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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
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vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
AAW, MichaelM, wxdf, Niels K.

Und überall dieses Wasser ...

Startbeitrag von AAW am 10.06.2013 10:50

oder: Reisebericht eines Getriebenen.

Hallo zusammen,

lange habe ich überlegt, aber letztlich siegte das Motto "Was du nicht eig'nen Auges geseh'n, wirst du nicht zu begreifen im Stande sein." Und somit gibt es als Nachtrag von letzter Woche eine Art chronologischen Tagebucheintrag darüber, wie das Hochwasser den Eisenbahnen in den Tälern von Elbe- und Moldaustrome zu schaffen macht. Bilder dann vmtl. in einer Antwort unten.

Fazit vornweg:

An der Staatsgrenze im Elbtal prallen zwei Eisenbahnfilosofien aufeinander:

- in Deutschland stellt man Verkehre vorsorglich ein, obwohl Bahnsteige etc. noch erreichbar sind.
- in Tschechien hält man den Eisenbahnverkehr so weit es geht aufrecht, richtet zusätzliche Pendelverkehre und provisorische Haltepunkte ein, um möglichst vielen (nicht nur unmotorisierten) Mitbürgern solange möglich noch ihre Wege zu ermöglichen.

In CZ waren alle Eisenbahnbrücken über Elbe und Moldau befahrbar. Und die Ersatzverkehre für verschiedene MHD (Stadtverkehre Praha, Ústí, Decin) wäre bei uns mangels Fahrzeugmaterial (und exorbitanter Trassenpreise) gar nicht mehr möglich.

Ob das nun an einer unterschiedlichen Einstellung zum System Eisenbahn liegt oder nur an der technischen Kaskomentalität hierzulande (es besteht ja die Möglichkeit, daß jemand zu Schaden kommen könnte, so er besonders ungeschick ...), sei mal dahingestellt. Welchen Ansatz ich aber für den richtigen halte, da habe ich eine ganz klare Tendenz. (Ist ja auch ein Grund, warum wir uns mit den Eisenbahnen beim Nachbarn befassen, oder?)

In Prag läuft das Leben weitgehend normal. Das übliche Verkehrschaos findet jedoch nur in gewissem Abstand zur Moldau statt. Insbesondere Holesovice erlebe ich weitaus ruhiger als sonst. Jedoch werden deutsche Medien diese Staus Tage später noch dem Hochwasser in die Schuhe schieben. :con:



Aber der Reihe nach:

Auf die Dresdner Esko wollte ich mich wegen Pendelverkehrs oberhalb Pirnas nicht verlassen (was auch gut so war, schließlich brauchte ich auch noch 'ne Tüte Schlaf). Und so startete ich, wie in letzter Zeit häufiger mit dem ersten fernzug des Tages. Fahrschein wollte man mir keinen verkaufen und so zog ich am Automaten ein ausversehen ein Nahverkehrsfahrscheinchen über die Grenze (wegen Wissens der Verspätung war die Abfahrtszeit schon vorbei und ich wählte ausversehen die erste, an dem Tag aber nicht existente folgende Verbindung). Wollte eh keiner sehen. In CZ dann mit Kilometerbank und zurück hatte ich noch einen internationalen Fahrschein von Schöna Grenze nach Dresden über. Summa summarum machte das etwa 30 Euro.

7.24: Abfahrt Dresden Hbf mit EN 457 "Phoenix" Berlin Ostbf - Praha hl.n., nachdem man doch noch die verschlossenen Türen auf der Bahnsteigseite aufgeschlossen hatte. ;-) (+16')

7.36: Pirna, Fahrt ins Gegengleis, die Elbe steht z. T. keine 2 Meter unter Schienenoberkante, Langsamfahrt etwa 40 km/h.

Ab Rathen wieder schnellere Fahrt. Die Betroffenen haben ihr Hab & Gut gesichert: Gartenmöbel auf Schuppendächern, Schränke auf Bahnsteigen oder Autos schräg am Bahndamm.

8.02: Zug "fährt" wie angekündigt durch Bad Schandau durch, genauer Betriebshalt am Hausbahnsteig, Bahnhof ansonsten verwaist (Güter- und Nahverkehr sind ja eingestellt). Weiter wieder in Langsamfahrt. (+24')

Ruhig und beklemmend liegt er da, der Elbesee. Schandau und Orte elbaufwärts sind von der Elbe erfaßt, Hřensko ist komplett vollgelaufen.

8.22: Grenzübertritt. Wie oft ich da unten, wo jetzt Wasser mich übermannte, die Grenze überquerte? (Ist aber schon paar Jahre her.)

8.25: Befehlsübergabe Dolní Žleb. Es dauert etwas, bis das dt. Zugbegleitpersonal zur Zugabfertigung nach vorrn gekommen ist. Im elbzugewandten Gleis steht ein Desiro des ELS (Elbe-Labe-Sprinter).

Das Bergen des Hab und Guts geschieht in CZ direkt am Gleis (subjektiv) weitaus entspannter aus. Das Bestätigen auch (sachliche) Berichte im TV (z.B. [www.ardmediathek.de]). Wie üblich dient der Bahndamm als "Ersatzstraße" für Fußgänger.

8.41 - 8.44: Halt in Děčín hl.n., Übergabegespräch wird vom tschechischen Personal (natürlich) auf Deutsch begonnen. Im Bahnhof steht der erste Güterzug gen Dtl. (Lanutti). (+47')

Irgendwie sieht hier alles eher nach Normalität aus: Bahnreisende, Bahnarbeiter wechseln im Güterbahnhof Schwellen, Radfahrer, Manipulierzüge, ... . Es geht zügig voran. Vor Ústí warten wir auf Einfahrt, bis Regiopanther Nr. 5 "Teplice" passiert hat, der mißratene Gleisplan läßt grüßen.

9.09: Ankunft im hl.n. zu Ústí nad Labem, warten auf Pendelzug von/nach Ústí nad Labem západ? 3 Aus-, keine Einsteiger. Links und rechts des Bahnhofs steht das Wasser.

9.15: Kein Pendelzug - Abfahrt ohne Anschluß von der Stadt? Nein, denn in Ústí jíh überholen wir R 611 "Karlex" mit gleicher Destination, der direkt vom Westbf kommt. (+62')

In Ústí-Vaňov am Bahnübergang warten Fahrgäste und es steht eine schief aussehende, hölzerne Einstiegshilfe bereit, quasi Bahnsteigausrüstung "light". Kurz später der Stadtelefant naht. Derweil die Streckenausrüstung streikt ob des Wassers.

9.35: Befehlsübergabe in Prackovice nad Labem (auch für den Gegen-R), Unipetrol steht in Gegenrichtung. Ausfahrt auf Ersatzsignal. Oben über dem Tale die Silnice (Autobahn) schon thront.

9.45: R 611 "Ohře" mit russischem Kurswagen kommt entgegen (ca. +1h).

9.51: "Zu Befehl" in Lovosice. Ein Amerikaner fragt, wie lang es noch bis Prag dauere. Auf dem deelektrifizierten Anschlußgleis zur Chemiefabrik steht ein längerer Wagenzug diverser Güterwagen hinter einem Bauzug abgestellt.

Alle Bü gestört, Überfahrt erfolgt "schritt" (auch wenn die Polizei mancherorts meint, helfen zu müssen ;-)).

10.06: Befehl Bohušovice nad Ohří, 10.17: Hrobce. In Roudnice nad Labem zum ersten Mal wieder Durchfahrt, das Wasser steht wieder näher am Bahndamm, die örtliche Schleuse ist im Wasser versunken.

10.32: Wir durcheilen Hněvice, zügig geht's durch Feld und Flur. Unterdessen links Mělník und rechts der "Berg der Böhmen" (Říp) vorbeiziehen.

10.39: Befehl Vraňany, 10.49: Nelahozeves. Güterzüge allerorten (besser aller Bf) stehen, v.a. Kontejner gen Deutschland.

10.59: Befehl Kralupy nad Vltavou. Keiner auf dem leeren Bahnsteig kommt der Aufforderung einzusteigen nach (die Ansage war aber für den noch folgenden Rychlík gedacht). Derweil 809 163 vor sich hintuckert, ansonsten herrscht im Bf. eine Art Mittagsruhe.

11.11 - 11.14: Libčice nad Vltavou. Befehl und Personaltausch mit EC 378 "Slovenská Strela" (geführt von 371 004). Sehr motivierter Aushilfsschaffner ohne Fernverkehrsausrüstung (u.a. nerviger Rollkoffer), nur mit Popka (Fahrscheinverkaufsgerät) bewaffnet, übernimmt. Vorm Bf. schon die Esko (S-Bahn) wartet.

11.21: Permessives Fahren kurz hinter Letky. Der atomare Versuchsreaktor zu Řež steht hoffentlich hoch genug über der Moldau.

Der erste fahrende Güterzug des Tages kommt entgegen (OKD-farbenes Zugfahrzeug). Weitere folgen mit blauer Lok von CD Cargo.

11.27: Wir passieren den gesperrten, aber mit Wachposten gesicherten Hp. Úholičky. Seit Kralupy sind auch wieder alle Bahnübergänge gestört.

In Lösungen bei Prag, äh Roztoky u Prahy stehen div. ML (Stadtlinie) in Form eines 451 und einer Regionova(?!?). Ab hier wieder schnellere Fahrt. Der Prager Moldaupegel ist - dem Schlamm auf einigen Straßen nach zu urteilen - schon etwas zurückgegangen.

11.46: Ankunft Praha-Holešovice mit exakt 2,5 Stunden Verspätung (während an der Anzeigetafel +120' angeschrieben sind).

Mit viel Durchhaltevermögen seid ihr bis hier gekommen. Die Rückfahrt (leider im Klimawagen) folgt später.

Viele Grüße,
André

Antworten:

Re: Kurz zur Rückfahrt ...

Weiter geht's mit der Rückfahrt:

EC 170 "Hungaria" Budapest Keleti pu.-Berlin Hbf

17.04: Abfahrt Praha hl.n. mit +35', kaum Fahrgastwechsel in Holešovice, der Zug bleibt schwach besetzt (R 780 fuhr schließlich vor 15' nach Děčín).

18.02: Nach langem Halt verlassen wir Libčice. Während wir dort so eine halbe Stunde standen und auf den Gegen-EC zwecks Personaltausch warten, überholt uns ein Frosch der Baureihe 451 gen Kralupy. Unklar bleibt, warum für die "Kreuzung" mit EC 173 "Jan Jesenius" gerade hier so lange gewartet wird und der Personaltausch nicht sinnvollererweise weiter moldauabwärts erfolgt.

In Vraňany steht immer noch der Kontejnerzug vom Vormittag im durchgehenden Hauptgleis Richtung Deutschland. Dito "Lkw Walther" in Roudnice oder amdere private Gz (wie Unipetrol in Prackovice).

Nach schnellem Dahingalloppieren erreicht uns in Roudnice wieder der Parcourtrab aus "Bü und Befehl", Hrobce, Bohušovice, Lovosice, Prackovice.

Die Entschleunigung neben dem Wasser: Kinder haben die Straßen erobert, fahren Fahrrad oder spielen Ball. In Ústí jíh "Kreuzung" mit EC379 und Stadtelefant.

19.44: Ankunft Ústí hl.n., R 607 "Ohře" steht am Nachbarbahnsteig (auch noch bei unserer Abfahrt). Warten auf den Pendelzug vom Westbahnhof. Dieser betritt 19.56 die Bühne, in Form von 742 042, zwei Klassen und einer Werbe-E-Lok für's ČD-Muzeum am Ende.

19.58: Abfahrt in Ústí mit +136'.

20.18: Abfahrt in Děčín mit +138'. Durchsage vom dt. ZUB (nur auf Deutsch), daß sich die Verspätung bis Dresden auf +180' erhöhen werde, also an etwa 21.45.

20.33: Befehlsübergabe/-diktat in Schöna, weiter mit etwa 40 km/h.

20.49: (Betriebs-)Halt Schandau wieder am Hausbahnsteig, keine Frequentierung. Wir stehen und stehen, das ZUB will weiter informieren.

21.22: Kaum betrete ich den Bahnsteig, um mal zu gucken, was sich an der Lok so treibt, springt das Signal auf Grün (hätte ich das mal viel eher ... ;-)). Die versprochene Information besteht aus einer Durchsage der neuen Verspätung mit alter Hochwasserbegründung (statt Warten auf Lokführer?). Prognostizierte Ankunft 22.15.

22.07: Ankunft Dresden Hbf mit +202' (davon 1h Warten auf Personal).

Ende - Konec - Le fin

Dann danke für's Durchhalten.

André

von AAW - am 10.06.2013 11:31

Re: Kurz zur Rückfahrt ...

Zitat
AAW
Dann danke für's Durchhalten.


Und von mir besten Dank für diesen mehrteiligen "Thriller". Schön zu lesen, daß trotz aller Ungewöhnlichkeit und Ärgerlichkeit dieser Situation anscheinend eine gewisse "Routine" und "Entspanntheit" Einzug gehalten hat. Wenn man diese doch nur in den kommenden (nicht nur Bahn-)Alltag herüber retten könnte.

Zu Deinem Vergleich der beiden Bahn-Philosophien braucht man wohl nur wenige Worte sagen. Die Frage ist meiner Meinung nach nur, wie lange es noch dauert, bis sich die Tschechische Bahn ihrem nördlichem Nachbarn angepasst hat. Das es anders herum kommt, dafür bin ich leider zu pessimistisch. Trotz aller Lehren, die man eigentlich aus diesem zweiten Extrem-Hochwasser innerhalb kürzester Zeit, ziehen könnte.

von Niels K. - am 10.06.2013 12:07

Re: Bilder zum Elbe-/Moldausee


Bei Pirna.


Unter der Feste.


Viel schaut von Hřensko nicht mehr aus dem Wasser.


Eisenbahnbrücke Děčín. Man erkennt noch die verwaisten Gerüste an den Pfeilern, welche derzeit saniert werden.


Einfahrt in den Bf mit altem Stavědlo (Stellwerk).


Gut, daß man den Autofahrern hier mitteilt, daß Straßen gesperrt snd.


Einfahrt Ústí mit gesperrter Straßenbrücke.


Brückenbelastungszug? Abends war er aber nicht mehr da.


Böhmisches Mittelgebirge voraus.


Im Elbtal ...


Nahe der Schleuse Dolánky.


Ein Stück weiter.


Dort im Moldausee fährt sonst die Fähre zwischen den Ufern in Praha-Sedlec und Praha-Zámky.


Prag kommt näher.


Die Schleuse beim Prager Zoo, oder was davon aus dem Wasser ragt.


"Mobile Hochwasserschutzwände" bei den Prager Markthallen.


Děčín auf der Rückfahrt durch die Fensterscheibe hindurch fotografiert.


Nochmal Hřensko, nur ohne Gegenlicht, dafür mit "Fensterschleier".

Grüße,
André

von AAW - am 10.06.2013 12:30

Re: Bilder Bahnbetrieb sowie Tramvaj Prag und Dresden.

Die für's Forum interessanten Bilder:


gestörter Bahnübergang kurz vor Prackovice.


Befehlsübergabe und "Kreuzung" ebendort.


Die orangenen Signale (Vergrößerung rechts oben) sind mir glaube ich noch nicht begegnet.


Permessives Fahren kurz hinter dem Hp. Libčice nad Vltavou-Letky.


Geschlossener Hp. Úholičky mit Wachposten.


Trotz des nahen Wassers wird fleißig an der Sanierung des Bf Praha-Holešovice gewerkelt.


Hochwasserlinie 34 an der kalifornischen Endstelle Ortenovo nám.


Bis zu drei Züge des U-Bahnersatzverkehrs (Linie XB) sorgen zeitweise für kein Durchkommen des MIV an der Gleisschleife Vysočanská.


An der Abfahrtshaltestelle ebenda.


Am nahen Bf Praha-Vysočany überraschte mich dann der "Urfrosch".



Polák trifft Žabotlam.


Die andere Metroersatzlinie XA am Masrykbf.


Der Betriebsstart der neuesten Prager Esko (S-Bahnlinie 34) wurde wegen des Hochwassers vorgezogen. Sie wird von den KŽC-Spaßbahnern mit schönem, altbrauchbarem Material betrieben.



Am Freitag ging es dann auf Jagd nach diesen eingebürgerten Tschechen, welche aufgrund des Hochwasserfahrplans unterwegs waren:


Es grüßt,
André

von AAW - am 10.06.2013 12:33

Prag (und der Rest des Landes) wurde offenbar

vom Begriff "pragmatisch" abgeleitet

Am Freitagabend spielte Sparta Prag sogar schon wieder Fußball und Anreise der Zuschauer
sorgte für zähfließenden Verkehr neben dem Stadion ... :mad:

Ansonsten bin ich aber auch wohlbehalten von meinem Tschechien-Ausflug zurückgekehrt,
obgleich ich mich für den Rückweg durch Polen entschlossen hatte.


MM

von MichaelM - am 11.06.2013 13:29

Re: Prag(o)matisch halt.

Zitat
MichaelM
vom Begriff "pragmatisch" abgeleitet


:D

Zitat

Ansonsten bin ich aber auch wohlbehalten von meinem Tschechien-Ausflug zurückgekehrt, ...


Siehste! (Oder besser: Hattest du was anderes erwartet?)

Grüße,
André

von AAW - am 11.06.2013 14:13

Na ja, der direkte Weg via Decin

hätte beim Fotografieren an einigen Stellen (Libcice, Roudnice, Lovosice, Certova Voda bzw Dolni Zleb)
zumindestens einige Probleme mit der zügigen Weiterreise gen Deutschland gegeben.

Außerdem wollte ich schon seit einiger Zeit mal den Grenzübergang Kralovec/Lubawka besuchen ... ;-)


MM

von MichaelM - am 11.06.2013 15:16

Weitere Spaßbahn-Fotos

[www.vlaky.net]

Der Betrieb wurde laut diesem Artikel am 7.6. vorübergehend wieder eingestellt und soll ab August fortgeführt werden.

von wxdf - am 13.06.2013 12:37
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