Nachträgliche Verankerung Holbalkendecke

Startbeitrag von ToBo am 15.01.2007 20:43

Hallo zusammen,

ich habe einige Fragen zur nachträglichen Verankerung einer Holzbalkendecke über dem Mittelauflager.

System: Holbalkendecke bestehend aus Durchlaufträgern (2 Felder, in der Mitte des Gebäudes 3 Felder), Querschnitt 8/22 cm, größte Feldlänge 5,42 m, Gesamtlänge des Trägers 8,8 m.

Problem: Die Dachkonstruktion besteht im Hauptdach aus einem Kehlbalkendach und auf der Nebendachseite (Walm) aus Schiftern, die auf Fußpfette und Gratsparren aufgelagert sind. Die Last wird auf der Fußpfette außermittig (27 cm) bezogen auf das tragende Hintermauerwerk eingetragen. Die Fußpfette liegt auf einer Stichbalkenlage, die am Rand an den Holzbalken mit BMF-Balkenschuhen und Kammnägeln angeschlossen ist.

Der durchlaufende Balken wurde nicht auf dem Mittelauflager, tragende Innewand verankert. Die tragende Innenwand sollte einen Randbalken, B 25 11,5/25 cm erhalten. Tatsächlich wurden KS-U-Schalen 11,5/24 cm ausgeführt. Die Zugkraft liegt zwischen 250 kg (2,5 KN) und 500 kg (5 KN) (Nur eigengewicht bzw. Vollast). Der Holzbalken hat sich um ca. 1,5 cm angehoben.

Kann man das noch nachträglich sicher verankern, ohne dass die KS-U-Schalen vom Mauerwerk abreißt?

Danke für Antworten und Anregungen!

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