Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
130
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Monat, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
sachsenbastler, kettenraucher, Oszillatormann, Stefan0719, Power-FM ne, Sachsenbastler, Elektronikbastler, Rednix, Stefan0179, Power-FM, ... und 4 weitere

Sehr einfacher Frequenzstabiler UKW-Sender

Startbeitrag von kettenraucher am 21.02.2016 22:12

Eigentlich baue ich schon lange keine UKW-Sender mehr die nicht ohne PLL arbeiten! Aber heute, bei diesem tristen Wetter, war es dann wieder einmal so weit!

Und das Ergebnis: Mehr als erstaunlich! Endlich einmal ein Sender ohne Quarz, der die Frequenz dennoch hält! Ideal als Testsender oder eben für private Zwecke, wenn es denn eben handlich sein soll! Passt in jede leere Zigarettenschachtel :rp:.

Sehr Frequenzstabiler einfach nachzubauender UKW-Sender

Die 50 interessantesten Antworten:

Hi,

ich habe mir dein Video angesehen. Vorerstmal, ich freue mich wirklich sehr, das du basteltst. Es ist "gefühlt" immer weniger "selbstverständlich" das die Leute basteln - bzw - ich habe das Gefühl, das sich die Interessen einfach eher Richtung Arduino und co verschoben haben. Zumindest ist das meine Beobachtung über die Jahre.

Hier ein paar Dinge über diese UKW Sender.

Zuerstmal möchte ich erwähnen, das ich "pro selbstbau" bin, aber in solchen Sachen - UKW Sender - rendtiert es sich eigendlich absolut nichtmehr. Der Markt ist überflutet von fertig aufgebauten, kaufbaren Sendern - oder - billigen Bausätzen. Ich bekam von jemandem z.B. einen Bausatz "um" einen BH1417 Sender aus China - oder irgendwo aus dieser Gegend. Der Ganze Bausatz kostete MIT VERSAND unter 9€. Ich hab ihn natürlich schon aufgebaut, es handelt sich um einen BH1417 Stereosender mit insgesamt 16? Frequenzen (unteres und oberes UKW Band). Der Sender ist natürlich dank PLL absolut frequenzstabiel und Stereo ist er natürlich auch. Die Entwickler haben der Schaltung noch eine kleine Endstufe mit dem "9018" verpasst, sowie einen einfachen - aber ausreichenden - Oberwellenfilter. Wenngleich die Herstellerangabe "100mW Sendeleistung" doch eher sehr optimistisch geschätzt ist, stimmt die angegebene Reichweite von 100m absolut. Ja, ich habe den Sender auch in 1,5km noch gehört, aber ich habe da einen Spezialempfänger, der wirklich EXTREMST empfindlich ist (gegen ein vielfaches des Kaufpreises des Grundgerätes von einem Profi anfertigen lassen) mit einem normalen RAdio dürfte nach 200-400m Schluss sein...

Wie auch immer...

Ich habe selber viel mit freischwingenden Sendern gearbeitet, und experimentiert. Das Problem ist einfach der Temperatur "Effekt" der Bauelemente. Du kannst z.b. einen extrem stabielen Sender bauen, in dem du den Emmiter R sehr hoch machst (33k oder größer - dann musst du aber bei 9V auch einen BF199 verwenden, BC548 und co. schwingen da nichtmehr so gern) Dadurch ist die Frequenz wirklich sehr stabiel, und mit den genannten werten + Antenne erhältst du auch so 5-10m Reichweite. Wie auch immer. Das Problem ist, das sich durch Temperaturänderung die Werte geringfügig verstellen, angefangen bei den Trimmkondensatoren, die ihre Kapazität etwas ändern, über die "Luftspule" und den Transistor... Auch wenn die Teile durch die Geringe Leistung kalt bleiben, so ändert sich doch die Raumtemperatur minimal...

Frequenzstabiel ist auch immer relativ. Frequenzstabiel heist bei mir, ich messe auf 1Khz genau, und bei dir (scheinbar??) "Den Sender muss man auch nach 30 mins Senden nicht nachstellen - im Radio". Das liegt aber daran, das solche billigen Radios (ich habe glaube ich mehr oder weniger fast den gleichen, mit der tollen "LO/DX Taste" die garnichts macht, und nur DEKO zu sein scheint :D ) - das solche Radios recht breite Filter (meistens 280Khz) eingebaut haben. Wenn sich also die Frequenz bei einem 280Khz Filter etwas verstellt "merkt" man das einfach nicht, hätte der Radio jetzt aber 150er oder gar 110er Filter, würde man das schon merken.

Ich habe all diese Faktoren versucht zu minimieren, als ich mich mit solchen Sendern beschäftigte, und baute aus "Spaß an der Freude" einen Sender mit 3 BC548. Einer als Oszillator, einer als Buffer, und einer als Endstufe. Dahiner kam ein PI Filter, und mit der Teleskopantenne habe ich an diesem Sender (Dipol aus 45cm Teleskopantenne + 45cm Draht - anpassbar mit PI Filter) auch problemlos 1,5km Stereo Reichweite. Stereo - woher? Nun Stereo UND den Sendenamen über RDS mache ich ganz einfach so, das ich den SUP2 von ELV verwende, dieser erzeugt mir das Signal. Das Signal greife ich dann über die Kopfhörerbuchse eines "guten" Radios ab (geht nicht mit allen, das ist recht kritisch) - filtere die "hohen Frequenzen" mit einer Transistor / RC Pre emphasis wieder raus, und gebe die so auf den Sender - und siehe da, mein selbstbau Sender, der 1,5km weit geht - hat einen RDS namen "wie ein echter Sender" und ist in Stereo.

Wie auch immer, ich verwendete anstatt einer Luftspule eine Festinduktivität des Typs "MICC". Diese ist recht klein, und so konnte ich das Temperatur "verbiegt Spulendraht" Problem doch recht gut lösen. Wenn ich den Sender 1h laufen lasse, habe ich einen Drift von ca 30Khz - Temperaturbedingt, da sich die Raumtemperatur ändert. Das würde dir in "deinem Radio" absolut nicht auffallen, es fällt selbst bei etwas bessren Radios nicht auf - aber - wenn man den Sender mit einem entsprechenden Empfänger abhört, der schmalband FM kann, fällt das schon auf, denn bei 30Khz drift "geht der Sender nichtmehr her".

Auf VHF (41Mhz) habe ich´s geschafft, das die Sender scheinbar nur 10Khz/Stunde drifteten - keine Ahnung, und keine verlässlichen Werte, aber ich lies den während des Wanderns an, lies ihn vorher "ein tunen" und nach einer weile Wandern, war er immernoch "genau da" wo er vorher war... wie auch immer...

Eine Möglichkeit, die ich auch mal aus "Spaß an der Freude" genutzt habe, um einen freq. stabielen UKW Sender zu bauen ist die, einen 10,7Mhz Filter als Oszillator aufzubauen - und dann die X-te Oberwelle auf UKW rausufiltern. Mit 2 Bandpässen (220nH + richtiger Kondensator parallel) sowie einer "Sendeendstufe" gibt das zwar nur ca 10-30m Reichweite, aber das Signal ist echt sehr sauber. Nach 2m vom Sender entfernt verschwinden die unerwünschten Nebenwellen im UKW Band (86, sonstwas und 108, sonstwas bei 97,sonstwas Grundwelle) und die Grundwelle ist mit S9 "Plus viel" im Kommunikationsempfänger hörbar. Hat halt den Nachteil, das man nur eine Feste Frequenz hat, und wenn man 5,5er Filter nimmt, wird der Filteraufwand zu groß...

Ich hab hier sogar nochmal einen Sender "Baustein" geschenkt bekommen, der kostet netmal 5€ aus China? Der ist als "spy bug", also Wanze vorgesehen, und sendet Quarzstabiel (30Mhz Quarz Frequenz mal 3) auf 90Mhz. Du kannst die Antenne anlangen, die Batterie Spannung ändern, er verstellt sich wirklich - nicht. Problem an der Sache isth alt nur, das er gut 1/3 so laut geht wie eine normale UKW Station, dann verzerrts (wenn man statt dem Mikro Musik einspeisst)...

Diese Geschichten um Sender - da könnte ich viele Storries erzählen, aber im großen und ganzen sind freischwingende Sender "meiner Meinung nach" immer mit Kompromissen verbunden, und Schaltungen, die ein Qaurz vervielfachen (habe welche von Profis gesehen) sind dann seeehr Komplex, so komplex, das man eher einen einfachen PLL Sender mit dem 4046 und (wenn kein µC gewünscht) "normalen" Teiler / Mischer IC´s aufgebaut hat, bevor man das hinbekommt (sah Foto eines Sennheiser 37,1Mhz W-FM Quarzsenders... wow, war da viel Technik - vor allem Filterspulen - drinn).

Nur ein kleiner Beitrag zum Nachdenken...

Ich hab dein Video gesehen, und ich freu mich das du basteltst, aber erstens find ich die geringe Reichweite gefühlt schon wieder "kurios" und 2. ist frequenzstabiel Auslegungssache.

von Elektronikbastler - am 23.02.2016 17:30
Ach übrigens, hier auf der Seite gab´s - oder gibt's vermutlich noch einen Oszillator um den BF961, der von den Bastlern hier ausgiebig getestet, und für frequenzstabil befunden wurde.

Es gibt sowohl diverse Leistungsmessungen, als auch Aufbauten / Erweiterungen im sinne von Endstufen die die Leistung auf 10, oder warens 300mW erhöhen. Allerdings gehört zum Bau dieser Schaltungen auch immer etwas Ausrüstung, und auch Praxiserfahrung.

Einen Tip, den ich dir hier gebe, wenn du Interesse an Funk hast. Wenn du senden möchtest, und dich Reichweitentests interessieren - dann - hol dir alte VHF Funkkopfhörer. Vor allem der Marke "Addicon / Wetekom" - die sind idr. auf 40,68Mhz. Die Sender sind (je nach Modell) wirklich schön zum lernen aufgebaut. Die Addiconteile, die, die ich kenne (HPE12 irgendwas und 14 irgendwas) sind wie im Schulbuch aufgebaut, vor allem der HPE12.

Oftmals werden auch alte Geräte von Philips und Tchibo angeboten. Meistens steht dann in der Beschreibung was von "VHF" und man sieht auch das am Kopfhörer eine lange (ca. 12cm lang) "Gummiantenne" rausgeht. Lass dich nur von ca. so langen Antennen am Sender nicht täuschen, die gibt's auch bei UHF Geräten. Diese Systeme senden IDR. auf 37,1Mhz

BA1404 sorgt für Stereo, und dank Eingangsfiltern "Zischelts" auch nicht, dann eine PLL, der VFO - die Anpassung mit Ladespulen und co für die natürlich viel zu kurze Antenne...

Mit den Senderlein hab ich auch gut 1km Reichweite an einem Kommunikationsempfänger, mit einer 70cm Teleskopantenne (die eine Ladespule hat und sehr gut ist auf diesen Frequenzen).

Du kannst dir dann zu diesen Sendern einen "Konverter" bauen, entweder diskret mit Transistoren (is ja gleich gebaut) oder wenn du noch schneller fertig werden willst, mit dem NE612. So kannst du das Signal auf´s UKW Radio hochmischen, und dann - je nachdem - welchen Sender du kaufst 37,1 oder 40,68Mhz "im Radio hören". Alle Systeme, die ich bis jetzt getestet habe (und das waren einige) verwendeten den üblichen 19Khz Pilotton, soll bedeuten - im Radio ist das dann auch Stereo, wie ein normaler Sender.

Ich weis, du hattest glaube ich schon mal mit UHF experimentiert, auf 864Mhz - aber wenns dir um´s reine testen geht, greiffe doch zu diesen Sendern, und bau dir einen Converter (ist billiger als ein Kommunikations RX, der "da" W-FM kann, die gibt's dann so ab 100€)

Übrigens, einfach die Antenne zu verlängern wirkt sich oft kontraproduktiv aus, da die Antennen oft durch Schaltungen angepasst sind, und eine längere - kürzere - dann schlechter geht.

Am weitesten gehen die "mittlerweile verbotenen / noch zugelassenen ich weis es nicht" 433Mhz Geräte, da kann ich selbst mit einem "Aus´m Zimmer raus" 1,5km in Stereo senden (auf den Original Kopfhörer). Freie Sicht vorrausgesetzt...

Eventuell interessierst du dich ja für Videosender? Mal selber Tv senden? Da gibt's eine einfache Schaltung, mit gerademal 2 (!) Transistoren - bei der wird zwar den "Erfahrenen" Bastlern etwas übel in der Magengegend, aber du wirst erstaunt sein, wie gut das Bild trotzdem ist, und wie wenig der extrem hohe FM Anteil auf dem Bildsignal die Fernseher interessiert (dürfte daran liegen, das der "Bildfilter" vermutlich ein paar Mhz breit ist, und ein paar - bis paar hundert Khz FM da nicht weiter auffallen). Da gibt´s eine Schaltung mit 2 Transistoren die du sicher schnell finden wirst - die ging so aber bei mir noch nie, als ich sie aufgebaut habe. Du musst die 2 festen Widerstände an Basis durch einen Trimmer ersetzen, und den Arbeitspunkt einstellen - dann geht's - und da du vermutlich den tontrafo nicht hast, kannst du hier eine beliebige 0815 Oszillatorschaltung mit Festinduktivität (10-33µH je nachdem was du baust) hinbaun, und ganz billig an Basis modulieren...

Wie gesagt, absolut unschön, keine Frage, aber ich war selber erstaunt wie gut das funktioniert (Bildqualität / Stabilität / Wenig "brummen" im Ton).

Wenn du einen kleinen Taschenfernseher hast, kannst du ja die Reichweite testen - aber aus Jahrelanger Erfahrung kann ich dir sagen, das Tv Sender ziemlich schwer zu bauen sind, ich hab zwar mittlerweile schon einiges erreicht, und komm auch 120m weit (das ist mehr als die 1-2m mit denen ich angefangen hab) trotzdem - ist aufwändig.

von Elektronikbastler - am 23.02.2016 17:45


Hallo,

hier mal 2 UKW Sender vermutlich aus China.

Der obere ist sehr interessant - doch leider alles andere als gut.

Das Konzept des Entwicklers war es, den Sender auf der X-ten Oberwelle laufen zu lassen, denn mit der roten Spule stellt man einen Oszillator ein, der eigendlich auf 20Mhz sowas schwingt, und der "Rest der Schaltung" filtert dann die 4. Oberwelle (durch Hochpässe) raus. Natürlich funktioniert das sehr schlecht, und wenn ich z.b. 25mhz einstelle, dann habe ich schon einen "deutlichen" Maximumpegel bei 100Mhz, aber auch ein sehr bzw. zu starkes Signal bei 125 ... 75 ...50 und co.

Warum macht man das? Weil man so eine gute Frequenzstabilität erzielt, da sich ein Oszillator auf 25Mhz nicht so schlimm verstellt, wie einer auf 100Mhz. Doch da haben sie falsch gedacht, denn wenn sich der Oszillator bei 25Mhz um 10Khz verstellt, verstellt er sich bei 100 um 40. Und so ist der Sender alles andere als "so" frequenzstabiel, wie die Entwickler sich das gedacht haben, und auch die Modulationsqualität ist einfach weit entfernt, was möglich wäre. Der Sender ist verhältnissmäsig sehr Bassbetont und Dumpf - auch mit Gewalt kann man ihn nicht Stereo modulieren, ich schaffe es zwar, wenn ich entsprechend viel Pegel "reinpresse" das das MPX Signal erkannt wird, am Radio (stereo LED geht an) aber es ist keine hörbare Kanaltrennung vorhanden...

Der Sender hat so 25-30m Reichweite, aber da würde ich wirklich keine Antenne anstecken - außer - in meinem Test, wo ich noch einen entsprechenden Filter nachschaltete, und den Sender so abgeglichen habe, das er auf "nur" der 3. Oberwelle sendet (am Anfang des UKW Bandes) - noch ein Filter am Ausgang dazu, und eine angepasste Antenne und "man kanns so lassen". Hat ca. 100m Reichweite dann je nachdem ich meine mit einem durchschnitts Radio. Der Frequenzbereich geht offiziell von 76-108Mhz oder so. Klar, in der Praxis ist er schon frequenzstabiel WENN er genau 5V erhält, sobald sich die Spannung verstellt wandert er stark, und auch Temperatur verändert die Frequenz. Aber bei soeinem Radio wie deinem müsste man wohl "nicht umbedingt" nachstellen, zumindest nicht oft... Die Sender wandern ja je nach temperatur immer "hin und her" also nicht immer weiter und weiter nach unten, sondern etwas nach unten, dann bleiben sie da, gehen wieder etwas rauf usw usv.

Das Mikrofon kann man einschalten, und wenn man nah und deutlich reinspricht gehts, aber auch entsprechend dumpf. Steckt man einen mp3 player an, an der Klinkenbuchse, geht´s Mikro aus, und die Musik wird übertragen

Dieses Platin´chen gibts auch für inkl. Versand fertig aufgebaut zu kaufen, man muss nichtmal selber löten

--------------------------------------

Der untere Bausatz ist ein Sender für ich glaube mit Versand 8 oder 9€. Ich habe die ja net selber gekauft, sondern geschenkt bekommen... Der Sender muss selber aufgebaut werden, nur das SMD IC "BH1417" ist schon fest verlötet, die bedrahteten Bauteile muss man selber drannlöten. Dann mag der Sender mit 12V versorgt werden, und eine ca. 1 lange Antenne. Doch alleine schon dieser "Spielzeugbausatz" is vermutlich 100x besser als diese ganzen 1 Transistor freischwing sender. Warum? Die Frequenz ist PLL geregelt, wird also mit einem Quarz - und Elektronik - immer ganz genau gehalten. Da verstellt sich nix, egal ob man an die Antenne hinlangt, oder obs wärmer oder kälter wird. Dazu hat er noch einen einfachen Oberwellenfilter, der bei der Leistung ausreicht, das die Oberwellen (ab 2.) nurnoch wenige Meter weit gehen. Bei einfachen Senderschaltungen gehen diese fast so weit wie die Grundwelle... Der Sender hat eine pre Emphasis, und auch der Klang ist um Welten besser (alleine schon wegen Stereo) als vom oben genannten. Allerdings hat diese Platine auch ihre Macken. Man kann nur insgesamt 16 Frequenzen waren es glaube ich einstellen, die am unteren und oberen UKW Band sind. Das untere Band geht einwandfrei, doch beim oberen ist immer soein "säuseln" drauf, und die PLL braucht so lange zum einrasten, das ich erst (oft) dachte der Sender geht nicht, ich hab ihn falsch aufgebaut, ich weis es nicht, aber sie brauch 20? Sekunden oder so bis sie auf 107,9 beispielsweise einrastet, davor nur rauschen im Radio, auf 88,1 oder so rastet sie innerhalb von Sekunden ein. Wie auch immer. Nerviger ist das "säuseln" im oberen ukw Band (unten ist ruhe) als würd die PLL "hin und her" regeln ich kanns net beschreiben, es ist auch nur zu hören, wenn´s ganz leise ist - also ohne Musik - dann fällts aber auf.

Generell schon ein Sender den man definitiv verwenden kann, und ich vor 8 Jahren oder so noch viel Geld für sowas gezahlt hätte, denn das ist genau das, was man als "Hobbysender" brauch, is in wenigen Minuten aufgebaut, sendet gut 100m weit in brauchbarem Stereo (ich red immer von durchschnitts Radio...) Oberwellen sind rausgefiltert, PLL und Stereo und richtig positioniert ist das teil "mit einem Wisch" in die Schublade aufgeräumt ;)

Wollte das nur zeigen, ich weis, UKW Sender selber gebaut und co, aber in der Heutigen Zeit ist da einfach kein Interesse mehr da - im sinne von "rendtiert es sich"? Alleine schon weil der markt durch die Erlaubniss der 50nW auf UKW mit vielen "Chips" überflutet wurde...

von Elektronikbastler - am 27.02.2016 14:20
Nene, mit Dir hat das nichts zu tun @sachsenbastler! Du bist ja hier nicht der Moderator! Ich habe es übrigens ausversehen, vor lauter Aufregung, unter dem falschen Thema gepostet!

@Sachsenbastler: Ich bin beruflich sogar sehr sehr viel mit dem Flugzeug unterwegs. Letzte Woche war ich nicht weg, aber ich verbringe tatsächlich sehr viele Stunden im Flieger! Das ist sehr langweilig und nervig und ich habe natürlich schon Routine und denke auch gar nicht an so Horrorszenarien. Sonst könnte ich da auch gar nicht einsteigen in so einen Jet.

Ich habe vor ca 2 Monaten einen solchen Flug gefilmt! Wenn Du möchtest, kannst Du auf meinem Youtube-Kanal Dir diesen Abflug ansehen! Ich starte von Malaga zurück nach Hamburg! Es war ein sehr ruhiger, angenehmer Flug. Fliegen macht sicherlich genau so viel Spass wie irgendwelche Sender in Betrieb nehmen vor Ort! Das rockt einfach!

Abflugvideo

Warum ich angepisst bin, wolltest Du wissen? Wegen PowerFM! Schau mal unter Deinem donto-dent Beitrag nach! Er ist der Meinung, ich dürfte nicht öffentlich schreiben, dass wir in Deutschland immer mehr von den sogenannten, hochqualifizierte Einwanderern bekommen! Dabei ist das doch positiv für unser Land!:rp:


Edit by Mod:

Kettenraucher, welchen Teil von

"Lass bitte künftig solche doofen Pauschalisierungen. Danke"

hast du nicht verstanden?

Du findest im Internet ganz leicht hunderte von Plattformen, wo du deinen Dünnpfiff über Zuwanderung niederschreiben kannst. Hier nicht.


von kettenraucher - am 25.03.2016 21:37
Da bin ich nochmal

Die " kalte" Lötstelle war gar keine Lötstelle !
Transistor 2n3866 ist gewechselt, er wird teilweise sehr heiss ein Oberwellenrauschen konnte ich ihm entlocken. Leider hab ich nun auch die Arbeitspunkte verändert.
4 1/2 Jahre hat es funktioniert- sollte es jetzt Schrott werden ?
Ich hab lange überlegt. 1 Stunde Sonnenschein und das leider damals verwendete Lötfett hat sich in die HF- Trimmer reingefressen ( Keramik ) ????

Was soll sich sonst verändert haben ??
Einen letzten Versuch starte ich irgendwann mit 2 neuen Folientrimmern.
Es ist noch ein 0,01mF /500V drin aus einem Röhrenradio. Hat dieses Teil vielleicht Schluss?
Ich hab schon jeden cm Draht vermieden, der vielleicht wackeln könnte, aber diese Teile sind noch empfindlicher als Haustiere ! :)
Im Moment Nase voll- der Nachmittag war voll versaut.

von sachsenbastler - am 06.09.2016 19:41
Perfekt, @sachsenbastler. Solche Bastelerfahrungen aus der Praxis liebe ich. Allerdings muss ich mich Oszillatormann anschliessen, ein bisschen mehr basteln hat noch keinem geschadet.

Wenn Du jetzt Dein Bastelsoll bis 2017 erfüllt hast heisst das ja auf gut Deutsch, dass Du erst wieder 2018 so langsam anfangen wirst. Eine lange Zeit bis dahin.

Bist Du denn nun auf Sendung @sachsenbastler? Auf UKW ist das ja so eine Sache. Auf Mittelwelle juckt das niemanden mehr, vorausgesetzt, man macht nicht auch noch den Flugfunk bis 137 MHz dicht. Aber da müsste man ja schon ein Pfuscher sondergleichen sein. Aber auf UKW stelle ich mir Dauerbetrieb mit höherer Leistung schon etwas schwierig vor, es sei denn Du überträgst vielleicht den MDR oder irgend ein Standardprogramm, sodass es niemande bemerkt. :haha:

Aber wie dem auch sei: Ich habe heute meine ganze Wohnung umgestaltet. Kühlschrank in ne andere Ecke gestellt, das ist so ein Mega Ami-Kühlschrank, den habe ich direkt aus den USA importiert. Alleine das was damals schon der pure Horror wegen dem Papierkram. Das ist zudem so ein schweres Teil, ich bin immer noch ganz ausser Atem von dem Ding. Beim Stromverbrauch kann das Gerät auch nicht glänzen, dafür ist er aber ein wahres Raumwunder und natürlich typisch USA gerecht.

Ich habe dann mein WLAN - Radio wieder ins Wohnzimmer gestellt und in Betrieb genommen. Und siehe da:

Ich höre den gleichen Radiosender direkt über das WLAN-Radio wie vorher über Mittelwelle. Die Klangqualität: Natürlich kristallklar, aber irgendetwas fehlt mir.

Ich kann das nicht beschreiben. Der Klang ist nicht das, was ich mir wünsche. Ich habe den Mittelwellensender in die Ecke geschmissen, aber so wie es aussieht, muss ich den wieder mit dem WLAN-Radio verbinden. Die Mittelwelle hat es mir irgendwie angetan.

Nach getaner Arbeit jetzt erst einmal ein kühles Bierchen und nachher werde ich mir eine schöne grosse Spaghetti Bolognese machen, mit einem Schuss Rotwein in der Sosse und das Ganze dann ein paar Stunden schön köcheln lassen. So richtig italienisch eben. Dazu werde ich mir dann heute Abend einen australischen Rotwein gönnen.

Dann werde ich auch meinen Mittelwellensender wieder in Betrieb nehmen. Und die Nachbarn werden sich wundern, was das für ein komisches Programm auf 999 kHz ist :rp::haha::rp:

Nunja, jetzt erst einmal diesen anstrengenden, heissen Sommertag ausklingen lassen auf 999 kHz, oder besser gesagt 1000 kHz, bin ich ja 1kHz neben der Frequenz. Aber halb so schlimm.

Grüsse
kettenraucher

von kettenraucher - am 08.09.2016 17:24
Auf jeden Fall @Oszillatormann. Ich bin auch schon etwas ....... :rp:

@Oszillatormann: Apropos Deinem Sender: Den baue ich jetzt dann im Winter nach. Da komme ich sicherlich nochmals auf Dich zurück. Denn ich hab e noch ein paar Fragen bezüglich der Antenne.

Also der Wein ist kein „Essigreinniger“. Im Gegenteil. Schön fruchtig mit einer leicht würzigen Note und mittelsanftem Abgang.

Also für diesen Preis kann ich eine absolute Kaufempfehlung abgeben. Ich habe den Wein bei ALDI - Nord geholt. Er heisst GREEN BRIDGE Shiraz Cabarnet 2015. Preis pro Flasche: 2,49 EUR.

Ich hatte schon Rotweine für 8,-- Euro oder mehr, die waren zum Teil schlechter.

Einer der wenigen Weine, die man auch wirklich trinken und geniessen kann. Ich bin wirklich positiv überrascht. Ich werde mir morgen davon einen Karton holen, evtl. ist der im Angebot, das weiss ich nicht.

Schönen Abend Euch.

von kettenraucher - am 08.09.2016 19:00
Zum Funki

Er läuft wieder, beide Stufen werden warm. Aber....... Inzwischen ist die Frrquenz ganz woanders, die Leistung zu einem Drittel weg, Alle Arbeitspunkte ( ausser der PA mit dem 2N3866) , vollkommen verschoben. Ursache: Die Betriebspannung ist inzwischen auf 8,35V gesunken.
Bei einer Guten Handfunke ist die Frequenz trotzdem 100% stabil- hier natürlich nicht, selbst die Antennenanpassung funktioniert nicht mehr.
Die Krönung des Ganzen mit Oszillatordrehko konnte ich die Lautstärke regeln !:drink:

Fazit: ein Bastelspass, aber zu nichts weiter zu gebrauchen.
Ich brauchte hier eine 100% stabile Oszillatorstufe mit Verstärker, die etwa 100mW rausbringt und dann die PA dran. Diese arbeitet gut, auch bei unterschiedlichen Betriebsspannungen.
Also- Wer es vielleicht nachbauen will- nehmt bitte nicht den B018 Oszillator sondern etwas deutlich besseres, am besten wohl mit PLL.

Darauf werde ich Deinen " Cabarnet" wohl mal probieren.

von sachsenbastler - am 09.09.2016 17:03
@sachsenbastler: Ich hoffe, der Wein hat Dir gemundet und Du konntest durch diesen feinen Tropfen wieder neue Kraft schöpfen?

Diese Kemo - Bausätze sind für manche Anwendungen sehr gut, aber Senderbausätze kann Kemo leider nicht herstellen. Das ist halt so ein Bastelspass, aber mehr auch nicht. Wenn man ganz viel Glück hat kommt sogar die Bundesnetzagentur zu Besuch. Solche Oberwellen hauen diese Kemosender raus. Richtige Strahlenschleudern sind das. Dagegen ist das Gorleben - Endmülllager ein schlechter Witz.:rp::D:lollol:

Jetzt hat gerade das Wetter hier in Hamburg umgeschlagen. Gestern noch fast 30 °C und jetzt regnet es in Strömen.

Jetzt komme ich gerade von Aldi, im Einkaufskorb wieder einen Cabernet.

Ich werde dann später mal ein bisschen in Elektronikshops herumstöbern. Ich will unbedingt den Sender von Oszillatormann nachbauen, aber dazu muss ich noch ein paar Bauteile besorgen. Ich hätte die schon früher besorgt aber in der Vergangenheit gingen bei mir einige Briefe verloren oder wurden einfach vom Absender nicht abgeschickt. In den Briefen waren kleine Bauteile, auch relativ seltene Bauteile. Traurige Geschichte, aber so ist das halt nun einmal. Wer weiss, wo diese ganzen Teile gelandet sind oder ob sich da vielleicht jemand daran bereichert, (Diebstahl / Unterschlagung etc.) hat. Einfach nur traurig, aber was soll es.

Wir bestellen das Ganze einfach nochmal. ^^ Dieses Mal aber als Paket. Dann kann ich, im Falle eines Falles, nachvollziehen, wo das Paket abhanden gekommen ist, jedenfalls grob.

Da kann ich dann auch gleich die Bauteile, de ich für Oszillatormanns Sender benötige, mitbestellen.

Bis dahin dann. Ich bin schon sehr gespannt, wie Dein Sender funktioniert @Oszillatormann. :rolleyes:

Wie sieht es mit der Frequenzstabilität aus? Hält er die Frequenz absolut stabil oder ist mein Quarzsender da von Vorteil? Ist er sehr handempfindlich?

Schönen Abend noch.

von kettenraucher - am 16.09.2016 16:07
@ kettenraucher

Obwohl das hier auch Aldi Nord ist habe ich den Green Bridge nicht bekommen. Um meinen Frust zu bekämpfen habe ich einen 7m hohen Pflaumenbaum abgesägt !:xcool:

Heute hab ich bei Aldi einen GARDA d.o.c. Cabernet Sauvignon für 2,49€ mitgenommen.
Mal sehen, ob ich am Sonntag noch löten kann !

Mit ein paar vollen Batterien habe ich es heute nochmal versucht, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Funki garnicht mehr geht.
Mehr als ein Rauschen auf dem gesamten UKW Band im Wechsel mit 2-3 Oberwellen war nichts zu machen. Nun hatte ich den 2N3866 ein Loch weiter gesetzt, dass der Kühlstern nicht andere Bauteile berührt- damit hatte ich offenbar in die Spule eingegriffen und die Frequenz verändert.
Jedesmal wenn ich ihn einschaltete hörte ich am unteren Ende im UKW- Band ein deutliches Knacken- als wenn ein 350W Sender übers 80m Band streift. Ich fand aber erstmal nichts.
Ich habe dann einen weiteren Empfänger zu Hilfe genommen und meinen Träger gesucht.
Und siehe da- knallhart und frequenzstabil mit glasklarer Modulation- aber eben auf 81,10Mhz.
- Was soll man dazu sagen ??? -

Im übrigen bräuchte ich einen Transistor GF130 sowie eine Kapazitätsdiode OA646 um im nächsten Jahr einen weiteren Profisender zu erstellen. Diesmal wird der Oszillator aber von deutlich besserer Qualität sein und vor allen Dingen 98% frequenzmoduliert !!

von sachsenbastler - am 16.09.2016 19:24
GARDA d.o.c von Aldi. Danke, @sachsenbastler! Ich kenne das Sortiment von Aldi natürlich nicht aus dem Effeff. Aber ich werde, wenn ich zeitnah mal wieder im Aldi bin, nach diesem Wein Ausschau halten.

Das Problem ist: Jemand in meiner Verwandtschaft ist Winzer an der Mosel, ich bin hier quasi direkt an der Weinquelle und wenn ich schon kurz nach dem Abendessen, noch vor der Tagesschau damit anfange, irgendwelche Weinverköstigungen durchzuführen, dann wird das in der Regel nichts mehr mit meinen Experimenten. Das ist ja auch nur logisch.

Hole Dir mal von Lidl den Cimarosa, Shiraz 2015- Australia. Richtig guter, preisgünstiger Wein, mit einem leichten Vanillegeschmack. Finde ich sehr interessant. So etwas kannte ich bisher noch nicht. Es ist auch kein Kopfweh-Wein. ok - sorry für das off-topic. ^^

von kettenraucher - am 30.09.2016 15:12
Das Qualmen habe ich mir abgewöhnt. Mein Körper ist schon zu geschädigt von dem ganzen Nikotin. Ich habe mich befreit von diesem Laster. Es war zwar verdammt schwer, aber heute muss ich nicht mehr rauchen.

Das macht nur Deine Organe in Deinem Körper kaputt. Ähnlich, wie wenn Du einen Transistor permanent am Maximum betreibst, sodass dieser kurz vor dem Hitzetod steht. So ist das doch auch mit unserem Körper.

Radio Königswinkel kenne ich nicht. Ich kann allerdings mit meinem HAMA IR200-WLAN Radio tausende Sender empfangen. Ganz sicher ist Radio Königswinkel mit dabei. Ich werde heute Abend einmal danach Ausschau halten, versprochen! Mit meiner Beam Version 3.6.6 auf meinem Smartphone, (sog. App - kann man kostenlos im Netz laden), (Vers. muss ausprobiert werden weil von Handy zu Handy unterschiedlich bez. Kompatibilität) kann ich von meinem Android-Handy aus das WLAN Radio steuern und auch Sender auswählen und vom Sofa aus ganz bequem die Senderliste von über mehreren 10000 Radiostationen auf der ganzen Welt durchblättern.

Richtig cool kommt das, wenn ich meinen Mittelwellenmodulator an das HAMA IR-200 anschliesse. Ich habe ja dafür extra Audiobuchsen eingebaut und einen Schalter, um die internen Lautsprecher im WLAN-Radio auf mute zu stellen. Dann habe ich den klassischen Mittelwellen-Sound auf meinen alten Radios aber liege ganz bequem auf der Couch und wähle die Sender am Smartphone aus: :haha::haha::haha:

Ja, Umso älter man wird, umso bequemer wird man! ^^

Ich trinke hier übrigens gerade den Cimarosa Shiraz 2015 von LIDL. Der Wein mundet mir vorzüglich. Hoch die Hände - Wochenende!

von kettenraucher - am 01.10.2016 14:18
Also ich habe im Moment erst mal alles beiseite gelegt !

Ich habe tatsächlich einen vorsintflutlichen UKW- Prüfgenerator aus dem Funkamateur DDR 1/1969 nachgebaut. - wie schon 1977 !!;)
Die Originalteile sind nur sehr schwer zu bekommen- deshalb GF131 durch AF125 ersetzt, Diode jetzt GA101.
Dazu gleich einen NF- Verstärker auch in PNP mit dem BC558.
Das Gerät läuft einwandfrei, die Modulation Super !! fast frequenzstabil.
Der AF125 zieht 1,25mA, deshalb ist die Leistung sehr klein. Der Ausgang des " Prüfgenerators" ist wahrscheinlich sehr hochohmig.
Ich habe 3 Versuche gemacht hier eine Treiberstufe in NPN dranzubasteln- es ist mir nicht gelungen.

Ich frage mich jetzt geht das überhaupt ? -wenn Oszillator, Mikrofonverstärker PNP sind, der Treiber NPN und alles aus der gleichen Spannungsquelle versorgt wird ??
Eines ist mir auch aufgefallen, gute Oszillatoren laufen mit 7,00- 7,5V Betriebsspannung. Der Rest braucht 9V.
Ich weiss, dass mit mit so einer Schaltung hier niemand mehr bastelt, selbst die Stentor- Varianten mit BF199 u.a. sind schon überholt, aber mich hat die Sache von damals nochmal interessiert.

Einen Versuch mach ich noch mit einem BFR91A als Treiber. Wenn das auch nicht klappt, stelle ich die Schaltung ins Netz und lasse die Spezialisten zu Wort- oder Rätselraten.
Ohne Treiber ist die Reichweite auch mindestens 200m. - also kein Beinbruch !:xcool:

von sachsenbastler - am 13.11.2016 11:33
Also von ausreizen kann keine Rede sein.
Der AF 125 wird nach 10 min. leicht warm, und auch nur deshalb weil ich ihm statt 7,5V etwa 8,5V zumute !
Im übrigen habe ich die Schaltung nur in Kopie. Da wird auch der Verfasser u. Entwickler genannt.
Wenn ich mich nicht sehr irre ist dieser auch heute noch als Funkamateur und Entwickler tätig im Raum Sachsen.
Ich würde bei einer Veröffentlichung hier wahrscheinlich seine Urheberrechte verletzen.
Ich kann hier nur auf die Zeitschrift Funkamateur 1/1969 verweisen. ( Urzeit )
Wenn meine PA " arbeitet" kann ich diese u. den Modulations- Verstärker hier zur Schau stellen. :xcool:
Im übrigen: Die dynamischen Mikrofone von Unitra tonsil aus Polen sind Spitze und ausserdem noch billig !

von sachsenbastler - am 14.11.2016 20:35
UKW- Freunde - ich muss es Euch berichten!
Mit dem Prüfgenerator bin ich nicht weitergekommen. Die Treiber oder PA- Stufe macht ein kleines bischen- vielleicht 25mW mehr ist nicht zu machen - mit 9V !!

Deshalb habe ich mich wieder Funki gewidmet. Alles raus, alles ab. Dann habe ich die Endstufe noch einmal gründlich untersucht, gemessen, nachgelötet- alles stimmt, den Emitter wieder auf 22ohm eingestellt.- am 2N3866
Und dann habe ich die beiden versifften, mit Lötfett getränkten HF- Keramiktrimmer ausgelötet und durch 2 neue 65pf Folientrimmer ersetzt.
Habe ein Röhrenradio - ohne Antenne- !!!!! Eingebaute abgeklemmt in 5 m Entfernung aufgestellt.
Dann habe ich die Trimmer bei etwa 9,5v durchgedreht, bei 98Mhz war das Ergebnis zufriedenstellend, bei 89Mhz hat es mich bald vom Stuhl gehauen- schon die Rückkopplung und die Leistung noch deutlich höher als es früher mal war. also das könnten fast 0,3W gewesen sein
---------------- Mit etwas mehr als 9V-----------------------------------------:hot:
Es ist schön nach vielen Monaten mal wieder so ein Erfolgserlebis zu haben.
Ganz kurze, stabile Leitungswege bringen hier zusätzlich Ausgangsleistung.
Manchmal trifft man sogar 100%ig ins Schwarze.
Wer will findet die Schaltung- ich würde sagen ,fast 99% nachbausicher. Lochraster würde ich in diesem Fall aber den Vorzug geben

von Sachsenbastler - am 19.11.2016 20:51
Stefan0719: Wie von Dir gewünscht, hier nun die Fotos von dem TV Videosender. Ich habe auf dem Foto die Drossel getauscht, ich glaube testweise gegen einen Widerstand. Der Wert ist mir jetzt gerade nicht bekannt, müsste ich prüfen.

Wie gesagt, egal was ich mache. Der Sender macht keinen Mucks. Nicht mal piep! Er zieht auch nicht wirklich Saft.

Foto01

Foto02

Foto03


Vielleicht kannst Du mir ja weiterhelfen. Danke schon mal. Ich habe aber jetzt in der nächsten Zeit kaum freie Zeit. Aber ich schaue ja trotzdem jeden Tag hier vorbei.:aufreg:

von kettenraucher - am 21.11.2016 09:17
Hallo,

Da sind grobe Aufbaufehler. Du hast 470Ohm und 470k vertauscht unter anderem.

Der 470Ohm ist unten im Ton Oszillator von Basis auf Kollektor, wo er nichts verloren hat und andersrum ist der 470k vor dem TTL Oszillator, so dass dieser nicht ansatzweise genug Strom bekommt, um zu funktionieren.

Dann, wie gesagt, messe mal ob bei der 1µH Drossel gegen Masse ein Kurzschluss ist (durchgangstst) wenn da ein T heiss wird, dann nur der über der Drossel direkt.

Der Kondensator der oben bei der 1µH auf Masse zu ghen scheint, sieht auch eher nach 47pF aus, als nach 470pF das kann aber auf dem Foto täuschen, da man nicht erkennt ob da 47 oder 471 draufsteht.

Also der 100k kommt da hin, wo jetzt der groß nach oben stehende Gelb-Violett-Gelb ist
der Gelb-Violett-Gelb kommt da hin, wo der untere Transistor ist bei dem blauen C bei dem Transistor ist der 470R zwischen B und C der muss raus, und da hin, wo jetzt der Gelb-Violett-Gelb ist.

Wegen dem Transistor wird heiss gucke ob bei der 1µH Drossel Kontakt nach Masse ist, und versuche den Fehler zu finden.

von Stefan0719 - am 22.11.2016 09:09
So,

hier is jetzt mal der Schaltplan...



Versteh mich nicht falsch, aber du wirkst irgendwie die ganze Zeit schon ziemlich genervt, als würds dich nerven, das wir dir Bausätze und Kram geschickt haben. Ich hab Simon schon mal vor einer Weile gesagt, er soll dir was schicken, aber er sagte rendtiert sich nicht. Ich musste ihn erst überzeugen, das du auch basteltst (es gibt genug Pappnasen, die das Zeug dann nur einlagern, und nicht verwenden...) Vor allem die Funkkopfhörer sind zwar Hi-Fi mäsig nicht wirklich zu gebrauchen (naja... wenn man Denkt, was Heute auf dem Markt ist) aber sie haben enorm hohen Sammelwert, da sie im unteren VHF Band senden, und da noch richtig schön Schulbuchmäsige Technik verbaut ist. Schön "brav" die PLL mit einem Speziellen IC, für diese Frequenz (im Addicon ist sogar eine Varicap drinn, die extra als solche betitelt wird)... Als Stereoencoder ein BA1404, dann diverse Transistoren als HF Verstärker, und ein gut durchdachtes Antennen Match Netzwerk, um die sonst zu kurze Drahtantenne anzupassen. Wir dachten, du hast vielleicht Spaß mit dem Kopfhörer (Der Addicon hat übrigens auch einen sehr guten, empfindlichen Empfänger verbaut). Aber naja... Ich nahm auch an, da du ja mal gesagt hast, das du keine Sender mehr warten musst, das du Zeit hast. Naja, was solls.

Hier noch was für Oszillatormann, das zum Thema passen könnte...

Ein FET Oszillator aus dem Minispionebuch. Damals, als ich auf UKW gesendet hatte, und noch nicht dieses "moderne PLL Zeugs" hatte, war die Schaltung mit Abstand meine erste Wahl. Ausgangsleistung sollte über 10mW liegen, und je nach Empfänger sind 500m bei freier Sicht (+einwandfreies Signal) kein Thema. Wenn du sie Stereo modulieren willst, solltest du eventuell den 10nF von Gate nach Masse auf 1nF verkleinern, oder eine Varicap Modulation vorsehen. Ich weis net, ich habs damals zwar geschafft, die Schaltung "irgendwie" mit einem BA1404 zu modulieren, aber wenn ich mir das mit meinem Heutigen Wissen anschau, denk ich das der 10nF schon störend stark filtert, bei einem MPX Signal.

Mit einer Luftspule war die Schaltung damals so frequenzstabiel, das man sie auch nach >1h senden nicht nachstellen musste (das war allerdings nicht auf Khz genau gemessen, sondern ich merkte am Radio, das sie sich net verstellt). Heute würde ich die Spule als Festinduktivität auslegen, denke, so 150nH dürften passen, und dazu parallel einen Trimmkondensator.

Ich hab oft Lust die nochmal aufzubauen, und nochmal genau auszutesten.

von Stefan0719 - am 23.11.2016 09:19
Upps, falsches Bild

Zudem meinte ich Sachsenbastler



So... jetzt aber...

Den Addicon hatte ich damals an einer 6,50m CB Antenne angeschlossen, einfach irgendwie, Stehwelle kannte ich net, Fehlanpassung - was???

Aber es brachte was, ich konnte den Funkkopfhörer damals an vielen Stellen im kleinen Dorf empfangen :D ich würde das Heute natürlich nicht so machen, verlängert man die Antenne verschlechtert das nämlich die Leistung, da die verbauten Spulen die HF dann eher "bremsen" anstatt ihr zu helfen, sich an der Antenne auf Resonanz aufzuschaukeln.

Damals vermute ich das es einfach irgendwie gepasst hat, und die Spulen wieder irgendwie wie ein Widerstand gewirkt haben, da die Antenne mit 6,50m auch wenigstens in der Nähe der Wellenlänge war.

Naja, was solls :D

Interessanterweise kommen Funkkopfhörer ja wieder in Mode Heute, während scheinbar keine 865Mhz Systeme mehr produziert werden (Weis nicht). Ist schade, is lustig mit einem Empfänger durch die Stadt zu fahren, und mini-Reichweitentests von diesen Sendern zu machen. Als ich vor ein paar Jahren durch München fuhr (Beifahrer) habe ich zig Stationen empfangen (oft Ton von irgendwelchen ausländischen Sendern oder Tv Ton). Die Reichweite ist im Fahrenden Auto meist so 200-300m.

Vor etwas mehr als 1 Jahr war ich wieder in München... es ging gerade mal 1 Funkkopfhörer her, und eine Analoge 2,4Ghz Kamera, die eine Einfahrt filmte (mit kleiner Richtantenne im Auto @ Kamera auch so 200-300m Reichweite).

ISM DX wenn man so möchte, is aber echt interessant.

von Stefan0719 - am 23.11.2016 09:24
@ Stefan0719

Erstmal danke für den Schaltplan ! - ich habe im Moment schon wieder mehrere Projekte laufen, aber ich bau Deinen Vorschlag auch mal.

Du hast genau das Problem angesprochen, was mich eigentlich schon seit Jahren beschäftigt, da ich diese kleinen Minis ! ja portabel betreiben will.
Wenn man die Audioquelle anfasst verändert sich die Frequenz !:mad: - und genau das sollte eben nicht passieren. Hängt man noch eine Stufe dran (die möglichst verstärken sollte) ist das Problem schon etwas gemindert, aber auch nicht ganz beseitigt.
Daher habe ich ja noch einmal diesen Prüfgenerator gebaut, wo die NF eine ganze Reihe von Netzwerken durchlaufen muss und dann auf eine Diode in Sperrichtung trifft. Hier kann ich an die Diodenbuchse 15m Kabel anschliessen- da ändert sich an der Frequenz nichts. ( kein Quarz ) Ich würde die Schaltung ja gerne hier reinstellen- aber.... oder ich muss diese per Hand in Eigenkreation etwas umgestalten. Ich bekomme hier keinen Verstärker dran, weil die reine FM unmittelbar in den Schwingkreis eingekoppelt wird. So wurde es wohl in den 70 igern bei 2m Handfunken gemacht.

von sachsenbastler - am 23.11.2016 17:55
@Stefan0719: Ich kann mich auch nicht 24h am Tag mit Sendern beschäftigen. Ich habe noch ein real life. Und die Dame hat auch ihre Ansprüche, ganz besonders, wenn sie amerikanischer Abstammung ist. Schliesslich ist dort der Kapitalismus bekanntlicherweise auch zuhause. Ich bin auch nächste Woche vermutlich schon wieder in den Staaten. Vielleicht komme ich deshalb in meinen Videos etwas gestresst rüber.

Ich habe auch nochmals meinen MW-Sender überarbeitet und diesem einen Vorverstärker verpasst, sodass man den Sender jetzt direkt an jeden beliebigen mp3 Player anschliessen kann. Ich hatte anfangs Probleme mit dem Klirrfaktor, aber auch das habe ich nach einiger Zeit Experimentiererei gut in den Griff bekommen, wenn auch jetzt der Sender ziemlich genau 22 Volt haben will. Es mussten noch einige Kondensatoren in die Schaltung eingefügt werden. Aber jetzt passt das! Und da ich sowieso die Schaltung auf 22 Volt getrimmt habe, sehe ich darin kein Problem. Viele alte Laptopnetzteile haben noch 22 Volt.

Das ist jetzt das Endergebnis. Ich glaube auch, dass ich das jetzt so dabei belasse. Ich musste den Schaltplan noch mehrmals überarbeiten, weil mir immer wieder Fehler aufgefallen sind. Aber nun passt alles.

Quarzstabiler Mittelwellensender 1000 kHz mit Vorverstärker

Tinkering, that's fun!

von kettenraucher - am 23.11.2016 21:23
@ Sachsenbastler

Das Anfass Problem kenne ich noch sehr gut aus meiner Jugend. Damals habe ich mit Zentimeterlangen Drosselkonstruktionen versucht es in den Griff zu bekommen (da gabs Sortimente) und es war auch erfolgreich...

Das Problem was du hast kannst du extrem einfach lösen. Kauf´ dir Fesinduktivitäten bei Reichelt, Baureihe MICC oder SMCC mit dem Wert 6,8µH und schleife diese in die Stromquelle ein und in den Audio in (also eine in + eine in Minus und eine in NF in).

Danach ist der Sender wunderbar entdrosselt, und du kannst Tonquellen anschließen, hinlangen, so viel du willst, ist dann egal, die HF ist auf der Senderseite, und die anderen Sachen bleiben davon unbeeindruckt.

Dann ist auch dieser Effekt weg, den du sicher kennst, wenn du das Audiokabel mit was ansteckst "Knackts" laut im Radio, das ist dann alles weg.

Alledings fehlt deinem Senderchen dann das HF Gegengewicht, du möchtest also, wenn du z.B. 50cm Sendeantenne anschließt, noch ein Drähtchen anschließen an einem Massepunkt auf der Senderseite.

Auch wenn PowerFM die Schaltung schon wieder kritisiert - was sein gutes Recht ist - ich finde sie sehr gut, wie gesagt, ich weis net wie viel sie driftet / Stunde, aber meine Kontrolle war damals so, das man den Sender genau auf die Frequenz, 95,7, abgeglichen hat. Wenn man den Sony dann auf 95,6 stellte, sah man im Takt zur Musik die "tune" LED blinken. Gern war das so, wenn ein Sender wanderte, das sie dann nichtmehr blinkte, oder glimmte (je nachdem). Bei der FET Schaltung konnte ich 1h senden (mit stab. Netzteil) und die LED blinkte noch genauso wie vorher.

Wie gesagt, damals schaffte ich es irgendwie, die Schaltung Stereo zu modulieren am Gate, mit einem Addicon Funkkopfhörer, wo ich irgendwie den BA1404 angezapft hab. Heute würde ich sagen, der 10nF macht Probleme mit dem MPX Signal

Ich kenn die Schaltung, wo der FET eine Spule mit Anzapfung hat, aber lieber bau ich die nach, da kann ich Festinduktivitäten verwenden (was der eh schon freq. stabielen Schaltung sicher noch einen Boost gibt) und sie geht eigendlich... immer... Wichtig ist halt der enge, kurze Leiterbahnen Aufbau, und den 10nF nicht weglassen, der parallel zu + und - ist hab ich bald gelernt (klar, der hilft bei der Rückkopplung)

Kettenraucher´s neues Video schau ich demnächst.

von Stefan0719 - am 24.11.2016 08:44
Zitat

Auch wenn PowerFM die Schaltung schon wieder kritisiert ...

Du brauchst dich darüber gar nicht aufregen, das ist genau das Gleiche wie du es bei den AM-Sendern machst ;-).
Du "entwickelst" oder bastelst Jahrelang rum, stellst dabei fest dass viele AM-Minisenderschaltungen zwar irgendwie senden aber trotzdem eigentlich Murks sind (z.B. wegen zu viel FM-Anteil) und findest durch dein Basteln raus, dass man durchaus mit gleichem Aufwand wesentlich besser funktionierende Sender bauen kann, und dann kommen dennoch wieder alle daher und schlagen die "Murks"-Schaltungen vor wenn Jemand einen AM-Sender sucht.

Nichts anderes ist meine Kritik an (nicht nur diesem) Oszillator. Es ist nicht schwieriger oder aufwendiger, vernünftige Oszillatoren zu bauen, dennoch findet man im Netz sehr oft und immer wieder Oszillatorschaltungen, in denen viel oder manchmal alles falsch gemacht wird, oftmals braucht man nicht mal ein einziges Bauteil mehr um die Schaltung wesentlich zu verbessern. Und diese Schaltungen werden auch noch immer wieder empfohlen oder als "gut" bezeichnet (z.B. auch der ehemals 400mW-Sender hier auf der HP oder die anderen PiRa-Sender)...
Nur fallen die Probleme bei UKW (FM-)-Oszillatoren wenn man nur per Radioabhören kontrolliert den meisten Menschen erst mal nicht auf, darum ist vielen gar nicht klar, dass man mit schlechten Oszillatoren z.B. ein breiteres Signal erzeugt und somit Nachbarkanäle stört. Das fällt einem so beim oberflächlichen Test halt erst mal nicht auf...
Ich behaupte nur nich von mir, dass ich die Verbesserungen die man vornehmen kann selbst "erfunden" hätte ;-).

PS: Rückkopplung über die angezapfte Spule ist auch bei der Variante mit Schwingkreis am Gate kein "muss", das lässt sich auch über eine geteilte Kapazität machen.

Aber nun gut, genug dazu ;-).

von Power-FM ne - am 24.11.2016 19:47
So, Stefan0719: Ich habe jetzt, bevor ich übermorgen von Frankfurt aus (muss da erst noch mit dem ICE hinfahren) wieder zurück nach New York fliegen muss, (ja, die amerikanischen Frauen machen es einem auch nicht leicht), noch einmal einige Experimente durchgeführt, bezüglich meinem Mittelwellensender. Das Ergebnis ist nicht gerade erfreulich. Du meintest ja, ich bräuchte nicht viel Audioleistung. Nunja, das ist jetzt aber eben gerade der Ca­sus knack­sus.

Ich wollte es natürlich jetzt vor dem Abflug noch wissen, und habe einige Tests durchgeführt. Ich habe nämlich in den USA keine Möglichkeit, irgendwie zu basteln. Wir wohnen dort ziemlich beengt bei Verwandten und wann ich da zurück komme, steht auch in den Sternen, falls überhaupt nochmal.

Nunja, ich habe, wie man ja auch aus dem Schaltplan von mir entnehmen kann, dem Sender noch einen einfachen, kleinen Vorverstärker verpasst. Aufgebaut habe ich diesen mit einem BC547C.
Am Ende war ich dann soweit, und musste einige Kondensatoren einsetzen, um den Klirrfaktor etwas zu bedämpfen. Das hat soweit auch ganz gut geklappt.

Allerdings ist es so, dass der Sender zwar schön die Musik abspielt, aber man bekommt den Sender mit diesem Vorverstärker bei weitem nicht so laut und stark moduliert, wie eine echte Rundfunkstation. Jedenfalls nicht ohne Verzerrungen.

Irgendwann fangen nämlich die Verzerrungen an, jedenfalls ab einer gewissen Lautstärke. Nein, er ist nicht leise, aber eben auch nicht so laut wie manche Rundfunkstationen aus dem Ausland, von denen ja manche richtig "reinbrüllen" und trotzdem nicht verzerren. Das wollte ich auch. Und da kann ich den Arbeitspunkt des BC547C einstellen wie ich will. Man bekommt es einfach nicht so hin, dass ich sagen kann: Ja das isses, das passt.

Mit so einer einfachen Schaltung funktioniert eine saubere Amplitudenmodulation nicht, jedenfalls nicht brauchbar. Es ist nur eine Notlösung!

Wenn man will, dass der Sender voll durchmoduliert wird, dann muss man diesen mit einer richtigen Audioendstufe (also viel Audioleistung) modulieren. Da kann ich dann schon auf ein paar Watt aufdrehen und dann klingt er auch genauso laut wie eine echte Rundfunkstation.

Also, das mit dem Vorverstärker in meiner Schaltung funktioniert zwar so, aber mehr schlecht als recht.

Ich habe den Schaltplan, bzw. den Teil des Vorverstärkers sicherlich noch 3x überarbeitet. Das Video, immer wann ich Zeit hatte, neu hochgeladen, weil ich ständig wieder einen Wert von einem Kondensator verändert habe etc.. Dann fielen mir noch kleine Fehler auf, diese habe ich auch korrigiert.

So, das hier ist jetzt der allerletzte, aktualisierte Plan. Aber wie gesagt: Mit einer richtigen Audioendstufe am 10µF eingekoppelt, bringt er den besten Sound.

Schaltplan MW - Sender 1 MHz (1000kHz) mit Vorverstärker

Allerdings funktioniert die Schaltung auch mit dem Vorverstärker, aber wie gesagt: Das ist nur eine Notlösung! Jetzt verstehe ich auch, warum Oszillatormann in seinem Sender den Vorverstärker so überdimensional konstruiert hat. Ganz einfach. Weil das ganz einfach notwendig ist. Jedenfalls dann, wenn man grossen Wert auf eine richtig laute, saubere Amplitudenmodulation legt.

Bei dem Fernsehsender, den Du mir geschenkt hast, habe ich den Fehler bisher noch nicht gesucht. Allerdings hast Du mir ja den Schaltplan geschickt und das ist ja jetzt kein Problem mehr, die Ursache zu finden. Ich hatte nur noch keine Zeit und ehrlich zugegeben, auch keine Lust dafür. Ich habe nämlich eine Woche davor einen eigenen TV - Sender gebaut. Den habe ich dann mit Deinem TV-Gerät getestet. Er lief auch, ich hatte am Ende auch Ton. Aber dann passierte mir ein Kurzschluss. Alle Transistoren rauchten ab, und ich habe das Ding total angenervt in die Ecke geschmissen. Ich hatte ein schönes Bild. Zwar wurden die BC547C extrem kochend heiss, aber ich habe es am Ende so hinbekommen, dass ich ein wunderschönes klares Bild hatte und die Reichweite passte auch. Umso frustrierender, wenn alles abgeraucht ist. Klar, ich kann die Transistoren ersetzen. Aber ich hatte keine Lust mehr dazu. Es war ja auch nur ein Experiment. Aber Dein Fernseher funktioniert wirklich super. Ich glaube, das ist der kleinste s/w Fernseher, den ich jemals in meinem Leben hatte. Allerdings steht auf der Rückseite, dass dieser mit 12 Volt betrieben werden kann. Das habe ich auch getan. Jedoch ist das Bild dann total dunkel. Mit 22 Volt funktioniert er deutlich besser. Nunja, ich wollte jetzt keine Einstellungen am Gerät verändern. Ich musste den zwar etwas nachjustieren, aber jetzt funktioniert er einwandfrei. Ich wollte eigentlich noch ein Video dazu machen, aber ich hatte dann keine Nerven mehr dafür. Ich bin wohl nicht so der geborene Youtuber. Das überlasse ich in Zukunft lieber wieder Dir, @Stefan. Du hast da mehr Talent. :rp:

Ich werde Deinen TV - Sender mit in die USA nehmen. Man weiss ja nie. :uaa: Ich will den Sender dann hier haben. Meinen Mittelwellensender packe ich auch mit ein. Das sind ja kleine Geräte und das sollte aufgrund der geringen Grösse schon noch als Handgepäck durchgehen:haha: :haha::haha:

Viele Grüsse
Kettenraucher

von kettenraucher - am 26.11.2016 23:12
Dein Audiovorverstärker kann nicht genug maximale Ausgangsleistung liefern um den Oszillator voll auszusteuern. Der Arbeitspunkt des Audioverstärkers ist zu niedrig. Der Transistor braucht mehr Gleichstrom. Er bekommt den über 10 kOhm. Der 10 kOhm ist viel zu groß. Ersetze den 10 kOhm mal gegen einen 2,2 kOhm oder 1 kOhm. Der 47 kOhm Widerstand, der den Basisstrom bestimmt, muß u.U. auch angepasst werden. Er sieht aber im Moment viel zu klein aus. Als Faustregel gilt: Der Widerstand vom Kollektor nach Plus ist 100 mal kleiner als der Widerstand zwischen Basis uns Kollektor. Für optimale Aussteuerbarkeit gehören bei 10 kOhm Kollektorwiderstand etwa 1 MOhm zwischen Kollektor und Basis. Bei Dir war die Modulation zu leise. Du hast dann den Basisstrom vergrößert indem Du statt 1MOhm nur 47 kOhm verwendet hast. Das verdoppelt den Kollektorstrom im Endeffekt. Du hast aber immer noch nicht genug Kollektorstrom im Transistor, deshalb muß der Kollektorwiderstand von 10 kOhm verkleinert werden. Weil mit mehr Kollektorstrom die Transistorstufe niederohmiger wird dürfte dann noch eine Vergrößerung des 100 nF Koppelkondensators auf die Basis hilfreich sein. Sonst fehlen nachher die Bässe zu sehr.

von Oszillatormann - am 27.11.2016 07:55
Ohne jetzt das Video angeschaut haben generell..

"Du weist nicht, ob du zurück kommst". Lässt du dann deine Wohnung einfach so wie sie ist? Man kann doch nicht einfach "nicht zurückkommen".

Wenigstens müsstest du eine Greencard haben, wenn ich eure Beziehung richtig verstehe, und ich würde fast mit dem Gedanken Spielen in die USA auszuwandern *WENN* ich genug Kohle hätte...

Zumindest bezüglich unseren Hobbies ist es das Paradies dort drüben.

Elektroschrott:
Hier
2012 gab es einen Gesetzentwurf per Gesetz zu verbieten, das man E-Schrott aus´m Container mitnimmt (z.B. auf´m Dorf der E-Schrott Container). Davor war das schon immer Grenzwertig aber "komm, nimm mit". ... Der Gesetzesentwurf lag eine lange Zeit auf Eis, und wurde dann aber 2015 in Kraft gesetzt. Das heist, wenn man beim Müll wegfahren was tolles im E-Schrott sieht, darf man es nichtmehr mitnehmen - per Gesetz - wird man erwischt bekommt der Typ vom Wertstoffhof Ärger, und man selbst auch

Amerika

Irgendwann in den 80ern wurde ein Gesetz gemacht, zum Thema Müll. Findest du am Straßenrand einen Tv, oder in der Mülltonne Elektronik, darfst du den Müll mitnehmen - sofern - die Mülltonne nicht abgesperrt ist, und du sie "knacken" musst, oder explizit erwähnt wird, das man´s nicht mitnehmen darf usw usv. Wenn du den Müll dann mitnimmst, geht er offiziell als dein Eigentum durch / über. Da gab´s eine Interessante Doku bei Galileo drüber, denn damit kann man z.T. (wenn mans verkauft) richtig viel Geld machen (Manche Firmen werfen z.B. 20 nagelneue Kaffee Maschinen weg - noch in der OVP, weil die Aussortiert wurden, und sich ein Online Verkauf nicht lohnen würde...)

Hier

Senden auf Mittelwelle, Kurzwelle und co ohne Sonderlizenz nur mit "Grauzone Extremenen Einschränkungen möglich". Es werden dubiose Sonderlizenzen vergeben, die aus meiner Sicht nur über "Vitamin B, ich kenn wen, der wen kennt..." zustande kommen...

USA

Auf Mittelwelle Senden ist erlaubt, die maximale Antennenlänge beträgt 3 meter, und die der Endstufe zugeführte Elektrische Leistung darf nicht größer als 100mW sein (kann man mit 5€ Multimeter kontrollieren, oder im Kopf ausrechnen um sicher drunter zu sein)

Es gab in der Vergangenheit diverse Tv Frequenzen, wo man ganz normal Senden durfte, so wie bei uns die 2,4Ghz Videosender. Allerdings - durch die Digitalisierung - wurden meines Wissens nach einige Frequenzen gesperrt, man darf jetzt zwar scheinbar noch Analog Tv Senden, aber nur auf speziellen Frequenzen. Auf UKW ist die erlaubte Leistung mit einer Feldstärke Volt pro Meter angegeben, in der Praxis kann man sich aber danach richten "in etwa 10mW an einer 70cm Teleskopantenne, passt" oder so 200-300m Stereo Reichweite sind ok. Wem das noch zu riskant ist, der kauft sich einen FCC approoved transmitter, der hat dann "nur" 60m offizielle Reichweite, ist aber 1000% zugelassen (vergleich Sender bei uns 1-2m Reichweite)
Außerdem ist dort die Mittelwelle noch brutalst Aktiv, so wie bei uns Abends - nur halt - mit "lokalen Stationen" und es gibt in LA sogar noch einen, vielleicht zwei Analoge Tv Sender (die die Tv Frequenzen nutzen, um eigendlich Radiozusenden, da der Tonträger ins untere UKW Band fällt, man sendet dann ein Dauerbild "Radio-Tv"

Auch wurde 2000 ein Spielzeug für Kinder entwickelt "Radio DJ" von "Wild Planet". Ein kleiner Kassettenrecorder, mit Soundfunktionen, Mischpult, Mikro und Line-in... Sendet auf 1610Khz warens glaube ich, Quarzstabiel, und hat das FCC Siegel, darf also jeder benutzen und ist Zugelassen, sendet ca 30ft - also 10m weit, das ist nicht viel, aber immernoch 1000% besser, als das was wir "hier" haben.

Hier

Zoll... Ich glaube das sagt schon alles, immer wenn man was in China bestellt, muss man Angst haben, das man "gefilzt" wird. Jemand den ich kenn ist das schon passiert, er hat µC´s bestellt, und durfte dann mit´m Auto nach sonstwo fahren, um den werten Herrschaften zu erklären, das diese Rechteckigen, schwarzen dinger mit Kontakten nicht gefährlich sind. Wer anders kaufte LED Leisten, die wurden ihm weggenommen weil "kein CE". Derweil gibts soooo viele tolle Elektroniksachen in China, die´s hier nicht gibt.

USA

Es gibt meines Wissens nach in dem Sinn keinen Zoll. Wenn du ein Paket bestellst, mit 10, 20, 100 Radiobausätzen interessiert das keinen. Erst wenn du einen ganzen Schiff-Container bestellst (...) wird dann dochmal nachgefragt.#

Hier

Wenn du eine Website machen willst, zum Beispiel über Elektronik, bist du seit 2007 per neuem Telemediengesetz dazu verpflichtet, deine vollständige Adresse, sowie private Email und Telefonnummer anzugeben. "Immer" ausser du machst eine Seite die nur Familienintern ist. Machst du das nicht, und wirst erwischt, gibts bis zu 50.000€ Geldstrafe.
Warum ich das net mag? Nun,es gibt ´ne Menge Spinner da draussen und wenn man beliebt genug ist auch hater. Ich kenn wen, der tat das @ Adresse, bekam dann Morddroungen, Leute standen vor seiner Tür, wollten das er ihnen was repariert weil "er sei doch der... eine... der immer so bastelt". Ich rede nicht von mir, trotzdem geht meine Adresse keinen was an.

USA

Eine Website machen ok, aber es kann dich keiner zwingen, das du deine Adresse angibst, denn das verstößt dort gegen die Verfassung. Du "kannst" sie angeben wenn du willst, musst aber nicht.

Hier

Amateurfunk:
Prüfung kostet einmalig 80€
Dann kostets jeden Monat in etwa 3€ EMV + Frequenznutzungsgebühren

HF Bänder AM ist NUR Auf 10m erlaubt, nirgends sonst.
Keine Möglichkeit legal Radiozusenden

Gebührensystem ist "Speziell" man zahlt 1Jahr nix, 2 Jahre, 3 Jahre, und nach 3 Jahren kommt dann eine "dicke" Rechnung von der BNETZA, selbst wenn man im 2. Jahr seine AFU Lizenz wieder zurückgegeben hat. Die Schulden (das ist übrigens auch eine Prüfungsfrage) hat man dann beim Staat, man verliert bei nichtzahlen nicht nur seine Lizenz, sondern das ganze wird Strafrechtlich verfolgt (weis net ob so der genaue Wortlaut war).

Außerdem "Notfunk Pflicht" das heist, sie können dich wann sie wollen im Prinzip von deinen Geräten enteignen, wenn "Notfunk Bedarf" ist.

USA
Prüfung kostet einmalig 12 Dollar
Danach gilt die Lizenz für 10 Jahre, du zahlst in den 10 Jahren NIX
Wenn du nach 10 Jahren weiterfunken willst, musst du die Lizenz verlängern
was glaube ich 10 Dollar kostet, aber dann darfst du wieder 10 Jahre Funken
AM ist auf diversen Frequenzen im HF Band erlaubt
Radiosenden auch nicht erlaubt *aber* in den USA ist z.B. auch die 13,56Mhz Frequenz
meines Wissens explizit zum "Radiosenden" freigegeben, zwar nur mit "wenig" Leistung
(5mW an einem 1/2 Wellen Dipol) aber auch das ist immernoch 10.000x besser als hier.
Notfunk weis ich net obs da Verpflichtungen gibt

Soviel also zum "Tollen" Deutschland, ich kann dich verstehen, Kettenraucher

von Stefan0719 - am 27.11.2016 08:53
So, jetzt von politischen Sachen aber wieder zum Thema.

@ Power FM

Ich kann deine Kritik schon verstehen, wenn man sich die Schaltung anschaut, sieht man auch das es eigendlich nur der Colpitts Oszillator ist mit BC547, aber statt BC547 halt mit BF245.

Mag sein das die Schaltung mehr Phasenrauschen hat und sonstige Probleme verursacht, aber du solltest auch nicht deine hohen Senderanforderungen mit "freischwingender Oszillator" in Einklang bringen. Für meine Bastelzwecke war sie stets ausreichend, und mich hats auch net gestört, wenn etwas Grundrauschen da ist.

Es geht ja auch mehr um Spaß und nicht ums tatsächliche Radiosenden, es wird sehr sicher keiner Zuhören, wer sollte denn? Die einzigen Zuhörer die man sich erwünschen könnte, wären die, die einen Küchenradio haben, oder einen Kasette / CD / Radio - Apparat, die beim Sendersuchen mit dem Abgleichregler zufällig über die eigene Station stolpern, die für Interessant befinden, und dort bleiben. Besagte Konstruktionen haben jetzt nicht gerade Hi-Fi Audioqualität, ob´s da wg Phasenrauschen ein bisschem mehr rauscht oder net ist egal, und auch damals - so erinnere ich mich - war die FET Schaltung eigendlich schon recht platzsparend. Sie störte nicht mehr, als ein offizieller Sender, ich meine, wenn ich sie auf 95,7 gestellt hab, störte sie nicht 500khz breit, sondern wie ein normaler Sender halt, 95,5 war dann empfangbar genau wie 95,9.

Damals waren die Alternativen halt ein BC547 Sender, der Kemo B018 und der (Radiomuseum) Signal Generator 41 mit "experimentellem" Modulationseingang... Da war die FET Schaltung schon "state of the art" weil man net andauernd nach tunen musste. Als ich dann meinen 1. Veronica hatte (Special edition, mit Stereoencoder auf der selben Platine), und später der LineX rauskam lies ich die FET Schaltung auch links liegen.

Ich hab Gestern nochmal das Buch dazu gelesen, die originale "FET Oszillator Grundschaltung" hat von Gate nach Masse 1Mega Ohm + 1nF... wie gesagt @ Sachsenbastler, wenn du die Schaltung nachbaust (was ich nicht erwarte, sondern ich habe sie dir nur vorgestellt, falls du eventuell um denken möchtest) dann würde ich statt 10nF 1nF im Gate einbauen, wenn du sie Stereo modulieren magst, oder gleich eine ordentliche Varicap Modulation parallel zur Spule vor sehen.

@ Kettenraucher

Der Sender lässt sich sehr gut mit einem einfachen 1-Transistor Vorverstärker modulieren, auch sehr laut, ich würde sagen wenn man den VV noch etwas optimiert, und es deine Schaltung zulässt, auch so laut wie eine offiz. Station. Ich habe deinen Plan gesehen, klar geht das net, wenn du 10k im Kollektor machst. Wie soll das denn gehen? Die 10k müssen gegen den 3,3k arbeiten - das schaffen sie in gewisser Weise auch, aber dann verzerrts, weil der 10k Verstärker an seine Grenzen kommt, und nichtmehr mehr Leistung geben kann. Ich hatte bei meinem Verstärker einfach 1k von Kollektor auf + und 100k zwischen Basis und Kollektor, so kann der Verstärker mehr Strom liefern als der 3,3k, und den Sender entsprechend laut modulieren. Du musst natürlich das Eingangssignal "vor-verarbeiten" weil (bei meiner Musik Vocal Trance) gerade Gesänge / Stimmen scheinbar Oberwellen haben, und die dann verzerren, es wäre also gut, das Signal für ideale Modulation vorher noch durch einen Tiefpass zu schleifen, und gegebenfalls sogar noch einen Limmiter davorzusetzen. Mit solchen Spielerein bekam ich jedenfalls sehr gute und mindestens so laute AM hin, wie von offiz Stationen.

Zumindest so, das man, wenn man ausser Reichweite kommt, nicht erst den Träger rein rauschen hört, und erst wenn der Träger laut genug "rein rauscht" kann man modulation erkennen, sondern so, das, sobald man überhaupt irgendwas vom Sender mitbekommt, hört man schon die Modulation (wie eben bei "echten" Sendern)

von sTefan0719 - am 27.11.2016 09:15
So, ich kann jetzt nur ganz kurz schreiben, denn um 20:01 Uhr geht schon unser ICE von Hamburg nach Frankfurt / Main.

@Oszillatormann: Ich kann das jetzt mit dem verkleinerten Kollektorwiderstand nicht mehr ausprobieren. Aber das mache ich dann eben später. Ich hatte den Kollektorwiderstand aber auch schon grösser und der Klang war total verzerrt. Ich werde das mit dem "Widerstand verkleinern" aber weiterhin im Hinterkopf behalten und Deine Idee natürlich ausprobieren.

@Stefan0719: Das ist super interessant, was Du da schreibst. Du scheinst Dich ja sehr mit den USA beschäftigt zu haben. Das wusste ich noch gar nicht und Barbara meinte sogar, ohhhhhhh, that did not even know I as a native American. :haha:

Wie gesagt, ich muss jetzt noch kurz ein paar Sachen zusammenpacken und dann auch schon gleich los. Die Zeit rast heute nur so durch.

Ich werde mich wieder bei Euch melden, entweder aus den USA oder ggfls. wieder in Deutschland.

Viele Grüße und einen angenehmen Sonntag
Kettenraucher

von kettenraucher - am 27.11.2016 11:41
@Oszillatormann. Ich wollte mich noch schnell bei Dir bedanken, bevor ich jetzt wirklich gleich noch meine restlichen Sachen in den Koffer einpacke.

Da ich jetzt in den USA keine Möglichkeit haben werde, auch nur irgendwie die Schaltung nochmals zu verändern, ich aber das Gerät ja mit dorthin nehmen werde, habe ich mir jetzt gedacht, ich setze Deinen Tipp um.

Ich habe jetzt statt dem 10k Widerstand einen 2,6k Widerstand von + auf Kollektor am Vorverstärker gelegt. Und siehe da, die von Dir versprochene, sehr laute, kristallklare Modulation war sofort da.

Dann habe ich den Sender abgesteckt und das Kabel vom NF Eingang abgeklemmt. Daraufhin schwang der Oszillator, nachdem ich kurz die Stromversorgung abgeklemmt hatte, gar nicht mehr an.

Ich habe daraufhin noch experimentiert, weil ich mir dachte, das kann es ja jetzt wohl nicht gewesen sein. Das ging jetzt so gut, mit dem von Dir genannten Tipp. Was also habe ich getan?

Ich musste noch einen 47nF Kondensator einbauen. Und zwar dort, von Basis auf Kollektor, also genau da, wo sich der 47k Widerstand und der 150 Ohm Widerstand trifft. Jetzt schwingt auch der Oszillator sofort an.

Und die von Dir versprochene, klare laute Modulation ist da. Der 100nF Kondensator kann so bleiben. Die Bässe erachte ich als ausreichend stark. Denn wenn diese zu stark sind, dann kann es ja auch sein, dass das Radio wieder übersteuert, je nach Modell. Manche Empfänger sind da ja sehr empindlich. Das kennst Du ja sicherlich und weisst, was ich damit meine.

Jetzt muss ich aber wirklich los, denn sonst vergesse ich noch die Hälfte mitzunehmen.

Viele Grüße
Kettenraucher

von kettenraucher - am 27.11.2016 12:48
Hallo in die Runde wieder

Was les ich da da beisst sich doch was

"Sachsenbastler" - ... und dann redet er von Bergen die bei mir "um die Ecke sind" wo ich z.T. mit´m Fahrrad hinfahren könnte ... umm....

Auf´m Wendelstein senden?????

Dir ist schon klar, das da oben eine sehr dekorative Antenne steht, die mit ettlichen kW sowohl analog Radio, vermutlich DAB+ und DvB-T strahlt?

Ich hatte als Jugendlicher mal zum Spaß den Sony 7600 da oben eingeschalten... er war irgendwie garnicht so happy :P

Zudem meine ich mich sehr gut zu erinnern das es da ein paar Yagis gab, die generell richtung München? Ausgerichtet waren um eben ein größeres Gebiet zu übestrechen und da stand irgendwie was dabei "Frequenzüberwachung der REG TP" also wenn du da sendest haben die ja sofort ein Signal von dir...

Der Sender reicht nicht nur bis zum Gartenzaun, selbst mit normalen Radios dürfte er in deiner Wohnung + 1...2 Häuser der Nachbarschaft empfangbar sein, und wie gesagt, habe ich Tests gemacht, es ist alles eine Frage der Sichtlinie, damals habe ich 500m weit getestet, und hatte ein super signal im Sangean909, doch bei 750-800m war dann die Sichtlinie weg, und der Sender ging dann auch bald ausser Reichweite. Wie auch gesagt dürfte er ca. 10-15mW Sendeleistung haben an 9V also die Reichweite ist dann "so wie diese Leistung".

Wenn du das ganze Verstärken wollen würdest auf vielleicht 100-200mW, dann würde ich als 2. Stufe einen BF199 verwenden, und als 3. Stufe einen 2N3866 oder den SF117 vom B018.

Allerdings würde ich dir auch sagen, wenn´s dir um´s Radiomachen geht, such bei ebay mal nach "mW transmitter" und kauf dir einfach einen fertigen UKW Sender, der hat dann PLL, mehr power als diese FET Schaltung und Stereo + "ganz ok" Oberwellenfilter schon integriert, braucht dann 12V und verschwindet im nu im Rucksack. Wenn´s dir allerdings um Selbstbau geht kann ich das verstehen.

Im Minispione Buch "Band 3" war mal eine 2-Stufige Schaltung drinnen, mit BF199, laut Text sollte es die Schaltung glaube ich auf 50mW bringen...

Ich habe das Buch aber nichtmehr mhmm...

Und weiterhin gesagt, ich würde die Finger von UKW lassen, wenn du senden magst verkrümel dich ins untere VHF Band, um die 40Mhz, da ist zwar z.T. Militärfrequenz, aber in der Praxis ist fast überall Militärfrequenz, wenn mans genau nimmt...

Ich kann hier mit 1-2W stundenlang auf 41,2Mhz senden, bin entspannt
Stecke ich aber meinen gekauften RDVV 0,3W an - der gut weit geht - is mir schon pro minute mehr senden zunehems mehr mulmig.

@ Kettenraucher

Euch beiden natürlich eine gute, entspannte Reise.

Ich weis deswegen so viel über die Gesetze weil ich mich wirklich über einen längeren Zeitraum (offensichtlich einige Jahre) sehr intensiv mit solchen Dingen beschäftigt habe, selber bei der BNETZA die "Allgemeinzuteilungen" gelesen, in zahlreichen Foren themen verfolgt, und jede nur mögliche Info was man wo darf und wo nicht in mich aufgesogen wie ein Schwamm. Daher weis ich so viel. Ich lese nicht nur deutsche Foren, sondern auch das für eben dieses sogenannte "Low power broadcast" bedachte "part 15 us" Forum. Mit englisch habe ich, wie du aus meinen Videos kennst, generell auch kein Problem. Zwar wäre ein Anfang in den USA schon nochmal ne andere Nummer, denn vor allem Begriffe wie Krankenversicherung (ok Versicherung = Insurance) aber generell... Aller Anfang ist schwer

Ich finds einfach schade wie man hier klein gehalten wird. Jaja, es verbietet mir ja keiner, einen Modulator zu entwickeln, ihn CE Prüfen zu lassen, und dann zu verkaufen...

Ich muss blos vermutlich 4x so viel IQ haben wie ich hab, diverse Meistertitel haben um das "überhaupt zu dürfen" und dann muss wegen der Art wie die CE Prüfer meinen Modulator prüfen würden, eine Schaltung gebaut, die wenn von allen hier die jemand hinbekäm, es Oszillatormann wäre, und selbst da wär ich mir net sicher. Die muss dann nämlich eine total gute Relation haben bez. Phasenrauschen, Nebenwellen und muss vermutlich bei 1Mhz 0,5 oder 1Hz genau sein @Frequenz

Wenn ich aber ein µC Projekt machen würde, der µC schwingt auf 20Mhz, und sendet 2-3m weit "kein thema" da greift ja nicht die Rundfunknorm, sondern eine andere, das is dann egal.

Also wird man immer schön klein gehalten, klar ich könnte die AFU Lizenz machen, wo ich Klasse E im Online Lehrgang ja bestanden habe, Sachen verkaufen, und behaupten, die haben CE (darf man ja wenn man Prüfung besteht) ... bis es einer dann halt prüfen lässt, dann ist ein Großteil meines Vermögens weg.

Aber andere Leute, die anderen Leuten defakto schaden zufügen bekommen dann "1Jahr auf Bewährung" und vielleicht noch 2k€...

Aber uns würde man abstrafen mit 50.000€ Strafe, weil man seine Adresse net auf ner Website angibt.

Und? Polizei und co rufen beim Website Host an, der gibt ihnen meine Email, dann rufen sie beim Emailprovider an, wo meine Adresse, und bei mir sogar meine Kontodaten hinterlegt sind.

Aber eben irgendein Spinner, dem was net passt, und der mir Schaden zufügen will, hat meine Adresse halt net...


Es wurde ja über die Jahre immer schlimmer, vor 2007 musste man hier bei websites keine Adressen angeben, vor 2015 durfte man noch E-Schrott ausm Container mitnehmen aber nurnoch verbieten verbieten verbieten

Das ist auch in anderen Bereichen so. Heutige Chemiekästen seien "ein Witz" und man könne kaum noch Versuche machen, und neulich gab´s einen riesen Aufschrei in der Modellbauszene, weil einfach durchgesetzt werden sollte, das Modellflieger nichtmehr höher als 100m fliegen dürfen...

Klar, werden auch Sachen erlaubt...
12W auf CB + SSB
UKW Sender

usw usv aber alles hat immer einen Fahlen Beigeschmack, die 12W wurden sicher net erlaubt, weil wir Hobbyfunker das gerne hätten, sondern weil Firmen zur BNETZA gingen, und die "überredet" haben, das zu machen, das sie neue Geräte bauen können, und die Wirtschaft brummt, und die UKW Sender kamen zustande, weil der Markt mit den Geräten einfach überflutet wurde, es sich an bot, und man einfach "was machen musste" (Lustigerweise wurden diese "Mini Zünder" ja Anfangs in den Niederlanden nicht erlaubt, der Hochburg der Piratensender xD)

Aber dann auch wieder, man beschäftigt sich mit dem Thema UKW Sender, und was kommt raus? 50nW... selbst damals haben sich die Leute, die etwas Ahnung hatten, über das Thema schon lustig gemacht, oder symbolisch Vogel gezeigt...

Anstatt das halt eine anständige Regelung rauskäm, wie 0,5-1mW aber dafür muss die Antenne immer ein 5-10cm langes Kabel sein, was am transmitter raus ragt, und net so wie heute, HF out des Chips, der ein X-Faches der erlaubten Leistung liefern würde, einfach irgendwie immer mit Widerständen auf Masse kurzschließen, sodass der transmitter 1-2m weit geht, wenn man ihn "nicht anlangt" aber schon gleich 5m weit geht, wenn man ihn anlangt, und wenn man ein Netzteil ansteckt geht er auf einmal 30m weit...

Profis haben ausgerechnet, in einem anderen Forum 50nW mit 2 parallelen Teleskopantennen würden an einem durchschnittsradio ca 1-2m (ich weis den genauen Wert nichtmehr) gehen, wie kanns dann sein, das der Vivanco FM Transmitter vom mediamarkt auf einmal in einem nicht grad empfindlichen Radio mit "Zischelstereo" quer durch die Wohnung hergeht, sobald ich an der dafür vorgesehenen 6V Buchse 6V anstecke...


Aber das ist ein Kampf gegen Windmühlen, ich nehms halt dahingehend persönlich, das ich, da mir die Job möglichkeit ja nicht wirklich gegeben ist, mich gern auf dem Elektronik gebiet selbst verwirklichen würde. Soll heissen, "Kemo 2.0" machen, wie Kemo nur besser (...) Bausätze verkaufen über ebay, international ggf und nebenbei 450€ Job...

Ich red garnicht von sowas wie dem KW 1.5... Modulatoren würden mir schon reichen, die sollten dann wenigstens überall theoretisch erlaubt sein...

Und auch so, ich würd gern, wenns die Möglichkeit gäb, bei der BNETZA eine Frequenz mieten, von mir aus 6250Khz dann einen Plan machen "ich send 10h im Monat, ich send 3h am ersten WE, am Sonntag von 15-18:00 " usw usv das aufteilen und planen, und dafür zahl ich 10€ im Monat, darf mit 15W EIRP senden (sendespaß und Versuchsspas)... aber es gibt kaum eine Möglichkeit, am Telefon heists nur "jaja sie könnens ja versuchen aber sie sind kein AFU keine Chance, und selbst wenn dann wenig Chance für Frequenzzuteilung und selbst wenn dann nur mit ganz vielen Auflagen"

Aber wäre ich auch 70 Jahre alt, hätte Vitamin B würds wieder heissen, wie bei der letzten Zuteilung

"Wir schickten einen Antrag für Frequenzzuteilung an die Bundsenetzagentur, dieser wurde sofort genehmigt..."

von Stefan0719 - am 27.11.2016 13:34
Was ist Vitamin B ? - Entschuldigung, ich wohne auf dem Lande.

Ich hatte im Sommer am Badestrand einmal einen älteren Herren gesehen mit einem DDR- Kofferradio, das auch relativ laut spielte. Einige jüngere Besucher mit Ihren Ohrstöpseln kuckten den älteren Mann an als wäre er vom Mond ! Ich dachte so bei mir vor 50 Jahren- auch an der Ostsee sind sie so zu hunderten rumgelaufen.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein gut erhaltenes Kofferradio mit 12FM- Kreisen in 20 Jahren das 3- fache wert ist als heute.
Ich hab mir mal die neue Liste der Amateurfunker mit Ihren Rufzeichen angekuckt. Das es so extrem viele Lizensierte gibt hätte ich nicht gedacht. Im Osten Deutschlands wirds allerdings sehr dünne !
Und ich denke selbst zu Contesten werden davon maximal 20% tätig.
Vielleicht meldet sich hier mal ein aktiver - und widerspricht mir !
Also mit 15W auf Kurzwelle würde man in Bitterfeld, Köthen oder Dessau sicherlich nicht auffallen.
Stefan - Du musst also umziehen !

von sachsenbastler - am 27.11.2016 14:51
Also wenn der Kettenraucher in südliche Gefilde verschwunden ist ( die Wärme würde sicher jedem gut tun ) herrscht hier im Forum Gähnende Leere !
:xcool:
Schnee liegt immer noch nicht- also Lötkolben bleibt aus. Ich möchte ja auch im Januar/Februar noch was zu tun haben.

@ Kettenraucher Wenn Ich wie DU die E- Prüfung schon bestanden habe, dann würde ich an Deiner Stelle da auf jeden Fall auch ein bischen mitmachen.
Noch dazu wo in Deiner Wohngegend ringsum Berge vorhanden sein sollten. Also im Sommer würde ich das selbst mit einem Trecking-Rad versuchen und dabei so etwa 5W im Rucksack auf die Berge schleppen. (ausser Wendelstein) ;)
Notierungen und Platzierungen würden mich weniger interessieren- ein bischen Spass dabei hat auch der Vorletzte.- German Mountain Award.-
Leider gibt es da wo ich wohne keine Berge, nicht mal Hügel- ich müsste mindestens bis in den Harz fahren etwa 80Km. Das hat mich schon immer geärgert. Wenn die Lage so beschissen tief ist und ich mich über 12Km im Jedermannfunk gefreut habe, kann man die Funkerei eigentlich vergessen.

von sachsenbastler - am 04.12.2016 17:22
Hallo,

ich hab schonoch meine Projekte, allerdings ist Kettenraucher hier wirklich jemand, der sehr viel
unternimmt.

Ich weis halt net wirklich was ich hier vorstellen soll, die meisten Leute hier können gleichwertige,
oder bessere Sendeschalrungen bauen, und meine Versuche "Soziale Themen" anzustoßen waren eher geringfügig, was aber kein Vorwurf sein sollte.

Besagte Frequenz kannst du mit diversen besseren (gebraucht ab 100€) Kommunikationsempfängern empfangen, oder z.B. mit einem der beiden Funkkopfhörer, die
Simon und ich Kettenraucher zukommen liesen. Ansonsten kann man sich mit einer Hand voll
Bauteilen einen Konverter bauen der das Signal in´s normale UKW Rundfunkband hochsetzt.

Das geht mit NE612 ganz gut, wenn man wenig Lust hat selber was auf die Beine zu stellen,
oder mit Transistoren. Da es auch Quarze in diesen Frequenzbereichen gibt, oder man für
einfache Mischerzwecke auch Oberwellen von anderen Quarzen nutzen kann, ist der Konverter
auch entsprechend Frequenzstabiel.

Es ist ja weniger dafür gedacht, das es "wer empfängt" sondern, das man spielen kann. Wie gesagt, wenn ich "richtig Radio machen würde" natürlich auf *Power FM klatscht sich die Hand an seine Stirn wenn er das liest* dann wär das so

SUP2 erzeugt RDS + Stereo Signal
Signal wird von einem Radio empfangen, den ich hab, bei dem selbrige Signale noch mit sehr
gutem Pegel am Kopfhörer Ausgang anliegen
Signale werden mit aktiver Pre Emphasis wieder "verbessert"
und mit einem 0,3W RDVV Gesendet...

Dann hab ich in meinen Ohren ausreichend guten Stereo + eigenen Sendernamen, und versteleln tut sich auch nix. Reichweite "ein paar Kilometer" mit einem GUTEN Radio.

Oder man machts wie alle, und kauft sich eine Lizenz, die kostet um die 160€ im Monat, dann darf man legal im Internet "Senden" - Internet Radio, für bis zu 100 Zuhörer, dann darfst senden, wonach dir ist @Gema und co und du hast tatsächlich Zuhörer.

Du scheinst dich "in meiner Nähe" recht gut auszukennen, das ich meinen genauen QTH nicht Preisgeben will ist jedoch verständlich. Du könntest ja mal ankündigen, wenn du auf dem Wendelstein bist - natürlich absolut unverbindlich alles - und wenn das an einem WE ist, könnte ich PMR und co mäsig durchaus mal mit dir funken, du weist ja, das diese kleinen Handquetschen wenn man ihnen nix in den Weg stellt 50km Reichweite unbeeindruckt schaffen, ohne mit der "Funk Wimper" zu zucken, auch CB sollte problemlos möglich sein über die Distanz (von meiner Seite zumindest). Allerdings "strahlts" auf´m Wendelstein halt ein bisschen sehr, aus Funkgeräte Sicht...

Ja, gut, soviel dazu

Übrigens war ich der, nicht Kettenraucher, der die E - Lizenz online unter "AFUP" n paarmal geschafft hat, und warum der AFU für mich nichts ist, kannst du rauslesen

PS:

Schau halt mal im Forum archiv nach, dort findest du meinen Sozial Thread, und es gibt auch diverse alte, durchaus lesenswerte, Themen wo u.a. der mittlerweile leider verstorbene "broadcaster" noch sehr aktiv war

von Stefan0179 - am 04.12.2016 19:12
Ihr habt mich wieder! :rp::lollol: Des einen Freud, des andern Leid^^^.:uaa:

Seit gestern Abend bin ich wieder in Deutschland. Ihr wollt sicherlich alles wissen. Oh man, Leute. Ich sags Euch. Ich wäre ja gar nicht erst dahin geflogen, aber Barbara hat ja ihre ganzen Verwandten dort. So wird es jetzt wohl öfter mal sein, dass ich da rüber fliegen muss. Der Flug selbst war total entspannt, lediglich das Boarding war, wie immer, sehr nervig. In den USA angekommen, wieder das gleiche Prozedere, bis ich dann, knapp eine Stunde später, endlich durchatmen konnte.

Ich musste schon etwas schmunzeln, als ich mir die Postings hier gerade alle durchgelesen habe und ich sah, wie sachsenbastler schrieb, ich wäre in südliche Gefilde verschwunden. Schön wäre das gewesen.:aufreg: @sachsenbastler: Es war ziemlich kühl, eigentlich kein nennenswerter Unterschied zu Deutschland. Das Wetter war nicht einladend, aber ich lasse mir ja nicht vom schlechten Wetter die Laune verderben.

Die meiste Zeit waren wir bei Verwandten, das übliche eben. Ich war einkaufen bei stop & shop. Das ist mein Lieblingssupermarkt. Ich war noch ein bisschen in New York unterwegs, am Trump Tower ist jetzt überall Polizei, es sind dort strenge Einlasskontrollen. Als ich vor einigen Monaten dort war, konnte ich noch ohne Kontrolle den Trump Tower besuchen. Aber nunja, Sicherheit hat höchste Priorität.

Der Rückflug war auch total entspannt. Wir sind mit einem Airbus A330 geflogen. Der kommt ohne Tankstop über den Atlantik. Die Maschine hat eine grosse Spannweite, somit ist der Flug auch total ruhig. In der Regel jedenfalls. Also das ist schon nochmal ein grosser Unterschied zu dem A320. Da hatte ich manchmal schon starke Turbulenzen, allerdings bin ich da woanders hingeflogen zum Urlaub. Das war jetzt Familienbesuch von Barbara. Und sicherlich nicht der letzte. Im Sommer kommen sie zu uns.

Mein Schlafrhythmus ist jetzt total umgedreht. Ich bin erst vor Kurzem aufgewacht. Ich werde jetzt dann später gleich nochmals meinen 1000kHz Mittelwellensender-Video auf Youtube hochladen. Ich bin gerade dabei, den Plan zu überarbeiten. Oszillatormann gab mir ja den Tipp, den Widerstandswert von Plus auf Kollektor zu verringern. Allerdings habe ich festgestellt, dass ein etwas grösserer Wert besser ist. Ich habe diesen jetzt abschliessend auf 2 x 3,3k, also insg, auf 6,6k geändert. Dann muss ich zwar etwas lauter am mp3 Player aufdrehen, aber der Sender bringt trotzdem "volle" Modulation.

Allerdings habe ich auch einfach feststellen müssen, dass er einfach die beste Modulation bringt, wenn ich den Sender in der ursprünglichen Fassung aufbaue und dann mit einem externen Verstärker moduliere. Warum das so ist, habe ich nicht wirklich verstanden. Aber vielleicht kann mir das einer erklären. Denn ich musste an den beiden parallel geschalteten "Endstufentransistoren" von den BC547C auch noch einen weiteren 3,3k Widerstand parallel legen. Irgendwie verstärkt er mit einem 3,3k nicht mehr richtig linear. Auf jeden Fall funktioniert es jetzt so. Ich habe die Schaltung auf 12 Volt gedrosselt. Es mussten ein paar Änderungen vorgenommen werden.

Nichtsdestotrotz läuft der Sender eben wie gesagt mit 22 Volt und einer externen Vorverstärkerstufe am Besten. Ich kann da experimentieren wie ich will. Der Klang mit BC547C, also mit "nur viel Strom" den Sender zu modulieren klappt nicht wirklich perfekt. Aber es funktioniert immerhin so, dass es ein brauchbares Audio ist.

Aus diesem Grund werde ich die Schaltung einmal mit Vorverstärker posten und auch den Schaltplan ohne Vorverstärker ins Netz stellen. Ich habe mir auch überlegt, dass ich jetzt erst einmal keine weiteren Schaltungen entwickeln werde und auch nichts mehr auf Youtube machen werde. Aber ich werde noch einige Schaltungen weiterhin nachbauen und werde auch hier weiterhin mitlesen und hier am Forumsgeschehen teilnehmen. Ich bin einfach kein klassischer Youtuber. Das ist einfach nichts für mich. :rp:

Vielleicht bin ich auch einfach noch zu gestresst nach der Reise. Es ist ja eigentlich total verrückt, mit einem Flugzeug mit knapp 900 km/h durch die Luft zu fliegen und knapp 7 Stunden später ist man tausende Kilometer wo anders, auf einem komplett anderen Kontinent. Das ist doch verrückt.

Und die ganze Technik im Flugzeug. Das ist schon beeindruckend, was so ein grosser Airbus A330 für Technik hat. Das ist schon eine Meisterleistung, dieses Flugzeug. Echte Ingenieursarbeit. Da gibt es ja nur noch den Airbus A380, der noch grösser ist. Aber mit dem bin ich noch nie geflogen.

Also, wenn Ihr in die USA fliegen wollt, dann fliegt im Sommer nach New York. Da ist es angenehm warm. Jetzt ist es dort kühl. Da müsstet Ihr dann schon nach Miami, da dürfte es jetzt warm sein.

@Stefan0719: Ich habe gelesen, dass Du gerade dabei bist, ein Lernpaket zu entwickeln. Das finde ich echt Klasse. Wo kann ich das kaufen? Ich würde es gerne Barbara schenken. Sie beobachtet immer, was ich so bastle, und sie ist schon glücklich, wenn sie nur ein Lämpchen an einer 9 Volt Blockbatterie bereits zum Leuchten bringt^^. Kein Witz:rp:

Ich mache jetzt erst einmal Schluss hier. Ich muss mich jetzt erst einmal wieder fangen. Ich bin noch nicht wirklich hier angekommen psychisch. Das dauert bei mir immer nach so einem längeren Flug einige Tage, auch eben, wegen der massiven Zeitumstellung, bis ich wieder normal funktioniere. Meine Psyche kommt da nicht hinterher, gestern noch da, und heute hier.

Grüsse
kettenraucher

von kettenraucher - am 10.12.2016 19:17
Ich melde mich nochmal, weil ich einfach nicht weiterkomme.
Ich habe doch den UKW Prüfgenerator nachgebaut. An diesem Teil -"wurstle"- ich seit 20.12.16 herum.
Es handelt sich um einen einfachen PNP- Oszillator mit dem AF125.
Zwischen Emitter und + habe ich jetzt 1,17K
Zwischen Basis und + 6,2K
Zwischen Basis und - liegen 47K und 3,3nF
UB etwa 8,9V

Der Kollektor liegt mit einer Anzapfung im oberen Drittel des Schwingkreises an Minus.
Der Oszi läuft im Moment prima.
Am HF Ausgang ist ein Gebilde von Widerständen,die HF gegenüber Plus und Minus spannungsmäßig neutral schaltet. Davor sitzt noch eine Diode die Minus sperrt.
Davor wurde ursprünglich über einen NF- Übertrager ein Tongenerator angeschlossen.
Dieser hat ausgereicht den erforderlichen Pegel für die Kollektorspannungsmodulation zu liefern.

Den Tongenerator samt Übertrager habe ich nun weggelassen und über einen 10mf einen Mikrofonverstärker angeschlossen.
Dieser hat in der Einspeisung auf die Basis durch verschieben des Arbeitspunktes immer gut funktioniert.
Die Kollektorspannungsmodulation braucht nun aber das 2,5- fache an Leistung um ausreichend zu funktionieren. Selbst mit 2NF- Stufen ist es nicht ausreichend.

Daher meine Frage: kann ich nach der NF- Stufe einen Spannungsteiler ( Poti 10K) einbauen, die einen Teil der NF direkt der Basis des Oszillatortransistors zuführt, den anderen Teil wie gehabt in den Schwingkreis ??
- Dann würde man modulationsmäßig im Prinzip 2gleisig fahren ? - geht sowas ?
Bevor ich einen Kurzschluss baue daher die Frage.
Der NF- Ausgang liegt ja mehr am minus und die Basis vom Oszi über 6,2K an plus.
Um die Frequenz nicht zu sehr zu beinflussen- wie müsste ich die NF ankoppeln an die Basis ?? ------------------------------ wenn das überhaupt Sinn macht ??

von sachsenbastler - am 29.01.2017 10:54
Wenn Du ein Schaltbild malen könntest, müßte ich nicht rätselraten, was .... HF gegenüber Plus und Minus spannungsmäßig neutral schaltet...bedeutet.
Wie Du NF auf den Kollektor bekommst, ist mir schleierhaft, weil die Schwingkreisspule zwischen Kollektor und Minus jegliche NF kurzschließt. Also bitte ein Schaltbild!

Kollektorspannungsmodulation wurde erfunden um AM zu erzeugen. FM ist nur ein Abfallprodukt dabei. Du möchtest aber sicher FM haben und keinen AM Flugfunkstörsender bauen.

Die 2gleisige Moduliererei macht man, wenn es eingleisig nicht geht. Mach es eingleisig mit Modulation der Basisspannung. Gegen die Frequenzbeeinflußerei beim Anschließen des NF Kabels hilft nur Verdrosselung des Kabels und ein Tiefpaß. Du brauchst dazu fünf Bauteile:
2 Drosseln a 1µH
1 Kondensator 1 nF
1 Widerstand 1 kOhm
1 Koppelkondensator 10 uF

Die Abschirmung der NF Leitung kommt über 1uH auf deine Schaltungsmasse.
Die Seele der NF Leitung geht über die 1uH und den 1nF auch auf Schaltungsmasse.
Der 1 kOhm und 10uF Elko werden in Reihe geschaltet und leiten die NF vom eben erzeugten Verbindungspunkt zur Basis.

Wie es funktoniert:
Dein vorhandener 3,3nF Kondensator schließt die HF an der Basis kurz. Nahezu perfekt. Die HF-Reste an der Basis werden über den nächsten Tiefpaß aus 1 kOhm und 1nF kurzgeschlossen.
Die angeschlossene NF-Leitung ist im HF-Sendefeld und verstimmt die Antenne und damit die Sendefrequenz beim Anfassen. Das möchte man auch nicht. Deshalb wird die NF Leitung komplett verdrosselt mit den 1uH Spulen.

von Oszillatormann - am 31.01.2017 14:20
Hallo,

ich würde dir auch von der eigendlichen Kollektorstrommodulation abraten. Es entsteht zwar FM, aber nur weil die Schaltung "schlecht ist".

Wichtig ist, das du zum Prüfgenerator einen 10nF oder so parallel machst, da sonst die HF irgendwie noch über die Stromquelle geht, und selbst 10-20cm lange Leitungen hier dann wie eine Spule wirken. Vielleicht hast du das ja so aufgebaut, und gehst davon aus das wir das wissen, aber da es nicht drinnen steht erwähne ich es mal.

Also bei solchen Schaltungen wichtig zwischen + und - nah an der Oszillatorschaltung immer ein 10nF o.ä.

So weit mit den Drosseln stimme ich Oszillatormann auch zu, aber auch wenn sein Wissen wirklich extrem gut ist :spos: möchte ich ihm reinreden.

Ich weis was er da vor hat mit den Drosseln, aber 1µH ist in der Praxis zu wenig. 1µH verwende "ich" bei 433Mhz, und fahre mit denen sehr gut, bei UKW ist ein sehr guter Wert 6,8µH

Es geht ja darum das es nicht "laut knackt" im Radio, oder "die Frequenz springt" wenn man eine Tonquelle anschließt. 1µH verringert das auf UKW "schon etwas" aber bei 6,8µH ist der Effekt teilweise so extrem, das man garkein "knacken" mehr hört (allerhöchstens ein leises "rauscheln") sobald man was da ansteckt.

Das weis ich weil ich früher selber sehr oft mit diesen Problemchen rumgespielt habe, da hab ich ne Zeit lang dann auch selber drosseln gewickelt (alte abgewickelt, die das zuliessen, und neu bewickelt bist "Ruhe war").

Der 1k und Kondensator ok, kann so gehen, hat aber gegebenfalls extrem viel Bass...

Da kannst du einfach mal experimentieren.

Du hast mich irgendwie motiviert, ich hab jetzt oft schon Lust gehabt, mal wieder den Kemo B018 rauszuholen, und ihn ganz genau anzuschaun. Ich mein, ich weis ja schon "wie" er ist... wanderwander und co aber ich möchte mal probieren, wenn man ihn mit sehr wenig Spannung betreibt, ab wo er dann einigermaßen brauchbar schwingt. Da ja die Spule geätzt ist, und sich net verbiegt und alles bekommt man eventuell sogar einigermaßen brauchbare Frequenzstabilität hin. Vielleicht mit 1-2V statt 9V wie vorgegenben...

Hat sich nur Zeitich noch net ergeben, hatte sogar vor, dann das 1h laufen zu lassen nach 10 minuten ein-tune-zeit. Dann daneben ein µC Thermomether hinstellen (ich glaube ich habe soetwas in einem Baukasten) das 1h die Temperatur aufzeichnet, und dann schaun wie stabiel der ist.

Aber hat sich noch net ergeben, ich hatte die Platine zwar schonmal in der Hand, mit der Intention, aber dann wieder an anderen Dingen gearbeitet.

von Stefan0719 - am 31.01.2017 16:32
Hallo Stefan,

den Drosselwert habe ich nur geschätzt und geraten. Ich habe zig Drosseln im Labor und festgestellt, daß verschiedene Bauformen bei gleicher Induktivität auch verschiedene Resonanzfrequenzen haben. Die optimale Drossel ist einlagig gewickelt und hat für den Zweck die Eigenresonanz im UKW Bereich. Dann sperrt sie perfekt. Vielleicht gibt es sowas mit etwa 6,8µH. Schlechte 6,8µH Drosseln sind zweilagig gewickelt und haben deshalb viel mehr Wicklungskapazität. Die resonieren dann schon bei 30 MHz oder sonstwo und entstören bei UKW wesentlich schlechter als die einlagig gewickelte Luftstpule. Weil ich nicht weiß, ob der Elektronikshop in Leipzig heute die schönsten einlagigen Drosseln iim Angebot hat (oder vielleicht nur lieblos gewickelte chinesische Garnknäule mit sich irgendwie überlappenden Wicklungen) , habe ich einen kleineren Wert als 6,8µH empfohlen.

von Oszillatormann - am 01.02.2017 17:59
Bitte keinen Streit um Drosseln- die singen doch so schön .:xcool:

Ich halte an meinem Konzept der Kollektorspannungsmodulation fest. Und zwar gerade deshalb weil der Prüfgenerator so stabil läuft und das Mikrofon ( ein poln. Unitra mit 60Ohm ) völlig HF neutral ist, wenn ich es nicht gerade in den Sender oder an die Antenne halte.
Von 4 versuchen mit Mikrofonverstärkern konnten 2 nicht funktionieren, weil ich den 9v Block
verkehrt herum angeschlossen habe.
DAs Problem liegt in der Spannungsversorgung. Statt dem Tongenerator habe ich eine NF- Stufe mit dem BC557C drangebaut (weil der auch PNP ist) jetzt kommt ein SC207D dazu in NPN.
--- So ein Mix wirkt besser als jede HF- Drossel :rp:

Mit einem aktiven Mischpult funktioniert die Sache fast einwandfrei. Die darin enthaltene Verstärkerschaltung, fast mit Equalizer habe ich als Schaltplan und diese auf einer kleinen Lochrasterplatte ohne Kupfer nachgebaut. -SC207D -
Restarbeiten will ich heute noch erledigen- vielleicht kommt es so gegen Mitternacht noch zum Funktionstest. Ich muss aber noch einen Trimmregler 220K suchen.

Im schlimmsten Fall benutze ich dann die chinesischen Garnknäule.:rolleyes:

von sachsenbastler - am 01.02.2017 19:18
So,

ich habe mir jetzt Heute extra mal Zeit genommen, meinen B018 von Kemo wieder hervorzukramen (wegen Sachsenbastler)

Ich weis ja schon das der Sender "speziell" ist, nicht nur wegen solchen "Nettigkeiten" wie den Anker des Drehkos auf HF mäsig heiss Potential zu legen und andere Spielerein (Transistor so platzieren, das man schlecht einen Kühlstern drauf machen kann usw usv)...

Nun erst ging er nicht, dann fand ich raus, das der 120Ohm abgerissen war an der Platine... eigendlich flog die schon rum in meiner Bastelkiste, aber sah optisch nicht wild aus. Nachdem ich den Fehler behoben hatte, konnte ich mit den eigendlichen Tests anfangen.

Ich wollte testen:

- Wie gut ist die Frequenzstabilität bei "Unterspannung" (Kemo sagt ja mind. 9V ich wollte gucken wie gut ists bei 1,2V)

- Kann man ihn Stereo Modulieren?



Also mit 1,2V schwingt er nicht, erst bei 2,4V rührt sich was. Der Hintergedanke war der, das bei weniger Versorgungsspannung die Teile kalt bleiben und durch die geätzte Spule ja so vielleicht eine brauchbare Frequenzstabilität Zustande kommt.

Bei 2,4V ists aber auch so, das der Oszillator "gerade so einigermaßen schwingt" und meinen Erfahrungen nach ists dann so, das, wenn man Oszillatoren so betreibt, der AM Anteil zu, und der FM Anteil ab nimmt. So ists auch beim Kemo Sender, man kann ihn vllt noch 3/5 so laut modulieren wie ´ne offizielle Station, ab da verzerrts "knackts" bei Bässen usw usv. Aber wenn ich ihn mit 9V betreibe, wandert er wieder das es nicht auszuhalten ist.

Stereo Modulieren geht. Von einem "Hit Dudler" mal das Signal geliehen (MPX und co) über eine aktive pre-emphasis eingespeist, und schon geht der Walkman in dem ich das gehört habe auf Stereoempfang, und es ist auch eine deutliche Kanaltrennung vorhanden so weit passts. Weil aber andere Dinge nicht passen ist selbst bei gutem Empfang ein deutliches Rauschen zu vernehmen... Vermutlich weil ich nur 3/5 vom norm FM Hub "fahren" kann...

Frequenzstabilität ist naja... brauchbar, aber doch recht schlecht...

Ich hab ihn über ´nen LM317 versorgt, und ´ne weile ein-tunen lassen...

Er war dann auf 95,720Mhz...

Hab ihn dann mal so 18 Minuten laufen lassen, und nicht berührt...

Dann war er bei 95,750Mhz

Also 30Khz Frequenzdrift in 18Minuten.

Das ist zwar so, das man in einem normalen Radio da nix nachstellen müsste, aber die Frage ist halt, bleibt er dann auf der Frequenz, oder wandert er weiter?

Ich hatte nicht genug Zeit (investieren wollen) um das rauszufinden, das sollte eher als Kurztest gelten.


Was mich mal interessieren würde wär der Prüfsender von Velemann. Der hat nur ein paar mW Sendeleistung, wenn überhaupt, arbeitet dafür aber mit einem FET im Oszillator, und einer Varicap für "echte" Frequenzmodulation...

Leider hatte ich noch nicht die Gelgenheit, den zu testen, und (Plan verfügbar) den nachbauen, nee, wenn dann schon das Original testen.

Achja, ich hab den Kemo ohne Antenne betrieben, weil ich weis wie viele Oberwellen der macht, da trau ich mich net, ´ne Antenne anzustecken.

von Stefan0719 - am 04.02.2017 16:41
Da jetzt schon 2 Daunloads bei meinem Funki da sind-

folgende Hinweise: der 12pf im Oszillatorkreis sollte durch einen UKW-Drehko bis etwa 24pf mit Feintrieb ersetzt werden.
Die Oszi- Spule sollte 4Wdg auf 5mm Stiefelkörper ohne Kern haben. Stehend im unteren Teil.
Die Koppelwicklung mit 3 Wdg. nicht direkt drüber , sondern oben daneben. Die Anschlüsse trozdem kurz halten.
Die anderen Spulen liegend.
Der 2N3866 hat einen Emitterwiderstand zwischen 14- 18Ohm
Die beiden Trimmregler in der Endstufe können oder sollten durch 60pf ersetzt werden.
Die Teleskopantenne muss vom Fusspunkt mindestens 76cm ausgezogen werden.
Zwischen dem 9V Batteriekasten und Beginn der Leiterplatte habe ich ein Lautsprecherkabel von
27cm Länge als Gegengewicht. Das bringt bedeutend mehr Leistung auch wenn es etwas unpraktisch ist. ( Steckverbindung )
Ein Dynamisches Mikrofon mit 60Ohm Impedanz eignet sich am besten.

So, das war es zu diesem Thema - sollte sich jemand daran versuchen.

von Sachsenbastler - am 04.08.2017 20:53
Hallo,

so wie ich das sehe, ist das einfach nur der Kemo UKW Sender mit nachgeschalteter Endstufe.

Wie ist denn die Kopplung an der Platinenspule realisiert? Einfach die Koppelwindung "oben drauf gelegt?"

Ich habe jetzt nicht vor, das nachzubauen (nix für ungut) bei 9V Wandert der Kemo Sender wie noch was, das ist nicht zu gebrauchen Heutzutage...

Interessant wäre es mal, den Kemo sender auf Brauchbar umzubauen. Den 120R raus, und 10k rein - und ggf noch die Basis Rs / Cs anpassen. So mit Platinenspule dürfte der dann - mit sehr wenig Leistung - vielleicht garnicht soooo schlecht sein.


Am besten ist ja dieser 27Mhz Oszillator, der lt diversen Leuten die ich kenne, die den gekauft haben, erst garnicht funktioniert - oder - 200khz breite Pendelschwingungen macht.


Ein Prüfsender soll nicht ganze Ortsteile versorgen, sondern ein schwaches - aber sauberes - Signal für einen Empfänger bereitstellen. Idealerweise noch in seiner Sendeleistung regelbar.

Velemann hat dazu eine ganz gute Schaltung im Angebot gehabt. Dort arbeitete der Oszillator mit einem FET - hatte wenig Leistung, und die FM Modulation erfolgte über Kapazitätsdiode.


Ich hatte den Kemo sender schon oft, als Jugendlicher, und habe ihn Heute immer noch. Leistung macht er - ja - kam da schon sehr weit mit dem als Jugendlicher aber mit dem Heutigen Wissen würde ich daran nur eine Antenne anstecken, wenn ich irgendwo in der Wüste bin und sehr weit um mich rum keine Funkstationen sind, die ich stören könnte ;)

von Elektronikbastler - am 05.08.2017 18:30
@ Elektronikbastler

- Ist alles richtig was Du geschrieben hast !
Hätte ich vor 10 Jahren einen Quarz-gesteuerten Oszillator gehabt, der die 60-70mW
Ansteuerleistung für die Endstufe bereitstellt- hätte ich den natürlich genommen.
Der originale B018 ist längst im Müll. Hier handelt es sich um die 2. Version auf Lochraster.
Die Spule habe ich beschrieben. Es muss noch erwähnt werden, dass die Koppelspule direkt im
gleichen Wickelsinn anschliessend oben drauf kommt. Draht 0,5- 0,75mm.
Mit 9v wird der SF 117 garnicht warm, die Endstufe etwas- je nach Arbeitspunkt (Kühlblech).
Nach der 3-4 min Einschaltzeit ist fast keine Drift mehr festzustellen.
Was die Oberwellen betrifft, da bin ich mir auch nicht so sicher. Da brauchte man einen Meßplatz
wie ihn Oszillatormann beschrieben hat.

:rp: Ich weiss, es ist Schrott, aber ich bin zufrieden- und ein Platz im Museum bekommt der Sender
auch

von sachsenbastler - am 05.08.2017 20:29
@ Oszillatormann
Danke, Danke - soviel Lob hab ich garnicht verdient !
Der ( TX !!! ) ist hier im Thread auf Seite 1 zu sehen, auch das Schaltbild.
In einer verbesserten Version (ähnlich Volkswagen ) ist jetzt ein 20pf Drehko im Oszi mit Feintrieb,die C`s im Ausgangskreis sind 60pf.
Der I-Punkt ist das Gegengewicht mit 45cm Länge einschliesslich Batteriekasten wodurch eine Stehwelle von 1: 1,1 entsteht.
Der ......... mit BD136 braucht 12V und kann was die Reichweite betrifft hier niemals mithalten :xcool:
- oder doch ?
Übrigens auf meinem Senderlein klebt jetzt auf der Rückseite eine Goldmedaille der Leipziger Messe von 1968 !
Also 1/3 wäre aber kläglich- liegt aber im Bereich des Möglichen.
- Ich bin gespannt ??

von sachsenbastler - am 07.08.2017 19:29
Ich habe dein Schaltbild runtergeladen. Der erste Teil des Senders sieht aus wie mein erster Sender. Die Endstufe dürfte eher 1/3 der DC Leistung in HF verwandeln als 1/10. 1/100 halte ich für ausgeschlossen weil ja zwei Trimmer auf Vollgas abgeglichen werden können und die Treiberleistung auch ausreichen sollte und weil der Spannungsabfall am Emitterwiderstand bei 34 mA Gesamtstrom und etwa 20 Ohm Emitterwiderstand unter 1V liegt. Der Transistor darf deshalb fast die komplette Betriebsspannung von 9V in HF verwandeln. Es geht offenbar nicht die halbe DC Leistung in irgendwelchen Widerständen verloren.

Etwas suspekt sehen die 56 nF Kondensatoren an der Basis des Oszillators aus. Für UKW wären zwei 1 nF Kondensatoren völlig ausreichend. Die 56 nF schließen hohe Tonfrequenzen kurz und machen den Klang dumpf. Es sind zusammen 112nF, die von 5,6 kOhm gefüttert werden. Da zwei weitere 5,6 kOhm Widerständen auch parallel liegen und die NF belasten, wirkt als Gesamtwiderstand 1/3 von 5,6 kOhm = 1,86 kOhm. Die Grenzfrequenz ist deshalb

1/(2*Pi*1860*0,000000112) = 760 Hz.

20000 Hz wäre ein gute Grenzfrequenz an dieser Stelle. 760 Hz ist viel zu wenig.
Der Klang ist deshalb sehr dumpf. Aber vielleicht ist nur ein Schreibfehler im Schaltplan...
Natürlich fehlt auch noch eine Preemphase mit 3,18 kHz Grenzfrequenz zur Höhenanhebung für kristallklaren Klang. Aber Du willst ja FUNKI nicht mehr aufschrauben. Oder?

von Oszillatormann - am 08.08.2017 18:43
@ Oszillatormann

Danke für die Antwort !
Ich habe inzwischen herausgefunden, dass es mindestens 2 wenn nicht sogar 3 Varianten von diesem Prüfgenerator gibt.

Es gibt eine Variante wo die Antenne vom Kollektor abgeht.
Etwas später- Antenne geht direkt von der Spule ab (etwa Mitte ) - Spule muss selbst gewickelt werden - hier 2 mal 56nF
Diese habe ich wohl als Grundlage genommen.

Variante 3 -- Spule ist aufgedruckt ( nur 2 Wdg.) hier 2mal 1nF

Weil das irgendwie nicht richtig funzte habe ich hinter dem Oszi- Transistor ja noch 1pF von plus nach minus, was das ganze deutlich verbesserte , auch die Frequenzstabilität.

Ich mach das Ding tatsächlich nicht noch einmal auf- etwa 8-10 mal reichen.
Du kannst ja eine Modernisierung der Schaltung vornehmen wenn Du willst. Ob es sich lohnt weiss ich nicht.
Bei 9V habe ich den Emitterwiderstand des 2N3866 auf 17 ohm eingestellt.

von sachsenbastler - am 08.08.2017 20:16
Die Drift ist doch erträglich für so eine einfache Schaltung. Wie groß war denn nun die Reichweite mit den paar 100mW und der Teleskopantenne? Das hängt sicher auch noch sehr davon ab, wie frei die Frequenz war!

Früher war übrigens alles besser, zumindest das UKW Band noch freier und nicht so übervölkert wie heute. In meiner Jugend gab es über 99,8 MHz NDR2 Steinkimmen bis 104 MHz keinen einzigen Sender mehr auf der Skala des Radios. Das war ein ITT Touring Studio 104 mit extrem empfindlichem und trennscharfem UKW Teil. Der Tuner hatte etwa 0,65 µV Empfindlichkeit. Da gabs also keine Probleme mit der Drift, wenn man auf 102 MHz gesendet hat.

Heute geht aufgrund des restlos überfüllten UKW Bereiches die Signalanzeige auf keiner Frequenz mehr unter 5 µV an meiner Antenne. Da ist die Reichweite erheblich kleiner als früher, weil erst mit etwa 10µV vom eigenen Sender brauchbarer Monoempfang zustande kommt.

von Oszillatormann - am 28.08.2017 19:07
Der Kollege hatte irgend so einen kleinen Empfänger der mit T anfing. In etwa 2,5m Entfernung zeigte das Ding max. 45 an. Und zwar mehr auf den Seitenbändern. ?? Ich weiss nicht genau, was er da gemessen hat.
DIe QRG war zeitweilig in 400m Entfernung deulich überlagert. Nach 25min. ging er drüber und beim 3. Versuch haben wir etwa 1,2Km gemessen, da war die Strasse zuende ( machte eine Kurve).
Dazwischen waren sogar 2-3 Pflaumenbäume und Funki stand nur 1,30m über dem Erdboden.
Die Sprachverständigung war gut, ähnlich CB Funk, etwas mehr Zischlaute war die Einschätzung. Erst wollte er um den See rumrennen, aber dann haben wir PKW und Autoradio genommen.
Die freie Frequenz ist tatsächlich das Problem und unter 87 ist es auch nicht so gemütlich obwohl da - auf den ersten Blick frei ist - !

von sachsenbastler - am 28.08.2017 20:36
Meld mich mal wieder ´n bisschen rein.

Es wurde hier glaube ich nach dem vermutlich BD135 Gegentaktsender aus ebay gefragt.

Hier mal die Artikelnummer:

eBay-Artikelnummer:

222627823794

Das einfach so in´s Suchfeld eingeben also nur die Nummer, dann kommt ihr direkt

zum Angebot

Ansonsten freue ich mich über die positiven Ergebnisse des "Funki" Tests. Ich habe mir

auch schonmal überlegt, ob ich net versuche, den Kemo Sender zu verbessern. Wenn man

den Emitter R sehr stark vergrößert --- mindestens 10k --- und gegebenenfalls die

Basiswiderstände anpasst, vielleicht wird er dann ja ganz brauchbar. Es ist ein Prüfsender. Ein

Prüfsender soll schwach sein, vielleicht 1mW schaffen wenn man voll aufdreht, und nicht 2Watt.

Was möchte man denn mit 2W prüfen - Detektorempfänger mit Lautsprecherbetrieb? Wie

auch immer, ich denke, wenn man den Kemo Sender umbaut ist er ganz brauchbar, reicht

für´s eigene Haus mit ´ner kleinen Antenne (Oberwellen mal ignoriert) und wandert nicht quer

über´s Band weil sich der Transistor - und auf längere Zeit - die Kerkos um ihn herum erwärmen.

Die Videos habe ich mal angeschaut. Der Radiofun hat ja auch ein E Book geschrieben. Ich

weis nicht, was ich von seinen Schaltungen halten soll, es is halt sehr viel Getüftel und ich

finde irgendwie sind das so Schaltungen - oft - wo ich mir denke ganz nett, und was mache

ich jetzt mit denen. So hat er doch mit einem Digital IC irgendwie einen Quarzoszillator gebaut.

Ich fand den IC auch bei meinen Bauteilen und habe mit dem gespielt, und nach 1-2h spielen

hatte ich einen freischwingenden AM Miniatur Sender, auch die Modulation wurde vom IC

gemacht. Er sollte Projekte fortführen. Zudem schrieb ich ihm mal, das es sehr viel besser wäre,

wenn er auf HF Platine in Inseltechnik aufbauen würde, aber er meinte, er baut auf Holzbrett

auf weil er denkt, das es so nachbausicherer sei. Da geb ich ihm ja sogar recht, aber manche

HF Schaltungen... naja gut...

VK3YE ist noch gut und VK2ZAY kann man mal suchen die haben auch ganz gute Videos.


Das mit dem AFU Gerät und der Funkverbindung bzw. mehreren Verbindungen mit der 1,10m

Antenne is ja ganz nett aber ich weis nicht, ist halt kein CB Funk vielleicht gehts deswegen ;)


1,2km Reichweite ist "ok" kommt halt immer auf den Empfänger an. Wenn der Sender 100mW

schafft sollte es aber schon mehr sein, der RDVV den ich hier hab mit 0,3W spielt sich über eine

Distanz von 1,5km - da habe ich noch einwandfreien Empfang. Hat der Funki aber nu 30mW

ist die Leistung so weit ganz OK.

Ich hätte wieder ein Rätsel für Oszillatormann und co.

Ich habe hier alte Funkkopfhörer Systeme, die Stereo übertragen. Mehrer davon.

Ein Sender hat den Fehler das er zwar einwandfrei sendet, aber nur ein Mono Signal.

Nun habe ich folgendes gemacht, ich habe am Empfänger - den auf Mono geschalten - einen

NF Verstärker hin, um mit einem Frequenzzähler zu gucken ob der Pilotton rauskommt.

Ich hatte dazu einen Sender genommen, welcher funktioniert, und eben den vermutlich defekten.

Die Systeme arbeiten mit einem Standard Stereo Signal, heist, wenn ich die 37,12Mhz auf

UKW hochmische habe ich ein normales Stereo Signal.

Erwartungsgemäss müsste ich doch am Messgerät dann 19Khz angezeigt bekommen.

Bei dem Funktionierenden Sender bekam ich 36Khz angezeigt... --- wieso nicht 38

Beim defekten Sender bekam ich 18,99Khz angezeigt...

Der Pilotton ist also da????

Also habe ich noch einen 3. Sender genommen, der Stereo ist - Kanaltrennung im Empfänger

einwandfrei vorhanden usw usv -

Den gemessen, und er macht auch 18,99Khz...

Ja wie jetzt

Wenn 19Khz - wie vermutet - der richtige Pilotton ist, was mach der eine Sender dann mit 36Khz

bzw. 35,99. Wieso geht der dann Stereo...

Ich habs mir auch am Oszi angeschaut, wenn ich den 36Khz Sender so einstelle, das ich einen

schönen Sinus hab vom Pilotton, und dann den anderen Sender anschliesse ist nur ein

Sinuswellen durcheinander auf´m Bildschirm...

Wie auch immer, wie repariert man sowas? Ich hab den Sender aufgeschraubt, drinnen natürlich

der altbekannte BA1404 für den Stereocoder und Oszillator Teil, eine HF "Endstufe", PI Filter

und co - sowie noch 3 Transistoren und eine PLL Schaltung...

Nach rumtüfteln... Eine Vermutung war, das sich der Schwingkreis verstellt hat, und jetzt

die Varicap "ausgleichen" muss. Dadurch ist sie aber Spannungsmäsig so ausgelastet,

das die Mod nichtmehr ganz so laut ist = Empfänger erkennt kein Stereo...

Aber an der vermutlich dafür zuständigen Spule rumdrehen hats kaum gebracht... OK Vielleicht

hab ich auch an der Falschen Gedreht aber war so eine mit Ferrit Kern drinnen, ganz in der Nähe

der Varicap. Wenn ich sie "bestimmt" mit dem Finger umfasst habe war das Signal wieder Stereo

aber irgendwie komisch...

Ich hab dann letzentlich den BA1404 getauscht, nach dem "Elkos mit neuem Elko brücken" nix

gebracht hat (vielleicht Elko ausgetrocknet?) Neues IC rein, eingeschalten, wieder nur Mono.

Ich hab dann auf der Platine rumgeklopft, weil der Gummi von der Spule raus ist, und der

Ferritkern lose in der Spule drinn lag, und auf einmal gings wieder... Es geht jetzt wieder,

nicht 100% teilweise ists noch ein bisschen komisch - aber ich mein - wo sucht man bei sowas

den FEhler bitte?

Wär doch toll gewesen, wär einfach das Quarz kaputt oder das IC, aber nee. Achja, beim Quarz

hab ich auch rumgetüftelt.

Und warum geht der Sender dann - Stereo - wo´s Messgerät 36Khz anzeigt...

Rätsel Rätsel...

Achja sie haben das übrigens echt HF Technisch schön gelöst.

Nach der Endstufe kommt ein Oberwellenfilter und dann eine art PI Filter um die 15cm lange

Stummelantenne - Drahtantenne - anzupassen.

Unter der Platine ist eine Metallschirmung die auch als HF Gegengewicht wirkt

Mit 2 ... 10µH Drosseln (den gleichen Wert habe ich bei meinen eigenen Experimenten in

der Gegend um 40Mhz - weils da nach meinen Tests am besten gedrosselt hat) an den

Strom / Masseanschlüssen sind DC und NF in HF Mäsig kalt. Die Mittelanschlüsse haben sie

- vom NF Teil- mit 2x 4,7k angeschlossen. Das is zwar nicht 100% aber schon ziemlich gut!

von Elektronikbastler - am 01.09.2017 13:55
Ich habe gerade das Spektrum an meiner UKW Antenne gemessen.
Der Spekki hat oben 70 dBµV = 3,16 mV als Maximalpegel. Die stärksten Sender haben zwischen 60..70 dBµV Antennenspannung. Man sieht auch, daß an keiner Stelle der Radioskala zwischen 87,5 MHz und 108 MHz der Pegel unter 18 dBµV liegt. Selbst bei 87,2 MHz ist das Rauschen noch bei 14,3 dBµV = 5 µV. Bei einem derart zugerauschten UKW Band kann man keine Reichweite erzielen, jedenfalls längst nicht so große Reichweite wie es vor Jahrzehnten noch möglich war oberhalb 100 MHz. Ich weiß leider nicht, woher das starke Rauschen kommt, ob der Antennenverstärker (ein uralter Polytron mit drei Transistoren , BFR96S in der Endstufe) ggf leicht intermoduliert. Da wäre nochmal Forschungsbedarf...Der Antennverstärker verstärkt nur geringfügig, weil die Antennen-Hausverteilung den Gewinn wieder aufzehrt.



von Oszillatormann - am 01.09.2017 16:05
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.