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Senderbau und HF Technik
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Stefan0719, Power-FM ne, try_n_error, try_n_error_ne, Am Modulator, Power-FM, Stefan0179

Kleiner 1W Kurzwellensender

Startbeitrag von Stefan0719 am 28.12.2015 18:10

Hallo,

Hier habe ich einen kleinen Sender gebaut, der auf Kurzwelle ca. 1W macht bei 15Mhz. Die Schaltung ist sehr einfach designed...

Anbei ein Vergleich mit dem Sender Bausatz von Kanalbusdriver. Der Sender wurde zwar auf Steckboard aufgebaut, aber auf HF gerechten Aufbau geachtet. Das geht schon wenn man alles eng zusammensteckt... bei 15Mhz

Hier mal ein paar Links

Hier mal ein paar Tonaufnahmen:

http://www52.zippyshare.com/v/fuSx5a94/file.html

http://www52.zippyshare.com/v/coPL7RE4/file.html

Schaltpläne:

Modulator http://www52.zippyshare.com/v/Je6L2Xxs/file.html

Sender: http://www52.zippyshare.com/v/r1X9aLgr/file.html

Beim Modulator muss man das Poti natürlich (den Schleifer) von 0V an langsam "hochfahren" da sonst ggf der Transistor überlastet wird. Ich habe zwar einen BC548 eingezeichnet, im Sender war aber ein BC546. Das macht aber kaum einen Unterschied bei der Schaltung...

Der Modulatorausgang ist unter Last auf ca 12-14V einzustellen.

Der Sender ist nur schnell zusammengebaut worden ohne größere Planungsphase. Auf Anfrage einer Nachricht...

Antworten:

hallo Stefan0719,
bist Du hier noch aktiv? Hast Du noch so einen Sender, den Du loswerden willst? Ich suche einen mit kleiner Leistung mit Antenne.

von Am Modulator - am 27.09.2016 16:11
Hallo,

ja natürlich bin ich noch aktiv, der hier gezeigte Sender ist nur als Spielerei zu verstehen, und keineswegs als ernsthafter Sender, wenngleich er ja funktioniert.

Was schwebt dir denn so vor? Senderbausätze für Mittel und Kurzwelle findest du bei Kanalbusdriver (du findest die Seite schon).

Soll es billiger sein?

Es kommt halt immer darauf an, was du möchtest. Du kannst auch für wenig Geld auf dem Steckboard einen Sender zusammenstecken - wenn du willst kann ich dir ja unverbindlich hier eine Bauanleitung im Sinne von Schaltplan und Fotos demnächst reinstellen, die Teile (Quarz, Festinduktivitäten und co) kannst du bei Reichelt kaufen - mit dem du einige hundert Meter bis zu 1km überbrücken kannst. Mittelwelle ist dafür ungeeignet, aber das 49m Band bietet sich an. So kannst du für wenig Geld ein Steckboard kaufen (Bei Pollin SYB46 heist das glaub ich und das gibt's scheinbar leider net bei Reichelt) und einen 3-4 Transistor Sender draufstecken. Musst halt sehr eng bauen und dich an meine Vorgaben halten, das es Oberwellentechnisch noch durch geht (hab da eher höhere Ansprüche). Mindestens 49m (6Mhz) sollten es schon sein, aber 1km+ geht dann natürlich auf hohen Frequenzen (15Mhz mit 1,50m Antenne) durchaus, wenn der verwendete Radio nicht super unempfindlich ist.

Auftragsarbeiten mache ich aber schon seit einer Weile nicht mehr, und ich weis auch nicht ob und wann ich dazu wieder Lust habe. Ich habe hier noch halbfertige Platinen von einem kleinen KW Sender rumliegen, macht ca. 200-250mW out an 12V und ist sehr benutzerfreundlich, aber wie gesagt, halbfertige Platinen, die müsste ich erst fertigdremeln. Hab ein paar unter die Leute verschenkt, die Reichweite des Senders beträgt mit einem Sony 7600 ca 1,5km mit verraushter aber "Sprache klar verständlich" Qualität, im Umkreis von 200-400m geht er aber ganz gut.
Eventuell, tendenziell aber eher net, könnte ich so eine Platine ja fertigstellen, würde aber eher auf die Steckboard Lösung insistieren.

Den KW 1.5 kannst du "aufmotzen" wenn Bedarf da ist, und eine bessre Antenne drann. Gibt so 1km verrauscht aber noch klar Verständlich Reichweite falls Bedarf da ist.

von Stefan0719 - am 28.09.2016 10:09
Hallo, also da ich selbst unfähig bin, was zu bauen, fragte ich, ob die Chance besteht, einen sendefertigen zu kaufen. Mit Antenne. Sendeleistung eher gering.

von Am Modulator - am 28.09.2016 16:35
Hallo,

wie schon gesagt, melde dich mal bei Kanalbusdriver (ggf bei der Website "Kontakt an Admin) und sag das ich (Name Nennen) dich schicke, vielleicht könnte man ja unverbindlich was einfädeln.

Unfähig zu bauen, deswegen schlug ich ja die Steckboard Variante vor. Du musst nichts löten. Alles was du an Werkzeug benötigst ist eine Schere, um die Bauteildrähte zu kürzen. Die Teile werden dann einfach in´s Steckboard gesteckt wie bei einem Puzzle.

Ich bin mir durch das lesen deiner Posts etwas unsicher, was für einen Sender du genau willst. Erst dachte ich, einen um etwas Privatradio zu machen, für die Nachbarschaft, doch jetzt schaut´s eher so aus, als würdest du gern im eigenen Haus rumsenden (für alte Radios o.ä. kenn ich ja selber zu gut).

In dem Fall könnte ich dir eine 2-Transistor Schaltung auf einem Steckboard Fototechnisch aufbauen, da ist wirklich nichts dabei, das ist sehr leicht, und die Leistung reicht locker für die ganze Wohnung aus.

Ansonsten wie gesagt, melde dich bei Kanalbusdriver "Kontakt an Webmaster" hat er da glaub ich, und sag das dich Stefan0719 schickt, ich glaube dann könnte man eventuell und unverbindlich was einfädeln bezüglich fertig aufgebauter Sachen...

von Stefan0719 - am 29.09.2016 09:51
Hallo AmModulator

Die Nachricht kam bei Kanalbusdriver an, ich hielt auch Rücksprache. Allerdings wurde dann auf einmal nach einer "Wunderschaltung" gefragt, die so kaum zu machen sei. Ein Mittelwellensender, welcher ein paar Watt haben soll, und 1km Reichweite.

Wenn du die Themen hier verfolgst, merkst du schnell, das dies aufgrund Physikalischer Gesetze eben kein kleiner Sender für die Jackentasche ist, sondern eine "Wissenschaft für sich".

Ich empfehle dir das Modell DDS Sender, da dieser auch auf Kurzwelle geht, jedoch auf Mittelwelle etwas schwächelt. Wenn´s Mittelwelle sein soll, empfehle ich den MW 1.5

Dieser erfüllt die von mir interpretierte Aufgabe, ein, zwei Zimmer weit ein paar Radios mit Musik zu versorgen.

von Stefan0719 - am 09.10.2016 17:16
Hallo AmModulator

da du hier ja offenischtlich mitliest, und ich von Kanalbusdriver dann die Shopmails erhalte...

Nochmal, es ist uns nicht möglich dir einen Mittelwellensender zu bauen mit 3-4km Reichweite. Wir können dir die 5W Platine eventuell unverbindlich anbieten (die brauch aber 24V DC) das hat aber auch eine Wartezeit von 2-3 Wochen da der Herr hinter Kanalbusdriver sehr beschäftigt ist.
Allerdings um auf Mittelwelle so weit zu senden benötigst du eine große Antenne und viel Wissen.

Schau doch mal bei senderbau . de nach, der bietet für die große Geldbörse entsprechende Fertiglösungen an, allerdings war ich selber Kunde bei ihm und kann ihn nur eingeschränkt weiterempfehlen. Gegen hohen Aufpreis erfüllt er zwar Kundenwünsche, aber ich habe mir mal einen Sender bauen lassen, der mich 400€ gekostet hat, der Sender entsprach nicht der Abmachung, ich wollte ihn reklamieren. Keine chance, selbst als ich ihn reklamieren wollte, und nur 300€ zurückwollte keine Chance, also wäre das etwas mit Vorsicht zu betrachten, bei einem Produkt das ich davor habe machen lassen stimmte die Qualität aber.

Wir könnten dir höchstens, unverbindlich, anbieten, das wir dir einen eflose mäsigen Sender bauen, Preis dann aber mindestens ab 50€ (Arbeitszeit) welcher über 5-12W Leistung verfügt, und mit einer entsprechend langen Drahtantenne (15m!) die von dir gewünschte Reichweite erzielen sollte. Da müsste ich mich aber nochmal mit Kanalbusdriver absprechen, da er wie gesagt sehr wenig Zeit für solche Extrawünsche hat.

Wenn du genug Geld investieren möchteset gibt es von einem Fremdanbieter einen DDS Sender in ebay, Kostenpunkt 90€ und eine HF Endstufe die das Signal des DDS auf 3W verstärkt (weis nicht obs die noch gibt). Gesamt dürftest du mit Versandkosten an der 200€ Grenze kratzen, hast dann aber einen von Mittelwelle bis Kurzwelle durchstimmbaren Sender, der absolut frequenzstabiel ist, aber ohne gute Antenne wirst du selbst mit 3W und auf beispielsweise 6Mhz keine nennenswerten Reichweiten haben. Eigene Tests mit ebenfalls ca 3W, an einer 2m langen Antenne, erzeugten ein hörbares, aber schon stark angerauschtes Signal in 1,5km.Die Antenne war dabei gut angepasst, mit den üblichen Spielchen (Hf Verbrennung bei Anfassen, Phasenprüfer leuchtet, Einstrahlung in nahe PC Lautsprecher).

von Stefan0719 - am 12.10.2016 08:55
Schade eigentlich, dass die Zippyshare-Links nicht gehen (Dateien weg? Doch zu sehr Spielerei?)...

Hallo allerseits. Mal wieder einen meiner selten gewordenen Bastelanfälle bekommen ;)

Bei mir in der Gegend haben sie ein Web-SDR auf 'nen Berg gestellt (ca. 20 km). Da bekam ich plötzlich den Ehrgeiz mich mit einem selbst gebastelten Senderlein dort zu "sehen". Habe für 40m ein Dipol auf dem Dachboden zusammengeknittert (leider ist das fast wörtlich zu nehmen) und ein paar Versuche gestartet - bisher ohne Erfolg. Natürlich habe ich zu allem mal wieder viele Fragen :rolleyes:

Habe ja schon mal den "Elektronikbastlers Kurzwellensender" gebaut und den dann, weil nicht so wahnsinnig erfolgreich und weil das auf meiner gedremelten Platine so schön ging, auf Power-FMs Variante umgebaut. Das war auch nicht so erfolgreich, aber da hatte ich ja die Teile für den Ausgangsfilter ja noch nicht. Jetzt gibt's den Filter und das Senderlein kommt wahrscheinlich mit so etwas um die 50 Ohm zurecht...

Nun - bei "gefühlten" 300-700 mW - nix zu sehen (eine alte 500 mW CB-AM-Funke an einer 1/4-Lambda Draht-GP "für arme" fällt dort mit S 9 +sonstwas ein). Natürlich habe ich kein SWR-Meter, das so weit runter reicht :rolleyes: (will mir die Tage noch ein "Antennenstrom-Messgerät" basteln) insofern bin ich nicht über die Zweifel bezügl. der Abstrahlleistung erhaben...

Auch eine Magnetic-Loop (4,5m Umfang, leider sehr dünner Leiterquerschnitt und aus der Wohnung heraus), mit Feldstärkemesser auf Resonanz gebracht schaffte es nicht bis dorthin.

Nun zu meinen Fragen:

--- Bei ca. 13 Volt: Der Modulator, umgebaut auf Power-FMs Variante, gibt ohne Mod. nur 2-3 Volt an der Drossel - kann das sein?
Zunächst war er so belassen wie in Elektronikbastlers Schaltung - da waren's immerhin 7,5 V. Für den Modulator auf der HP habe ich zwar alle Teile aber keine 30 Volt ;)

--- "Dosenantenne" (Kap-Antenne) will ich vllt. noch versuchen - was haltet ihr davon (im QRP-Bereich)?

--- Man findet viele Schaltungen für 40-(80)m - meist CW - Sender im Netz. Viele davon bestehen nur aus Oszillator und Endstufe. Der Endtransi soll dann auch unbedingt gekühlt sein... Wohl weil aus 'nem BD135 mit Oszillator davor gleich 1,xx Watt rausgezaubert werden sollen. Nun, wg. der niedrigen Frequenzen könnt' ich's mir vllt. vorstellen - aber - geht das? Bei mir nicht. Ich habe es hiermit versucht. BD135 bleibt kalt auch ohne Modulationstrafo - was mich zur nächsten Frage führt:

--- Wie bewickelt man Ringkerne???

>>>> a) Ohne Kopplungswicklung: Schön verteilen auf dem ganzen Ring oder, wenn viel mehr Windungen noch darauf Platz hätten, doch dicht an dicht?

>>>> b) Mit Kopplungswicklung:
>>>>>>>>>>b.1) Wenn symmetrische Übertragung gewünscht (erkennt man ja meist irgendwie) isses klar --> mittig über der Primärwicklung (oder?). Aber z.B. bei einem Übertrager von
>>>>>>>>>>b.2) Oszillator zur nächsten Stufe? Über das HF-Mäßig "kalte Ende"? Also in meinem Beispiel weg vom Kollektor, nahe am 220 Ohm Widerstand(???). Nahe dem Kollektor ist die Kopplung eher kapazitiv und hier nicht erwünscht?
>>>>>>>>>>b.3) Wicklungsrichtung/sinn ist klar: Wie die Primärwicklung - aber Polung? Wie im Stromlaufplan immer eingezeichnet? Also Masse der Sekundärwicklung in Richtung Kollektor?

Nochmal ganz zum Anfang - @Elektronikbastler: Die verschwundenen Pläne dieses Threads - worth to build? Oder meinste eher, dass ich mit Power-FMs Variante Deines Senders schon Erfolg haben könnte und ich "nur" ein Antennenproblem habe?

Sorry for any inconvenience (so viel Text) and many thanks for your response :-)

von try_n_error_ne - am 08.11.2016 00:45
Hallo,

Du sagst du hörst eine CB Funke mit einer Antenne an dem WEB SDR das ist doch eine gute Leistung, wieso würdigst du diese nicht bereits?

Bei den tieferen Frequenzen, also um die 49Meter benötigst du eine sehr lange Antenne und viel Leistung. Ich hatte hier Versuche gemacht mit 1 bis 1,5Watt an einer 15m langen Antenne. Mit der gleichen Antenne kann ich über Raumwelle so ab 5Watt Leistung reproduzierbar einige hundert km weit senden - eben über reflexionen. Wie auch immer. Mit 1 bis 1,5Watt ist das Bodenwelle Signal (also das ohne Raumwelle) in 2,5-3km schon sehr stark verrauscht. Du kannst dir also denken, wie man das auf 20km skalieren könnte, und das mit einer Leistung, die der vielfachen der Leistung entspricht, die der Sender von Elektronikbastler (0,5W @ 15V) oder Power FM (mir unbekannte Leistung) bringt.

Was du also benötigen würdest, wäre entweder eine sehr gute Antenne + Anpassung oder einfach mehr Leistung.

Es kommt darauf an "wie man einen Ringkern bewickelt" was man mit selbrigem anstellen möchte. Diese Teile sind recht tollerant, wenn du sie bewickelst als reine Drossel dann kannst du den Draht in etwa gleichmässig verteilt um den Kern wicklen. Ich habe aber auch schon gesehen, das es geht, wenn man den Draht auf eine Stelle konzentriert, ist aber sicher net so optimal.

Bei Übertragern werden oft (bei 1:1) 2 gleichlange CU Drähte genommen, die lackiert sind, und miteinander verdrillt - anschließend auf den Kern gewickelt.

Für Kurzwelle eignen sich T50-2 Kerne, zumindest bei mir kann ich mit 12W und solchen Kernen dauersenden und sie werden nicht warm, oder wenn, so gering, das es mir nicht auffällt...

Wichtig ist auch die Polarisation der Antenne, natürlich bietet es sich an, aufgrund der hohen Länge, eine Horizontale Antenne aufzuspannen, doch wenn du 20km Bodenwelle schaffen willst, sollte sie Vertikal also "stehend" sein. Eine 10...12m lange, stehende Antenne zu bauen ist halt auch eher ungünstig.

Dann ändert sich die Anpassung, du kannst mit dem PI Filter von Elektronikbastler´s Sender problemlos Antennen von 1 ... bis vielleicht 3m Länge anpassen, aber wenn sie länger werden, muss die Spule kleiner werden. Auch die im Kollektor, da das alles mit Impendanzen zu tun hat. Eine 1...3m lange Antenne macht auf 49m nicht so viel (... wenig ohm) Blindwiderstand wie eine 10m lange.

Bei Elektronikbastler´s oder Power FM´s Sender solltest du die Spule im Kollektor bei beispielsweise 6,144Mhz - einem oft verwendeten Quarz - auf ca 2,2 bis 4,7µH reduzieren (solche Spulen kann man auch als Luftspule wickeln). Für einen 10m langen Draht würde ichs dann im PI Filter mal mit einer 5...12µH Spule probieren, am besten nimmst du einen großen Drehko (ebay) der von 10...500pF geht, und einen Luftdrehko, denn bei einiger Leistung passierts oft das auch eine Hohe Spannung an der Antenne ist, und der Folientrimmer da gern kaputtgeht.

Vorrausgesetzt du baust einen anderen Sender auf, von mir, oder meinem Kumpel eflose.

Der Kurzwellensender war wirklich nur eine Spielerei, ich hab die Pläne, und kann sie nochmal Hochladen wenn bedarf besteht, aber auch mit dem wirst du keine 20Km schaffen.

Schau mal in ein anderes Thema, wie hies das gleich...

"Brauche Hilfe zum Thema HF Verstärker" dort auf Seite 3 ist das mit den Lampen gut erklärt was ich meine mit Impendanz.

Dort habe ich übrigens auch einen einfachen Kurzwellensender vorgestellt, wenn du willst... kannst... du den nachbauen, wenn du mehr Eingangsspannung machst (vielleicht 18-20V) macht er auch um die 1Watt, da er jetzt schon 0,4-0,5 macht mit 12V.

Die Spulen kannst du auf T50-2 Wickeln, mit 0,5mm dickem Draht. An HF out käme der PI Filter, das wären 2-3 470pF Kondensatoren aus Keramik parallel, dann wieder eine T50-2 Spule mit ca 10-12µH und dann ein großer Trimm C aus ebay, so kannst du längere Antennen anpassen...

An Elektronikbastler´s Sender solltest du mal eine 1,50m lange Antenne anstecken, oder besser 2m lang, die lässt sich dann anpassen, und es sollten so 1-2km Reichweite erzielbar sein.

Du kannst ja langsame Schritte machen, stelle den websdr auf die Frequenz, die du empfangen magst, und mache SSB oder gar CW. Dein Sender erscheint dann als Pfeifgeräusch

Vergewissere dich auch das die SDR Frequenz stimmt, ich habs 1x gehabt das der SDR eine andere Frequenz empfangen hat, als die eingestellt.

Aus´m Bauch raus würd ich sagen, wenns wirklich was werden sollte, brauchst du mindestens 4-5Watt, eine 6,50m Antenne aufm Dach, bei der der Sender ganz nah an der Antenne ist, und die mit PI Filter angepasst ist (am besten PI Filter out ohne Kabel direkt an Antenne in).

Wenn du aber 20km weit kommst am Boden hast du mit hoher Warscheinlichkeit auch Abends EU weite "Skips"

Magn. Antennen dürften recht gut gehen, aber auch nicht sooo gut das es 20km weit geht dann.

von Stefan0179 - am 08.11.2016 10:50
Hallo und Entschuldigung - wir war nicht so... Bin am Mittwoch mit Freunden 200 km in ein Krankenhaus gefahren, in das ein gemeinsamer Freund am Abend zuvor mit Hirnblutungen eingeliefert wurde. Er verstarb noch in unserem Beisein...

Zunächst mal vielen Dank, Stefan0719, für Deine Ausführungen und - huch - ich dachte eigentlich, Du wärst der "Elektronikbastler" (sowie auch der "Stefan02" ) - nix für ungut - da habe ich mich wohl getäuscht...

Zitat

Du sagst du hörst eine CB Funke mit einer Antenne an dem WEB SDR das ist doch eine gute Leistung, wieso würdigst du diese nicht bereits?

Weil ich die Funke nicht selbst gebastelt habe ;) und weil ich vom Dachboden aus den Berg sehen könnte, wenn die Stadt in der in wohne keine weiteren Häuser hätte... Weiterhin habe ich mich sehr viel mit Antennenselbstbau beschäftigt und weiß, dass meine Dachbodenlösung genauso, wenn nicht, sogar besser spielt als jede käufliche CB-Antenne die dort platz finden würde. By the way: Mit meinem frei-schnauze selbstgebastelten, CB-Sender komme ich Problemlos zum SDR. Dazu kurz eine off-topic-Frage: Könnt Ihr abschätzen wieviel Leistung man aus folgendem Senderkonzept herausholen könnte?

Dualgate-Mosfet-Oszillator mit BF961 umgebaut auf 27 MHz -->
BC548 Buffer -->
BC548 Resonanzverstärker-Stufe -->
2N2219 Klasse C-Stufe -->
BD135 Klasse C-Stufe -->
7-Poliger Oberwellenfilter

Ich halte 600 mW für zu wenig und bin überzeugt, dass ich mich in den Klasse C-Stufen mit den Spulenwerten verschätzt habe und diese nicht optimal sind...

Ich hätte nicht gedacht, dass die Ausbreitungsbedingungen über Bodenwelle bei 7 MHz (sorry. hatte vergessen zu erwähnen, dass ich auf 40 m teste) soooo viel ungünstiger sind als z.B. bei 11 m - schade...

Zitat

Wichtig ist auch die Polarisation der Antenne, natürlich bietet es sich an, aufgrund der hohen Länge, eine Horizontale Antenne aufzuspannen, doch wenn du 20km Bodenwelle schaffen willst, sollte sie Vertikal also "stehend" sein. Eine 10...12m lange, stehende Antenne zu bauen ist halt auch eher ungünstig.

Wie gesagt, der Dachboden ist zu klein für zwei Dipol-Schenkel von je >10 m. Aufgehängt ist sie zunächst als inverted-V und die Enden sind dann eingeschlagen, bleiben auf gleicher Höhe. Von oben aus betrachtet wie ein "Z". Sie sollte also zumindest einen vertikal-Anteil haben, wenn ich nicht völlig falsch denke.

Zitat

Es kommt darauf an "wie man einen Ringkern bewickelt" was man mit selbrigem anstellen möchte.

Genau das war meine Frage. Wie gesagt: Bei symmetrisch leuchtet es mir auch ein und bei Balun-Übertragern ist es ja auch oft im Netz erklärt (bi- oder trifilar, verdrillt, usw.). Ich habe aber noch nie eine Beschreibung zum Wickeln gefunden wenn es sich um einen Übertrager zwischen den Stufen handelt! Dieser Fall interessiert mich z.Z. am dollsten - also:
>> Primärwicklung schön verteilen (auch hier?)?
>> Kopplungswicklung über dem- bzw. näher am "kalten Ende"?
>> Ist das "kalte Ende" in diesem Fall (bei einer NPN-Stufe) überhaupt in Plus-Richtung? Richtung Block-Kondesator? Und tatsächlich nicht am Kollektor?

Zitat

Für Kurzwelle eignen sich T50-2 Kerne...

Dort habe ich übrigens auch einen einfachen Kurzwellensender vorgestellt, wenn du willst... kannst... du den nachbauen, wenn du mehr Eingangsspannung machst (vielleicht 18-20V)...

An Elektronikbastler´s Sender solltest du mal eine 1,50m lange Antenne anstecken, oder besser 2m lang, die lässt sich dann anpassen, und es sollten so 1-2km Reichweite erzielbar sein.

T50-Kern ist verwendet (und habe noch ein paar davon) bei dem o.g. Sender von dem ich immer nocht nicht glaube, dass er - zweistufig wie er ist - 1,xx Watt machen kann - oder doch?

Habe leider nur um die 13 Volt.

Elektronikbastlers Sender habe ich gemäß der Spezifikation (1,5-2m Draht) versucht, alle Fehler nach und nach ausgeschlossen (im Tread halbwegs dokumentiert). Aus der Wohnung raus, im bebauten Stadtgebiet nach 70m-100m Ende. Im Freifeld nach 300m-400m Ende. Lag aber zum großen Teil an meinem billig-Weltempfänger. Nur deswegen habe ich angefangen mit Power-FMs 50 Ohm-Konzept mit unverkürzt und so 'rumzulaborieren. Habe einen selbstgebastelten 3-Fach Antennenumschalter (Relais) auf dem Dachboden (aus der Wohnung umschaltbar) und nur ein Koax bis oben (und das ist kaum erduldet in meiner Wohnsituation). Dachboden ist soweit mein Terrain. Steht nix weiter drin und es traut sich sonst keiner rauf ;) aber Strom gibt's da nicht.

Ich denke, das erklärt meine experimentier-Voraussetzungen soweit...

Oje - wieder so viel... *Duck* und weg

von try_n_error_ne - am 12.11.2016 23:51
Zitat

Dualgate-Mosfet-Oszillator mit BF961 umgebaut auf 27 MHz -->
BC548 Buffer -->
BC548 Resonanzverstärker-Stufe -->
2N2219 Klasse C-Stufe -->
BD135 Klasse C-Stufe -->
7-Poliger Oberwellenfilter

Ich halte 600 mW für zu wenig und bin überzeugt, dass ich mich in den Klasse C-Stufen mit den Spulenwerten verschätzt habe und diese nicht optimal sind...

Schwer zu sagen ohne Schaltbild, aber 600 mW halte ich für durchaus realistisch ohne HF-Transistoren.
Ich würde das anders veruschen:
BF961 Oszillator->
BF961 Buffer->
BFR96S (oder vergleichbar) in C-Betrieb oder als Resonanzverstärker


Mit dem Aufbau bekommt man auf UKW schon ~ 500mW mit nur zwei Verstärkerstufen hin, auf 27MHz sollte das erst recht gehen. Deine genannten Transistoren würde ich auf 27 MHz nicht mehr verwenden, aus 6 MHz dagegen schon noch.


Ich kann mich an die Power-FM-Version irgendwie nicht mehr so richtig erinnern und kann daher auch nicht mehr viel dazu sagen, aber grundsätzlich hat alles, was ich ins Forum gestellt habe, immer "irgendwie" funktioniert. Bitte aber beachten, dassich leideroftirgendwelche Abschreibfehler bei Bauteilwerten gemacht habe, die aber meistens in den weiteren Beiträgen des Threads aufgeklärt wurden.

Alle AM-Geradeaussender hatten aber FM-Probleme, sobald etwas "Leistung" im Spiel war und auch eine wirkungsgradfreundliche Antenne angeschlossen war, während bei Tests am Dummy oderam Lämpchen bei den gleichen Sendern kaum FM aufgetreten ist.

von Power-FM ne - am 13.11.2016 10:18
Hallo Power-FM,

schön von Dir was zu hören :)

Zitat

Schwer zu sagen ohne Schaltbild, aber 600 mW halte ich für durchaus realistisch ohne HF-Transistoren.
Ich würde das anders veruschen:
BF961 Oszillator->
BF961 Buffer->
BFR96S (oder vergleichbar) in C-Betrieb oder als Resonanzverstärker

Tja - Schaltbild... Da geht's mir ausnahmsweise mal so wie Dir so manchmal: Etwas gebastelt, was beim Basteln erst entsteht. Da müsste ich jetzt den Schaltplan "abmalen" ;) Vielleicht mache ich das auch noch, denn es wäre interessant ob ihr Profis nicht doch sofort unkoschere Bauteilewerte und Spulendaten entlarvt. Es war allein schon recht kniffelig den für seine Frequenzstabilität auf UKW so vielgerühmten Dualgate-Oszillator, nur durch ausprobieren, für 27 MHz wieder stabil zu kriegen. Wie sich später am kompletten Aufbau herausstellte, läuft er nach 1-2 Minuten doch um 10-15 kHz davon...

Der BF961 Buffer würde mich mal interessieren. Hast Du ein Schaltungsbeispiel dafür oder einen Link dazu?

Zitat

Mit dem Aufbau bekommt man auf UKW schon ~ 500mW mit nur zwei Verstärkerstufen hin, auf 27MHz sollte das erst recht gehen. Deine genannten Transistoren würde ich auf 27 MHz nicht mehr verwenden, aus 6 MHz dagegen schon noch.

Sagt der, der mal irgendwann (hier im Forum) positiv davon überrascht war, wie gut ein BD135 oder BD139 auf UKW noch funktioniert ;)

Ich dachte eigentlich, dass 27 MHz schon niedrig genug sei damit die og. Transistoren schon ein bissi zeigen können was sie können- naja... Aber tatsächlich? ~ 500mW mit dem Konzept? Dann machen die PiRa-Jungs bei dem Senderchen auf der HP wohl doch alles falsch... Die nutzen immerhin 2 BFR96S-Stufen und einen Oszillator, der pegelmäßig vermutlich auch ein wenig mehr raustut als der Dualgate...(?)

Deine Kurzwellensender-Variante ist übrigens hier. Im weiteren Verlauf des Threads wurden noch ein paar Korrekturen und Änderungen vorgenommen, aber - wenn Du nochmal kurz drüberschauen würdest - würde der Modulator, so wie er ist, das machen was man von ihm erwartet? Bei mir gab der nur 2-3 Volt an die Drossel (ohne Mod.) - kann das sein?

Nun - scheinbar hat noch nie jemand einen Übertrager gewickelt, der zwei Transistorstufen HF-mäßig verbinden soll :hmm:

An alle noch einen schönen Restsonntag!

von try_n_error - am 13.11.2016 17:17
Zitat

Sagt der, der mal irgendwann (hier im Forum) positiv davon überrascht war, wie gut ein BD135 oder BD139 auf UKW noch funktioniert

GUT funkioniert er auf UKW nicht! Es ging eben darum, dass er überhaupt noch ein wenig Verstärkung auf UKW hat. 100mW Out maximal bei schon nicht geringer Wärmeentwicklung sind nicht "gut" ;-). Er funktioniert also noch schlechter als der auf UKW auch schon nicht mehr so viel verstärkende 2N2219.

Zitat

Ich dachte eigentlich, dass 27 MHz schon niedrig genug sei damit die og. Transistoren schon ein bissi zeigen können was sie können- naja... Aber tatsächlich? ~ 500mW mit dem Konzept? Dann machen die PiRa-Jungs bei dem Senderchen auf der HP wohl doch alles falsch... Die nutzen immerhin 2 BFR96S-Stufen und einen Oszillator, der pegelmäßig vermutlich auch ein wenig mehr raustut als der Dualgate...(?)

Was genau meinst du mit dem "Senderchen der PiRa-Jungs"? Ich komme jetzt gerade irgendwie nicht mit, bzw. falls du den "ehemals 400 mW- UKW-Sender" meinen solltest, was hat der mit einem BD135 und 27 MHz zu tun?

:confused: Großes Fragezeichen!

Zitat

Der BF961 Buffer würde mich mal interessieren. Hast Du ein Schaltungsbeispiel dafür oder einen Link dazu?

Hier ein Beispiel zu einer UKW-Schaltung mit BF961-Oszillator und Buffer:
[attachment 402 981s.gif]

Da kommen an dem zweiten BF961 (981) ca. 100 mW (ohne zu heizen wie ein BD139 ;-) ) und am Ende ca. 300-500 mW Output.
Diese Schaltung müsste man umdesignen für 27 MHz.

Die Sache mit "meinem" Kurzwellensender muss ich mir ein anders mal ansehen. Ich würde aber generell nicht empfehlen, einen AM-Sender mit "größerer" Leistung als Geradeaus-Sender zu bauen. So richtig wie gewünscht funktioniert hat das mit dem Oszillator auf der Endfrequenz (außer bei einem Quarz) bei mir noch nie.

von Power-FM - am 13.11.2016 19:11
Ich weiß schon - es ging damals um die Verwunderung, dass der BD135 bei UKW überhaupt noch Verstärkung macht ;)

Sorry, ja, das war wirre... Ich meinte in der tat den ehemals 400mW Sender aber bezogen auf das von Dir vorgeschlagene Konzept
Zitat

BF961 Oszillator->
BF961 Buffer->
BFR96S (oder vergleichbar) in C-Betrieb oder als Resonanzverstärker

das bis zu 500mW auf UKW bringt. Festgebissen hatte ich mich am BFR96S. Einerseits kratzt der bei 500mW schon arg an seiner Leistungsgrenze und andererseits kann der ja so hohe Frequenzen, dass UKW schon eher "ein Klacks" ist für ihn. Im "ehem. 400mW-Sender" werden immerhin 2 davon verwendet. Dem "ersten" hätte ich ein ordentlich leistungssteigerndes "buffern" zugetraut - oder anders herum: Hätte nicht gedacht, dass der BF961 so dolle "hochbuffern" kann. 100mW - Hut ab!

Danke für das Schaltbild! Sieht nach einem brauchbaren, recht nachbausicheren Konzept aus, das getrost seinen Platz auf der HP verdient hätte. Besonders dann, wenn man den BF961 und den 2N3866 bei Po**in noch nachgeworfen bekommt. (...) Habe gerade geschaut, dem ist leider nicht mehr so :(

Zitat

Ich würde aber generell nicht empfehlen, einen AM-Sender mit "größerer" Leistung als Geradeaus-Sender zu bauen. So richtig wie gewünscht funktioniert hat das mit dem Oszillator auf der Endfrequenz (außer bei einem Quarz) bei mir noch nie.

Ich habe praktisch noch gar nix vernünftiges zustande gebracht auf niedrigen Frequenzen (liegt's schon daran?) und mit AM (oder liegt's nur daran?). An 'ner Dummy und die aus der Schaltung vagabundierenden, schwachen Signale abgehört, ist noch alles gut. An einer Antenne brummt es immer entsetzlich - auch mit Quarzoszillator. Ich kann schirmen, machen und tun wie ich will... Komisch, dass so viele, offensichtlich ernst gemeinte, geradeaus-Sender im Internet kursieren. Sogar von "echten" Amateurlizenzinhabern entwickelt - naja, das QRP-Zeugs ist ja in der Regel für CW. B.t.w., wie baut man denn eigentlich einen "um-die-Kurve"-Sender ;) ? Was ist das Gegenteil von "geradeaus"?

von try_n_error - am 13.11.2016 23:57
Zitat

B.t.w., wie baut man denn eigentlich einen "um-die-Kurve"-Sender ;) ? Was ist das Gegenteil von "geradeaus"?


Geradeaus heßt, dass der Oszillator bereits auf der Endfrequenz läuft, wie man es bei FM-Sendern meistens macht.
Die andere Variante ist, den Oszillator auf der halben oder einer noch niedriegeren Frequenz laufen zu lassen (dann stört von der Antenne oder sonstwo einstrahlende HF den Oszillator nicht und es entesteht dadurch dann kein zusätzlicher FM-Anteil). Im Buffer oder noch weiter hinten wird dann die passende Oberwelle herausgefiltert und dann als Grundwelle den weiteren Stufen zugeführt.
Diese Variante ist allerdings doof, weil man sich damit unnötig noch mehr Oberwellen (und auch "Unterwellen) ins Spektrum packt, die man wieder mühselig entfernen muss.

Besser ist es, den Oszilolator auf z.B. der doppelten Sendefrequenz laufen zu lassen, diese dann herunter zu teilen und danach dann als "Grundwelle" weiter zu verstärken, modulieren usw.
Bei dieser Variante entstehen dann keine "neuen" Oberwellen und auch keine "Unterwellen", nur die Oberwelleln auf den Frequenzen, wo sowieso schon welche entstehen würden. Daher ist kein anderer Filteraufwand nötig als bei Geradeaus-Sendern.
Einen Sender nach diesem Prinzip hatte ich auch irgendwann mal vorgestellt. Das war bisher der einzige AM-Sender, der auch mit Antenne und viel HF in der Luft keine zusätzliche FM dadurch erzeugte.

von Power-FM ne - am 14.11.2016 17:25
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