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Senderbau und HF Technik
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try_n_error, Power-FM ne, Rednix, Power FM ne, Power-FM, sachsenbastler

mal wieder 'n Neuer

Startbeitrag von try_n_error am 08.02.2015 20:20

Hallo allerseits!

Wie nennt man einen Thread, wenn man gar nicht so genau weiß, wo man anfangen soll...? Bin jedenfalls schon recht ausgiebig in Eurem Forum herumgestolpert und bin ziemlich beeindruckt.

Nomen est Omen, was meinen Nicknamen angeht, daher freue ich mich auf Euren Rat und die Unterstützung, die schon so vielen anderen hier zuteil geworden ist.

Habe seit meiner Kindheit alle paar Jahre mal so "Elektronik-Bastel-Anfälle" und immer schon waren Sender dann mein liebstes Beschäftigungsfeld. Initial-gezündet von dieser Minispion-Buchreihe habe ich schon viel Zeit mit unreproduzierbaren Breadboard-Versuchen und diesen rauschenden und unstabilen "Collectorkreis-Schwingern" vernichtet.

Dank Internet ist die Info-Beschaffung heute viel einfacher und mein jetziger Bastel-Anfall dauert schon so lange an, dass ich bisher als erfolgreichere Projekte, die es auch in ein Gehäuse geschafft haben einen 2-Stufer (Oszillator + Resonanzverstärkerchen), diesen hier und den kleinen Pira "400mW" vorweisen kann. Ein weiteres Experiment kann ich (erstaulicherweise und sicher nur, weil ich schon viel hier bei Euch gelernt habe) als geglückt bezeichnen:

Der BF245-Oszillator von der HP mit doppeltem BF199-Buffer,
kombiniert mit dem
BF199 Resonanzamp und dem 2N2219-Treiber aus dem "etwas stärker, kein Spielzeug"-Projekt
plus
dieser 2N3553-Endstufe
plus
LPF von der HP

Bereit für ein paar Fragen oder schon erschlagen? - Hm, die Zeile hat das Zeug für'n neuen Song...

1. Gehe ich recht in der Annahme, dass auf der HP bei den Oberwellenfiltern einiges durcheinander geraten ist?

a) Neben dem Bild vom 7 Pole Butterworth Filter soll C1 sicher 27pF und nicht 47pF sein?

b) Die optimierten Versionen a.) und b.) - da stimmts dann scheinbar mit den Kondensatoren, aber die beiden gleichartigen Spulen sollten doch L1 + L3 sein und nicht L1 + L2? Außerdem kann doch die Spule (meiner Meinung nach L2), die in der einen Version 180- und in der anderen 150 nH haben soll nicht in beiden genau gleich gewickelt sein? Also 6mm Länge für 180 nH und doch eher 7mm Länge für 150 nH?

c) in Ermangelung eines 11mm Wickelkörpers habe ich die Spulen für die entsprechenden nH-Werte mit Hilfe dieser Seite für 10mm ermittelt - was haltet ihr davon (ich habe natürlich kein Spekki)?

d) falls c) irgendwas taugt und Spulen der "nicht optimierten" Version (5 Windungen, 6 mm Innendurchmesser, Länge: 10 mm) hätten tatsächlich alle 90nH, dann läge die (per RFSim99 ermittelte) Roll-Off-Frequenz bei etwa 146 MHz... Wäre das nicht viel zu hoch?

e) falls RFSim99 irgendwas taugt und die Spulen dieses "nicht optimierten" Beispiels hätten alle drei 130 nH, wären selbst dann 56pF Kondensatoren nicht besser als 47pF (47p: Roll-Off etwa 120MHz / 56p: Roll-Off etwa 111MHz)? Oder ist eine Dämpfung von knapp 1db bei 107 MHz schon zu dolle?

f) Oder kann man dieses "Hochfrequenz-Voodoo" so, wie ich es hier versuche in den Griff zu kriegen, eh bleiben lassen, genauso gut eine Kristallkugel nehmen - bzw. ich sage nichts ohne meinen Anwalt - äääh - mein Spekki?

2. Der "400mW"-PiRa-Sender: Betrieben mit einer LED (IR-Dioden aus 'ner geschlachteten Fernbedienung haben sich als die besten, mit dem größten C-Effekt erwiesen) habe ich eine Range von etwa 5 MHz am oberen Ende des Bandes. Sollte sich mit einer BB109G der Bereich ganz durchstimmen lassen oder ist das Spulen-Verbiegen obligatorisch? Habe mir BB109-er bei Ihbääh besorgt: Klein, eckig, steht nix drauf, ein (erhabener) Punkt als k-Markierung - das werden doch wohl die "echten" sein?

3. Sozusagen zu 2.: Mit Bewunderung sehe ich Euch immer "mal eben" eine PLL an irgendwelche Sender dranfriemeln... Decken diese Oszillatoren dann (immer) den ganzen F-Bereich ab bzw. ist mittels Spannungsteiler der ganze Bereich durchstimmbar?

4. Kann man den BF245-Oszillator als VCO auslegen? Wenn ja, dann koscherer als ich? Ich habe experimentell den 390 k-Widerstand vom "Audio-Eingangs-Spannungsteiler" durch einen 500 k-Poti ersetzt (1. Ende an Elko+100k / Schleifer mit 2. Ende gebrückt an +) - zum Nachstimmen geht's. Meiner Meinung auch ohne irgendwelche nennenswerten Modulationsveränderungen. Seltsamerweise vergrößert sich die Range fast gar nicht, wenn ich eine dieser (vermeintlichen) BB109, statt einer (IR-)LED nehme. Kann man die Range vergrößern?

Uiuiui - jetzt hör ich mal besser auf mit der Fragerei. Bissi viel geworden... Und - hey - ich erwarte nicht, dass auf alles im Detail und sofort eingegangen wird. Das Eine oder andere fügt sich ja vllt. auch so mit der Zeit...

Was mir so vorschwebt: Endlich mal ein VCO, der sich komplett durchstimmen lässt und an keinem der beiden Enden großartig "verhungert" (woran liegt das eigentlich - und - wird auch das durch Pufferstufen womöglich abgefangen? - Kommt mir so vor...). Dann irgendwann auch mal 'ne PLL - aber da muss ich mir das Platinen-Dremeln noch abgewöhnen bzw. mich an's Ätzen rantrauen. Welche haltet ihr für anfängertauglich bzw. nachbausicher? Beschaffbarkeit der Teile ist auch so eine Frage... Dann vllt. auch mal Stereo (was haltet Ihr vom "Harrycoder" - hat den schon mal jemand gebaut?)...

Aber bis dahin gerne noch mit Poti-Abstimmung. Der komplett-Sender der irgendwann mal rauskommen soll, ist irgendwas mit 0,5 bis 1 Watt - mehr muss es gar nicht sein - gerne auch notune, aber vor allem so, dass alle Transistoren gemütlich vor sich hinwerkeln, ohne dass einer (auch der letzte nicht) kurz vor'm Hitzetod steht...

Ich hoffe, dass ich Euch nicht zu sehr zugetextet habe und wünsche noch einen schönen Restsonntag und bedanke mich im Voraus (endlich mal mit einem "R") für Eure Tipps.

Viele Grüße,
Frank

Die 50 interessantesten Antworten:

Kurz vor'm Schlafen gehen noch ;-).

Zitat

a) Neben dem Bild vom 7 Pole Butterworth Filter soll C1 sicher 27pF und nicht 47pF sein?

Ich würde mal sagen ja, weil das Filter sonst keine 50 Ohm in mehr haben wird.

Zitat

Die optimierten Versionen a.) und b.) - da stimmts dann scheinbar mit den Kondensatoren, aber die beiden gleichartigen Spulen sollten doch L1 + L3 sein und nicht L1 + L2? Außerdem kann doch die Spule (meiner Meinung nach L2), die in der einen Version 180- und in der anderen 150 nH haben soll nicht in beiden genau gleich gewickelt sein? Also 6mm Länge für 180 nH und doch eher 7mm Länge für 150 nH?

Grundsätzlich richtig, aber Spulen kann man eben auch durchaus "verstellen" indem man sie zusammen drückt oder auseinander zieht, daher wird man auch die mittlere Spule etwas "verstellen" können so dass es passt.

Zitat

in Ermangelung eines 11mm Wickelkörpers habe ich die Spulen für die entsprechenden nH-Werte mit Hilfe dieser Seite für 10mm ermittelt - was haltet ihr davon (ich habe natürlich kein Spekki)?

Die 11mm Durchmesser sind sowieso nicht so wirklich toll gewählt. Besser wäre es, Spulen mit der gleichen Induktivität, aber wesentlich kleinerem Durchmesser zu verwenden. Diese erzeugen ein schwächeres Magnetfeld und stören sich gegenseitig weniger, und sind unkritischer beim zusammendrücken oder auseinander ziehen (sie "verstellen" sich dadurch nicht so stark wie größere Spulen, eigene Erfahrung, mag theoretisch falsch sein, ist in der Praxis aber so).

Zitat

falls RFSim99 irgendwas taugt und die Spulen dieses "nicht optimierten" Beispiels hätten alle drei 130 nH, wären selbst dann 56pF Kondensatoren nicht besser als 47pF (47p: Roll-Off etwa 120MHz / 56p: Roll-Off etwa 111MHz)?

Auch hier würde ich sagen: Ja!
Im RDVV haben die 3 (gedruckten) Spulen auch 130 nH, da sind außen 56pF und innen 27 pF drin.

Zitat

2. Der "400mW"-PiRa-Sender: Betrieben mit einer LED (IR-Dioden aus 'ner geschlachteten Fernbedienung haben sich als die besten, mit dem größten C-Effekt erwiesen) habe ich eine Range von etwa 5 MHz am oberen Ende des Bandes. Sollte sich mit einer BB109G der Bereich ganz durchstimmen lassen oder ist das Spulen-Verbiegen obligatorisch? Habe mir BB109-er bei Ihbääh besorgt: Klein, eckig, steht nix drauf, ein (erhabener) Punkt als k-Markierung - das werden doch wohl die "echten" sein?

Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum diese Schaltung so gerne nachgebaut wird. Sie mag zwar einfach sein, aber der Oszillator ist total Schei*e (wie der Oszillatormann mal so treffend schrieb "in allen Punkten Murks"). Dazu ist schon einiges im Forum zu finden. HF mäßig (nach dem Oszillator) ist sie einigermaßen ok, aber den Oszillator kann man mit gleichem Bauteilaufwand viel besser machen. Der Oszillator rauscht so stark, dass es selbst akustisch (zu) stark im Träger hörbar ist. Viele denken sich dann zwar, dass das ja nicht schlimm ist, "dann rauscht mein Sender eben mehr als die anderen, damit kann ich leben", aber das ist eben gar nicht das Problem dabei. Das Problem ist dass ein rauschender Oszillator seine Nachbarfrequenzen stärker stört, tlw. unhörbar macht, da sich der Träger durch dieses Rauschen verbreitert ("Skirt"-Bildung neben dem Träger).

Zum Abstimmbereich:
Den könnte man z.B. mit einer größeren Abstimmspannung vergrößern.
Die echte Varicap und die LED werden sich gar nicht mal so sehr unterschieden was die Kapaziät betrifft. Das ganze UKW-Band bei nur 12 V Abstimmspannung zu erreichen wird schwierig. Man kann die Kapaizätsdiode "härter" ankoppeln (in der "400mW"-Schaltung müsste man den C10 vergrößern), was aber zu Lasten der Schwingkreisgüte geht (der Oszillator rauscht dann noch stärker), was aber in der Schaltung sowieso egal wäre ;-).
Es gibt aber noch diverse andere Varianten der Ankopplung der Kapazitätdsiode (bei 12 V Abstimmspannung ist es aber immer ein Kompromiss was das Rauschverhalten des Oszillators betrifft), ich habe hier eine zunächst etwas ungewöhnlich aussehende, aber gut funktionierende Variante gezeigt:
http://20469.foren.mysnip.de/read.php?15777,2692577
Dieser Oszillator kann mit 12 Volt über 21 MHz abgestimmt werden (reicht also für das UKW Band), Abstimmung und Modulation erfolgt über nur eine Kapazitätsdiode, die noch nicht mal eine echte ist.
Vom Rauschen her ist das zwar sicher noch lange keine optimale Schaltung, aber schon gefühlt 100 x besser als der "400mW" Oszillator.

Zitat

3. Sozusagen zu 2.: Mit Bewunderung sehe ich Euch immer "mal eben" eine PLL an irgendwelche Sender dranfriemeln... Decken diese Oszillatoren dann (immer) den ganzen F-Bereich ab bzw. ist mittels Spannungsteiler der ganze Bereich durchstimmbar?

Je nach verwendeter Oszillatorschalung. Wenn es ein auf totale Rauscharmut optimierter Oszillator ist, dann eher nicht (das habe ich jedenfalls nicht hinbekommen). Je härter die Diode angekoppelt ist, umso mehr rauscht es (deshalb sollte man eben den restlichen Teil des Oszillators möglichst so aufbauen, dass er nicht unnötig noch mehr Rauschen hinzufügt).
Im RDVV 2007 ist auch so eine Kompromissschaltung im Einsatz. Mit dieser Qualität (Rauschen) kann man (meiner Meinung nach) im Amateurbereich gut leben, mein Oszillator aus dem Link rauscht ähnlich stark (=schwach ;-)) wie die RDVV. Die Profis schaffen das heutzutage auch in guter Qualität in "notune", was sie aber mit wesentlich mehr Aufwand erreichen.

Zitat

Kann man den BF245-Oszillator als VCO auslegen? Wenn ja, dann koscherer als ich? Ich habe experimentell den 390 k-Widerstand vom "Audio-Eingangs-Spannungsteiler" durch einen 500 k-Poti ersetzt (1. Ende an Elko+100k / Schleifer mit 2. Ende gebrückt an +) - zum Nachstimmen geht's. Meiner Meinung auch ohne irgendwelche nennenswerten Modulationsveränderungen. Seltsamerweise vergrößert sich die Range fast gar nicht, wenn ich eine dieser (vermeintlichen) BB109, statt einer (IR-)LED nehme. Kann man die Range vergrößern?

Ja, wie schon geschrieben, indem man die Ankopplung der Varicap ändert (es gibt eben diverse Möglichkeiten, sieh dir doch mal das Schaltbild des RVDD2007 (klompenboer.nl), meine Schaltung mit dem 300mW notune Sender, oder die Beiträge hier im Forum von Oszillator und broadcaster an. Manche schwören auch darauf, die Modulation und Abstimmung über jeweils eigene Varicaps zu machen, was allerdings den Abstimmbereich wieder (leicht) verringert, dafür aber aus Modulationssicht besser ist (Sender ist auf allen Frequenzen gleich laut).

Zitat

Was mir so vorschwebt: Endlich mal ein VCO, der sich komplett durchstimmen lässt und an keinem der beiden Enden großartig "verhungert" (woran liegt das eigentlich - und - wird auch das durch Pufferstufen womöglich abgefangen? - Kommt mir so vor...).

Wie gesagt (aktuell) empfehle ich da den 300 mW Sender. Es gibt aber noch ne Menge anderer Schaltungen auf etwa dem gleichen Niveau (jedoch nur eine Hand voll - wenn überhaupt - wo auch die Endstufen komplett notune sind, mit abgestimmten Kreisen in den Endstufen gibt es dagegen unzählige Bauvorschläge für diverse Transistoren).

Zitat

Dann irgendwann auch mal 'ne PLL - aber da muss ich mir das Platinen-Dremeln noch abgewöhnen bzw. mich an's Ätzen rantrauen. Welche haltet ihr für anfängertauglich bzw. nachbausicher?

Die mit dem SAA1057, z.B. die PiRa-PLL oder dauch die "Freddo-PLL" waren meine ersten PLL-Schaltungen die ich selbst gebaut hatte. Beide benötigen eine programmierten PIC (was man relativ einfach machen kann wenn man noch einen Parallelport am PC hat) und den lange nicht mehr hergestellten SAA1057, den man aber bei manchen Händlern noch bekommt.
Allerdings war dieser Chip immer etwas empfindlich, wenn man auch nur kleinste "Designfehler" im Oszillator hatte, da kommt es gerne mal zu Pfeiffgeräuschen oder ähnlichem. War jedenfalls bei mir so, ich habe es aber irgendwann dann auch mal ohne hinbekommen (war ein ziemliches gefrickel aber inzwischen weiß ich worauf man achten muss. Bei der Variante mit dem Display stört oft das Displaysignal in die Modulation ein, das ist auch schwer in den Griff zu bekommen (aber auch nicht unmöglich)...
Die LM7001 PLL funktioniert was "Designfehler" im Oszillator betrifft irgendwie besser, warum auch immer, damit hatte ich überhaupt noch nie Probleme mit Störgeräuschen, auch bei wildester Verdrahtung über Krokoklemmen.
Den 7,2 MHz Quarz kriegt man bei Buerklin, aber auch hier braucht man einen programmierten AVR. Die TSA 5511-PLL aus dem RDVV oder von Freddo ist ähnlich die die SAA1057-PLL, macht bei den "Designfehlern" (ich spreche hier immer von der gleichen Oszillatorschaltung die gesteuert wurde) zwar nicht solche Störtöne in der Modulation wie der SAA1057, die Problematik
mit dem Displaysignal hat man hier aber auch - ist wie gesagt mit vernünftigem Aufbau aber in den griff zu bekommen (wenn man denn vorher weiß worauf man achten muss - ich wusste es damals nicht...). Man kann auch immer noch eine PLL ganz ohne Mikroprozessor mit Standardteilen von Reichelt bauen, habe ich ja kürzlich auch mal gezeigt (ist aber DEUTLICH aufwendiger). Es gibt noch eine Menge anderer Möglichkeiten, aber die genannten (und noch wenige andere) habe ich schon mehrfach gebaut)

Zitat

Beschaffbarkeit der Teile ist auch so eine Frage... Dann vllt. auch mal Stereo (was haltet Ihr vom "Harrycoder" - hat den schon mal jemand gebaut?)...

Habe ich mal gebaut, ist aber von der Kanaltrennung her nicht besser als der BA1404. Die Filterung ist auch quasi nicht vorhanden, was man aber leicht ändern kann. Aber er rauscht eben nicht mal ansatzweise so stark wie der BA1404.
Zum Einstieg aber sicher nicht verkehrt. Ich habe auch diverse Coder nach Schalterprinzip gebaut (die letzten waren schon sehr gut, besonders die Filter), inzwischen bin ich beim 8x Oversamplingcoder hängen geblieben (mit eigenem Filter im Eingang und Ausgang). Aber das ist für den Einstieg wohl etwas zu viel des guten.

von Power-FM ne - am 08.02.2015 22:07
Uff - wow...! Jetzt habe ich ein bissi Wind gesät und so schönen Sturm geerntet. Das Sprichwort klappt also auch im positiven Sinne :) Nicht, dass ich alles kapieren würde, denn ich bin ehrlich ein ahnungsloser Anfänger, der keine Schaltungen "lesen" und keine Platinen ätzen kann aber ich fuchs' mich da nach und nach rein.

Bin jetzt 'n bissi müde und werde daher morgen den zahlreichen Tipps uns Anregungen nachgehen...

Zitat

Wie gesagt (aktuell) empfehle ich da den 300 mW Sender.


In der Tat: Aktuell... Da hatte ich eh schon ein Auge drauf. Ob man wohl den doppellloch-Kern (endlich mal 3 "L") mit zwei Ferritperlen tricksen kann?

Jetzt - nu aber - verlagere ich mich von den theoretischen 3 Metern auf die "realen" 2 Meter (CB-Funk (damals) lässt grüßen)...

Vielen Dank @Oszillatormann für die vielen und ausführlichen Infos!!!

Gut's Nächtle, bis demnächst,

Frank

von try_n_error - am 08.02.2015 23:47
Oje, war wohl wirklich 'n bissi arg spät gestern. Wer lesen kann ist klar im Vorteil... Nix Oszillatormann - vielen Dank Power-FM!!! Mir sind die Namen der umtriebigen Forenuser schon so vertraut, dass ich sie, kaum wird der andere Name mal im Text verwendet, durcheinander schmeiße - sorry!

Zitat

Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum diese Schaltung so gerne nachgebaut wird.

Tja, er ist halt sehr gut dokumentiert, dass er selbst bei Anfängern wie mir kaum Fragen offen lässt, ist vom Bauteileaufwand überschaubar und er wird ja durch den Begleittext auch ganz gut beworben ;) Da steigt der Mut und die Hemmschwelle sinkt...

Und - oh doch - die Abstimmbereiche bei LED und Varicap unterscheiden sich bei dem PiRa-Senderchen bei mir doch sehr stark (87 -100 MHz bei Varicap und nur etwa 2-3 MHz am unteren Bandende mit LED). Dann gehe ich mal davon aus, dass der iihbääh-Mann mir doch "echte" BB109-er vertickt hat ;)

OK, dann hab ich das ja soweit richtig interpretiert mit den LPFs. Wäre vllt. notfalls was für den Thread "Fehler auf der HP". Muss schon sagen, wenn ich nicht schon so viel hier 'rumgestöbert hätte und dabei so Stichworte wie "symmetrisch" aufgetaucht wären, wäre ich als HF-Ahnungsloser an der Stelle ziemlich aufgelaufen...

Aber:
Zitat

Im RDVV haben die 3 (gedruckten) Spulen auch 130 nH, da sind außen 56pF und innen 27 pF drin.

"Außen" 56pF? Echt? - Ach nee, doch nicht, habe gerade geschaut. Das sieht simuliert auch ziemlich schlimm aus. War halt spät gestern ;)

A propos RDVV: Projekt 2007 explizit habe ich auf klompenboer.nl gar nicht gefunden...? Nur dieses und jenes... Sicher meintest Du die Version mit dem BF245 im Oszillator als Beispiel für Mod. und Tune getrennte Varicaps...

Die andere mit dem Dualgate-Mosfet hat mich daran erinnert, dass ich dieses Projekt mit dem BF961 Oszillator auch sehr spannend finde. Für mich, der sich noch nicht an PLL herantraut, vllt. erst mal gar nicht so übel... Zumal ich für diesen Sommer tatsächlich ein "Sende-Mandat" habe und ich dafür mal nicht etwas aufbaue, nur um mich zu freuen, dass es funktioniert und es imgrunde nicht wirklich "benutze". Aber dafür mache ich noch mal 'nen anderen "Fred" hier im Forum auf...

Habe gerade überlegt, an das 300 mW notune Projekt ran zu gehen... Dabei fällt mit auf, dass ich da (auch ohne PLL) vllt. erst mal das Ätzen erlernen sollte - sonst kann ich mit Deinem schönen Layout gar nix anfangen. Jetzt frei Schnauze mit Inseln Fräsen anfangen ist vllt. zu gewagt. b.t.w. habe ich auch nicht alle Teile da. 2-Loch-Kern, 270pF, 11pF, 2,2 Ohm (soll es doch sein, der Emitterwiderstand vom 3866?)... Scheinbar auch eine 150 nH Festinduktivität, oder? Ist das besser als eine Spule? Bedient es vllt. das notune-Konzept besser z.B. wegen geringerer Güte?

Ach herrje - immer dieses noch nicht mal fundierte Halbwissen :rolleyes:

Vielleicht beschäftige ich mich doch erst mal mit dem BF900 (961) Oszillator. Da gibt es dann auch für die anderen Stufen ein Insel-Layout...

To be continued...

Bis denne

von try_n_error - am 09.02.2015 18:02
Zitat

"Außen" 56pF? Echt? - Ach nee, doch nicht, habe gerade geschaut. Das sieht simuliert auch ziemlich schlimm aus. War halt spät gestern

Oh, ich meinte das auch anders herum^^.

Zitat

A propos RDVV: Projekt 2007 explizit habe ich auf klompenboer.nl gar nicht gefunden...? Nur dieses und jenes... Sicher meintest Du die Version mit dem BF245 im Oszillator als Beispiel für Mod. und Tune getrennte Varicaps...

Ja, die Version meine ich, also die mit dem BF245 im Oszillator. Die ältere mit dem Dual-Gate-Mosfet im Oszillator (der Transistor ist da aber nur als normaler FET geschaltet) ist die noch "bescheidenere" Version.

Zitat

Die andere mit dem Dualgate-Mosfet hat mich daran erinnert, dass ich dieses Projekt mit dem BF961 Oszillator auch sehr spannend finde. Für mich, der sich noch nicht an PLL herantraut, vllt. erst mal gar nicht so übel...

Wobei die in dem Link besprochene Schaltung eher das Gegenteil von "notune" ist, sowohl im Oszillator als auch in der Endstufe.

Zitat

Habe gerade überlegt, an das 300 mW notune Projekt ran zu gehen... Dabei fällt mit auf, dass ich da (auch ohne PLL) vllt. erst mal das Ätzen erlernen sollte - sonst kann ich mit Deinem schönen Layout gar nix anfangen. Jetzt frei Schnauze mit Inseln Fräsen anfangen ist vllt. zu gewagt.

Geht aber auch ohne, ich hatte das zuerst auch nur als "3D-Aufbau" auf einer Kupferplatine gebaut (ohne die PLL). Die Schaltung habe ich jetzt 4 mal in Folge gebaut, sie hat jedes mal auf Anhieb funktioniert. Scheint also nicht so kritisch zu sein. Die Schaltung ist aber auc nicht auf meinen Mist gewachsten, die hatte ich mal irgendwo abgekupfert und auf besser erhältliche Bauteile "umdesigned".

Zitat

b.t.w. habe ich auch nicht alle Teile da. 2-Loch-Kern, 270pF, 11pF, 2,2 Ohm (soll es doch sein, der Emitterwiderstand vom 3866?)... Scheinbar auch eine 150 nH Festinduktivität, oder? Ist das besser als eine Spule? Bedient es vllt. das notune-Konzept besser z.B. wegen geringerer Güte?

11 pF ist ein komischer Wert, gebe ich zu, aber davon waren in den Pollin-Sortimenten halt so viele drin^^.
Dann nimmste eben 10 oder 12 pF, das sollte nicht so das Problem sein.
Für den 2-Loch Kern (gibt es eigentlich auch Problemlos bei Reichelt) gehen auch 2 Ferritperlen, so ähnlich wie hier: http://pira.cz/tx4tr2.jpg .
Das Ganze ergibt im Prinzip einfach nur eine Spule mit Anzapfung, das ließe sich sicher auch mit einer Luftspule simulieren, frage mich aber nicht, wie man die dann wickeln müsste...
Den Rest bekommt man ja auch alles nahezu überall.

von Power-FM ne - am 09.02.2015 18:42
Vielen Dank, für die prompte Antwort!

Zitat

Wobei die in dem Link besprochene Schaltung eher das Gegenteil von "notune" ist, sowohl im Oszillator als auch in der Endstufe.

Ist klar, notune ist für mich das I-Tüpfelchen aber kein Muss. Mich lockt an dem anderen Projekt die vielgerühmte Stabilität des Oszillators... Was meinst Du denn bloß mit Oszillator nicht notune :confused: "Verhungert" der irgendwo im F-Band?

"nicht so kritisch" hört sich schon mal gut an. Bin praktisch schon wieder umgestimmt ;-) Ich muss allerdings gestehen, dass ich in "3-d" noch nie aufgebaut habe. Hätte es auch gerne dann gleich in einer Form, die man - wenn's funktioniert und gut ist, in einem Gehäuse (zur eventuellen Verwendung) einparken kann. Ich nicht so einen hohen "Output" wie viele hier. Ich brauche für alles immer entsetzlich laaaaaaange. Überlege 10 Mal hin und her bevor ich einen Handschlag mache ;-)

Zitat

Für den 2-Loch Kern (gibt es eigentlich auch Problemlos bei Reichelt) gehen auch 2 Ferritperlen

Hatte ich ja bereits weiter oben schon spekuliert - allerdings habe ich nur diese entsetzlich kleinen, millimetergroßen, würden die auch gehen?. Die in Deinem Beispiel sind ja eher schon Ringkerne (obwohl man das ohne Referenz nicht so gut sehen kann).

Habe mir grad mal meine Bauteile gesichtet. Die für den Oszillator + Puffer hätte ich zusammen. Schaue jetzt mal weiter...

Vielen Dank für Rat und Mühe!!! Werde weiter berichten. Heut pack' ich sicher nicht mehr so viel und morgen komm' ich nicht dazu - aber das kennt Ihr ja auch alle.

So long,
Frank

von try_n_error - am 09.02.2015 20:10
Ach je... Habe den Oszillator jetzt aufgebaut. Bekomme ihn mit der Schottky-Diode und 3 Wdg. auf 5 mm nicht zum schwingen... Lediglich mit größerer Induktivität und kleinerer Kapazität und dann auch seeeehr "schwachbrüstig". Mein Testequipment ist äußerst begrenzt. Ich versuche mal zu reflektieren, wie ich vorgegangen bin:

1. Schottky-D. 3 Wdg. und als C23 (huch) 220p statt 270p -> nix
2. 60p Trimmer parallel zu C23 -> nix
3. Schottky-D. durch den 60p Trimmer ersetzt, C23 wieder 220p -> nix
4. Spule durch 4,5 Wdg. 6 mm ersetzt -> Gaaanz schwaches Signal, durchstimmbar von 85 bis, glaube, etwa 135 MHz. Signal in Richtung niedrigere F schwächer werdend und reißt unterhalb von 85 MHz ab
5. Schottky wieder rein -> nix (war aber eigentlich klar wg. Kapazität hoch und F dadurch tendenziell unter 85 MHz)
6. Schottky raus, LED rein -> Signal schwach, durchstimmbar von 118 - 141 MHz
7. 45p parallel zu 220p (damit eher 270p) -> keine nennenswerte Veränderung, also wie 6.
8. wg. einseitig kaschierter platine und Insel-Layout, Blech drunter gepackt und Masse dran -> minimalst stärker
9. Verzweiflungstat, ohne Plan und nur weil ich das so ähnlich schon gesehen habe: Zwischen R11 und R10 (also PLL-Abgriff-Stelle) 1n auf Masse -> keine Änderung

Ist doch egal, dass der 220p so ein blauer, glänzender ist, wie er in Schaltnetzteilen zu finden ist?

Wie ich darauf komme, dass das Signal (? zu ?) schwach ist: Habe so einen HF-Indikator aus Drehspulinstrument (uA), 2 Ge-Dioden, Kondensator, Widerstand und 'ner Schleifenantenne. Das liefert bisher bei jedem Oszilliator einen Ausschlag, wenn man es an die Schwingkreisspule annähert bzw, auflegt. Ja, selbst bei so 'nem integrierten Quarzoszillator zeigt's was an - hier nicht!

Habe so einen kleinen, billigen Frequenzzähler (diese hellgrauen aus Ebay) mit 'ner mini-Teleskopantenne. Die Antenne muss ich direkt an das Bein vom 50 Ohm Abschlusswiderstand halten, der z.Z an C10 angelötet ist.

Hier noch die Ergebnisse von dem allseits bekannten und in Frage gestellten "HF-Voltmeter" von der HP:

a. Zwischen Spule und LED: 1,05 V (immerhin)
b. Basis T1 (also nach dem Koppel-C C3): 0,29 V
c. KollektorT1, Emitter T2: 0,6 V
d. Kollektor T2: 0,34
e. Am Abschluss-R: 0,38 V

Während die "HF-Spannungen" a. bis d. sich zw. 118 und 141 MHz merklich verändern ist sie am Ausgang von T2 bemerkenswert konstant, weswegen ich davon ausgehe, das der Buffer schon "buffert", aber zuwenig angesteuert wird, um zu auch zu verstärken (????)

Habe alle Bauteile vor dem Einlöten geprüft (auch die BF199 haben trotz unterschiedlicher Hersteller die gleiche Pinbelegung), habe korrekt meine 10 V am Regler und die Anordnung zieht an 13,...V etwa 7 mA. Das halte ich für realistisch...

Jetzt weiß ich nicht mehr weiter und erwarte gesenkten Hauptes das unschöne Urteil: "Da wirste mit deinem selbstgestrickten Insel-Layout Mist gebaut haben, dass das mit dem HF-Voodo nicht klappt"...

:-(

von try_n_error - am 12.02.2015 18:53
Aus dem Oszillator kommt auch kein hoher Pegel!
Der Buffer (Kaskode) verstärkt in dieser Schaltung nicht, der entkoppelt nur (genau dass ist ja sein Sinn). Da kommt in etwa so viel Leistung wie beim dem Dual-Gate-Mosfet-Oszillator, also ein paar µWatt...

Hast du eine 1N5819 verwendet oder einfach irgendeine Schottky-Diode? Es muss schon die 1N5819 sein.

Zitat

Verzweiflungstat, ohne Plan und nur weil ich das so ähnlich schon gesehen habe: Zwischen R11 und R10 (also PLL-Abgriff-Stelle) 1n auf Masse -> keine Änderung

So würde der PLL-Abgriff dann nicht mehr funktionieren, da dieser dann gegen Masse kurzgeschlossen wäre ;-).

Zitat

Wie ich darauf komme, dass das Signal (? zu ?) schwach ist: Habe so einen HF-Indikator aus Drehspulinstrument (uA), 2 Ge-Dioden, Kondensator, Widerstand und 'ner Schleifenantenne. Das liefert bisher bei jedem Oszilliator einen Ausschlag, wenn man es an die Schwingkreisspule annähert bzw, auflegt. Ja, selbst bei so 'nem integrierten Quarzoszillator zeigt's was an - hier nicht!

Das ist dann ein Feldstärkemesser. Dass dieser weniger oder nicht ausschlägt, ist eigentlich gut, das heißt nämlich, dass die Oszillatorspule nicht unnötig in der Gegend herumfunkt (Stichwort magentische Verkopplung mit anderen Spulen in der Schaltung...).

Zitat

Die Antenne muss ich direkt an das Bein vom 50 Ohm Abschlusswiderstand halten, der z.Z an C10 angelötet ist.

50 Ohm sind da ja auch falsch, an der Stelle ist die Impedanz wesentlich größer, 50 Ohm sind da quasi ein Kurzschluss...

Aber: Ich glaube an einen Fehler im Aufbau, da selbst ein paar µW auch schon so einem Feldstärkemesser ausreichen würden um auszuschlagen...

Ich bin mir zu 100% sicher, dass man das auch in Inseltechnik aufbauen kann.
Wichtig ist, dass wirklich alle Bauteile die im Plan stehen auch wirklich eingebaut werden, ganz besonders wichtig sind die 100nF Kondensatoren (ganz besonders der C4).

Um zu sagen, ob das an deinem "Layout" liegt und auch wegen sonstiger möglicher Fehler wäre mal ein Foto interessant, auch wenn der Aufbau optisch nicht so doll aussieht, das spielt keine Rolle.

von Power-FM ne - am 12.02.2015 21:38
Hallo! Danke für Deine schnelle Reaktion!

Zitat

Der Buffer (Kaskode) verstärkt in dieser Schaltung nicht, der entkoppelt nur (genau dass ist ja sein Sinn). Da kommt in etwa so viel Leistung wie beim dem Dual-Gate-Mosfet-Oszillator, also ein paar µWatt...

OK - aber in meinem Fall schwächt er lt. "HF-Voltmeter" ja sogar ab... hmm - 0,3irgendwas "HF-Volt" wären nach

HF-Volt / Wurzel2 = U effektiv

Quadrat(U effektiv) / 50 (Ohm) = 0,0009 W

0,9 mW - äh ist das 9 µWatt?

Ja, ich habe genau die 1N5819 verwendet.

Zitat

So würde der PLL-Abgriff dann nicht mehr funktionieren, da dieser dann gegen Masse kurzgeschlossen wäre

Das ist mir schon klar, aber ich habe ja keine PLL und war wohl inspiriert von Ampschaltungen, wo ein niederohmiger Vorwiderstand von Plus zu einer Spule oder Drossel geht. Dort gibt es zwichen R und L auch oft so einen C...

Zitat

Das ist dann ein Feldstärkemesser. Dass dieser weniger oder nicht ausschlägt, ist eigentlich gut, das heißt nämlich, dass die Oszillatorspule nicht unnötig in der Gegend herumfunkt (Stichwort magentische Verkopplung mit anderen Spulen in der Schaltung...)

Bisher hab ich meine Oszillatoren immer "eingepfercht" und dachte das auch hier machen zu müssenkönnensollendürfen.

Zitat

50 Ohm sind da ja auch falsch, an der Stelle ist die Impedanz wesentlich größer, 50 Ohm sind da quasi ein Kurzschluss...

Naja, den Abschlusswiderstand habe ich vor lauter Verzweiflung zwischendurch drangemacht. das wäre so ungefähr der "echte" Punkt 5. oder 7. in meiner Auflistung gewesen - den habe ich unterschlagen. Gemessen hatte ich zunächst offen (obwohl ich nicht weiß, ob das nicht erst recht volliger Unfug ist) und dann festgestellt, dass "HF-Volt" nach dem C10 sogar höher waren als vor dem C10. Da fühlte sich der Abschluss-R irgendwie richtig an :feiff:

Naja, dann ist die Rechnung, die ich oben aufgemacht habe also auch absolut nichtssagend?

Zitat

Wichtig ist, dass wirklich alle Bauteile die im Plan stehen auch wirklich eingebaut werden, ganz besonders wichtig sind die 100nF Kondensatoren (ganz besonders der C4).

Dochdoch! Sind alle da die Teile. Auch mit den Werten fast keine Kompromisse gemacht - nur statt 11p -> 10p und statt 270p -> 267p

Ja, Foto *heul* ich versuche schon seit Stunden meinem %&$§(")(§/ -Comuter beizubringen, dass er das ausgeliehene HTC-Handy (HD2) von meinem Kumpel endlich als Massenspeichergerät erkennt... Meine Digikamera ist 20 Jahre alt und mein Netbook packt das auch nicht so, dass man was erkennt...

Nun, vielleicht reicht ja die Power vom Oszillator. Habe schließlich den mit BF900 auch noch nie aufgebaut und weiß nicht wie meine "Schätzeisen" auf so wenig Leistung reagieren. Nur kann ich mir aus Erfahrung (die ich nicht habe) kaum vorstellen, dass so wenig Power - nur durch einen BFR96 "getrieben" den Endtransistor genügend kitzelt, dass er 300 mW raustut. Meine ganz oben beschriebene Anordnung (BF245 - Doppel BF199 - BF199 Resonanz - 2N2219) bringt den 3553 gerade mal auf ca. 1W - geschätzt mit obiger Formel und dem "HF-Voltmeter", welches sicher, wie auch die SWR/Wattmeter, die Oberwellen mit draufrechnet...

Sicher könnte ich jetzt die Spule so vergrößern, das der F-Bereich der gewünschte wird und bei der LED bleiben (da war ja die Range ja auch beachtlich), aber is' scho' komisch, dass mit den O-Bauteilen so überhaupt gar nix schwingt...

Ach so! Welchen Potiwert sollte ich eigentlich für den Tune-Spannungsteiler nehmen? Ist der mit 10k womöglich zu niederohmig?

Ich glaub' ich schaff' mir doch 'ne Kristallkugel an - muss ins Bett - zzzzzzzzzzzzzz

von try_n_error - am 12.02.2015 22:53
Zitat

OK - aber in meinem Fall schwächt er lt. "HF-Voltmeter" ja sogar ab... hmm - 0,3irgendwas "HF-Volt" wären nach

HF-Volt / Wurzel2 = U effektiv

Quadrat(U effektiv) / 50 (Ohm) = 0,0009 W

Wie willst du das denn beurteilen können (den Fehler machen aber viele)?Dazu müsstest du ja erst mal die Ausgangsleistung des Oszillators ohne Puffer messen können, was aber schwierig ist:
Dein HF-Voltmeter ja nur Spannung und keine Leistung. Wenn du daraus auf die Leistung schließen willst, brauchst du um das auszurechnen auch noch einen Widerstandswert. Den hast du aber direkt am Oszillator gar nicht. Deshalb ist die Spannung da höher, aber der Widerstand ist eben auch (viel!) größer als 50 Ohm. Außerdem ist auch die Messung an dem 50 Ohm Abschlusswiederstand hinter dem Buffer auch nichtssagend, denn die Ausgangsimpedanz vom Puffer ist auch keine 50 Ohm, deshalb liegt auch keine Leistungsanpassung vor.

Lege dieses HF-Voltmeter am besten einfach ganz weit weg ;-). Ich habe sowas noch nie beim Senderbau gebraucht, selbst zu der Zeit nicht, als ich völlig ohne Messgeräte außer Multimeter und SWR-Meter unterwegs war...

Ach ja:
Zitat

0,9 mW - äh ist das 9 µWatt?

Nein, 900µW.

Zitat

Das ist mir schon klar, aber ich habe ja keine PLL und war wohl inspiriert von Ampschaltungen, wo ein niederohmiger Vorwiderstand von Plus zu einer Spule oder Drossel geht. Dort gibt es zwichen R und L auch oft so einen C...

Das dient dann dazu, um die Versorgungsspannung HF-mäßig "kalt" zu machen, ist aber hier nicht so gedacht.
Zitat

Bisher hab ich meine Oszillatoren immer "eingepfercht" und dachte das auch hier machen zu müssenkönnensollendürfen.

Was :confused: ;-)?

Zitat

Naja, dann ist die Rechnung, die ich oben aufgemacht habe also auch absolut nichtssagend?


Ich würde sagen ja^^.

Dass du im Schwingkreis eine leicht andere Induktivität brauchst wie ich, kann an deinem "Platinenlayout" liegen, wenn die Massen / Signalführung ungünstig bzw. einfach nur "anders" ist.

Zitat

Nur kann ich mir aus Erfahrung (die ich nicht habe) kaum vorstellen, dass so wenig Power - nur durch einen BFR96 "getrieben" den Endtransistor genügend kitzelt, dass er 300 mW raustut.

Geht aber, sonst hätte ich es nicht schon 3 mal in Folge ohne Schwierigkeiten geschafft ;-).
Der BFR96(S) ist allerdings auch nicht mit den Transistoren aus deiner anderen Anordnung zu vergleichen. Der BFR96 hat eine viel höhere Transitfrequenz als alle deine Transistoren (weit im GHz Bereich während bei den anderen die Transitfrequenz irgendwo auf UHF liegt).
Deshalb ist UKW für den BFR96(S) sozusagen noch "NF" und dementsprechend hat er wesentlich mehr Verstärkung, mit dem BFR96S würde man sogar auf UKW ohne Kollektordrossel und nur mit einem ohmschen Widerstand noch relativ viel Verstärkung schaffen.

Zitat

Sicher könnte ich jetzt die Spule so vergrößern, das der F-Bereich der gewünschte wird und bei der LED bleiben (da war ja die Range ja auch beachtlich),

Ja, die große Abstimmbandbreite liegt an dieser Art der Ankopplung der Varicap.

Zitat

aber is' scho' komisch, dass mit den O-Bauteilen so überhaupt gar nix schwingt...

Ich bin mir, wie gesagt, sehr sicher, dass da irgendwas aufbautechnisch nicht stimmt.
Ich meine, wenn eine Schaltung bei mir schon 3 mal in Folge auf Anhieb beim Nachbau funktioniert hat, dann KANN sie nicht kritisch sein ;-).

von Power-FM ne - am 13.02.2015 16:19
Zitat

Wie willst du das denn beurteilen können (den Fehler machen aber viele)?Dazu müsstest du ja erst mal die Ausgangsleistung des Oszillators ohne Puffer messen können, was aber schwierig ist:
Dein HF-Voltmeter ja nur Spannung und keine Leistung. Wenn du daraus auf die Leistung schließen willst, brauchst du um das auszurechnen auch noch einen Widerstandswert. Den hast du aber direkt am Oszillator gar nicht. Deshalb ist die Spannung da höher, aber der Widerstand ist eben auch (viel!) größer als 50 Ohm. Außerdem ist auch die Messung an dem 50 Ohm Abschlusswiederstand hinter dem Buffer auch nichtssagend, denn die Ausgangsimpedanz vom Puffer ist auch keine 50 Ohm, deshalb liegt auch keine Leistungsanpassung vor.

Na, das leuchtet mir allerdings ein... Schön, dass das mal jemand so schon erklärt :) Genau aus dem Grunde habe ich mich an dieses Forum gewandt... Aber ganz weit weg lege ich es vielleicht immer noch nicht, denn OB einzelne Stufen irgendetwas tun kann man damit vllt. doch abschätzen und ganz am Ende eines Zuges ist's vllt. besser als in die hohle Hand ges.....

Ja, 900 uW - zu spät - zu faul zum Überlegen - bei Kondesatoren geht's doch auch - ts, ts, ts...

Zitat

Das dient dann dazu, um die Versorgungsspannung HF-mäßig "kalt" zu machen, ist aber hier nicht so gedacht.

Das hab' ich allerdings, wenn schon nicht gewusst, dann aber zumindest geahnt. Dass PLL SO nicht mehr geht, das war mir nun ehrlich bewusst. Wenn ich den ganzen Zusammenhang richtig verstehe, schadet dieser C an der Stelle nicht wirklich, bzw. wenn man ihn unbedingt irgendwo hin löten wollte dann in diesem Fall sogar direkt über R11 an Plus (aber den Job erledigt ja auch C9 schon)...

Zitat

Dass du im Schwingkreis eine leicht andere Induktivität brauchst wie ich, kann an deinem "Platinenlayout" liegen, wenn die Massen / Signalführung ungünstig bzw. einfach nur "anders" ist.

Das lässt hoffen, bzw. ich bin schon ganz guter Dinge - gleich, weiter unten...

Danke für die beispielhafte Differenzierung HF Transistoren NF Transistoren (die trotzdem hier und da für HF "missbraucht werden") - das hab ich endlich auch verstanden!

Zitat

Ja, die große Abstimmbandbreite liegt an dieser Art der Ankopplung der Varicap.

Jaja - gleich kommt's *kicher* Du wirst es kaum glauben...

Zitat

Ich bin mir, wie gesagt, sehr sicher, dass da irgendwas aufbautechnisch nicht stimmt.

Doch, ich glaube schon soweit, wenn ich das mit dem kleinen Pegel mal so hinnehme.

Sooo, endlich, jetzt kommts... Mal ein bissi Licht ins Dunkel bringen:

Achtung, achtung 1N5819 ist nicht gleich 1N5819 !!! Zumindest nicht, was dieses Capacity junction Gedöns - also den gewünschten (neben)Effekt - dieser Dioden angeht!!!

Habe also neulich mit großem Interesse den "300 mW notune"-Tread gelesen und mir gleich ein paar 1N5819 in den Reichelt-Warenkorb gelegt. Der war noch nicht abschickreif und sollte sich noch weiter füllen... Danach war ich wg. anderen Sachen mal in unserem ortsansässigen Elektronklädchen, die auch welche hatten. 2 Stck. mitgenommen...

Kurz: Die von Reichelt gehen, die aus dem Lädchen gehen nicht!!!

Damit man das mir als Anfänger auch glaubt jetzt mal meine Erlebnisse:

Habe mit den Lädchen Dioden gleich ein bissi rumexperimentiert mit irgendwelchen Oszillatoren weil das Diagramm im notune-Thread ja für sich spricht - von wegen: wow, so viel Änderung bei so geringem Spannungsbereich... Ich war enttäuscht von der Durchstimmbarkeit im Gegensatz zu einer LED (LED ~ 6 MHz, 1N5819 noch nicht mal 1 MHz). Besonders überrascht war ich, dass ich die Spule nicht verändern musste! Ich hatte erwartet, sie verkleinern zu müssen, weil lt. Diagramm die Kapazität im maßgeblichen Spannungsbereich vergleichsweise recht hoch ist. Dachte mir: Das ist eben HF-Voodoo, kapierste halt nich...

Bei dem jetzigen Oszillator hatte ich die LED wieder raus und die 1N5819 wieder drin und sagte mir: Du weißt eigentlich gar nicht, liegt die Anordnung jetzt F-mäßig oberhalb oder unterhalb des Bereichs in dem Sie schwingen würde? Hab dann mal ein kleines Ferritstäbchen in die Spule gelegt und? - schwingt. Aber viel zu hoch in der Frequenz und mit dem Poti ließen sich nicht einmal 200 kHz durchstimmen Die Anordung lag also noch höher und das bei eigentlich so großer Kapazität??? Habe ich beide Dioden kaputtgelötet? - ist nicht mehr meine Art und stimmte auch nicht...

Die von Reichelt sind ja nun auch da, schauste ma' an. Naja, die sind schon mal kleiner - probierste aus. Schwingt, auch ohne Ferrit, fast 20 MHz durchstimmbar, aber zu tief!!! Dann wieder die 3 Wdg. 5 mm Spule rein - geht. Ist jetzt zwar zu hoch der Bereich, aber da sind wir wahrscheinlich bei den "Layoutunterschieden" und anderen "Massen / Signalführungen".

Mein layenhaftes Fazit: bei den Lädchen-Dioden wäre die Kurve im Diagramm nicht nur bedeutend flacher, sondern auch BEDEUTEND niedriger, weil nie im Leben um die 90 pF im mittleren Abstimm-Volt-Bereich!

Vielleicht sollte das - wenn überprüft oder glaubhaft genug - noch in den "notune"-Thread?

Hier noch schnell die äußerlichen Unterschiede:

die gute:
- Länge: 5 mm
- Durchmesser: 2,6 mm
- Aufschrift: radial, "1N5819 CDIL14"

die böse:
- Länge: 6,5 mm
- Durchmesser: 2,9 mm
- Aufschrift: axial, "M w" (M mit Kreis drumherum - Motorola?) "1N5819 9707"

Ach ja, die Ohmzahlen (in Durchlassrichtung) unterschieden sich auch...

Muss jetzt noch experimentieren bis der Bereich stimmt und kann mich dann vermutlich dranwagen, die nächste Stufe zu bauen :)

Werde weiter berichten, muss jetzt los - ciao, ciao und vielen Dank!

von try_n_error - am 13.02.2015 18:10
Merkwürdigerweise stammt das Diagramm im notune-Thread aus einem Motorola-Datenblatt... :confused: Aber meine Experimentierergebnisse sprechen doch eigentlich für sich? Gerne stelle ich meine "bösen" Dioden jmd., der sich überzeugen will, zur Verfügung...

Ach so, nochmal bezogen auf "Oszillatorspule funkt herum" weiter oben:

Zitat

Bisher hab ich meine Oszillatoren immer "eingepfercht" und dachte das auch hier machen zu müssenkönnensollendürfen.
Zitat

Was :confused: ;-)?

Sorry, ich meinte: Abschirmblech drumherum... spare ich mir dann hier.

von try_n_error - am 14.02.2015 12:58
Ich kann es nicht sagen, ich habe nur Dioden von Reichelt und Pollin, mit beiden geht es.

Zitat

- Aufschrift: axial, "M w" (M mit Kreis drumherum - Motorola?) "1N5819 9707"

Zitat

Merkwürdigerweise stammt das Diagramm im notune-Thread aus einem Motorola-Datenblatt...

Das ist ziemlich sicher das Logo von Murata. So wie auf dem Murata ZF-Filter hier:


Abgeschirmte Oszillatorspule schadet nie! Mache es ruhig trotzdem (auch wenn es bei mir in dieser Schaltung nicht nötig war, besser ist es sicher).

von Power-FM ne - am 15.02.2015 06:22
Das Senderchen läuft :) und wie - also für meine Verhältnisse ;)

Trotz dem ich mich beim Layout der Endstufen-/Filtersektion "vergrübelt" und somit verfräst habe. Ist jetzt alles ein wenig gedrängt dort, aber die Spulen schauen sich so oder so nicht an.

Die Oberwellen scheinen sich in Grenzen zu halten, zumindest bei meiner "Schätzmethode" (Weltempfänger mit eingezogener Antenne im Nebenraum) sind die Träger dort, wo sie nix zu suchen haben auffallend schwach. Im UHF-Bereich wird's allerdings wieder etwas stärker.

Mein SWR/Power-Meter sagt am Dummy gut 300 mW und an der Antenne (auf der Frequenz, für die sie gebaut ist) keine 500 mW... Ich weiß, dass das im Zweifelsfall gar nix aussagt aber erwähne das auch deshalb, weil ich bisher nur viel größere Unterschiede, also mit Antenne viiiiel größerer Ausschlag, erlebt habe. Das könnte vllt. ein Hinweis sein, dass die Oberwellen schon recht gut bedämpft werden (?)

Und - bitte nicht hauen - das HF-Voltmeter sagt am Dummy etwa 5,7 - 5,9 V, was, wenn das irgendwas zu bedeuten hätte, immerhin einem Wert entspricht, den man gemäß der Spezifikationen erwarten/erhoffen könnte (320 - 340 mW)...

Um bei mit- oder nachlesenden Neulingen Fragen vorzubeugen:

Die 150 nH sind selbstgewickelt: 0,8 mm Lackdraht, 8,5 Wdg., 4 mm Durchmesser, so eng wie möglich.

Die Spule/Drossel der zweiten Stufe ist aus 0,8 mm und 0,2 mm Lackdraht und zwei 5x3,5 mm Dämpfungsperlen von Reichelt (mehr Windungen hätten es nicht sein dürfen ;))

Wer den Sender, wie ich, erst mal ohne PLL und selbstgestricktem Layout aufbauen möchte, sollte vielleicht gleich eine Tuning-Variante wie diese hier, mit zwei Potis (grob und fein) einplanen. Das habe ich leider nicht gemacht und möchte das noch irgendwie dranfriemeln...

Jetzt habe ich aber auch noch ein paar Fragen:

Der 2N3866 wird irre heiß bei mir. Tja wie heiß ist "irre"? - Zumindest gefühlt heißer als z.B. meine 3553 Endstufe... Liege ich da noch im Rahmen? Er hat bisher auf jeden Fall 20 Minuten am Dummy und 7 Minuten an der Antenne (bei SWR von 1:1,5) überlebt...

Bis wieviel Volt könnte man die Schaltung (im Besonderen die 2. Stufe) betreiben? Ich habe eh nicht mehr als 13,xx Volt zur Verfügung, frage das nur, wegen einer anderen Frage die ich mir/Dir stelle:

Könnte man statt dem 3866 einen 3553 nehmen? Meine Hoffnung wäre, dass bei 13,xx V der Output immer noch so hoch ist, aber der 3553 nicht so heiß wie der 3866 wird? Oder/und wenn man's dann doch "wissen möchte", man mit mehr Volt (einem wieder heißen 3553 und einem noch nicht zerschossenen BFR96) noch etwas mehr Leistung bekäme?

Ist diese "Denke" überhaupt irgendwie realitätsnah, also einen Transistor zu nehmen, der mehr leisten kann als er tut, damit er nicht so heiß wird? Oder handelt man sich dann z.B. wildes Schwingen ein?

Bevor ich jetzt mit "Modulationshub" irgendwas komplett verkehrt ausdrücke, nenn' ich es jetzt mal "Audio-Empfindlichkeit"... Kann es sein, dass die Audio-Empfindlichkeit sehr hoch ist? Also bei immer gleicher Audio-Quelle (mp3-Player), hatte ich noch nie einen so "lauten" Sender. Vermutlich ist das Stichwort wieder: "harte Ankopplung"...(?) Wenn man für Audio nix anderes vorsieht (also nix MPX usw.), könnte man hier getrost eine passive Pre-Emphasis endlich mal sinvoll einsetzen? Bei mir "schlucken" selbst diese einfachen R-C-Glieder immer sehr viel "Lautstärke"...

Scheinbar scheint es ja irgenwie hinzuhauen, aber wie gesagt, ohne Kristallkugel weiß ich eigentlich gar nicht, was ich mit diesen 60 pF-Trimern anstellen soll. Kansst Du mir da einen Tipp geben? Die Anordnung mit meinen Schätzgeräten "auf Leistung" zu trimmen (was ich erst mal so gemacht habe) ist womöglich das blödste, was man machen kann - oder etwa doch nicht...?

Nun, das mit den Schottky-D ist wirklich merkwürdig. Der Kreis um das "M" ist übrigens geschlossen, aber das "M" selbst ist nicht dieses "schicke" Motorola-"M". Von Murata kann ich auf die Schnelle für diese Diode kein Datenblatt finden. Ich bin mir aber sicher, dass eine Kapazitätsänderung bei meinen Dioden, zumindest in dem hier maßgeblichen Spannungsbereich, praktisch nicht stattfindet und "Grund-"Kapazität sehr viel niedriger liegt - ohne dass die Dinger kaputt sind...

Auf jeden Fall ist das ein tolles Senderchen und wenn ich mich an die Hitze gewöhnt habe bzw. Vertrauen in die Robustheit des 3866 gewonnen habe oder es diesbezüglich noch irgendwas zu optimieren gibt, dann darf es auch in ein Gehäuse rein ;)

Herzlichen Dank an Power-FM ne, dass Du mir mit Rat und Tat zur Seite standest und stehst!!!

Bis demnächst

von try_n_error - am 15.02.2015 13:16
Hallo und willkommen :),

ich habe mit 2 von diesen Ferritperlen diesen Doppelllochkern imitiert, die Drossel ansonsten genau so gewickelt, wie ich es anhand der Abbildung verstanden habe und ja, diese Drossel hängt in der Kollektorzuleitung vom BFR96. Der wird bestenfalls warm aber nicht heiß...

von try_n_error - am 15.02.2015 16:25
Vorhin ist was komisches passiert: Sender eingeschaltet - nix. Großer Schreck! Habe dann recht schnell gemerkt, dass nach den ganzen Experimenten die letzte, für gut befundene Oszillatorspule tatsächlich, über Nacht sich einfach gelöst hatte :eek: diese Lötstelle war mehr als kalt und hat gestern wohl eher leidlich ihren Job gemacht...

Jetzt kann jeder getrost die oben aufgeführten Mess - äh Schätzergebnisse vergessen, denn nach Anlöten der Spule und den ersten schnellen Tests pustet der Sender angeblich knapp 750 mW in den Dummy (lt. HF Voltmeter) und 500 mW lt. SWR/Power-Meter :hmm: Na, das kann ja nu' wirklich nicht sein. Eigentlich schade, denn ich glaubte bis eben noch das HF-Voltmeter wenigstens an 50 Ohm als groben Anhaltspunkt nehmen zu können.

Besonders verrückt finde ich, dass jetzt der 3866 scheinbar nicht mehr so arg heiß wird !?!?! Das werde ich gleich nochmal genauer checken - könnte das denn irgendwie sein???

Der F-Regelbereich hat sich auch drastisch nach unten vergrößert und die angezeigte (gelogene) Leistung ist über den ganzen einstellbaren Bereich noch konstanter als vorher - wow...

von try_n_error - am 15.02.2015 16:44
Diese Ferritperlen wurden früher in den Schaltnetzteilen an den Ausgangsdioden bei uns in der Firma verbaut, bis bei Testläufen festgestellt wurde, dass bei Ausgangsströmen ab ca. 1A diese Dinger in die Sättigung gingen,wohlgemerkt bei einer Windung, also auf die Anschlussdrähte draufgesteckt,und damit mehr Störungen produzierten wie vorher berechnet.
Also 1A bei einer Windung oder 0,125A bei acht Windungen und man erreicht den gleichen Effekt.
Und diese weichmagnetischen Bauteile haben einen Curie Punkt der zum Teil um die 100°C liegt je nach Material.
Ich nehme diese Dinger nur in den Eingangsstufen zum entkoppeln bis höchstens 50mA, ansonsten grössere Lochkerne oder Stabkerne oder Luftspulen.

Ups....da hab ich wohl doch etwas mehr Zeit gebrauch für diese Antwort.

von Rednix - am 15.02.2015 17:26
Ach je - wenn ich nur wüsste... Vielleicht ist die Temperatur sogar doch im grünen Bereich? Ich habe halt keine Erfahrung damit... Immerhin hat der 3866 jetzt wieder ca. 20 Minuten am Dummy hinter sich.

Bin mir nicht sicher, ob ich Dir so richtig folgen kann... "Curie Punkt" - und eine Temperaturangabe - oje :?: Unterm Strich meinst Du doch, dass ich um einen "echten" Doppelllochkern nicht herum komme? Luftspule wäre schön, aber ich fürchte, da weiß keiner die Dimensionen.

Würde es helfen, wenn ich die Stromaufnahme vom Sender ermittle? Das ist mir leider gar nicht so ohne weiteres möglich, da der Sender nicht mehr Funkt, wenn mein Multimeter dazwischen hängt. Ich habe zwar schon Angaben zur Stromaufnahme gemacht, aber ich denke, das war im Fall, Oszillator alleine, noch ziemlich egal. Das Ding ist ein riesen Trümmer, noch aus den 70-ern und eines der ersten Geräte mit automatischer Bereichswahl - war mal einem IBM-Servicetechniker... Könnte mir ziemlich fix ein anderes ausleihen.

von try_n_error - am 15.02.2015 18:42
Ich bin der Meinung dass diese kleinen "Dinger"....Ferritperlen eigentlich nur wirksam sind im Kleinleistungsgebiet bis evtl. im 100mW Bereich und darunter wenn überhaupt.
Bei der Curie Temperatur verlieren alle magnetischen Bauelemente fast schlagartig ihre magnetischen Eigenschaften genauso wenn diese Bauteile in die Sättigung geraten.
Ein Stück Draht hat dann den gleichen Effekt....er leitet den Strom, und zwar gut.
Also lieber ein wenig überdimensionieren, grössere Kerne, andere Kernmaterialien.
Beispiel: Die Firma Neosid fertigt ein Ferritmaterial namens F-942 mit enorm hoher Permeabilität, d.h. du erreichst mit wenigen Windungszahlen hohe Induktivitätswerte mit dem Nachteil dass dieses Material bei ca. 105°C diese sehr guten Eigenschaften schlagartig verliert.
Und "echte" Doppellochkerne, hm...kommt auf das Material an ob es für den zu nutzenden Frequenzbereich tauglich ist dann kann man bestimmt auch mit den nachgebauten Doppellochkernen das gewünschte Ergebnis erzielen.
Im ungünstigsten Fall wird dann die Energie welche Du ja über diesen Kern rübertransportieren willst
im Kern verbraten durch Ummagnetisierungsverluste, er wird warm bzw. heiss...dann Curie....usw..

Stromaufnahme messen geht nicht?
Auch nicht mit einem gut geblockten Shunt in der Zuleitung?
Dann kannst Du auf jeden Fall den Input errechnen.
Also ich schätze mal vorsichtig nach Deinen Angaben die Stromaufnahme über alles bei angenommenen 50% Wirkungsgrad auf ca. 0,1A...0,15A.

Mach doch bitte mal ein Schaltbild von dem jetzigen Zustand von diesem Teil.
Würde auch gut weiterhelfen.

Luftspule Pi mal Daumen 1nH pro mm Drahtlänge ;)

von Rednix - am 15.02.2015 20:23
Ach so!!! Das ist diese Schaltung. Mir war nicht klar, dass Du das nicht wusstest, sorry. Dort ist ja ursprünglich ein Dopelllochkern vorgesehen. Ich habe mir dann weiter unten im Thread das Foto von dem Prototypen angesehen um die Größe zu eruieren. Da ich Wegen Cent-Artikeln nicht schon wieder eine Reichelt-Bestellung klarmachen wollte, hatte ich beschlossen, es mit den Ferrit-Perlen zu versuchen.

Deine Ausführungen habe ich soweit verstanden. Glaube mittlerweile, dass in diesem Anwendungsfall die von Dir aufgezeigten Unzulänglichkeiten des Materials noch gar nicht so zum tragen kommen. Schau' Dir die Schaltung mal an... Ich glaube auch, dass die Ströme an/in der Drossel zu klein sind um das Material zu erwärmen - Moment

...

OK, wird 'n bissi warm schätze etwa 45-55 Grad - schwer zu sagen...

UND:

mein altes (anderes) Multimeter geht doch *jubel*! Noch oder wieder - wer weiß. Ich hatte es vor Jahren ausgemustert. Stromaufnahme: 270 - 280 mA

Ach so: "Meine Angaben"... Die sind möglicherweise Bullsh... Ich habe 1. recht wenig Ahnung von der Materie und 2. hampel' ich hier mit Messmitteln 'rum, die ihrem Namen spotten (HF-Voltmeter und so)...

Zitat

Luftspule Pi mal Daumen 1nH pro mm Drahtlänge

Interessant, das mal von einem Profi zu erfahren! Bitte nicht lachen: Dass ich mit ein- und demselben Draht nie eine nenneswert andere Induktivität hinbekomme - egal wie ich wickel' - ist mir beim experimentieren auch schon aufgefallen :feiff: Aber hier wird's ja dann doch schwieriger, weil im Original ja Ferrit verwendet wird (ohne Angabe von größe oder Material) - oder?

von try_n_error - am 15.02.2015 22:08
Zitat
try_n_error
Ach so!!! Das ist diese Schaltung. ..


Diese Schaltung war so nicht sofort ersichtlich da Du sehr viele Links hier in dem Fred hast mit anderen Schaltungen von denen Du etwas übernehmen wolltest.
Jetzt isses klar.
Den Ferritbauteilen ists egal woher die Wärme kommt, ob selbstaufgeheizt oder von einem Fremdheizer (2n3866) der in der Nähe sitzt.
Der Doppellochkern im Originalschaltbild hat bestimmt genug Reserven da diese ja eigentlich für diesen Zweck gebaut werden. Bei diesen Perlen bin ich mir nicht sicher, ich würde welche nehmen die zwei-drei Nummern grösser sind.
Aber wenns bei dir funktioniert ists doch ok.
270mA...280mA is viel, das sind gut 3W Input, bei 750mW Output sind das 25% Wirkungsgrad.
Da bin ich ja weit daneben gelegen mit meiner Schätzung.
Selbstgebaute Messmittel sind nicht grundsätzlich schlecht, man muss nur wissen was und wie man misst!
OK...wenn ich versuche 100MHz mit einer 1N4007 gleichzurichten und das zu messen dann sollte ich das Hobby wohl besser aufgeben. ;)

von Rednix - am 15.02.2015 22:52
hehe...probiers
10cm Draht nehmen und auf einem 8mm Bohrerschaft vier Windungen draufzwirbeln und dann parallel dazu einen 27pF Kondensator dranlöten und dann mal mit einem Dipper dran zum Testen. ;)
Den gleichen Draht mit anderen Durchmessern und anderen Windungszahlen probieren.
Wirst immer irgendwo bei 100MHz landen.
Ist ja auch nur Pi mal Daumen.

Mit Ferrit werden die Magnetfelder verstärkt in diesem Bereich der Spule, das µr wird grösser als 1 (Luft hat 1) und damit braucht man weniger Windungen um auf die gleiche Induktivität zu kommen.
Und dieser Faktor ist Material und sogar Frequenzabhängig.

von Rednix - am 15.02.2015 23:18
OK - ich weiß. Ich schreib' zu viel und zu wirre... Aber wie gesagt (und ich hab's ehrlich -erst vor kurzem - gesagt), 750 mW sind sicher utopisch! Also ist der Wirkungsgrad noch bedeutend schlechter. Wäre interssant, wenn Power-FM mal mitteilt, was bei ihm die Schaltung so zieht...

Aber sag doch mal: Kann die Kollektordrossel vom BFR96 dafür verantwortlich sein, dass der 3866 (und ja auch nur vermutlich) zu heiß wird?

Zitat

Selbstgebaute Messmittel sind nicht grundsätzlich schlecht, man muss nur wissen was und wie man misst!
OK...wenn ich versuche 100MHz mit einer 1N4007 gleichzurichten und das zu messen dann sollte ich das Hobby wohl besser aufgeben.

Naja, bin eben auch hier um was zu lernen... Das HF-Voltmeter ist das von der Senderbau Homepage, dessen Sinn hier im Forum schon oft in Frage gestellt wurde und - ja - wenn dort gestanden hätte, dass man 1N4007 nehmen soll hätte ich auch das gemacht. Gebe trotzdem noch nicht auf...

von try_n_error - am 15.02.2015 23:22
Schreibe ich wirklich so wirre?

Zitat

hehe...probiers

Genau das habe ich ja getan - hab' ich auch geschrieben. Nur, dass ich kein Dipmeter habe...

Zitat

Mit Ferrit werden die Magnetfelder verstärkt in diesem Bereich der Spule, das µr wird grösser als 1 (Luft hat 1) und damit braucht man weniger Windungen um auf die gleiche Induktivität zu kommen.
Und dieser Faktor ist Material und sogar Frequenzabhängig.

Diese Zusammenhänge sind mir bekannt und genau das habe ich geschrieben: Dass es schwieriger ist als "Pi mal Daumen" auf die Induktivität zu schließen, wenn man noch nicht mal das Material kennt.

Oder anders herum: Weißt Du, wie ich eine Luftspule zu wickeln hätte, wo die Anzapfung ist, nur aus den Angaben im Schaltplan und dem Bild vom Prototyp.

von try_n_error - am 15.02.2015 23:33
Nein kann sie nicht denn der 2N3866 arbeitet im C-Betrieb und braucht somit eine kräftige Ansteuerung um aufzumachen.
Es muss mindestens 0,7Vp anliegen um die BE-Strecke in den Spannungsspitzen ein wenig anzusteuern.
Alles was drüber ist wird in Ansteuerstrom umgesetzt der um den Stromverstärkungsfaktor verstärkt wird.

Da ja aus dem Ausgang was rauskommt wird am Eingang ja auch was reingehen.
Also wird diese Drossel die ja eigentlich als Spartransformator ausgelegt ist funktionieren, denke ich.

Vielleicht fehlt dem Teil einfach ein wenig Kühlhilfe in Form eines Kühlkörpers.

Nachtrag: Luftspule ist wahrscheinlich nicht so gut weil man die dann als Resonanzgebilde bauen müsste.
Dann wärs aber eigentlich einfach über den Resonanzwiderstand und den Eingangswiderstand das Übersetzungsverhältnis zu berechnen.
Aber Resonanzfähige Gebilde in einer Verstärkerstufe neigen eigentlich fast immer zu unerwünschten Schwingneigungen (muss nicht sein, kann aber) und laut Murphy tuts das dann auch.
Also HF-Trafo mit Ferrit aus einem Material das einen kleinen µr hat und bis in den UKW-Bereich zu gebrauchen ist.

von Rednix - am 15.02.2015 23:51
Der 2N3866 wird in der Schaltung bei mir auch recht heiß, mindestens ein kleiner Kühlstern muss drauf (ich habe noch etwas größere Kühlsterne rumliegen, deswegen habe ich so einen verwendet, siehe auf dem Bild im anderen Thread).

Ich weiß auch nicht ganz, ob das so "richtig" ist dass der so heiß wird, aber er geht jedenfalls nicht kaputt, auch bei Dauerbetrieb.

Die Enstufe stammt vom Design her aus einem RVR-Sender, wenn ich mich da richtig erinnere, der Steuersender irgendwo anders her...

von Power FM ne - am 16.02.2015 10:48
Hallo allerseits,

einen Kühlstern habe ich selbstverständlich drauf, so einen aus Blech, dessen Loch sich dehnt beim Aufstecken - ohne Wärmeleitpaste. Ich vermute, dass er ansonsten schon das Zeitliche gesegnet hätte...

@Power FM ne (äh - der ohne "ne" ist sicher ein anderer?):

Falls Du noch einen Deiner Sender zuhause hast und Zeit findest, könntest Du mal die Stromaufnahme checken (sofern Du das nicht sowieso gemacht hast und es noch im Kopf hast etwa)? Vielleicht noch eine Schätzung, wie sehr dabei die PLL zu Buche schlägt... Wenn ich nur wüsste, ob Dein "recht heiß" vielleicht meinem "irre heiß" entspricht ;) Geschlossenes Gehäuse kommt wohl nicht in Frage... Bin auf jeden Fall begeistert von dem Sender - "unkritisch" ist wirklich eines seiner Prädikate! Hat einen Platz auf der HP verdient! Dass ich da jetzt noch ein paar Unsicherheiten habe die sich sicher noch ausräumen lassen, liegt an mir und meiner Unerfahrenheit.

@Rednix:

Sorry, war dann gestern zu müde und bin ins Bett...

Zitat

Luftspule ist wahrscheinlich nicht so gut weil man die dann als Resonanzgebilde bauen müsste.

Das dachte ich mir schon, dass sich der geneigte Entwickler was dabei dachte ;)

Die Kollektordrossel vom 3866 habe ich allerdings als Luftspule ausgeführt, weil ich keine Festindukivität in der Größe hatte. Kann dort vielleicht etwas verborgen liegen, was mit Hitze oder Stromaufnahme (wenn sie denn ungewöhnlich hoch sein sollte) zu tun hat? Ich denke um wildes Schwingen brauche ich mir weniger Sorgen machen, weil ja die Oszillatorspule schon mal ab war, was zu null HF fürhrte. Stufen mit der Neigung zum wilden Schwingen tun das doch lieber, wenn sie kein Eingangssignal bekommen - oder?

@all:

Damit nicht jeder so viel von vorne lesen muss, hier nochmal eine Frage, die mich interessiert:
Wie gehe ich - ohne gescheite Messgeräte - am besten mit den 60 pF-Trimmern im Filter um? Habe sie bisher "auf Leistung" getrimmt. Das ist mit meinen unzulänglichen Messmethoden, die im Zweifel auch die Oberwellen als Leistungs-Plus anzeigen, möglicherweise völlig falsch?

von try_n_error - am 16.02.2015 17:03
Doch, ich bin der gleiche (ne = nicht eingeloggt ;-)).

Ich habe auf dem 2n3866 wie gesagt diesen etwas höheren und dickeren Kühlkörper drauf, nicht so einen Federstern wie von Reichelt.
Die größeren gab es mal eine Zeit lang bei Pollin sehr günstig (aber wie alles bei Pollin halt "Postenware", also zeitlich begrenzt).
Damit wird er auch immer noch ziemlich heiß, hält aber durch. der 2n3866 wurde bei mir immer, egal in welchen Schaltungen, schon ab so etwa 200 mW aufwärts immer sehr heiß, bei 700 mW (oder gar bei über 1 Watt, wozu man aber 28 Volt braucht) wird er sogar fast inakzeptabel heiß.
Funktioniert sicher auch, anber so hart am Limit würde ich die nicht dauerhaft betreiben wollen...

Die 2n3866 gibt es aktuell auch noch bei Pollin als Postenware "hinterhergeschmissen".
Die Trimmer im Ausgangskreis könnte ich mal ausmessen...
Ich habe die halt so eimgestellt, dass der Oberwellenabstand am besten wurde und gleichzeitig die Leistung noch hoch genug.
Nur nach Leistung einstellen ist nicht so klug, weil man dann den Oberwellenabstand eventuell kaputt macht und auf den daraus folgenden Messfehller des Powermeters reinfältt (es ist ohne weiteres möglich, durch falschen Abgleich das Messgerät auf deutlich mehr als 300 mW ausschlagen zu lassen, wenn die Oberwellenunterdrückung schlechter ist...).

Kann man aber ohne engtsprechende Messgeräte schlecht prüfen.
Daher würde ich da so lange dran rumdrehen bis etwa 300mW Out angezeigt werden (auf 98 MHz), wenn keine weiteren Messmittel vorhanden sind.
Dann sollte es zumindest einigermaßen passen.
Ich hatte da auch ursprünglich Festkomndensatoren vorgesehen (wie in der Originalen RVR-Stufe), die passten aber - wohl dank meines "Layoutes" - nicht so ganz...

von Power FM ne - am 17.02.2015 10:14
Diese kleinen selbstgebauten Dinger, meiner hergestellt 1990 machen richtig viel Spass. Im Sommer will ich meinen mal ausprobieren in Bezug auf Reichweite. Das hatte ich schon mehrfach vor, aber es fehlte immer der QSO- Partner. Wenn man daraufhin einen Lizenzinhaber anspricht , tun die so als ob sie auf beiden Ohren taub wären. Mit CB beschäftigt sich in meiner Umgebung schon seit 5 Jahren niemand mehr. Um so mehr freut es mich, dass es noch HF- Bastelfreudige gibt, die sich speziell auch mit dem 2N3866 auseinandersetzen. Meine Bastelzeit ist allerdings längst vorbei, aber der Prototyp ist einsatzbereit.

von sachsenbastler - am 17.02.2015 20:36
Ich verschenke meine immer wenn ich genug gebastelt habe.
Es gibt genügend Funkamateure in meinem Umfeld die ich dann als wieder mit dem "Bastelfieber"
anstecke, besonders in der kalten Jahreszeit. ***grins***

Diese 2N3866 und ähnliche(2N4427...und andere) mag ich eigentlich nicht so besonders
weil bei diesen der Kollektor mit dem Gehäuse verbunden ist...alles potentielle Störenfriede.

von Rednix - am 19.02.2015 17:01
Zitat

Diese 2N3866 und ähnliche(2N4427...und andere) mag ich eigentlich nicht so besonders
weil bei diesen der Kollektor mit dem Gehäuse verbunden ist...alles potentielle Störenfriede.

Genau, ich mag die (auch genau darum) auch nicht so gern. Aber es gibt sie halt gerade vergleichsweise billig, warum also nicht verwenden ;-).
In der gleichen Leistungsklasse gibt es (über die Bastler-"Distributoren") ja irgendwie auch nichts aktuelles mehr...

von Power-FM ne - am 19.02.2015 17:08
grad im Angebot....hier

oder hier

und noch viele andere hat der grad wieder....:)

von Rednix - am 19.02.2015 17:22
Ich kauf schon seit Jahren nix mehr bei ebay ;-).

KT610er habe ich aber auch noch ne ganze Menge rumliegen. Die sind wesentlich angenehmer zu verbauen als die 2n3386 / 2n3553 usw. , lassen sich auch vernünftig kühlen.
Sind aber genau so Museumsstücke^^.

Was wird eigentlich bei "modernen", also heute noch hergestellten UKW Sendern oder von mir aus auch UKW-Funkgeräten für Verstärkertransistoren im Bereich um 1 Watt verwendet?
RD06HVF1?

von Power-FM ne - am 19.02.2015 17:32
Hab grad ein paar KT606A ausgegraben...mal schauen was sich damit anstellen lässt.
Sind ja recht klobig die Dinger und scheinen eine Menge auszuhalten (thermisch)...:)

hm...MOSFETS...sind ja Stand der heutigen Technik...in allen Leistungs- und Frequenzbereichen
man findet ja nix anderes mehr in den heutigen Kisten...:(

[attachment 226 kt606a.jpg]

von Rednix - am 19.02.2015 18:35
:) Ja, die Bastelfreude - die vereint hier alle. Schön find ich's! Pfeift noch ein paar mehr Leute herbei, die hier posten, aktuelle Kauftipps abgeben - freut mich!!!

Musste mich kurzfristig einträglicheren Tätigkeiten widmen, ein paar Gitarren zurecht schrauben und meinen Arbeitstisch seiner ursprünglichen Bestimmung zuführen...

@ Power-FM:

Zitat

Die Trimmer im Ausgangskreis könnte ich mal ausmessen...

Das ist sehr nett von Dir, das Angebot! Aber wer weiß, wie sich unsere Spulen unterscheiden? Da das auch sicher das Auslöten erfordert, halte ich den Auwand für unangemessen, weil der Erfolg fraglich ist. Ich hab's nach Deinem anderen Vorschlag gemacht. Vielleicht, wenn ich halbwegs am Ball bleibe hierbei, kann ich irgendwann die Kiste jemanden schicken, den grad völlig die Bastelwut erschischt hat oder dem ansonsten langweilig ist und dringend an irgendwelchen Spulen rumbiegen muss...

Ich weiß ja immer noch nicht, ob dieses RFSim99 -Programm besser ist als 'ne Kristallkugel (wie isses denn nu' - kann man das nutzen?), aber ich habe aus Spaß mal die Filtersektion simuliert. Da kommen ja die wildesten Dinger raus (virtuell an Trimmern rumdrehen und Spulen verbiegen) - aber immer scheint es so zu sein, dass das Filter sich am ehesten auf die erste Oberwelle stürzt und weiter oben wieder aufmacht - kann das stimmen? In einer Variante entstand sogar ein "Notch" von über -50dB bei 174 MHz :eek: - HF-Voodoo...???...!!!

Und: Das mit dem unerhört hoch angezeigten/vorgelogenen Pegel (bis über 1 Watt vor dem heiß werden!) hat sich aus ganz anderer Richtung auch geändert. Ich hatte mich in der Endstufen-/Filter Sektion verfräst und das erst beim Bestücken bemerkt. Vor lauter Grübelei, wie ich das noch hinbiege, habe ich den HF-Blocker an der Kollektordrossel vom 3866 vergessen. Nun isser drin und es wird höchstens gut 500 mW angezeigt und der 3866 wird auch nicht mehr ganz so heiß.

Frage: ist diese Beobachtung stimmig und wenn ja, interessehalber, ist jetzt die Leistung etwas geringer oder eher die Oberwellen mehr bedämpft?

Wieder spät geworden - gute Nacht...

von try_n_error - am 19.02.2015 23:27
Zitat

ich weiß ja immer noch nicht, ob dieses RFSim99 -Programm besser ist als 'ne Kristallkugel (wie isses denn nu' - kann man das nutzen?)

Wesentlich besser ;-).
Z.B. für Ausgangsfilter angenommen:
Angenommen, du errechnest dir mit der bekannten Formel, dass am Senderausgang von z.B. 144 Ohm nach 50 Ohm transformiert werden muss (typisch bei einem 1 Watt Sender mit 12 Volt Betriebsspannung).
Dann kannst du mit RFSim wunderbar eine Anpassschaltung errechnen. Die ist auch grundsätzlich erst mal nicht falsch.
In der Praxis wirst du aber feststellen, dass sie sich doch etwas anders verhält als in der Simulation.
Denn: In der Realität liegt die Kapazität des Transistors ja noch parallel vor dem Match,
Wenn man das berücksichtigt kann man damit gut arbeiten.

Zitat

aber immer scheint es so zu sein, dass das Filter sich am ehesten auf die erste Oberwelle stürzt und weiter oben wieder aufmacht - kann das stimmen?

Kann durchaus sein, ich meine sogar dass es sich in der Realität auch ein wenig so verhält, also dass es weiter oben wieder etwas aufmacht, aber wirklich nur einen Hauch...
Es ist aber auch klar, dass man mit nur 2 Spulen nicht eine so gute Filterung hinbekommen kann wie in einem symmetrischem Filter mit 3 Spulen...
Wenn man es ganz perfekt haben möchte, dann macht man eben noch ein Filter mit 3 Spulen hintendran.
Wobei ich das bei dieser Schaltung wirklich für unnötig halte (im Gegensatz zu manch anderer Senderschaltung aus dem Netz oder auch von dieser HP, 90% der typischen Schaltungen dürfen meiner Ansicht nach ohne extra 3-Poliges Filter nicht an die Antenne...).

Hier steht z.B. eine Schaltung (naja, eher das Layout) eines Senders, der scheinbar eine identische Endstufe nutzt:
http://mkmbroadcasting.blogspot.de/2014/10/rdvv-elenos-1watt-notune.html

Das ist zwar nicht die Schaltung wo ich mir das abgeguckt hatte (da war nämlich der Steuersender vom Prinzip her auch so wie meiner, nur mit anderen Transistoren), aber die Endstufe ist anscheinend gleich. Jedenfalls stehen da die Kondensatorwerte drin (kann aber sein, dass die eben auch etwas oder auch "stark" vom Layout abhängig sind).

von Power-FM ne - am 20.02.2015 16:29
Danke für Deine Ausführungen! Das ist für mich als Anfänger wirklich spannend und lehrreich!

Zitat

... aber die Endstufe ist anscheinend gleich. Jedenfalls stehen da die Kondensatorwerte drin (kann aber sein, dass die eben auch etwas oder auch "stark" vom Layout abhängig sind).

Das kann man wohl sagen... "Lehrreich", aber zumindest bemerkenswert ist hier für mich, dass sich die Bestückung (Fotos) teilweise stark vom Layout unterscheidet. Besonders auch die Spulen im Filter... und - äh - die Festinduktivität, ist sowas doch nicht kritisch? Layout: 2,2 uH / Foto scheinbar 1 uH (und ohne 470 Ohm Widerstand parallel) und in Deiner Endstufe 0,15 uH...

Zitat

Angenommen, du errechnest dir mit der bekannten Formel, dass am Senderausgang von z.B. 144 Ohm nach 50 Ohm transformiert werden muss (typisch bei einem 1 Watt Sender mit 12 Volt Betriebsspannung).

Die "bekannte" Formel war mir natürlich nicht bekannt ;) aber ich ich bin durch die Suchfunktion auf diesen Forenbeitrag gestoßen. Du meinst doch Z=U²/2*P - oder? Wäre das dann für einen 1 Watt sender bei 12 V nicht eher 72 Ohm, oder was kapier' ich da nicht?

Meine Simulationen des Ausgangsfilters mit RFSim waren wohl vom Ansatz verkehrt, weil ich am Eingang ebenfalls 50 Ohm angenommen habe... Nimmt das, was ich als Filter bezeichne (also alles ab Kollektor 3866 bis Ausgang) eben auch die Transformation vor? So richtig kapiere ich das nicht...

Noch eine Frage: Weiter unten im o.g. Thread sagt der T.E.: "Den höchsten Output habe ich nun mit 8 Vpp an 50 Ohm. Dies entspricht ca.150 mW Leistung (am Widerstand)." Jetzt mal unabhängig davon, dass es 16 V pp waren - wie kommt man darauf? Es scheint nichts mit der mir bekannten Formel (bezogen auf's HF-Voltmeter) zu tun zu haben: ( HF-Volt / SQRT(2) ) / 50 = P ??? Wobei: "HF-Volt" hätte ich für Vpp gehalten. Kapier grad alles nicht so recht - kann mich irgendwer aufklären (oder mir eine Kristallkugel schenken ;) )?

von try_n_error - am 22.02.2015 22:38
Boah ist das immer viel auf ein mal ;-)...

Zitat

Das kann man wohl sagen... "Lehrreich", aber zumindest bemerkenswert ist hier für mich, dass sich die Bestückung (Fotos) teilweise stark vom Layout unterscheidet. Besonders auch die Spulen im Filter... und - äh - die Festinduktivität, ist sowas doch nicht kritisch? Layout: 2,2 uH / Foto scheinbar 1 uH (und ohne 470 Ohm Widerstand parallel) und in Deiner Endstufe 0,15 uH...

Die Kollektordrossel ist meiner Meinung nach in dieser Schaltung unkritisch, so lange sie nur "groß" genug ist, um für UKW hochohmig genug zu sein (ausrechnen mit der Formel für den induktiven Blindwiderstand einer Spule ;-)), die Kollektordrossel hat hier reine Drosselwirkung.

Zitat

Die "bekannte" Formel war mir natürlich nicht bekannt ;) aber ich ich bin durch die Suchfunktion auf diesen Forenbeitrag gestoßen. Du meinst doch Z=U²/2*P - oder? Wäre das dann für einen 1 Watt sender bei 12 V nicht eher 72 Ohm

Ja, hast Du richtig erkannt^^ :D.

Zitat

Nimmt das, was ich als Filter bezeichne (also alles ab Kollektor 3866 bis Ausgang) eben auch die Transformation vor?

Ja.

Zitat

Noch eine Frage: Weiter unten im o.g. Thread sagt der T.E.: "Den höchsten Output habe ich nun mit 8 Vpp an 50 Ohm. Dies entspricht ca.150 mW Leistung (am Widerstand)." Jetzt mal unabhängig davon, dass es 16 V pp waren - wie kommt man darauf? Es scheint nichts mit der mir bekannten Formel (bezogen auf's HF-Voltmeter) zu tun zu haben: ( HF-Volt / SQRT(2) ) / 50 = P ??? Wobei: "HF-Volt" hätte ich für Vpp gehalten. Kapier grad alles nicht so recht - kann mich irgendwer aufklären (oder mir eine Kristallkugel schenken ;) )?


Beispiel (hoffentlich nicht wieder mit Fehlern^^).
Die aufwendige Variante (aber so versteht man wenigstens was dahinter steckt):

Gemessen: 8 Vss an 50 Ohm.
Vs wären dann 4 V.
Das wären Effektiv: 4/1,414= 2,83 V
I=U/R: 2,83/50=0,06A
P=U*I: 2,83*0,06= 0,1698 W

Es gibt aber auch noch ne verkürzte Formel.

von Power-FM ne - am 23.02.2015 16:13
Äh - ja, danke... Quadrat hatte ich vergessen (du, Rednix übrigens auch in der Ueff-Zeile) also nochmal. Meine Annahme war:

SQR( ( HF-Volt / SQRT(2) ) ) / 50 = P

Also nochmal in 2 Schritten:

1. HF-Volt / SQRT(2) = Ueff | wobei HF-Volt Upp bedeutet (?)
2. Ueff * Ueff / 50 = P

Huch - ich merke gerade, dass es wurscht ist, ob man Upp erst durch Wurzel(2) teilt um auf Ueff zu kommen, oder gleich Upp quadriert und durch 2*R teilt - logisch, dass Wurzel(2) zum Quadrat gleich 2 ist :rolleyes:

OK, lag ich also nicht falsch... Aber wie kommt eben der geneigte T.e. auf "ca. 150 mW Leistung"? Egal, ob nun 8 Vpp (0,64) oder 16 Vpp (2,56) ???

P-S.: hatte mich vor längerer Zeit beim Bilder-Upload (http://senderbau.egyptportal.ch/forum/index.php) angemeldet, eine automatische Bestätigungsmail erhalten mit dem Hinweis, dass ich vom Admin noch eine Mail bekomme sobald er mich freigeschaltet hat. Das ist fast 2 Wochen her und bis heute nicht passiert... (?)

von try_n_error - am 23.02.2015 18:13
Zitat

Boah ist das immer viel auf ein mal

Tjaaaah - ihr gebt mir ja auch genügend Input ;)

Hat sich jetzt überschnitten - bin beim Letzten Beitrag dauernd unterbrochen worden ;)

Sorry für "viel" - Danke für die Antworten!

Punkt Kollektordrossel: Antwort verstanden und gespeichert :) - Danke!

Punkt "jetzt bekannte Formel": Puuuh - da hab ich aber Schwein gehabt und scheinbar was verstanden ;)

Zitat

Gemessen: 8 Vss an 50 Ohm.
Vs wären dann 4 V.
Das wären Effektiv: 4/1,414= 2,83 V
I=U/R: 2,83/50=0,06A
P=U*I: 2,83*0,06= 0,1698 W

Ich glaub' ich hab wieder was verstanden! Achtung, jetzt:

Die am Oszi abgelesenen Vpp unter scheiden sich von meinen insofern, dass ich mit dem HF-Voltmeter immer nur die (positive) Halbwelle mitbekomme, mit der man dann ja auch offensichtlich rechnet. Formel also richtig (siehe mein anderer Post) und der T.E. hat ja mit seiner Zahl, auch wenn es in dem Moment nicht die richtige war, auch alles richtig gemacht.

Viiielen Dank! Noch mehr Licht im Dunkeln!!!

P.S.: Sorry für das ganze Durcheinander: Mal "U", mal "V", mal "ss", mal "pp" - auf jeden Fall entsprechen "meine HF-Volt" den Vs und nicht Vss

von try_n_error - am 23.02.2015 18:28
Zitat

P-S.: hatte mich vor längerer Zeit beim Bilder-Upload (http://senderbau.egyptportal.ch/forum/index.php) angemeldet, eine automatische Bestätigungsmail erhalten mit dem Hinweis, dass ich vom Admin noch eine Mail bekomme sobald er mich freigeschaltet hat. Das ist fast 2 Wochen her und bis heute nicht passiert... (?)

Man kann sich da überhaupt nicht anmelden ;-).
Einfach mit Nutzername "forum" und Passwort "forum" einloggen und fertig. So wie es auch in dem Thread dazu beschrieben steht.

Zitat

Aber wie kommt eben der geneigte T.e. auf "ca. 150 mW Leistung"? Egal, ob nun 8 Vpp (0,64) oder 16 Vpp (2,56) ???

Habe ich doch gerade vorher geschrieben...
Zitat

Gemessen: 8 Vss an 50 Ohm.
Vs wären dann 4 V.
Das wären Effektiv: 4/1,414= 2,83 V
I=U/R: 2,83/50=0,06A
P=U*I: 2,83*0,06= 0,1698 W

Anhand der "langen" Rechnung sollte doch klar verständlich werden, wie das alles zustande kommt.

von Power-FM ne - am 23.02.2015 18:28
Zitat

Habe ich doch gerade vorher geschrieben...


Ui - jetzt hat sich wirklich alles überschnitten ;) blätter' mal 'ne Seite zurück...

Oh - ja forum, forum... Weiterlesen wär nicht schlecht gewesen - schullijung.

Ja, die lange Rechnung ist völlig klar, die andere enthält den "I-Umweg" sozusagen durch das Quadrierte U. Ich denke ich hab's jetzt...

von try_n_error - am 23.02.2015 18:53
Hallo, ich nochmal...

Ich hatte und habe wohl auch in nächster Zeit einiges um die Ohren und wollte diesen Thread nun mal zum Abschluss bringen. Das passiert in allen möglichen Foren recht selten und ich finde das immer ein bissi schade (auch als sozusagen "Ghost-Reader"). Von wegen: Informationen abgeholt oder Interesse verloren und nix wie weg... Das ist nicht gerade ein respektvolles Verhalten gegenüber denen, die sich die Mühe machen dem Thread Ersteller weiter zu helfen.

Möchte an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Euch und im Besonderen an Power-FM loswerden :) @Power-FM: Hoffe, Du hast nochmal ein wenig zurückgelesen und gemerkt, dass Deine Geduld nicht auf ganz so unfruchtbaren Boden fiel, wie es durch diese zeitlichen Überschneidungen den Anschein hatte...

Ich habe echt viel gelernt und hatte, dank der geduldigen "Betreuung" hier, ein schönes Erfolgserlebnis mit dem Notune-Sender! Allerdings dürfte klar sein, dass dafür über kurz oder lang noch eine PLL her muss, da der Oszillator echt "freilaufend" ist ;) - da komme ich gerne wieder auf Eure Hilfe zurück. Es hat nicht zufällig jemand eine Platine zuviel geätzt ;) ?

Habe da noch 'ne Frage - dafür gibt's die Tage noch einen neuen "Fred" in diesem Forum.

Bis dann, vielen Dank und gut's Nächtle (wieder so spät)...

von try_n_error - am 08.03.2015 00:29
Von der LM7001-PLL (also die einzelne) habe ich m.W. tatsächlich noch irgendwo eine Platine rumliegen, 7,2 MHz Quarz habe ich sogar ganz sicher (100 Stück oder so ;-)).
Die Platine ist allerdings nicht so ganz super geworden, dürfte aber elektrisch in Ordnung sein, hat eher optische Mängel (darum liegt sie auch noch unbestückt rum ;-)).

Müsste ich mal suchen.
Mit PLL betrieben ist der o.g. Sender recht gut, jedenfalls für den geringen Aufwand.

von Power-FM ne - am 08.03.2015 12:20
Huch! Doch noch nicht abgeschlossen - Auch gut, bzw. wunderbar :)

Zitat

Die Platine ist allerdings nicht so ganz super geworden, dürfte aber elektrisch in Ordnung sein, hat eher optische Mängel

Das wär' mir herzlich wurscht und genau richtig für mich! Ich möchte (noch) nicht wissen, wie meine ersten Ätzversuche aussehen werden... Würde Dir das Teil sehr gerne abschwätzen incl. 2-3 Quarze im Hinblick auf zukünftige Projekte.

Wenn Du Zeit findest, dann schau doch mal, ob Du das noch hast und überleg' mal was Du dafür möchtest. Ich schicke, oder überweise Dir dann das Geld. Wie geht das nun weiter...? Vermutlich per P.N. - aber lass Dir ruhig Zeit, das eilt nicht wirklich!

Vielen Dank, bis dann...

von try_n_error - am 08.03.2015 20:29
Genau, schau mal wenn Zeit und überleg mal wieviel ;)

Zitat

Außer der Platine und dem Quarz bräuchtest du auch noch den programmierten AVR, da wäre radio100 der richtige Ansprechpartner wenn du das nicht selbst kannst

Ist klar. Bin diesbezüglich schon mal ein wenig im Internet 'rumgestolpert. Ich hätte zunächst mal den Anspruch es selbst zu versuchen (weil ich das eigentlich können sollte), würde aber ggf. auf Eure Hilfe zurückkommen wenn ich's nicht raffe. Besuche sowieso dieses Wochenende einen Kumpel der schon recht viel mit dem Arduino veranstaltet hat. Vielleicht kann der mir ein wenig zusätzliche "Starthilfe" geben... So wirkliches Hexenwerk scheint das ja nicht zu sein und 'ne parallele Schnittstelle hat mein Composter auch noch.

"Schaun mer mal dann sehn mer scho..." (Zitat: Franz Beckenbauer)

von try_n_error - am 12.03.2015 17:24
Ich habe 3 Platinen gefunden.
Eine SAA1057-PLL (dafür könnte ich dir den PIC brennen, aber diese PLL hat ein paar komische Eigenschaften wenn man den Sender nicht HF-technisch "ordentlich" aufbaut), eine für LM7001 (7,2 MHz Quarz hätte ich auch), wobei die wie gesagt nicht so toll aussieht ;-) und eine für TSA5511 (die ist auch optisch nicht so toll, genau darum liegt sie auch noch unbestückt rum).

von Power-FM ne - am 13.03.2015 16:58
Sorry, hat mal wieder so lange gedauert - wie geagt, die Zeit...

Hm - wäre geneigt sie im Hinblick auf künftige Experimente alle zu nehmen, wobei ich beim schnellen Hinschauen nur das Layout der 7001-PLL (rechts), und der SAA1075 (von der HP mit LCD-Display, mitte) identifizieren kann. Meinst Du mit TSA5511 die RDVV-PLL von der HP? Wenn ja, ist da noch was drauf (z.B. Oszillator)? - Sieht so groß aus...

Wenn Du mir den PIC brennen würdest (SAA1075-PLL) müsste ich Dir sicher mitteilen, für was für ein Display...? Und: Könntest Du das auch für die TSA5511-PLL? Scheint der gleiche PIC zu sein.

Herrje - komme natürlich mit dem Bauteile-Sichten nicht hinterher. Noch eine Frage: Ist es egal ob 16F84A-04P oder -20P ?

Danke und bis bald,
try_n_error

von try_n_error - am 17.03.2015 17:30
Zitat

Du mit TSA5511 die RDVV-PLL von der HP? Wenn ja, ist da noch was drauf (z.B. Oszillator)? - Sieht so groß aus...

Nein, ist nicht die RDVV-PLL, sondern die "Freddo"-PLL (von der die RDVV-PLL-Steuerung aber abgekupfert ist ;-)).
Auf der Platine ist noch ein Quarzoszillator & Teiler drauf, so dass man statt des 3,2 MHz Quarzes einen gängigen 6,4er nehmen kann.

Die SAA1057-PLL ist auch von Freddo (die "Freddospage" ist aber schon seit Jahren nicht mehr online).
Ob man ein einzeiliges Display oder ein zweizeiliges verwendet ist im Grunde auch egal.
beim zweizeiligem Display & PIC für das Einzeilige bleibt die zweite Zeile einfach leer.
PIC16F84 dafür kann ich brennen.
Für die TSA5511-PLL wird ein PIC16F628 benötigt, kann ich auch brennen, habe allerdings keine mehr da ;-).

Ich hätte auch noch eine Platine für irgendeinen PIC-Brenner von Sprut.de übrig, weiß aber gerade nicht für welchen...

von Power-FM ne - am 17.03.2015 21:38
Oje, dauert immer länger... Das mit den Freddo-Teilen wäre dumm wenn ich nicht wüsste, womit ich sie bestücken soll... Oder hast Du ggf. Schaltpläne dafür (Print oder Dateien)? Von Freddo ist auch noch was zu finden: "Freddo" ohne support. Allerdings sind die Schaltungen mit dem PIC16F628 nicht mit TSA5511-PLL...(?) Die mit dem PIC16F84 sind nicht für UKW :?:

Puuh hätte man vllt. längst alles auf PN verlagern sollen...? Vielleicht so: 7001-er Platine - her damit. Die beiden anderen nur dann gleich mit, wenn PIC16F84 brennen und Pläne/Stücklisten "ausdenken"/raussuchen nicht zu viel Aufwand bedeutet. PIC16F628-Platine würde ich mir erst mal auf Halde legen und Dich dann wieder löchern, wenn ich das angehe und mir den PIC besorgt habe.

Und nun "pagare" - Preis(e) ;)

Und jetzt vllt. noch die Legitimation, dass das hier alles noch nicht in PNs verschwunden ist und Mitleser auch was davon haben:

Sender auf Lochrasterplatine

Finde ich irgendwie lustig. Traue dem Aufbau zu, "HF-gerecht" genug zu sein (die Lötzinn-Masse-Gartenzäune find' ich doll) und wäre vllt. mal interessant für Leute wie mich, die ätzbehindert und fräsfaul sind ;) Ob da allerdings 1W rauskommt wage ich, auch mit ohne Ahnung, zu bezweifeln...

von try_n_error - am 25.03.2015 21:48
Zitat

Das mit den Freddo-Teilen wäre dumm wenn ich nicht wüsste, womit ich sie bestücken soll... Oder hast Du ggf. Schaltpläne dafür (Print oder Dateien)? Von Freddo ist auch noch was zu finden: "Freddo" ohne support. Allerdings sind die Schaltungen mit dem PIC16F628 nicht mit TSA5511-PLL...(?) Die mit dem PIC16F84 sind nicht für UKW

Bestückungspläne für die Platinen habe ich natürlich. SAA1057 mit PIC16F84 für UKW kann ich dir dabei legen, andere PICs habe ich nicht da.

Schreib mir mal ne PN (muss nur einen Beitrag raussuchen, wo ich blau angezeigt werde, also als registrierter User).
Ich habe auch noch ne Platine für einen Pic-Brenner08 von Sprut rumliegen...

von Power-FM ne - am 26.03.2015 16:43
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