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Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
55
Erster Beitrag:
vor 9 Monaten, 4 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
kettenraucher, Oszillatormann, sachsenbastler, Power-FM ne, Sachsenbastler, Elektronikbastler, achenbastler, Power-FM, Nederland, RalphT

Kleiner Langwellensender mit Quarz

Startbeitrag von kettenraucher am 20.02.2017 23:23

Huhu! Ja, lange ists her, da melde ich mich nun auch einmal wieder hier im Senderbau-Forum. :rp:

Gestern war das Wetter ja nicht gerade einladend, da dachte ich mir, ich könnte mal wieder etwas zusammenbasteln. Also habe ich in meine Bastelkiste geschaut und siehe da, ein 240 kHz Quarz.

Ein bisschen herumexperimentiert und herausgekommen ist folgende Schaltung:

Schaltplan 240 kHz Langwellensender


Hier noch ein Video, wie der Sender klingt:

Kurze Demonstration


Die LED leuchtete an der nicht angepassten 7 Meter langen Sendeantenne (Stück Draht) bei 12 Volt doch schon ziemlich hell. Wenn ich 22 Volt auf den Sender gebe, leuchtet sie noch heller, allerdings werden dann auch schon die beiden BC547C ziemlich warm und ich brauche noch mehr Audioleistung für die Modulation.

Wie gesagt: Eine gute Erde von Sendermasse zur Heizung (am besten an das Heizungsrohr klemmen) ist grundsätzlich wichtig bei Langwelle.

Evtl.könnte man noch einen Bandfilter an den Antennenausgang basteln. Denn er ist schon eine ziemliche Oberwellenschleuder.

Klanglich ist er sehr gut und lässt sich extrem laut modulieren. Ohne Vorverstärkerstufe schluckt er aber viel Audioleistung, ein BC547C als Vorverstärker wäre wohl sinnnvoll.

Grüsse
Kettenraucher

Die 50 interessantesten Antworten:

Interesant die Audiomassa ueber 470nF auf Plus zu legen und nicht auf Massa. So kann die natuerlich auch Geräte mit Schutzklasse anschliessen.

von Nederland - am 21.02.2017 14:55
@Nederland: Ich habe die Audiomasse bewusst über einen 470nF auf Masse geschaltet, weil der Sender sonst nicht mehr richtig funktioniert und dadurch logischerweise auch kaum mehr Reichweite / Leistung bringt.

von kettenraucher - am 21.02.2017 18:15
Vreemd, dat ding...

Ich erspare mir mal besser weitere Kommentare und Rückfragen über "leichte" Merkwürdigkeiten an der Schaltung.

von Power-FM ne - am 01.03.2017 19:11
@Power-FM: Ich habe die Schaltung einfach aufgebaut und etwas herumexperimentiert. Als sie dann funktionierte, habe ich diese einfach nur abgezeichnet.

Evtl. findest Du die beiden parallel geschalteten Widerstände von T1 auf T2 seltsam. Wahrscheinlich ginge auch nur ein 150 Ohm Widerstand. Das habe ich nicht ausprobiert.

Ich habe noch eine kleine NF-Vorverstärkerstufe der Schaltung hinzugefügt. Dazu habe ich den 470 nF Kondensator entfernt und mit einem weiteren BC547C diese aufgebaut. Über einen weiteren 150 Ohm Widerstand auf +. So lässt er sich auch mit einem mp3 Player extrem stark modulieren. Sogar tatsächlich lauter, als jede echte Station.

Einziger Nachteil an der Schaltung: Auf jeder Oberwelle ist er ebenfalls zu empfangen. Vielleicht könnte man noch einen Bandpass dazubasteln? Wie würde so eine einfache Schaltung konkret aussehen? Hast Du eine einfache Idee?

von kettenraucher - am 03.03.2017 11:36
Hallo Kettenraucher,

ich hoffe, der USA Besuch war schön! Und jetzt werden wieder Langwelle-Sender gebaut, die oberwellenarm sein sollen.
Ich habe da eine schöne Schaltung mit 2,20 m * 2,20 m großer Loopantenne hier im Forum hochgeladen vor ein paar Monaten. Vielleicht willst Du die einfach mal nachbauen, erstmal nur den Oszillatorteil. Der Aufwand ist überschaubar, es ist ja nur ein BD136 Transistor mit ein paar Teilen. Er ist schön oberwellenarm und funkt ein paar 100 m weit. Wie gut es genau ging, steht im Thread. Such einfach nach Beiträge von Oszillatormann.

von Oszillatormann - am 09.03.2017 16:44
Es mag jetzt vielleicht den Eindruck machen, als ob ich die "Entwicklung" wieder mal komplett verreiße (das wird mir der Elekronikbastler bestimmt auch wieder vorhalten ;-) ), aber nun dennoch mal los:
Ich habe in meiner geringen Freizeit eigentlich anderes zu tun, aber ich habe mir mal die Mühe gemacht, den extrem komisch gezeichneten Schaltplan mal etwas normaler zu Zeichnen, in der Hoffnung, dass ich dann vielleicht etwas mehr verstehe:

[attachment 426 wirr.jpg]

(Zeichenfehler kann ich nicht ganz ausschließen).

Alle unnötigen Reihen- und Parallelschaltungen entfernt sieht das dann so aus:
[attachment 427 zusammen.jpg]

Damit ist schon mal einiges "komisches" aus der Schaltung verschwunden.

Schlauer werde ich dadurch allerdings auch nicht ;-). Der Oszillator ist soweit ein ganz normaler Quarzoszilator, bis dahin ist ja noch alles "normal". Die rechte Stufe soll wohl ein Verstärker sein.
Hier ist dann schon wieder einiges "komisch", die Funktion von einigen Bauteilen ist mir nicht so ganz klar (und dem "Entwickler" garantiert auch nicht ;-) ).
Stichpunkte:
- Transistoren sind parallel geschaltet
- die Basis ist ein mal über einen Widerstand mit Kollektor verbunden (gute Arbeitspunkteinstellung da Gegenkopplung), über einen anderen Widerstand aber mit Plus (verringert die Gegenkopplung wieder)
- vom Kollektor der Endstufe führt noch mal ein Widerstand "über alles" zum Eingang, also doch wieder eine Gegenkopplung
Hier sind also meiner Meinung nach viele Bauteile drin, deren Wirkung jeweils durch das andere verringert oder gar aufgehoben wird und dann aber über ein anderes Bauteil doch wieder hergestellt wrid :hmm:

-> Im Endeffekt verbaucht der Schaltungsteil viel zu viele Bauteile, deren Funktion sich teilweise widerspricht, im Endeffekt führt das alles nur zu einem: Der Verstärkungsfaktor wird unnötig verringert. Eine ganz normale, gewöhnliche Emitterschaltung mit passender Dimensionierung ist wesentlich besser und verbaucht viel weniger Bauteile.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass nur der Oszillator alleine, komplett ohne die Verstärkerstufe fast das gleiche Ergebnis bringen würde.


Nicht falsch verstehen, dass soll dich nicht davon abhalten, einfach drauf los zu basteln, wo tlw. sehr wirres Zeug bei raus kommt, was aber sogar irgendwie funktioniert. Das habe ich auch schon oft genug gemacht ;-).
Nur sollte man dann nicht behaupten, dass man irgendwas "entwickelt" oder gar "erfunden" hat. Dazu müsstest du mir dann ganz genau erklären können, was jedes Bauteil macht, und warum du genau den und den Wert und dieses und jenes Bauteil verwendet hast, verstehen wie die Schaltung funktioniert (und zwar schon bevor du sie das erste mal aufbaust) usw. .
Dann könnte man vielleicht noch von "Entwickeln" sprechen, wenn einem das so wichtig ist ;-).
"Erfinden" kann man auf dem Gebiet seit über 80 Jahren in herkömmlicher Technik sowieso nichts mehr.

Viel zum Forum Beitragen kann ich aktuell übrigens nicht.
Ich selber kann leider nichts mehr basteln (aus Zeit und auch aus gesundheitlichen Gründen) und wer weiß ob ich das Jemals wieder kann :-(..

von Power-FM - am 12.03.2017 15:31
.....Und ich hatte am 10.02 einen Hörsturz ! Gottseidank fast wieder normal.
..... Bastle auch nicht mehr- spazierengehen, Laub zusammenharken.
Verkaufe bald den letzten Schrott !

von sachsenbastler - am 14.03.2017 13:19
Wenn keiner menr was bastelt kann das Forum ja auch geschlossen werden. Dann ist im Internet wieder mehr Platz! :rp: :cheers: :lollol:

von Oszillatormann - am 15.03.2017 19:24
Ich harke übrigens privat auch Laub und bastele Nichts, nur beruflich den ganzen Tag.

von Oszillatormann - am 15.03.2017 19:26
Das Lachen wird Euch auch noch vergehen !
Athmet auch mal bis nachts um 2 Uhr Kolophoniumdämpfe ein.
Der Ohrenarzt sagte: Am Besten im Freien löten und dann nur mit Arbeitshandschuhen, viel Mineralwasser trinken.
- Nee , schön war das nicht. - Ich will ja nicht umsonst in die Rente eingezahlt haben.
Das Forum muss junge Interessenten für die Radiobastelei gewinnen ! - nur wie .??????????
Wenn man schon für 15€ einen funktionierenden Mittelsuper mit 5 Röhren bei einem bekannten Unternehmen ersteigern kann- warum soll man dann noch basteln ???

von sachsenbastler - am 15.03.2017 20:03
Moin!

@Power-FM: Du hast Dir aber sehr viel Mühe gemacht, die Schaltung nochmals abzuzeichnen. Wahrscheinlich hast Du das gemacht, damit Du Dich besser hineindenken kannst. Ich mache das auch immer so, bevor ich etwas nachbaue oder wenn ich wissen will, wie etwas funktioniert. Zeichenfehler hast Du glaube keine drin.

Wahrscheinlich könnte man den 3,3k Widerstand in der Gegenkopplung herausnehmen und stattdessen nur den 150 Ohm Widerstand reinmachen. Weil, es macht ja gar keinen Sinn, die beiden Widerstände hier parallel zu schalten. Aber wahrscheinlich habe ich da halt was experimentiert und ich habe das einfach so aus der "Versuchsschaltung" beim Abzeichnen so übernommen. Wie dem auch sei: Ich habe sowieso die Schaltung noch weiter verbessert. Ich habe in der neuen Schaltung den 470nF Kondensator komplett rausgenommen und stattdessen einen weiteren Transistor vorgeschalten, damit ich mit weniger Audioleistung noch mehr Modulation bekomme.

Ich glaube, ich musste etwas experimentieren, hat das Ganze nicht gleich auf Anhieb funktioniert, aber jetzt gehts. Ich habe dann mit zwei weiteren BC547C noch eine weitere Verstärkerstufe dazugebaut. Die 150 Ohm Widerstände von Kollektor auf Plus schmoren alle nur so vor sich hin und werden kochend heiss. Ohne die funktioniert die Schaltung aber nicht. Ich könnte 2x 150 Ohm parallel machen, dann teilen die sich die "Arbeit", allerdings hat der Sender dann weniger Output (LED in der Antennenleitung leuchtet nicht mehr so hell). Also belasse ich es einfach dabei.

So ca. 170 mA zieht der Sender bei 12 Volt.

@Oszillatormann: Der USA Besuch war super. Es war zwar etwas kalt, aber trotzdem war es gut. Ich würde immer nur im Sommer in die USA reisen. Aber das war ja in dem Sinn auch keine Reise sondern vielmehr ein Familienbesuch.

Aber trotzdem würde ich jedem raten, nicht im Winter dorthin zu fliegen. Zumindestens, wenn es nach New York / New Jersey etc. geht. Wenn jemand nach Miami will, ist die Jahreszeit quasi mehr oder weniger egal. Aber für New York ist die beste Reisezeit so von Anfang Juni bis Ende August. Es ist dort zwar im Winter grundsätzlich immer etwas günstiger, aber es macht keinen Spass, wenn man sich nicht frei draussen bewegen kann und immer friert. Na gut, wir Norddeutschen sind ja nicht aus Zucker, aber bei schönem Wetter macht es einfach viel mehr Spass. Wenn man rechtzeitig die Flüge und das Hotel seperat bucht, vielleicht auch etwas ausserhalb das Hotel nimmt, z.B. in New Jersey, dann kann man ja mit Airberlin schon wirklich "sehr günstig" in die USA fliegen. Die Flüge mit Airberlin sind immer sehr gut. Man fliegt mit einem Airbus A330-300. Das ist sehr gut. Ok, beim letzten Mal musste ich mit einer Boeing über London fliegen. Das war auch super. Aber die Umsteigerei war anstrengend. Also der Flug mit der Boeing 787-8 war super. Aber ich rate dringend davon ab, über London zu fliegen. Das Umsteigen war viel zu hektisch und wer nicht viel fliegt und wer sich nicht am Airport auskennt, der verpasst schneller den Flug als man glaubt. Also Airberlin ist da schon viel besser. Bloss nicht über London fliegen!

Jetzt bin ich gerade dabei, die Stückliste von Deinem Sender durchzugehen. Mir fehlen ein paar Bauteile. Ich werde mir die fehlenden Bauteile noch besorgen und ich denke, dass ich dann spätestens nächste Woche mal Deinen Sender mit den BD136 Transistoren aufbauen werde.

Mir ist aufgefallen, dass bei Langwelle tatsächlich die Bodenbeschaffenheit eine sehr grosse Rolle spielt, ganz besonders, was die Reichweite betrifft. Umso besser die Erde, umso weiter funkt er.

Wenn ich z.B. keine gute Erde habe, leuchtet die LED bei weitem nicht so hell.

In den USA habe ich Mittelwellensender gesehen, die in Wasser gebaut wurden. Ganz klar, wohl wegen der guten Bodenleitfähigkeit. Und mir ist desweiteren aufgefallen: bei Mittelwelle ist es gar nicht mal so wichtig, dass man so eine gute Erde hat. O.K., zugegeben, es ist auch nicht ganz zu vernachlässigen. Bei Kurzwelle ist die Erde ja auch nicht zu vernachlässigen. Aber bei Langwelle ist die Erde noch viel wichtiger als alles andere. Ich würde sogar behaupten. Bei Langwellenrundfunk ist eine gute Erde ausschlaggebend für eine grosse Reichweite. Wenn die Bodenleitfähigkeit schlecht ist, eignet sich der Standort nicht für einen Sender. Also umso feuchter, umso besser.^^ :rp:

@sachsenbastler: Das mit dem Hörsturz ist doof. Ich kenne das auch. Zum Glück gehts Dir wieder besser. Ich kenne das auch. Hatte auch schon sowas. Kein Wunder, bei dem ganzen Lärm, den vielen schädlichen Umwelteinflüssen und dem ganzen Elektrosmog, dem wir tagtäglich ausgesetzt sind. Diese gepulsten DECT Telefone solltest Du evtl. entsorgen, falls Du denn solche Kanonen zuhause rumstehen hast! Ich telefoniere z.B. ganz klassisch mit Kabel, wie damals noch zu Omas und Opas Zeiten.:haha: Aber diese DECT-Telefone sind super @#$%&! Es ist zwar praktisch, ohne Kabel zu telefonieren, aber für die Gesundheit ist das wohl nicht gerade förderlich. Dann lieber Langwellenrundfunk. Das sollte unschädlich sein. diese DECT-Kanonen sollen angeblich Tumore auslösen. Das ist eine richtige gepulste non-stop Strahlenkanone.

Apropos Strahlenkanone:

Strahlenkanone-Video


Ich melde mich dann bei Dir, sobald ich Deinen Sender aufgebaut habe, @Oszillatormann. Ich werde dann auch ein Video dazu machen und Dir zeigen, was ich da von Dir nachgebaut habe^^.:xcool:

Wird schon schiefgehen.:rolleyes:

von kettenraucher - am 16.03.2017 06:53
Da bin ich aber gespannt. Es gibt immer 1000 Gründe, warum irgendwas nicht funktioniert beim Nachbau. Beim LW-Sender kann ich mir folgendes vorstellen: Die Rahmenantenne ist die erste Fehlerquelle. Das Wickeln einer 1-Windungs-Viereckspule und ankleben an die Zimmerwand mit einigenTesafilmstückchen kann man eigentlich nicht falsch machen. Aber: Wenn Eisenträger in der Wand oder im Fußboden in der Nähe sind wird das Magnetfeld der Spule auch durch die Eisenteile fließen. Da gibt es dann Wirbelströme und ein Teil der schönen Sendeleistung wird in Wärme verwandelt statt abgestrahlt. Meßtechnisch wird sich die Güte der Spulenwicklung reduzieren und dadurch die HF-Spannung an der Spule kleiner. Ich habe den Oszillator so ausgelegt, daß er mit allen möglichen Spulengüten auf jeden Fall anschwingt. Wir haben auch Stahlbetondecken und Stahlbeton im Fußboden. Ein bischen Eisen in der Nähe ist also nicht schlimm. Genauso wird die hohe Spannung an der Wicklung kapazitiv in Unterputzleitungen koppeln und dort verschleppt. Dadurch steigt natürlich der Antennenwirkungsgrad, es kann aber auch nutzlos in der Hausinstallation verheizt werden. Wie Du die optimale Antenne baust, kann ich Dir leider nicht sagen. Du müßtest dazu die Viereckspule vermessen können, hast aber leider kein Gütemessgerät. Die optimale Spule hat möglichst großen Querschnitt (meine hat 2,2m * 2,2 m= 4,8 m²) und gleichzeitig möglichst hohe Güte (meine hat Q von etwa 20, wie es in der Schaltungsbeschreibung steht) , also vor allem kein Eisen in der Nähe. Die niedrige Güte meiner Antenne ist sicher durch den vielen Stahlbeton verursacht.
Wie ich Dich kenne, wirst Du bestimmt den BD136 kühlen und mit 20 V betreiben (Den Sender dann mit 40V) und eine riesige Windung (vielleicht 5m lang und 2m hoch) diagonal im Raum spannen. Und dann nicht 40m Reichweite, sondern 100m schaffen.
Und die Spannung an der Wicklung wird natürlich mit einem Stromprüfer überwacht, der schön leuchtet, im Takt der Modulation...
Und weil die Reichweite nicht reicht, muß das Ding dann auf MW 1500 kHz umgebaut werden und in 1000 m Entfernung noch ein schönes Signal machen! :rp: :xcool:

von Oszillatormann - am 18.03.2017 07:53
Macht doch den Kettenraucher nicht schon wieder madig !
Wenn der auch noch aufhört zu basteln, dann gehen hier die Lichter aus !
Oder gibt es hier noch andere die sich mit diesem Pipelkram befassen.
Wer heute Geld hat und noch dazu weiss, was plus und minus bedeuten- wird Funkamateur und kauft sich gleich eine neue FTDX9000.
Da kann man nicht mehr viel falsch machen und löten braucht man auch nicht.
Wenn man mit der Funke die 500m zum Repeater schafft, setzt der das um ins Internet und dein CQ- Ruf kommt in Afrika wieder raus !
Feine Sache !

von sachsenbastler - am 18.03.2017 12:20
Die Bastelei nimmt allgemein ab. Aber hier gibt es bestimmt noch genug alte Hasen, die vom Lötkolben einfach nicht die Finger lassen können. Es ist einfach etwas Besonderes mit einem Selbstbastelprojekt die Welt (naja ,das ganze Dorf) zu beglücken.

Ich glaube ein junger, moderner, intelligenter Tennie wird das hier nicht verstehen. Der schickt seine Nachrichten nicht auf 1500 kHz auf die Reise, sondern mit Facebook & Co KG. Aber so ist halt die Zeit.

von RalphT - am 18.03.2017 12:35
Ich wollte ja schon viel früher mobil sein. Allerdings ging das mit der Röhren schlecht. Ein Notstromaggregat auf dem Rücken- ist auch beschwerlich.
So bin ich dann auf die beliebten HF Transistoren umgestiegen. Der 2N3866 in der Enstufe reicht- mehr brauch ich nicht.
Ein Dorf habe ich auch schon mal beschallt, das war so 0.30Uhr- eigentlich vertane Mühe.:)

von Sachsenbastler - am 18.03.2017 13:08
@Sachsenbastler. Den Kettenraucher will ich nicht madig machen. Da habe ich dann vlt unglücklich formuliert, wenn es etwas mißverständlich ist. Ich freue mich, wenn der LW Sender nachgebaut wird und der vielleicht sogar noch besser funktioniert als bei mir.
Der FTDX9000 ist ein feines Gerät. Hast Du den?

von Oszillatormann - am 18.03.2017 13:09
@ Oszillatormann
Nein, das Gerät wäre völlig überdimensioniert für meine bescheidenen Ansprüche. Das lohnt ja nur, wenn man auch noch 40m Kabel in den Garten hängen kann. - was ich könnte - 106m üNN ?????
Es gab hier um Umkreis 2 solcher Antennenanlagen, zwischen Masten aufgespannt.
Die sind jetzt nicht mehr vorhanden, aber der eine Grundstückseigentümer fährt einen neuen Volvo.

von sachsenbastler - am 18.03.2017 13:33
Im Kollegenkreis wird der Kenwood TS590 genutzt. Der scheint bei +-2 KHz Abstand wesentlich intermodulationsärmer zu sein. Ich selbst habe keine Amateurfunkgeräte.

von Oszillatormann - am 18.03.2017 14:50
@Oszillatormann: Vielleicht baue ich den Sender doch zuerst auf Mittelwelle auf. Denn mich interessiert es sehr, wie das Abstrahlverhalten hier in der Grossstadt zwischen den vielen Häusen sein wird. Ich wohne auch ziemlich hoch oben und habe auch keinerlei Beton in den Wänden, weil die Wände hier komplett aus Rigips sind und die Türen sind auch alle aus Holz. Da kann ich schön die Rahmenantenne mit Tesa befestigen. Am Boden sind aber vermutlich Stahlbetonträger verbaut, aber wenn ich in knapp 2 Meter Höhe die Rahmenantenne spanne, dürfte ich doch weit genug vom Boden entfernt sein? Die Zuleitung zur Antenne werde ich mit einem einfachen 75 Ohm Koaxkabel realisieren, das ich noch übrig habe. Denn ich musste neulich ein neues Kabel für den Kabel-TV in der Wohnung verlegen, weil der Vormieter wohl vor vielen Jahren hier die Koaxkabel im 90 Grad Winkel verlegt hat und dabei nicht bedacht hat, dass er das Koaxkabel damit ja beschädigt. Er hat das Kabel wunderschön verlegt, über die scharfte Kante direkt am Türrahmen.:lollol: Folglich hatte ich ständig Bildaussetzer. Immer bei den spannenden Szenen fiel das Bild aus. Der Receiver meldete: Kein Signal. Aber die sind jetzt Vergangenheit. Mit dem neuen Kabel habe ich wieder ein super störungsfreies Bild, ohne Aussetzer. Bei Digitalempfang ist so etwas ja total nervig.

Du meinst also, ich soll den BD136 auf einen Kühlkörper montieren? Ich hätte den sonst einfach so auf die Kupferplatine geschraubt. Aber ich habe natürlich keine Ahnung, wie heiss der bei 22 Volt wird. Weisst Du, wieviel Ampere er bei 12 Volt zieht und wieviel es bei 22 Volt ungefähr sind? Mein 22 Volt Netzteil bringt genug Ampere, aber mein 12 Volt Netzteil ist nicht so stark.

Der Umbau auf Langwelle ist ja scheinbar ziemlich schnell erfolgt. Das behauptest Du jedenfalls. Da lasse ich mich überraschen. Ich denke daher, dass ich den Sender also zuerst auf Mittelwelle aufbauen werde.

Kann ich auch BD140 Transistoren verwenden? Dann dürfte er noch etwas mehr Reichweite haben? Ich werde den Modulationsverstärker natürlich auch nachbauen!

@RalphT. Wir leben leider in einer Wegwerfgesellschaft. Heutzutage lohnt es sich doch kaum noch, irgendein Gerät zu reparieren. Die ganzen Elektronikreparaturwerkstätten mussten schliessen. Sogar die Firma Schneider aus Türkheim musste das Werk schliessen. Die Konkurrenz aus China... Die haben den Wandel wohl zu spät erkannt und dieser Laser-TV, den Schneider damals entwickelt hat, konnte wegen der Insolvenz nie in Serienproduktion gehen. Eigentlich schade.

@sachsenbastler: Vielleicht sollte ich mir auch einfach so eine Funke aus irgend so einem Versteigerungsportal holen, dann eine Inverted L Antenne spannen und los gehts. :rp: Ne, das wäre nichts für mich. Das muss schon alles Eigenbau sein. Das ist doch gerade das, was einen richtigen Funkamateur ausmacht. Diese alten Hasen bauen doch alle ihre Geräte selbst.

von kettenraucher - am 18.03.2017 17:26
@ kettenraucher

Als ich eben vom Einkaufen zurückkam,- habe ich mich über Deinen letzten Satz bald totgelacht ! Ich habe noch nie jemanden kennengelernt, der seinen 150W 3Band Transceiver selbst gebaut hat.
Alles bis etwa 3W halte ich für möglich.

von Sachsenbastler - am 18.03.2017 17:50
Ich hoffe, Du hast alles bekommen, was Du wolltest @sachsenbastler?

^^. Na klar, hehe. Habe ja auch nicht geschrieben, dass ich einen Transceiver selbst baue, sondern lediglich, dass ich gerne selbst Geräte baue. :aufreg: Damit meinte ich z.B. kleine Kurzwellensender mit Festfrequenz, z.B. mit einem Quarz stabilisiert etc. oder Verstärkerstufen selbst bauen, oder aber kleine Sender für die Hausversorgung, um alte Mittelwellenradios damit zu versorgen.

Was ich damit sagen wollte ist: dass ich ja gar nicht basteln müsste. Es gibt doch heutzutage alles fertig zu kaufen. Nur noch auspacken, Stecker rein und los gehts.

Auch Mittelwellenmodulatoren gibt es bereits fertig zu kaufen.

Zum Einkaufen hätte ich auch noch gehen sollen. Evtl. gehe ich noch eben zu Rewe und hole mir einen Dornfelder aus der Pfalz. Mal sehen.

von kettenraucher - am 18.03.2017 19:59
Entschuldige ! Dann hast Du mit " alte Hasen bauen Ihre Geräte doch selbst " -Dich selber gemeint.
Ich dachte, Du meinst allgemein die Tastenklopfer.

Dann willkommen im Klub der alten Hasen. :spos:
Ich habe ausser einem Standard Netzteil und einem SWR-Meter auch alles selbst gebaut.
Neee- Mikrofon auch nicht, aber GP !
Ich war in der DM- Drogerie und bei unserem neueeen Aldi !

von sachsenbastler - am 18.03.2017 20:26
Der DARC sucht dringend ein Mitglied für den Vorstand - Ehrenamt-

Wer meldet sich freiwillig ??

von sachsenbastler - am 18.03.2017 20:36
Das QRM auf 80m und 40m hat bei mir gerade S9 erreicht, obwohl ich nicht in der Stadt wohne.
Dann weiterhin viel Spass auf diesen Bändern !
Man sollte, wenn man könnte so mit 100W auf 440- 5ooMhz ausweichen. da ist es bestimmt ruhiger.

Ist das Ehrenamt nicht was für Stefan ??- Man könnte die Jahregebühr evtl. um die Hälfte runterhandeln. - als alter Hase :xcool:

von sachsenbastler - am 19.03.2017 12:43
@sachsenbastler: Ich übernehme das Amt gerne! Es wäre mir eine grosse Ehre.

von kettenraucher - am 19.03.2017 14:13
@ Kettenraucher

Die suchen, glaube ich sogar zwei neue Vorstandsmitglieder. Da kann ich auch noch mitmachen.
Bei Eignung erhält man die Lizenz auch ohne Prüfung. Man muss nur immer nicken.

von sachsenbastler - am 19.03.2017 15:38
@sachsenbastler:

Warum denn nicht. Ich freue mich schon auf das Amt. An wen soll ich mich jetzt wenden?

von kettenraucher - am 19.03.2017 16:16
Nee - ich wollte Ehrenmitglied werden, aber das geht nicht !

von achenbastler - am 19.03.2017 17:18
Dann geh doch in den Vorstand! Dann biste drin und kriegst die Zulassung für den Amateurfunk auch noch für lau. :hot::hot::hot:

von kettenraucher - am 19.03.2017 17:53
Ich brauch keine Zulassung mehr. Der Gemeinderat hat mein Rufzeichen genehmigt.
Ab 21.00Uhr darf ich Vogelzwitschern in Einkanaltontechnik zum Einschlafen senden.
Das Pflegeheim in 600m Entfernung hat sich allerdings über die Frequenzdrift beschwert.
Aber da kann man nichts machen. Ich hab den erklärt- Transistoren erwärmen sich nun mal bei Betrieb, das ist normal.- Deshalb haben die Radios ja den runden kleinen Knopf.:drink:

von sachsenbastler - am 19.03.2017 18:12
:rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp:: L O L ::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp:: LOL ::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp::rp:

von kettenraucher - am 19.03.2017 18:19
------------Bye- bis Morgen, - Ich muss jetzt ins Tonstudio !

von sachsenbastler - am 19.03.2017 18:56
Moin, Moin !

So nun aber wieder zur Langwelle- Husch, husch :xcool:

von sachsenbastler - am 20.03.2017 09:04
Jau. Ab auf Sendung.
@kettenraucher:22V sind Klasse. Dann kommen 11V an der Endstufe an. Kühlen musst Du glaub ich dann noch Nichts. Der Transistor kann etwa 1W ohne Kühlkörper verheizen und dazu müssen 90 mA fließen. Ich habe es nicht mehr im Kopf, glaube aber, es geht noch so. Der BD140 ist wahrscheinlich genauso gut geeignet.

von Oszillatormann - am 23.03.2017 17:55
@Oszillatormann: Ich glaube, dass ich Deinen Sender nicht mehr nachbauen werde. Du fragst Dich jetzt sicherlich, warum das? Nun ja, ganz einfach:

Ich habe ja vor einigen Tagen bereits Deinen Einfachstsender mit Rahmenantenne nachgebaut. Im Grunde ist der andere Sender ja auch nichts anderes, als der Einfachstsender, nur mit dem Unterschied, dass er BD136 Transistoren für mehr Leistung hat, sowie einen ziemlich aufwendig konstruierten Modulationsverstärker.

Wenn der Sender von Dir jetzt frequenzstabil wäre, dann würde ich den nachbauen. Da ich mich mit einer Rahmenantenne allerdings nicht anfreunden kann, werde ich den Sender erstmal nicht nachbauen, da es mir ja mehr um das wissenschaftliche Experiment mit der Rahmenantenne an sich ging.

Ich hoffe, Du bist mir deswegen nicht böse.

Viele Grüße
kettenraucher

von kettenraucher - am 24.03.2017 13:58
Ich bin der überhaupt nicht böse. Für mich war der Rahmenantennensender ein netter Versuch. Das muß keiner nachbauen. Frequenzstabil ist der Rahmenant.-sender nur, wenn Du die Oszillatorspule an der Wand festklebst. Bei mir ist der aufs kHz stabil, da rührt sich nichts. Und gebrummt hat bei mir auch nichts. Vielleicht brauchst Du erstmal das Projekt brummarmes Labornetzteil, bevor du weitere Sender erfindest. Hat mein kleiner Einfachsender bei Dir schon ohne NF Eingangskabel gebrummt? Also als Du den R11 beim "Einfachster AM Sender mit Rahmenantenne " noch vergessen hattest anzuschließen.

von Oszillatormann - am 24.03.2017 15:39
Zitat

Frequenzstabil ist der Rahmenant.-sender nur, wenn Du die Oszillatorspule an der Wand festklebst. Bei mir ist der aufs kHz stabil, da rührt sich nichts. Und gebrummt hat bei mir auch nichts

Kann ich so bestätigen. Und Reichweitenmäßig besser als viel zu kurze Drahtantennen gegen Erde.

von Power-FM ne - am 24.03.2017 19:37
Ach quatsch, @Power-FM. Ich kann doch eine Drahtantenne gegen Erde bei so geringen Sendeleistungen genauso gut anpassen. Da tut sich auch reichweitenmässig bei so geringer Sendeleistung nicht viel. Es mag vielleicht anders aussehen, wenn es um etwas mehr Leistung geht.

Ich komme ja sogar mit meinem 1MHz Quarzsender schon knapp 100 Meter, und das mit nur knapp 7 Meter Antennendraht, komplett ohne Anpassung, als Erde habe ich einfach nur ein Heizungsrohr.

@Oszillatormann: Ich habe den Sender von Dir jetzt mit einer 9 Volt Block betrieben. Dann ist das Brummen komplett verschwunden. Scheint wohl von dem Chinanetzteil zu kommen. Wahrscheinlich fehlt die Siebung. Evtl. mal nen 2000uF Elko dazuklemmen könnte hier sicherlich nicht schaden. Klar, wenn ich die Antenne festklebe, hält er die Frequenz. Ich könnte ja auch statt der Antenne einfach nur eine Festinduktivität nehmen. Dann hat er natürlich nicht mehr so viel Reichweite aber um ein Radio in der Nähe zu versorgen, reicht es allemal noch aus.

von kettenraucher - am 26.03.2017 13:22
Mal Offtopic:

Sirenenschaltung


Habe ich von EFLOSE entdeckt. Ihr müsst nach Eflose Sirene googlen, davon den Teil 2 anklicken, dann seht ihr den Schaltplan. Nochmals an dieser Stelle vielen Dank an Eflose für diese tolle Schaltung!

Ich musste noch ein paar Kondensatorenwerte abändern, weil ich nicht die passenden Elkos zuhause hatte, geschweige denn noch eine Lochrasterplatine. Aber ihr seht ja: die Sirene funktioniert tadellos.

Eine tolle Schaltung. Auf jeden Fall ein schönes Weekend-Projekt.

Grüße
kettenraucher

von kettenraucher - am 26.03.2017 21:39
@ Kettenraucher
Die Sirene ist herrlich !:hot:
Ich wollt ja nicht mehr basteln- weil mir der blöde UKW Prüfgenerator den letzten Nerv geraubt hat. :( er funktioniert bis heute nicht richtig - Scheissding !
Aber hier komme ich echt wieder in Versuchung,

von sachsenbastler - am 27.03.2017 17:47
Das erinnert mich an die Sirene aus meinem Philips EE1003 Experimentierkasten von 1972. Die ging sogar mit nur drei Transistoren. Wenn einer das Schaltbild möchte, lade ich es hoch.

von Oszillatormann - am 27.03.2017 18:45
@sachsenbastler: Das freut mich, dass Du durch dieses Video wieder Lust bekommst, etwas zusammenzubasteln. Diese UKW-Prüfgeneratoren kann man heutzutage nicht mehr verwenden. Das ganze UKW-Band ist doch vollgestopft. Ohne PLL würde ich da auch nicht senden. Dass manchmal nicht immer gleich alles auf Anhieb funktioniert, ist doch normal. Deshalb machen wir das ja. Das ist ja gerade das tolle daran:rp:. Was ist denn mit Deinem Prüfgenerator genau? Was funktioniert da nicht? Ich hatte auch mal so einen Prüfgenerator, als Bausatz. Das Einzige, was da richtig funktionierte waren extreme Störungen im gesamten TV- und Rundfunkband. Die Bezeichnung: "Prüfgenerator" ist lächerlich und irreführend. Passender wäre: "Störgeenerator".:haha:

@Oszillatormann: Gern doch. Mich interessiert aber eher die Schalttung an sich. Ich habe ja schon eine Sirene, die ordentlich Lärm macht. Meine Nachbarn denken vermutlich, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe. :rp: Ich werde noch einen Elko tauschen, damit die Sirene noch etwas länger aufheult. Evtl. könnte ich jetzt noch eine Lichtschranke bauen und damit dann die Wohnungstüre absichern. Dann wäre es eine vollwertige Alaramanlage.

von kettenraucher - am 28.03.2017 17:40
Diesen Bausatz habe ich seit 1 Jahr da liegen. KEMO B062 Infrarot-Lichtschranke - max. ca. 18 m
Der muss als nächstes gebaut werden. Und der schaltet dann die nächsten Sachen- tut, tut, brumm, brumm oder piep- piep oder die Basisstation eines KXT. da kann ich dann mit dem Hörer in das Zimmer hören.
Sollte die Lichtschranke funktionieren, kann ich sie auch mal nachts im Garten ausprobieren.
18m - das glaub ich nie im Leben.

von Sachsenbastler - am 29.03.2017 18:28
Hier ist die Sirene mit nur drei Transistoren:
Der Philips-Lautsprecher hat 150 Ohm DC Widerstand!



von Oszillatormann - am 29.03.2017 18:34
http://www.fotos-hochladen.net]

von Oszillatormann - am 29.03.2017 18:35
Hallo miteinander

nach einiger Weile melde ich mich auch mal wieder zu Wort.

Den Sender konnte ich natürlich nicht testen, da ich kein 240Khz Quarz habe, ich habe nur 455Khz filter noch als "tiefste Frequenz" und dann Quarze auf 38Khz und welche, deren Wert mir noch unbekannt ist (vermutlich 32Khz Uhrenquarze). Alles in allem ist die Schaltung aber fast die gleiche wie der vorgestellte Mittelwellensender.

Power FM´s Vereinfachungen fechte ich nicht an, im Gegenteil, ich find sie sinnvoll und angebracht und hätte auch angeraten im Zuge von Nachbauinteresse bei den Leuten wecken diese in den Plan zu übernehmen und nicht "Meterlange" Widerstandsreihen.

Der Sender an sich scheint zu funktionieren, es wird ein AM Signal erzeugt, und anschließend mit einer Linearen Verstärkerstufe verstärkt, das das funktionieren mag (von den bereits erwähnten irrwegen, wie Gegenkopplung, dann aber selbrige wieder aufheben) mal abgesehen - ist bekannt, allerdings sehr ineffektiv.

Ich habe ja selber mal Versuche zu dem Thema gemacht, und um so auf ca 0,2 bis 0,25W zu kommen, mit einem BD139 benötigt man schon einen "riesen" Kühlkörper, da der Transistor das zig-fache der Leistung aufnimmt (vermutlich bei 12V 0,25...0,5A Ruhestrom oder so weis nimmer)
um das wirklich ordentlich zu verstärken und die Modulation nicht zu fressen.

Warum jemand basteln sollte war auch diskutiert.

Naja bei mir ist´s noch ein Übrigbleibsel von der Kindheit, und in manchen gebieten ist das eventuell interessant, sei es der Selbstbau von allen Sendern auf Spezialfrequenzen, hiermit meine ich das komplette HF Spektrum so wie dann VHF bis UHF (Videosender), einzige was ich ihm Rahmen wenig Sinvoll finde (Sorry Oszillatormann) ist sich Heutzutage noch mit freischwingenden UKW Sendern "Rumzuärgern". Ich weis das man dafür ein berechtigtes Interesse haben kann, so weit so gut - aber "wenn ich sende" - was so selten vorkommt, das man´s unter´m strich "Aufs Jahr" an einer Hand abzählen kann, dann schon wenigstens mit PLL o.ä. - dazu nutze ich bekannte (bei manchen verphönte aber meine hab ich @ Oberwellen als "OK" vermessen) Chinafertigsender. Da wird im nu gesendet. Sender aus Schrank raus, anstecken, einschalten, senden - abbauen, in Schrank "War da was xD"... in der ZWischenzeit lief halt wieder´n paar hundert Meter weit (aber noch in 1,5km hörbar) elektronische Musik von CD oder einer YT Playlist auf UKW :P Moderation mach ich kaum, halte mich nicht für sonderlich Talentiert und lege da auch keinen Wert drauf, wie gesagt, hauptsache es sendet ´n bisschen rum und dann ists auch meistens nach 2h oder so langweilig, soviel also dazu.

Ich habe jetzt einen UKW Sender Bausatz bekommen wo die Schwingsple mechanisch stabiel aufgebaut ist ein HF Verstärker, und sogar ein rudimentärer Oberwellenfilter vorhanden ist (der aber überraschend gut geht...). Der Sender wäre sogar brauchbar für freischwingend senden, er hat sich in meinem Test nach 30 mins weniger als 15Khz verstellt... und die Leistung dürfte mit ´ner Antenne für 50...500m brauchbar reichen (je nach Radio halt)... Aber trotzdem, die Zeit ist (vor allem durch das Angebot an UKW Sendetechnik Heute) einfach zu schade, das man mit sowas ernsthaft sendet und immewieder gucken muss ob´s nun sich verstellt hat oder nicht.

Für gehobene Ansprüche wie manch einer sie hat gibt´s ja immernoch RDVV und co, aber ich red ja von "Spaßfunkern" wie ich mich bezeichnen würde, und auch Sachsenbastler

Spontane Sendeanfälle wie SUP2 + 1m Antennendraht (Zimmer aufräumen) zähl ich wg der geringen Reichweite übrigens nicht dazu.

So bastel ich also, weil es ein Übrigbleibsel aus meiner Kindheit ist weil ich zu viel Zeit da reingesteckt hab und es sich halt so entwickelt hat. Man kann sehr viel selber kaufen, vor allem die SDR Technik ist interessant aber ist halt alles so eine Sache.

Oszillatormanns Langwellensender habe ich übrigens neulich auch nachgebaut, einfach um es getan zu haben. Dabei hatte ich nicht die richtigen Teile, ich hatte zwar einen 470nF - aber - Folie und nicht Keramik, also hab ich einfach 2x 220nF (440nF) parallel geschalten, und aus Faulheit erstmal eine 15µH Festinduktivität rein.

Da ich nicht exakt alle Teile hatte + weitere Faulheit hab ich auch den ganzen Modulator geändert.

Von der 470µH Festinduktivität - und dann C9, dieser 220nF - so weit hab ichs noch aufgebaut (also von der Senderseite kommend) aber statt dann "den" Modulator zu nehmen hab ich einfach ´nen BD135 in Kollektorschaltung mit dem altebkannten Basisspannungsteiler + BC548 Emmitterschaltung (über 10µF gekoppelt wg Spannungsverstärkung) gebaut echt nix besonderes.

Naja das übliche blabla, Oszillatormann ist der schier unerreichte Elektronikprofi, seine Schaltung ist so super, das ich sowas bis jetzt noch nicht geschafft hab blablablabalabala

Konkrete Ergebnisse sind erwünscht, der Oszillator verzerrt und ist total schlecht modulierbar, Fehler kann nicht gefunden werden, doch er wurde dann nach einiger Zeit wurde er gefunden, denn der Radio hat einfach übersteuert, weil er 10cm neben der Oszillatorspule stand, kaum hab ich den Radio etwas weiter weg, war die Modulation einwandfrei - aber ich bins halt net gewohnt, das eine Festinduktivität ein so dermaßen starkes Signal aussendet, das der Radio überstuert, aber bei dem ELITE Bastler Oszillatormann mit "IQ10000" sowieso.

Weiter konkreterweise war die Schaltung gut, aber nicht so gut wie der MW Sender. Die Modulation geht nicht auf >90% bzw. wenn ich zu weit aufdreh macht sich doch etwas FM bemerkbar, das liegt aber 100% an der Festinduktivität, also habe ich die rausgetan, und duch einen "Draht Kreis" ersetzt, der naja ... "speziell" war (ich wollte net meinen neuen Draht verwenden und hab einfach diverse Drähte (einzelne Adern) in Reihe geschalten) und irgendwann ging das Konstrukt auch, war aber noch zu klein (µH mäsig) da der osc. bei 250Khz sowas schwang (sollte der net bei 200 sein) wie auch immer der Radio muss nun schon an die andere Ecke des Zimmers gebracht werden um nicht zu übersteuern, die Modulation hat sich aber TBH nicht sonderlich verbessert - gesamt geht er schon "ziemlich gut" - ich hätte als Kind mich EXTREM über sowas gefreut und stundenlang hergenommen (gesendet mit Moderation) aber verkaufen würde ich das nicht ich mein bzw. ja man kanns verkaufen aber es ist nicht perfekt.

Vermutlich ist die Schaltung auch besser, aber ich hatte sie nur aufm Steckboard aufgebaut (Übergangswiderstände) - einfach gesagt sie funktioniert wiedermal, wie üblich, und ist toll.

Und wenn man ihm noch 10 Minuten mehr zeit gegeben hätte, hätte er noch nen Kurzwellensender nachgeliefert und für 50 mins gäb´s noch nen SSB Sender mit Festinduktivitäten dazu. Nur den UKW Radio ohne IC´s und ausgebaute Spulen (nur Festinduktivitäten) hat er nicht geschafft, weil der so leicht ist, das er sich schon beschämt fühlt, sich auf dieses Niveau herunterzulassen :P (Ok am UKW Radio beiss ich mir immernoch die Zähne aus ^^ ... noch)...

Ein bisschen Scherzen ;)

Achja ich hab noch versucht die HF auszukoppeln in dem ich zur 15µH eine 2,2mH hin hab mit Drehko, das geht auch, aber er mags garnicht wenn man ihm die HF wegzieht (Frequenz ändert sich stark + FM)

Ansonsten:

Seid nicht so "lästerisch" über die Funkamateure, denn damit schürt Ihr genau die "Meinung" die sie über unsereins haben. Ich hab ja Kettenraucher´s Petition im µC . net vorgestellt und es kamen wieder die Argumente "Dann würde man Radio Pegida senden" - ich glaub das das ein oder mehrere Personen sind die wehement verhindern wollen das "wir" da n bisschen rumsenden. Denkt euch einfach die machen Ihren Kram und wir machen unseren aber aus den Posts hier geht eine "tendenzielle Meinung" diesbezüglich hervor und genau das will ich nicht.

von Elektronikbastler - am 30.03.2017 09:37
@Oszillatormann: Danke Dir, für den Schaltplan. Werde ich auch mal nachbauen, wenn ich Zeit habe.

@Elektronikbastler: Keine Frage, die Widerstandsreihen sind nicht so geplant von mir. Ich habe die Schaltung lediglich genauso abgezeichnet, wie ich sie aufgebaut habe. Damit später niemand zu mir sagen kann: "die Schaltung hätte nicht funktioniert". Ich hatte auch keine anderen Werte da zu dem Zeitpunkt.

von kettenraucher - am 30.03.2017 18:12
@Elektronikbastler: Danke für die Blumen. Das UKW Radio mit nur einer Spule gab es auch 1971 in besagtem Experimentierkasten. Das war ein Pendelempfänger mit BF194 und zweistufiger NF Verstärker mit BC148. Als krönender Abschluß kam der berühmte 150 Ohm Philips Lautsprecher. Schaltbild gefällig?
Weil der Experimentierkasten diese drei Transistoren enthielt, hat die Polizeisirenen oben auch den HF Transistor drin...

von Oszillatormann - am 30.03.2017 18:58
Hallo,

auch wenn das nett gemeint ist, muss ich dankend ablehnen...

Durch meine obessives lesen von Foren und allem möglichen Kram kenn ich den Pendelempfänger natürlich schon und auch die Geschichten drumherum.

Ich find Pendelempfänger zwar generell toll, aber sie sind mir auchnoch ein Mysterium. Es gibt ettliche Videos, wo besagte "Super regenerative receiver" wirklich erstaunliche Empfangsergebnisse liefern auf UKW - quasi bis zum mehr oder weniger unverzerrten UKW Empfang, aber meine Eigenen Schaltungen, und Schaltungen von anderen die ich testen konnte, waren alle nie so gut.

Vielleicht schaff ichs mit viel Geduld einen brachial starken Ortssender einigermaßen unverzerrt einzustellen, aber alle anderen Sender (die immernoch Füllsender sind) sind meistens verzerrt und wehe man berührt dann auch nur etwas...

Natürlich hab ich schon viele Tricks durch wie der "Fremderregte Pendelempfänger" oder eben der klassiker selbsterregt aber mit Poti zum Pendelschwingungen kontrollieren...

Gehen tun sie alle, aber halt meistens nicht gut, das bezieht sich auch auf z.B. den RX ausm Kosmos X3000

von Elektronikbastler - am 31.03.2017 14:20
Ein echtes FM-Radio nur mit Standardkram geht doch, habe ich doch schon mal bewiesen ;-). Es gibt da auch noch ein par andere Demodulatipnsverfahren die man mit Standardkram schaffen könnte. Wollte ich alles mal ausprobieren, ist aber aktuell (und wer weiß ob überhaupt) nicht drin :-(.

von Power-FM ne - am 31.03.2017 15:39
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