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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Joachim Piephans, Zamracena, Niels K., s-lin, Matthias Schöck, wxdf, awp

Rück- und Umbau Vlárský průsmyk geplant

Startbeitrag von Joachim Piephans am 06.03.2014 16:13

Lt. [www.k-report.net] ist der Um- und teilweise Rückbau des Grenzbahnhofes Vlárský průsmyk (KBS 341) geplant. Wenn ich es richtig verstehe, sollen die Gleise südwärts soweit zurückgenommen werden, daß der Bahnübergang nur noch ein Gleis aufweist, das äußere Stationsgleis also noch vor diesem auf das Streckengleis einschwenkt. Ansonsten soll nur das Rampengleis als Kopfgleis bleiben. Es soll ein Bahnsteig anstelle des bisherigen 1. Bahnsteiggleises (Hausgleis) gebaut werden, an dem sowohl die tschechischen als auch (wenigen) slowakischen Züge halten, also wohl hintereinander. Ich hoffe, ich habe es so richtig wiedergegeben.

Man wird wohl die Besetzung des Bahnhofs einsparen und die verbleibende Sicherungstechnik fernsteuern wollen, welchen Sinn hätte die Aktion bei dem wenigen Verkehr sonst? Immerhin gibt man von mährischer Seite Station und Übergang nicht auf.

Wenn das so ist, müßte man sich beeilen, um die freitägliche Begegnung 754 und 810 noch unverfälscht ohne neuen Bahnsteig abzulichten.

Grüße,
Joachim

Antworten:

Hast richtig verstanden ...

... und der Umbau soll laut K-Report an 8 Tagen im Juli vor sich gehen.
Für die tschechischen Züge sind 80m Bahnsteiglänge, für den slowakischen TW 30 m vorgesehen.
Dazwischen wird nach jeder Seite eine H-Tafel stehen.
Dann wurde im K-Report noch diskutiert, was wohl passiert, wenn von tschechischer Seite nach dem Umbau mal ein lokbespannter Zug auftaucht.
Der müsste dann entweder - was unwahrscheinlich ist - in die Slowakei weiter fahren oder nach Bylnice geschoben werden. Nun ja, Steuerwagen gibt's ja mittlerweile ...

von wxdf - am 06.03.2014 17:04

Re: Hast richtig verstanden ...

Der freitägliche Eilzug wird ja mit 754 und drei Klassen (dafür reichen die 80 Meter gerade!) gefahren. Sollte das Umsetzgleis bleiben (sh. einskizzierte Weichenverbindung im dritten Bild), ist das kein Problem, selbst wenn der Bahnhof zur Haltestelle (mit Betrieb nach D 3) werden sollte: der ZSSK-810er fährt ja sofort zurück, nach dessen Ausfahrt kann die 754 dann wie bisher umsetzen.

Gruß nach Weixdorf,
Joachim

von Joachim Piephans - am 06.03.2014 17:19

Achtung, Schwejk!

Vorsicht! Mir wurde unlängst von einem Fotografen berichtet, der sich wunderte, warum die Lok auf der Fahrt zum Vlarapaß nicht auf der Seite stand, wo er sie erwartet hatte ... :confused:

LG

von awp - am 06.03.2014 17:23

Re: Achtung, Schwejk!

Das ist natürlich sch... - dann läßt sich mit Sonne nur der Zugschluß neben dem 810er umsetzen :-(

Ist den VP schon jetzt unbesetzt? Mindestens freitags und sonntags bei Verkehren der slowakischen Büchse muß aber doch der Bü in Bahnhofmitte bedient werden!?

von Joachim Piephans - am 06.03.2014 17:34

Re: Achtung, Schwejk!

Zitat
awp
Vorsicht! Mir wurde unlängst von einem Fotografen berichtet, der sich wunderte, warum die Lok auf der Fahrt zum Vlarapaß nicht auf der Seite stand, wo er sie erwartet hatte ... :confused:

LG


Das heißt der Zug wurde mit Steuerwagen gefahren? :confused::hot:

Matthias

von Matthias Schöck - am 06.03.2014 18:13

Freitags müsste gehen

Servus zusammen,

freitags müsste der Sp schon Lok voraus kommen. Die Geschichte vom Schwejk wurde nur meines Wissens nur sonntags ohne Fahrgäste praktiziert. Ist aber jetzt sowieso kein Thema, fährt sonntags von Vlarský prusmyk bis Bylnice die Regionova.

SG
ste

von s-lin - am 06.03.2014 20:13

Re: Letzter Aufruf zum letzten Sp 1727 Javořina auf dem Vlara-Pass vor Rück- und Umbau Vlárský průsmyk

Ahoj,

wie mir heute die gleichermaßen freundliche wie auskunftsfreudige Fahrdienstleiterin im Bahnhof Vlárský průsmyk mitgeteilt hat, finden die geplanten Bauarbeiten nun definitiv vom 24. bis 31. März 2015 statt.

Somit besteht am 20.03.2015 letztmals Gelegenheit, den legendären Sp 1727 Javořina auf dem Vlara-Pass im Originalzustand der Transversalbahn festzuhalten.

Am Bahnhof Vlárský průsmyk weist eine riesige Bautafel auf das EU-geförderte Modernisierungsprojekt hin. Zwischen Vlárský průsmyk und Svatý Štěpán klaffen bereits zwei frisch ausgehobene Baugruben für neue Leit- und Sicherungstechnik neben dem Gleis. Und am Bahnhof Vlárský průsmyk liegt jede Menge Hardware herum.

Ach ja, und zu dem Bericht über eine Sichtung des Studentenzugs mit "Lok verkehrt herum" sei angemerkt, dass die Lok nach der Ankunft des Sp 1727 in Vlárský průsmyk nicht umsetzt. Der freitägliche Os 4382 ist die Rückleistung bis Bylnice. Der Zugführer gibt während der Fahrt seinem Lokführer-Kollegen die Kommandos - also das gleiche Prinzip wie zwischen Brno hl.n. und Brno-Židenice.

Srdečné pozdravy

Zamracena

von Zamracena - am 13.03.2015 22:39

Re: Letzter Aufruf zum letzten Sp 1727 Javořina auf dem Vlara-Pass vor Rück- und Umbau Vlárský průsmyk

Schade! Noch ein Termin der mit meiner geplanten Tour Ende Mai nicht (mehr) zusammenpasst.

Zitat
Zamracena
Somit besteht am 20.03.2015 letztmals Gelegenheit, den legendären Sp 1727 Javořina auf dem Vlara-Pass im Originalzustand der Transversalbahn festzuhalten.


Hoffentlich erwischt noch Jemand den Zug am etwas merkwürdig aussehenden Einfahrvorsignal vermutlich russischer Produktion. Mir war dieses Motiv nicht vergönnt. :-(

von Niels K. - am 13.03.2015 22:55

Re: Letzter Aufruf zum letzten Sp 1727 Javořina auf dem Vlara-Pass vor Rück- und Umbau Vlárský průsmyk

Ahoj Niels,

so ist das eben im Leben eines leidenschaftlichen Eisenbahn-Chronisten. Man kann nicht alles festhalten, was man gerne dokumentieren möchte. Auch mir wurde im vergangenen Vierteljahrhundert einiges genommen, was ich gerne noch festgehalten hätte.

Ein kleiner Tipp als Trostpflaster: Falls Du die weiter südlich gelegene Pass-Strecke über Vrbovce noch nicht kennen solltest - ich kann dir die Fahrt sehr empfehlen. Im Gegensatz zur Fahrt über Vlárský průsmyk hat man zwei Riesen-Vorteile: Es gibt täglich mehrere Umsteigeverbindungen in die Slowakei und man hat beim Umsteigen in Vrbovce mehr Zeit, zum Beispiel 20 Minuten am späten Vormittag. Außerdem ist die slowakische 121 landschaftlich sehr reizvoll. Allerdings landet man in Nové Mesto nad Váhom auf dem harten (Beton-)Boden der Realität. Entlang der ŽSR-120 ist die schlimmste Beton-Wüste des gesamten ehemaligen ČSD-Gebietes entstanden.

Srdečné pozdravy

Zamracena

von Zamracena - am 16.03.2015 19:21

Danke für den Tipp

Zitat
Zamracena
Ein kleiner Tipp als Trostpflaster: Falls Du die weiter südlich gelegene Pass-Strecke über Vrbovce noch nicht kennen solltest - ich kann dir die Fahrt sehr empfehlen.


;) Ich auch. Zweimal mitgefahren und mehrfach nebenher. Und das war bestimmt nicht das Letzte mal...


Velká nad Veličkou (Welka), 9.IV.2011

Die Empfangsgebäude mit ihren Verzierungen sind neben den großen Brücken äußerst sehenswert. Und für eine grenzüberschreitende Strecke ist hier wirklich noch relativ viel Verkehr.

von Niels K. - am 18.03.2015 19:18
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