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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
wxdf, Joachim Piephans

Neueste Verhandlungen zwischen JHMD und Kreisen sind für die Lokalbahn gescheitert

Startbeitrag von Joachim Piephans am 25.06.2016 19:35

Wieder einmal hatte sich die Verwaltung der gebeutelten JHMD mit den beiden betroffenen Kreisen an einen Tisch gesetzt, um eine aus der Sicht der Lokalbahn angemessene Übernahme des Defizits zu erreichen. Daraus wurde nichts, siehe die im k-Report als Word-Datei verlinkte Presseerklärung der JHMD: [www.k-report.net]
(vielleicht kann Helmut die Details zusammenfassen?)

Das geschäftliche Elend geht also weiter ...

Gruß,
Joachim

Antworten:

Es geht immer wieder darum ...

... dass die Besteller, die Landkreise Südböhmen und Vysočina, nicht einsehen, warum sie immer mehr Geld in ein Fass ohne Boden schütten sollen, was zu Zeiten von Jan Šatava nicht nötig war.
Der User Kučera schreibt dazu : [www.k-report.net]
Es reicht in die 1. Etage der Firma zu schauen! Die Mehrheit der Leute hat keine Arbeitsaufgabe! Und wenn sie zufällig eine hat,denkt sie dummes Zeug aus. Die ökonmische und die Handelsabteilung ernähren heute jeweils 5 Beschäftigte. Das haben früher zwei Leute gemacht! Dafür würde ich ihnen nicht eine Krone geben. Ja, die Befriedigung grundlegender Verkehrsbedürfnisse ist wichtig, , aber deswegen so ein "Ensemble" zu beschäftigen, ist Wahnsinn. Die einzige Lösung ist wohl ein Konkurs. Anders werden diese Blutegel nicht loslassen...

In der Pressemitteilung greint die JHMD :

- Südböhmen hat die versprochene Abschreibung der modernisierten Triebwagen nicht bezahlt
- die JHMD ist auch Besitzer der Infrastruktur, und die Landkreise bezahlen nichts für die Nutzung des Verkehrsweges
- aus dem Vertrag mit der Vysočina lässt sich nach Ansicht der JHMD nicht ableiten,dass die neuen Triebwagen nur teilweise bezahlt werden und die Abschreibung sich nur in dem vereinbarten Tarif für die Zugkilometer niederschlägt
- die JHMD wendet 30 Kronen/km als Verlustausgleich auf, die Landkreise sind aber nur bereit, 10 Kronen/km zu bezahlen
- die mit eingeladenen Gemeinde-Bürgermeister fragten, was sie auf der Beratung eigentlich sollen, da sie zur Lösung des Streits nichts beitragen können. Sie betonten nur, dass die Bahn nicht nur touristisches Potential hat, sondern auch für die Beförderung der Bürger von und zur Arbeit wichtig ist.
- das einzig Positive an der Beratung war nach Ansicht der JHMD, dass Südböhmen versprochen hat, auch nach 2019 Leistungen ohne Ausschreibung bei der JHMD zu bestellen.

Kleiner Hinweis am Rande für Joachim: Wie unser kluger AAW heraus gefunden hat, kann man auf die Erdkugel über einem Beitrag klicken, wodurch sich ein Fenster mit einer Link-Adresse öffnet. Damit landet man direkt bei dem Beitrag und sieht nicht nur die ganze Themenseite, wo man erst mal hin und her scrollen muss, wo der zitierte Beitrag denn nun steckt.

von wxdf - am 26.06.2016 05:44

Re: Es geht immer wieder darum ...

Danke!! Und besonders auch für den Tip mit dem Verlinken aus dem k-Report!

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 26.06.2016 17:34

Nun hat der JHMD-Geschäftsführer den südböhmischen Landeshauptmann doch klein gekriegt

[www.k-report.net]

Demnach haben sie am 29.6. einen Vertrag über die Finanzierung und die Direktvergabe an die JHMD ab 2019 unterzeichnet.
Allerdings steht in der Pressemitteilung nichts konkretes, wieso und in welchem Umfang sie sich plötzlich geeinigt haben.

von wxdf - am 30.06.2016 17:09
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