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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 5 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 5 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
extirschenreuther, Strojmistr, wxdf

Radim Jančura fürchtet sich vor Flixbus

Startbeitrag von wxdf am 03.09.2017 15:51

[byznys.lidovky.cz]

Flixbus hatte mit Regiojet über eine Übernahme seiner Busse verhandelt, das hätte aber bedeutet, dass Regiojet 30% seiner Einnahmen an Flixbus hätte abführen sollen, was er abgelehnt hat.
Sein Zugverkehr ist nämlich verlustreich und wird durch den Busverkehr quer finanziert.
Flixbus hat seit August 2017 in Tschechien innerstaatliche Linien eingeführt, wobei sich die Kunden über Verspätungen und englisch statt tschechisch sprechende Operatoren an der Hotline ereifern.
Auf [byznys.lidovky.cz] erklärt Flixbus, sie betrachteten sich zwar als Konkurrenten von Regiojet, ihr Ziel sei es aber nicht, Regiojet zu ruinieren.
Ob man in Zukunft neben der Zusammenarbeit mit LeoExpress nach der Übernahme des insolventen Locomore über weiteren Bahnverkehr nachdenke, wollte der Sprecher von Flixbus nicht ausschließen, konkrete Pläne gibt es aber noch nicht.

Antworten:

Heisst sie finden nicht genügend Tschechischsprecher, find ich gut. Ist wie bei amazon, deren Vorstoss nach Tschechien ist bisher auch nicht so gelungen, die Tschechen ticken halt anders und wollen niht Globalisierung um jeden Preis.

von extirschenreuther - am 03.09.2017 15:55

Amazon - Tschechien

Hallo,

aber wer denkt denn, dass das Amazon-Lager in Tschechien bei Prag und das in Polen (Sosnowiec) für den jeweiligen Landesmarkt gedacht sind? Die sind für die Belieferung des westeuropäischen, vor allem des deutschen Marktes zuständig! Wo immer mal wieder der eine oder andere Standort von Streiks betroffen ist.

Und damit sich kein deutscher Lieferant mehr gegen eine Lagerung seiner Artikel im Ausland wehrt, drehte man kräftig an der Gebührenschraube:


Die Erweiterung des Logistiknetzwerks (Programm Mitteleuropa) ermöglicht Ihnen, die Versandzentren von Amazon in Polen und der Tschechischen Republik für Lagerbestand zu nutzen, der sonst in Deutschland gelagert würde.

Sobald Sie an diesem Programm teilnehmen und Sie Lagerbestand an einen Zielort in Deutschland senden (siehe Information unten), organisiert Versand durch Amazon die Verteilung an Amazons Versandzentren in Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik, wobei Amazon die Lagerorte nach eigenem Ermessen wählt. Für die Nutzung dieses Service fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

Verkäufer, die sich nicht für die Erweiterung des Logistiknetzwerks (Programm Mitteleuropa) entscheiden, also der Lagerung und Abwicklung des „Versand-durch-Amazon“-Lagerbestands im erweiterten Logistiknetzwerk einschließlich Polen und der Tschechischen Republik nicht zustimmen, wird eine um 0,25 € erhöhte "Versand durch Amazon"-Gebühr für Bestellungen berechnet, für die Einheiten aus Lagerbestand in Deutschland versendet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Versand durch Amazon-Preisgestaltung. Ab dem 11. April 2017 erhöht sich diese Gebühr auf 0,50 €.


von Strojmistr - am 04.09.2017 07:55

Re: Amazon - Tschechien

Tja, die Globalisierung sollte eigentlcih heissen, dass man die Löhne in Billiglohnländern anhebt und nicht die in den Industriestaaten senkt.

von extirschenreuther - am 05.09.2017 18:14
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