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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Strojmistr, Joachim Piephans, 217 055

Heute Premium-Leistung für die letzten Bertas

Startbeitrag von Strojmistr am 28.11.2013 09:59

Bei der morgendlichen Kontrollfahrt stand doch wieder ein Militärzug im Bahnhof Furth i.W. - die Rückleistung vom neulichen Truppentransport. Am westlichen Zugende als Schiebelok ein blauer Transistor. Blieb noch die Kontrolle des östlichen Zugendes. Und schon akustisch nahm ich altbekannte, in letzter Zeit eher selten gehörte Klänge wahr: die Musik von zwei K 6 S 310 DR-Motoren ... 749.018 und 187 rumorten lautstark vor sich hin, erstere natürlich mehr als die zweite, da sie bei ihrer HU zwar modernisiert wurde, aber nach wie vor schalldämpferlos ist.
Blieben die bangen Fragen, würden die Früh-ALEXe pünktlich sein und welcher Zug fährt zuerst? Der Pn 45331 mit 753.768 und 770 oder der Militärzug?

Eigentlich kein Fotowetter, aber besondere Anlässe erfordern besondere Aktion. So ging es raus in Richtung Grenze bei Daberg, wo die Steigung am größten ist. Natürlich kam zuerst der Pn, dann das Früh-Os-Pärchen. Endlich 9:19 Uhr der ersehnte Abfahrtspfiff vom Bahnhof NFW. Und nachfolgend eine 12-minütige Sinfonie, wie ich sie bisher nur im Egertal, Altvater oder um Plesivec erlebt habe. Ein Traum, und das Anno 2013! Besonders auch angesichts des Berichtes im Beitrag unter diesem. Die drei Loks hatten extrem mit der Steigung zu kämpfen. Zum Glück war es etwas heller geworden und der von Norden heranziehende Schneefall hatte noch nicht engesetzt. Aber warum kann eine solche Leistung nicht mal bei schönem Wetter fahren ...?

Ein paar sonnenfreie Bilder folgen eventuell heute Abend.

Gruß
Michael

Antworten:

fünf Bilder dazu

Wie schon geschrieben: Sonne gab es heute keine, wie so oft, wenn was Besonderes fährt. Hier ohne viel Vorrede einige Eindrücke:



749.018 und 749.187 abfahrbereit mit dem Militärzug.



Ziemlich volles Haus in NFW: Ein Getreidzug wie links fuhr gestern schon mit NBE-225 weiter in Richtung Schwandorf. Rechts zunächst der EZ 45330 mit einer 294 nach Nürnberg und Pn 45331 mit 753.768 + 753.770 von dort. Beide bald Geschichte.



11 Minuten für 5 Kilometer Strecke. Der Zug hängt wie Blei am Zughaken der betagten Loks. Hörgenuss vom Feinsten!





Noch zwei Bilder von der Ladung. Am Ende schiebt ebenfalls mit Leibeskräften die 742.068.

von Strojmistr - am 28.11.2013 20:28

Re: fünf Bilder dazu

Hallo Michael,

besten Dank für das (leider geräuschlose) Nacherleben. Das ist ja wirklich ein Prügel von einem Zug - da sind nur drei Loks dieser Leistungsklasse ja schon weit überlastet. Wir dürfen ja nicht vergessen, daß die Bardotka zwar nach mehr aussieht, aber leistungsmäßig nichts anderes als eine dieselelektrische 204 ist. Somit hängt in DB-Maßen gemessen vorn am Zug die Leistung einer V300 und hinten eine V90. Das ist wenig für den Zug in Bezug zur Örtlichkeit.

Zum 45330 (auch 45331) noch die Bemerkung, daß die V90 nur für den Abschnitt Furth i Wald - Schwandorf zuständig ist. Zwischen Nürnberg und Schwandorf gibt es eine "richtige Lok" mit sechs Achsen.


Grüße
217 055

von 217 055 - am 28.11.2013 21:57

Re: fünf Bilder dazu

Danke, Maschinenmeister, für die Dokumentation dieser außergewöhnlichen Leistung!! Beide Stellen, die Bahnhofsbrücke und der Logenplatz am Klöpflesberg, wecken heftigste Erinnerungen ;)

Um das Erlebnis beneide ich Dich, auch wenn mir persönlich das Ladegut überhaupt nicht gefällt. Aber Lastrichtung Böhmen gibt es sonst ja nichts, was so richtig schwer wäre. Leere Kohlenbunker oder Autotransportwagen fordern nicht annähernd so sehr, auch wenn sie noch so lang wären.

Die blaue Berta schaut übrigens sehr schick aus, finde ich.

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 30.11.2013 20:14
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