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Forum zu den Eisenbahnen in Tschechien
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wxdf, Niels K., obermuchel, Joachim Piephans, earlywood, Zs 4, AAW, T47 007, 217 055

Brtníky : Eisenbahndrehkran umgestürzt

Startbeitrag von wxdf am 23.05.2018 13:33

Beim Abnehmen der alten Brücke war es nur eine Entgleisung, nun aber (mit 11 Bildern): [www.pozary.cz]

Antworten:

unglaublich poz: die Zeidler' Brücke bringt kein Glück :-(

Ein jämmerliches Bild wie die neue Brücke neben dem Kran im Drecke liegt bevor sie die vorbereiteten Widerlager erreichte.
Es liegt für meine Begriffe aber nicht am Kran, sondern dem für solche Lasten nicht ausreichenden, maroden Bahndamm im Gleisbogen. Da sind die Herren Ingenieure zu forsch herangegangen. In Böhmen hat man heuer vielfach Sorgen mit Bahndämmen, vor über hundert Jahren mit dem damaligen Mitteln der Technik errichtet und verdichtet.

[decinsky.denik.cz]

von earlywood - am 23.05.2018 16:09
Zitat
earlywood
unglaublich poz: die Zeidler' Brücke bringt kein Glück :-(((


Ich würde die "Schuld" nicht auf die Brücke schieben, sondern auf den Kran. Ist ja nicht sein erster "geglückter" Umsturzversuch. Das Ding mag zwar im internationalem Vergleich einer der Stärksten sein, aber vielleicht hat man die Gesetze der Physik doch ein wenig überreizt. Hauptsache man baut ihm bei der nun folgenden Reparatur gleich mal ein paar Überrollbügel in die Führer-Kabinen ein.

[www.drehscheibe-online.de] [www.youtube.com]

Die Bergung des permanenten Pechvogels dürfte diesmal allerdings etwas schwieriger werden. Vermutlich werden wir also den Fahrradzug dieses Jahr nicht mehr auf seiner Stammroute nach Nixdorf erleben dürfen.

von Niels K. - am 23.05.2018 17:20

Im K-Report wurde schon angegeben ...

... dass sich die Besucherzahlen von Brtníky durch Katastrophen-Touristik schätzungsweise versechsfacht hätten. :joke:
Und ein ESTW-Fahrdienstleiter gibt an, man kenne die Ursache für den Umsturz, dürfe darüber aber nicht öffentlich reden.
Der EDK soll auf dieser Seite keine Streckenzulassung gehabt haben und hätte angeblich nur aus dem "Reich" (sprich: über Sebnitz) herangeführt werden dürfen.

von wxdf - am 26.05.2018 15:59

Re: Fachleute im K-Report und anderswo ...

Zitat
wxdf
Und ein ESTW-Fahrdienstleiter gibt an, man kenne die Ursache für den Umsturz, dürfe darüber aber nicht öffentlich reden.
Der EDK soll auf dieser Seite keine Streckenzulassung gehabt haben und hätte angeblich nur aus dem "Reich" (sprich: über Sebnitz) herangeführt werden dürfen.


Punkt 1: Was unterscheidet eines "ESTW-Fahrdienstleiter" von einem "normalen" Fahrdienstleiter?
Oder anders, wozu bedarf es dieser von einigen Leuten extra kreierten Wortschöpfung? Man unterscheidet doch auch nicht extra, ob der Fdl mechanische, elektromechanische oder Gleisbildtechnik bedient.

Punkt 2: Ich würde die Fotos so deuten, als das der Umsturz westlich der zu erneuernden Brücke stattfand. Etwa hier: [de.mapy.cz]
Wenn ich damit nicht völlig daneben liege wäre das doch die Sebnitzer Seite?

von Niels K. - am 27.05.2018 06:28

Es geht um die Zuführung zur Baustelle

Originalzitat aus [www.k-report.net] :

Wir wissen es, dürfen aber nichts sagen. Kein einziger EDK hat dort eine Streckenzulassung. Und auf dem Weg waren darüber hinaus zwei weitere verbotene Durchfahrten, auch wenn sich eine umfahren ließ. Ankunft nur aus dem Reich. Alles wird geklärt ...

Für mich als Laien ist es schon ein Unterschied, ob ein Fahrdienstleiter in einem Bahnhof vor Ort oder fern vom Geschehen vor Bildschirmen sitzt .

von wxdf - am 27.05.2018 06:47

Re: Es geht um die Zuführung zur Baustelle

Hallo,

tja da hat der Kollege schon Recht.
Die Strecke hat nur 16t Achslast und 6t Meterlast!

Das schöne an der jetzigen Geschichte ist, das man den gesamten Oberbau bis Nixdorf unt. BHF für die Rücküberführung erneuern muß.
Auf gut deutsch gesagt, da muß eine 20t Strecke draus werden.
Die Grundlage für den Unfall hat man bereits beim Ausbau gelegt, denn schon da hat man den eh schon verschlissenen Oberbau weiter ruiniert.
Praktisch gesehen ist es ein Irrsinn, zwei ca.22m lange Brücken mit einem EDK wechseln zu wollen.
Das wär mit einem Autodrehkran problemlos möglich gewesen, zumal die neuen Brücken ja eh über die Straße angeliefert wurden.
Die Gewichtsangabe mit 50t für eine so kleine Brücke halte ich auch für zu hoch. Selbst wenn das stimmt, wär ein Einbau mit ADK auch kein Problem.

Die Bergung des verunfallten Krans wird Monate dauern, liegt der doch in einem Sumpfgebiet oberhalb des Zeidler Bades.
Da muß erstmal eine entsprechende Straße hingebaut werden, damit man den Verunfallten Kran vor Ort zerlegen kann.
Daß man weder für das eine noch das andere Leute hat, versteht sich von selbst.
Und zwei ADK hat man vsl. auch nicht übrig...

Letztendlich hat man noch viel Schwein gehabt, das das Gerät nicht auf ein Haus gestützt ist.

Unfallursache ist übrigens ein Absacken des Oberbaus, was absolut nicht verwundert.

Ich bin übrigens sehr froh, das der Kran nicht übers "Reich" zugeführt wurde, denn da wär bestimmt das Nixdorfer Viadukt eingestüzt.
Er hätte schon nicht durchs Sebnitztal gedurft...
Wäre ich FDL in Nixdorf hätte er von mir keine Ausfahrt auf die Lokalbahn erhalten.
Im Grunde hätte er nie von Rumburk wegfahren dürfen!
Denn alle diese Strecken lassen das vom Oberbau (und Brücken) her nicht zu.

Es ist erschreckend festzustellen, daß man hinsichtlich der Kompetenz in Böhmen schon auf DB Niveau angekommen ist...
Falls die Bergung des Krans in die Kosten-Nutzen Rechnung der Lokalbahn einfließt, dürfte dort am Ostermontag 2018 der letzte Zug gefahren sein...


Nachdenkliche Grüße

U.

von obermuchel - am 27.05.2018 07:35

Die haben sich schon was gedacht ...

... die Verantwortlichen von SCDZ, als sie Aus- und Einbau der Tragwerke mit dem Gottwald GS 150.14 TR ( das ist kein EDK) geplant haben. Schließlich sind die Platzverhältnisse rund um die Brücke im Ort dermaßen beengt, daß man zwei Autodrehkräne nur sehr schwer stellen kann bzw. es wahrscheinlich an der Bewegungsfreiheit zum Heranführen der Tragwerke auf Straßentieflader, Drehen und Einheben fehlt. Bei 217 t Leermasse kommt der Gottwald auf eine Achsfahrmasse von 18,1 t. Mit Geschwindigkeitsbeschränkung und Sonderbedingungen werden die Ingenieure die Zuführung schon verantwortet haben.
Auf einem anderen Blatt stehen die Verhältnisse an der Baustelle selbst. Der Kran kann lt. Datenblatt zwar Radien bis herab auf 90 m befahren, bei maximaler Überhöhung von 16 cm. Das Arbeiten selbst wäre also kein Problem, und der Gottwald ist für ein Bewegen und Einheben von langen Werkstücken vor Kopf geradezu prädestiniert - aber es kommen im Fall Brtniky halt nochmal 50 t Last und die daraus resultierende ungleiche Verteilung der Massen hinzu. Nach meinem laienhaften Verständnis spricht nichts gegen die prinzipielle Verwendung des Geräts unter Sonderbedingungen auf dieser Strecke, aber der Unterbau und Untergrund an eben der Stelle hat nicht mitgespielt. Ein dickes Fragezeichen kann man allerdings hinter die Tatsache setzen, warum nach der Entgleisung beim Ausbau der erneute Einsatz beim Einbau vorgesehen wurde. Wir wissen freilich nicht, was die Verantwortlichen nach dem ersten Vorfall wußten oder nicht wußten ...

Link zum Datenblatt: www.gjw-praha>41-gottwald

Düster würde ich die Zukunft der Strecke deswegen nicht sehen. Die Tragwerke sind für diese eine Brücke gebaut, die wollen verwendet werden. Arbeiten und Gerät sind versichert, deswegen steigen die Baukosten an sich nicht.

Schauen wir einfach mal interessiert zu. Und sind dankbar und froh, daß den Bedienern nichts wirklich Schlimmes geschehen ist.

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 27.05.2018 08:30

Re: Die haben sich schon was gedacht ...

Eben nichts!

Als hätte ich schon auf Joachims erhobenen Zeigefinger gewartet...
Zumal in der 18t Rechnung das Gewicht der Brücke fehlt!

Ich geh mal stark davon aus, daß ein Gleislegekran auch ein Eisenbahndrehkran ist, aber eben ein spezieller. Frage diesbezüglich mal einen Fachmann von DB Projektbau.

Es geht in diesem Fall jedoch um die maßlos überschrittene Meterlast!!!

Sicher tat die angehangene Brücke ihr übriges, denn dann war diese doppelt so hoch, wie erlaubt!!!

Und Ihre Weltfremdheit kommt auch bei der Versicherung zum tragen, denn jetzt schaut gerade der Versicherer ganz genau hin, ob da alle Vorschriften eingehalten wurden.
Gerade bei Mißachtung von Vorschriften legt man sich da ganz schnell quer...
Und auch eine neuerliche Planung für einen Straßeneinbau kostet natürlich nichts extra...

Was alles mit einem ADK möglich ist, zeigt diese Bilderstrecke.

[www.k-report.net]

Sicher ist das in Zeidler ein Spezialfall, hätte aber auch von der Straßenseite gelöst werden können. Klar sollte man hier nicht den billigsten nehmen, sondern einen der entsprechende Referenzen vorweisen kann.
Letztendlich werden die Brücken wohl auch so eingebaut, nur das hätte man gleich so machen müssen.
Abgeladen hat die 2.Brücke (die noch in Zeidler am Bhf steht) ein! ganz normaler ADK.

Bin mir ziemlich sicher, daß es keine weiteren Experimente mit EDKs oder ähnlich gearteten schienengebundenen Fahrzeugen geben wird.


Gruß

U.

von obermuchel - am 27.05.2018 09:41

Was haben persönliche Auseinandersetzungen damit zu tun?

Werter Herr "obermuchel",

wie wäre es, wenn bei Auseinandersetzungen über Sachthemen persönliche Betitelungen a la "Ihre Weltfremdheit" unterbleiben würden? Wäre das Tippen des Beitrags dann vielleicht ohne Frustabbau oder wie muß ich das sehen? Es ist jedenfalls absolut unnötig, besonders, wenn im Beitrag erst mit Vornamen gearbeitet wird und dann eine Sie-Form kommt.

Dieser Pfad ist übrigens nicht die einzige Stelle, an der Sie in kurzer Zeit an die selbe Person ihre feindliche Gesinnung zum Ausdruck bringen. So was wie vergnatzte Grüße können Sie auch gleich bleiben lassen, solche Grüße braucht niemand.


Hat jemand eine Friedenspfeife oder einen Runden Tisch?
217 055

von 217 055 - am 27.05.2018 11:21

Re: Die haben sich schon was gedacht ...

Aus meiner Sicht gut erklärt, Joachim.

Ich sehe auch kein so großes Problem, mit dem Kran die Strecke zu befahren um ihn an die Baustelle zu bekommen, obwohl die Achslast überschritten wird. Auch sollte man nicht den Fehler machen, den ersten Unfall (Entgleisung beim Ausheben) und den Unfall jetzt in einen Topf zu werfen. Das sind zwei unterschiedliche Dinge, an verschiedenen Stellen passiert (beim Ausheben östlich der Brücke, jetzt westlich an der von Niels markierten Stelle).
Verwunderlich ist allenfalls, dass es bei einem Kran dieser Größe keine Überwachung gibt, die eine Radentlastung oder andere kritische Werte anzeigt und warnt, bevor es zum Unglück kommt.


*Spekulationsmodus an*
Ich vermute, dass die auf den Bildern zu sehende Gleisabsenkung im Wesentlichen erst dadurch entstanden ist, dass der Kran kurzzeitig nur noch einseitigen Schienenkontakt hatte, bevor er endgültig abstürzte. Denn in diesem Moment drücken die 217 t des Krans und die 50 t der Brücke (zusammen 267 t, Radsatzlast 22,25 t) nicht mehr gleichmäßig auf beide Schienen, sondern nur noch auf eine. Unter diesem Gesichtspunkt ist es eigentlich verwunderlich, wie wenig das Gleis eingedrückt wurde...

Hauptursächlich dürfte die schwierige Streckenführung an dieser Stelle sein (leichtes Gefälle gen Brückenbaustelle, enger Linksbogen mit Überhöhung), dazu die im Vergleich zur alten Brücke deutlich massivere und somit schwerere neue Bauform. Das Heranrollen an die Baustelle führte meiner Meinung nach dazu, dass der Schwerpunkt des Krans sehr weit nach Bogeninnen wanderte. In gewissen Grenzen wäre das wahrscheinlich zu verkraften, aber hier ist er zu weit gewandert, neben das Gleis. Ergebnis: Der Kran kippt, es kommt zur Katastrophe.
*Spekulationsmodus aus*



Interessanter Weise scheint es bei der Demontage der alten Brücke keine (sichtbaren) Probleme gegeben zu haben. Man musste ja die gleiche Stelle passieren und es ist somit sehr wahrscheinlich, dass man - hätte es Auffälligkeiten gegeben - nicht auf die verrückte Idee gekommen wäre um es mit der neuen, schwereren Brücke nochmal dortlang zu probieren.


Zum Thema Autokran: Theoretisch mag es vielleicht gehen, die Brückenteile per Autokran einzusetzen. Praktisch habe ich aber meine Bedenken, dass man einen entsprechend großen Kran an der Baustelle positioniert bekäme. Mit der entsprechenden Abstützung wird auch ein Autodrehkran ziemlich breit. Und dann müsste man auch noch die neuen, recht breite Brückenteile an die Baustelle bekommen. Das dürfte dann fast ein Ding der Unmöglichkeit werden. Alternative wäre somit eigentlich nur die Anlieferung in Einzelteilen und der Zusammenbau vor Ort. Warum man sich für die letztlich gewählte Variante entschieden hat, wissen andere.
Und ja, der zweite Brückenteil ist am Haltepunkt per Autokran entladen worden. Das dies geht, hat sicher auch niemand bezweifelt. Was ich allerdings aus den K-Report-Meldungen lese, ist dass man "zwei Liebherr" benötigt hat. Man korrigiere mich, wenn ich da falsch liege. Natürlich hätte es auch einer alleine geschafft, aber der hätte eben wieder eine ganze Nummer größer sein müssen...


Interessant wird auf jeden Fall die Bergung: ohne schwere Technik wird's nicht gehen. Aber die muss an die Unglücksstelle auch irgendwie rankommen...


Bleibt nur noch eins: Blos gut, dass niemand dabei sein Leben verloren hat. Den beiden betroffenen Arbeitern wünsche ich eine baldige und vollständige Genesung. Alles andere wird sich finden.

von T47 007 - am 27.05.2018 12:40

ČD gibt Streckensperrung bis 10.8. an

[www.cd.cz]

von wxdf - am 02.06.2018 19:32

Re: Die haben sich schon was gedacht ...

Zitat
Joachim Piephans
Schauen wir einfach mal interessiert zu.


Habe ich heute Nachmittag getan und bin zumindest für die Bergung des Krans und des Brückenteils nicht mehr ganz hoffnungslos. Sicher sind die Wiesen unterhalb der Unglücksstelle relativ feucht, aber das sollte man in den Griff bekommen. Das erwähnte "Sumpfgebiet" ist wohl eher nördlich des Bahndamms zu finden. Hier behindert eben dieser Bahndamm die Entwässerung. Es werden auch drei-vier alte Bäume weichen müssen, aber immerhin stehen keine Häuser oder ähnlich unverrückbaren Dinge im Wege.
Nach dem "Katastrophentourismus" folgte noch ein Besuch bei "U Krkovičky". Sehr zur Nachahmung zu empfehlen! Wir wollten schon fast eine Umbenennung auf "Restaurant zum umgestürzten Kran" vorschlagen. ;-)

Übrigens: Der knallharten Ferndiagnose aus deutschen Landen was die zuständigen Eisenbahner/Ingenieure/Bauarbeiter/etc. alles "falsch" gemacht haben schließe auch ich mich nicht an.

von Niels K. - am 02.06.2018 20:35

Re: Es geht um die Zuführung zur Baustelle

Zitat
obermuchel
Wäre ich FDL in Nixdorf hätte er von mir keine Ausfahrt auf die Lokalbahn erhalten.
Nachdenkliche Grüße


Nachdenkliche Anmerkung eines "ESTW-Fahrdienstleiter": Nach deutschen Betriebsvorschriften ist es nicht Aufgabe und Zuständigkeit eines Fdl die Einschätzung über die "Machbarkeit" eines solchen Transports/Zuges zu übernehmen. Dafür gibt es genügend Abteilungen die sich mit Rad- und Meterlasten, LÜ-Profilen, Traktionsleistungen und Ähnlichem befassen.
Dies mag vielleicht bei der tschechischen Bahn ganz anders sein, ein gewisser Zweifel daran bleibt aber bei mir bestehen.
Liegt ein gültiger Fahrplan vor und die darin fixierten Bedingungen sind erfüllt bekommt die Fuhre grünes Licht. Das hielt ich auf der Alttechnik zu DR-Zeiten so und das bleibt auch heute meine Linie mit der ich nun seit rund dreißig Jahren unfallfrei agiere.

von Niels K. - am 02.06.2018 21:08

Re: Die haben sich schon was gedacht ...

Zitat
Niels K.
"U Krkovičky"


Wußte gar nicht, daß Brtniky das böhmische Pirna ist ... ;-)

(Letzteres nennt sich "Tor zur sächsischen Schweiz", Brtniky auf der Seite der Gaststätte "brána do Českého Švýcarska")

von AAW - am 02.06.2018 21:52

Neues von der Baustelle

[www.ceskatelevize.cz]

Zunächst will man durch eine Röntgenanalyse untersuchen, inwieweit die Brückenkonstruktion durch den Sturz beschädigt wurde.
Es wurde ein Schaden von ca. 40 Mio Kronen verursacht.
In dem Video macht ein Bauarbeiter die Aussage "Der Kran samt Brückenkonstruktion war wohl zu schwer, und das haben die Gleise nicht vertragen".
Was mit dem umgestürzten Kran wird, ist noch offen.

von wxdf - am 10.06.2018 07:46
Irgendetwas passt hier nicht

Zumindest die SZ vemeldet Schneller nach Schönlinde

Waren da Heinzelmännchen am Werk oder fliegt der Zug über die fehlende Brücke?

Schönen Abend noch

René

von Zs 4 - am 13.06.2018 20:15

Re:

Pressemeldung halt. Der Artikel beschreibt doch "nur" den seit 10.6. gültigen Fahrplan. Die Unterbrechung hat man entweder noch nicht zur Kenntnis genommen - man vermarktet den Verkehr, muß ihn aber selbst nicht alltäglich benutzen - oder geflissentlich "übersehen" - in der Hoffnung, es wird schon schnell wieder am Beginn der Hauptsaison.

Schade ist wirklich die Verkehrsbeschränkung auf die warmen Monate. Ein Nationalpark bräuchte ganzjährigen nachhaltigen Verkehr. Es scheint, der kraj sieht seine im Prinzip lobenswerten T-Strecken gleich wieder ideologisch-einheitlich.

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 13.06.2018 22:18
Die Korrektur wurde von Seiten der SZ auch schon publiziert
[www.sz-online.de]

Interessant ist die Tatsache das trotz des Mißgeschicks schon wieder an der Brücke gewerkelt wird. Von einem Güterwagen (Flachwagen) wurden Eisenträger auf das nördliche Brückenteil verlegt. Eine Hilfsbrücke? So soll der Betrieb wieder mitte August aufgenommen werden? Die schaffen das :cheers:

von earlywood - am 14.06.2018 16:03

K-Report meldet: Gottwald wird vor Ort verschrottet

[www.k-report.net]

Ferner soll von Panský her ein Kran der Firma Strabag eine Brücke einsetzen und danach ein Brückenprovisorium, das bis September dort bleiben soll.





von wxdf - am 21.06.2018 16:28
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