Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Statik-Forum
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Trost, Gerhard Josef

Rissesicherung

Startbeitrag von Gerhard Josef am 17.03.2015 10:11

Hallo,
ich führe einen Glaubenskrieg mit einem Sachverständigen.
Bei einer Bodenplatte einer Tiefgarage liegt die Bewehrung aus unerklärlichen Gründen
mehr als 12 cm tief, c nom=55 mm.Die Folge sind Risse an der Oberfläche. Die Platte wurde vor ca. 9 Jahren betoniert.

Zur Sanierung werden an der Oberfläche 15 cm ()Gesamtstärke h=40 cm) mittels
Höchstdruckwasserstrahl abgetragen und durch neuen Beton ersetzt werden, in den
auch eine ausreichende Rissebewehrung eingebaut werden soll. Ich bin der Meinung,
dass für die Berechnung von As die Stärtke des neuen Aufbetons = 15 cm zu Grunde zu legen ist. (sh. auch DIN 1045-1 Formel 127 in Erläuterung zu Act). Der Sachverständige
meint, da das Schwinden auch nach 9 Jahren noch nicht ganz abgeschlossen ist, muß
die Gesamtstärke der Platte mit 40 cm berücksichtigt werden.

Ich habe eine Rissebew. von D 12/15 ermittelt, der Sachverständige D 16/9, was einem Stahlmehrverbrauch von ca 35 t entspricht. Die Frage ist, wer hat Recht?

Für eine sachliche Antwort bedanke ich mich im Voraus u. verbleibe
mit freundlichem Grüßen
G.Stieglitz

Antworten:

M.A. Ansatz: Abfließen der Hydratationswärme, auf 15 cm bezogen.
Ansonsten: Ist es nicht einfacher und kostengünstiger, die Risse zu verpressen?

von Trost - am 24.08.2015 16:29
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.