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Informationen zum Thema:
Forum:
Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
astihome , Oszillatormann, Elektronikbastler, carkiller08, broadcaster

Festinduktivität

Startbeitrag von astihome am 08.02.2012 15:02

Hallo!

Hab mal eine kleine Frage zu Festinduktivitäten. Ich habe folgenden Schaltplan erfolgreich nachgebaut und getestet. Ich habe für die Spule eine Festinduktivität (100nH) eingelötet, weil ich dachte das die "Frequenzeinstellungsspielchen" etwas genauer funktioniert...hat es auch. Nur leider habe ich festgestellt das die Reichweite ziemlich bescheiden ist. Komme grad mal ein paar Meter und wenn eine Tür oder andere Barrieren dazwischenstehen geht nach maximal 6 m nichts mehr. Das irritert mich weil, eine andere Schaltung (ganz einfacher FM Transmitter, 10 Bauteile) locker 50 Meter weit kommt ohne mit der Wimper zu zucken. Habe noch ein Lambda/2 Draht (ca. 70 cm) angelötet, weil vorher die Reichweite noch kürzer war. Spannung ist schon bei 12V, sollte eigentlich auch mit 9 Volt gehen!? Hat jemand Erfahrung mit Festinduktivitäten? Spielt es eine Rolle wie diese kleinen Spulis eingelötet werden (liegend, stehend)? Oder doch wieder zurück zur guten alten Wickelspule...!?



Danke im Vorraus

Antworten:

Mach mal ein Foto von deiner Festinkuktivität.
Ich vermute, die ist garnicht wirklich 100nH sondern hat viel mehr, und dann ist die Grundwelle deines Oszillators viel tiefer, z.B. 50 oder 20MHZ. Dann empfängst du nämlich im UKW-Band nur Oberwellen davon, die bekanntlich viel schwächer sind als wahre Oszillatorfrequenz.
Es ist nur eine Möglichkeit, deshalb Foto des Oszillatorkreises her.

Gruss
Broadcaster

von broadcaster - am 08.02.2012 15:08
Hi!

Also ich hab die L-Spulis bei R.iche.t bestellt und bin davon ausgegangen, das der Tüteninhalt mit den angegebenen Werten übereinstimmt.
Die Ringe sind Braun(Rotbraun)-Schwarz-Silber. ich denke man kann es erkennen. Hier die Bilder:



Wie kann ich denn erkennen, ob ich tatsächlich auf einer Oberwelle sende?
Hab leider kein Frequenzzähler. Nochwas...wenn ich die richtige Frequenz im Radio eingestellt habe ercheint die "Tuned" Anzeige. Das geht doch bei Oberwellen nicht oder!?

von astihome - am 08.02.2012 15:40
Und wo ist die Antenne angeschlossen ? Am Kollektor von T3 ?

Viel Reichweite und Stabilität wird das Ding aber nicht haben, wenn die Antenne direkt am Oszillator hängt und dieser mir R8=1kOhm auf "Sparflamme" läuft.
Für die Versorgung einer Wohnung sollte es aber eben noch reichen.

An der Lock-Anzeige lässt sich nicht erkennen , ob es sich um eine Oberwelle handelt.

von carkiller08 - am 08.02.2012 19:59
@carkiller

Die "Antenne" ist am Punkt "f" der Spule angelötet. Das mit R8 runtersetzen wäre noch eine Idee. Mein anderer Einfachst-Sender hat aber die gleichen Werte (ab 10k Poti) und ich komme recht weit. Nunja, da habe ich eine Spule gewickelt und da ist kein Draht angelötet, trotzdem hohe Reichweite. Vielleicht liegt es an der Materialbeschaffenheit von diesen Festinduktivitäten. Ich werde mal eine Spule wickeln und anlöten.

von astihome - am 08.02.2012 20:10
Hi,

du hast die Antenne an der falschen Stelle angelötet.

Verbinde sie mal über einen kleinen Koppel C (4,7 bis 10pF was gerade in der Bastelkiste liegt) entweder am Kollektor von T3 oder (besser) am Emmiter von T3 mit der Schaltung... das sollte einiges an Reichweite bringen, die Spule scheint so weit in Ordnung zu sein.

Beachte aber, das diese einfachst Sender zwar funktionieren, jedoch eine Menge Oberwellen erzeugen!
ukw Sender für solche Zwecke heutzutage selber zu bauen rendtiert sich kaum noch (50-100m Reichweite) hier würde ich eher einen FM transmitter kaufen, und eine externe Antenne anschliessen ist dann auch von der Frequenzstabilität um Welten besser.

von Elektronikbastler - am 09.02.2012 11:07
@Elektronikbastler

Im Schaltplan war die Wurfantenne eigentlich auch direkt oberhalb an der Spule befestigt...Naja ich hab deinen Rat mal befolgt mit folgenden Ergebnissen: Koppenkondi (10pf) am Kollektor -> Verbesserte Reichweite, Wurfantenne an Koppelkondi angelötet -> Ging fast garnicht. Scheinbar verändert das Stück Draht den Sendebereich!? Ich werde bei Gelegenheit noch mal den R8 verkleinern.

Das mit den Oberwellen ist mir klar. Die Funktionstest sind meist 1 - 4 Minuten. Ich wollt ja auch keinen einsatzfähigen FM Transmitter bauen. Mir gehts lediglich ums lernen, verstehen und Spaß am Hobby.

von astihome - am 09.02.2012 14:43
Deine Festinduktivität ist schön kompakt und sicher viel kleiner als eine selbstgewickelte Silberdrahtspule. Deshalb ist auch das Streufeld schön klein und deshalb funkts ohne Antenne nicht sehr weit. Laut Schaltbild gehört die Antenne an eine Spulenanzapfung, das ist hier sicher nach der ersten Windung von vielleicht fünfen.Die Silberdrahtspule ist damit nicht nur Oszillatorspule sondern gleichzeitig ein Spartrafo zur Anpassung der niederohmigen Antenne. Du hast deine Antenne aber an +12V angelötet (jedenfalls ungefähr, bist ja noch zwei cm von den roten WIMAs entfernt) und nicht an einen Anzapfpunkt. Du versuchst also 12V zu senden und nicht die HF. Das geht nicht ganz so toll...

Gruß,
Oszillatormann

von Oszillatormann - am 10.02.2012 14:59
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