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Senderbau und HF Technik
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 1 Monat
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Elektronikbastler, kettenraucher, _Yoshi_, Stefan02, Power-FM ne, Power FM ne

Schwelgen in Erinnerungen

Startbeitrag von Elektronikbastler am 17.01.2015 10:36

Hi,
das ist mal ein Thema, wo nicht irgendein Schaltplan - dessen vor und Nachteile besprochen werden sollen. Nein, es geht eher um "eure Geschichten". Wie kamt ihr zu diesem ganzen Senderkram, was habt ihr so erlebt etc pp. Ich kann mit meinen 28Jahren da schon einiges Erzählen...

Teil1

Angefangen hat der ganze Elektronikkram bei mir schon sehr früh, in der Kindheit - damals hab ich oft alte Autoradios an Flohmärkten gekauft, und diese irgendwie zuhause aufgebaut, zum Musik hören. Die Passion zum Radiosenden kam auch bald dazu. So habe ich ein 199mW FM Handfunkgerät genommen, die PTT Taste festgeklemmt, und es in meinem Zimmer auf den Boden gelegt. Ca 50m weiter im Nachbarhaus, wo damals noch meine Oma lebte konnte ich das dann "sogar irgendwie" mit einem Empfänger wie dem AircontrollM8 empfangen "irgendwie" halt, aber weil man an einem Tuning-Rad drehen konnte, fühlte es sich an wie ein echter Radiosender. Super war es dann, als ganz in der Nähe ein Wertstoffhof aufgemacht hat. Ich weis noch, wie dieser Eröffnet wurde, das war einfach suuper, das es jetzt quasi Gratis Elektronik (E-schrott Container) "um die Ecke" gab, denn zu der Zeit bestellte man noch per Telefonanruf / Einschreiben bei Conrad und co, und das eine Lieferung bis zu 3 Wochen (!) dauerte war auch normal. Eines Tages gingen mein Kumpel und ich wieder dort hin, und der Mitarbeiter des Wertstoffhofs hielt gerade soein Mikrofon in der Hand - ich meinte, er hat es sogar mit einem Tuch geputzt. Seltsam an dem Mikro war, das hinten eine ca bis auf 15cm ausziehbare Teleskopantenne herausging. Auf freundliches Fragen wurde uns das Mikro mitgegeben. Man konnte es aufschrauben, und eine 1,5V Batterie reintun. Dies tat ich auch, und testete es nebenbei (wärend mein Kumpel gerade Computerspielte) und siehe da, entgegen der Erwartung - aber mit Hoffnung, konnte man es ca bei 90Mhz im Radio empfangen. Die effektive Reichweite war dann so 50Meter. Der erste "Radiosender" war geboren. Naja, wirklich gesendet haben wir nicht, eher rumgeblödeld (Radio im Gebüsch versteckt, und aus Entfernung die Leute etwas geärgert). Richtig "gesendet" hatte ich dann erst mit dem Baukasten Kosmos-Radiotech. Dort kann man (wie nach eigener Recherche heutzutage Rausgefunden auch wie bei manch anderen Baukästen) einen Mittelwellensender bauen. Der is sogar echt ordentlich, denn es wird nicht der Oszillator moduliert, denn die Modulation wird mittels dual gate FET erzeugt. Es war der Hinweis dabei, das man ja keine größere Antenne anschliessen dürfe, denn der Sender produziere Oberwellen, und Radiosenden sei auch ohne Lizenz nicht erlaubt. Es war quasi selbstverständlich, das ich einen 2m langen Draht als Antenne angeschlossen hatte, aber hey, das war dann mein erstes "Studio" in einer Zimmerecke, mit Sender, großem Kassettenrecorder mit Mikrofon, und wenn ich mich richtig Erinnere einem CD Player. Gesendet wurde auf 585 Khz, mit einer effektiven Reichweite von 2,50m (!). Aber der Illusion das es auch in Italien noch herginge, weil mein Kumpel quasi meinte "Ja, Mittelwelle geht auch um die Ecke" (irgendwie so, damals waren wir echt noch sehr jung und unerfahren). Damals gab es dann in den Sommerferien einen Besuch für Kinder beim "damals noch in diesem Ort" vorhandenen lokalen Radiosender - war schon lustig, als der Leiter uns fragte, welchen Sender wir denn so hören würden, und ich antwortete "Ich habe meinen eigenen". Ich habe viel Versucht die Reichweite zu verbessern, aber damals mangelte es halt extrem an Fachwissen, ich habe dann VIEL später erneut diesen Sender gebaut, und konnte die Reichweite auf 5m ausweiten - problemlos - in dem ich nur ein Bauteil aus dem Baukasten bei dem Sender dazubaute "gewusst wie" halt. Ok, das war Ende Teil1

Antworten:

Teil 2
Natürlich hatte ich auch viele Kontakte mit CB Funk selbst, so wurden die Funkgeräte auf ihre Reichweite getestet (500m waren angegeben) und auch viele viele Versuche unternommen. Eines Tages ging ich wieder zum Wertstoffhof, und dort stand im Elektromüll ein Pappkarton mit diversen Elektroniksachen drinnen. Unter anderem einem Gerät, das aussah wie ein Radio ohne Lautsprecher. Es gab eine Skala, mit Zahlen, ein Dreh-Rad und diverse andere Knöpfe. Natürlich wurde das Gerät mitgenommen, und ich war schon etwas erfahrener als vorher, und fand auch bald darauf raus, das, wenn ich dieses Gerät einschalte, und den Bereich "7" auswähle, die Mhz Zahlen mit denen des Radios übereinstimmen. Bald fand ich auch heraus, das man das Gerät beispielsweise auf 100Mhz "dreht" und wenn man dann den Radio in der nähe auch auf 100Mhz dreht verschwand das Rauschen. Das Gerät hatte 2 Buchsen AF und RF wenn ich mich richtig erinnere - ich fand raus, das, wenn ich den einen schalter in eine Bestimmte Position stellte, sogar ein "summen" gesendet wurde. Ich wollte aber musik, und so habe ich (erfolglos) rumprobiert bei RF oder AF irgendwie Musik "draufzumachen". Also muss "das Gehäuse weg". Durch absolutes Probieren habe ich es dann geschafft, mit zuhilfenahme einer Auto-Endstufe (sowas war damals noch "Richtung TDA2003" und nicht 400W RMS+ wie Heute) bei dem einen Trafo Musik einzuspeisen, die ich dann auch im Radio hören konnte. Nun gut, das Ding ging ca 20m sowas, ohne Antenne, aber ich wollte ja weiter senden, und so begann die laange Suche nach einem Antennenanschluss - hier eine Antenne anstecken "es tut sich was" (knacken im Radio) gleich testen obs weiter geht etc pp - wie oft bin ich da rumgerannt. Letzentlich fand ich raus, das es am besten geht, wenn ich die Antenne an die Spule hinmach, die auch beim "Bereich 7" zu finden ist. So hatte der Sender auf einmal eine Reichweite von 200-300m mit einem guten Radio. "Radio Teckno Power" war geboren oder verwendete ich den gleichen Namen schon bei meinem Mittelwellensender??. Das Studio war wieder der große + schwere Kassettenrecorder mit überlisteter "REC" Taste (so wurde der Mikrofonverstärker aktiv, und das gesprochene wurde auf line out durchgschleifft) für Musik sorgte der CD Player und der Sender wurde an der Tisch-Schublade eingeklemmt, und mit 13,8V Versorgt (statt 9V) genau wie der Autoradio Verstärker. Unsere "Profi Mikros" waren ein rotes + ein gelbes mike von Conrad, für 5mark pro stück. Dynamisches Mikro versteht sich. Gesendet wurde auf 95,8Mhz, und die Frequenzkontrolle erfolgte per "DUAL" tuner, denn der zeigte nur wenn der Sender richtig eingestellt war auch "Tune" an - wanderte der Sender, so erlosch "tune" und man musste nachregeln. Da durch diese Konstruktion alles HF mäsig heiss war, wurde der Drehknopf für die Frequenz mit einer Wäscheklammer aus Plastik bedient, denn sonst verstellte sich der Sender immerwieder, sobald man mit der Hand "wegging". Auch der Weltempfänger von Sony wurde gern hergenommen. Dieser verfügt über eine TUNE led und der Sender war dann tune wenn man vom "Teckno bass" auf 95,7 die LED flackern sah (zur Musik). So wurde die Frequenz "handtechnisch" sehr stabiel gehalten. Aber ich wollte immer mehr und mehr Reichweite, und so wurden Tv Antennen, Teleskopantennen, und selbstbauten gesammelt un überall am Zaun vor´m Haus / am Hügel und co montiert das ging sogar so weit das ich weit über 100m(!) draht verlegt hatte, auch in einen wald hinein - denn ich dachte "mehr Antenne = besser". Irgendwann kam sogar bei meinen Eltern mal ein Telefonanruf, das ich doch den Draht, den ich quer durch den Wald gespannt habe, wieder entfernen möchte - dies tat ich auch, musste aber weinen weil ich wollte ja mehr Reichweite. Ich weis noch am besten war, ich stand teilweise direkt neben der Sendeantenne, und der Empfang war verrauscht. Einmal machte ich auch wieder einen Reichweitentest (opel Sintra) und die Reichweite war gut (sie ging genau bis da, wo die Einfahrt zur Hauptstraße mündete, ca 200-250m schätz ich) Als ich heimkam sah ich, das das Antennenkabel abgerissen war, und nur eine 70cm lange Antenne am Sender runterbaumelte. Wie auch immer. Ich hatte damals echt viel Fleiss + Leidenschaft in diesen Sender gesteckt, ich habe per Hand "Monatslisten" erstellt, die ich anhand von meinen eigenen CD´s ausgewählt habe, habe Hörspiele gesendet, und natürlich auch alles fein moderiert. Ich glaube, heute würde ich schon "in erinnerungen schwelgend" sehr grinsen, wenn ich auf UKW auf einmal eine Kinderstimme (vorm stimmbruch oder noch sehr jung) hören würde, die mir die beste "Teckno-Musik" andrehen will, die natürlich nichtmehr aktuell ist. Ende Teil2

von Elektronikbastler - am 17.01.2015 10:49
Teil3
Jedoch hatte ich ein riesen Ziel. Radio Teckno Power sollte groß rauskommen, und bei "Völkner" gabs einen 2-Watt UKW Prüfsender - den musste ich haben, denn der würde mir eine Reichweite von 20Kilometer garantieren. Woher ich das wusste? Nun, mein Kumpel hatte ein "Werbeheft" über CB Funk - dort stand, das man mit einer Basisstation schon bis zu 40km Reichweite erziehlen könnte, so habe ich kombiniert, CB Funk 4W 40km, UKW Sender 2W 20km. Das das natürlich absoluter Blödsinn ist, ist klar, aber damals eben nicht. Blöd war der Zusatz bei Völkner, das man den Sender nur bekommt, wenn man seine AFU Lizenz vorzeigt. Irgendwie bekam ich den aber dann doch zum Geburtstag, und ich war ausser mir vor Freude, ich konnte den Schultag garnicht abwarten (müsste 6. Klasse gewesen sein) entlich zuhause zu sein, und basteln zu können. Ich baute den Sender also auf (Das Ein Kumpel mitkam, wegen Geburtstag war mir in dem Moment eher egal, der Sender war wichtig) und nahm in in Betrieb - jedoch - herbe Enttäuschung, denn dann lernte ich sehr sehr bald, was das wort "Handempfindlich" und "Frequenzdrift" bedeutet, wenngleich die Leistung wirklich viel mehr "Power" versprach als der Sender vom Wertstoffhof. Ich hätte mir damals immer gewünscht, das der Sender bis zum ca. damals noch 0,8-1km weit entfernten Kumpel reicht mit dem vom Wertstoffhof hatte ich das nie geschafft, später aber mit dem Sender von Kemo tatsächlich, wenn auch nur verrauscht. Weiterhin bekam ich ein sehr dickes Buch für "98 D Mark" über Minispione, dieses war voll mit Schaltungen UKW Sender hier, Leistungs UKW Sender - das liest sich toll, aber ich war noch sehr unerfahren. Kurzum, der Kemo Sender wurde nicht für Radio Teckno Power verwendet, da er unbrauchbar war, und mit "steigendem Alter" hatte ich auch etwas weniger gesendet, da ich nichtmehr so lust drauf hatte. Ich weis aber noch, das ich auch dem Nacharsjungen meinen Sender eingestellt hatte an seiner Stereoanlage (ca 50m entfernung) eines Tages war sein Kumpel da, und sie riefen vom Balkon rüber, "mach mal Teckno Musi rein" das tat ich, und beide haben ab-gedanced - war schon echt ne schöne + lustige Zeit. Mit dem Minispione Buch begann die "Nachbauzeit" und auch die Zeit, die mich so geprägt hat, das ich heute immer Versuche Sender zu entwickeln, wo man JA keine Spulen Selber herstellen muss, denn das war damals u.U. einer der Hauptgründe, warum so viel nicht funktionierte - ok - auch unsere Sache, das wir mal für einen Sender keinen Transistor hatten, und einfach 2 Dioden "irgendwie" wie einen Transistor verschaltet haben oh, das ging nicht *welch Überraschung* Das wissen dazu hatten wir aus den Kosmos Kästen (achja, die bekam ich ja auch zu Weihnachten von X1000 bis X4000 hatte ich sie alle). Mein Vater musste oft die Sachen zusammenbauen, und der Ersatzteilservice hat sich sicher auch ´ne goldene Nase mit uns verdient. Der Hinweis die LED nicht direkt an die Batterie zu halten galt doch gerade als Herausforderung und PENG liegt der LED deckel in der anderen Ecke des Zimmers (dieser Abschnitt gehört eher noch vor 6. Klasse mehr richung Kindheit aber ich hab so viel zu erzählen... ich möchte es kurz halten). Jedenfalls gabs irgendwann auch erfolge. Die "FET Oszillator Grundschaltung". Ich hatte die Teile gekauft, war schon vor-pessimistisch das es "ja eh wieder nich geht" beim Nachbau, aber doch, sie ging, und sendete - und ich war super happy. Natürlich musste gleich die Reichweite getestet werden, sie war sogar etwas besser als beim RTP Sender vom Schrottplatz... Hier möchte ich noch einfügen das ich auch mit Funkkopfhörern viele Erfahrungen gemacht hab. Ich dachte mir, soeiner geht vielleicht 2-5meter - aber als ich dann meinen ersten überhaupt von Conrad gekauft habe 40,68Mhz FM Addicon, und dieser nicht nur im ganzen Haus, sondern auch aufm 90m entfernten Hügel herging das war schon ein Erlebniss. Als ich dann rausfand, das man die Reichweite noch verbessern konnte, in dem man beim Kopfhörer die Antenne verlängert waren auch Reichweiten von 500m möglich, und ich konnts nicht lassen - ich hatte an Weihnachten ein President Funkgerät bekommen, und hinter´m Haus war ´ne 6,50m CB Antenne aufgebaut - ich konnts nicht lassen, den Addicon Sender an dieser Antenne anzuschlissen, und was das brachte, der Sender war fast im ganzen Dorf empfangbar dann. Auch wenn ich eine 6,50m CB Antenne hatte, hatte ich nie große Reichweiten auf CB. Das weiteste waren damals ca 5km ins Nachbardorf - aber klar, in dem Alter --- immerhin "zuerst" wurde die Antenne wie folg geerdet - ca 1m langer Metallstab im Boden - PE Draht um den STRAHLER gewickelt ... Fachwissen? Kein Kommentar (klar, wurde das bald ausgebessert, dennoch). Am besten war PMR Funk. Ich weis noch, wie wir uns mit den "CV40" Kisten von Conrad abgemüht haben, doch dann kam PMR Funk - so klein wie damals ein Handy, und Reichweiten das man nur Staunnen kann. Klar, urteile ich heute anders darüber, aber damals war halt die Meinung so. Ich weis noch, wie damals über 1km gesendet wurde, mit CV40, und eine Verbindung schon möglich war, aber nur sehr verrauscht. Heutzutage habe ich mit meinem Fachwissen schon mit 50mW auf CB 50km Reichweite geschafft - gewusst wie - halt. Ende Teil3

von Elektronikbastler - am 17.01.2015 11:08
Teil4
Aber dann war ja auch irgendwann mal Firmung, so um 2000 rum, und ich hatte mitbekommen, das es da super gute Sender gibt, von "veronica" und das die auch "unter´m Ladentisch" in München bei gewissen Geschäften verkauft wurden. Wow, soeinen musste ich haben, unbedingt, und so stand mein Wunsch für ein Firmgeschenk auch schon fest. Zur Firmung bekam ich dann auch den Sender, der selbstverständlich an die 6,50m CB Antenne angeschlossen wurde (und sich auch "anpassen" lies) und dann wurde gesendet. Der Reichweitentest, der daraufhin folgte, war einer der Beeindruckendsten die ich je erlebt habe. Klar, habe ich in den Heutigen Zeiten schon viel mehr Reichweiten geschafft, aber vom "Erlebniss" her, war der einfach der beste. Ich rief also bei besagtem 0,8-1km entfernten Kumpel an, und sagte ob er mal gucken könne, ob der Sender bei ihm noch herging - ich hörte durch´s Telefon wie er am Radio drehte, und auf einmal total klar meine Musik. Das war einfach... unglaublich. Dann der Reichweitentest im Opel Sintra (Hier muss ich noch sagen, das ich zwischenzeitlich die Frequenz von Radio Tecknopower auf 95,7 geändert hatte weil auf 95,8 immer Bayern3 störte). Wir Fuhren also in´s Nachbarsdorf (Grab von Oma besuchen) und ich liess den Sender laufen. Wir fuhren also los, die üblichen 250m bis zur Mündung auf die Hauptstraße - 1A empfang, es rauschte kein einzigese mal (Der Sender war irgendwie eine Spezial Version, da war der Stereoencoder schon auf der Platine montiert). Und wir fuhren raus, fuhren die Straße nach oben 100m 200m 300m ... und das Signal ging her, und ging her... Nun waren wir schon beim Bahnübergang angekommen - WEIT!!! ausserhalb der Reichweite des "alten" radio Teckno Power Senders, und was war zu erwarten? Der sender ging her, und ging her - wollte garnicht rauschen. Erst als wir schon echt-weit-weg waren auf unserer ca 5km langen Strecke gab es dann auchmal aussetzer und rauschen, aber die Reichweite war so unglaublich gut, das konnte ich damals nicht in worte fassen. Selst im Nachbardorf kam der Sender dann Stellenweise wieder aus dem Rauschen hervor. Ich habe dann zwar auch mit dem Gesendet "für Radio Tecknopower" aber ehr wenig + das Studio wurde auch schon eher wieder abgebaut aber ich hatte oft auch wirklich Angst, das es an der Tür klingelt, und die Leute von der REG TP da sind. Kurzwelle habe ich auch viel experimentiert. Komischerweise gings, soeine Fernsteuerung, den 27Mhz Quarz rauszulöten und durch einen 14,31818 zu ersetzen, angeschlossen an der 6,50m CB Antenne und das ganze sendete einige hundert meter weit...

von Elektronikbastler - am 17.01.2015 11:19
Teil5 - diesen widme ich den "Video Sendern".
Meine bastel-Kindheit verlief noch zu einer Zeit, als es bei diversen Baumärkten noch diese 5" SW mini Fernseher für 99Mark gab, und natürlich noch fleissig analog terrestrisch gesendet wurde. Das man selber etwas Senden konnte, in dem man einen UHF Modulator nahm wusste ich auch recht bald. Mein erster richtiger "TV Sender" den bekam ich aber an einer der vielen "Elektronikbörsen" die es damals noch gab - ja, "gab". Dort stand ein Gerät auf einem Tisch eines Verkäufers "Videosender RF280" und auf der Rückseite war der Sticker "PAL CH36". Nach etwas nachfrage wurde mir versichert, das dieser Sender wie ein normaler TV Sender arbeite, und mit einem Tv empfangen werden könne. Ich musste ihn haben, 50Mark sollte er kosten, und mein Budget war eh schon sehr ausgereizt, weil ich viele andere Sachen kaufen musste. Aber ich bekam ihn, und beim nächsten Geburtstag auch einen Taschenferhseher, um ihn entlich richtig zu testen. Doch die Leistung war eher ernüchternd, er war ungefähr so stark wie ein UHF Modulator mit nachgeschaltetem "Antennenverstärker". Er ging also nichtmal im ganzen Haus vernünftig her, und 90m Distanz schaffte ich auch nur in S/W wenn ich den Sender auf´s Dachfenster gestellt hab, und freie Sicht bestand. Besonders der Ton war nervig, denn mit manchen Tv´s ging er erst garnicht her, und bei anderen wars so, das der ton schon sehr rauschte, wenn das Farbbild etwas verrauscht war (bei normalem Tv Sender auch bei SW Bild noch Ton). Ich hab natürlich auch versucht das "aufzumotzen" und an irgendwelchen Trimmern und Potis im Sender rumgedreht, das Ergebniss könnt ihr euch denken. Später bekam ich dann an ´nem anderen Flohmarkt den "UT66" - aber eine Spezialversion, die im VHF-3 Bereich sendete. Auch hier war die Reichweite net so der hit, und er hatte vor allem das Problem, das, wenn viel Weiss im Bild ist, das Bild dann verzerrt u.U. sogar durchläuft, und der "Bildbrummträger" im Lautsprecher zu hören war. Danach bekam ich noch den RF-1000, durch internet recherchen fand ich heraus, das die RF Serie scheinbar irgendwo aus Griechenland kam??? (Website in der Sprache) und sich die Zahl hinter "RF" auf die Reichweite in Fuss bezieht. Bei RF280 würde das als 280 Fuss oder ~ 90m bedeuten. Also musste der RF1000 ja super sein, mit ca 300m angegebener Reichweite. Bei ebay wurde er ersteigert, für teure 50€ abe dafür war das Gerät auch in sehr gutem Zustand. Natürlich konnte ich´s net lassen, da reinzuschauen - und - fand quasi 1:1 die gleiche Schaltung wie beim RF280 vor, nur mit dem Unterschied das an der stelle, wo normalerweise die Teleskopantenne war, ein Anschluss war, der auf einen weiteren HF Verstärker ging, der "frei verdrahtet" (dennoch ordentlich) im größeren Gehäuse aufgebaut war. Der Sender hatte dann auch wirklich ordentlich mehr Leistung. Damals nutzte ich die im TV beworbenen "Tchibo Funklautsprecher" für meine PC Soundausgabe. Wenn ich mit dem RF1000 gesendet hatte, und die Lautsprecher 30cm von der Antenne entfernt standen, war laut und klar das "Bildbrummen" aus selbrigen zu hören - auch - wenn ich die Lautstärke auf 0 gestellt hatte es handelte sich also um direkte Einstrahlung in den NF Verstärker (wie man´s heute von Handies kennt). Die Reichweite war in der Tat viel besser und stärker, als bei allen anderen getesteten modellen. In ca 50m Distanz zum Sender musste man die Teleskopantenne nur "vom Gehäuse wegklappen" und schon hatte man 1A farbbild + Ton Empfang. Doch leider gab es auch hier das Problem, mit dem Tonträger, und dieser 50m Punkt lieferte fast freie Sicht auf´s Zimmer - der Sender hatte auch Probleme mit wänden, und 300m Reichweite (und mehr) dürfte man auch eher nur erreichen, wenn man wirklich freie sicht beider Antennen aufeinander hat. Ich hab dann auch sehr lange + viel mit 2,4Ghz Systemen experimentiert zum "Tv Senden" (ich habe hauptsächlich "live computergespielt" und die Sender am TV out der Grafikkarte angeschlossen). Die 2,4Ghz Systeme, sag ich gern, sind den Tv Sendern hier aber echt überlegen, denn hier schaffte ich es problemlos die 90m auf den Test Hügel zu überbrücken, und das mit nur 10mW. Allerdings nervte mich hier auch sehr bald das Ton-Problem "etwas verrauschtes Bild = sehr verrauschter Ton" und ich probierte auch günstige Geräte, von 15€ bis 100€ aus, die 15€ Teile waren teilweise besser, als die 100€ geräte. Alles was ich immer wollte, war ein Tv Sender mit Teleskopantenne der ca 150m 1A Farbbild Sendet, und 300m Farbbild, mit griessel aber noch Ton, und ich suchte Jahre, bis ich eine Lösung fand. In meiner Kindheit habe ich aber echt viele Videosender ausprobiert, wirklich viele tests gemacht...

von Elektronikbastler - am 17.01.2015 12:10
Teil6 Funkkopfhörer
Auch Funkkopfhörer haben mich sehr fasziniert.Nach dem ersten Addicon Funkkopfhörer, und seiner immensen Reichweite wurden natürlich noch weitere Modelle gekauft. Die "neue" 863Mhz Technik war gerade erst im Kommen, und ich weis noch, wie ich beim Karstadt war (u.A auch ersten Rasierer kaufen :P) und gerade ein Kundenberater einem Kunden die "neue, und viel bessere" 863Mhz Technik schmackaft machen wollte. Dann gabs da auch ein Einsteigergerät für gerademal 50Mark und mit bis zu 100m beworbener Reichweite. Der Funkkopfhörer wurde selbstverständlich gekauft, denn wen die "bis zu 30m" Reichweite vom Addicon schon so weit gingen, wie weit würde dann erst ein Gerät mit "bis zu 100m" Reichweite gehen - naja "eben 100m" wie sich dann in späteren Tests herausstellte. Vor allem die hohe Frequenz war viel unbrauchbarer, als die 40,68Mhz vom Addicon, denn während dieser über große Strecken stetig gut empfangbar war, war das 863Mhz Gerät im Vergleich so, das es an einer Stelle garnichtmehr zu empfangen war, und 2m weiter "mit etwas Kopf drehen" wieder super empfang war. Allerdings war der Klang einfach viel besser, viel mehr Bass und bessere höhen als beim Addicon. Meine Funkkopfhörer "Sammel Leidenschaft" wenn man es so nennen möchte begann in diesen Jahren, und so kaufte ich v.a. an Flohmärkten diverse Geräte, ich habe sie "alle" ausprobiert, von 37,1Mhz über 40,68Mhz über 433Mhz bis 2,4Ghz (ok, letztere sind eher der Neuzeit zuzuordnen) und dieses ge-teste steigerte meine Leidenschaft für "einfache Sender" nurnoch mehr, klar, das ich daher auch mit einem "Augenzwinkern" mit dem BA1404 liebäugle, den man in vielen *aber nicht allen* Sendern finden konnte. Ich hab damals oft geschwärmt, wie cool es wäre, wenn jetzt beispielsweise der Addicon Sender - statt auf 40,68Mhz - im UKW Band senden würde, und ob sowas überhaupt möglich wäre "nen kompletter Stero Radiosender so klein und so gut" - naja, das es geht ist mir Heute klar. Habe die Funkkopfhörer auch außerhalb ihrer "Reichweitentests" viel genutzt, vor allem ein 433Mhz Modell, was mal für 80 Mark bei "Westfalia" verkauft wurde. Der Kopfhörer war Ohrumschliessend, und so konnte ich dann im Winter mit dem schön beim Schneeschaufeln meine Elektronische Musik hören, und hatte es schön warm um die Ohren, und im Sommer beim Holzmachen lief dann heavy metall - lauter als die Sägegeräusche. Ich habe wirklich viele Reichweitentests gemacht, und auch mit diesen Consumergeräten sind sensationelle Reichweiten von 500m bis zu 1,5km möglich, ohne die Geräte zu modifizieren - es hängt halt stark davon ab, wie man die Sender positioniert. Wobei sich unter´m Strich zeigte, das 433Mhz am besten geht - das is scheinbar einfach die beste Kombination aus "Geht durch die Wand" und "Antenne nicht sehr lang, aber für die Wellenlänge gut". Danach kommt VHF und 863Mhz ist erst rel. weit "unten" zu finden, da es starke Probleme mit "Wandabschirmung" hat - auf freier sicht geht es aber sehr weit. Ich hatte den Addicon Sender aufgeschraubt, da war ein kleiner HF trafo, daran rumgedreht, in der Hoffnung, das ich den Sender auf UKW stellen könne - natürlich ging das nicht, nur mit verstellen des Trafos "lock-te" die PLL auf einmal nichtmehr was sich darin äußerte, das man im KH nurnoch verzerrte Signale empfing und der Sender machte, was er wollte. Es gibt aber ein Addicon Modell, da ist der Sender wirklich freischwingend, und durch "rumdrehen" an besagtem Trafo kann man wirklich die Frequenz verstellen, wenn natürlich nicht auf Ukw. Mich fasziniert einfach die Konstruktion dieser Sender sie ist fast schon "Putzig" ein 1IC PLL Sender, BA1404, ein paar vhf spulen und 1-2 TO92 transistoren, fertig ist der Sender, der seine Energie in eine kurze, aber mit Ladespulen / Filtern sehr gut gematchte Antenne "powert" - fertig ist die mini Radiostation, die durchaus zig meter weit reicht. Die Qualität der Sender ist im Normalfall immer ausreichend - ok, manche der VHF Teile haben echt keinen besonders guten klang, aber die vielzahl ist mit heutigen FM transmittern (tunecast 2 / LineX) vergleichbar, der mehrstimmig für "gut" befunden wird (im partner-"Radioforum").

Hier mal eine Aufnahme eines 40,68Mhz Senders (auf UKW hochgemischt). Etwas wenig Bass, aber die Kanaltrennung find ich "ok".

Es handelt sich dabei um den "Wetekom Funkkopfhörersender" auf 40,68Mhz

Hier geht es eher um den reinen Klang am Kopfhörer - nicht um irgendwelche PC messungen, denn ich bin eher jemand, der seine Sender so "designed" das sie im "Boombox" Küchenradio ok klingen, oder mit Stöpsel Kopfhörern, aber nicht mit super-highend kopfhörern. Dafür sind meine Sender auch eher eben in der Richtung dieses "passt in die Hosentasche" Wetekom senders, als des Profi mäsigen 40kg 19" Gehäuse Senders ;)

Hier die etwas "bassarme" Tonaufnahme http://www23.zippyshare.com/v/Bu6yPP58/file.html

von Elektronikbastler - am 17.01.2015 12:36
Teil7 Kurzwelle und co.
Natürlich spielte auch die Kurzwelle eine große Rolle für meine Bastellein. Vor allem weil man hier mit einfachen Mitteln viel erreichen konnte (Ich meine, ein Quarzsender ist schnell gebaut). Und so bastelte ich meine ersten Kurzwellensender, die natürlich alle an der 6,50m Antenne hingen - Oberwellenfilter? Was ist das? Antennenanpassung? nie gehört, aber es reichte dennoch immerwieder, um einige Hundert Meter weit zu senden, und so war sehr oft beim Rausgehen / Wandern in der näheren Umgebung der Weltempfänger mit dabei - die Reichweite wollte ja getestet werden. Sehr oft hab ich auf 3,579Mhz gesendet, denn dafür hatte ich noch viele Quarze von der Elektronikbörse. Mein weitester Sender war eine "Haarstreubende" Konstruktion auf 12Mhz, moduliert wurde das "irgendwie" am Transistor, mit dem Kopfhörerausgang meiner Stereoanlage, und man musste WEIT aufdrehen (das drürften dann bei dem verbauten AMP chip schon ettliche Vpp gewesen sein, was da am KH out rauskam). Den Sender konnte ich aber tatsächlich schwach (aber erkennbar) bis zum Kumpel hören, der ca 5km von mir entfernt wohnte. Das war der stärkste KW Sender den ich damals zustande bekam. Als ich internet bekam, fand ich auch viele Schaltpläne u.a. den vom "Talking Pixie" - und den baute ich, doch was bei mir immer ein Problem war früher waren die Oberwellenfilter, ich bekam die einfach nicht hin, und alles was oft passierte war, das der Endstufen T heiss wurde, und kaum noch leistung rauskam, also "sendete" ich "später" halt ohne Filter, wusste dann aber schon bescheid von den Oberwellen - und wie sie Stören. Meine ersten Filter hab ich mehr oder weniger durch Zufall entdeckt, meine ersten "Pi Filter / Ladespule" Filter. Ich hatte da soeinen Sender auf einem Holzbrett, selber "zusammengeschustert" mit C945 Transistoren, einem NF Übertrager als mod. Trafo aus irgendeiner Schrott platine, und einem 10W NF Verstärker für die Modulation - darunter war ne Batteriehalterung für 10 Mignon batterien. Gesendet hats auf 10,245Mhz. Ich hab wieder versucht, die Oberwellen wegzubekommen, und hab eine Spule am Ausgang zwischen meine Kroko Klemme geschalten, und irgendwie fand ich dann raus, das es auf einmal "viel stärker strahlt" - es sogar in den "fingern zwickte" wenn man die Antenne berührte, und auch die Oberwellen, die auf UKW so gestört haben wurden nich wirklich stärker, wenn ich die Antenne "hinter dieser Spule" anklemmte - aber bis zum ersten richtigen PI Filter, und dem Verständniss hinter diesen Dingen sollte es noch lange dauern...Aber wie gesagt, ich habe viel experimentiert, Fernsteuerungs-Sender so umgebaut, das sie im normalen KW Band senden (try and error methode) und selber viel nachgebaut und experimentiert, stets mit dem "treuen" Minispione Buch an meiner Seite - das erste Exemplar las ich sogar über einige jahre so oft und intensiv, das ichs irgendwann wegwerfen musste, weil es nurnoch aus lose zusammengehaltenen seiten-blöcken bestand vom vielen Lesen ;) Erst Später schaffte ich es meinen ersten Empfänger zu bauen, für Kurzwelle es war der pendel Rx von b.kainka - und das er ging faszinierte mich enorm - denn ich hatte damals selber schon versucht Empfänger zu bauen, wusste aber nicht ,wo ich ansetzen sollte.

von Elektronikbastler - am 17.01.2015 12:53
Teil7 Diverses
Hier noch ein paar "Zwischenerlebnisse" aus der "Kindheit" (U18). Ich hatte auch an der Elektronikbörse für 40€ mal soein paar "FM Mikrofone" gekauft. Die sahen im Prinzip aus wie groß geratene Mikros von Mobilfunkgeräten (z.B. CB Funk) und unten ging ein Spiralförmiges Kabel raus, das als Sendeantenne diente. Diese Teile Sendeten auch im UKW Band, und die Frequenz war lückenlos einstellbar, an dem Ende des Spiralkabels war ein Einstell-Teil (ein kleines Blechstück in Plastik eingegossen) mit dem man den Trimm C abgleichen konnte. Diese Senderchen waren dafür gedacht, das man von Auto zu Auto über´s Radio reden kann (die "PTT" Taste hatte auch eine Einrastfunktion). Der Aufbau der Sender war echt sehr aufwendig - da waren wirklich viele Transistoren und Spulen drinnen, ich vermute das der eigendliche Sender auf einem Bruchteil der Ausgangsfrequenz lief, und dann die Oberwelle rausgefiltert wurde, denn die Mikros waren wirklich sehr Frequenzstabiel und "Antenne Anlangen" oder "in der Hand tragen" interessierte die Sendefrequenz nicht sonderlich (verhältnissmäsig natürlich). Auch die Reichweite war recht gut, ich glaub die haben schon ihre 50mW Sendeleistung gehabt. Dann "früher" gabs im Radio noch weniger "Formatradio", so gabs auf 89,0 ´nen Sender wo Teckno Musik lief, und auch Radio Gong machte jeden Samstag abend eine Live-Show aus Parties, mit Elektronischer Musik die mich durchaus anspricht - leider gibts das nichtmehr, auf 89,0 läuft jetzt zwar auch nicht umbedingt "Formatradio" aber keine Elektronische Musik mehr, und Radio gong verkam in meinen Augen zum gleichen "dummdüdler" (Zitat aus Radioforum) wie zig andere Sender, die mit ihren "besten hits der ..." ihr wisst was ich meine werben - samstag abend keine radio-show mehr, mit elektronischer Musik. An ´ner Elektronikbörse kaufte ich ´nen Sender, der Verkäufer sagte, er habe damit vom berg aus einige km weit senden können. Leider lief der auf ner Frequenz, die ich net empfangen konnte (unteres VHF Band) und nur bei 78,irgendwas konnte ich schwach ein Signal empfangen - der Sender wurde dann zerlegt, und war wegn viel SMD Technik kaum brauchbar. Als ich alt genug war, und das Babyphone von den Eltern entdeckte - ein Gerät von Vivanco im 27Mhz Bereich - musste natürlich auch da gleich die Reichweite getestet werden, auch so hatte ich hier und da Babyphones geholt (schrott / flohmarkt) und immer gleich die Reichweite getestet. Die war echt gut, denn selbst im bebauten gebiet oftmals einige hundert meter, obwohl der Taschenempfänger teilweise nichtmal eine sichtbare Antenne hatte (und das bei 27Mhz!). Auch hatte ich vom Kumpel (der hatte es von seinem dad) ein uralt Schnurlos Telefon. An der Basisstation war eine ca 50cm lange Teleskopantenne drann, und auch am Handgerät war eine locker 20cm lang ausziehbare Antenne. Das Gerät hatte nichtmal eine Rauschsperre, Telefon einschalten, bei ausgeschaltener Basisstation ergab nur rauschen, die Geräte hatten aber eine "Interkom" Funktion, und so konnten wir die Reichweite testen, diese war echt beachtlich! Würde mich sehr interessieren, welche Frequenz das war, vermutlich auch iwas richtung VHF Band, und weiter vermutlich hätte ich "Heute" mit meinem Wissen auch >1km Reichweite aus dem Teil rauskitzeln können. Es is schon schade, ich hatte als Kind viel gute Technik, die Heute teilweise Sammlerwert hat (bei ebay entspr. Preise) abe damals viel einfach zerlegt, um "als ich das rausgefunden hatte" z.B. auch aus den Lo´s von UKW Radios "minisender" zu bauen - total sinnlos (dafür u.a. ein Grundig "Prima boy" zerlegt der so super ging). Ich hatte sogar mal den ramsey AM-25 war echt ne Aktion den zu bekommen (schlechtes verhalten des ebay Verkäufers) aber ich konnte mit dem nix anfangen der ging "1 meter weit" - tja, wenn man halt (damals) "so gut wie KEIN Wissen über antennenanpassung hat..." Ich habe damals quasi einen "cut" gemacht, aus persönlichen Gründen und meine Elektronik die ich damals besaß im jahr 2004 oder 2005 alles weggegeben und verkauft - wirklich ALLES. Ich habe ja später 2006-2007 wieder angefangen, und neue Sachen gekauft aber vieles was ich damals hergegeben habe "wurmt" mich heute schon. u.A. der Ramsey AM-25 oder eine 1,2Ghz Kamera mit 250mW Sendeleistung etc pp... Achja CB Funk hatte ich ne sautere 30W Endstufe (die aber gut war, sauteuer und "nur" 30W aber auch Leute in Foren kennen die und sagen die is sehr gut) mit dem Teil und einer PAN PC40 hab ichs immernochnet geschafft, über CB, die ca 5km zum einen Kumpel zu funken - er meinte nur, als ich mit 30W gesendet habe "das rauschen wird etwas leiser, aber noch net gut genug, das man dich versteht". Als Antenne nutzte ich eine Mobilfunkantenne, natürlich ohne wissen - also ^^ ohne Gegengewicht, und wenn ich mitm Finger die PAN PC40 berührte, gabs erstmal nette HF Verbrennungen. Auf CB ist nichtsmehr los, sagen die Leute heutzutage "jaein". Damals wars schon so, das man seine Kanäle 1-40 durchschalten konnte, und sehr viele Funker gehört hat (welche die Portabel aufm Berg unterwegs sind, welche die grad mit Wohnwagen vorbeifahren, in den Urlaub oder auch Heimstationen) aber heute ists halt meiner Meinung nach so, das auf CB nach wie vor "viel" los is, die Leute aber eher technik versierter geworden sind, anstatt den Funk als reines Kommunikationsmittel zu nutzen (damals gabs auch sehr viele Ortsrunden, die meisten davon sind wohl auf AFU abgewandert [wenn ich denk, was auf 2m hier so los is, wenn mal was los is]. In jungen Jahren haben wir auch einen Amateurfunker besucht - der hat dann live mit 10W bis nach griechenland gemorst... das hat uns sehr fasziniert, wir haben auch für die Prüfung gelernt, aber es war damals mit 10??? Einfach zu viel Stoff, und zu schwer - heute würde ich die Prüfung mit etwas lernen spielend schaffen, aber der Bereich des Amateurfunks ist mir einfach zu "öde" was nutzen mir erlaubte, horrend hohe Sendeleistungen wenn ich keinen "Spaß" haben darf, sicher, CQ hier, CQ da, cool du hörst mich noch - in england - mit 2 Watt. Schön und gut, aber ich würd einfach gern ne Frequenz haben (z.B. 30-31Mhz) wo "jeder machen darf was er will" mit bis zu 1W - ober jetzt W-FM, AM, SSB oder sonstwas macht is egal, solange sein signal sich im Rahmen von 30-31Mhz aufhält *oder* eine freigab der KW und AM Bänder für "Hausfunk" (100mW) - das wären dinge, die die AFU lizenz für mich interessant machen würden, und kein "Rundfunkähnliche Ausstrahlungen sind nicht gestattet". Ich finde es manchmal schon eine Farce, wenn ich sehe, wie extrem talentierte Leute einen DVB-Sender (!) selber bauen, und dann soein Spannendes Programm senden wie "Busch - Äste wackeln im Wind". Als ich meine ersten ATV Sender (gekauft) hatte, auf 23cm, war das erste was da gesendet wurde der film "Matrix" (den Sender habe ich aber weggegeben, ich wollte ihn nur testen, und er war wirklich SEHR gut).

von Elektronikbastler - am 17.01.2015 13:13
Teil9 - der vorherige Teil wäre ja eigendlich Teil8
Noch etwas Zufälligs - Abschluss dieses Posts

An einem großen Flohmarkt war dann ein Stand von den Chinesen - sie verkauften unter anderem Weltempfänger - und - Funkmikrofone. Diese machten einen guten Eindruck und ich fragte mal so aus neugierde, wie viel denn soein Gerät kosten würde. Die Antwort war 15€ - wie - nur 15€? Das muss! Ich haben, und so habe ich das Gerät natürlich gekauft. Für 15€ bekam man einen kleinen, gepolsterten Aufbewahrungskoffer mit Magnetverschluss, im Inneren das Funkmikrofon "Clip on" Style mit Taschensender, und Empfänger 6,3mm Mono Klinke out. Zuhause habe ich das Mikro natürlich gleich getestet, und es hat auf Anhieb funktioniert. Wenn ihc mich richtig erinnere, war im Empfänger nebst einem DC DC Wandler (1,5V Spannungsversorgung) ein SMD TDA7000 verbaut man konnte die Frequenz selber nachstellen - das ganze System sendet über dem UKW Band ca. Im Bereich von 110-115Mhz (ca...) und konnte auch mit dem Aircontroll M8 gut empfangen werden. Allerdings gabs ein Problem. Der Sender (sicherlich falsche messung!!) nahm laut meinem Digitalmultiemter 0,2Ampere bei 9V auf. Die Konstruktion war so, das das Mikrofonkabel als Antenne diente, doch die HF war so stark, das es das Mikro "zudrückte" und man nur gute Empfindlichkeit hatte, wenn man das Mikrofonkabel mit der Hand umschloss. Die Reichweite war mit 15-20m angegeben, aber ich habe das Gerät modifiziert, ein Loch oben reingebohrt, und den "HF out" des Senders auf einen ca 30cm langen Draht gegeben - dann hat das Mikro super funktioniert und man musste nichtmehr das Mikro Kabel umfassen, das es ging. Die Reichweite war auch echt top, ich habe am Empfänger die Antenne noch etwas verlängert, und so entstanden viele Aufnahmen aus der "Jugendzeit" bei denen wir "Kindisch waren" (irgendwelche Verrükten Aktionen geplant haben) - ich hab dann oft das Mikro mitgenommen, und zuhause hat die Stereoanlage aufgenommen, der Aktionsradius war weit genug, das auf den "Spielorten" auf denen wir uns aufhieletn tlw. unterbrochener - aber überwiegend guter Empfang möglich war. Die Batterieluafzeit war trotz "angeblicher" 0,2A Stromaufnahme auch immer ausreichend. Das Mikro lieh ich dann mal einem Schulkammeraden, und hab´s seitdem nichtmehr gesehen, is aber auch ok, er kanns behalten ;) Blöd is halt die Frequenz "Flugfunkband" aber da wir sehr weit vom nächsten Flughafen weg wonen, hab ich mir da nie Sorgen um Störungen gemacht. Leider habe ich die Aufnahmen nichtmehr. Naja, wie hat sichs entwickelt, heute habe ich ein sehr großes Praxis Wissen über Senderbau. Sachen, die damals "unmachbar" erschienen kann ich heute mit bravur lösten (Beispielsweise wollte ich im Elektronikforum das mir wer einen Sender baut mit soeinem 10,7Mhz ZF Trafo, der ca 10mW out macht, mit Teleskopantenne - weil ich MW statt mW schrieb wurde ich erstmal ausgelacht, und dann wieder Oberlehrermäsig belehrt + macht keiner - sowas war damals unmachbar für mich, heute wäre es ein Kinderspiel sowas zu bauen [besonders das FM Problem war schlimm damals heute kein Thema mehr). Ich bin also richtig Kompetent geworden, wenngleich nicht kompetent genug, das ich "so kram" beruflich mache, da mach ich was ganz anderes. Schade ists nur zu sehen, wie das Interesse der Leute schwindet, das tut einem einfach weh, denn "damals" wäre soein Sender vielleicht noch super-mega-interessant geworden, und heute wird man diesbezüglich erstmal gefragt was denn eine "Kurzwelle" sei - oder wie ichs schon oft erlebt hab, erntet man nicht umbedingt tolle Blicke, wenn man es wagt mal mit einem Funkgerät und einer größeren Antenne (bis zu 1,50m) rauszugehen...

So, das war eine oberflächliche Berichterstattung meinerseits - wenn ihr wollt- teilt eure Erinnerungen vergangener Zeiten, lasst euch ruhig zeit, darüber nachzudenken, Rechtschreibfehler sind egal ;)

von Elektronikbastler - am 17.01.2015 13:38
tolle erinnerungen @elektronikbastler. so ähnlich fing das bei mir auch an. ich habe immer mit alten antennenverstärkern experimentiert, die ich irgendwo auf dem schrott gefunden hatte.

sehr schnell bemerkte ich, dass die nicht nur verstärken sondern auch senden können. so kam ich auf die idee, genau so wie du, musik aufzumodulieren. ich war ganz erstaunt, als plötzlich das gedudel wieder aus dem radio kam, das ich in den antennenverstärker hinein"schickte".

bei mir kam dann auch dieser kemobausatz, genau so wie bei dir. auch ich lernte, genau so wie du, sehr schnell, was handempfindlich heisst.:haha: so wurde halt die antenne mit klebeband fixiert.

als das auch nicht wirklich geholfen hatte und mein daddy mir das gerät quasi beschlagnahmt hat als er bemerkte, dass ich in meinem zimmer einen schwarzsender betrieb, meinte er zu mir, er will mir mal etwas richtiges zeigen, quasi einen richtigen sender und das ganze equipment, das man dazu benötigt.

so durfte ich mit ihm in seine bastelbude, die eigentlich immer abgeschlossen war, so dass ich da nicht rein konnte als er immer auf der arbeit war. als ich dann da das erste mal rein durfte, (war quasi sein heiliger raum)";) sah es für mich dort ähnlich aus wie bei dem film: ALF, im vorspann. da hat doch dieser willy tanner auch diese bastelbude mit oszilloskop und den ganzen messgeräten.

so ähnlich sah es da auch aus und ich dachte fast, ich bin bei willy tanner zuhause. ;). ich glaube die allererste folge ist es, wo ALF bei den tanners im garten mit seinem raumschiff landet und willy versucht, per funk, kontakt zur raumstation aufzunehmen.;).

ich staunte dann nicht schlecht, als mein daddy mir die ganzen geräte vorführte und mir alles zeigte. die hälfte davon habe ich damals überhaupt nicht verstanden. aber so fing das ganze damals bei mir an.

quasi ein einstieg in die elektronik. später fing ich dann an, immer mehr zu experimentieren. irgendwann wurde der raum auch nicht mehr abgeschlossen. ich versuchte mich an alten fernsehern, diese wieder zu reparieren, später kamen dann monitore hinzu. das klappte meistens ganz erfolgreich. ich hatte da wohl ein händchen für die fehlersuche.

schnell bekamen bekannte das mit, und sie brachten mir alle ihre alten fernseher und monitore vorbei, zur reparatur. meistens waren es dann verklebte relais, die nicht mehr funktionierten und ich diese öffnete und wieder gangbar machte mit schleifpapier oder sie eben ganz austauschte.

das war vor allem eine zeitlang bei diesen .. röhrengeräten der fall.(ich sage den namen des hersteller jetzt bewusst nicht). kalte lötstellen waren auch oft ein problem, oft auch an den relais oder aufgrund der hohen ströme, beim einschalten, die dort zum teil fliessen, je nach modell etc. oft war auch der hochspannungstransistor defekt, die dioden meistens gleich mit, kleine kondensatoren auch oft die mir oftmals die fehlersuche zur sisyphusarbeit machten.

aber mit der zeit kriegt man ein gefühl. und die fehler wiederholten sich, so kam routine rein. man geht immeer nach dem gleichen schema vor und jeder hersteller hatte auch so seine "kinderkrankheiten".

inzwischen gibt es ja fast nur noch flachbildfernseher. repariert wird da bei mir nur noch selten etwas. ok, da gibts auch tricks diese nochmals "flott zu kriegen" aber meistens landen bei mir defekte geräte heutzutage sofort auf dem müll. den chinesen sei dank:lollol:.

ukw höre ich zuhause seit kurzem auch nicht mehr. seitdem ich das wlan-radio gekauft habe nutze ich ausschliesslich nur noch wlan-radio. abundzu, wenn mich mal wieder die lust packt hole ich dann meine minisender aus der bastelkiste, dann schalte ich meinen ukw empfänger ein und gehe auf sendung.

mit ein paar hundert milliwatt probiere ich meine teils selbstgebauten sender aus oder gehe auch mal mit meinem erst vor kurzem gebauten kurzwellensender auf sendung. so ein paar stunden geht dann eine sendung, bis mich dann wieder die lust verlässt. und das ding landet dann wieder in der ecke.

elektronik und senderbauen ist ein schönes hobby das einem wohl immer spass machen wird, zumindestens so lange man es noch ausüben kann.

von kettenraucher - am 18.01.2015 17:19
ich hatte auch das glück, dass mein daddy bei rohde und schwarz arbeitete. so landeten dann auch teilweise die ausrangierten sender oder auch selbstgebaute geräte zuhause. damit habe ich später dann auch abundzu gesendet. ausrangierte steuersender, meistens ging ich nachts auf sendung. wie weit ich damit kam habe ich nie wirklich getestet. aber vermutlich ging der ein oder andere sender schon ein paar kilometer. davon ist mal auszugehen. das waren noch zeiten.

von kettenraucher - am 18.01.2015 17:26
Das ist ja eine Nette geschichte. Also das solche Verstärker gern schwingen, wusste ich auch, aber so kreativ zu sein, und damit zu senden tat ich nicht. Die waren mir immer zu instabiel (noch schlimmer als der Kemo Sender). Sehr oft hatte ich diesen Verstärker "im Rohr" für Autorradios, mit 2 Transistoren. Ich weis eigendlich garnichtmehr, was genau ich mit dem vorhatte aber er wurde oft gekauft.

Alf ist übrigens "im Gargendach" gelandet, nicht im Garten aber ich kenne natürlich die Besagte Garage sehr gut. Alf war ja auchmal ein "Tv Pirat" als er der Nachbarin seine Existenz schmackhaft machen wollte ;)

Bei R+S hatte ich mich damals auch beworben, aber mit meiner miesen Qualifizierung hatten die natürlich kein Interesse. War auch besser so, denn hobbymäsig was basteln ist eine ganz andere Geschichte als Beruflich soetwas zu machen. Das habe ich auch nach der Lehre zum EBT sehr schnell für mich erkannt, denn dort hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei der "work gmbh". Da wurde mir sehr schnell klar, das ich einfach gesagt nich clever genug bin, für den Profikram, denn wenn wir mit unseren "Spielzeugsendern" rumbasteln is das nochnmal ´ne ganz andere Nummer wen du auf einmal vor einem DVB-S Modulator stehst, einer Platine größer als das Gehäuse von deinem KW Sender und voll mit SMD, Mikrochips "komplex hier, komplex da". Ich weis noch, jmd der gerade an einem HF Verstärker arbeitete - ich fragte ihn, ob er einen Verstärker bauen könnte, den man am UHF Modulator eines VCR anstecken könne - und - der das Signal dann so verstärkt, das es über eine Teleskopantenne 300m (!) weit in Farbe (ggf auch mit etwas griesel) gesendet werden könne *und* als Herausforderung gab ich noch dazu "und das ganze sollte auch einen Oberwellenfilter haben" (soetwas ist selbst Heute für mich eventuell noch nicht machbar, und damals schon absolut garnicht machbar viel zu schwer) - die Reaktion? Er musste herzhaft lachen, und meinte, wenn ich bei ihnen Arbeiten würde, wäre soetwas ein Kinderspiel für mich. Naja, ich wurde nicht genommen, weil ich selber sagte "ich bezweifel, das ich das lenen kann - zu schwer" und der, der mich einstellen wollte auch meinte, er merkt wie sehr ich an diesem Hobby hänge, aber er hat bei mir Zweifel das ich es Beruflich ausüben könne - er sagte aber immer "das kann ich dir schon beibringen" bezogen auf die Sendetechnik. Naja, Heute mache ich ganz was anderes, einen Job, der so einfach ist, das man dafür netmal ne Schulausbildung bräuchte, oder die ersten 3 Klassen Grundschule gereicht hätten (lesen + schreiben) was solls, jeder wie er kann halt.

Senden tu ich sehr selten auf UKW, und wenn dann meistens wenn´s ne neue CD gibt, vllt 1-2x alle 4-6 Monate "effektiv". Natürlich kanns sein das ich manchmal mehr send, aber oftmals kommen diese Werte hin, und dann auchnur eben ein paar Stunden. Ich bin eher "Querbet" aktiv, soll heissen ich nutze alle möglichen Frequenzen. Vom ISM Funkkopfhörer auf 863Mhz mit dem ich beim "dremeln" oft Musik höre (sehr guter Klang und gute Nebengeräuschunterdrückung) bis hin zu Mittelwelle, Kurzwelle sowieso - oft aber auch im VHF Band auf den "alten" Funkkopfhörerfrequenzen (37,1 40,68) Mhz dann aber gern mal mit 1W. Auch im Tv Band UHF oder VHF-1 send ich dann und wann mal, wie ich gerade lust habe, aber soetwas wie ein durchgehendes Programm gibt´s bei mir nicht, und oftmals sind die Sendungen auch "für mich" das heist, wärend der Sender läuft, gehe ich draußen mit einem Empfänger rum, und teste die Reichweite. Sehr, sehr selten gibts tatsächlich mal soetwas wie Moderation, meistens läuft einfach "DJ Discman" mit irgendeiner Dream Dance ;)

von Elektronikbastler - am 23.01.2015 09:56
Zitat

Ich weis noch, jmd der gerade an einem HF Verstärker arbeitete - ich fragte ihn, ob er einen Verstärker bauen könnte, den man am UHF Modulator eines VCR anstecken könne - und - der das Signal dann so verstärkt, das es über eine Teleskopantenne 300m (!) weit in Farbe (ggf auch mit etwas griesel) gesendet werden könne *und* als Herausforderung gab ich noch dazu "und das ganze sollte auch einen Oberwellenfilter haben" (soetwas ist selbst Heute für mich eventuell noch nicht machbar, und damals schon absolut garnicht machbar viel zu schwer)

Selber bauen ist wahrscheinlich nicht ganz so leicht (würde ich ziemlich sicher auch nicht hinkriegen, oder wenn, dann mit einem Jahr Entwicklungszeit :D).
Aber einen UHF Modulator zu nehmen, einen Kathrein VOS40 oder so und das einfach zusammen zu stecken würde ich hinkriegen ;-).
Damit hätte man in etwa genau das gesuchte (auf die Art und weise habe ich mir damals meinen TV im Garten versorgt). Ob das 300 m weit geht weiß ich nicht (interessiert mich auch nicht so sehr, sonst hätte ich es sicher schon mal getestet), sind nur so knappe 10 mW, was bei so einer Anordnung heraus kommt. Im Garten ging es jedenfalls noch sehr gut ^^.

von Power-FM ne - am 23.01.2015 15:19
Also ich hab mit Tv Signalen generell die Erfahrung gemacht, das sie Wände GARNICHT mögen. So habe ich mit einem der vielen Tv Sender auf 10-15m freie sicht 1A bild + Ton, gehe ich aber "nur 10m" in eine andere Richtung, wo sich Wände dazwischenschieben, wars das, höchstens noch SW Bild mit etwas Ton. Die Erfahrung hab ich auch mit VHF-1 gemacht...

Liegt wohl an der Bandbreite, also kann ich dazu nich´ viel sagen.

von Elektronikbastler - am 24.01.2015 14:41
Hi, power FM

könntest du die Tests wiederholen? eventuell mit einem portablen Tv ("Taschenfernseher") mich würde echt sehr interessieren, was du für eine Reichweite hinbekommst...

Am Ausgang des Verstärkers könntest du ja eine Teleskopantenne anstecken (eine bis auf 40cm ausziehbare ging da gut) direkt an den hf out bin (ggf aderendhülse an die Antenne löten, und draufstecken) und sie dann auf "beste länge" ziehen. Habe das bei Videosendern beobachtet, das die Antennlänge extrem viel ausmacht bez. der abgegebenen Sendeleistung...

Würd´ mich echt interessieren - damals, als Jungspund habe ich halt einfach "viel hilft viel" gedacht und 1m lange Kabel angesteckt - heute würd ich da anders rangehen, aber den von dir erwähnten Verstärker hatte ich nie.

Da du ja über viel Fachwissen verfügst, wie hast du die TX out Leistung gemessen?

von Elektronikbastler - am 28.04.2015 09:29
Damals habe ich das ziemlich sicher gar nicht gemessen :D.

Messen braucht man aber auch nicht, man bekommt die Leitstung ziemlich genau auch so raus.
Der Modulator macht un die 70 dBµV, der Verstärker hat 40 dB, macht daraus also 110 dBµV, das wären ~ 2 mW an 75 Ohm - also noch minimal weniger als meine oben geschätzten 10mW.

Heute könnte ich das messen, ich müsste nur zum auto gehen und "Unaohm", "Rover", "DSAM" oder "KWAS AMA" holen.

Ich kann das aber heute nicht mehr testen, ich habe keinerlei Taschenempfänger und irgendwie auch nicht so das Interesse daran...

Vielleicht mal im nächsten Winter wenn vieeeeel Zeit ist ;-).

von Power FM ne - am 29.04.2015 11:06
Ja, ich hab schon gemerkt, das du an Videosendern trotz meiner Bemühungen leider garkein Interesse hast. Schade eigendlich, mich würd deine Meinung da echt interessieren, hätte damals auch mit einem ";) " erwartet, das du dir den RF-1000 in ebay holst (+10€ für einen "Taschenfernseher") aber ok, jedem das seine.

von Stefan02 - am 02.05.2015 08:48
Mein größtes erlebnis war damals als ich noch in NRW gewohnt hatte, einen UKW Sender (Kemo Bausatz) auf 107,8MHz zu betreiben.
Nur leider hatten die Ü-Wagen des WDR damals (so um die 1980er Jahre rum) auf der Selben Frequenz Fußball aus den Stadien übertragen.
So mit war meine Musiksendung für einige Sekunden in ganz NRW zu Hören als die in Köln zu einer der Stadien durchgeschaltet hatten.
Ich meine sogar das war zu dem Stadion in Gelsenkirchen.
Ich hatte mich nur gewundert warum auf einmal die selbe Musik auf WDR2 lief bis dann der Moderator ausgeblendet hatte und sich für die Störung entschuldigt hatte.
So schnell hatte ich ein Sender noch nie außer betrieb genommen und verschwinden lassen! :eek::joke:
Später hatte ich ein altes Kassettenradio zu ein Sender umgebaut.
Wo mit ich auch einige Meter weit senden konnte.
Das gute war das in dem Radio ein Kassettenrecorder eingebaut war das ich so entsprechend geändert hatte das beim abspielen einer Kassette das direkt gesendet wurde.
Und komischer weise funktionierte der Radioempfang trotzdem noch.

Mitte der 80er hatte ich dann mehr auf den CB-Funk Zwischenkanäle Musik gesendet.
Ich meine das es auf 11A (27,095MHz) war.
Ich erinnere mich noch wie sich da immer einige wegen überschläge aufgeregt hatten.
Aber die hatten nie herausgefunden wo her die kamen.
Zum Empfang hatte ich ein einfaches WalkieTalkie verwendet was mit entsprechenden Quarzen ausgestattet wurde.

Später hatte ich auch ein wenig mit UHF Modulatoren für TV Herumgebastelt.
Aber da hab ich nicht viel gemacht da die reichweite sehr bescheiden war.
Als Videosignal musste ein Atari 2600 herhalten.
Der eingebaute in dem Atari reichte da deutlich weiter als das UHF Modell.

von _Yoshi_ - am 02.05.2015 18:38
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