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Senderbau und HF Technik
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vor 4 Jahren, 10 Monaten
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astihome, radio100, Power-FM ne, Oszillatormann, Power-FM nE, carkiller08

PLL Bastelei - Sinus TTL/Rechteck Wandler

Startbeitrag von astihome am 09.01.2013 11:17

Hallo!

Ich beschäftige mich gerade mit dem Bau von PLL Schaltungen. Jetzt bin ich an einem Punkt gekommen, wo ich nicht mehr so richtig weiter weiss. Ich wollte ein per Quartz erzeugtes Sinussignal (6 Mhz) in ein ordentliches Rechteck/TTL Signal wandeln um damit einen 4046 zu füttern. Habe es mit mit den ICs 4001, 4011 und 4093 probiert. Habe Schaltungsbeispiele ergoogelt...Leider kriege ich es nicht hin, es kommt immer nur ein Sinus raus. Gibt es noch andere Möglichkeiten mit "Bordmitteln" sowas zu konstruieren? Oder sollte ich mir doch spezielle ICs anschaffen, wie beispielsweise den MAX309 von Maxim? Eine Beispielschaltung wäre toll. Danke im Vorraus.

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Wenn die 4000er mit 5V betrieben werden, sind sie bei 6MHz zu langsam. Bei niedrigeren Frequenzen würde es mit dem 4093 klappen. Ein schnellerer 74HC14 (hex inverting schmitt trigger) sollte gehen, wenn die Betriebsspannung unter 7V bleibt.

Hinsichtlich der Singnalzuführung beim 4046 / 74HC4046 empfehle ich mal einen Blich in
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/pll4046.htm
,da es hinsichtlich der Pegel-Verhältnisse einiges zu beachten gibt.

von carkiller08 - am 09.01.2013 18:13
@Oszillatormann
Du meinst also Sinus geht auch? Dieser muss aber erst durch einen 4040 um ihn runterzuteilen, danach geht das Signal in den 4046. Wie hast du das bisher gemacht? Hat man bei Sinus nicht das Problem des "Nicht-Rastens"? Ich denke saubere digitale (Rechteck) Signale sollten hier schon Verwendung finden. Ich probier mal etwas rum.

von astihome - am 10.01.2013 08:29
Ich habe meinen letzten Bastel-Stereocoder auch mit einem Sinusoszillator betrieben (der die entsprechenden Teiler speist), die Schaltrechtecke am Flip-Flop bzw. den Eingängen des Schalters sind auch absolut sauber, ziemlich steilflankig und haben exakt die Soll-Frequenz.
Ohne dass ich da irgendwelche Maßnahmen zur Impulsumformung eingebaut habe.
Ist zwar ein anderer Frequenzbereich, aber auch da geht es schon so.

von Power-FM ne - am 10.01.2013 18:57
Guten Abend @all!

Ich habe nun einen 7,2 Mhz Quarz bekommen und habe eine Schaltung nach DIESER Vorlage weitestgehend aufgebaut. Allerdings nicht mit einem normalen Attiny/Atmega PIC sondern mit einem Picaxe 20X2. Vielleicht kennt einer diese kleinen "Tierchen". Angeschlossen ist bereits ein Display und eine Tasteneingabe um die Frequenz festzulegen. Bis hierhin funktioniert alles bestens. Nun zum eigentlichen Problem. Ich habe alle Pins (CE, CLK, DATA) korrekt verbunden und habe einen Datensatz mittels "shiftout" rübergeschoben. Allerdings habe ich keine Reaktion seitens des Senders erhalten...also er regelt nicht auf die eingestellte Frequenz ein. Wenn ich das Netzteil einschalte, habe ich eine stabile Frequenz bei 92,00 Mhz...!? Wenn ich bei VCO out messe, reguliert er die Spannung, nach dem Einschalten des Netzteils bis auf 12 Volt hoch. Ist das Normal? Zu meinen Fragen: Wie muss ich die 24 bit rüberschieben (aktuell > LSBFirst, Low), sodass er auch die Frequenz einstellt? Wo kann man Fehler machen?
Ich habe das Gefühl, das der LM7001 die Bitfolge nicht korrekt erhält.

Hie noch der Quellcode:

Symbol cntvar = w0

Symbol Komma = ","

Symbol DataRef = %00110000 ' R0,R1,R2,S - Referenzteiler: 7,2 Mhz / Schrittweite 50 Khz = 144 - Statusbit
Symbol DataPLL = %00000000 ' T0,T1,B0,B1,B2,TB

Symbol N_Teil = w7
Symbol R_Teil = b16
Symbol Z_Teil = b17

Symbol readvar = b18
Symbol counter = b19
Symbol LO_SW = b20

'Display
Symbol EN = C.0
Symbol RS = C.1

'Data Pic -> Lm7001
Symbol LM_DA = C.4
Symbol LM_CL = C.3
Symbol LM_EN = C.2

Setfreq m8

eeprom 0,(" Mhz OPEN")
eeprom 10,(" Mhz LOCK")

LO_SW = "0"
low LM_EN

gosub init_LCD

main:

gosub checkButton
gosub showText

goto main

init_LCD:

dirsB = 255
low RS

pinsB = %00000110 : pulsout EN,10 'Entry Mode Set
pinsB = %00001100 : pulsout EN,10 'Display ein/aus
pinsB = %00111011 : pulsout EN,10 'Function Set
pinsB = %00000001 : pulsout EN,10 'Display löschen

return

checkButton:

'Buttons auf Eingabe prüfen

if cntvar < 870 then
cntvar = 1080
endif

if cntvar > 1080 then
cntvar = 870
endif

if PinC.6 = 1 then
LO_SW = "0"
inc cntvar
pause 100
endif

if PinC.7 = 1 then
LO_SW = "0"
dec cntvar
pause 100
endif

'24 bit an LM7001 senden
'Senden Anfang

if PinC.5 = 1 then

LO_SW= 1
N_Teil = cntvar*10/50*10
R_Teil = DataRef
Z_Teil = DataPLL

high LM_EN
shiftout LM_CL,LM_DA,0,(N_Teil/14,Z_Teil/6,R_Teil/4)
low LM_EN

pause 200

'Testausgabe auf Display

'low RS
'pinsB = 192 : pulsout EN,10
'high RS

'bintoascii w7, b9, b10, b11, b12, b13

'pinsB = b9 : pulsout EN,10
'pinsB = b10 : pulsout EN,10
'pinsB = b11 : pulsout EN,10
'pinsB = b12 : pulsout EN,10
'pinsB = b13 : pulsout EN,10

'wait 10

goto main

endif

'Senden Ende

return

showText:
low RS
pinsB = 128 : pulsout EN,10
high RS

for counter = 0 to 15
lookup counter,("Radio Homecast "),readvar
pinsB = readvar
pulsout EN,10
next counter

low RS
pinsB = 192 : pulsout EN,10
high RS

bintoascii cntvar, b3, b4, b5, b6, b7

if b4 = "1" then
'4 Stellige Anzeige
pinsB = b4
pulsout EN,10
else
'Leerzeichen, erste Stelle
pinsB = %11111110
pulsout EN,10
endif

pinsB = b5 : pulsout EN,10
pinsB = b6 : pulsout EN,10
pinsB = Komma : pulsout EN,10
pinsB = b7 : pulsout EN,10

if LO_SW = "0" then
for counter = 0 to 10
read counter,readvar
pinsB = readvar
pulsout EN,10
next counter
else
for counter = 10 to 19
read counter,readvar
pinsB = readvar
pulsout EN,10
next counter
endif



return

Wäre toll wenn mir jemand zeitnah helfen könnte! Danke im Vorraus

von astihome - am 03.02.2013 19:16
Hallo!

@radio100
Danke für den Link, es sind viele tolle Informationen dabei. Leider habe ich nicht die Möglichkeit den Datenausgang von Shiftout, per DSO zu speichern und anzuschauen. Besitze nur ein analoges Oszi. Muss mir vielleicht ein RS232 TTL Wandler bauen, damit ich mir alles auf dem PC anschauen kann.

Ich habe folgenden Code nach dem Beispiellink eingebaut und getestet, leider ohne Erfolg. Kann es sein, das der Shiftout Befehl bei Picaxe anders funktioniert, als bei Attiny, Atmega ??? Bei mir kann ich nämlich maximal 16 bit gleichzeit (in einer WORD-Variable) rausschieben, der Rest wird mit Kommas getrennt, kann das die Ursache sein? Hier mal folgender Codeausschnitt:

###

high LM_EN
pauseus 2
shiftout LM_CL,LM_DA,0,(%00000001,%11100000,%00000011) '96 Mhz ???
pauseus 2
low LM_EN

###

Könnte mir jemand helfen, bin fast am Verzweifeln!
Dank im Vorraus.

von astihome - am 05.02.2013 09:45
Hi,

was genau macht denn dieser Shiftout Befehl und was ist das für eine Programmiersprache?
Wielange werden die Bits gehalten? (Bei Shiftout)
Schreib mir eine Email und ich lasse Dir den Quellcode für den ATtiny2313 zukommen (ist aber C :-))
Warum verwendest Du nicht einfach unser Hex-File? Das hat doch funktioniert !? Oder gibt es da ein Problem ? Dann immer her mit dem Bug, das wir ihn beheben können!

Gruß
radio100

von radio100 - am 05.02.2013 16:08
Hallo!

Ich arbeite mit den kleinen Picaxe Bausteinen von DIESER WEBSITE. Der Editor heißt "Picaxe Programming Editor (Windows), LinAXEpad (Linux)". Es wird dort in einem BASIC Dialekt programmiert, also recht simpel wenn man mit QBasic,GWBasic umgehen kann. Allerdings gibt es Einschränkungen bei der Geschwindigkeit, da diese kleinen Krabbeltierchen ein komplettes "Betriebssystem" enthalten. Es hat also wenig mit Attiny,Atmega & Co gemeinsam. Ich werd mich aber wohl damit beschäftigen müssen, glaub ich :xcool:

Wieso fragst du was Shiftout macht?...Die Bits werden da eben "raus geschoben", je nachdem wie man festlegt wie er das machen soll. In meinem Fall ist/war die Einstellung (LSB_First, Idle low - Niedrigstes Bit zuerst, Taktleitung auf low Pegel) aktuell. Den Befehl kann man doch nehmen, für einen Dreileiter Bus, Oder? So hätten die Daten auch rausgehen müssen, wie im Beispiel oben. Aber leider ... :?: ! Ich werd nochmal die Hardware testen. Mit dem Oszi hab schonmal getestet ob alles schwingt (Quarz, FMin, VCO), da ist alles Okay! Mit dem Programmeditor können leider keine HEX-Files eingelesen werden. Ich werd noch ein bisschen rumprobieren...Ich dachte eben, es geht mit dem Picaxe auch ohne grossen Aufwand und ohne C lernen zu müssen. Scheinbar komme ich da wohl nicht drumrum.

von astihome - am 05.02.2013 16:44
Der LM7001 braucht eine gewisse Zeit, um die Bits abzuspeichern. Wieviele us hällt denn dieser shiftout-Befehlt die Bits an?
Wenn der das nicht lange genug tut, dann kommt schon das nächste Bit, bevor der LM7001 das vorherige eingelesen hat.
Genaueres findest Du dazu auch im Datenblatt vom LM7001.

Gruß
radio100
PS: Wenn Du das hier durch hast: http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial dann willst Du gar kein Basic mehr :-)

von radio100 - am 05.02.2013 17:36
@radio100

Hab mir schon ein AVR Starterkit bestellt...Vielleicht kriege ich es noch hin :) ! Eine Frage bleibt aber noch übrig. Ein Bustakt ist laut LM7001 Datenblatt ja insgesamt 3 µs lang, das wären ca. 300 Khz. Bei meinem shiftout kann man keinen Delay (Ist das die Vorhaltezeit?) einstellen. Ich gehe mal davon aus, das ich tatsächlich ein Timingproblem habe. Der LM7001 kann von meinem Picaxe nicht so schnell lesen. Hab leider auch keine brauchbare Möglichkeit gefunden etwas einzustellen. Ein Attiny wirds hoffentlich richten...!

von astihome - am 06.02.2013 17:20
Hallo,

ja mit solchen "Baukastensets" (wie z.B. auch diesem Arduino) kommt man zwar schnell und ohne viel theoretisches Wissen ans Ziel, aber leider kann man damit wenig individuelle Sachen machen.
(Soll nicht hießen, das diese fertig-Systeme alle schlecht sind, nur sobald es etwas "speziell" wird, versagen sie.)

Mit einem "nackten" AVR/PIC kannst Du die Hardware komplett ausreizen und sehr spezielle Dinge realisieren, was mit so einem picaxe wahrscheinlich nicht geht.

Bei Fragen zur Programmierung helfe ich gerne jederzeit weiter, sofern ich helfen kann (Assembler ist jetzt auch nicht so mein Ding, und so sehr große Projekte hatte ich dann selber auch noch nie, bei C sollte es aber möglich sein :xcool: )

Gruß
radio100

von radio100 - am 06.02.2013 18:17
Hallo!

Ich hab nun mal wieder ein bisschen rumprobiert und getestet. Da ich nun meinen AVR Chip Attiny2313 erfolgreich programmieren konnte, war es mir auch möglich eine neue Testschaltung aufzubauen...Das Ansprechen des LM 7001 will aber einfach nicht funktionieren. Habe folgenden Code in Bascom erstellt:

$regfile = "Attiny2313.dat"
$prog &HFF , &H64 , &HDF , &HFF ' generated. Take care that the chip supports all fuse bytes.
$crystal = 1000000

Ddra = &B00000000
Ddrd = &B11111100

Lm_da Alias Portd.2
Lm_cl Alias Portd.3
Lm_en Alias Portd.4


Dim Freq As Long


Freq = &B00000001111000000000001100000000

von astihome - am 23.02.2013 15:23
@radio100

Aha...Sollte ich mal probieren...Statt 32 bit nur 24 bit eintragen. Dem Shiftout Befehl kann man ja mitteilen wieviel Bits er aus dem Datensatz entnehmen soll.

->> Shiftout Lm_da , Lm_cl , Freq , 2 , 24 , 2000

Ich schau mir die Übertragung EN,CL,DA gerade mit einem einfachen Logikanalyzer per LPT Port an. Cooles Ding, würd ich weiterempfehlen :) Bin da grad am schauen ob vom Timing her alles passt. Mit C kenn ich mich leider nicht aus. Ich arbeite grad mit BASCOM, reicht ja auch erstmal. Ich hab aber immer noch Probleme mit LSB und MSB. Wie wird denn eigentlich festgelegt wo LSB anfängt, MSB endet und umgedreht. Wenn man Dezimalzahlen in Binär anzeigen lässt muss man diese von hinten lesen usw. Ist ein bisschen verwirrend. Kennst du eine Seite wo sowas anschaulich erklärt wird?

von astihome - am 23.02.2013 21:49
Hallo,

bzgl. MSB und LSB: http://de.wikipedia.org/wiki/Bitwertigkeit
Hoffe, das hilft Dir weiter.
In dem Link zu einem Betrag aus einem anderen Thread, den ich Dir weiter oben gegeben habe, sieht Du aber auf dem Oszi, wie die Bits übertragen werden müssen.
So wie es da zu sehen ist, hat es bei mir funktioniert.

Was bedeuten die anderen Zahlen (2 und 2000) bei dem Shiftout-Befehl?
Mit BASCOM kenne ich mich leider nur sehr wenig aus.

Was sagt denn der Logikanalyser?


Gruß
radio100

von radio100 - am 24.02.2013 14:46
Hi@radio100

So habe jetzt mal ein paar Bildchen gemacht, damit du dir/ihr euch eine Vorstellungen machen könnt was ich hier gebaut habe. Zunächst einmal eine Antwort auf deine Frage:

Zitat

Was bedeuten die anderen Zahlen (2 und 2000) bei dem Shiftout-Befehl?


Die Antwort findest du HIER

Hier mal ein Bild vom Logicanalyzer. Folgende Bitfolge soll übertragen werden:

000011100001000011100011 => ergibt 108 Mhz bei ca 4,8 Volt Tuningspannung (habs per Spannungsregler nachgemessen!)

Die Übertragung:


1 = CE
2 = Takt
3 = Daten


Meine Schaltung:


So und nun zu den Fakten. Daten werden korrekt über den ISP Programmer in den Attiny2313 übertragen. Wenn ich nun den Taster am Attiny betätige, werden die Daten in den LM7001 rübergeschoben (zumindest gehe ich im Moment davon aus). Jedoch tut sich aber nichts in der Frequenzänderung. die PLL regelt sich bei ungefähr 93,50 oder 93,80 Mhz ein. Wahrscheinlich ist dies die niedrigste Regelspannung oder er hat noch keine Anweisung was er machen soll. Beim einschalten der Spannungsversorgung tut er dies ebenfalls. Ich habe auch per Oszi den Quarz, sowie den Sync Ausgang gecheckt. Dort scheint alles in Ordnung zu sein. Ich wollte an PD1 vom LM7001 die Spannung messen...da kam aber keine Anzeige...Kann der Ausgang defekt sein???
An den Timing Einstellungen des Shiftout Befehls habe ich auch schon rumprobiert. Leider auch ohne Erfolg. Die Eingangsspannung an FMin beträgt laut Oszi 4Vpp. Wie muss ich den Low-Pass Filter dimensionieren, damit es passt? Ich habe es im Moment so wie auf Seite 7 im Datenblatt aufgebaut. Jedoch war ich mir bei den Transistoren nicht ganz sicher welcher am besten funktioniert, deshalb ein Fragezeichen an der Grafik. Was kann ich noch tun/checken bzw. wo kann ich noch nach Fehler suchen!? Achja...es ist alles auf einem Steckbrett aufgebaut...Alle bisherigen Aufbauten die auch mit Frequenzen zu tun hatten, liefen aber einwandfrei...nur die PLL mag mich nicht :-(

von astihome - am 25.02.2013 15:45
Hallo,

ja, ich meine auch was anderes: Wenn bei Dir zwei '1' in folge kommen, dann geht dazwischen die Datenleitung nicht auf low.
Die Frage ist aber, ob das überhaupt einen Einfluss auf den LM7001 hat.
Eigentlich sollte der das ja garnicht merken.

Ja, die Schreibrichtung sollte passen.
Wie genau kannst Du denn die Zeit auf der Zeitachse ablesen?
Kannst Du erkennen/messen, ob das Timing passt?
Vielleicht passen einfach die Zeiten nicht.

Gruß
radio100

von radio100 - am 26.02.2013 18:13
Hi,

Das mit dem High und Low bei DATA sollte jetzt nicht unbedingt die Fehlerquelle sein, denke ich. Vielleicht stellt Digitrace zwei einsen als komplettes high dar, weil es entweder irrelevant ist oder es programmtechnisch nicht machbar war. Auf jedenfall sollte es richtig erkannt werden. Ich werde mir mal ein 8 bit LED Schieberegister mit dem 4094 bauen, um zu schauen, ob der Shifout Befehl ordentlich funktioniert. Die Zeitachse ist eher "Naja", man kann auch Marker setzen aber obs stimmt kann ich nicht beurteilen. Im Moment ist der Takt auf 2ms (2000) eingestellt. Die Timingeinstellungen habe ich schon probiert. Einmal sehr langsam 20ms und einmal nach Datenblatt (ca. 3 - 5µS) Ich werde mal die Ausgänge Bo1,Bo2,Bo3 mit dem Oszi checken, vielleicht geben die ja Aufschluss.
Könnte mir jemand ein funktionierendes Programm mit festgelegter Frequenz und Taster in C programmieren und zusenden? Vielleicht liegt es ja an Bascom...

von astihome - am 27.02.2013 08:08
Ich habe nun die PLL auf eine Platine gelötet und zwar nach diesem Layout http://senderbau.egyptportal.ch/pll-lm7001.htm - Leider funktioniert es trotzdem nicht, trotz 1:1 Umsetzung, den Attiny habe ich mit AVRDude erfolgreich geflasht ... Kann es am Sender liegen? Ich habe auch versucht an mehreren Stellen das Signal abzunehmen ... Ging auch nicht. Was nun ? Welche Sender benutzt ihr mit dieser PLL erfolgreich?

von astihome - am 12.03.2013 16:24
Siehe ein paar Themen tiefer: http://20469.foren.mysnip.de/read.php?15777,1313513,page=9 insbesondere die letzten Beiträge. Ein paar kleine Änderungen an der Platine musste ich noch vornehmen, damit es zuverlässig lief, wenn ich mal wieder zuhause bin (dauert bestimmt einen Monat) übernehme ich die Änderungen in das Layout.

Die PLL als Einzelplatine habe ich noch nicht gebaut, die Platine liegt aber schon fertig geätzt vor, baue ich also auch noch mal. Ich habe den AVR allerdings nicht selbst programmiert (das hat radio100 für mich übernommen).
BTW @ Radio100
Kannst du mir (gegen Kostenerstattung) noch mal 2 oder 3 AVRs für diese PLL programmieren (im Idealfall mit einer verlängerten Verzögerungszeit für die Endstufensteuerung, so 15-15 Sekunden)?

von Power-FM ne - am 12.03.2013 20:33
@Power-FM ne

Den Thread habe ich mir schonmal angesehen...hilft mir aber auch nicht wirklich weiter, da dort der Sender mit der PLL auf einer Platine ist. Ich werde hiermit auch erstmal mal meine Erfahrung zur Erstellung der Platine mitteilen: Die Platine hab ich mit der "Direkt-Toner-Methode" erstellt. Layout auf Katalogpapier ausdrucken (Layout muss spiegelverkehrt sein!). Ausschneiden und auf zugeschnittene Europlatine bügeln, danach ätzen und den Resttoner mit Aceton, Teer-Wachsentferner oder ähnlichem entfernen. Fertig war die Platine.

Die Pixelauflösung des Layouts ist/war leider zu gering da man jeden Pixel auch auf der fertigen Platine gesehen hat. Es gab teilweise Verbindungen die nicht vorgesehen waren. Diese musste ich dann natürlich mit einem Messer entfernen. Platinenlayouts sollten mindestens 150px, im Idealfall 300px Auflösung haben, damit habe ich schon 1A Platinen mit der obigen Methode erstellt. In der Bestückungsgrafik war ein Fehler drinne ... Der Spannungsregler 78L05 war falsch rum eingezeichnet. Ich hab mich gewundert, warum der AVR und der LM7001 ganz warm wurden ... Es lagen dort jeweils 9 Volt an. Nach einigen Nachforschungen stellte sich dann heraus das der 78L05 falsch rum eingelötet war (nach Plan). Er muss also richtig rum rein ... Also gerade Seite nach unten (Richtung Quarz), gewölbte Seite nach oben. Dies zu meinen Erfahrungen. Ansonsten tolle Arbeit *lob,lob,lob* ;-)

Ich kann dir gerne ein paar AVRs mit dem Code von dieser Website flashen, allerdings kann ich diese nicht bearbeiten, da ich mit C nicht so richtig umgehen kann. Ich arbeite sonst mit Bascom.
Falls du Sie trotzdem haben möchtest musst mir deine Adresse per PN schicken. Über den Preis werden wir uns schon einig.

von astihome - am 13.03.2013 06:52
@radio100

Ich habe leider einen kleinen Fehler gemacht ... Ich meinte natürlich nicht die Höhe und Breite des Layouts, sondern die Pixeldichte (Dots per Inch). Es sollte also 150 dpi und 300 dpi heißen. Sorry, mein Fehler :rolleyes: Die meisten Layouts die ich bis jetzt hatte, waren meist 150 dpi. Dadurch erreicht man schärfere Konturen.

Hier nun ein paar Bilder von der PLL und dem Aufbau allgemein:

PLL von Vorne


PLL von Hinten


Der Gesamtaufbau


Erläuterung zum Gesamtaufbau:

Gelbes Kabel (ganz oben) = 12 V +
Weißes Kabel (ganz unten) = 12 V -

Rotes Kabel = FM in
Gelbes Kabel = VCO out
Schwarzes Kabel = Masse

Mit einem Spannungsregler lässt sich der Sender wunderbar von 93 -108 Mhz durchstimmen. Am LM7001 liegt ein wunderbarer Sinus an (mit Oszi gecheckt). Nach dem Einschalten geht er immer sofort auf die niedrigste Frequenz (93 Mhz), egal was ich am Dip Schalter einstelle. Der Sender ist dieser hier.

von astihome - am 13.03.2013 15:15
Hallo,

wo genau am LM7001 liegt der Sinus an?
Hast Du mit dem Oszi mal geschaut, ob der Quarz am LM7001 schwingt?

Bist Du Dir sicher, dass Du die Grundwelle des Senders auf 93MHz abgestimmt hast?
Auf dem Foto von Pira.cz sieht die Spule viel mehr gedehnt aus. Aber das muss nichts heißen...

Ist vielleicht der AVR / LM7001 kaputt? (Wenn der 78L09 falsch herum drin war)
Hast Du mit dem Oszi die Kommunikation zw. AVR und LM7001 überprüft?

Gruß
radio100

von radio100 - am 13.03.2013 17:18
Hi,

Also der Sinus liegt an dem 22pf Kondi (rote Leitung) an, ist ja auch der Eingang für die Frequenz. Der Quarz am LM7001 schwingt, allerdings mit einem überlagerten Frequenzmuster !?, aber der 7,2 Mhz Sinus ist erkennbar (am Oszi gecheckt). Eventuell kann ich davon ja mal ein Bild zukommen lassen. Muss da ein "sauberer" Sinus erkennbar sein?

Also der Sender lässt sich von ca. 93 bis 108 Mhz durchstimmen (mit Spannungsregler). Er geht jedenfalls nach dem einschalten automatisch auf die niedrigste Frequenz. Warum er das tut, kann vielleicht darin liegen, das der LM7001 die Anweisung vom AVR nicht versteht.

Den AVR sowie den LM7001 habe ich nach dem umlöten des 78L05 auch gleich getauscht bzw. einen zweiten AVR neu geflasht. Die Kommunikation habe auch nochmal geprüft. Es ist dort dasselbe zu sehen, wie in diesem Thread ganz oben (Datagramm Logikanalyzer). Ich habe fast den Verdacht das der LM7001 nicht richtig angesprochen wird ... Kann jemand einen gegenbeweis liefern? - Ich bin eigentlich wegen der Kommunikation zwischen LM7001 und MC von dem Picaxe MC zu AVR gewechselt. Ist das Ding wirklich so schwierig anzusprechen?

von astihome - am 13.03.2013 17:42
Hallo,

Einen Gegenbeweis kann Power-FM und ich liefern: Mit genau diesem Hex File laufen unsere Schaltungen nämlich - der LM7001 versteht jedes Wort :-)
Das Hex-File wurde seither nicht mehr neu kompiliert!

Eine wichtige Frage: wie hast Du denn die Fusebits am AVR gesetzt?
Mit welchem Takt läuft er?
Vielleicht CKDIV8 gesetzt?

Gruß
radio100

von radio100 - am 13.03.2013 19:44
@radio100

Okay...wie müssen denn die Fuse Bits und der Takt gesetzt sein? Der Takt wird doch im Programmcode festegelegt oder? Ich hab ja nur das Hex File, das ist ja schon compiliert.
Laut AVRDude steht der Oscillator auf OFF, ist der da auf Standard gesetzt (1 Mhz)?

Nachtrag: Alle Einstellungen Fuse Bits, Takt sind auf Standard gesetzt.

von astihome - am 14.03.2013 07:07
ok, wenn Du an den Fusebits nichts gemacht hast, dann ist das schon das Problem.
Der Takt wird nämlich nicht im Programm festgelegt, sondern muss über die Fusebits eingestellt werden.

Ist vielleicht auch mein Fehler (@Power-FM: diese Information kannst Du dann ja noch auf die Seite mit der Schaltung übernehmen):

Der Takt muss auf 8MHz intern eingestellt werden! (und CKDIV8 deaktiviert sein!)

Sory, das fällt mir jetzt erst auf, dass diese Information komplett unterschlagen wurde.

Gruß
radio100

von radio100 - am 14.03.2013 09:02
@radio100

Mmhm...das mit den Fusebits ist wohl eine Wissenschaft für sich. Kannst du mir anhand folgender Seite die Fusebits zusammenstellen, damit ich diese per AVRDude updaten kann? Das wär supi!

Zum Fusebit Calculator

Ganz unten bei "Current Settings" brauch ich die Werte für "Low","High", "Extended Action". Ich bin in dieser Beziehung noch ein Frischling :D

von astihome - am 14.03.2013 10:42
Guten Morgen,

Ich hab mal deine Einstellungen ausprobiert (E4,DB,FF) ... geht immer noch nicht. Ich habs mir dann nochmal mit dem Logikanalyzer angeschaut und zu sehen war folgendes:

CE war vorhanden, CL war NICHT zusehen (selbe Linie wie CE), DATA wurde komischerweise richtig ausgegeben. Wie kriege ich es nun hin das der Clock sichtbar wird, da liegt vielleicht die Ursache...! Mein Gott ... ist das kompliziert mit den Fusebits ... (Bei einer anderen Fusebit Einstellung hatte ich auf allen drei Leitungen die selben Bitinformationen !?) :hmm:

Nachtrag:

Habs nun hinbekommen, das CE,CL, DATA korrekte Daten ausgeben, trotzdem fühlt sich der LM7001 nicht angesprochen ... ist mein Aufbau falsch? Könnt ihr mal Bilder von euren (funktionierenden) Aufbauten hochladen, damit ich vergleichen kann !? Das wär toll. P.S: Wenn das auch nicht hilft, leg ich es erstmal beiseite und mach was anderes *g*.

von astihome - am 15.03.2013 08:01
Hallo,

könnte es vielleicht sein, dass deine Platine irgentwo einen ungewollte Verbindung hat? (oder eine Unterbrechung?)
(Hast Du mit dem Multimeter gemessen, ob es vielleicht irgentwo eine ganz dünne Verbindung zw. zwei Leiterbahnen gibt?)

Hast Du (direkt am IC) gemessen, ob CE, CL, Data auch am LM7001 korrekt ankommen?
Hast Du die Versorgungsspannungen der ICs gemessen (auch direkt am IC)?

Dann könntest Du mit dem Oszi noch schauen, ob das VCO Signal am LM7001 ankommt.
Das selbe kannst Du mit dem Signal für die Tuningspannung machen - also vom LM7001 den Weg zum Sender mit dem Oszi verfolgen.

Wie hast Du vergestellt, dass CE, CL und Data passen? (vom Timing her) ist Dein Logikanalyser so genau, dass man erkennen kann, ob der AVR jetzt mit dem korrekten Takt läuft?

Bevor Du das Ding aber weg legst, sende es mir zu und ich kümmere mich darum :xcool: (sofern ich es hinbekomme....)

Gruß
radio100

von radio100 - am 15.03.2013 09:03
So, jetzt bin ich es noch ein mal: Vielleicht solltest Du die rote Krokoklemme durch ein kurzes Stück Kabel ersetzen (immerhin geht da HF druch, vielleicht stört das irgentwas....)
Was für einen Transistor hast Du verbaut? BC547? (vielleicht kaputt?)
Was für Werte haben die Elkos (kann man auf dem Foto schlecht erkennen....)

Bist Du Dir denn eig. sicher, dass der Oszillator auf der Grundwelle läuft (dass Du die Grundwelle auf 93+MHz abstimmt hast und nicht eine Oberwelle?)

wenn mir noch was einfällt, dann melde ich mich nochmal.

radio100

von radio100 - am 15.03.2013 09:23
Hi,

Also ich hatte auch mal nachgeprüft ob eine ungewollte Verbindung entstanden ist. Konnte aber keine weiteren Verbindungsstellen ausfindig machen (ausser die ich nach dem ätzen gleich beseitigt habe). Geprüft habe ich mit dem Durchgangstester vom Multimeter.CE,CL,DATA habe ich einmal direkt am Attiny und einmal direkt im LM7001 Sockel gemessen. Am Logikanalyzer sah alles gleich aus. Die Spannung beträgt bei beiden 5V. Das VCO Signal liegt auch wunderschön am LM7001 an, einmal vor und nach dem 22pf Kondi. An Tuningspannung kommt irgendwas raus, allerdings regelt er solange bis die niedrigstmögliche Frequenz erreicht ist (ca. 93 Mhz), anonsten hat er anscheinend keine Lust zu Arbeiten *g*

Die Fusebits sind nun wie folgt eingestellt: 0xD4 , 0xDF, 0xFF = saubere Datenausgabe am MC.
Der Logikanalyzer ist nur ein einfaches zusammengewerkeltes LPT Kabel mit einer Software von dieser Seite. Es reicht für einfache Messungen erstmal aus. Ob die Zeiteinteilung stimmt, kann ich nicht beurteilen, zumindest sieht man ob überhaupt und was aus dem MC rauskommt.Das mit der Grundwelle hatte ich auch schon im Kopf, nur wie kann man OHNE Frequenzmesser feststellen, ob die Grundwelle tatsächlich rauskommt. Klar ... mit dem Oszi! Aber mein Oszi hat leider keine Frequenzanzeige im Display. So habe ich nach guten alten Mathematischen Regeln die Frequenz errechnet und falls ich mich nicht verrechnet habe, kommen die Ausgangsfrequenzen ungefähr hin. Ich werd mir aber noch einen einfachen Frequenzmesser zulegen.

Hier noch zwei Bildchen vom Quarz Sinus, wo ich nicht ganz sicher bin, ob das so sein muss.

Pin am IC


OsziScreen


Einstellungen waren 1V / DIV und 50 ns

Cool ... das ich dir mal mein "Machwerk" für eine Prüfung zusenden kann. Bevor ich dies tue, werde ich nochmal alles prüfen, vielleicht habe ich was übersehen.

von astihome - am 15.03.2013 09:59
Hallo,

ich habe eben (die leider immer noch nicht komplett fertiggestellte) PLL mit dem LM7001 herausgekramt und wieder in Betrieb genommen.
Eine neue HEX-File habe ich auch gleich erstellt, sodass die Endstufe erst nach 15s eingeschaltet wird. Das HEX-File gibt es hier: senderbau.egyptportal.ch/forum/download.php?image_id=1177
Die Fusebits sind bei mir jetzt so:
Low: 0xE4
High: 0xDF
Ext.: 0xFF

Hast Du mal geschaut, ob der 78L05 vielleicht schwingt? Da keine 100nF Kerkos dran sind, könnte das gut sein.

Ein Bild vom Oszi (Quarzoszillator am LM7001) reiche ich noch nach.

Gruß
radio100

PS: Eine "unschöne" Sache gibt es bei der Steuerung noch: Wenn man den Taster drückt, damit der Code neu in den LM7001 übertragen wird und die Endstufe dann ausgeschalten wird, dann bleibt der Taster inaktiv, bis die 15s vorbei sind. Wenn man während den 15s den Taster drückt, dann bleibt dies ohne Konsequenz.
Das werde ich bei Gelegenheit mal beheben.

von radio100 - am 15.03.2013 13:37
So, hier das Foto vom Oszi.
Leider macht mein Oszi nur so kleine Bilder, daher ist es etwas verpixelt.



Was auffällt: ich habe nur 220mV Vpp! Die Schaltung funktioniert trotzdem super!
Vielleicht liegt es daran, dass da so ein mini-Quarz verbaut ist (bei mir zumindest, ich habe den Quarz von Power-FM bekommen). :confused:

Gruß
radio100
PS: @Power-FM wenn Du noch ein paar programmierte AVRs brauchst, dann einfach eine Mail....

von radio100 - am 15.03.2013 13:53
Ich bin leider zur Zeit meistens "außer Haus", darum habe ich mich bisher nicht gemeldet.

Zunächst ein mal zu den "neuen" Layouts die ich erstellt habe auf der Homepage:
Die Layouts sind in erster Linie nur nach rein mechanischen Gesichtspunkten gezeichnet worden, sprich Rastermaß (gut, bei der fertigen Senderplatine mit dem LM7001 ist auch das nicht ganz optimal ;-)) und Anordnung der Bauteile standen im Vordergrund, weniger die Bauteilwerte und die richtige Polung, z.B. bei Elkos oder Spannungsreglern sollte man vor dem Einlöten lieber das Hirn einschalten als sich auf die Angabe in dem Layout zu verlassen (ich bin aber dran, das alles noch zu korrigieren, nur bin ich wie schon gesagt im Moment nur am Wochenende zu Hause) ;-).

Wegen de Auflösung: Ich habe es mit dem verlinktem PCB problemlos geschafft, eine Platine ohne "Rastergrafik" zu erstellen...
Ich kann es aber gerne noch mal in höherer Auflösung hochladen, wenn ich die Schaltungen überarbeite.
Ein kleiner Tip zur Tonertransfermethode:
Aufbügeln mit dem Bügeleisen habe ich nie brauchbar hinbekommen. Ich mache das mit einem Laminator. Diesen habe ich nicht modifiziert, sondern er ist im Originalzustand.
Dort schicke ich die Platine mit der aufgeklebten Vorlage (ich nehme Papier aus dem SPIEGEL oder der kostenlosen "GLÜCK"-Zeitung von Westlotto, keines vom Reichelt-Katalog) muss dann halt mehrmals dadurch (locker 20 mal oder mehr).
Mein Laminator hat so eine "Motor Off"-Funktion, womit man den Durchlauf stoppen kann.
Damit lasse ich die Platine immer nur ein paar cm durchlaufen und stoppe dann für einige Sekunden (Schrittschaltung sozusagen).
Das Papier kann man dann später im Wasserbad wie ein Abziehbild abziehen. Mit dem Bügeleisen habe ich das nie vernünftig hinbekommen.
Ist natürlich alles ein riesenaufwand, Phototechnisch geht es sicher schneller (nur dazu fehlt mir das Equipment).

@ Radio100
Auf die Sache mit den AVRs komme ich vielleicht in 3 Wochen zurück. Im Moment hat es keinen Sinn.
Ich habe ja inzwischen auch so einen Programmer herumliegen, nur habe mich bisher damit nicht beschäftigen können.
Ich bin halt bisher immer mit PICs ausreichend zurecht gekommen (die haben ja netterweise meist auch gleich die komplette Config im HEX-FIle, zumindest die so im Web kursierenden fertigen Programme ;-))

von Power-FM nE - am 16.03.2013 08:41
Noch ne Ergänzung:
Die Senderschaltung mit dem LM7001 auf der HP ist noch immer nicht die Endgültige Version. Ich habe es jetzt endlich geschafft, alles so anzupassen, dass auch die Endstufe zuverlässig läuft und an den Bandenden nicht wild zu schwingen anfängt.
Die Schaltung folgt auch demnächst mal.
Der PLL_Teil istb aber unverändert immer noch so wie zu Anfang, der lief eigentlich auf Anhieb von Beginn an problemlos.

von Power-FM nE - am 16.03.2013 08:43
Ja, die PLL lief bei mir auch auf Anhieb.
Auch das Programm (habe ich damals nachts um 1 Uhr geschrieben) hat sofort funktioniert.
Das einzige, was ich als Nachteil sehe, ist dass der LM7001 keinen Ausgang hat, der anzeigt ob die PLL gelockt hat.

Gruß
radio100
PS: @Power-FM: ok, dann weiß ich bescheid :cheers:

von radio100 - am 16.03.2013 10:03
Morjen,

Hab nochmal alles kontrolliert und getestet ... PLL funktioniert nun !!! Der Sender hat tatsächlich nicht auf seiner Grundwelle gesendet ... (Rechenfehler der Ablesewerte vom Oszi).Es kamen nur Frequenzen von ca. 76 - 90 Mhz raus. Hab dann die Schwingkreisspule gekürzt. Kein Wunder das es nicht ging. Jetzt habe ich aber immer noch ein kleines Problemchen ... Die PLL stellt die Frequenz ein, rastet dann für Bruchteile von sekunden aus und rastet danach gleich wieder ein ... Was kann das nu wieder sein? Ich hatte am VCO Ausgang der PLL kleinere Kondensatorwerte verwendet, da ich grade keine passenden da hatte. Oder liegt es nun auch wieder am Sender?

von astihome - am 17.03.2013 10:03
Dann passen entweder die Werte im Schwingkreis noch nicht ganz (Stelle die PLL mal auf eine andere Frequenz und gucke, ob es dann noch immer pumpt).
Ansonsten mal prüfen, ob der Elko im Schleifenfilter richtig herum gepolt ist. Wenn man das Schleifenfilter zu langsam macht (so langsam, dass der Chip nicht mehr hinterherkommt mit dem nachladen), dann gibt es auch diesen Pump-Effekt.

von Power-FM ne - am 17.03.2013 12:16
Hallo Nochmal,

Soo ... Habs jetzt hinbekommen! Das "Pumpgeräuschproblem" habe ich durch einen größeren Kondi zwischen Transistor BC547 und dem 47 KOhm Widerstand behoben. Bis ca. etwas über 100 Mhz habe ich nun eine einwandfeie PLL Funktion, darüberhinaus hört man wieder ein ganz leichtes "pumpen" aber eigentlich kaum warnehmbar. Ein kleiner Nachteil ist mir dadurch entstanden: Bis die PLL gelockt hat, dauert es nun mehrere Sekunden. Ist jetzt vielleicht nicht ganz optimal, aber für meine Zwecke völlig ausreichend, denn in Regel schaltet man den Sender ein und lässt ihn dann durchgehend auf einer Frequenz laufen. Die paar Sekunden Anlaufzeit halte ich für mich gesehen nicht weiter tragisch. Bin jetzt Happy das es funzt...Nochmal ein fettes danke an alle die mir geholfen haben ;)

von astihome - am 17.03.2013 15:05
In meinen letzten beiden Aufbauten sind es 47 k - im allerersten Prototyp waren es 5,6 k. Funktionieren tut beides, nur was nun optimal ist weiß ich auch nicht.
Ich vermute fast, dass das auch schon wieder einen Einfluss auf die Modulationsqualität (Frequenzgang) haben wird, aber sowas kann der Oszillatormann sicher irgendwann mal genauer erklären ;-).

von Power-FM ne - am 17.03.2013 19:49
Einen FET für das Schleifenfilter zu nehmen bringt nichts (hörbares), siehe auch im anderen Thema zum LM7001.
Dein Rasuschen würde ich eher auf den Oszillator zurückführen, der LM7001 ist eigentlich recht "ruhig" und asuch frei von Störgeräuschen (im Gegensatz zum SAA1057, mit dem habe ich noch nie eine völlig Störtonfreie und leise Rauschende Schaltung hinbekommen, TSA5511 ist auch ähnlich).

von Power-FM ne - am 18.03.2013 12:58
Soo...hab jetzt mal den BC547 gegen einen BF199 getauscht und siehe da, der Rauschpegel (nach Gehör) ist etwas gesunken. Allerdings habe ich jetzt mit Netzbrummen zu kämpfen. Da werd ich wohl mal alle Module ganz fein getrennt in ein Metallhäuschen stecken :D

Schon wieder ein neues Problem: Ich wollte bei meinem Zetagi HP 500 die Nullstellung vom SWR Meter nachregulieren, da sie von der Skala abwich. Also Gehäuse aufgeschraubt, Stellschraube gesucht, winzige Schraube etwas verdreht folgende Reaktion: Entweder kaum Bewegung am Zeiger oder gleich ein Vollausschlag. Nach einer ganz feinen Drehung, hat sich der Zeiger auf einmal auf der Skala schlafen gelegt !?? Habs bis jetzt nicht wieder geschaft den Zeiger lose zu kriegen. Es ist dort drinne irgendwie alles mit Heißkleber versiegelt (Ganz Toll!), ganz zu schweigen von den verwendeten Materialien ... Wirkt irgendwie alles billig! Hat jemand an diesem Teil (Zetgai HP 500) auch schonmal versucht was einzustellen. Kann doch nicht sein, das ich jetzt was neues kaufen muss. Dat Ding war ja auch nich janz billig.

von astihome - am 20.03.2013 16:32
Das mit dem geringeren Rauschen mit dem BF199 im Schleifenfilter dürfte eher Einbildung sein ;-). Der Transistor im Schleifenfilter ist ja nur dazu da, aus den (níederfrequenten) Regelimpulsen des LM7001 die Abstimmspannung zu formen, mehr macht der nicht.
Da einen HF-Typ einzusetzemn funktioniert natürlich, aber bringen dürfte das eigentlich nichts .

Das HP500 hab ich auch, hatte ich aber noch nie offen, ich hatte auch noch nie Probleme mit dem Gerät.

von Power-FM ne - am 21.03.2013 07:15
Neues Problem!

Ich hab nun mal ein bisschen Musik aufgeschaltet und festgestellt das es im Empfänger tickert während die Musik läuft (wie bei einem alten Wählscheibentelefon). Hört sich an wie die PLL Nachregelimpulse. Dabei habe ich doch schon an der PLL den Schleifenfilter Kondi erhöht ... :hmm: Ist nur der Träger On Air hört man nichts. Was ist denn das nu wieder ... muss ich da irgendwo ein Kondi erhöhen/neu platzieren oder ist nur schwer in den Griff zu kriegen? Wer kann helfen?

von astihome - am 22.03.2013 13:10
Hi,

Ein Schaltbild vom Oszillator ist HIER zu finden. Daran hängt dann die LM7001 PLL von dieser Seite LM7001 PLL Schaltbild. Folgende Änderungen hatte ich noch nachträglich vorgenommen:

Am Sender:

BC547 durch BF199

An der PLL:

100µF im Schleifenfilter gegen 330 µF

Das wars im Prinzip. Ansonsten wurde alles 1:1 übernommen. Ich hoffe das hilft erstmal.

von astihome - am 22.03.2013 13:33
Den gleichen Oszillator habe ich ein paar mal gebaut, gesteuert über eine SAA1057-PLL. - 100% Störgeräuschfrei habe ich den nie bekommen.
Abgesehen davon dass das Ding eine wahre Rauschfabrik ist (warum, das hat Oszillatormann hier im Forum schon mal ausführlich erklärt).
Jetzt verstehe ich auch dein Rauschproblem von ein paar Seiten vorher. Bei dem Oszillator, mit der Oszillatorspule am Kollektor, ist das hohe Rauschen normal.

von Power-FM ne - am 22.03.2013 19:53
Hi,

Also ich hab mal bei dem Sender die Frequenzen mit einer variablen Spannungsquelle eingestellt. Das Rauschen ist und bleibt trotzdem zu hören. Zum Thema Rauschen hatte ich mich auch schon hier im Forum umgeschaut. Einige meinten es läge an den Varicaps...Ich benutze hier BB609. Du meinst also Rauschen wäre normal wenn die Oszillatorspule am Kollektor hängt? Ich habe DIESE SCHALTUNG (ehemals 400 mW Sender) aufgebaut und dieser läuft relativ rauschfrei. Kann es vielleicht damit zu tun haben, das dort nur ein Varicap verwendet wird? Welche Oszillatorart ist denn, aus eurer Erfahrung heraus, am stabilsten und relativ rauschfrei (inklusive Varicap) - Clapp,Colspitts,Meißner?

von astihome - am 23.03.2013 07:14
Der Oszillator ist einfach schei*e. Ich will nciht alles wiederholen.
Lese mal hier, da steht eigentlich alles. http://20469.foren.mysnip.de/read.php?15777,1230997,1231851#msg-1231851 .

Baust du den Oszillator so auf wie in diesem Bild oben links:

Das ist HF-technisch die gleiche Schaltung, aber das Rauschen ist so geringer und das Pulling wird geringer, weil der Oszillatortransistor den Ausgang vom Schwingkreis entkoppelt.

von Power-FM ne - am 23.03.2013 12:24
Richtig schön entkoppelt wäre es, wenn die HF am Kollektor des Oszillatortransistors abgezapft wird. Da kommt nur etwas wenig Dampf raus, aber mit 100 Ohm statt 22 Ohm Kollektorwiderstand würde alles gut sein.
Der VCO deines 3 W Senders ist an allen Stellen Murks:
1) Parallel zur Schwingkreisspule liegt die VCO Transistorkollektorkapazität in voller Schönheit. Dadurch wird der Schwingkreis unnötig stark mit der rauschbehafteten Kapazität FM moduliert.
2) Der Transistorwirkinnnewiderstand liegt genauso parallel und bedämpft den Oszillatorschwíngkreis. Das vergrößert auch das Rauschen.
3) Der Oszillatortransistor bekommt das Rauschen des Netzteils voll ab, er wird nicht über einen Tiefpaß (z.B 100 Ohm und 100 µF) mit geglätteter Betriebsspannung versorgt und moduliert deshalb auch noch das Rauschen des Netzteils auf.
4) Die Abstimmdioden bekommen über die drei thermisch rauschenden 27 kOHm Widerstände R4, R5, R8 ihre Abstimmspannung zugeführt. Da die Widerstände nicht mit flüssigem Stickstoff gekühlt werden, rauscht die Abstimmspannung, das gibt ebenfalls FM-Störhub. Ein Tausch der Widerstände gegen Metallfilmwiderstände bringt übrigens Nichts, die rauschen thermisch genauso laut.
5) Die Phasenreserve der PLL leidet, weil die PLL-Spannung und die Modulation miteinander verkoppelt sind.
6) Die Kanaltrennung leidet aus dem gleichen Grund.

Zu den Knackgeräuschen der PLL beim Modulieren: Verschwinden die, wenn im Sender die Treiberstufe und die Endstufe außer Betrieb genommen werden? Also mal die Spulen L3 und L5 im Sender auslöten und testen! Der nackte Oszillator strahlt auch ohne die Stufen ein paar Meter weit zum nächsten Radio für den Test.

Gruß,
Oszillatormann

von Oszillatormann - am 23.03.2013 14:41
@Power FM ne

Dein Thread war wirklich interressant. So habe ich das noch garnicht betrachtet ... Dabei gibt es laut Wikipedia um die 15 Oszillatorschaltungen die auf den ersten Blick erstmal unterschiedlich aussehen. Nun ja, ich denke es kommt halt darauf an, was man mit so einem Oszillator anstellen möchte und im Endeffekt machen alle diese Schaltungen nur das eine - Sie Oszillieren *g* ! ... Man lernt nie aus ... !

@Oszillatormann

Danke für deine Analyse bezüglich des Senders/Oszillators. Ich hatte den ehemals 400mW Sender erfolgreich aufgebaut. Er lief und läuft bis heute einwandfrei, ohne gross zu rauschen. Allerdings ohne PLL. Darauf hin dachte ich mir, jetzt gehste eine Stufe höher und baust den 3W Sender nach, da er ja im Prinzip (im Oszillatorteil) fast gleich aufgebaut ist. Da dieser auch gleich Anschlüsse für PLL und RDS hatte, dachte ich das diese Teil zumindest eine akzeptable Qualität abliefert. Aber leider bin ich doch ein bisschen enttäuscht. Zu deinen angesprochenen Punkten:

Zitat

3) Der Oszillatortransistor bekommt das Rauschen des Netzteils voll ab, er wird nicht über einen Tiefpaß (z.B 100 Ohm und 100 µF) mit geglätteter Betriebsspannung versorgt und moduliert deshalb auch noch das Rauschen des Netzteils auf.


Bei dem 400mW Sender war auch kein Tiefpass drinne und es ist so gut wie kein rauschen zu hören. Wahrscheinlich habe ich gute Drosseln um die Kabel gewickelt !? Bei dem 3W Sender ist doch eine Drossel vor dem Transistor drinne L2 und R9 ??? Hier werden doch auch Störungen rausgefiltert,oder?

Ich werd deinen Rat mal folgen und die einzelnen Stufen ausser Betrieb setzen um zu testen was mit der PLL am Sender passiert. Es ist ja kein knacken in dem Sinne. Es sind wohl Pumpgeräusche vom nachregeln. Diese sind leider störend. Ich werde auch nochmal mit anderen Transistoren experimentieren. Mit dem BF961 hatte ich schonmal einen "Versuchs AM Sender" per Steckbrett aufgebaut. Der lief soweit spitzenmäßig. Im FM Bereich wird er sicherlich auch gute Dienste tun.

von astihome - am 23.03.2013 17:01
Die Pumpgeräusche sollten wie folgt verschwinden:
1) Speise die PLL Spannung von der Modulationsspannung getrennt ein, wie hier:
http://20469.foren.mysnip.de/read.php?15777,1313513,page=4
Parallel zum R1=10 Ohm gehört noch ein 10nF Kondensator, der ist leider im Schaltbild vergessen.
2) Die Tunespannung aus dem aktiven Schleifenfilterverstärker mit BC547 muß ordentlich nachgefiltert werden. Versuche es mal mit einem Doppeltiefpaß, z.B. 4,7 kOhm / 1µF und nochmal dahinter 4,7kOhm / 1uF. Vom zweiten Elko gehts dann über 10 kOhm auf die Dioden.

Wenn die PLL instabil ist mußt Du das durch Ändern des RC Glied in der Gegenkopplung des BC547 reparieren.

Ich hoffe, das ist verständlich.

Das Rauschen des Netzteils im Frequenzbereich bis 20 kHz kann eine gute Drossel um das Kabel gewickelt nicht beseitigen. Die Drossel wirkt wahrscheinlich erst oberhalb 1MHz.

Gruß,
Oszillatormann

von Oszillatormann - am 23.03.2013 19:14
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