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Informationen zum Thema:
Forum:
Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Teltower, wxdf, Strojmistr

Bitte um Übersetzung - Unfall mit Bild von einem Bergepanzer (Link)

Startbeitrag von Teltower am 29.02.2008 06:59

Hallo,

ich bitte mal um eine kurze Zusammenfassug des Berichtes.

[www.zelpage.cz]


Vielen Dank

der Teltower

Antworten:

Zwar keine Übersetzung...

...aber dafür grobe Zusammenfassung des Geschehens:

Irgendwelche Idioten hatten wegen beabsichtigten Versicherungsbetrug einen Audi auf den Gleisen abgestellt, den der Zug mitgenommen hat. Der auf einigen Bildern zu sehende Bergepanzer hat nur beim Aufräumen geholfen. Strecke (090) war mehrere Tage gesperrt und die Umleitung vieler Schnellzüge erfolgte über die KBS 095 und 114. Hier im Forum gab es zu der Zeit (19.3.2007) auch Berichte über den Unfall.

Gruß Michael

von Strojmistr - am 29.02.2008 07:09

Re: Zwar keine Übersetzung...

Vielen Dank.

Ich hatte nur das aktuelle Datum unter dem Beitrag gelesen.

der Teltower

von Teltower - am 29.02.2008 07:15

Übrigens...

... ist der Lokführer des Unglückszuges, der mit seiner Lok auf dem Feld nebem den Gleisen gelandet war, inzwischen an einem Herzinfarkt verstorben. Nach tschechischen Medienberichten soll er das Unglück nervlich nie so richtig verwunden haben.

von wxdf - am 29.02.2008 09:38

Täter verurteilt

Hier eine Übersetzung des Zelpage-Artikels vom 28.2.2008:

Der Eisenbahnunfall im vorigen Jahr bei Vranany bei Melnik hat die ersten Beschuldigten. Der Anstifter des versuchten Versicherungsbetrugs, der 34jährige René Kučera, erhielt vom mittelböhmischen Bezirksgericht 10 Jahre ohne Bewährung. Er wurde nicht wegen versuchten Betrugs, sondern wirklich für allgemeine Gefährdung verurteilt.
Das Urteil hat jedoch noch keine Rechtskraft, Kučera und der staatliche Vertreter behielten sich die Berufungsfrist vor.
Zwei weitere Strafen erhielten Kučeras Helfer Martin Fi¨er (39) und Vlastimil Kála (31). Alle beide erhielten 1,5 bzw. 2 Jahre auf Bewährung wegen versuchten Versicherungsbetrugs. Sie verzichteten sofort nach der Urteilsverkündung auf ihr Berufungsrecht.
Der Ankläger beschuldigte Kučera, dass er im vorigen Jahr im März mit seinem beschädigten Wagen auf einen Bahnübergang auf der Strecke 090 im Abschnitt zwischen Vraňany und Cítov fuhr. Er wollte dann melden, er habe sich beim Überqueren der Strecke den Boden des Autos im Gleisbereich beschädigt. Dabei sollten ihm für 10000 Kronen Belohnung gerade Kála und Fi¨er helfen. Beide stimmten aber ihrer Aussage nach der Platzierung des Autos auf den Gleisen nicht zu, und so fuhr Kučera mit dem Wagen selbst auf die Gleise.
Nach der Ankunft der Polizei, die Kučera herbeirief, sollte der Fahrdienstleiter, der von der Polizei informiert worden war, den Verkehr auf der Strecke einstellen. Dieser stellte aber den Verkehr auf einer anderen Strecke ein und ist nun wegen Verdachts auf allgemeine Gefährdung wegen Fahrlässigkeit angeklagt, weil auf dem blockierten Übergang kurz darauf ein Zug entgleiste. Den Tschechischen Bahnen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 20 Millionen Kronen.

Unter dem Artikel ist eine erbitterte Diskussion darüber entbrannt, ob dem Fahrdienstleiter wirklich eine Mitschuld trifft. Dieser hatte den Anruf der Polizei so verstanden, dass das Auto auf einem Übergang der Strecke Vranany - Lu¸ec steht und diese Strecke gesperrt. Da die Polizei aber gesagt hatte "auf dem Übergang zwischen Lu¸ec und Horní Beřkovice, auf dieser HAUPTstrecke", meinen einige, dass der Fdl hätte begreifen müssen , dass die Strecke 090 gemeint war.


von wxdf - am 01.03.2008 09:09
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