Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
36
Erster Beitrag:
vor 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
kettenraucher, sachsenbastler, Oszillatormann, Sachsenbastler, Elektronikbastler, SAchsenbastler, Power-FM ne, specialist

Keramikresonator Mittelwellensender - bis zu 100 Meter Reichweite

Startbeitrag von kettenraucher am 17.05.2017 13:41

Hallo!

Zum allerletzten Mal habe ich nun eine Schaltung entworfen, die mit einem Keramikresonator funktioniert und eine Reichweite, je nach Voltzahl, bis zu 100 Meter schafft.

Der Sender zieht bei 22 Volt 90 mA. Mit 12 Volt läuft die Schaltung auch, hat dann aber natürlich weniger Reichweite.

Antennendrahtlänge beträgt 7 Meter, Sendermasse hängt am Heizungsrohr.

Ein kurzer Reichweitentest ergab: Kristallklaren Klang / Empfang in verschiedenen Stockwerken. Ausserhalb des Gebäudes konnte ich das Signal bei mehr als 22 Volt noch in 100 Metern Entfernung aufnehmen, wenn auch nicht mehr ganz rauschfrei.

Man kann auch ohne weiteren Vorverstärker direkt und ausreichend modulieren!

Allerdings schmort der Transistor T2 vor sich hin, (wird extrem heiss und kann man bereits bei 22 Volt kaum noch anfassen). Ein grösserer Wert im Widerstand verschlechtert allerdings die technischen Eigenschaften dieses Senders. Die beiden 150 Ohm Widerstände in der Endverstärkung schmoren ebenfalls langsam vor sich hin, ähnlich wie der Transistor T2. Dies dürfte allerdings dennoch kein Problem sein. Der BC547C hält schon einiges aus, bevor dieser sich in Rauch auflöst.

Im Großen und Ganzen meiner Meinung nach ein netter Sender, der sich dieses Mal ohne Schwingquarz mit einem einfachen, günstigen Keramikresonator aufbauen lässt.

Hier der Schaltplan dazu:

Schaltplan - Keramikresonator - Mittelwellensender

Viele Grüße
kettenraucher

Antworten:

Man kann den Sender noch besser modulieren, indem man noch einen BC547C für die NF-Verstärkung nutzt. Das ist besonders dann interessant, wenn man nur einen mp3-Player nutzt und dieser nicht genügend Audioleistung bringt, um den Sender ausreichend modulieren zu können.

Von der Basis vom Transistor geht ein 100nF Kondensator weg. Von dort geht man weiter mit einem 150 Ohm Widerstand und hinter dem Widerstand schliesst man die Audioquelle an.

Zwischen Basis und Kollektor vom Transistor legt man noch einen 100k Widerstand. Ich hatte allerdings nur 2x 47k Widerstände hier, die ich in Reihe geschalten habe. Von + 22 Volt geht es weiter mit einem 150 Ohm Widerstand direkt auf den Kollektor. Vom Kollektor geht dann noch ein 100nF Kondensator direkt auf Masse. Ein weiterer 100nF Kondensator geht dann noch von Kollektor auf Basis. Der verringert den Klirrfaktor erheblich. Und schlussendlich geht dann noch ein Draht von Kollektor zum NF - Eingang vom Sender-Audioeingang.

Leider wird auch dieser Transistor mit dem 150 Ohm Widerstand kochend heiss. Gefühlt über 100 °C. Aber anders bekomme ich leider nicht den hohen Verstärkungsfaktor.

Schönes Wochenende Euch @llen!
Grüsse
kettenraucher

von kettenraucher - am 19.05.2017 10:57
Gerne dürft ihr noch das Video zu dem fertigen Sender sehen. Ab 9:33 Minuten im Video könnt ihr den Sender im Betrieb sehen, wie er klingt bzw., dass er sich auch wirklich sehr, sehr laut modulieren lässt, bei bereits ausreichend Sendeleistung über mehrere Stockwerke, vielleicht sogar bis zu 100 Meter. Habe es aber nicht getestet. Aber ich habe überall hier im Haus klaren Empfang.

Keramikresonator -Mittelwellensender mit integriertem Netzteil - Video!!!

Ich werde jetzt bei einem Glas Rotwein entspannen und den Klängen auf Mittelwelle lauschen und dieses Klangwunder live erleben.

Schönes Wochenende Euch @llen!

von kettenraucher - am 03.06.2017 18:33
Leider sind mir mehrere Fehler beim Abzeichnen des Schaltplans unterlaufen. Ich habe den Plan jetzt korrigiert und denke, dass jetzt alles soweit korrekt ist.

Den Schaltplan für den NF - Vorverstärker findet man zwei Videos vorher auf meinem Kanal. AM NF - Vorverstärker muss man noch einen weiteren 150 Ohm Widerstand in Reihe von PLUS auf Kollektor legen. Im Übrigen solltet ihr immer die Beschreibung im Anhang meiner Videos von Youtube beachten.

Jetzt aber, Euch @llen ein gesegnetes, verlängertes Pfingstwochenende und erfolgreiche Bastelerlebnisse.

Korrigierter, korrekter Schaltplan für Keramikresonator - AM - Mittelwellensender


Euer
kettenraucher

von kettenraucher - am 04.06.2017 17:47
Dit is nog veel beter! Perfect.Een stille lezer van Eindhoven.

von specialist - am 04.06.2017 18:09
Danke für das Kompliment, @specialist. Vielleicht könnte man noch einen BUX10 damit ansteuern, um so noch etwas mehr Leistung dem Sender entnehmen zu können? Aber dann benötigt man natürlich auch gleichzeitig wieder mehr Modulationsleistung. Ich glaube, die meisten AM - Sender in Halbleitertechnik werden im Schaltbetrieb betrieben, mit FETs. Aber das hier soll ja nur ein "Haussender" sein, zur Versorgung alter Radios im Umkreis von max. 100 Meter. ich glaube, dafür ist diese Schaltung mehr als ausreichend! Ich werde im Übrigen auch keine neuen Sender mehr entwickeln. Gibt ja keinen Grund dazu! Aber interessant wäre der Versuch mit dem BUX10 sicherlich noch. Mal sehen. Vielleicht führst Du ihn ja durch, @specialist und kannst hier berichten oder irgendjemand anders macht es irgendwann einmal.

von kettenraucher - am 04.06.2017 19:17
So. Heute morgen hat der Sender endgültig seinen Geist aufgegeben. Plötzlich fehlte die Modulation bzw., sie war nur noch sehr leise zu hören und die Modulation wurde daraufhin mal lauter, dann wieder leise. Also, gleich mal den Deckel aufgescrhraubt von dem Kasten und mir kam auch schon ein Geruch von verbrannter Elektronik entgegen.:lollol:

Kurz auf Schnuppersuche mit der Nase gegangen und ich konnte den Transformator lokalisieren. :aufreg:Okay, der läuft ziemlich am Limit mit seinen max. 250 mA, die er ausgeben kann, zieht der Sender immerhin knapp 190 mA bei 30 Volt. Soweit so gut, aber das scheint nicht das eigentliche Problem zu sein.

Also weitergesucht nach dem Fehler und dabei sind mir zwei von den drei Kollektorwiderständen ins Auge gestochen. Die sahen total verbrannt aus. Also, am heiligen Pfingstmontag mit dem Wissen, dass man an solchen heiligen Tagen normalerweise keine Arbeit verrichten sollte (aber es ist ja ein Notfall):p gleich mal den Lötkolben angeheizt und die beiden 150 Ohm Widerstände von T3 / T4 ausgelötet und durch drei neue Widerstände ersetzt. Jetzt habe ich insgesamt 4 x 150 Ohm Widerstände eingebaut. Und siehe da: jetzt ist die Modulation auch wieder voll da. Super.:hot::hot::hot: Ich denke, das müsste jetzt halten. Seltsam an der Sache: Bei den anderen Sendern reichen zwei Widerstände von PLUS auf Kollektor vollkommen aus. Die sind zwar auch leicht verschmort, aber dort treten keinerlei Probleme auf, auch nicht nach Tagen im Dauerbetrieb, trotz identischem Aufbau.

Ende gut, alles gut. So kann ich jetzt den Pfingstmontag mit schöner Oldiemusik geniessen und morgen wieder gestärkt in die neue Arbeitswoche starten.

Und das Beste noch zum Schluss: Im Winter eignet sich der Sender perfekt als Fuss- oder Handwärmer. Das Gehäuse wird angenehm warm und das, obwohl das Plastikgehäuse ziemlich dick ist. Scheint eine kleine Heizung zu sein, dieses Gerät. (Verlustleistung der 4 x 150 Ohm Widerstände) ist extrem und das Netzteil, sowie der Transistor T2 heizen auch ganz ordentlich.

Mittelwelle ist Radio-Rundfunk zum Anfassen! So muss das sein!

So macht Radio Spass!

Beste Grüsse
kettenraucher

von kettenraucher - am 05.06.2017 11:29
So ganz ausgereift scheint das Projekt wohl nun doch nicht zu sein ?

Gegen heisse Suppen, heisse Transis oder Widerstände hab ich was :uaa:

Eine kupferkaschierte Platte hab ich noch- aber heisswerden darf da nichts.

Funki könnte auch problemlos mit 12 oder 14v - aber ich verzichte mit 9V auf Leistung und er tut auch nach 30min. bei 28 Grad in der Sonne seinen Dienst. :spos:

von sachsenbastler - am 05.06.2017 12:16
Naja, aber fast. Solche Widerstandsgeschichten sind ja nur Kleinigkeiten. Habe einfach noch einen weiteren 150 Ohm dazugebaut, jetzt hält er auch.

Dreh doch mal den Sender auf 14 Volt auf, @sachsenbastler. Von nichts kommt nichts. :rp:

Ich habe jetzt bei meinem Sender mal wieder nen Phasenprüfer an die Antenne angeschlossen. Habe von Sendermasse zur Heizung noch zwei 1nF dazwischen. Obwohl ich dieses Mal kein Schaltnetzteil betreibe, leuchtet der Phasenprüfer ziemlich hell.

Wenn ich ihn allerdings direkt an die PE - Erde, also nicht an den Bezugspunkt der beiden 1nF von Sendermasse anschliesse, leuchtet er nur noch halb so hell. Wenn ich den Sender, wie Oszillatormann mir schon einmal in einem anderen Posting geraten hat, ohne die beiden 1nF zwischen Sendermasse und Heizung, also von Sendermasse direkt auf PE - Erde klemme, dann bleibt der Phasenprüfer aus. Aber dann leuchtet auch die LED nur noch einmal ganz kurz, vielleicht eine halbe Sekunde ziemlich hell auf. Wenn ich die LED allerdings umpole, dann blinkt sie ganz schwach im Takt der Musik.

Wenn ich die LED an die Antenne anklemme und das andere Ende an den Bezugspunkt von den beiden 1nF Kondis in Reihe, leuchtet sie wieder hell. Der Phasenprüfer ebenfalls. Er blinkt dann auch schön im Takt der Musik. An PE - Erde leuchtet er nur.

Ist das wieder Brummspannung? Ich nutze ja dieses Mal im Sender kein Schaltnetzteil, sondern einen richtigen Trafo (siehe Video). Dann kommt ein Gleichrichter, danach 2x 1000 uF Elkos und eine Sicherung. Normalerweise sollte doch die Spannung dadurch grösstenteils, wenn nicht sogar vollständig??? geglättet sein. Jedenfalls sollte doch der Phasenprüfer nicht angehen.

Habe das hier dazu gefunden im Netz:

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210251.htm

von kettenraucher - am 07.06.2017 11:16
So, ich habe jetzt nochmal meinen Keramikresonator-Mittelwellensender mit mehreren BUX10 aufgebaut, parallel geschalten. Moduliert wird der Sender jetzt mit einer richtigen Audioverstärkerstufe. Vielleicht 40 Watt max Output? Jedenfals ist es so, dass, wenn ich an die Antenne fasse meine Finger sehr heiss werden. Man kann die Antenne eigentlich gar nicht mehr anfassen, nur kurzzeitig, Leuchtstoffröhre zündet auch sofort, nur beim hinhalten bereits, eine einfache Energiesparlampe ebenfalls.

In Sendernähe übersteuert der Radioempfänger derart stark, dass an eine klare Modulation nicht zu denken ist. Wenn ich eine klare Modulation haben möchte, muss ich ca 20 Meter vom Sender entfernt sein dann wird die Modulation plötzlich sehr deutlich. Ich bin dann zu Fuss gegangen und habe einen Reichweitentest durchgeführt mit meinem Medion Digitalempfänger von Aldi. In ca 1,5 Kilometern Luftlinie, ca. fast 3 Km also zu Fuss auf der Strasse war das Signal noch zeimlich mehr oder weniger klar und in meinen Augen sehr stark aufnehmbar.

Jetzt ist es aber so, dass der Sender extremste Störungen verursacht und in mein Telefon einstrahlt, auch in meine Aktivboxen und sogar in den NF-Teil meines alten Röhrenfernsehers. Abgeerdet habe ich den Sender wieder am Heizungsrohr, als Antenne nutze ich den 6,50 Meter Draht, der nur mit einem dicken 1nF Kondensator gegen Erde auf der Senderplatine angepasst ist. Das funktioniert soweit, man hört sogar die Modulation auf der kompletten Schaltung weil die Kupferplatine anfängt zu schwingen.

Den Oszillatorteil habe ich abgeschirmt mit HF-Blech wegen Rückkopplung auf den Oszillatorteil. Betrieben wird der Sender mit 28 Volt. Als Widerstand nutze ich mehrere 150 Ohm Hochlastwiderstände im Kollektor, die vor sich hinschmelzen aber bisher halten sie, auch wenn diese kochend heiss werden.

Was kann ich jetzt tun gegen die HF-Einstrahlung in den TV und Telefon? Oberwellen erzeugt er auch, hält sich aber noch in Grenzen und ist wohl mit einer einfachen Tiefpassschaltung ausfilterbar.

Das Problem sind eher die Einstrahlungen in alle möglichen Geräte, und das im ganzen Haus. Kann man also nicht dauerhaft so betreiben. Was ist die Abhilfe? Wahrscheinlich nur eine Antenne auf dem freien Feld? Dann kann ich nämlich das ganze Projekt gleich einstellen, denn ich kann schlecht hier in der Innenstadt einer Grossstadt eine Antenne / Draht im Freien spannen. :aufreg:

Aber sonst gehts ganz gut. Aber in der Praxis bin ich jetzt etwas enttäuscht weil ich den Sender so nicht betreiben kann (Störungen wegen den starken Einstrahlungen im ganzen Haus, die ich nicht in den Griff bekomme, auch nicht mit Tiefpassfilter). Habt ihr noch eine Idee oder muss die Antenne wirklich nach draussen, was ja bei mir nicht möglich ist. Evtl. könnte ich einen Draht auf dem Dach spannen?

von kettenraucher - am 11.09.2017 14:01
P.S: Den Ausgang des Senders HF seitig schätze ich auf ca 8 Watt. Wenn ich messe mit dem Multimeter, zieht er mir knapp etwas über 1 Ampere, mit der Modulation etwas schwankend!

von kettenraucher - am 11.09.2017 14:03
Also 8 Watttt ??

Ich hatte 1978 mit einer ECL82 und 250V Anodenspannung vielleicht 3-4W.
Aber mit einem 10m Kupferstrick wurde ich in 6Km Entfernung noch mit S8 empfangen !! :xcool:

von sachsenbastler - am 11.09.2017 15:03
Eine Möglichkeit deinen Sender "störungsärmer" zu bekommen und dabei gleichzeitig noch etwas

Oberwellenfilterung mitzunehmen wäre es, das du den Ausgang auf einen Ringkern Übertrager gibst,

der im Idealfall noch eine transformatorische Funktion hat.

Du wickelst ihn so, das er auf der BUX 10 Seite vielleicht 50 Ohm oder was auch immer hat, und

auf der Ausgangsseite mehrere hundert Ohm. So erreichst du eine bessere Anpassung an die Antenne,

und vor allem das Problem mit den Einstrahlungen sollte weg sein.

Du musst aber sehr gut wickeln, ich meine, isoliert wickeln und am besten bei ebay einen Vakuum hv Drehkondensator kaufen, wenn die Antenne eher kurz - also unter 10m ist, sonst zündet im Drehko ein Lichtbogen und bleibt brennen und vernichtet natürlich dann die ganze Sendeleistung

Alternativ kannst du auch einen 1:1 Übertrager wickeln, wenns jetzt ja ganz gut geht.

Es muss halt erstmal rausgefunden werden, woher die Einstrahlung kommt, ob die von der Antenne auf die Geräte erfolgt oder durch die Masseleitung.

Letzentlich wirst du aber mit der Lösung leben müssen, wenn du nicht draußen eine entsprechende Antennenanlage aufbauen willst.

Also sowas wie den Sender auf 50Ohm umbauen am besten mit Kollektordrossel dann über 10m oder mehr RG58 eine Antenne fern speißen.

Du betreibst doch die Sender eh eher für dich also brauchst du ja nicht 1,5 oder 3km weit senden.

Und wenn du doch so weit senden magst dann geh ich mal davon aus, das du auch live sendest mit über´s Mikro quatschen und so, da kannst du den Detektorempfang doch als netten Nebeneffekt sehen, kannst gleich deine Modulation mit kontrollieren.

Aber es ist schon eine beeindruckende Reichweite, die du da mit scheinbar einfachen Mitteln - noch dazu auf Langwelle - erreichst. Ich habe schon seit Jahren Experimente auf der Mittelwelle gemacht, und komme trotz hohen Antenennspannungen nicht weit.

Wobei es natürlich immer Auslegungssache ist wie lange ein Signal als gut befunden wird.

Es würde sich wohl echt mal rendtieren einen Röhrensender zu bauen. Durch Transformatoren und co bekomme ich weit über 250V antennenspannung auch auf langen Antennen zusammen aber 6km Reichweite wären absolut utopisch.

Ich denke mit einem bessren Radio und aktuellem wissen, sowie einer 2m hohen, 18m langen horizontal Drahtantenne dürfte ich jetzt so an der 1km Grenze kratzen, also 1km Reichweite mi viel rauschen sprache wär aber noch gut verständlich. Leistung wäre da 1,5W

von Elektronikbastler - am 11.09.2017 20:22
Die Antenne muss mindestens 8m über Grund und an Keramik- Isolatoren aufgehängt werden.
Etwa 1m von Gebäudewand weg. Der Einspeisepunkt muss ausprobiert werden.

von sachsenbastler - am 12.09.2017 06:18
Der Sender sendet nicht auf Langwelle sondern hat den 1MHz Keramikresonator für Mittelwelle.
Die Antennenanpassung und Antennengöße sind entscheidend: Ich habe auf dem Dachboden eine 1-Windungsloop aufgebaut mit 1,70m Höhe und 12m Länge aus 27m 0,8mm Silberdraht. Die Loop habe ich mit zwei Drehkos angepasst und bei 1,4 MHz eine Güte von 50 gemessen. Vom Meßsender mit 30 mW gespeist gab es in 450 m Entfernung noch ein Bombensignal, die rote Feldstärke LED im Sony ICF7600 leuchtete noch. Und das, obwohl die Loop mehr oder weniger die minimale Abstrahlung in die Richtung hat.

von Oszillatormann - am 12.09.2017 07:36
@ Oszillatormann

Dann hänge doch mal 0,5 oder 1W an die Antenne - da wirst Du aber staunen !!

von Sachsenbastler - am 12.09.2017 08:15
Geht ja garnicht ! Der 0,8m Siberdraht würde das Dach in Brand setzen und die Drehkos Lichtbogen erzeugen

Also bitte nicht - vielleicht 0,1W !

von Sachsenbastler - am 12.09.2017 08:27
Genau. 1 MHz Keramikresonator, nicht Langwelle. Ich habe es ja vor einiger Zeit schon einmal mit diesen BD137 Transistoren versucht aber nie wirklich viel Leistung herausbekommen. Ich bekam eifnach keine HF aus den Transistoren raus. Mit dem BUX10 geht es wunderbar. Hab die Transistoren auf Kühlkörper montiert. Diese BD137 sind wohl nicht so geeignet.

Du speist also die Loop mit 30 mW von deinem Messsender? Wie darf ich mir das dann vorstellen? Die Sendermasse mit dem Heizungsrohr fällt ja dann weg, wie hast du das dann verkabelt? Also Messsender, Loop, dazwischen nen Drehko zur Anpassung von der Loop. Und die Sendermasse? Geht dann ein Draht von der Loop zurück zur Sendermasse? Verstehe das nicht ganz. Weil 30 mW und fast 500 Meter. Das ist schon sehr weit mit nur 30 mW. Oder hast Du einfach nur eine Loop und die Sendermasse trotzdem am Heizungsrohr? Mein Keramikresonator-Sender bringt so ca 60 mW Output bereits mit einfachen BC547C Transistoren bei 100% Modulation. Habe aber die Sendermasse an der Heizung und als Antenne einfach nur nen 6 Meter Draht. Aber nach so ca. maximal 70 / 100 Metern ist mit 60 mW schon Schluss.

von kettenraucher - am 12.09.2017 14:20
In der Antenne muss "an der richtigen Stelle viel Strom fließen", denn "Strom strahlt".
Nur "hohe Spannung" alleine bringt nicht viel, schon gar nicht am "Anfang" viel zu kurzen Antenne. Hohe Spannung alleine (mit Lichtbögen, Finger verbrennen bei Berührung, Zünden von Leuchtstoffröhren in der Nähe der Antenne usw. ) erreicht man relativ leicht bzw. hat man bei einer zu kruzen Antenne mehr oder weniger "automatisch".

von Power-FM ne - am 12.09.2017 17:11
Ich habe nicht mehr Leistung zur Verfügung, deshalb gibts das Experiment mit 1 W nicht. Außerdem würden wir dann bestimmt alle am Elektrosmog sofort sterben bevor das Haus in Flammen aufgeht :lollol:

Der Versuch ging so. Vom Meßsender gibts 20m 50Ohm Koaxkabel auf den Dachboden. Der Koaxschirm ist an einem Ende der Loop angeschlossen. Der Innenleiter geht über einen kleinen Ankoppel-Drehko (hatte vielleicht 70 pF bei bester Anpassung) zum anderen Ende der Loop. Parallel zur Loop lag ein dicker Schmetterlingsdrehko zur Abstimmung mit etwa 500 pF Maximalkapazität. Zum Abgleich hatte ich einen Meßplatz zur Anpassungsmessung auf dem Boden und die Anpassung von 1..2 MHz gewobbelt bei kleiner Kapazität des Koppeldrehkos. Die Anpassung war auf Anhieb bei einigen Frequenzen schmalbandig etwas besser und in mehreren großen Frequenzbereichen sehr schlecht. Das ist ein Indiz, das im großen Frequenzbereich die Leistung in irgendwelche Elektroleitungen und Metallteile einkoppelt und irgendwo verheizt wird. Bei den schmalbandigeren Resonanzen bin ich davon ausgegangen, das die Antenne hier nur ihre Eigenverluste hat und keine Hausverluste durch Einkopplungen dazu kommen. Die schärfste Resonanz habe ich dann benutzt und mit den Drehkos wechselweise auf beste Anpassung = 50 Ohm Impedanz abgeglichen.
Heizungsrohre und Wasserleitungen haben ich nicht angeschlossen. Der Meßsender ist allerdings über den Schutzleiter auf PE und damit liegt auch über das RG213 Kabel das eine Ende der Loop auf PE. Inwieweit die Antenne dadurch besser strahlt als eine rein magnetische Antenne kann ich Euch nicht sagen.

von Oszillatormann - am 13.09.2017 07:54
Warum die Drehkos auf dem Dachboden und nicht im Arbeitszimmer im Erdgeschoß stehen, hat diesen Grund: Die Impedanz der Loop ist etwa 2 Ohm in Serie mit 20 µH, nur aus der Erinnerung, die Größenordnung zählt (Die Güte der Loop ist etwa 50). Der Blindstrom durch die Loop ist also 50 mal größer als der Wirkanteil. Wenn die Loop direkt an 20 m Koaxkabel angeschlossen ist, muß der 50 mal größere Blindstrom zusätzlich zum Wirkstrom durch das Koaxkabel fließen. Da das Kabel nicht verlustfrei ist, entstehen durch den Blindstrom 50 * 50 = 2500 mal stärkere Verluste im Kabel als durch den Wirkanteil. Der Schaltungssimulator spuckte dann 12 dB Kabelverlust aus mit RG58 Kabel, gegenüber 0,3 dB Verlust im Kabel bei angepasster Antenne. Auf 12 dB will ich nicht verzichten, das ist fast Faktor 20. Ich müßte bei Anpassung im Erdgeschoß 500 mW einspeisen um die gleiche Abstrahlung zu erhalten wie mit 30 mW bei Anpassung auf dem Dachboden. Ich habe zwar besseres Kabel nach oben gelegt, aber das Prinzip dürfte klar sein.

von Oszillatormann - am 13.09.2017 08:17
@ Oszillatormann

Aus Deinen letzten beiden Darlegungen merke ich erst mal wie unwissend wir damals mit 18 Jahren waren.
In der Regel haben wir die Antenne Kupferlitze über 100-500pf direkt an die Anode angeschlossen, oder über diese Kapazität aus dem Schwingkreis ausgekoppelt.
Filter gabs da nicht. Einige haben mit dem 380V Fernsehnetzteil aus Stassfurt experimentiert.
Jetzt wundert mich, daß es damals keine Toten gab.

von sachsenbastler - am 13.09.2017 08:48
Da wart Ihr schon ganz schön waghalsig. Ich habe nur einen Röhrenverstärker in meinem Leben gebaut und freue mich, daß ich nur alle Jubeljahre mal einen gewischt bekomme.

von Oszillatormann - am 13.09.2017 11:18
Bei den grossen Sendern steht das Abstimmhäuschen ja auch nicht in Sendernähe, sondern immer in Antennennähe. Ich würde deinen Test gerne durchführen, mit meinem Sender, mit ca 60 mW und die Reichweite ebenfalls testen. Allerdings weiss ich so auf Anhieb gar nicht, wo ich eine 12 Meter Lange Antenne hier bei mir unterbringen soll. Beachtlich, was Du da für ein grosses Antennengebilde auf deinem Dachboden ausgebreitet hast. Das erklärt dann auch die grosse Reichweite mit nur 30 mW.

von kettenraucher - am 13.09.2017 15:03
Genau. Und meinen Test kannst Du nur nachmachen mit einem Anpassungsmeßgerät. Das war in meinem Fall konkret ein Spektrumanalysator mit Tracking Generator und Richtkoppler. Nur damit konnte ich im Nu herausfinden, welche Frequenzen nicht in der Hausverkabelung oder irgendwelchen anderen Metallteilen abgesumpft werden. Und das ist hier leider der Großeil des gewesen des gemessenen MW-Frequenzbereichs. Wenn man genauer wissen will, wo die Leistung bleibt: Einfach 10 KW auf die Rahmenantenne geben und dann schauen, welche Netzfilter in der Nähe anfangen, zu qualmen...

von Oszillatormann - am 13.09.2017 16:01
Einen Antennenanalysator für 67 € gibts hier:
https://www.amazon.de/dp/B06WVRJSTL

Oder direkt aus China für 54 €
https://www.aliexpress.com/sark100_reviews.html

Beim Stöbern bei Aliexpress gerade gefunden eine 170W FM Endstufe für 33 €
https://de.aliexpress.com/wholesale?SearchText=170W+fm+vhf

von Oszillatormann - am 13.09.2017 18:42
Früher - ich meine bis Mitte 1970 haben sich die Funkamateure die Geräte selbst gebaut mit einfachsten Mitteln und Ersatzteilen. In jedem Elektronikladen konnte man jeden Widerstand für 2-3 Pfennig kaufen.
Mit 10W konnte man bis 200 Km weit senden.
Das 80m Band war leergefegt und ruhig. Man hörte kein russisches Taxi mit 150W.
Heute muss man sich ein Icom - Gerät zulegen. Das geht von 3T€ bis 15T€.
---- Nein Danke !

von sachsenbastler - am 14.09.2017 11:34
Ich meld mich auchmal wieder rein.

Oszilatormann´s Tests mt der Loopantenne waren wirklich äußerst interessant, und ich fands auch sehr gut, da er beschrieben hat, wie das ganze aufgebaut war.

Also das die Loop selber über einen Drehko angekoppelt wird usw usv, weil in meinem Kopf hatte ich immer den "Gedankenknoten", das, wenn Loop auf Resonanz ist und hohe Spannung
am Drehko entsteht, der Sender das vermutlich nicht so toll findet. Der Trimm C zwischen Sender
und Loop dürfte es aber effektiv richten.

Diese Infos haben Lust auf mehr gemacht, also eigene Experimente.

Allerdings sehe ich immernoch einen Wiederspruch hier. Sachsenbastler schrieb ja das man
früher mit Röhrensender mehrere KM an 10m Antenne senden konnte. Eigendlich war hier
doch auch hauptsächlich die hohe Spannung ausschlaggebend, und ob ich jetzt schon X
hundert Volt von einem Röhrenoszilator zur Verfügung habe, oder von einem 12V Oszilator
das ganze erst mit PI Filter hochtransformiere, kommt ja auf´s gleiche raus. Vor allem wenn
der Röhrenoszilator vielleicht 1W hat, und der andere Sender 5W. Von 5 sollten dann doch
ebenfalls wenigstens 1W wieder ankommen.


Was ich durch all meine Experimente und Recherchen rausgefunden habe ist: Das geht schon,
mit 12V Sender und ein paar Watt weit senden, aber der PI Filter muss fast schon für "Starkstrom" ausgelegt werden. Die Spule und Kondensatoren müssen physikalisch groß sein, die Spule muss aus richtig dickem Draht sein (10mm²) um eben die selbst bei kleinen
Leistungen auftretenden, hohen Blindströme gut kompensieren zu können.

Da gibt´s ja diesen Mittelwellensender 801Khz vom Radiomuseum, der mich zwar auf der einen Seite freut, aber mich auf der anderen Seite auch sehr ärgert.

Ich freue mich, das die Mittelwelle durch solche kleinstsender am leben gehalten wird, und es
wenigstens noch eine kleine - aber gut organisierte - "Radio Community" gibt (die nicht mit AFU verglichen werden kann da es hier ja um Radios geht und Afus meiner Erfahrung nach andere Interessen verfolgen, wenngleich viele mit Radiotechnik begonnen haben)

Zum anderen führt mir dieser Sender - und viele andere (es gibt mitlerweile viele, z.T. schwächere Musuems Sender, und nicht zu Vergessen "europa 24, Channel 292 und co) wieder die Ungerechtigkeit hier vor die Augen. Als hätten diese Leute jemanden gekannt, oder kennen wen, der bei der BNETZA arbeitet, und hätten ihre Lizenzen leicht bekommen (Irgendwo las ich mal wortwörtlich sowas wie

"Es wurde ein Antrag bei der Bundesnetzagentur zur Frequenzzuteilung gestellt, der sofort und ohne Probleme genehmigt wurde"

- während "normale Leute" - ein bekannter Youtuber den ihr sicher auch kennt, bei der BNETZA angerufen hat, und nachgefragt hat, wie man denn so "ein bisschen senden dürfte" und ihm nur vorgehalten wurde - mehrmals - das dies selbst mit der dafür selbstverständlich als Vorraussetzung notwendigen Klasse A im Amateurfunk fast nicht möglich wäre, und wenn dann nur über (verhältnissmäsig teure) "Versuchsfrequenzen" wo man so viele Angaben und Dinge ggü der BNETZA machen muss, das es vermutlich gleich aufwendig wäre, wenn ein Mitarbeiter der BNETZA einfach bei jedem Sendereinsatz dabei wäre...

Aber dann gibts eben diesen 801 Khz Sender, Europa 24 und co... ob die auch "instant Genehmigung" bekamen?

Entweder JEDER hat eine Faire Chance auf Frequenzzuteilung im Privat Sektor, oder sie sagen generell NEIN, und es gibt halt dann sowas wie das die "media broadcast" einen Sender an einem vorgegebenen Termin zur Verfügung stellt, und eine 1 tägige, oder auch 1 Wöchige Sondersendung offiziell abgesprochen ist...

Aber gut ich weis schon, das "Gerechtigkeit" immer hoch angekündigt wird, auf dem Papier, und in der Realiät...Siehe Lohgruppen / Gehalt aber ich schweife zu weit aus...

Wie auch immer, wird besagter 801Khz Sender mit einer Leistung von 1W angegeben, und war - meiner Recherchen nach - als Museumsfunk geplant. Allerdings ists mittlerweile kein Geheimniss mehr, das der Sender trotz seiner geringen Leistung von gerademal 1Watt über extrem große Distanzen gehört werden kann.

So gibt das Museum selber an, das der Sender - mit seinem zum Radiosammeln passenden Radiorpogramm - im Umkreis von 35km (!) um das Museum gehört werden kann. Ein Bericht bei Radio DARC bestätigte dies, und diverse Berichte, die ich las, sprachen auch von Reichweiten zwischen 20 ... und im Extremfall 70 (!) km. Wobei bei 70km das Signal nurnoch extrem schwach war, und es eher ein "nachweis, ja, das ist der Sender" war, als ein "man kann da zu hören".

Und das mit nur 1Watt, und wir spielen hier mit 200m rum, und wer anders schafft 500m...

Ich meine den PI Filter gesehen zu haben für die Langdrahtantenne, und da waren eben Kondensatoren und Spulen RIESIG. Vermutlich nicht umbedingt µH und pF mäsig, aber Physikalisch.

Achja @ Afu früher konnte man...

Wenns bei uns wenigstens ein µ mehr so wäre, wie im Ausland, das man wenigstens auf 1...2 Bereichen, die mit einem "Lidl, Aldi, Netto" Weltempfänger empfangbar wären in AM senden dürfte (wie im Ausland vielerorts normal Erlaubt vor allem USA), dann hätte mich der AFU vielleicht irgendwann in einer spontanen Phase schon genug "gejuckt" das ich die Klasse E Prüfung schnell mach... aber so wies hier ist.. AM ist nur auf 10m erlaubt. Auf 2m FM erlauben sie 40Khz Bandbreite ABER kein AM.

Dann @ Afu Lizenz könnte ich z.B. sowas 100% legal machen, wie der VK3YE, den "Talking Pixie" so umbauen, das er normal AM / Sprache Sendet, oder könnte als Intro für ein Video mit meinem AFU Gerät auf einen Radio senden.

Wäre dann ja legal, ich mache keinen AM Rundfunk, mache dies nur zu vorfürzwecken, und nenne von mir aus noch mein Rufzeichen, aber hier mit der Lizenz wäre das verboten, und dann
kann ich sie mir ja gleich sparen.

von Elektronikbastler - am 14.09.2017 12:44
@Elektronikbastler: Du hast den Sinn des Trimm C zwischen Sender und Loop genau richtig verstanden. Über dem entsteht die "Hochspannung" weil der Strom vom Meßsender durch den gegenphasig schwingenden Resonator "angesaugt" wird.

Heute habe ich unser Haus mit einer 1 Windungs-Loop eingepackt: Von unten 8 m nach oben (etwas schrägt, dann auf dem Boden 13 m lang in 8m Höhe und am anderen Bodenfenster wieder nach unten und 12 m weit zurück. Insgesamt wurden fast 50m 0,5er Lackdraht verwendet. Ich war gespannt, welche Güte diese Riesenrahmenantenne erzielt. Viel habe ich nicht erwartet, weil unser Haus somit direkt neben dem Antennendraht steht und alle möglichen verlustbringenden Metallstrukturen stark angekoppelt sind. Abgestimmt wurde wieder mit zwei Drehkos, einer parallel zur Loop und einer zur losen Ankoppung von einem Ende der Loop zum Koaxinnenleiter. Anpassung ergab sich mit 18 pF = Minimum für den Abstimmkondensator. Der Koppelkondensator war nicht ausreichend groß (ein Indiz für mangelhafte Güte) und nach Parallelschalten eines weiteren Koppelkondensators ergab sich 561 pF als optimale Koppelkapazität. Diese knallharte Ankopplung ist tatsächlich der Hinweis, das die Antenne nicht gut abstrahlen wird, weil sehr hohe Verluste vorhanden sind. Die Bandbreite habe ich zu 35 kHz gemessen. Im Simulator ergibt sich mit den Kapazitätswerten, daß die Loop 48 Ohm Serienwiderstand in Reihe mit 123,6 µH hat und eine Bandbreite von 60 kHz, d.h. Güte von 10 hat. Ich habe eine Bandbreite von 35 kHz gemessen.

Reichweitentest: In 300m Entfernung ist das Signal mit 30 mW schon stark verrauscht und die Feldstärke-LED im Empfänger ist aus. Die kleinere Loop auf dem Boden funktioniert deutlich besser, die Frequenz war mit 1,3 MHz aber auch doppelt so hoch.

von Oszillatormann - am 14.09.2017 15:46
Ist der Wirkungsgrad der Antenne nicht besser wenn man mit der Frequenz höher geht ?
statt 801Khz zB.. 1500Khz ?
Ich hab mal gelauscht- kein einziger deutschsprachiger Sender ! auf 1468 sehr stark in arabischer Sprache. Schade das man da nichts versteht, wäre sicher interessant.
Im Großen und Ganzen stört mich aber das Fading auf MW.
Für Fans alter Radios könnte man auch einen Umsetzer (Konverter) bauen der jede beliebige UKW- Frequenz ins MW- Band umsetzt oder mit kleiner Leistung abstrahlt. Dazwischen am besten noch ein Mischpult, wo man seinen Senf noch dazu geben kann !

von sachsenbastler - am 14.09.2017 21:29
Ja, der Wirkungsgrad ist bei doppeltem Loopdurchmesser oder bei doppelter Frequenz 9dB besser. Die Rechnung kann ich aber aus dem Kopf nicht aufschreiben. :hmm:

von Oszillatormann - am 15.09.2017 12:16
Hallo !!!!

Was ist das auf MW 1324 Khz ? Habe radio norman verstanden.
Senden auf deutsch - allerdings richtige Schnulzen :xcool:

von sachsenbastler - am 16.09.2017 19:00
Ich höre da nur Störgeräusche.

von Oszillatormann - am 16.09.2017 19:35
Ja, jetzt ist er wech !
Dafür ist auf 1315 auch so ein Almdudler- singt allerdings im Moment eng.

von sachsenbastler - am 16.09.2017 19:55
1315 Khz ist ein Osteuropäer , evtl. sogar aserbaidschan, Georgien der Musik nach.

Die Ausbreitungsbedingungen müssen sehr gut sein. Ein Sender neben dem anderen.

von sachsenbastler - am 16.09.2017 20:06
Das wird ja zunehmend interessanter !
Hätte ich nie gedacht !
Werde nächsten Sonnabend 21.00 Uhr nochmal die 1324 testen - Diese Frequenz ist relativ frei !
- auch für die Hausmusik !

von SAchsenbastler - am 16.09.2017 20:11
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.