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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Strojmistr, Joachim Piephans

Schöne neue Fahrplanwelt - mit Makeln

Startbeitrag von Strojmistr am 12.12.2017 17:11

Servus,

was auf dem (Fahrplan)-Papier so toll aussah, mit den erweiterten Verbindungen München-Prag und den darauf abgestimmten Anschlusszügen, erweist sich in der Praxis wie befürchtet als unschön. Siehe die Bildschirmfotos von gestern und heute mit der Eingabe "Domažlice Přijezdy". Da wird in der Bevölkerung Freude aufkommen, wenn die Anschlusszüge auf der 184 und 185 jedes Mal warten müssen ... Und auch die nächsten Züge Ex 352 sind schon wieder mit 31' und Ex 361 mit 40' angekündigt ...

Und dann noch die Flügelung bzw. Vereinigung der Hofer und Prager Züge in Schwandorf ... Meines Erachtens hätte man mit dem neu ausgerichteten Fahrplan warten müssen, bis die 170 zwischen Pilsen und Prag einigermaßen baustellenfrei ist.

Antworten:

Ja wenn das so ist ...

... dann fahr ich in der nächsten Zeit am besten Nürnberg - RE - Cheb - Ex - Prag anstatt via Furth im Wald, das kommt zeitlich auf dasselbe raus und wird wesentlich stabiler sein. Blöd nur, wenn man so früh als möglich in Pilsen oder Prag sein will, weil man noch weiter muß: früheste Ankunft in Prag um halbzwölf mittags anstatt halbelf, bedeutet in den Osten eine Stunde Zeitverlust. Aber wenn ich die durch die Verspätung des (Al)Ex auch habe, kommt's wieder auf dasselbe raus ... ;)

Das Konzept mit siebenmal täglicher Flügelung / Vereinigung in Schwandorf ist viel zu anspruchsvoll, zumal es sich um lokbespannte Wagenzüge handelt. Bei Triebwagen könnte man zunächst eine Lokführerreserve vorsehen und bei massiver Verspätung den ersten Zugteil vorfahren oder den verspäteten nachführen. Um das mit Loks zu machen, brauchst du neben dem Lokführer auch eine Maschine mehr , weil die ja dann für den Gegenzug fehlt etc.

Ergo: so gerne ich über die Further Schleife fahre - wenn endlich Nürnberg - Cheb elektrifiziert wäre, könnte man unkomplizierte Durchläufer Nürnberg - Prag fahren, ohne zusätzliche Dieselloks. Bis jemals eine Donau-Moldau-Bahn mit Neubauabschnitten Regensburg - Roding und Weiding - Domažlice fertig wird ... die auf voller Länge doch nur den Südbayern Vorteile bringt ... zieht endlich den Draht durchs Pegnitztal!!

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 12.12.2017 21:15

Die Hoffnung stirbt zuletzt ... (man soll den Tag nicht vor dem Abend loben)

..., auch die auf Pünktlichkeit. Immerhin ist heute schon ein geringfügiger Trend zur Besserung zu verzeichnen. Einige Messwerte von Domažlice:

353 +18'
360 +28'
355 +20'
358 +11'
354 +3'
359 +20'

Beim Abendspaziergang kreuzten u.g. Züge in Furth statt in Domažlice mit dem Ergebnis:

363 +50'
350 +7'

Die Flügelung in Schwandorf dürfte zumindest in Fahrtrichtung München–Prag/Hof problemlos sein: Zug fährt ein, Lok setzt sich hinten dran, Zug trennen, Abfahrt in entgegengesetzte Richtungen. Nur in umgekehrter Richtung gehts nicht ohne Rangierarbeiten. Insgesamt geht natürlich der mehrfache Lokwechsel sehr zu Lasten der Fahrzeit. Obwohl ich überzeugt bin, dass die Zahl durchgehender Fahrgäste marginal ist.

Gruß
Michael

von Strojmistr - am 13.12.2017 18:14
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