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Informationen zum Thema:
Forum:
Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ben1, carkiller08, Power-FM ne, Oszillatormann, Ofra

Entzerrvorverstärker

Startbeitrag von Ben1 am 18.11.2014 21:21

Hallo liebes Forum,

auf der Suche nach einem Schaltplan zum selberbauen für einen Preamp für Plattenspieler, bin ich über verschiedene Webseiten hier gelandet :)
Habe hier schon einiges durchgelesen, und es ist wirklich sehr intererresant. Es gibt eine Menge zu lernen :)
Bin noch relativ gesehen ein Anfänger, aber sehr gut mit dem Lötkolben, und auch handwerklich nicht auf den Kopf gefallen. Habe auch schon insgesamt einige andere Schaltungen erfolgreich nachbegaut.
Ich wollte mir nun diesem Vorverstärker nachbauen:
http://senderbau.egyptportal.ch/audio__mixer1.htm

Es gibt nur eine einzige Sache, wo ich nicht ganz durchblicke.
Mich hat der Satz:
"Zitat":
Als Operationsverstärker kommt pro Kanal ein NE5532 zum Einsatz.
"Zitat Ende"

Im Schaltplan sind pro Kanal aber 2 OVP´s aufgeführt.
War der oben zitierte Satz jetzt darauf bezogen, dass es sich bei den OP´s allgemein um den NE5532 handelt?
Das hiesse dann, das 2 OP´s Pro Kanal arbeiten, und ich dann für Stereo 2 solcher Schaltungen mit insgesamt logischerweise 4 OP´s benötige.
Liege ich da richtig? Müsste ja logischerweise, da nur ein Eingang und ein Ausgang in der Schaltung angegeben wird.
Über hilfe würde ich mich sehr freuen. Das wäre die erste Schaltung, die ich mit OP´s nachbaue, worauf ich mich auch schon sehr freue (speziell weil es ein VV für MM Systeme ist). Symmetrische Spannungsversorgung wäre schon, zumindest zum testen der Schaltung, gesichert. Ich habe ein Labornetzeil mit 2 Ausgängen, und hatte mir schon zum reparieren einer Endstufe (mit freundlicher Anleitung) Negative Spannung damit erzeugt.


Viele Grüße
Ben

Antworten:

Hallo Ben!

Ist aber eigentlich ganz easy:
Im IC1 werden zwei Funktionsblöcke benutzt. Gekennzeichnet mit IC1A und IC1B.
Somit ist es EIN IC mit ZWEI Op´s.

Für Stereo mußt Du die komplette Schaltung doppelt aufbauen.
Also stimmt es, das pro Kanal ein NE5532 zum Einsatz kommt.

Gruß
Ofra

von Ofra - am 18.11.2014 23:52
Ah, jetzt habe ich das verstanden.
Vielen herzlichen dank, Ofra.
Ich werde das Gerät erstmal mit den NE3325 aufbauen, und spaßeshalber bestelle ich die im Beitrag erwähnten OPA 2604 und Mundorf Elko´s auch gleich mit, um dann mal vom Klang her einen direkten Vergleich zu haben.
Freue mich schon auf den VV :)

Viele freundliche Grüße
Ben

von Ben1 - am 19.11.2014 10:53
Hallo Ben1,

die kleinen Kondensatoren mit 22nF und 100nF sollten keine Keramikkondensatoren sein. Diese erzeugen Klirrfaktor wenn keine NP0 Keramik enthalten ist. Nimm daher dafür besser irgendwelche Folienkondensatoren, die es auch mit

von Oszillatormann - am 03.12.2014 18:52
Fairerweise muss man aber sagen, dass das Rauschen dennoch "akzeptabel" ist. Oder anders gesagt: Es gibt genügend kommerziellen "HiFi"-Verstärker, in denen der Phonoeingang mindestens genau so rauscht.

Ich habe einen sehr ähnlichen, wenn nicht sogar gleichen, Vorverstärker auch mal gebaut.
Das Rauschen hielt sich zumindest akustisch soweit in Grenzen, dass es bei laufender Platte ohnehin nicht mehr aufgefallen ist.
Was dagegen nicht so toll ist, ist dass du mit dieser Schaltung zumindest abends auch noch Mittelwelle und Kurzwelle "empfängst" (es gibt ein wildes Mischmasch aus mehreren Sendern leise am Ausgang zu hören). Es ist aber nicht so, dass man dagegen nichts tun könnte ;-).

von Power-FM ne - am 09.12.2014 17:27
[attachment 185 RIAA_PREAMP.jpg]

Diese Schaltung dürfte hinsichtlich der Eingangsstufe etwas bessere Rauschwerte liefern.
Statt der teueren LT-OPV dürften auch NE5532 (Doppel-OPV) oder NE5534 (Single-OPV) gehen.

Der RC-Tiefpass zwischen den beiden OPV (R18,R19,C22) hat eine Eckfrequenz von 2122 Hz.
Der Hochpass am Ausgang (R22,C23,C24) hat eine Grenzfrequenz von 20Hz .

Der Eingangs-OPV (IC3) hatte hier noch eine separate Spannungsaufbereitung mit 2 Transistoren , um eine besonders hohe Brumm-Unterdrückung zu erreichen.

HF-Einsteuungen sind aber auch hier möglich, wobei C14 (Wert abhängig vom Tonabnehmersystem) etwas Abhilfe schaffen kann.

von carkiller08 - am 09.12.2014 20:48
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