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Senderbau und HF Technik
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
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kettenraucher, Loddar, Power-FM ne, Elektronikbastler, radio100, Elektonikbastler, tonifm, Power-FM nE

USB-Kompakt-UKW-Stereo-Sender

Startbeitrag von kettenraucher am 14.03.2013 11:11

was haltet ihr von dem teil? wenn ihr in der suchmaschine den suchbegriff:" USB-Kompakt-UKW-Stereo-Sender " eingebt kommt ihr drauf. das ist ein sender im klassischen usb speicherstick design. ist der senderstick eine oberwellenschleuder wo man lieber die finger weglassen sollte oder vielleicht doch eine gute alternative zu meinem umgebauten pll radio mit pufferstufe? was meint ihr? oder ist es sinnvoller wenn ich meinem umgebauten pll radio noch einen stereocoder verpasse? was meint ihr?

Antworten:

Ich hab so ein Teil, läuft ganz gut aber eher eine spielerei.
Kannst für kleines Geld von mir haben.
tonifm@web.de

von tonifm - am 14.03.2013 17:56
Ohne das Ding jemals in den Händen gehabt zu haben:
Mehr als billig-Minisenderqualität (schlecht gefiltertes Stereo, Phasenrauschen und unsauberes Spektrum) traue ich so einem Mini-Teil mit 1-2 "Kompakt-ICs nicht zu und würde ich davon auch nicht erwarten.

von Power-FM nE - am 16.03.2013 12:29
Auf deutsch

(bezogen auf power FM´s Antwort)

Das Teil is für den Normalbetrieb (Musik von Laptop auf Küchenradio, o.ä.) definitiv anwendbar, kann aber nicht mit >10k€ teuren Profigeräten mithalten die dann auch auf entsprechend teuren Geräten "doch besser" sind als diese Minisender (oder auch wenn man sich das Audiospektrum am PC anschaut aber vom Gehör her gerade bei Küchenradio und co...).

Wenn das der FM transmitter ist, der auch in ebay unterwegs ist - was mich an dem stören würde, ist, das man keine Antenne sieht ich weis net ob die Reichweite da so der hit währe...

Wenn du vor Selbstbau nicht abschreckst, empfehle ich dir den SUP2 der ist echt ganz brauchbar sowohl vom Klang als auch von der Reichweite her.

von Elektonikbastler - am 17.03.2013 19:45
In was für einer Welt lebst du eigentlich? Ich meine, grundsätzlich stimme ich deiner Aussage ja zu, um ein bisschen Musik ein paar Meter weit in einem einfachen Radio empfangen zu können (als Baustellenbeschallung, Küchenbeschallung oder so) ist es sicher ausreichend, Qualität ist aber was anderes, dass ist bei dem Anwendungsfall aber egal.

Jetzt aber zum Kritikpunkt:
Zitat

kann aber nicht mit >10k€ teuren Profigeräten mithalten die dann auch auf entsprechend teuren Geräten "doch besser" sind als diese Minisender (oder auch wenn man sich das Audiospektrum am PC anschaut aber vom Gehör her gerade bei Küchenradio und co...).

Wie kommst du auf >10k€ ? So viel habe ich noch nie für einen Sender oder Zubehör bezahlt (also für ein Einzelgerät), allerhöchstens mal knapp 500,-. Selbst alles was ich stehen habe zusammen kommt (ohne Audioequipment) höchstens auf 2000,-, und das sind bereits mehrere Funktionsfähige Sender ;-).
Aber davon ganz abgesehen, nicht nur kommerzielle Geräte aus dem Profibereich sind besser als diese Minisender, sondern auch die (im Vergleich zu Profitechnik lächerlich wirkenden) Homebrew-Geräten / "Semi-Kommerziellen" (=Kommerzielle Bastelware ;-)) Geräten wie RDVV, Veronica, oder sogar unser LM7001 Gebastel + 4066er Schaltercoder ;-) usw.

von Power-FM ne - am 17.03.2013 19:58
@kettenraucher,

kann den CYBER MAX MICRO+ (v4) digital von PCS empfehlen, ein guter Sender mit USB-Schnittstelle und ausgezeichneter Übertragungsqualität.

von Loddar - am 28.03.2013 17:29
@loddar. ich kenne den sender bereits von einem bekannten. das ist ein wirklich sehr guter sender und der preis von ca 270 euro ist berechtigt. ich bin trotzdem immer für selber bauen. macht mir einfach spass. aber ich bin tatsächlich am überlegen ob ich mir evtl. diesen transmitter anschaffe.

von kettenraucher - am 29.03.2013 20:55
Habe für den PCS ca. EUR 470 bezahlt, allerdings mit RDS Modul und anderem Zubehör.
Auf der Webseite wird nur der Nettopreis angezeigt, dazu kommen noch MwSt (VAT) und Versandkosten.

von Loddar - am 30.03.2013 12:19
dankeschön. ich hatte heute wieder lust ein bisschen zu basteln. dabei kam mir wieder mein erworbener usb fm transmitter in die finger. dabei ist mir aufgefallen dass das gehäuse mit einer eloxalschicht überzogen ist. jedoch rechts und links auf beiden seiten ist eine dünne metallplatte in den stick eingearbeitet. diese beiden metallplättchen fungieren bei dem stick als antenne. ich habe jetzt ein stückchen draht abisoliert und diesen draht um den stick gewickelt und diesen mit tesafilm befestigt. an das andere ende des drahtes habe ich eine antenne angeschlossen. die empfangsqualität & damit auch die reichweite ist jetzt deutlich verbessert und absolut zufriedenstellend. der stark pfeifende pilotton war ein fehler meinerseits. hatte ihn mit dem stereotool mit eingespeist und nicht bemerkt dass ich ihn ja gar nicht benötige :rp:

von kettenraucher - am 14.04.2013 17:32
Durch Zufall im Net gefunden.

Klick

von Loddar - am 19.04.2013 15:53
Was mir an dem sehr gefällt ist die externe Antenne :-)

von Elektronikbastler - am 20.04.2013 19:55
Und wo kann man den Russenzuender kaufen? Hast du eine Website?

von kettenraucher - am 21.04.2013 12:00
Der Zünder ist baugleich mit dem Vastelec HiFi-FMT V-FMT212R RDS, steht auch auf der verlinkten Webseite.

Ich würde den Sender aber nicht kaufen und gleich in etwas vernünftiges investieren.
Entweder in den CYBER MAX MICRO+ (v4) digital von PCS, oder dem TX190 von Tugicom.

Für den TX190 wird allerdings noch ein Gehäuse benötigt.
Habe bei Tugicom auch schon einen Sender gekauft und es gab keine Probleme.

Letzten Samstag haben wir den PCS mal bei einem Bekannten an einem guten Receiver und über Kopfhörer getestet.
Direkt vom CD-Player gespeist klang er perfekt und absolut sauber im Hochton.
Die Stereotrennung war Spitzenklasse und je nach gespieltem Song sogar besser als öffentliche Sender.

Kurzzeitig habe ich mal RDS (TA) aktiviert und der Sender wurde mit jedem Suchlauf sofort gefunden.

von Loddar - am 24.04.2013 16:13
Keine Frage Loddar, Ich habe den Cybermax selbst schon gehört. Natürlich ist der tausend mal besser als so ein kleiner FM-USB-Stick. Ich habe mehr Interesse am selberbauen. 300 euro sind auch nicht gerade ein Pappenstiel aber wert ist er es aufjedenfall. Schliesslich steckt da viel Entwicklung drin. Aber für 300 Euro kann ich einige Tranistoren verbrutzeln :-).

Ich habe hier mal ein Foto gemacht wie man die Reichweite des USB-FM Transmitters erhöhen kann. Ohne Antenne bringt das Ding gerade mal auf 10 Meter noch mit nem guten Empfänger gerade noch so guten Empfang.

Aber bei billigen Küchenradios ist ohne die Modifizierung schon Feierabend und kaum mehr Empfang möglich. Mit der angebrachten Drahtverlängerung (Antenne) bringt das Ding gute 200 Meter, auf freier Fläche bei Sichtverbindung sicher noch mehr.

Den Draht wickelt man einfach um den USB-Stick. Die beiden seitlichen Metallflächen dienen hierbei wohl als Antenne wo ich das Signal abgreife. Allerdings habe ich mit der Antennenverlängrung im Umkreis von ca 10 Metern auf anderen UKW Frequenzen dann Störungen.

Hier mal noch ein Foto von meinem Bauwerk. Die Platte ist aus Styropor, der Draht der Antenne ist mit einer Schraube verlötet und die Fleischspieße dienen noch als Bündelung der Strahlung. Mit richtiger Dipol Antenne gehts leider nicht. Da fängt der Stick an zu herumzuspinnen. Deshalb so. Deutliche Reichweitenverbesserung. Wenn da bloß nicht die Störungen wären. Oder sind Störungen anderer UKW Kanäle in 10 Meter Umkreis noch im Normbereich?

von kettenraucher - am 05.05.2013 11:03
Hallo,

der Stick wird halt ordentlich Nebenwellen erzeugen - die bekommt man aber auch nicht mit einem Filter weg....

radio100

von radio100 - am 05.05.2013 12:21
Zitat
kettenraucher
..Ich habe mehr Interesse am selberbauen..


Vor ca. 30 Jahren hatte ich auch noch Interesse am selberbauen, heute aber nicht mehr.

von Loddar - am 06.05.2013 17:44
Tja, dann scheine ich die Ausnahme hier zu sein.
Ich dachte, das wäre hier ein Senderbauforum.
In der letzten Zeit liest man aber meist nur noch über kommerzielle Geräte oder Verkaufsanzeigen, man liest kaum noch was von Leuten die wirklich Oszillatoren oder Sender selbst bauen (und wenn, dann meist wirklich nur sturer Nachbau irgendwelcher (angeblich) bewährten Schaltungen.

Ich weiß die Vorzüge kommerzieller Sender (wenn es moderne sind braucht man ja noch niocht mal merh abgleichen bei Frequenzwechseln) natürlich zu schätzen und weiß auch, dass ich mit meinen Selbstbauten nie an die Qualität von Profline, R&S, RVR usw. herankommen werde - trotzdem bastle ich. Einfach weil mir das Spaß macht. Ich bin mir auch bewusst, dass das meiste was ich so baue Technik aus der "Steinzeit" ist (70er/80er), aber das ist mir egal.
Wenn ich sowas in Foren poste kommen oft Antworten wie: "Das ist doch veraltet", oder "würde ich heute so nicht mehr bauen" - Auf die Frage "Wie denn dann?" kommen aber meist keine oder keine brauchbaren Antworten...

Außerdem: Das Gebastel kommt zwar nie an profeionelle Sender heran, andererseits kommen dabei meist wesentlich bessere Sender (was die Signalqualität und Störungsfreieheit betrifft) heraus als diese fertigen MP3-Transmitter oder andere Sender auf der Basis von Rohm-ICs (Hilly, ELV usw.).

von Power-FM ne - am 07.05.2013 06:36
Diese fertigen MP3 Transmitter taugen in der Tat oft nicht viel. Da muss ich Dir Recht geben @Power-Fm ne. Das kriegt man im Selbstbau wie Du schon sagst mindestens, wenn nicht sogar deutlich besser hin. Ich bastel auch gern selbst. Sobald ich meinen Umbau fertig habe poste ich hier ein paar Bilder. Basteln Basteln Basteln ... Dass man in einigen Foren keine brauchbaren Antworten bekommt im Bezug auf: - Wie man das denn besser bauen könnte - verwundert mich nicht wirklich. Es gibt vermutlich gar nicht so viele "Spezialisten im HF Gebiet" die auch in Foren unterwegs sind. Das ist aber auch in anderen Foren mit anderen Themenschwerpunkten so. Oftmals bekommt man nur lapidare, fehlerhafte Antworten von selbstternannten Beratern. Von A wie Anwalt bis Z wie Zahnarzt will jeder Experte auf allen Gebieten sein:angry: Sowas kann nicht gut gehen. Hier ist es zum Glück nicht so. Dieses Forum hier ist im Bezug auf UKW Senderbau noch eines der kompetentesten. Das muß schon mal gesagt sein. Hier kann man sich noch mit Fachwissen austauschen. Und nur durch Selbstbau erlangt man das Wissen in der Praxis und lernt die ganzen Zusammenhänge zu verstehen.

von kettenraucher - am 07.05.2013 18:19
ich habe nach längerer suche mal ein paar nette fotos im netz gefunden von dem fm transmiter-usb- stick.

http://needsmoresteam.com/category/steampunk-laptop/internal-fm-transmitter/

an meinem selbstgebauten / umgebauten radio pll-sender bin ich noch dran. ich habe noch ein paar kleinere probleme. ich habe jetzt entschieden keine weitere verstärkerstufe einzubauen sondern direkt nach der pufferstufe die antenne. die sendeleistunug wird sonst zu stark.

von kettenraucher - am 18.05.2013 10:10
so, meine abreise hat sich um 2 tage nach hinten verschoben. da kam jetzt kurzerhand beim kofferpacken wieder der gute alte usb fm transmitter raus, gut versteckt zwischen kleidungsstücken :-). hersteller ist wohl b-link audio transmitter.

ich also gleich mal an die arbeit gemacht und versucht den usb transmitter auseinander zu bauen. habe dann die antenne im inneren des sticks mit einer der beiden äusseren metallplatten verlötet was sich als schwieriger herausstellte als angenommen (trotz ankratzen der oberfläche weil das lötzinn erst nicht mit dem metall so wollte wie ich wollte :-). aber als ich dann meinen guten alten weller lötkolben aus dem schrank holte ging es (ordentlich hitze).

als ich damit fertig war habe ich ein kleines stückchen draht abisoliert, um den stick komplett gewickelt und den draht mit tesafilm fixiiert, den kondensator gleich mit.

vom antennenausgang des sticks geht es also zum kondensator.

von dort aus geht es weiter zu den beiden luftspulen. habe ich aus einem alten koaxialkabel mit hilfe eines schraubendrehers gewickelt. diese sollen die oberwellen etwas herausfiltern.

ok, ich muss zugeben, ganz hat es nicht geklappt, aber eine deutliche verbesserung ist aufjedenfall da. nebenaussendungen noch vorhanden, allerdings beherrschbar. reichweite im geschlossenen gebäude 200 meter. wie es im freien aussieht weiss ich nicht. antennenlaenge ca 94 cm.

klangqualität ist brauchbar. für hausbeschallung absolut ausreichend! stereo kanaltrennung eher nicht so dolle, aber alles in allem schon ok für das kleine ding. dank der antenne auch kaum noch hörbares rauschen. da muss man am empfänger schon auf anschlag drehen dass man da was rauschen hört :-).

hier noch 2 fotos.





von kettenraucher - am 14.10.2013 21:24
Hi,

wenn du einen möglichst einfachen Oberwellenfilter suchst, kann ich dir aus der "Kurzwellentechnik" wieder einen Tipp geben. Du kannst einen Schwingkreis bauen, der aus einer Spule und einem Drehkondensator besteht - hier nimmst du eine Spule, dessen Induktivität im Verhältniss zur Frequenz eigendlich "zu groß" ist, würdest du die Spule als Oszillatorspule anschliessen. Dann schliesst du diese Spule am Ausgang des Senders an, und eine relativ kurze Antenne (bei 27Mhz waren 25cm ein guter Richtwert). Zwischen Spule und Antenne schliesst du einen Trimmkondensator. Mit etwas Fingerspitzengefühl kannst du das ganze dann auf Resonanz abgleichen - das wirkt dann wie ein Antennen tuner, und die Oberwellen werden auch echt gut unterdrückt (Spreche hier von 27Mhz). Die Werte für UKW kann ich dir leider nicht sagen aber ich schätze mit 1,5-4,7µH sowie einer (testweise) 15cm langen Antenne und einem 1,6-15pF Trimm C kannst du mal erste Versuche machen. Eine kurze, sehr gut angepasste Antenne geht oft besser, als eine lange schlechtangepasste (meiner Erfahrung nach).

von Elektronikbastler - am 16.10.2013 07:16
danke dir @elektronikbastler. das werde ich bei meinem nächsten projekt ausprobieren. erst steht noch der kurzwellensender von dir aus, den ich gerne nachbauen möchte. bin leider immer noch nicht dazu gekommen und schiebe das vor mir her. evtl. kann ich das dann verbinden. ich glaube dieses jahr wird das allerdings nichts mehr, evtl. im nächsten:rp:.


ich habe hier jetzt eben nochmals an meinem usb-sender-stick gebastelt. inzwischen ist es so, dass die nochmals veränderte beschaltung mit kondensator auch auf masse ganz gute ergebnisse liefert. der usb-sender-stick wird dadurch auch rauschfrei so dass er klanglich schon fast (natürlich noch nicht ganz) an einen normalen rundfunksender herankommt. die reichweite wird ebenfalls etwas abgeschwächt als ohne oberwellenfilter was ja hier logisch ist, reichweite danach noch ca 80. meter max. ich habe das ganze dokumentiert. ich bitte die schlechte schriftqualität zu entschuldigen (vermutlich ist beim runterkonvertieren der jpeg datei der qualitätsverlust entstanden).

wünsche euch allen noch einen schönen bastlerabend.



von kettenraucher - am 06.12.2013 15:50
hier noch ein zweites bild in farbe wo man den rechten teil des fotos besser erkennen kann.



von kettenraucher - am 06.12.2013 15:53
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