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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
extirschenreuther, awp, hama schmid, Blackender

Wiedereröffnung der Strecke Selb-Aš

Startbeitrag von Blackender am 13.12.2015 19:42

Servus !



Das Wetter ? Sagen wir entsetzlich.......grauenhaft........furchtbar..........
Aber was solls ! War eine schöne Veranstaltung , für Futter und Unterhaltung war
gesorgt ! ;-)

Am Vormittag der "Bunte" hinten bei Erkersreuth (naja, so wusste man bescheid......)....



Der Trilex hatte mich überrascht ! War der Meinung er ist mit -10 unterwegs.....waren
aber wohl eher +50.......



Kurz vor Selb-Plößberg.....



Im Bahnhof Plößberg.......



Der Trilex kurz vor dem Bahnhof.....



...und bei der Einfahrt......



Das Agilis Doppel nach Hof....



.....und der Desiro bei der Ausfahrt !



Finster war es den ganzen Tag ! Dann hier aber richtig , damit auch die letzten Bilder
des Tages im Bahnhof Selb-Plößberg !



Gruß an AWP , Stefan Winkler , Peles , Gerald Hoch und die anderen Getroffenen !
Dank an die Veranstalter und alle ,die heute wegen der Veranstaltung arbeiten mussten !

Antworten:

Da haben wohl zwei zur selben Zeit einen Bericht geschrieben:
Fotogallerie CZ/SK

von hama schmid - am 13.12.2015 21:05

Fotgrafischer Anhang zur Wiedereröffnung

Verkehrte Welt. Zum Abschied im Triebischtal scheint die Sonne. Das wichtigste Ereignis im Jahreskreis in unserer nordwestböhmisch-nordöstlichsten fränkischen Ecke versinkt dagegen im Nieselgrau, das selbst beim an sich robusten Datenvernichter Ausfälle verursachte. Obwohl es eigentlich allen Grund zu feiern gab, denn der Lückenschluß glückte endlich. » Sehen wir es also dialektisch. Die Eisenbahn in Sachsen verabschiedete sich in dem Benehmen, sie heiter im Herzen weiter zu bewahren. Und für die böhmisch-bayerische Bahn mögen noch viele sonnige Tage anbrechen. Aber irgendwie werde ich aus meinen alten sächsischen Landsleuten nicht so recht schlau. Stets hieß es, man müsse nur die finstere Macht im Ministerium bezwingen, schon würde das Licht wieder über dem sächsischen Eisenbahnverkehr empor in ungeahnte Höhen steigen. Nun ist das böse Morlock tatsächlich schon geraume Weile besiegt, einer der Gefährten aus dem Lager der Besten der Guten steht der Macht vor. Und das Licht dümpelt weiter vor sich hin, weil inzwischen geduligt wird?
» Den Gedanken, die Kreuzung des ersten Zuges nach Eger mit dem ersten gen Hof in Haslau aufzunehmen verwarf ich morgens beim Blick aus dem Fenster. Grusel. Aber es war doch leichtfertig, denn nur der 20872 war aus beiden Desiro gebildet. Trilex-Wagen. Besaßen ergo schon Erfahrung im besten Wortsinne mit böhmischen Gleisen. Der Tag krankte generell leider an der nicht ausreichenden Kapazität der Züge. Notwendig wäre dreiteilig gewesen. Das hatte ich vorab befürchtet, man kennt ja die Situation bei den Bahnen. Reservefahrzeuge? Wie buchstabiert man das, bitte?




Also rechtzeitig zum 20875 in Asch. Doch der erschien nicht. Vom Fotopunkt war aus dem Lautsprecher was von Verspätung zu hören. Der 20874 kam dagegen recht pünktlich. Links geht es in den Lokalbahnteil. » Ob sie hier kreuzen würden? Da ließe sich das Prinzip des Ausweichens an einer Kante mal sogleich bildlich darstellen. Ging aber leider ohne Kreuzung raus. Anschließend kam mit +50 der hofer Zug. Ein einzelner Desiro. Klasse! Die Ursache fürs zu späte Erscheinen benannte Helmut ja schon. Kollegen, die mit dem 20876 um 11.08 Uhr ab Redwitz fahren wollten, guckten ins Leere. Kein Zug nach Eger und Hof, kein Ersatz. Da muß dieser 642 doch in Eger gewendet haben. Schöne, neue Bahnwelt ...




Zur Festveranstaltung im Stationsgebäude wäre das Einschalten der Deckenbeleuchtung aus fotografischer Sicht doch hilfreich gewesen. So fehlte mir der kräftige Blitz. Draußen kam inzwischen der 20877, nun mit dem Werbewagen führend. Nicht mehr ganz so dramatisch verspätet. Dem Bahnsteigdach hätte noch etwas Farbe gut getan. Wird vielleicht noch? Die Landschaft leicht überzuckert, wäre das Tagesgrau wenigstens etwas milder erschienen.




Außerdem: Planreisende, erkennbar am Gepäck. Umsteiger vom Stadtbahnhof. Im Pendeldienst 810.566, blau. Hier beschleicht mich ein ungutes Gefühl. Regelt sich der Bahnbetrieb nicht ein, ist bei wiederholten Verspätungen eine Abwanderung zum Bus Asch - Eger zu befürchten. Die Fahrgäste laufen ja erst zum Stadtbahnhof hinauf, rollen in der Büchs’ zum Bayerischen hinunter und müssen die Seite wechseln. Die Anschlüsse sind mit 3 Min. zwar schön schlank geplant, müssen aber halt auch klappen. Innerböhmische durchgehende Fahrten gibt es nur im Schöler- und Berufsverkehr.




Ein gewisser Geheimrat aus Weimar hätte hierzu notiert: „ … solch ein Gewimmel möchte ich sehen …“ und man freut sich über die Anteilnahme der Bevölkerung, auch wenn manchereiner im Zugfahren die Übung verlernt zu haben schien. Durch diesen Andrang mußten übrigens die Bürgermeister von Selb und Asch statt im Desiro mit dem Auto zum Porzellanmuseum, da dort die Eröffnungsveranstaltung rechtzeitig starten sollte.




Ausfahrt nach Franken. Hinten die Reste von ehemals bayerischem und österreichischem Zollschuppen. Man ahnt es angesichts des leeren Planums, Gleise fehlen nach der Sanierung. Aber immerhin: die Gütergleise rechts sind mit neuer Weiche angebunden worden. Das Ladegleis am Holzlager zeigte sich blank.




Anschließend hinüber. Der Blick auf die Uhr mahnte, es kommt gleich eine Zusatzfahrt. Ich hatte mich am Sonnabend noch der mehrstündigen Mühe unterzogen und die drei Fahrplanbilder für diese Linie (OPB 2, 858 und 148) in einer Tabelle zusammengefaßt. Die Kreuzungspunkte markiert. Für mehr Durchblick, was sich erstmals auszahlen sollte. Also rauf auf die Feldwegbrücke. Sehr pünktlich kam der 642. Hinten eilt das Vögelchen nach Neuplößberg hinein. Das ist künftig auch so zu erleben. Der Regel-Fahrplan birgt meiner Meinung nach viele Fallen und Gefahren. Es ist alles zeitlich sehr knapp gestrickt, dazu fehlen Blockstellen, Kreuzungs-/Überholgleise. Jetzt soll die Linie erst mal starten, evtl. kann nachgebessert werden.




Eine Viertelstunde später retour, konnte also gleich gewartet werden. Das Wetter animierte eh nicht zum großen Umherstürzen. Die Matten sollen der Befestigung des Hanges dienen und später ergrünen.




Auf dem Weg ins Porzellanmuseum, wo Speis’ und Trank verheißen ward, begann es ordentlich zu regnen. Noch ein letztes Bild, des bestens gefüllten Bahnsteiges wegen, und wirklich ab ins Trockene. Das Museumsrestaurant überraschte angenehm. Aus dem Angebot wurde Eisenbahnerschnitzel gewählt. Kein Bild! Gut, die Zusammenstellung mit Kloß fand ich zuerst leicht ambitioniert. Aber die tolle Soße mit ihren Schwammerln und Karotten erforderte einfach etwas zum Ditschen. Paßte also! Dazu endlich einen Kaffee. » Mit dem Museum müssen wir in Erfahrungsaustausch treten. Beim Umbau des Stationsgebäudes ist für das DDM ja auch an Gastronomie gedacht, weshalb schon interessant wäre, wie sie das in der musealen „Saure-Gurken-Zeit“ hinkriegen.

Das letzte Tagesbild, in Erwartung der retour durchreisenden Teilnehmer des AKAK, zeigte Achim schon. Austausch der EDS-Tüten an Tür 1. Im Eingang Korrekturseiten für ein neues Werk, zur Übergabe gelangten Sonderfahrkarten, deren Spendenerlös dem Waisenhaus Asch zugute kommt. Da gibt man gern.

Ein bißchen bin ich aber auch froh, daß es nun geschafft ist, denn das Begleiten der Bauarbeiten und Aktivitäten nahm über fast genau ein Jahr hinweg doch viel Zeit in Anspruch, die an anderer Stelle eben fehlte. Der Lagerbestand ist dadurch arg zusammengeschmolzen. Und es stehen für 2016 wohl sogar vier Aufgaben an, startend mit dem Reisebegleiter.


Unserem Bähnchen indes allzeit Glückauf!

von awp - am 14.12.2015 13:36

Re: Fotgrafischer Anhang zur Wiedereröffnung

Mann, Mann, schon verrückt. Die letzten Jahre war ich sporadisch in Asch. Wenn man in Asch Bayrischer Bahnhof die Strasse raufgeht kommt links am Ende eine ziemlich gute Pizzeria. Dann stand ich immer im Bahnhof und die Tür zur "bayrischen" Seite war zu und der eigentlich riesige Bahnhof ziemlich leer und jetzt... ist er wieder auf. Hoffen wir auf einen guten Start.

von extirschenreuther - am 18.12.2015 23:11
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