur bedingt jener des richtigen Power Radios, welches noch mehr Trance- und Hands-Up-Nummern im Programm hatte.

Aber ein interessanter Anfang. Suchen die noch Playlist-Bestücker? :D

Edit: Jetzt sogar "Paul van Dyk - For An Angel 2009"! :spos: :spos: :spos:

von Wrzlbrnft - am 29.10.2010 18:01
Sobald das ganze wirklich auf UKW starten sollte, fliegen die Trancenummern zu 100% raus,alles andere wäre ein Wunder.

von Hallenser - am 29.10.2010 18:12
Der Sender würde aber gut daran tun, wieder ein gleichgeartetes Musikprogramm wie seinerzeit bei Power Radio aufzuziehen, um sich auch ordentlich vom drögen 1LIVE abzuheben.

von Wrzlbrnft - am 29.10.2010 18:47
Zitat
zerobase now
Erstmal muss ausgeschrieben werden und dann muss darüber ja noch entschieden werden.

Ich wünschte, das wäre tatsächlich der Fall!

De facto wird doch eh alles darauf hinaus laufen, dass die Frequenzen an den Radio-NRW-Ableger gehen werden.
Wenn es eine Ausschreibung geben wird, wird diese wohl am ehesten mit den Wahlen in der ehemaligen DDR zu vergleichen sein: Noch vor dem amtlichen Endergebnis stand der Ausgang fest. :mad:

Es ist ja geradezu peinlich, wenn es bereits jetzt, vor einer offiziellen Ausschreibung, regionalisierte Formen des Programms als Webstream gibt: Offensichtlich rechnet man bei Radio NRW schon jetzt felsenfest damit, den Zuschlag zu bekommen.

Echt: Bei solchen Entscheidungen kann man nur noch konsequent auf Internetradio umsteigen!
UKW wird bei mir nur noch für die Nachrichten eingeschaltet; der Rest interessiert mich nicht. Wenn ich unterwegs bin, höre ich meine MP3s.



von Lutz2 - am 29.10.2010 19:06
In Deutschland Forum gibt es doch schon einen Thread zu den technischen Details. demzufolge hat dein.fm doch den Zuschlag schon bekommen oder?

von Martyn136 - am 30.10.2010 03:12
Nein, keineswegs. Da fantasiert nur ein selbsternannter Insider aus dem Nähkästchen. Dein.FM ist einer der Kandidaten für die Restfrequenzen. Auch NRJ hat sich beworben, wie neulich auch hier im Forum zu lesen war. Und vermutlich noch ein paar andere Kandidaten. Mal sehen, was die LfM daraus macht. Leider stehen die Chancen für das zweite Programm von Radio NRW nicht schlecht, Vielfalt wäre wirklich zuviel verlangt in NRW :-(

von Bolivar diGriz - am 30.10.2010 05:25
Würde ein anderer Anbieter als Radio NRW zum Zuge kommen, käme dies einem Wunder gleich. :rolleyes:

von Internetradiofan - am 30.10.2010 11:20
Nur mal als Background: Die Locals in NRW jammern seit Jahren über rückläufige Werbeeinnahmen und fordern von der Politik eine zusätzliche Jugendradio-Kette, um diese Verluste auszugleichen. Und alles andere kann sich der "selbst ernannte Insider" (der zufällig auch mal in der Gegend rumtelefoniert, weil er sonst den lieben langen Tag ja nix zu tun hat) nun mal ausmalen. :cool: :p

von Wiesbadener - am 30.10.2010 11:22
@Wiesbadener: Ich befürchte, Du liegst mit Deiner Insiderinformation richtig.

Wenn sich die Locals über mangelnde Werbeeinnahmen beklagen, warum werden dann Stationen nicht einfach zusammengelegt?
Ich meine: Was soll dieser Blödsinn, dass fast jeder Kreis bzw. kreisfreie Stadt einen eigenen Sender hat? - So etwas mag bei der Planung in den 80er Jahren, als es lediglich WDR 1 bis 4 gab, fortschrittlich erschienen sein, heute dagegen ist es einfach nicht mehr zeitgemäß.

Das ganze wäre ja noch erträglich, wenn es wenigstens von Kreis zu Kreis ein unterschiedliches Musikformat gäbe, aber die dudeln doch alle den selben Schrott. :-(

Die einzige Zusammenlegung hat es genau am falschen Ort gegeben: In Aachen.
Dort brachte Antenne AC früher ein wirklich abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen, teilweise sogar eher seltenen Oldies.

In der Medienpolitik in NRW läuft in Sachen Rundfunk gewaltig was schief!



von Internetradiofan - am 30.10.2010 12:43
Die einzige Zusammenlegung hat es genau am falschen Ort gegeben: In Aachen.
Dort brachte Antenne AC früher ein wirklich abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen, teilweise sogar eher seltenen Oldies.

SO IST ES! Und das ist so beschämend und so traurig....dabei HÄTTE es FUNKTIONIEREN KÖNNEN, wenn man nicht ein paar eklatante Fehler gemacht hätte...vermutlich waren diese aber bei dem komischen Säulenmodell kaum vermeidbar. ES müsste in NRW mal ein Erdbeben der Stärke 12 auf der Richterskala geben. Dann würden nicht nur diese verflixten Säulen zerbröseln, sondern auch ganze fürchterlich verbaute und zerstörte Landschaften mal auf Format C: gesetzt.


von Peter Schwarz - am 31.10.2010 18:12
Absolute Zustimmung! :spos:

Apropos Aachen: Ich war ja lange Zeit der Auffassung, nur das dortige Hochschulradio hätte eine bescheidene Frequenz.

Ich war vor ein paar Tagen in Paderborn und habe festgestellt, dass L'Unico noch eine viel geringere Reichweite hat, verglichen mit dem Hochschulradio Aachen: Auf der B1 in Richtung Paderborn blieb der Sendersuchlauf im Autoradio erst hinter der Kreuzung mit der A33 auf der 89,4 stehen, kurz vorher dagegen war selbst die 89,2 aus Osnabrück (NDR 2) immer stärker!
In Aachen könnte man ja noch argumentieren, dass nicht genügend Frequenzen zur Verfügung stehen, aber in Paderborn ist dagegen das Band geradezu leer: Kein Belgier oder Niederländer strahlt dort ein; höchstens noch BFBS mit seinen beiden Programmen.
Hier hätte man auf einer anderen Frequenz als der 89,4 mit einer vernünftigen Leistung senden können.
In den umliegenden Orten (Salzkotten, Delbrück, Sennelager, Bad Lippspringe, Neuenbeken oder Borchen) kann L'Unico gar nicht mehr empfangen werden, obwohl dort ebenfalls Studenten leben, die mit Bus oder Bahn zu den Vorlesungen pendeln.

Die Lage ist doch offensichtlich: Die unabhängigen Hochschulradios sollen nur mit extrem kleinen Sendeleistungen von ungünstigen Standorten senden, um die NRW-Locals oder 1Live keine Hörer abspenstig zu machen.

Medienpolitik in NRW, das ist Monopolismus pur! :mad:

von Lutz2 - am 31.10.2010 18:50
Erlaubt mir kurz einzuwenden:
Zitat

Hier hätte man auf einer anderen Frequenz als der 89,4 mit einer vernünftigen Leistung senden können.

Die 89,4 ist für das leere Paderborner Band an sich eine schlechte Wahl wegen NDR2 und hr3. Die geschilderte Empfangssituation erklärt sich durch den Standort an der Uni, nach Süden gehts bergauf. Dafür geht L'Unico nach Norden für die paar Watt ganz gut raus. Ich krieg es im VW-Radio noch aufm Firmenparkplatz in Schloß Holte erkennbar, aber nicht Beifahrertauglich, rein.

von Dennis_OWL - am 01.11.2010 19:07
Das Problem ist auch, dass alle anderen Anbieter ein Vorkaufsrecht haben. Wenn Du eine Frequenz in Auftrag gibst, dann wird in NRW zuerst das Deutschlandradio gefragt, dann der WDR, dann die Lokalradios. Wenn die alle keinen Bedarf haben und/oder die Frequenz nicht wollen, dann darfst Du. Klingt komisch, ist aber so! Ist halt NRW...frag mal in Pulheim nach, die wissen das!


von Peter Schwarz - am 02.11.2010 00:52
Deine Auflistung ist nicht vollständig, Du hast nämlich eine Station vergessen: Domradio

Genauso war es ja in Pulheim gewesen: Eingenlich sollte da Central FM aufgeschaltet werden, tatsächlich bekam jedoch Domradio die 92,0.

Welches Programm ansprechender ist, kann jeder selbst entscheiden:

Central FM: http://stream.centralfm.de:8000/live.m3u

Domradio: http://mp3.stream.domradio.de:8000/listen.pls

Zum Vergleich: In Minsk/Weißrussland senden laut http://fmscan.org/main.php 18 verschiedene Stationen auf UKW. In Köln/NRW sind es in Ortssenderqualität gerademal 11 (Radio Köln u. Radio Erft haben dasselbe Musikformat, können also wie eine einzige Station behandelt werden). D.h.:

In der Hauptstadt von Europas am autoritärsten regierten Staates (Weißrussland) gibt es heute eine größere Vielfalt auf UKW als in den Ballangsräumen NRWs!

Die jetzige Lage in der Medienlandschaft NRWs ist einfach unhaltbar, da kleine Anbieter überhaupt keine Chance auf die Zuteilung einer ordentlichen UKW-Frequenz (kein Einrichtungsfunk mit 100 Metern Reichweite) haben!

Ein solcher Monopolismus in einem freiheitlichen Land des 21. Jahrhunderts ist einfach nur eine Schande!


von Internetradiofan - am 02.11.2010 08:30
Kleine Korrektur: Der autoritärste Staat in Europa heißt Baden-Württemberg...

von Bolivar diGriz - am 02.11.2010 13:45
Nach Lörrach komm ich aber auch ohne Zollkontrollen und Visa. Das ist in Brest anders.

von Wrzlbrnft - am 02.11.2010 15:55
Dafür kann es aber in Stuttgart schon mal Kloppe von der Polizei geben, wenn man nicht spurt...

von Bolivar diGriz - am 03.11.2010 12:25
Du kriss auch gleich Kloppe...das tut euch da oben am Niederrhein sowieso ab und an mal gut.


von Peter Schwarz - am 05.11.2010 12:09
Zitat

In einem Interview mit HORIZONT fand Montague klare Worte über die Situation in Nordrhein-Westfahlen: "Der private Hörfunk ist in NRW mit Frequenzen und Pluralität schlechter ausgestattet als in Bulgarien, Albanien und Kasachstan"


Quelle: http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/LfM-prueft-Verwendung-von-sieben-freien-UKW-Frequenzen_96077.html

Auch wenn ich NRJ vom Musikformat her nicht leiden kann: Der Mann nimmt mir die Worte aus dem Mund!
- Es ist in der Tat eine Frage des politischen Willens, der in NRW einfach nicht vorhanden ist. :-(

von Internetradiofan - am 05.11.2010 16:17
so sicher ist der Start von "Dein FM" doch noch nicht. Die LFM hat noch nichts entschieden, und die Streams gibt es nicht mehr.


von Jens Rau - am 18.12.2010 18:14
@Jens Rau: Das lässt hoffen! :)

Bald gibt es bestimmt neben NRJ Berlin, NRJ München und NRJ Stuttgart auch NRJ Wattenscheid; - mit 500 Metern Reichweite! :D


von Internetradiofan - am 18.12.2010 21:33
"NRJ Wattenscheid"
Da fragt sich dann jeder: Ist das jetzt der Name oder der Claim "NRJ, wat'n Scheid!"


von Peter Schwarz - am 20.12.2010 20:09
Dafür gibt es mehrere Erklärungen: Man plant einen Frequenztausch mit Dummradio Köln, oder [---] bekommt die Frequenzen als Treuerabatt. Oder man plant eine Änderung des Rundfunkgesetzes und der WDR macht ein Minderheitenprogramm für Bartträger oder für Goldhamster.

von Bolivar diGriz - am 22.02.2011 12:00
Da wird sich auch nicht tun bei dem Thema. Das wird jetzt wieder ausgessessen und irgendwann ist das Thema auch in Vergessenheit geraten.

von zerobase now - am 22.02.2011 12:23
Da wird sicher schon fleissig konsultiert im Zollhof. Mal sehen, wie viele Konsule schon Zoll bezahlt haben ;)

von Peter Schwarz - am 24.02.2011 20:41
Ja, die Sache ist am Laufen. Derzeit wird alles technisch erarbeitet. Da die Verleger für ihr dein.fm weitere Frequenzen fordern wird auch das im Moment unter die Lupe genommen. irgendwann im Sommer denke ich erfolgt die Pro-Forma-Ausschreibung. Wahrscheinlich lautet die Ausschreibung auf ein "Radioprogramm für junge Menschen mit regionalen Bezügen und einem Rahmenprogramm. Der Standort des Rahmenprogramms soll sich im Ruhrgebiet befinden, von Vorteil wäre wenn der Betreiber bereits erfolgreich im Radiomarkt NRW tätig ist". :D

von Wiesbadener - am 25.02.2011 13:33
Also die LfM scheint nicht besonders gut auf dein.FM zu sprechen zu sein, wie ich hörte. Quellen will ich nicht nennen, ich nenne das mal ein "Gerücht". Zitat: "Zum Glück ist da noch nichts entschieden." ;-)

von Japhi - am 25.02.2011 18:28
Zitat
Wiesbadener
"Radioprogramm für junge Menschen mit regionalen Bezügen und einem Rahmenprogramm. Der Standort des Rahmenprogramms soll sich im Ruhrgebiet befinden, von Vorteil wäre wenn der Betreiber bereits erfolgreich im Radiomarkt NRW tätig ist". :D


Also kick!fm. Ich wusste es doch. :D :D :D

von Wrzlbrnft - am 25.02.2011 20:55
Seit wann schleimen wir und haben Millionen-Investoren im Rücken? :eek:

Da schreib' ich lieber ne Doktorarbeit ab und schleim' mich in den Z***hof rein :joke:

von .:. - am 25.02.2011 22:34
@.:.: Habt Ihr Euch denn wenigstens mal um eine rundfunkrechtliche Zulassung bemüht, oder seid ihr der Auffassung, dass das eh im Hinblick auf eine Frequenzzuweisung nichts bringt?

von Internetradiofan - am 27.02.2011 16:08
Die medienrechtliche Zulassung könnten wir jederzeit beantragen und mit nahezu 100%iger Sicherheit auch erhalten. Kosten für die Dauer von zunächst 3 Jahren für eine bundesweite Zulassung liegt im 4 stelligen Bereich (Quelle: LMK).

Aber du hast schon völlig richtig erahnt: Wir haben sie bislang nicht beantragt. Es stehen zur Zeit keine Kapazitäten zur Verfügung, die für uns interessant wären und auch nur ansatzweise vermuten lassen, dass wir eine realistische Chance auf deren Zuteilung hätten. Verbreitung über Kabel, Satellit oder DAB+ ist völliger Schwachsinn und steht bei uns nicht zur Diskussion.

So wie das bislang aussieht, werden wir wohl auch bei einer eventuellen Ausschreibung von UKW-Frequenzen im Ruhrgebiet keinen Antrag einreichen. Das Geld können wir uns getrost sparen - die Herrschaften in Düsseldorf haben schon genug Geld, alles andere wäre sinnlose Verschwendung - denn wir alle können uns ja bereits jetzt schon denken, wer da den Zuschlag bekommt. :entnervt:

Klar kann man jetzt sagen: "Richtig, die bekommen eh' nix, weil die keinen Inhalt im Programm haben". Stimmt sogar größtenteils. Wären wir jedoch auf Werbeeinnahmen zur Finanzierung des Sendebetriebs angewiesen, würde die Sache ganz anders aussehen - ist sie aber nunmal nicht. Das Engagement würde zumindest unter jetzigen Bedingungen verpuffen.

von .:. - am 28.02.2011 15:36
@.:.: Dass eine Zulassung als Rundfunksender nicht viel bringen würde, zeigt ja schon ein Blick auf Central FM: Die verfügen über eine solche, haben es zudem geschafft, die 92,0 für Pulheim koordiniert zu bekommen, dürfen aber dennoch nicht auf Sendung gehen, weil sich der Rundfunkrat dafür ausgesprochen hat, Domradio die Frequenz zuzuteilen.

Ich habe die Frage auch eher gestellt, um eine Diskussion anzuregen und gleichzeitig mit Euch ins Gespräch zu kommen. ;)
Zum Glück sind die Chaoten, die bis vor einigen Wochen noch hier und in anderen Foren dafür gesorgt haben, dass alle Threads dieser Art geschlossen wurden, inzwischen gebannt worden.

Eines ist sicherlich klar: Frequenzen im Kilowattbereich wird man heute nicht mehr koordiniert bekommen, denn dazu müsste radioNRW einige Funzeln aufgeben, was illusorisch erscheint. Ein 50 bis 100 Watt-Umsetzer wäre aber vielleicht noch drin. In einer so dicht besiedelten Region wie dem Ruhrgebiet müsste man bei einer guten Positionierung der Antenne (also nicht so ein Murks wie früher beim D-Radio in Wattenscheid), viele potentielle Hörer erreichen können.

Das Hauptproblem sehe ich ebenso nicht in einer rundfunkrechtlichen Zulassung, noch nicht mal in der Frequenzzuteilung, sondern im Votum des Rundfunkrats: Dieser wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließlich Entscheidungen fällen, welche das faktische Monopol von radioNRW stützen.
Am Ende eines Bemühungsprozesses Eurerseits könnte dann die Aufschaltung von Domradio in Gelsenkirchen stehen.

Der Rundfunkrat wird sich stets mit der Behauptung rausreden können, man habe eine demokratische Entscheidung gefällt.
Wie will man dagegen angehen?
Wie lässt sich nachweisen, dass der Entscheid für Domradio und gegen Central FM in Pulheim nur deshalb getroffen wurde, weil Central FM eine viel größere Konkurrenz für Radio Erft darstellt und man vorallem eines nicht möchte: Dass Central FM zu einem Vorläufer für die Etablierung unabhängigen Rundfunks auf sublokaler Ebene wird?

Offen gestanden sehe ich momentan da nur den juristischen Weg als halbwegs erfolgsversprechend.
Allerdings: Wer ist bereit, diesen einzuschlagen, zumal sich abzeichnet, dass er einiges an Zeit, Geld und Nerven kosten wird?

von Internetradiofan - am 01.03.2011 14:46
Zitat
Internetradiofan
@.:.: Dass eine Zulassung als Rundfunksender nicht viel bringen würde, zeigt ja schon ein Blick auf Central FM: Die verfügen über eine solche, haben es zudem geschafft, die 92,0 für Pulheim koordiniert zu bekommen, dürfen aber dennoch nicht auf Sendung gehen, weil sich der Rundfunkrat dafür ausgesprochen hat, Domradio die Frequenz zuzuteilen.


Aus aktuellem Anlass: tätäää, tätäää, tätäää (Soll heissen: Recht hast du. Uns würde es nicht anders gehen.)

Zitat

Ich habe die Frage auch eher gestellt, um eine Diskussion anzuregen und gleichzeitig mit Euch ins Gespräch zu kommen.


Ist gut gemeint, danke. Aber wir möchten am Ende nicht der Auslöser einer erneuten Grundsatzdiskussion über die Verhältnisse in NRW sein - es artet sowieso wieder aus und konstruktive Beiträge werden im Keim erstickt. Zeitverschwendung....

Zitat

Eines ist sicherlich klar: Frequenzen im Kilowattbereich wird man heute nicht mehr koordiniert bekommen, denn dazu müsste radioNRW einige Funzeln aufgeben, was illusorisch erscheint. Ein 50 bis 100 Watt-Umsetzer wäre aber vielleicht noch drin. In einer so dicht besiedelten Region wie dem Ruhrgebiet müsste man bei einer guten Positionierung der Antenne (also nicht so ein Murks wie früher beim D-Radio in Wattenscheid), viele potentielle Hörer erreichen können.


Das stimmt allerdings. Wir hatten ja selbst schonmal einige "Umsetzer" installiert. Hat funktioniert. Sehr gut sogar. :xcool: Nee, mal im Ernst: Um 100 oder 250 Watt Frequenzen würden wir uns sofort bewerben, je nach Standort sogar um 50 Watt. Aber es ist immer das gleiche Spiel: Die mit den 3 Buchstaben kriegen den Zuschlag. Oder domradio (nicht dass ich es denen nicht gönne, im Gegenteil).

Zitat

Das Hauptproblem sehe ich ebenso nicht in einer rundfunkrechtlichen Zulassung, noch nicht mal in der Frequenzzuteilung, sondern im Votum des Rundfunkrats: Dieser wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließlich Entscheidungen fällen, welche das faktische Monopol von radioNRW stützen.
Am Ende eines Bemühungsprozesses Eurerseits könnte dann die Aufschaltung von Domradio in Gelsenkirchen stehen.


D'accord. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren - aber nicht um jeden Preis ;)

Zitat

Wie lässt sich nachweisen, dass der Entscheid für Domradio und gegen Central FM in Pulheim nur deshalb getroffen wurde, weil Central FM eine viel größere Konkurrenz für Radio Erft darstellt und man vorallem eines nicht möchte


Ich vermute mal: gar nicht. Hätten wir hier serbische Verhältnisse, ich wüsste schon, was in der nächsten Ausgabe einer beliebigen Tageszeitung stehen würde.... Offtopic - sorry!

Zitat

Offen gestanden sehe ich momentan da nur den juristischen Weg als halbwegs erfolgsversprechend.
Allerdings: Wer ist bereit, diesen einzuschlagen, zumal sich abzeichnet, dass er einiges an Zeit, Geld und Nerven kosten wird?


Ob das Erfolg haben würde, ist fraglich. Freunde macht man sich hierdurch mit Sicherheit nicht. Der LfM ist es egal, von welchem Unternehmen die Kohle in die Kassen fließt. Man verfährt dort anscheinend nach dem bewährten Konzept: Never change a running system.

Ich kann mir eine kurze Geschichte nicht verkneifen:

Während unseres Sendebetriebs über UKW Anfang 2009 erhielten wir 2 E-Mails von Mitarbeitern eines Lokalsenders in NRW (ich nenne hier bewusst keine Namen; außerdem kann ich auch nicht zu 100% ausschließen, dass es sich dabei nicht um einen Fake handelte). Der Vorwurf sinngemäß: "Ihr sendet ohne Lizenz, das ist 'ne Sauerei. Wir müssen uns an alles halten und uns schenkt man auch nichts. Bewerbt euch um eine Lizenz und zahlt die Lizenzgebühren, damit Gleichheit herrscht".

Ich weiss bis heute nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll. A neverending story...

Gute Nacht ;-)

von .:. - am 01.03.2011 20:31
Zitat
.:.
Freunde macht man sich hierdurch mit Sicherheit nicht. Der LfM ist es egal, von welchem Unternehmen die Kohle in die Kassen fließt. Man verfährt dort anscheinend nach dem bewährten Konzept: Never change a running system.

Nur dass Freundschaften selbst bis in die höchste Ebene hinein in Nordrhein-Westfalen in Sachen Rundfunk offensichtlich nicht weiterhelfen.

Denken wir doch nur mal an einen Weltkonzern wie die französische NRJ-Gruppe: Ich weiß gar nicht, in wie vielen Staaten die aktiv sind. Auch in Deutschland ist NRJ in zahlreichen Bundesländern vertreten, nur in NRW hat es bisher außer radioNRW und Domradio noch niemand geschafft, außerhalb der Modelle des Veranstaltungs-, Einrichtungs- und Grundstücksfunks eine Lizenz zu erhalten.
Wenn jemand das Geld und den Einfluss hat, etwas zu ändern, dann die; dennoch beißt NRJ in Nordrhein-Westfalen bis heute in Gras.

Man kann also nur dann etwas ändern, wenn eine unabhängige Instanz bemüht wird, die zugleich die Macht besitzt, das Landesmediengesetz umzugestalten, und da fallen mir momentan nur die Gerichte ein.

Ich frage deshalb ganz dezidiert: Haben die Zeitungsradios das UKW-Band für sich gepachtet?
Wo bleibt eigentlich die Anwendung des Kartellrechts?
Die ganzen Lokalradios sind in Wirklichkeit gar nicht unabhängig, sondern stehen alle unter der Knute der radioNRW-Zentrale in Oberhausen, wie die von Dir zitierten Emails trefflich belegen.
Ein solches faktisches Monopol eines einzigen Unternehmens widerspricht m.E. dem bundesdeutschem und europäischem Recht und ist ein echter Skandal, da etwas Vergleichbares nirgendwo sonst in Europa existiert.
So lange jedoch die Verantwortlichen mehrerer kleinerer Projekte so wie Ihr, Test FM, Central FM, City FM, cityREdio, Mika FM und wie sie alle heißen, sich nicht zusammentun, eine Interessensgemeinschaft bilden, und auf juristischen Wege etwas zu ändern versuchen, wird alles so bleiben, wie es ist.

von Internetradiofan - am 01.03.2011 22:43
hm, vielleicht bekommt fly fm oder hitradio nrw nicht zu verwechseln mit Radio NRW die Frequenzen zugewiesen:-).

ne habe gehört das energy, rtl und ffn wohl die besten Chancen haben. entschieden ist aber noch nichts.


von Jens Rau - am 14.03.2011 19:52
Zitat
Jens Rau
hm, vielleicht bekommt fly fm oder hitradio nrw nicht zu verwechseln mit Radio NRW die Frequenzen zugewiesen:-).

ne habe gehört das energy, rtl und ffn wohl die besten Chancen haben. entschieden ist aber noch nichts.



Ach herje...bis jetzt ist nicht einmal entschieden ob die freien Frequenzen in NRW einzeln oder zusammenhängend zur Verfügung stehen...von einer richtigen Ausschreibung ganz zu schweigen ! Und dann würde mich erstmal die Bewerberliste interessieren. Bei der LfM läuft ein Konsultationsprozess..was das auch immer heißen mag. Es wird alles noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen;-)..also alles eins nach dem anderen.

von Skeletor - am 16.03.2011 09:00
Zitat
Skeletor
Es wird alles noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen;-)..also alles eins nach dem anderen.

Man könnte auch sagen: Das Thema wird "ausgesessen". :D

Nachdem die Aufschaltung von radioNRW's "Dein FM" als Webstream nicht schnell genug gehen konnte, lässt man sich nun plötzlich enorm viel Zeit.

Wen wundert's?

von Internetradiofan - am 17.03.2011 07:54
Zitat
Jens Rau
hm, vielleicht bekommt fly fm oder hitradio nrw nicht zu verwechseln mit Radio NRW die Frequenzen zugewiesen:-).

ne habe gehört das energy, rtl und ffn wohl die besten Chancen haben. entschieden ist aber noch nichts.


FFN in ganz NRW? :eek: Und die regio infos werden dann von den bisherigen Regio Radios übernommen oder wie??

Das ist doch ein Sender für NDS, wie soll das gehen??

von Rheinländer - am 17.03.2011 08:06
Ich fände es gut, wenn im SPD-regierten NRW ein anderer Weg beschritten werden würde, als in den christdemokratisch regierten Bundesländern, indem man die Frequenzen einzeln an unabhängige lokale Anbieter vergibt.
Bei einer Zuweisung an einen einzigen Medienkonzern, kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit das selbe bei raus, wie in anderen Bundesländern auch: Irgendein Format-Dudler mit einer Minimalrotation; ob das Programm nun mehr jugend (wie NRJ) oder eher mittleren Alters (wie RPR 1) zentriert ist, spielt dabei keine so große Rolle.
Wir sehen es ja in Berlin, wo mehrere private Stationen das selbe Hitradio-Format ausstrahlen: Eine Hohe Anzahl an Sendern an einem Ort bedeutet eben nicht mehr Vielfalt. So wie in Berlin sollte es daher bei einer Ausschreibung in NRW nicht laufen.

All diese Ketten haben doch nur ein Ziel: Kohle zu machen. Deshalb ist der private Rundfunk in Deutschland ja so schlecht, weil über allem eine Mainstream-Orientierung steht, da diese die größten Werbeeinnahmen verspricht.
Ein lokaler Anbieter hat aufgrund der geringeren technischen Reichweite gar nicht die Möglichkeit, im selben Maße Geld zu scheffeln wie eine (zugegebener Maßen) nicht zusammenhängende Kette aus mehreren Einzelfrequenzen.
Freilich sind auch lokale Anbieter kein Garant für Qualität, wie man am deutlichsten hier in Ostbelgien an Radio Sunshine und Fantasy Dance FM sehen kann; deshalb ist es umso wichtiger, dass klare Rahmenbedingungen für die Inhalte dieser Sender benannt werden.

Genau dies müsste doch mit der Parteidoktrin der SPD in Einklang stehen, oder?

von Internetradiofan - am 18.03.2011 18:08
Ich gebe keinen Pfifferling auf dieses "Dein FM". Meiner Ansicht nach eine reine Nebelkerze.
Einen Hinweis an dieser Stelle: Die Weichen für die Zukunft im Äther werden nicht in Internetforen gestellt!


von Peter Schwarz - am 18.03.2011 18:19
Zitat
Peter Schwarz
Ich gebe keinen Pfifferling auf dieses "Dein FM". Meiner Ansicht nach eine reine Nebelkerze.

Von allen Lösungen wäre "Dein FM" sicher die schlechteste: Damit würde radioNRW seinen Monopolstatus (sieht man mal von Domradio ab) nur noch weiter festigen.

Zitat
Peter Schwarz
Einen Hinweis an dieser Stelle: Die Weichen für die Zukunft im Äther werden nicht in Internetforen gestellt!

Es wäre allerdings schon wünschenswert, den Willen der Bevölkerung stärker zu berücksichtigen.
Ich denke da nur an die Proteste in Pulheim.

Es müsste eine viel breitere Öffentlichkeit für das Thema "Rundfunk" geben.
Dass dies nicht der Fall ist, hat nicht zuletzt seine Ursache darin, dass dieses Thema von den etablierten Mainstream-Medien verschwiegen wird.
Die Rundfunklandschaft in NRW ist in der Tat ein echter Skandal, doch so lange die hiesige Presse lieber über die Rundfunkzensur in Ungarn als bei uns berichtet, wird sich kaum ein Widerstand regen.
Die Printmedien, die großen Medienkonzerne, ja sogar der WDR sind bekanntlich an radioNRW beteiligt; die werden das Thema also lieber totschweigen.
Nur so ist es überhaupt möglich, dass in einem bestimmten Bereich des öffentlichen Lebens in einem Rechtstaat wie Deutschland sowohl das Kartell- als auch das Presserecht bis heute mit den Füßen wird.


von Internetradiofan - am 18.03.2011 20:40
@rheinländer rpr 1 ist auch ein Sender für Rheinland-Pfalz und die haben in Köln ein Studio. :)

FFN könnte einen zweites Programm gründen mit anderem Namen. RTL sendet doch auch in mehreren Bundesländern Radio Programme.

104,6 RTL Berln

89,0 RTL Sachsen-Anhalt

Hitradio RTL Sachsen

sonst noch fragen :D

von Jens Rau - am 20.03.2011 07:22
Ja, noch ne Frage, RTL hat deswegen doch sogar schonmal die MA angezweifelt weil die befragten Menschen im überlappenden Sendegebiet zwischen 89.0RTL und Hitradio RTL Sachsen nicht mehr unterschieden haben bzw. unterscheiden konnten!:D

von Anonymer Teilnehmer - am 20.03.2011 09:56
@Jens Rau: Stellt sich nur die Frage, ob eine weitere Hitwelle, ganz gleich ob sie nun von RTL, RPR, FFN oder sonst wem betrieben wird, im Vergleich zum bestehenden Angebot von radioNRW, eine echte Alternative bietet.

Wäre es nicht nicht wünschenswert, dass gerade die SPD mal einen anderen Kurs als die Christdemokraten in Sachen Medienpolitik fährt (in NRW macht sie es ja derzeit schon) und die freien Frequenzen an kleine, unabhängige Lokalradios vergibt, die eben nicht von irgendwelchen großen Medienkonzernen betrieben werden?
Solche kleinen Radios sollten auch auf UKW eine Existenzberechtigung haben und nicht nur als reine Webstreams.

von Internetradiofan - am 20.03.2011 14:23
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.