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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Joachim Piephans, nix mehr, K. R., wxdf, Ragulin, 217 055, awp

... warten auf die Vögelchen

Startbeitrag von awp am 12.04.2013 10:46

Leider hatten sich letzten Sonntag alle GenossInnen der Wetterdienste bei der Ankunft des netten Wetters hier bei uns mächtig verschätzt. Erst gegen Nachmittag wurden die Lücken zaghaft größer. Für die gefährdeten Signale im Tepltal leider zu spät. In Erinnerung einer Nachricht Joachims kam spontan die Idee, mal zum Zukunftsprojekt Asch - Selb-Plößberg zu schauen. Auf dem Wege zum Grenzstein traf ich doch tatsächlich einen bäuerlichen Gegner des Vorhabens. Mir stand aber nicht der Sinn nach Diskussion, ich beschied ihn nach kurzer Ansprache mit einem herzlichen "alles wird gut" und marschierte weiter.



Angekommen, mußte zuerst die staatliche Ordnung durch Wiererrichtung der Landesgrenze hergestellt werden, die achtlos im Bahngraben lag. Die eigentlich dafür zuständigen Organe beschäftigten sich derweil wenige Meter links oberhalb an der Straße mit der Kontrolle der Freizügigleit im Personen-, Waren- und Finanztransfer. Noch ist die Weiterfahrt auf böhmischer Seite mit wilden Bäumen versperrt.





Das wird ein Motiv für den frühen Nachmittag. Es zeigt aber auch, wie fragil die Situation inzwischen geworden ist: ein kräftiger Luftzug, und das Konstrukt BRD fällt in sich zusammen. Hier ist die doitsche Grenzmarkierung nämlich schon wieder umgefallen ...



Wenige Meter weiter ... Ob die Masten der Telegrafenleitung überleben werden? Schön wärs ja. Aber warum hat sie die DBSäg, eine Tochter der DBVeg GmbH, dann nicht zugleich mit den massiven Rodungsarbeiten schon beseitigt?



Der Schornstein markiert das Ziel. Im Bereich des Wärterhauses Wildenau wird wohl eine neue Variante von Rasengleis getestet. Es könnte sich aber auch um eine Brutkolonie des Juchtenkäfers handeln, die erst noch weggetragen werden muß.



Das Bahnhaus im Spiegel zeigt, daß die Sonntagsruhe nicht eingehalten wurde ...



Hier parkte Hummel-Heikos Trabi, Seite 121. Diese phantastisch freigeschnittene Kurve verlangt eigentlich nach einem langen Zuge. Hinten links markiert das frühere Gasthaus Wildenau in etwa den Straßengrenzübergang.



Wegunterführung mit Blick auf Gehöft. Sollte dieser nicht ersetzt werden?



Und wieder nur wenige Schritte weiter entwickelt sich das nächste Topmotiv, für das die erwarteten Vögelchen genau die richtige Gefäßgröße aufweisen werden. Vor Ort hatte ich zwar mit mir gehadert, aber beim Scannen zeigten die Wolken, daß es doch besser war, den Datenvernichter nicht mitgenommen zu haben.



Hier hat jemand einen mächtigen Haufen in die Landschaft gesetzt ...





Da es über mir immer blauer wurde, kamen weitere Formsignale in den Sinn, die ebenfalls demnächst fallen werden. Auf der Bahn nach Selb braucht man keinen Fahrplan, es wird immer zur vollen Stunde in Rehau gekreuzt. Für die Vermesser hinten im Bilde gab es auch keine Sonntagsruhe. Hier hätte ich sogar unseren gang232 aktiv treffen können ...



Die hohen Lichtmasten wären an sich ein Fall für Antonín Fleks.



Was so alles noch an der Hofer Pachtbahn zu finden ist.



Wer zum Endpunkt fährt, kommt eine Stunde später auch wieder zurück. Zu DB-Zeiten mit VT628 hatte mich stets die sehr lebhaft befahrene Straße verschreckt. Doch kurz vor dem Ende der Signale mußte es getan werden. Und auch die Straße lag brav weitestgehend in der Sonntagsruhe.

An der Neubaubrücke hinter Plößberg waren leider immer noch keine Bauspuren zu sehen. Zum Bf. Plößberg habe ich nicht geschaut.

LG

Antworten:

Guten Abend, awp

fleißig, fleißig. Ein Lob für die Initiative und das Zeigen der Ergebnisse.

Und Du, Du möchtest für die Rehauer Masten "billige" Ausländer anheuern? Und dann noch die mit falschem Vornamen? So was, das hätte ich ja nun wirklich nicht von Dir gedacht. ;-)

Und laß doch den armen Juchtenkäfer oder irgendwelche Fledermäuse als Feindbild in Frieden leben - wenn Sie denn leben. Nur weil solche Wesen keine Bürgerinitiative gründen werden, ist es doch nicht angemessen, ihre "Rechte" lächerlich zu machen.

Schönes Wochenende mit Südwind
217 055

von 217 055 - am 12.04.2013 17:29

Antonín und Karel

Wußte doch, daß was nicht stimmt, kam nur nicht drauf. Richtig: Antonín Mast stellt sie auf, Karel Fleks wird gebraucht, um von Antonín vermastete Bahnhöfe fotografierbar zu machen. Jetz hammers.

Gut' Nacht,
Joachim

von Joachim Piephans - am 12.04.2013 21:33

Karel in Aktion

Im Bild 3 ist Karel Flex bei der Arbeit zu sehen .--->[20329.foren.mysnip.de]

von Ragulin - am 14.04.2013 10:39

Zum Fahrplan 14 oder 15?

Servus,

fragten sich gestern auch die Kollegen WM aus K und MZ aus H, also wir am Heimweg von der burza Pfraha, Parkplatz Cheb nadrazi über Selb in den Lkr WUN zurück fuhren. Nix und Null am Brückenbauwerk über die Umgehung.
Selbst wenn man morgen Montag endlich Markierungspfähle schlagen würde, es wird 100%ig nix mehr zum 2014er Fahrplan. Im Dt.Bürokratismus sowieso nicht.

Und 2015?


malo

von nix mehr - am 14.04.2013 20:17

Re: Zum Fahrplan 14 oder 15?

Mir werns derwart'n ... reech di ned auf!

J.

von Joachim Piephans - am 14.04.2013 21:41

Bund der Steuerzahler

Joachim,

völlig egal, ob aufregen oder nicht. Ob oben angegebener Verein, oder am Ende der Kreil a.D., oder ich, oder sonst wer:

was rausgezögert wird, egal durch was und wie, kostet mehr! Und in jenem Falle auch MEIN Geld.
Und wenn in diesem "Staate" was verschleppt wird, hat es längst System.
Wurscht ob Gigaliner, Trinkwasser oder sonst was. Auf das kann ich längst keine Gläser mehr heben.


malo

von nix mehr - am 15.04.2013 16:20

Die Telegraphen-Masten

Mahlzeit,

die Telegraphenmasten dürfen nicht entfernt werden, da es sich dabei um behandeltes Holz handelt. Gem. Abfallschlüssel sogar als gefährlichen (kennzeichnungspflichtigen) Abfall, weil diese ja früher immer in teer getränkt oder lassiert wurden etc.

Und wenn man Sie jetzt "fällen" würde, dann würde durch Regen der Dreck in den Masten ins Wasser gespült werden. So lange diese Masten so aufrecht stehen haben Sie Bsstandsschutz und es kann ja nix passieren (!!!) :-) So etwas ist ein echte juristisch zugelassene Begründung in Deutschland!!!!!!

Ist der gleiche Dünnschiss wie mit dem Eternit-Platten und dem Asbest. Wenn eine Firma sie runter macht müssen die Leute speziell geschult sein. Wenn dus privat machst, ists wurst. Da gibts n infoblatt von der Gemeine oder dem Abfallentsorger! Man merke also: Privat ist Asbest nicht so gefährlich! Auch Elektrogeräte etc nicht :D

Gruß K. R.

von K. R. - am 28.04.2013 11:04

immer schön weiter raus schieben ...

[www.ceskatelevize.cz]

:crash: :mad:

von wxdf - am 15.12.2013 11:03
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