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Informationen zum Thema:
Forum:
Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
awp, AAW

Grenzüberschreitendes

Startbeitrag von awp am 29.08.2016 17:41

Radio Prag:

"Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und der tschechischen Hauptstadt soll nun auch auf deutscher Seite durchgehend elektrifiziert werden. Dies geht aus einem Plan der Deutschen Bahn zum Ausbau der Strecke Nürnberg–Dresden hervor, bei der auch das Teilstück in das westböhmische Cheb / Eger berücksichtigt werden soll. Die Bahnstrecke soll mit bis zu 160 kmh befahrbar sein, was eine Verwendung des tschechischen Hochgeschwindigkeitszugs Pendolino ermöglichen würde.

Eine bessere Bahnanbindung ist eine Priorität der tschechischen Regierung in den bilateralen Beziehungen zum westlichen Nachbarn. Aus diesem Grund wurden die Trassen in Richtung Nürnberg und München bereits bis zur Grenze elektrifiziert. Die deutsche Seite räumte den Strecken bisher jedoch keine Priorität ein und verzichtete auf einen Streckenausbau. Zudem besteht seit gut zwölf Jahren keine direkte Bahnverbindung zwischen Nürnberg und Prag."


» Dieser Reiseweg überzeugt mich nicht. Von Prag bis Pilsen, um sich dann scharf nordwestwärts nach Eger über eingleisige Piste zu wenden? Dort dann Rolle rückwärts, Richtung Südwest via Pegnice nach Norímberk?

[mapy.cz]

Ist doch ein ganz schöner Umweg, soll das der Weisheit letzter Schluß sein? Das dürfte in puncto Reisezeit die bestehende AutoBahnverbindung nicht gefährden.

Und, ich höre schon das Geschrei aus Bairud, wenn man dort nicht angebunden wird ...

LG

Antworten:

Hallo Andreas,

besser wäre sicher die 3 Neubauabschnitte der Donau-Moldau-Bahn zu realisieren, aber das werden wir sicher nicht mehr erleben ...

Ahoj

von AAW - am 04.09.2016 19:45

Re: Grenzüberschreitendes (2)

Radio Prag:

Schnellere Bahnverbindung zwischen München und Prag wird geprüft
05-09-2016 13:10 | Markéta Kachlíková

Bayern lässt prüfen, ob Bahnreisende künftig in viereinhalb Stunden von München nach Prag kommen können. Dies teilte Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann am Montag mit. Ein internationales Bieterkonsortium ist dazu mit einer 200.000 Euro teuren Studie beauftragt worden, die aus Sondermitteln des Landes-Parlaments finanziert wird. Die Experten aus der Schweiz, Tschechien und Deutschland sollen ihre Ergebnisse bis Anfang 2017 vorlegen, wie das bayerische Ministerium am Montag mitteilte. Die deutsche Regierung hatte den Streckenausbau zwischen dem süddeutschen München und Tschechien im August erstmals im Bundesverkehrswegeplan 2030 als Teilprojekt der „Metropolenbahn“ beschlossen.

von awp - am 05.09.2016 12:41
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